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Yamaha MODX M – Erkenntnisse

Erst nach einigen Tagen traue ich mich überhaupt den MODX M6 aus dem Karton zu nehmen. Mehrere Tage später wage ich es dann diese massiven Seiten-Schutzfolien abzuziehen, was nur mit sanfter Gewalt geht und grausame Geräusche macht ABER keinerlei Rückstände hinterlässt.

Nach einigen Stunden des Erforschens merke ich am Ende des Tages das EINE Taste des Keyboards beim loslassen/zurück prallen ein helleres Geräusch wie alle Anderen macht. Wenn ich ehrlich bin nicht der Rede wert. Mich nervt so etwas aber sehr. Einige Tage und Session’s später, merke ich davon nichts mehr.
Was ist Phase ?  

Und ich dachte ich kenne YAMAHA’s weil am Dachboden der gute alte moX liegt. Und JA, das Grundkonstrukt ist heute wie damals (2012) ganz ähnlich. Allerdings sind die vielfältigen Möglichkeiten zu Editier-Bildschirmen zu gelangen derart überwältigend, das auch nach Tagen kein Workflow aufkommt. Alleine das man immer kurz überlegt wie man wohin gelangt hält auf.

Versatzwerte (Offset) der Hölle

Auch das gab es schon beim moX, und man fragt sich muss das sein ?

YAMAHA ist der King der Versatzwerte. Was ist das eigentlich ?
Zusätzlich zu vielen echten Parametern gibt es bei YAMAHA unendlich viele Versatzwerte, was einen dann irgendwann vollständig verzweifeln läßt. Ein Versatzwert ist ein zusätzlicher Parameter, der über z.B. einen Standard Wert gestülpt wird. Das heißt der echte Wert besteht aus der Summe des Originalwert plus Versatzwert – darf ja nicht zu einfach sein.

So etwas findet oft mit den 4 Encodern in der linken Matrix statt. Aber auch bei unendlich vielen Parametern mehr. Ändert man dort z.B. die AMP Attack wird der Offset verändert, nicht aber der echte Attack. Heißt steht der echte Attack auf z.B. 120 kann man den Offset auf NULL drehen, der Attack geht nicht unter 120.

Portamento (eigentlich simpel)

Neulich will ich z.B. mal eben einen Portamento einstellen. Ist doch eine Kleinigkeit, das Gerät hat ja extra eine Taste für Portamento EIN/AUS und daneben einen Drehregler für die Portamento-Zeit.

Ich schalte per Taste Portamento EIN (Taste leuchtet hell auf) und drehe am Time Drehregler, nichts, es tut sich nichts ! Ich kriege raus das man im Home Screen im Part einen Prt ON/Off Button hat (und das heißt nicht etwa Part On/Off). Der schaltet Portamento dort EIN/AUS. Direkt daneben ist ein Time-Regler. Verändert man dessen Wert ist das der echte Portamento.

UND natürlich gibt es auch hier wieder Offset-Werte!! Dreht man in
der per Display Mode eingeblendeten Leiste die PortaTime
ist das ein Offset, erkennbar am plus/minus Bereich. Der echte Portamento geht von 0 bis nur in den Plus Bereich.

Ich muß aber sagen, etwas ähnliches hatte der ROLAND Fantom 06 auch. Tat man hier nur grundlegende Parameter verändern wurde das mit in der Szene gespeichert. Sobald man mehr verstellte mußte man den Patch separat speichern. Und es war DER Horror in eine Szene mehrere Patches mühsam separat zu speichern bevor man die Szene selber speicherte. 

Live Set

Und hier ist der MODX M meilenweit voraus. Man lädt einen Preset z.B. aus einem Live Set Screen oder mit Category Search (Taste oder über Screen). Will man dann diese sogenannte Performance Speichern geht das kinderleicht mit der STORE Taste und Namens-Eingabe über den großen Bildschirm. Will man solch eine Performance einem Live Set Screen hinzufügen (registrieren) geht das mit SHIFT + Live Set Taste. Hierbei bietet der MODX M sogar an die Performance zu speichern UND zu registrieren. So muss das sein.

Gedankenspiel

Da ich oft Cover’s mache gibt es hier für mich zwei Methoden. Entweder ich quäle mich damit mühsam meine Sounds in EIN Performance zu quetschen oder ich registriere all meine Sounds in EINEM Live Set. 

Nachteil der ersten Variante (eine Performance = alle Sounds) ist, das viele Presets mehrere Parts haben und schnell die 16 Parts voll wären. Zudem müssten ALLE Parts durch die gleiche Master-Sektion (Variation/Reverb/EQ dann für alle Presets gleich). Außerdem können “nur” 12 Parts mit Insert-FX bestückt werden. Die letzten 4 Parts müssten dann Ohne IFX auskommen. Und es gibt noch einen Nachteil, der MODX kann “nur” 5 Stereo Tracks per USB2.0 übertragen. Was mich wundert, der Fantom-06 konnte fette 12 Stereo-Tracks gleichzeitig übertragen. 

Will man in Cubase die 5 Stereo-Tracks nutzen muß man unter Utility/Advanced/Midi I/O auf MULTi (im HOME Screen evtl. jeden Kanal Keyboard Ctrl = OFF) stellen. Die 5 Stereo Kanäle heißen dann USB/Main, USB/1-2, USB/3-4, USB/5-6, USB/7-8

Ich nehme deswegen die Variante 2, kreiere mir ein User Live Set, welchen man sogar entsprechend dem Cover-Titel benennen kann und registriere dort bis zu 16 Performance’s. Bräuchte ich mehr, einfach auf einem weiteren Live Set Screen weiter machen.

Rätselhaftes Icon

Ein sehr kleines ICON war mir rätselhaft. Hier die Erklärung.

ICON für Kontext-Menü
Hier ein Beispiel

Ein Finger-Druck im Home Screen auf einen Part Kopf öffnet diese SideBar einfach Menü.

Cubase 

Den neusten YAMAHA Treiber laden/installieren (ich benutze Windows NUR noch für Cubase, sonst NIX und bin sooo zufrieden mit Linux MINT 😉

Mit der Quick Setup Taste kommt man direkt auf die Quick Setup Seite des Utility Menü. 

Hier kann man bis zu 3 Grund-Setup’s speichern/überschreiben. Und es werden NICHT die gesamten Utility-Einstellungen gespeichert sondern eben nur die Reiter des Quick-Setup.

Der Rest der Utility Einstellungen wird automatisch gespeichert.

Wichtigste Punkte hier, Local On/Off und Direct Monitor. Es ist immer ein Katz und Maus Spiel mit Cubase (Midi-Filter) und dessen Monitor Button in den Midi-Tracks. Jedenfalls hört man eindeutig Doppelte Noten, schaltet man z.B. in einem Cubase Midi-Track auch noch den Monitor-Button ein. 

Ich arbeite immer Track für Track ab. Die Direct Monitor Funktion gibt hier den direkten Sound des MODX M wieder. Das ist sehr wichtig um unverzögert zum Original Song operieren zu können. Es ist allerdings auch möglich den MODX direkt, gemischt mit dem USB-Rückkanal von Cubase (Main Out) zu hören. Macht wohl aber keinen Sinn, beides gleichzeitig mit lecker Zeitversatz. Deswehen lasse ich den Monitor Button in Cubase Audio-Tracks AUS.

Tempo BPM

Ich war zuerst erstaunt, das jeder Preset seine eigene BMP mitbrachte. Da es aber wichtig ist, das ein MODX Sound mit Effekten, auch der Cover BPM angepasst sind stelle ich im Tempo-Menü den Schalter auf Tempo=Global um. 

Zudem war ich erstaunt das so ein moderner Synth keine BPM Kommastellen kennt. Das ist etwas unprofessionell. Der Fantom-0x kannte zweistellige Nach-Komma Werte.

LEIDER merkt sich der MODX M das NICHT. Beim steinalten moX speicherte man immer Grundeinstellungen per STORE Taste. Das geht beim MODX aber nicht. Eine Weile habe ich verzweifelt nach einem Hinweis in der Bedienungsanleitung gesucht und das hier zufällig gefunden im Abschnitt Edit-Pufferspeicher (flüchtig)

Der Edit-Pufferspeicher ist der Arbeitsbereich zum Bearbeiten von
Performances, Live-Sets, Songs und anderen Einstellungen.

Dieser Arbeitsbereich ermöglicht sowohl Lesen als auch Schreiben. Der Inhalt des Arbeitsbereichs wird gelöscht, wenn das Instrument ausgeschaltet wird.

Die bearbeiteten Daten müssen im User-Speicher gespeichert werden, bevor eine andere Performance ausgewählt oder das Instrument ausgeschaltet wird (andere Daten als Performances und Motion Sequences werden jedoch automatisch gespeichert).

Sieht man sich das folgende Block-Diagramm an heißt das Performances/Motion-Sequences werden per Hand gespeichert (STORE) aber Pattern/Song Aufnahmen oder eben UTILITY Einstellungen werden automatisch gespeichert.

Live Set/Performance/Part/Element

In einem Live Set werden Performance’s hinterlegt. Drückt man die Live Set Taste kommt man zu eben Jenen. Es gibt Werks Live Set und User Live Set Seiten. Toucht man ein Live Set wird das direkt in den Home Screen geladen und überschreibt auch eine dort liegende ungesicherte Performance.

