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Yamaha MODX M – Erkenntnisse

Erst nach einigen Tagen traue ich mich überhaupt den MODX M6 aus dem Karton zu nehmen. Mehrere Tage später wage ich es dann diese massiven Seiten-Schutzfolien abzuziehen, was nur mit sanfter Gewalt geht und grausame Geräusche macht ABER keinerlei Rückstände hinterlässt.

Nach einigen Stunden des Erforschens merke ich am Ende des Tages das EINE Taste des Keyboards beim loslassen/zurück prallen ein helleres Geräusch wie alle Anderen macht. Wenn ich ehrlich bin nicht der Rede wert. Mich nervt so etwas aber sehr. Einige Tage und Session’s später, merke ich davon nichts mehr.
Was ist Phase ?  

Und ich dachte ich kenne YAMAHA’s weil am Dachboden der gute alte moX liegt. Und JA, das Grundkonstrukt ist heute wie damals (2012) ganz ähnlich. Allerdings sind die vielfältigen Möglichkeiten zu Editier-Bildschirmen zu gelangen derart überwältigend, das auch nach Tagen kein Workflow aufkommt. Alleine das man immer kurz überlegt wie man wohin gelangt hält auf.

Versatzwerte (Offset) der Hölle

Auch das gab es schon beim moX, und man fragt sich muss das sein ?

YAMAHA ist der King der Versatzwerte. Was ist das eigentlich ?
Zusätzlich zu vielen echten Parametern gibt es bei YAMAHA unendlich viele Versatzwerte, was einen dann irgendwann vollständig verzweifeln läßt. Ein Versatzwert ist ein zusätzlicher Parameter, der über z.B. einen Standard Wert gestülpt wird. Das heißt der echte Wert besteht aus der Summe des Originalwert plus Versatzwert – darf ja nicht zu einfach sein.

So etwas findet oft mit den 4 Encodern in der linken Matrix statt. Aber auch bei unendlich vielen Parametern mehr. Ändert man dort z.B. die AMP Attack wird der Offset verändert, nicht aber der echte Attack. Heißt steht der echte Attack auf z.B. 120 kann man den Offset auf NULL drehen, der Attack geht nicht unter 120.

Portamento (eigentlich simpel)

Neulich will ich z.B. mal eben einen Portamento einstellen. Ist doch eine Kleinigkeit, das Gerät hat ja extra eine Taste für Portamento EIN/AUS und daneben einen Drehregler für die Portamento-Zeit.

Ich schalte per Taste Portamento EIN (Taste leuchtet hell auf) und drehe am Time Drehregler, nichts, es tut sich nichts ! Ich kriege raus das man im Home Screen im Part einen Prt ON/Off Button hat (und das heißt nicht etwa Part On/Off). Der schaltet Portamento dort EIN/AUS. Direkt daneben ist ein Time-Regler. Verändert man dessen Wert ist das der echte Portamento.

UND natürlich gibt es auch hier wieder Offset-Werte!! Dreht man in
der per Display Mode eingeblendeten Leiste die PortaTime
ist das ein Offset, erkennbar am plus/minus Bereich. Der echte Portamento geht von 0 bis nur in den Plus Bereich.

Ich muß aber sagen, etwas ähnliches hatte der ROLAND Fantom 06 auch. Tat man hier nur grundlegende Parameter verändern wurde das mit in der Szene gespeichert. Sobald man mehr verstellte mußte man den Patch separat speichern. Und es war DER Horror in eine Szene mehrere Patches mühsam separat zu speichern bevor man die Szene selber speicherte. 

Live Set

Und hier ist der MODX M meilenweit voraus. Man lädt einen Preset z.B. aus einem Live Set Screen oder mit Category Search (Taste oder über Screen). Will man dann diese sogenannte Performance Speichern geht das kinderleicht mit der STORE Taste und Namens-Eingabe über den großen Bildschirm. Will man solch eine Performance einem Live Set Screen hinzufügen (registrieren) geht das mit SHIFT + Live Set Taste. Hierbei bietet der MODX M sogar an die Performance zu speichern UND zu registrieren. So muss das sein.

Gedankenspiel

Da ich oft Cover’s mache gibt es hier für mich zwei Methoden. Entweder ich quäle mich damit mühsam meine Sounds in EIN Performance zu quetschen oder ich registriere all meine Sounds in EINEM Live Set. 

Nachteil der ersten Variante (eine Performance = alle Sounds) ist, das viele Presets mehrere Parts haben und schnell die 16 Parts voll wären. Zudem müssten ALLE Parts durch die gleiche Master-Sektion (Variation/Reverb/EQ dann für alle Presets gleich). Außerdem können “nur” 12 Parts mit Insert-FX bestückt werden. Die letzten 4 Parts müssten dann Ohne IFX auskommen. Und es gibt noch einen Nachteil, der MODX kann “nur” 5 Stereo Tracks per USB2.0 übertragen. Was mich wundert, der Fantom-06 konnte fette 12 Stereo-Tracks gleichzeitig übertragen. 

Will man in Cubase die 5 Stereo-Tracks nutzen muß man unter Utility/Advanced/Midi I/O auf MULTi (im HOME Screen evtl. jeden Kanal Keyboard Ctrl = OFF) stellen. Die 5 Stereo Kanäle heißen dann USB/Main, USB/1-2, USB/3-4, USB/5-6, USB/7-8

Ich nehme deswegen die Variante 2, kreiere mir ein User Live Set, welchen man sogar entsprechend dem Cover-Titel benennen kann und registriere dort bis zu 16 Performance’s. Bräuchte ich mehr, einfach auf einem weiteren Live Set Screen weiter machen.

Rätselhaftes Icon

Ein sehr kleines ICON war mir rätselhaft. Hier die Erklärung.

ICON für Kontext-Menü
Hier ein Beispiel

Ein Finger-Druck im Home Screen auf einen Part Kopf öffnet diese SideBar einfach Menü.

Cubase 

Den neusten YAMAHA Treiber laden/installieren (ich benutze Windows NUR noch für Cubase, sonst NIX und bin sooo zufrieden mit Linux MINT 😉

Mit der Quick Setup Taste kommt man direkt auf die Quick Setup Seite des Utility Menü. 

Hier kann man bis zu 3 Grund-Setup’s speichern/überschreiben. Und es werden NICHT die gesamten Utility-Einstellungen gespeichert sondern eben nur die Reiter des Quick-Setup.

Der Rest der Utility Einstellungen wird automatisch gespeichert.

Wichtigste Punkte hier, Local On/Off und Direct Monitor. Es ist immer ein Katz und Maus Spiel mit Cubase (Midi-Filter) und dessen Monitor Button in den Midi-Tracks. Jedenfalls hört man eindeutig Doppelte Noten, schaltet man z.B. in einem Cubase Midi-Track auch noch den Monitor-Button ein. 

Ich arbeite immer Track für Track ab. Die Direct Monitor Funktion gibt hier den direkten Sound des MODX M wieder. Das ist sehr wichtig um unverzögert zum Original Song operieren zu können. Es ist allerdings auch möglich den MODX direkt, gemischt mit dem USB-Rückkanal von Cubase (Main Out) zu hören. Macht wohl aber keinen Sinn, beides gleichzeitig mit lecker Zeitversatz. Deswehen lasse ich den Monitor Button in Cubase Audio-Tracks AUS.

Tempo BPM

Ich war zuerst erstaunt, das jeder Preset seine eigene BMP mitbrachte. Da es aber wichtig ist, das ein MODX Sound mit Effekten, auch der Cover BPM angepasst sind stelle ich im Tempo-Menü den Schalter auf Tempo=Global um. 

Zudem war ich erstaunt das so ein moderner Synth keine BPM Kommastellen kennt. Das ist etwas unprofessionell. Der Fantom-0x kannte zweistellige Nach-Komma Werte.

LEIDER merkt sich der MODX M das NICHT. Beim steinalten moX speicherte man immer Grundeinstellungen per STORE Taste. Das geht beim MODX aber nicht. Eine Weile habe ich verzweifelt nach einem Hinweis in der Bedienungsanleitung gesucht und das hier zufällig gefunden im Abschnitt Edit-Pufferspeicher (flüchtig)

Der Edit-Pufferspeicher ist der Arbeitsbereich zum Bearbeiten von
Performances, Live-Sets, Songs und anderen Einstellungen.

Dieser Arbeitsbereich ermöglicht sowohl Lesen als auch Schreiben. Der Inhalt des Arbeitsbereichs wird gelöscht, wenn das Instrument ausgeschaltet wird.

Die bearbeiteten Daten müssen im User-Speicher gespeichert werden, bevor eine andere Performance ausgewählt oder das Instrument ausgeschaltet wird (andere Daten als Performances und Motion Sequences werden jedoch automatisch gespeichert).

Sieht man sich das folgende Block-Diagramm an heißt das Performances/Motion-Sequences werden per Hand gespeichert (STORE) aber Pattern/Song Aufnahmen oder eben UTILITY Einstellungen werden automatisch gespeichert.