Eine Performance besteht aus bis zu 16 Parts und ein Part kann aus bis zu 128 Element’s bestehen. Wobei ich mir nich annähernd vorstellen kann wer 128 Elements verwenden will.

Und hier muß ich mal sagen bin ich neidisch auf die alten MODX. Ohne sagen zu könne ob ich etwas übersehen habe beim MODX M.

Mir gefällt die alte OS Ansicht mit den blauen Common/Element-Feldern viel besser. Man sieht sofort ob man Common oder in einem Element rum pfuscht. Beim MODX M sind oben diese beiden Dropdown-Menü’s was recht verwirrend ist, weil nirgends steht “Warum ZWEI” ??!

Klappt man das linke auf sieht man bei der AWM2 Engine Common, dann Part 1, Part 2 … Part 8

Klappt man das Rechte auf liegen dort bei der AN-X Engine die 3 Oszillatoren und Noise.

Jedenfalls ist es sehr unübersichtlich zu erkennen was ich gerade bearbeite. Angeblich zeigt der Home Screen oben in der Leiste wo man ist.

Schaut man nach links am Panel unter die Fader sind dort 8 Buttons für so gut wie alles. Hier kann man anwählen Common oder Part/Element/Operator/Oszillator. MUTEn ist hier auch möglich. Trotzdem würde ich sowas eher über den Screen machen wollen.

Neue Erkenntnisse

Hüllkurven unter Common sind evtl. abgespeckt, speziell bei Filter-Kurven. Die Part Hüllkurven sind die wirklichen Kurven. Die Hüllkurve unter Common ist quasi eine übergestülpte Offset-Hüllkurve (Offset). Mit der Matrix wird diese Common Hüllkurve justiert. 

Ausgabe Lautstärke per USB im Quick-Setup/Audio I/O kann man den USB Pegel stufenweise anheben (0/3/6/12dB).

Es war übrigens beim ROLAND Fantom-06 deutlich einfacher die Kopfhörer Lautstärke an den Cubase Rückkanal und die Fantom Eigen-Lautstärke anzupassen als beim MODX M. Immerhin hat der MODX eine eigene Direct Monitor Lautstärke. Bin mir nicht sicher das eben die Cubase Rückkanal Lautstärke anpassbar ist, was beim Fantom ging.

Page Jump Taste

Die Bedienungsanleitung ist echt mal übel. Ich will nur wissen was die PAGE JUMP Taste macht und finde in der Haupt-Anleitung absolut NICHTS !! Zufällig finde ich in der Quick-Start Anleitung diese verwirrende Erklärung :

Dies ruft den Parameter auf, der aktuell mit den [QUICK EDIT]-Tasten ausgewählt wird.

Wenn Sie bei gehaltener [SHIFT]-Taste die [PAGE JUMP]-Taste drücken, ändert sich der Parameter, der mit der [QUICK
EDIT]-Taste umgeschaltet werden kann, zu dem aktuell auf dem Bildschirm angezeigten Parameter, welcher sich
daraufhin mit den Knobs 1–4 (5–8) steuern lässt.

Der erste Teil leuchtet total ein. Man gelangt auf eine Detail Seite der Parameter deren Zeile in der Matrix gerade mit den Quick Edit Tasten ausgewählt ist. 

Der zweite Abschnitt hat es aber in sich. Zuerst dachte ich das wenn man auf der mit Page Jump Taste aufgerufenen Seite was verändert wird, übernommen wird. Macht keinen Sinn, da Veränderungen sowieso übernommen werden.

Wie ich aus irgendeinem YT Video erfahren darf ist es wohl so. Man ist auf irgendeiner Parameter Seite, die nicht per Page Jump aufgerufen wurde, und das System versucht beim drücken SHIFT + Page Jump, Parameter der Page auf die “8” Knobs zu legen. Keine Ahnung ob damit die Assign Positionen der Matrix gemeint sind.

In Wirklichkeit ist es aber so, das wenn irgendeine Parameter Page auf dem Bildschirm ist und man SHIFT Page Jump drückt das System guckt ob diese Page der Matrix entsprechende Felder enthält und dann exakt in diese Matrix Zeile springt

KEINE Bedien-Panel Bilder in der Bedienungs-Anleitung

Zudem nervt, das YAMAHA es nicht nötig hat mal EIN Bild oder Bilder der Bedienfelder in der Haupt Bedienungsanleitung abzulegen. Ich habe mir ALLE Panel-Bereiche aus der Quick Anleitung gezogen.

 Die Fader 

Auch wieder extrem unverständlich die Anleitung … irgendwas mit Lautstärke kann man mit den tollen Fadern justieren. Dafür sind die viel zu schade, warum kann man z.B. keine Hüllkurve damit einstellen !!? Würde bestimmt Spaß machen.

Nein die Fader dienen der Lautstärke von Part/Element/Oszillator/Carrier/Modulator und soweit ich weiß der Höhe der Motion-Sequenz Amplituden.

Daten löschen

Ich wunderte mich das es nirgends eine Lösch-Option z.B. für einen eben aufgenommenen Pattern gibt. Doch gibt es, nicht aber im Home Screen. Utility/Contents/Data Utility oder einfach mit der File Taste.

Dort sieht man ALLE vom User erstellten Dinge in Unterordnern und kann die löschen.

Löscht man eine im Live Set registrierte Performance in der File Sektion erscheint im Live Set „Not Found“. Was total logisch ist.

Favoriten

Beim MODX M im Category Search Screen geht’s genau so mit dem Bank/Favorit Drehregler. Leider kann der MODX M nur Stern oder nicht setzen, schade.

Category Search

Wenn ich hierbei an den Fantom-06 denke könnte ich weinen. Der Fantom hatte auch so etwas wie SUB-Kategorien aber immer nur einige wenige. Da ist der MODX M weit überlegen mit seinen Attribut/Sub Category Eingrenzungen und der Suche.

Andererseits finde ich es extrem schade, das der MODX M nur immer 8 Presets gleichzeitig anzeigen kann. Drückt man SHIFT + INC springt die Liste 10 Positionen weiter, unglücklich bei 8 Preset’s pro Page. Aber es gibt ja den Page Drehregler unterm Bildschirm. Leider dreht der per Klick eben NICHT eine Page (wie ein ROLAND Fantom-0x) weiter, sondern scrollt in Einzelschritten durch die Liste. Ja, dreht man den Page-Drehregler unterm Screen schneller rast man durch die Presets. Das ist aber eine ungenaue Steuerung. Außerdem ist das sehr belastend für diesen einen Drehregler.  

Und leider ist es auch nicht möglich mit dem Finger die Liste zu Sliden. Da, wie oben gesagt, die Liste nur 8 Positionen hat ist man ständig am rödeln. Das macht so keinen Spaß und das bei einer so wichtigen Funktion, bei der man Seitenweise Preset’s durchstöbern muss.

Klasse wäre es man könnte die Filter-Optionen der linke Bildschirmhälfte ausblenden und hier eine zweite Spalte für nochmal 8 Preset’s darstellen.

So finde ich das ziemlich suboptimal. Jedes mal wenn ich nun in Category Search gehe stößt mir das auf. Eine ganz dumme Programmierung seitens YAMAHA. 

Display Mode / View Mode 

Zwei Drehregler unterm Screen, die sehr wichtig sind. Denn sie verändern die Ansicht dramatisch. Andererseits ist das auch wieder verwirrend. EIN Drehregler OK, aber ein Zweiter schafft wieder so viele Kombinationen, die man sich kaum merken kann. Und ich bin ein Fan von direktem Zugriff.

Mit den Display Mode Drehregler kann man über den Parts Seitenweise 4 Funktionen einblenden :

Navigation-Page   FxOverview   CtrlView   Favorit
Var                                 Rev                      PAN              Volume
Arp                                MSSelect         PortaSW   PortaTime
.
.

EDIT / Compare Button

Leicht unscheinbar „versteckt“ ist die Compare Funktion nämlich SHIFT + EDIT. Dadurch soll die EDIT Taste anfangen zu blinken und man ist im vorherigen Klang-Status. Was das genau bedeutet ? Entweder es ist der Preset-Original Klang, oder irgendeine zuvor als USER-Preset gespeicherter Stand.

So langsam schnall ich was

Das war aber schwer zu begreifen. Eigentlich ja nicht, wenn Bedienungs-Anleitungen zuerst einmal die Geräte-Philosophie erklären würden. In Realität fangen die Beschreibungen aber direkt technisch an. Anstatt mal ganz pauschal die Ebenen der Software zu erklären.

Ich bin ja durchaus YAMAHA Kenner, aber der MODX M ist schwer zu durchschauen.

Folgendes habe ich nun endlich begriffen :

Common

Oben am Home-Screen sind ja diese grauen Dropdown-Felder. Es kann auch mal nur EINES sein. Sollten es zwei sein und man stellt das Linke auf Common, verschwindet das rechte Feld und der Performance Name ist weiß umrandet. Man kann den Common Mode auch durch touchen dieses Namen-Feld aufrufen.

Man befindet sich nun quasi in der Gesamt-Performance, wenn man so will in seinem Studio-Raum. Drückt man nun Edit (am Bildschirm oder die Taste) sieht man ALLE Einstellungen der Gesamt-Umgebung. Im speziellen die beiden Variation/Reverb FX und den Master FX

Part // Common

Wählt man z.B. oben in den Dropdown Feldern links z.B. Part 1 und im erscheinenden rechten Feld Common aus gelangt man mit Edit in die PART Gesamt-Einstellungen. Hier auch wieder im speziellen zu den beiden Insert FX A + B

Part // Element/Osc/Op

Hiermit gelangt man dann zu den Element’s/Oszillatoren/Operatoren. 

Part Select Taste (MUTE)

Habe eben 1,5h über diese Taste nachgedacht und ausprobiert.

Ist die Part Select Taste Blau-Farben, selektiert man mit den Part 1-8 Tasten eben den PART, logisch soweit.

Drückt man bei gehaltener SHIFT Taste (die Part Tasten färben sich GRÜN) eine der Part Tasten wechselt man zum entsprechenden Element. Kann man eigentlich auch noch verstehen.
Hüllkurven Extase

Und ich dachte JA, klar, es gibt so um die ZWEI Hüllkurven pro PART, selten so gelacht. Ich zähle so um die 3 Amp Envelopes und es dürften auch beim Filter 3 sein.

Ich habe wirklich unter Common eine Amp Envope justiert, unter Part noch eine absichtlich anders verdreht und im Element noch Eine anders eingestellt !!!!!!!!! 

Viel Spaß beim der fröhlichen Fehlersuche macht bestimmt Laune.

Mal überlegen :

Ein Element eine eigene Hüllkurve ist erstmal total logisch. Denn verschiedene Element’s sollten auch autark aufspielen können. 

Mehrere Element’S kommen in einem Part zusammen, warum sollte man nun dem Gesamt-Part wieder eine Hüllkurve überstülpen ? Man hat doch zuvor mühevoll die Element’S fein-getunt. Das Verstehe ich dann schon weniger. Es sei denn man hätte Element’s die einfach dauerhaft vor sich hin brüllen und gemeinsam in die Part Hüllkurve gepresst werden.

Noch weniger begreife ich diese Common Hüllkurve … oh, ich merke gerade sowohl die Common als auch die Part Hüllkurven lassen sich mit den gleiche Matrix-Reglern verstellen. NICHT ABER DIE Element Hüllkurve. Auch merkwürdig das.

Jedenfalls werden irgendwie ALLE Hüllkurven zusammen verwurstet und sind damit dann eher schwer zu begreifen.

MUTE

Hält man SHIFT und drückt MUTE (beide loslassen), wechseln die Part Buttons zur Farbe LILA. Drückt man nun Part Tasten leuchten diese weniger hell, der Part ist stumm geschaltet. Drückt man den Common Button werden ALLE PART’s stumm geschaltet.

Der Part Select Button ist durch die erste Aktion ja auch LILA geworden, zeigt an das man im MUTE Modus ist. Drückt und hält man nun SHIFT alleine, färben sich die Part Buttons wieder GRÜN und man kann die Elements/Osc/Op muten.

Alles in allem durchaus plausibel oberste Ebene PART’s direkt wählen mit SHIFT Element’s ect. selektieren.

MUTE aktivieren mit SHIFT + MUTE, dann direkt Part’s muten und mit SHIFT halten Elements muten.

Scene

Super nützliche 8 Tasten um mal eben 8 Sound-Varianten zu hinterlegen. Speichern geht mit SHIFT + Scene 1 – 8, vorhandene Werte werden überschrieben. Aufrufen, logisch, einfach eine Scene Taste 1 – 8 drücken.

Ich steig noch nicht durch 

Heute nehme ich irgendeinen Preset, der hat 2 Element’s, beide spielen. Der eine Sound gefällt, beim Anderen schalte ich das Element AUS. Irgendwann kommt einem ja der Gedanke “ich will Scenen speichern, aber da sind ja schon die (in diesem Fall) 8 vorbelegten Scenen. Entweder einem ist das egal, aber es soll ja ein eigener Patch werden und da wäre es doch schön erstmal ALLE Scenen zu löschen. Dafür gibt es KEINE Funktion.

Schnell kriege ich heraus, das geht man in den Home-Screen und dort auch wirklich in die oberste Haus-Ebene hat man links ein “Scene” Touch-Feld. Dort zeigen sich dann alle 8 Scenen. Ich probier mal in ALLEN Scenen ALLE Schalter AUS zu machen. JA, die entsprechenden Scene-Tasten leuchten danach NICHT, also KEINE.

Es muß meines Wissens aber immer EINE Scene geben. Das ulkige ist, danach höre ich auf manchen Scenen Sound auf Anderen NICHT’s. Ich schalte ALLE bei einer gewählten Scene testweise ALLE Schalter wieder ein, nix…

… bin noch am forschen, denn die Anleitung gibt mal so gar nix her über Szenen.

Library

Es wird Nirgends beschrieben was einen Library überhaupt ist. Library’s werden fröhlich immer wieder erwähnt und das man diese laden/speichern kann, nicht aber wozu diese da sind.

OK, durch ein YT Video erkenne ich das eine Library eine Zusammenfassung von USER-Performances ist.

Recall

Eine total unscheinbare Funktion, könnte aber mal wichtig werden wenn man kurz mal nicht aufpasst und irgendein Preset wählt ohne den eben Bearbeiteten zu sichern.

Im Homescreen oben auf den Performance-Namen touchen oder den Button Common drücken. Es erscheint dieses Helper-Menü. Dort auf Recall touchen, nach bestätigen ist der vorherige Patch wieder aktiv.

Ich denke man darf am ungewollt geladenen Patch nichts verändert haben, weil dessen Original-Werte dann direkt den Recall-Buffer überschreiben.

 

Cubase 13 Update (11-2023)

Habe schon mehrmals für 30€ ein Upgrade online gekauft. Aber diese mal schreckt mich die Adress-Eingabe total ab.

Warum wollen die jetzt nach gefühlt 13 Jahren plötzlich die Privat-Adresse ?! Wozu soll das bitte gut sein bei einem Online-Produkt ?

Einen Tag später

Die Neugier hat obsiegt. Ich kaufe Cubase 13 Elements online.

Und ihr bekommt EINE Privat-Adresse bitteee …

Wieder einmal versagt GiroPay schon bei der Eingabe der IBAN/BIC. Das Konto gibt es nicht wird übersetzt gesagt. Schöne deutsche Bezahl-Welt. Der Zusammenschluß der Banken bekommt es nicht ansatzweise hin ein einfaches Online-Bezahlsystem zu implementieren.

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Windows 11 – Was einem so auffällt (ab 08-2023)

Nach dem UpGrade von Windows 10 auf Windows 11

Erstmal die Textgröße von 120% auf 100% runter gedreht. Hmm, ganz OK, aber an meinen 28″ 4K-Monitor könnte es durchaus noch kleiner dargestellt werden. Scheint aber nicht zu gehen. Ich vermisse diese ZOOM-Einstellung von Win 10, der Wert stand auf ca. 350%

Aha, das nennt sich nun “Skalierung” und wird erst nach dem Ab/Anmelden sichtbar. Nützlich wenn man die passende Skalierung sucht (geht bei Linux on the fly).

Die Fenster haben wie früher runde Ecken und werfen (mächtige) Schatten sind aber nach wie vor nicht in 3D wie z.B. Windows XP oder Windows 7.

Im Dunkel-Modus sind aktive Fenster quasi nicht zu erkennen. Im Unterschied zu Linux MINT ist die Titelleiste aktiver Fenster ein-färbbar mit einer Akzent-Farbe. Leider sieht man diese in modernen Fenstern (wie z.B. den Einstellungen) überhaupt nicht. Schön das die Akzentfarbe der Titelleiste immerhin bei älteren Fenstern auftaucht. Windows ist ja so schön kohärent aufgebaut. War das früher schön, als ALLEs EINEM Design folgte und man das Gefühl hatte in EINER Design-Welt zu sein.

Inaktive Fenster sind auch im Dunkel Modus vom Desktop kaum zu unterscheiden. Man kann es auch übertreiben mit dem Dunklen.

Eben mal diese immens großen Fenster-Schatten verkleinern/deaktivieren. Die Eingabe “schatten” in den Einstellungen findet nichts. Die Suche nach “leistung” (logisch wenn man “Schatten” sucht) führt dann wieder in die Windows-Optik-Steinzeit zu den Leistungsoptionen. Dort ein Häkchen entfernt und die Schatten sind weg. Schatten verkleinern ist scheinbar nicht.

Der Datei Explorer

Wie ich den hasse …

Früher sah man immer direkt alle echten Laufwerke, man wußte wo man was gespeichert hatte. Und das waren nicht immer diese Lokationen wie “Eigene Dateien”, Bilder, Dokumente usw. Einfach Laufwerk und Ordner.

Immer sieht man im Datei Explorer so dämlichen Dinge wie Favoriten oder Schnellstartleiste. Darunter dann irgendwo mal “Dieser PC”.  Umsortieren ist hier nicht groß erlaubt. Und das “Dieser PC” muß man immer wieder aufklappen. In Linux MINT sind immer alle Laufwerke direkt sichtbar. Mich irritiert das seit einer Ewigkeit. Nicht das man Laufwerke nicht finden würde aber oftmals nur über einige Klicks.

Das schlimmste überhaupt sind diese Ribbon-Bar’s. Besonders schlimm in Windows 10. Aber ich sehe die haben sie deutlich entschlackt. Jedenfalls war das ein Greuel diese bunte Options-Grafikwüste durchzusehen, nach dem Motto “rate mal was ich bedeute”.