Live Set/Performance/Part/Element

In einem Live Set werden Performance’s hinterlegt. Drückt man die Live Set Taste kommt man zu eben Jenen. Es gibt Werks Live Set und User Live Set Seiten. Toucht man ein Live Set wird das direkt in den Home Screen geladen und überschreibt auch eine dort liegende ungesicherte Performance.

Eine Performance besteht aus bis zu 16 Parts und ein Part kann aus bis zu 128 Element’s bestehen. Wobei ich mir nich annähernd vorstellen kann wer 128 Elements verwenden will.

Und hier muß ich mal sagen bin ich neidisch auf die alten MODX. Ohne sagen zu könne ob ich etwas übersehen habe beim MODX M.

Mir gefällt die alte OS Ansicht mit den blauen Common/Element-Feldern viel besser. Man sieht sofort ob man Common oder in einem Element rum pfuscht. Beim MODX M sind oben diese beiden Dropdown-Menü’s was recht verwirrend ist, weil nirgends steht “Warum ZWEI” ??!

Klappt man das linke auf sieht man bei der AWM2 Engine Common, dann Part 1, Part 2 … Part 8

Klappt man das Rechte auf liegen dort bei der AN-X Engine die 3 Oszillatoren und Noise.

Jedenfalls ist es sehr unübersichtlich zu erkennen was ich gerade bearbeite. Angeblich zeigt der Home Screen oben in der Leiste wo man ist.

Schaut man nach links am Panel unter die Fader sind dort 8 Buttons für so gut wie alles. Hier kann man anwählen Common oder Part/Element/Operator/Oszillator. MUTEn ist hier auch möglich. Trotzdem würde ich sowas eher über den Screen machen wollen.

Neue Erkenntnisse

Hüllkurven unter Common sind evtl. abgespeckt, speziell bei Filter-Kurven. Die Part Hüllkurven sind die wirklichen Kurven. Die Hüllkurve unter Common ist quasi eine übergestülpte Offset-Hüllkurve (Offset). Mit der Matrix wird diese Common Hüllkurve justiert. 

Ausgabe Lautstärke per USB im Quick-Setup/Audio I/O kann man den USB Pegel stufenweise anheben (0/3/6/12dB).

Es war übrigens beim ROLAND Fantom-06 deutlich einfacher die Kopfhörer Lautstärke an den Cubase Rückkanal und die Fantom Eigen-Lautstärke anzupassen als beim MODX M. Immerhin hat der MODX eine eigene Direct Monitor Lautstärke. Bin mir nicht sicher das eben die Cubase Rückkanal Lautstärke anpassbar ist, was beim Fantom ging.

Page Jump Taste

Die Bedienungsanleitung ist echt mal übel. Ich will nur wissen was die PAGE JUMP Taste macht und finde in der Haupt-Anleitung absolut NICHTS !! Zufällig finde ich in der Quick-Start Anleitung diese verwirrende Erklärung :

Dies ruft den Parameter auf, der aktuell mit den [QUICK EDIT]-Tasten ausgewählt wird.

Wenn Sie bei gehaltener [SHIFT]-Taste die [PAGE JUMP]-Taste drücken, ändert sich der Parameter, der mit der [QUICK
EDIT]-Taste umgeschaltet werden kann, zu dem aktuell auf dem Bildschirm angezeigten Parameter, welcher sich
daraufhin mit den Knobs 1–4 (5–8) steuern lässt.

Der erste Teil leuchtet total ein. Man gelangt auf eine Detail Seite der Parameter deren Zeile in der Matrix gerade mit den Quick Edit Tasten ausgewählt ist. 

Der zweite Abschnitt hat es aber in sich. Zuerst dachte ich das wenn man auf der mit Page Jump Taste aufgerufenen Seite was verändert wird, übernommen wird. Macht keinen Sinn, da Veränderungen sowieso übernommen werden.

Wie ich aus irgendeinem YT Video erfahren darf ist es wohl so. Man ist auf irgendeiner Parameter Seite, die nicht per Page Jump aufgerufen wurde, und das System versucht beim drücken SHIFT + Page Jump, Parameter der Page auf die “8” Knobs zu legen. Keine Ahnung ob damit die Assign Positionen der Matrix gemeint sind.