Früher drückte man die ALT-Taste man war im TEXT-Menü, lesen und fertig. Ein ALT + B hieß BEARBEITEN, über Jahrzehnte lang haben sich bestimmte Kürzel eingeprägt. Aber die Menschheit scheint zu doof zum lesen zu sein. Heutzutage muß alles mit bunti ICON’s zugekleistert werden, deren Sinn sich optisch kaum mehr erraten läßt.

Abgrundtief hasse ich auch den großen Abstand der Datei-Zeilen vertikal zueinander. Dieser Abstand ist viel zu groß, zerreißt die Kompaktheit der Datei-Liste. Man hat einfach viel weniger Dateien im Auge.

Ah, es gibt tatsächlich ein Funktion um die Normalität wieder herzustellen. Anzeige/Kompakte-Ansicht.

Klasse es gibt endlich noch mehr Unter-Ordner, z.B. reichte der “Bilder”-Ordner einfach nicht mehr aus. Jetzt gibt es darin noch den “Bildschirmfotos”-Ordner. Eigentlich reicht es doch EINEN-Ordner für Bilder zu haben.

Fein im Video-Ordner gibt’s auch ‘nen neuen “Eigene Aufnahmen”-Ordner !

Eben mal schauen wie viel Speicher auf den Laufwerken frei ist ohne extra “Eigenschaften aufrufen zu müssen. In der Statusleiste steht “22 Elemente” – ähm JA das ist recht informativ, hilft mir aber NULL weiter.

Ich kontrolliere ob die Statusleiste überhaupt sichtbar ist (Drei-Körner-Menü/Ansicht/Statusleiste), JA die ist an und schlimmer diese Elemente-Zahl ist die Statusleiste !!

Warum steht dort nicht einfach x-Elemente soundso viel Speicherplatz belegt/frei ?! Informationen die man eben so brauchen könnte.

Ah, mit fällt ein auf “Dieser PC” werden ja alle Laufwerke mit Füllgrad aufgelistet – trotzdem …

Schön, Laufwerk E: hat genug Speicher frei … hmmm welches echte Gerät (HDD/SSD/NVMe) war das nun wieder ? RM/Eigenschaften ahh klar ich Dummerchen : Laufwerk E: ist ein “Lokaler Datenträger”. Hätte ich jetzt nicht vermutet. Aber auf dem TAB-Reiter Hardware wird nun bestimmt eine Vendor-Kennung angezeigt … ja, aber es werden ALLE Laufwerke gelistet OHNE meine Drive-Namen, sehr hilfreich. Es geht also wieder mal nicht ohne die … tja wie hieß dieses Steinzeit-Toll gleich wieder … egal ich suche nach “Laufwerk”, nix. Ah, in M$ Bürokraten-Deutsch hieß das Datenträgerverwaltung, auch nicht, ich muß Googeln, unfassbar !!

Ich lande bei M$ dort steht auch es heißt “Datenträgerverwaltung” … nochmal in die Suche eingegeben “Datenträgerverwaltung” :

Oh man bin ich blöd – ich hätte natürlich wissen müssen das bei dem Suchbegriff “Datenträgerverwaltung” das richtige Suchergebnis darauf “Festplattenpartitionen erstellen und formatieren” heißt !! Ist doch absolut logisch.

Und das Tool sieht immer noch so aus wie vor 20 Jahren, geil 😉

Durch pures herumprobieren auf das E: Laufwerk und dort Eigenschaften sehe ich dann mal einen Hardware-Namen – juchuu

 

Einstellungen

Nach wie vor gefallen mir die Einstellungs-Seiten nicht.

Es ist echt unfaßbar das es immer noch das alte Design (z.B. Systemsteuerung) und das neue Touch-Design parallel gibt. Und wie ich dieses Touch-Design hasse seit Windows 10. Viel zu große Darstellung, weswegen Optionen optisch kaum zu trennen sind, gerade im Dunkel-Modus.

Uhrzeit

Ganz großes Kino, es könnte sein das Windows 11 es tatsächlich hinbekommt die Uhrzeit mal richtig anzuzeigen – SENSATION !!

Nach Jahren in denen ich es unter Windows 10 nicht hin bekam das die Uhrzeit mal korrekt angezeigt wurde, ein Wunder.

Kann man ja eigentlich nicht fassen oder ? Egal was ich in Win 10 auch anstellte, beim nächsten Systemstart war die Uhrzeit wieder um 2h verschoben. Egal ob ich automatische Zeitumstellung, Manuelle Eingabe oder was auch immer wählte.

Der gleiche Rechner (Dual-Boot) mit Linux MINT, Null-Problemo.

Am nächsten Tag – DIE UHRZEIT IST WIEDER FALSCH 2023

Goil, Windows hat Jahrzehnte immer die Uhrzeit korrekt angezeigt bis Windows 10, dann war’s vorbei.

Fenstermanagement

Was selbst in Linux MINT Standard ist geht plötzlich in Windows 11 im ersten Eindruck nicht mehr. Eben mal ein/zwei Fenster an den Bildrand ziehen und es skaliert sich selber. Nix tut sich, in Windows 10 ging das noch. Wie kann man so etwas nützliches nicht mehr unterstützen ?

OK, geht doch noch, muß aber eingeschaltet werden. Einfach nach “andocken” suchen um die Funktion zu finden.

Aber mal ehrlich, sowas sollte von “Natur” aus auf EIN stehen.

Taskleiste

Soll ich’s erwähnen, ist doch nur ‘ne Kleinigkeit.

Geht mir eben aber wieder tierisch gegen den Strich. Laufende Programme optisch suchen zu müssen in der vollen Taskleiste. Früher zwei Bereiche, Start-ICON’s und daneben laufende Programme, beides schön getrennt. Ein Blick-Klick Programm gewechselt. Linux MINT macht das heute noch genau so, einfach weil es gut ist. Windows 11 in 2023 macht wieder genau denselben MIST wie Win 10. Fröhliches ICON-Raten/finden, weite Mauswege bis zum Klick. Ist einfach total zeitraubend. Klar gibt’s auch ALT + TAB aber darum geht’s nicht.

Noch dümmer finde ich aber, das die Taskleiste sich fröhlich umskaliert in der Breite. Kommt irgendwas hinzu wird eben alles gedehnt. Das geht mir beim Arbeits-Laptop tierisch an die Nerven. Dort wird oft irgendwas ein/aus geblendet und die Taskleiste verändert immer wieder mal ihre Ausdehnung. 

Das Snipping-Tool

Es war mal ein recht brauchbares Tool, wurde aber in Windows 11 förmlich zerstört. Unter Windows 10 war das Tool noch sehr aufgeräumt. Öffnen, NEU klicken, Bereich markieren, Programm kommt nach vorne zum Speichern – fertig.

Das Windows 11 Snipping Tool ist vollgestopft mit ICON’s und tritt NICHT wieder in den Vordergrund nach dem Kopier-Vorgang.

Auch suche ich vergebens nach der Speicher-Option, finde aber keine unter den Rate-Icon’s weil das Fensterchen zufällig zu klein ist um das Disketten-Icon sehen zu können, klasse.

Suchfunktion

Unfaßbar – nach einer Suche zeigen sich einige Ergebnis-Dateien. Und das immer in einer NICHT-Detail Anzeige mit übergroßen Zeilen. Ich gehe auf die Detail-Anzeige und möchte nur nach Datum sortieren. Windows fängt wieder von vorne eine längere Such-Aktion an, WARUM ? Ich will nur “diese Ergebnisse” nach Datum sortieren, nicht neu suchen !!

Updates

Auch hier, Microsoft hatte schon vor gefühlt mindestens 10 Jahren erklärt Windows 10 wäre für ALLE Zeiten das letzte Windows und würde von nun an nur noch Upgedatet.

Davon abgesehen erinnere ich mich zudem das Microsoft auch mal versprochen hatte das es weniger Neustarts geben wird durch Updates. Oder lautete das Versprechen “KEINE Neustarts mehr”.

Ich muß es hier schon wieder erwähnen, Linux MINT hält das viel besser ein. Dort pfeifen auch ständig Updates rein, die meisten jedoch werden “on the fly” aufgespielt, fertig, kein Neustart.

Windows 11 jedoch ….

Niemals nie wird es vorbei sein – NEUSTART’s in 2023
Sonstiges

Mir fällt auf, das eine HDD ständig am arbeiten ist, was treibt Win 11 hier ? Aha, da läuft ein Index-Dienst, die HDD’s beruhigen sich nach gefühlt 30 Minuten.

Erstmal unnötige Programme/Apps deinstallieren …

4k Auflösung ist für Windows 11 aktuell kein Problem mehr. Was habe ich mit Windows 10 noch gerungen. Es brauchte mehrere Updates bis endlich mal eine brauchbare Schrift/Icon-Skalierung möglich war.

Im Vergleich habe ich unter Linux-MINT schon ein paar mal versucht auf 4K hochzuschrauben, ohne Erfolg. Die Auflösung einzuschalten ist null Problem. Aber irgendwie schafft man es nicht, das alles optisch passt.

Eine Software-Deinstallation bricht mit Meldung “blabla.exe konnte nicht gefunden werden” ab. Früher gab es dann eine Option “aus der Liste entfernen”, heute nicht mehr.

Ich meine auch das sich Windows 11 minimal langsamer als Windows 10 anfühlt. Ich hätte auch erwartet, das Programme mal etwas schneller starten, aber nix.

Doch, vieles hat so eine kurze “Zögerlichkeit” wie ich es nur von Linux kenne. Fühlt sich für Windows jedenfalls nicht mehr so gut an wie seit eigentlich immer.

Bluetooth

Auch hier scheint es keine Besserung zu geben im Vergleich zu Windows 10. Nach wie vor schafft das modernste Windows es nicht mal eine einzelne mp3-Datei nach einem Smartphone zu übertragen. Jedes mal muß ich einen USB-Stick bemühen.

Schizophrene Kontext-Menü’s 

Wird Microsoft es jemals schaffen eine in sich konsistente  Benutzerführung (wie früher) zu erschaffen.

Z.B. “Senden an …” gibt es im Touch-Kontextmenü nicht mehr. Man braucht nun noch mehr Klicks um das alte (häßliche aber übersichtliche) Kontext-Menü aufzurufen. Dort kann man dann mit noch mehr Klicks wieder “Senden an …” benutzen.

Ich verstehe, das man Touch-Bedienung integrieren muß, aber entweder ganz oder gar nicht. Ich krieg immer die Krise wenn zwei Dinge nebenher laufen und sich optisch absolut unterscheiden.

Gut, das Windows nicht mehr mein Arbeitssystem ist sondern Linux MINT. Das ist so wie es Windows früher mal war, aber mit vielen kleinen Verbesserungen.

Zweigleisig wird auch mit der Darstellung im allgemeinen verfahren. Windows 11 läuft bei mir in 4k, bestimmte Fenster werden aber unter aller Sau dargestellt. Da pennt doch Einer bei Microsoft.

Schrift-Darstellung wie in der Steinzeit (4K Monitor und Auflösung)
CUBASE 10.x.x (ich weiß, ist veraltet)

2 Wochen nach dem Upgrade auf Windows 11 probiere ich CUBASE mal intensiver aus.

Komisch, was passiert hier. Egal auf welchen File-Dialog ich gehe, CUBASE braucht eine kleine Weile bis z.B. die Liste der Preset’s eines Plugin’s angezeigt werden, und das scheinbar bei jedem Aufruf auf’s neue.

Das geht ja mal gar nicht, weil man das extrem häufig braucht und der Arbeitsfluß darunter extrem leidet.

ALLERDINGS ….

Nach einem absichtlichen Neustart von Windows 11 funktioniert plötzlich alles so wie immer, also Entwarnung.

Auch nach mehreren Tagen alles soweit OK.

Aussagekräftige Fehlermeldung(en)
Rate mal Fehler-Meldungen

OK, ich schließe dann mal “Das letzte USB-Gerät” erneut an 🙂

Diese Meldung könnte DEUTSCH sein …

Oder so etwas hier … ratet mal was gemeint sein könnte und das Laufwerk müssen wir auch nicht wissen (der “Satz” ist wirklich so zu ende).

 

 

 

ROLAND S-1 und T-8 – Kurztest

27.5.2023

Endlich mal wieder im MUSICSTORE mit dem festen Gedanken den/die ROLAND S-1 und T-8 zu testen.

ROLAND S-1

Zum S-1 kann ich sagen sowas kriegt nur ROLAND hin. Ein fetter, sahniger, samtiger Klang, der einen direkt in seinen Bann zieht. Stepping bemerke ich nicht wenn man langsam z.B. am Cutoff/Resonanz dreht. Eine Automation (Motion) kriege ich auch so halbwegs hin. Wie aber Jemand bemerkte – spielt man mehrfach eine Reglerbewegung ein, werden alle Motions wild zusammen gemixt. So entsteht schon beim 2. OverDub ein Kuddelmuddel. Also vorher Motion löschen.

Sehr schlecht ist der dunkle Aufdruck auf den noch dunkleren Tästchen zu lesen. Warum wurde hier nicht in weiß aufgedruckt ? Der Schriftaufdruck am Gehäuse Panel ist ja auch weiß. Wenn die Tasten nicht gerade leuchten ist das kaum lesbar.

Es wäre auch schön gewesen, die Stellungs-Kerbe der Drehregler weiß zu lackieren. Denn das Gerät ist schwarz in schwarz.

In der Kürze der Zeit fand ich auch keine Tasten zum umswitchen der maximal 4 Takte des Step-Sequenzers. Muß es aber irgendwo geben. Wahrscheinlich in einem Untermenü (SHIFT + Menu).

Würde ich aktuell nicht im STORE kaufen, da 199€ im Internet schon 2x für 183€ (keine Versandgebühr) gesichtet.

ROLAND T-8

Jau, Klang kann man auch lassen, Punch kommt gut. Würde ich mir auch zulegen. Vor längerem verpasste ich die Gelegenheit beim Ausverkauf eine Boutique TR-09 für 199€ zu ergattern…”wird noch billiger”…schwupps ausverkauft.

T-8 im STORE für 179€ im Netz für 169€ (keine Versandgebühr).

Qualitativ finde ich die “Tastatur” mit den ROLAND Gummitasten nicht so edel wie die Glas Oberflächen bei den KORG Volca’s. An den Volcas läßt sich wunderbar spielen, weil kein wobbeliger Betätigungsweg. Was habe ich mir schon gewünscht die Volca’s hätten ‘nen MIDI-Out zum Aufnehmen des Tastatur Spiels.

20.6.2023

So habe vor einer Woche ROLABD T-8 und S-1 bestellt.

Der S-1 steht schon seit Tagen hier, hatte noch keine Muse Ihn auszupacken. Verpackung ist aber unbeschädigt und versiegelt. Die T-8 müsste morgen/übermorgen ankommen.

21.6.2023

ROLAND T-8 und S-1 ausgepackt dann alle Regler und Buttons geprüft. Alles OK. Wieder eingepackt, immer noch keine Muse.

ROLAND T-8
ROLAND S-1

23.6.2023

ROLAND T-8

Die T-8 ist ja Class Compliant. Bedeutet es sind keine proprietären Treiber nötig. Mein Windows 10 sollte das können, den Treiber mitbringen.

Muse wäre nun da, leider sieht Cubase 10 (Elements) das etwas anders.

Auch nach 2h des Probierens bekomme ich keine Audioverbindung mit CUBASE hin. Ich beende Windows starte Linux Mint und schreibe das hier.

Und direkt bei den ersten Sätzen kommt mir der Gedanke “kann es sein, das man in der Aira Compact Teilen etwas im Menü umschalten muß ? Kann doch nicht sein … ist doch 2023 !!!

Ich gehe kurz in die T-8 Anleitung und finde dort “Anschließen an einen Rechner …” – als ob das so schwer wäre USB-Kabel rein und freuen. Weit gefehlt, man muß den Aira-Air Modus auf AUS schalten.

SHIFT + Menu drücken mit dem Value-Drehregler “A.Lnk” suchen ENTER drücken. Mit Value-Drehregler auf OFF stellen und mit 2x Exit drücken. Gerät aus/einschalten, fertig. Nochmal Windows starten … NEIN, denn die T-8 stand leider schon auf OFF 🙁

Mit ASIO4ALL habe ich es dann geschafft die T-8 mit CUBASE zu verbinden. Leider gibt die T-8 im ersten Versuch keinerlei MIDI-Noten wieder. Drückt man an der T-8 mal Play kommen aber deren MIDI-Noten, sagen wir von der Bass-Drum exakt an der MIDI-Spur an. Wieso geht das nicht umgekehrt ?

Wie ich später rauskriege hat die Rhytmussektion den MIDI-Kanal 1 und der Bass den MIDI-Kanal 2.

Nach diesem ersten Total-Frust versuche ich mich an der T-8 selber. Und auch hier stellt sich zunächst Frust ein. In den Menü’s rumzufrickeln ist ja mal gar nix. Sehr dämlich an dem Teil ist der VALUE-Knopf. Abgesehen davon das dieser ziemlich glatt ist, verdeckt man mit seinen Wurst-Fingern ständig die 7-Segment Anzeige die man ja gleichzeitig lesen muß. Wer denkt sich sowas aus ?

Dann hat man in Menüs Dinge wie Tune, Attack, Decay usw. die aber nur auf bestimmte Instrumenten Wirkung haben, welche auch sanft aufleuchten. Richtig schlecht ist auch, das man die eigentlich beleuchtbaren Taster im Dunkeln nicht erkennen kann. Klar, die können mittel/voll leuchten/blinken. Aber wäre es nicht möglich gewesen ALLE Tasten ganz dezent zu illuminieren. Sowas dürfte dann im Menü auch abschaltbar sein.

Erbärmlich finde ich auch die nur 32 Steps, warum nicht 64 ?

Das selber wäre ja nicht ganz so schlimm, hätte das Teil wenigstens Chaining. Wie will man so einen Song zusammen bauen ?

Auch dachte ich die T-8 hätte ALLE Klänge der TR-808/TR-909/606 in sich, Nö … nur von jedem diese Geräte bestimmte Klänge.

Aber das alles wäre mir verdammt egal, wenn das Ding auf MIDI-Noten reagieren würde. Das war scheinbar ein unnötiger Fehlkauf. Das bisschen Bumm-Bumm kriege ich auch locker mit Groove-Agent hin.

Ab in die Verpackung, keinen Bock mehr … für heute

Ein paar Tage später

Was denkt sich ein Ingenieur (der 80er Jahre Bedienung verfallen) bei einem Gerät wie der T-8 ?!

Ich vermute mal so etwas :

“Hmmm, wie mache ich es dem User möglichst schwer dieses Gerät (intuitiv) bedienen zu können ?”

  • keine Hinweise (Aufdruck) auf Unter-Funktionen der Button-Kombinationen
  • Hauptfunktionen der Buttons dürfen nichts aber auch gar nichts mit Button-Kombi Unter-Funktionen zu tun haben (zu intuitiv)
  • Features gelten nicht für alle Instrumente damit auch ja Niemand vollen Funktionsumfang hat
  • Akzente gelten am besten GLOBAL damit ALLE Instrumente am gleichen STEP auch lauter werden (wie dämlich)
  • DISPLAY baue ich über den VALUE Regler, damit die Wurstfinger immer das Ablesen erschweren
  • eine Bedienungsanleitung des Horrors – schon beim lesen muß dem User der Kopf explodieren – alles muß man sich selber herausfiltern
  • absolut viele/kryptische Tasten-Kombi’s, die sich Niemand merken kann weil total unlogisch
  • COPY Funktion im Menü ganz am Ende, damit es möglichst lange dauert ein Pattern zu kopieren
  • FLAM Funktion verteilt Flam’s zeitlich nicht symmetrisch

…ich könnte ewig so weiter schreiben

Muß man sich mal reinziehen. Gestern bestimmt ein Stunde damit verbracht, bis es plötzlich (warum weiß ich nicht) klappte mal MIDI-Noten mit CUBASE zur T-8 zu senden. Aktuell bin ich gezwungen ASIO4ALL zu verwenden, weil dieses ach so tolle “Class Compliant”-Gemiste überhaupt nicht funktioniert (dazu unten mehr)

Man findet über “Class Compliant) auch kaum Hinweise geschweige denn mal eine Info im Netz. Überall wird gesagt “kein Treiber mehr nötig”, naja, Windows (allgemein OS’) haben eben einen standardisierten Treiber dabei. Unter Windows heißt der wohl “usbaudio2.sys”. Den finde ich auch auf dem Windows-Laufwerk. 

Das Problem ist aber, man kann nicht erkennen ob dieser auch läuft. Ferner erwarte ich unter Cubase, das mal irgendwie die T-8 (ohne ASIO4ALL) angezeigt würde, da erscheint aber nix. Irgendwo müsste es doch auch mal ein paar Einstellungen wie z.B. Buffer-Samples, Samplerate ect. geben.

Es ist bei mir so, das die T-8 durchaus im Windows Gerätemanager erscheint und auch in Funktion ist. Es gibt sogar einen “TEST” Button wo Windows R/L Töne ausgibt. Und das klappt auch wenn ich einen Kopfhörer in die T-8 stecke. Windows kann also schon mal nichts dafür. Aber warum erscheint Sie dann nicht automatisch in Cubase ?

ROLAND T-8 im Gerätemanager

Was eben auch irritiert, das man im Netz keine Info’s über Class Compliant” findet oder mal einen Hinweis wie CUBASE damit konfiguriert wird. Also Niemand auf Planet Erde hat jemals ein Class Compliant Instrument mit Cubase gekoppelt, hmmmm.

Deswegen hatte ich in der Not mal ASIO4ALL installiert und das listet die T-8 auf.

Die Realität tut sich aber extrem schwer mit der T-8

Die scheiß Bedienung wäre mir ja egal, wenn man die Kiste wenigstens nur als Soundmodul ansprechen könnte. Irgendwie gibt die T-8 nur Töne von sich, wenn deren Sequenzer läuft. Abgesehen davon läuft die T-8 dermaßen unsynchron zu Cubase das einem schlecht wird. Das scheint aber an ASIO4All zu liegen weil …

Mit dem Generic ASIO Treiber von CUBASE läuft die T-8 plötzlich sauber im Takt. Wow, die der T-8 Sequenzer fängt gar nicht an mit zu spielen. Leider hat man dann aber keinen Zugriff auf die T-8 Audio-Eingänge (L/R). Also eher wertlos.

Wieder mit ASIO4All …

Oh, man kann ein Pattern komplett löschen und leer abspielen. Dann darf CUBASE auch mal seine Noten wiedergeben. Krass auch, das man mit CUBASE gezwungen wird (weil nur EIN Audio-Interface erlaubt ist) die T-8 als Kopfhörer-Ausgang zu verwenden. Hat man auf einer Audio-Spur das Monitoring an, hört man alles doppelt/zeitversetzt. Warum hat die T-8 kein “Local OFF” ?

Ich danke auch CUBASE für dessen unmöglich zu begreifenden Einstellungen unter “externe Syncronisierung”. Da gibt es MIDI-Timecode, Interner Timecode, START/STOP/Projekt folgen, Projekt-Timecode usw. Blickt kein Mensch durch, zu viele Optionen.

Ich vermute das Cubase 10, obwohl es damals schon Class Compliant gab, es von Haus aus nicht unterstützt. Aber selbst das bekommt man nicht raus. Wie ich eben schon mal schrieb, ich finde keine einzige Information wie ein Class Compliant Gerät unter Cubase eingebunden wird.

Was ist das schade das Cubase kein Haupt-Mithörinterface bietet, so das man mal den Kopfhörer in EINEM Gerät stecken lassen könnte. Schön wäre auch die Möglichkeit mehrere Audio-Interfaces gleichzeitig betreiben zu können. Aber was erwarte ich auch 2023 

T-8 auf der Couch

Das geht schon viel besser. Kopfhörer an die T-8 und auf die Couch.

Macht durchaus Spaß. Aber bei so manchen Kleinigkeiten wagt man dann doch zu zweifeln.

Live einspielen geht durchaus. Aber der Mensch ist nun mal nicht perfekt. Dann geht es z.B. um so eine Kleinigkeit wie Bass-Töne länger ziehen. Noch weiß ich nicht wie man das manuell editiert.

Auch die STEP Aufnahme ist zu umständlich. Jeden STEP muß man mit dem VALUE Regler weiter steppen, sehr umständlich weil man zwei Hände braucht. Warum gibt es nicht ein Auto-STEP und eine Rest-Taste ?

Den Akzent Modus verstehe ich zwar, aber wie verläßt man diesen wieder ? Die Akzent Taste leuchtet/blinkt und es gibt keinen Hinweis wie das zu beenden ist. Man muß sich an das Instrument erinnern und dessen Taste drücken, ist aber doch doof.

Oder die Eingabe von SUB-Step’s … Instrumenten Taste festhalten, dann den STEP drücken. Man sieht den Status der SUB-Step’s. Weiteres drücken der STEP-Taste blättert die SUB-Step’s/Flam durch. Ich hasse dieses lange drücken/halten von Tasten.

Und in diesem Gedanken trauere ich um das SHIFT-Tästchen. Die wird wohl am meisten leiden, da Sie oft benutzt wird.

2 Wochen später – die T-8 ist quasi unbrauchbar

Schade das der STEP-Sequenzer die Steps nicht automatisch weiter zählen kann. Schade auch das man die STEP-Tasten festhalten muß um mit dem Value-Regler die Tonhöhe zu ändern.

Viel schlimmer ist jedoch die Tatsache, das in den Patterns scheinbar nur Grund-Daten gespeichert werden. Die Justagen des Bass-Sequenzers z.B. werden überhaupt nicht mit gespeichert. Wofür kaufe ich mir ein digitalisiertes Instrument, wenn ich Patches/Patterns nicht wieder 1:1 abrufen kann ?

PS : keine Einstellung irgendeines Instrumentes wird gespeichert. Es werden scheinbar nur Tonhöhen, Notenlängen, Bass-Slides und allgemein Akzente gespeichert. ALLE Regler-Einstellungen interessieren leider nicht. Hätte ich so auch nicht erwartet.

Vielen Dank ROLAND da hat ein jüngeres Instrument endlich mal Speicherplätze, leider kann man damit absolut nix anfangen außer das die Grunddaten gespeichert werden.

Was bitte hat es für einen Sinn mit viel Mühe feinste Justagen an den DRUM-Sounds vorzunehmen, die dann komplett verloren gehen ?!?!?!?

Das ist ein krasses Defizit der T-8 was in meinen Augen die T-8 total unbrauchbar macht.

Schaltet man zwischen Patterns hin und her, bleibt der BASS und die Instrumente immer gleich, nämlich so wie deren Einstellungen (Regler/Menü) gerade stehen. Total bescheuert sowas. Man stellt mit viel Mühe ein Pattern zusammen nur um ALLES zu verlieren wenn man ein anderes Pattern justiert. Fein, toll, unfassbar dämlich….

WARUM Roland hast du hier nur gespart ?

Die S-1 ist kaum teurer, kann sooo viel mehr und jeder Drehregler ist digital erfasst und sogar Aufnehmbar UND alles SPEICHERBAR. Wie können zwei Instrumente der gleichen Serie so dermaßen unterschiedliche Verhaltensweisen an den Tag legen ?

Soll man sich erinnern wie jedes Instrument justiert war zum Zeitpunkt der Erstellung. Das ist unmöglich da es im Menü viele weitere Einstellungen gibt. ROLAND hat trotz des höheren Preisniveau an einer Digitalisierung der Regler gegeizt was zur Folge hat, das gespeicherte Pattern einen Dre&% wert sind.

TOM’s haben kein DECAY, das ist sehr schade. Auch im Menü ist nix davon zu sehen. Davon ist in keinem “Test” was zu hören/lesen.

Saublöd ist auch, das die Akzente im Rhytmus-Sequenzer für ALLE Instrumente gelten. Total idiotisch und 80er Jahre Stile. Meine Fresse es  ist 2023, Speicherplatz steht ohne Ende zur Verfügung und ROLAND knausert hier.

Wo bleibt die ELECTRIBE 3 Korg, wo nur wo ?!

Anfrage STEINBERG/ROLAND

Da ich seit langem CUBASE (Elements) verwende wende ich mich mit dem Problem mal an STEINBERG.

Es kommt überhaupt keine brauchbare Antwort, nur mal wieder so ein standard Gesabbel :

Sehr geehrter Herr ‍,

ich empfehle Ihnen, der ASIO Treiber von Roland zu verwenden. Um ein Audio-Interface in Cubase/Nuendo nutzen zu können, genügt es nicht, Instrumente, Mikrofone und den Computer korrekt zu verkabeln. Es gibt auch einige “virtuelle Kabel”, die softwareseitig verbunden werden müssen.

Ähm, es gibt keinen ASIO-Treiber oder überhaupt einen Treiber zur T-8, weil eben Class-Compliant !! Und ich weiß schon wie man Audio-Geräte einbindet.

Ich frage leicht erbost nochmal nach :

Da die Roland offensichtlich doch keinen eigenen ASIO-Treiber für die T-8 konzipiert hat, käme als alternative tatsächlich der Freeware-Treiber ASIO4All in Betracht. Leider muss ich Sie ab hier an den Kundendienst, des Herstellers Roland verweisen, da Cubase nur die bereitgestellten Treiber und Schnittstellen übernimmt. Zudem habe ich im Cubase Forum ein Topic zu diesem Thema gefunden. Dort können Sie sich mit anderen Anwendern über Ihre Erfahrungen austauschen.

Genial, was er dann verlinkt ist die “TR-8” die proprietäre Treiber hat !!!! Ich hab ‘ne T-8 !!! Ist KI wirklich soooo doof ?

Gut, frage ich eben mal schnell ROLAND…geht nicht, muß mich dort anmelden …. getan.

Bei einer simplen Support-Anfrage wollen die aber das ich mein Gerät registriere. OK, Seriennummer und Gerätetyp verstehe ich ja noch. Dann wird es mir zu unheimlich. ROLAND will tatsächlich das Kaufdatum, die Bezahlmethode und den Händler wissen. ABBRUCH, so weit geht die Liebe nicht.

ROLAND S-1 (ich trau mich nicht)

Ich bin ja echt ein Technik-Freak, aber die S-1 macht mir Angst.

Seit Wochen habe ich die S-1 nicht benutzt weil mir die Einstellungs-Vielfalt echt Angst macht.

Zum einen kann es echt so schwer sein in 2023 ein kleines OLED-Display einzubauen ? So cool die 7-Segment-Anzeigen auch aussehen so unbrauchbar sind sie zur Text-Darstellung. Ich bin nämlich KEIN Ägyptologe der Hieroglyphen lesen kann. Denn errät man wirklich mal die Buchstaben (50% kann man wirklich direkt erkennen) muß man immer noch deren Bedeutung im Kopf umsetzen. Und selbst wenn man das schaffen würde fragt man sich oftmals “zu welcher Funktion gehört diese Einstellung wieder ?”

Kein Problem, drucke ich eben die Bedienungsanleitung aus … ähhh wie bitte 74 Seiten !!!!!!!!!!!!

Im Grunde scheint die S-1 sehr übersichtlich. Aber überall gibt es versteckte Funktionen im Menü.

 

 

 

 

ROLAND Boutique Synthesizer Probleme (JX-03)

Vor Jahren kaufte ich einen ROLAND Boutique JX-03. Ich mag die Boutiques im allgemeinen. Sie sind total edel verarbeitet, alles fühlt sich wertig und Erwachsen an, nicht wie Spielzeug. Außerdem sind Sie platzsparend und irgendwie knuffig. Das wichtigste aber der Sound, die Teile klingen krass.

Ewig nicht mehr genutzt den JX-03 weil mir eine Tastatur K-25m fehlt da ich seit Jahren nicht bereit bin 100€ dafür zu bezahlen. Noch ärgerlicher wäre es mehrere Geräte der Serie zu haben und Diese öfters tauschen zu müssen.

Es soll nämlich ziemlich schwer sein den Flachbandkabel-Stecker abzuziehen. Das geht fast nur wenn man am Flachbandkabel selber zieht. Es wäre doch klasse wenn man so ein Teil einfach in einen Plug der Tastatur “fallen” lassen könnte und es einrastet. Zum raus nehmen dann einen Knopf zum entriegeln drücken und raus.

USB Probleme

Seit Anfang an habe ich wie viele Andere auch dieses USB Audio Problem. Der digital übertragene Signalpegel ist viel zu niedrig. Klar kann man normalisieren aber ?

Erstmal gucken ob es eine neuere Firmware gibt, ja 2019 kam noch eine raus. Taste 8 halten JX-03 einschalten und aus der LED-Kombi kann man Firmware ablesen, bei mir eben nicht die Neuste.

Firmware (zip) geladen/entpackt, JX-03 Taste “Manual” halten und einschalten. Am PC erscheint der JX-03 als USB Laufwerk. Dort einfach die entpackte *.BIN hin kopieren. Nicht vergessen das USB Laufwerk sauber abzumelden, damit alle Daten drauf sind.

Dann einfach nochmal “Manual” drücken, das Update startet, erkennbar an wandernden LED Lichtern. Fertig ist alles wenn Manual dauerhaft leuchtet und der rest permanent blinkt. Einmal den JX-03 aus/einschalten fertig.

Aus KEINEM der Firmware Texte geht eine Fehlerbeseitigung USB-Audio-Pegel hervor !

Und tatsächlich, es hat sich nichts getan, der Pegel ist nach wie vor unter aller S&%

Dank Windows kann man am PC nur EIN Audio Interface betreiben. Also ist nun der JX-03 das Audio Interface aktuell nur per USB verbunden.

Audio/MIDI Spur in Cubase erzeugt, die MIDI Spur sendet auf Kanal 1 zum “Boutique”. Mein Kopfhörer steckt im JX-03 ich höre wunderbar den JX-03. Aber auch hier geht es schon los (weiter), egal ob ich in Cubase Monitor Ein/Aus stelle, im Kopfhörer höre ich IMMER den JX-03. Und nicht etwa die Aufgezeichnete Audiospur, sondern das MIDI gespielte.

Von einem Audio Interface kann man doch zumindest erwarten, das Monitoring klappt.

Die absolute Gemeinheit ist dann aber, das egal was ich unter Synchronisieren in Cubase einstelle, das Aufgenommene im Timing total daneben liegt. NEIN nicht einfach alles zeitversetzt, sondern wild daneben. Die erste Note liegt immer falsch, der Rest mal genau auf Beat, mal deutlich vorm oder hinterm Beat. Und NEIN, das ist kein Swing.

Ich weiß das mit einem echtem MIDI-Kabel sauber läuft aber so ein Drama.

 

 

KORG Volca FM Firmware Updaten (1.08)

Uhh, es gibt eine INOFFIZIELLE Firmware 1.08

Diese bietet Velocity bei Note ON. Ich hatte noch nie ein Update bei der Volca FM gemacht weil es keines gab. Plötzlich sehe ich mehre Versionen (bis 1.7) auf der KORG Seite.

Dann mache ich sicherheitshalber erst mal ein Original drauf also 1.7

Ich benutze ein 2,5mm Stereo Klinkenstecker Kabel, Cubase und mein UR22-Mk2 Audiointerface.

Die Firmware wird in Form zweier Audio-Dateien zur Volca (Sync IN) übertragen, nacheinander getrennt durch das automatische ausgehen der Volca.

Hmm, einfach von irgendeiner Audioquelle das Kabel zum Sync IN der Volca verbinden. Wozu in die Ferne schweifen, also das nehmen was man hat, Cubase und den Phones Ausgang des UR22-Mk2.

In Cubase einen Audio-Track erzeugen und diesen ohne Umschweife oder Insert-Effekte zum Stereo-Out routen. Alle Pegel bei 0 dB belassen und vor allem die LOOP ausschalten.

An der Volca FUNC + PLAY drücken während des Einschalten, es erscheint “Update”.

Ich stecke das Kabel vom UR22 Phones Anschluß zum Volca Sync IN und drehe den Phones Ausgang voll auf.

Nun spiele ich das erste Audio File ab. Es klappt, die STEP LEDs der Volca begleiten die Übertragung. Danach geht die Volca von selber AUS – was laut Anleitung normal ist.

Nun die Volca wieder einschalten OHNE weitere Tasten zu drücken, es erscheint wieder “Update”.

Ich spiele das zweite File ab, die Volca sagt “Syn ERROR” – igitt !!

Ich regle die Phones Lautstärke auf ¾ herunter und spiele das File nochmal ab, klappt. Wenn der Vorgang fertig ist erscheint “END”.

Danach habe ich in gleicher Weise die inoffizielle 1.08 Version eingespielt.

Nach dem AUS und wieder Einschalten der Volca bei gedrückter FUNC Taste erscheint “Global”. drückt man nun die STEP-9 Taste pendelt man zwischen “Nd VEL ON” und “Nd VEL OF”. Dann für JA die RECORD-Taste drücken oder für NEIN die Play-Taste.

Schaltet man auf ON, kann fortan die Velocity NICHT mehr mit dem VELOCITY-Slider justiert werden, sondern eben nur noch per MIDI-Track (Cubase).

 

 

Steinberg UR22 Mk2 Audio-Interface

Längere Zeit habe ich mit einer Soundblaster Audigy 2 ZS in Verbindung mit Cubase gearbeitet. Die Soundkarte hat nicht wirklich die richtigen Buchsen oder Kabelpeitschen für den Job aber irgendwo lag noch ein 5.1 Adapter kleine Stereo Klinkenstecker auf Chinch-Buchsen. Mit ein paar Kabeln zum billigst Mixer verbunden.

Am Anfang bildete sich eine schöne Feedbackschleife beim Abhören, mit ein wenig nachdenken und Aufmalen des Signalwegs ergab sich schnell “die Schleife ist zurecht da”. Mit dem Verstehen kam das Beseitigen.

Ich weiß es nicht mehr genau, aber ich meine letztens konnte ich Aufzeichnen und Abhören ohne großartig was umzuswitchen.

Immer schon ein Auge auf ein richtiges Audio-Interface geworfen speziell das Steinberg UR22-Mk2. Hört sich doch ausgereift an Mark 2. EIN Video gibt es wo das Teil aufgeschraubt wird und die Innereien recht gut zu sehen sind. Da ist echt viel an Elektronik drin für 130 Euro. Gekauft – das Teil ist aus Vollmetall, standstabil und einfach wertig.

Steinberg UR22 Mk2 (Problem Audio Interface)

Nerven tut das man nie ganz genau weiß ob Input 1 und 2 wirklich gleich justiert sind und das wenn der MIX-Regler auf INPUT steht nur MONO zu hören ist. Echt Professionell sowas. Trotzdem macht das Arbeiten mit dem Teil Spaß, bis auf …

Jahre später

Also ich werde nicht glücklich mit dem UR22 Mk2 weil ich, wie viele andere auch, immer wieder Aussetzer habe die absolut nicht eingrenzbar sind. Mal gibt es kurze Knackser meistens aber verschwindet der Sound abrupt und fadet dann wieder ein. Das ist oft begleitet vom flickern der weißen Power LED.

USB umstecken bringt nix, starkes Handy Netzteil anschließen bringt nix. Die Sample-Rate erhöhen bringt etwas, die Ausfälle nehmen ab verschwinden aber nicht vollständig.

Mal kann ich stundenlang ohne Probleme mit Cubase arbeiten, dann wieder häufige Störungen. Seltsamerweise werden Aufnahmen quasi nie gestört. Ich habe während Aufnahmen noch nie Knackser oder Einbrüche gehabt. Nur während Wiedergaben.

Das passiert auch extrem häufig während man YouTube Video’s schaut – also auch eine Wiedergabe. Treiber/Firmware Updates alles drauf, hilft aber nichts.

Irgendwann ist man es dann echt leid. Die Störungen sind absolut unvorhersehbar und nicht zu beseitigen. Schade um’s Geld…weiß noch nicht was ich unternehme.

Ich denke ich baue nochmal die Soundblaster in den PC, muß nur mal sehen wie das mit der Verkabelung war. 

Nächster Tag

Gestern hatte ich in Cubase die unter Buffer-Size die Samples hochgesetzt. Das erhöht natürlich auch die Latenz. Ich setze die Samples wieder auf 128 und die Latenz hängt nun um die 7ms, brauchbar. 

In Windows finde ich eine Energiesparoption für die USB-Ports. Ich schalte die mal AUS. Bringt leider gar nichts.

Selektives USB-Energiesparen

Nur Cubase geöffnet, ein Projekt spielt ab. Sporadisch kommen wieder Aussetzer, die Power LED des UR22 flickert definitiv kurz, also ein Stromversorgungsproblem. Ich schalte um auf ein starkes (2 Ampere) USB Netzteil. Die Aussetzer bleiben nun aus.

Mal intensiver testen. Wenn ich in Cubase arbeite sind eigentlich keine weiteren Programme am laufen. Aber ich stelle eben fest, das wenn in Cubase ein Projekt spielt und ich im Firefox eine Webseite öffne z.B. YouTube (aber auch Andere) kräckelt es heftig. Besonders gut zu hören wenn man im Stereo-Out Kanal die Höhen abschneidet.

Spiele ich eine MP3 im VLC-Player ab und öffne eine Webseite keinerlei Störungen.

Hmmm, PING mal ins Internet oder erzeuge mal LAN-Traffic.

Windows-Taste und ‘cmd’ eingetippt – ich bin erstaunt, es krackelt heftig im Cubase Projekt. Wer ist der Schuldige, die CPU-Last anderer Tätigkeiten oder der Traffic per LAN.

PING in Netz macht nix aus, ein gestarteter Download macht nix.

Die CPU-Last muß Derjenige welcher sein !!!

Nächste Stufe ich drehe mal die Buffer-Size wieder nach oben, mal sehen was die Kräckler machen.

512 Byte, die Kräckler sind komplett weg. Langsam ran tasten nach unten 256, 192. Bei 192 Byte sind Störungen da aber viel weniger als mit 128 Byte. Ab 256 Byte keinerlei Störungen mehr, auch nicht wenn ich Cubase laufen lasse gleichzeitig per VLC eine MP3 abspiele und Webseiten lade. Keinerlei, naja, ab und an noch ein kleiner Knackser.

Latenz liegt bei 9/11ms geht noch, habe aber irgendwie kein Vertrauen in das UR22.

Wochen/Monate später

Keinerlei Probleme mehr mit dem UR22-Mk2. Es scheint vieles/alles an der Buffer-Size zu liegen. Toll ist das die Instabilitäten weg sind, leider erkauft mit erhöhter Latenz. Genau der Vorteil den man sich durch Kauf eines Audio-Interface erhofft hat (geringe Latenz), geht damit flöten.

Was ich bei Cubase auch nicht verstehe ist das es einen Haken gibt um die Latenz des Audio-Interface automatisch auszugleichen, was aber nicht wirklich klappt. Dann probiert man wieder manuell mit den Samples rum um Aufnahmen perfekt zu platzieren.

Cubase kennt doch die exakte Latenzzeit des Interface und kann Aufnahmen dementsprechend umplatzieren. Tut es aber nicht.

Warum kann Cubase eigentlich nicht MIDI-Daten (um die Latenzzeit) früher zum Synthesizer senden so das Der synchron zu allem anderen abspielen kann ?

 

 

 

 

 

 

Windows 10 Update 1903

14.6.2019

Nach dem absoluten Supergau beim 1809 Update nach dem Cubase absolut nicht mehr sauber laufen wollte (ich mußte per Backup Rückspielung auf 1803 downgraden) bin ich nun das Risiko des 1903 Updates eingegangen.

Windows 10 (1903) Juni 2019

Die Installation zog sich mit 6MBit DSL über ca. 3h hin. Ich liebe ja diese Microsoft Meldungen “einen Moment” und diese nichtssagenden Balken. Was hat man von einem Fortschrittsbalken der Hoffnung erzeugt und dann ab 80% für jedes Prozent 10min braucht. In der Zeit hätte ich 3x XP installieren können. Dann denkt man jetzt wäre er gleich fertig, startet aber erst mal die wirkliche Installation. 3h und vier Reboots später …

Wieder der übliche Ärger mit dem eLicenser von Cubase. Mit Adminrechten gestartet und Wartungsarbeiten machen lassen. Cubase startet und macht Probleme beim Umschalten auf den Yamaha Steinberg USB Treiber. Nach de/installieren des Treibers alles OK, Cubase läuft im ersten Eindruck sauber.

Ahhh, endlich kann ich den Text wieder vergrößern. Eine Wohltat für die Augen. So kann man viel besser mit dem Datei-Explorer arbeiten.

 

Cubase 10.0.15 (Elements) – Übrige Probleme

Gestern ein Projekt beackert, heute weiterarbeiten …

SOLO Probleme

Zuerst fällt mir auf, das wenn ich einen bestimmten Audio-Track auf SOLO stelle, der Gruppenkanal NICHT auf SOLO springt, wie bei allen anderen Tracks. Effekt man hört nix. Nach einer kleinen Weile geht es plötzlich wieder. Hmm, könnte auch daran liegen, das der Gruppenkanal auf MUTE steht. Offensichtlich geht ein MUTE über ein SOLO.

Laaange Hänger (heute ja gestern nein)

Heute plötzlich wieder eine Minute lange Hänger, alles steht still, Musik Wiedergabe läuft aber. Taskmanager auch nicht aufrufbar. Dann geht plötzlich alles normal weiter. Das passierte eben mehrmals.

Windows/Cubase neu gestartet, PLAY gedrückt, ich höre die Musik mit totalen Cubase 10.0.15 (Elements) – Übrige Probleme weiterlesen

Cubase 10.0.15 Wartungsupdate/Windows 1809 Downgrade

9.2.2019

Uhhh, es gibt ein Wartungsupdate 10.0.15 für Cubase 10. Leider ist die PDF mit der Versions-Historie vom Dezember 2018 und beschreibt nur das 10.0.10 Wartungsupdate. Fein, denn so bleibt im Dunkeln was alles “korrigiert” wurde.

Cubase 10 Wartungsupdate 10.0.15

 Sorry, ich muß so hart sein, bin ein gebranntes Kind.

Kurzform meiner aktuellen Probleme :

Seit dem (ich bilde es mir zumindest ein) Windows 1809 Update massive Probleme mit Hängern, hauptsächlich beim Laden eines Projekts. Diese Hänger sind mal für einige Cubase 10.0.15 Wartungsupdate/Windows 1809 Downgrade weiterlesen