In Wirklichkeit ist es aber so, das wenn irgendeine Parameter Page auf dem Bildschirm ist und man SHIFT Page Jump drückt das System guckt ob diese Page der Matrix entsprechende Felder enthält und dann exakt in diese Matrix Zeile springt

KEINE Bedien-Panel Bilder in der Bedienungs-Anleitung

Zudem nervt, das YAMAHA es nicht nötig hat mal EIN Bild oder Bilder der Bedienfelder in der Haupt Bedienungsanleitung abzulegen. Ich habe mir ALLE Panel-Bereiche aus der Quick Anleitung gezogen.

 Die Fader 

Auch wieder extrem unverständlich die Anleitung … irgendwas mit Lautstärke kann man mit den tollen Fadern justieren. Dafür sind die viel zu schade, warum kann man z.B. keine Hüllkurve damit einstellen !!? Würde bestimmt Spaß machen.

Nein die Fader dienen der Lautstärke von Part/Element/Oszillator/Carrier/Modulator und soweit ich weiß der Höhe der Motion-Sequenz Amplituden.

Daten löschen

Ich wunderte mich das es nirgends eine Lösch-Option z.B. für einen eben aufgenommenen Pattern gibt. Doch gibt es, nicht aber im Home Screen. Utility/Contents/Data Utility oder einfach mit der File Taste.

Dort sieht man ALLE vom User erstellten Dinge in Unterordnern und kann die löschen.

Löscht man eine im Live Set registrierte Performance in der File Sektion erscheint im Live Set „Not Found“. Was total logisch ist.

Favoriten

Beim MODX M im Category Search Screen geht’s genau so mit dem Bank/Favorit Drehregler. Leider kann der MODX M nur Stern oder nicht setzen, schade.

Category Search

Wenn ich hierbei an den Fantom-06 denke könnte ich weinen. Der Fantom hatte auch so etwas wie SUB-Kategorien aber immer nur einige wenige. Da ist der MODX M weit überlegen mit seinen Attribut/Sub Category Eingrenzungen und der Suche.

Andererseits finde ich es extrem schade, das der MODX M nur immer 8 Presets gleichzeitig anzeigen kann. Drückt man SHIFT + INC springt die Liste 10 Positionen weiter, unglücklich bei 8 Preset’s pro Page. Aber es gibt ja den Page Drehregler unterm Bildschirm. Leider dreht der per Klick eben NICHT eine Page (wie ein ROLAND Fantom-0x) weiter, sondern scrollt in Einzelschritten durch die Liste. Ja, dreht man den Page-Drehregler unterm Screen schneller rast man durch die Presets. Das ist aber eine ungenaue Steuerung. Außerdem ist das sehr belastend für diesen einen Drehregler.  

Und leider ist es auch nicht möglich mit dem Finger die Liste zu Sliden. Da, wie oben gesagt, die Liste nur 8 Positionen hat ist man ständig am rödeln. Das macht so keinen Spaß und das bei einer so wichtigen Funktion, bei der man Seitenweise Preset’s durchstöbern muss.

Klasse wäre es man könnte die Filter-Optionen der linke Bildschirmhälfte ausblenden und hier eine zweite Spalte für nochmal 8 Preset’s darstellen.

So finde ich das ziemlich suboptimal. Jedes mal wenn ich nun in Category Search gehe stößt mir das auf. Eine ganz dumme Programmierung seitens YAMAHA. 

Display Mode / View Mode 

Zwei Drehregler unterm Screen, die sehr wichtig sind. Denn sie verändern die Ansicht dramatisch. Andererseits ist das auch wieder verwirrend. EIN Drehregler OK, aber ein Zweiter schafft wieder so viele Kombinationen, die man sich kaum merken kann. Und ich bin ein Fan von direktem Zugriff.

Mit den Display Mode Drehregler kann man über den Parts Seitenweise 4 Funktionen einblenden :

Navigation-Page   FxOverview   CtrlView   Favorit
Var                                 Rev                      PAN              Volume
Arp                                MSSelect         PortaSW   PortaTime
.
.

EDIT / Compare Button

Leicht unscheinbar „versteckt“ ist die Compare Funktion nämlich SHIFT + EDIT. Dadurch soll die EDIT Taste anfangen zu blinken und man ist im vorherigen Klang-Status. Was das genau bedeutet ? Entweder es ist der Preset-Original Klang, oder irgendeine zuvor als USER-Preset gespeicherter Stand.

So langsam schnall ich was

Das war aber schwer zu begreifen. Eigentlich ja nicht, wenn Bedienungs-Anleitungen zuerst einmal die Geräte-Philosophie erklären würden. In Realität fangen die Beschreibungen aber direkt technisch an. Anstatt mal ganz pauschal die Ebenen der Software zu erklären.

Ich bin ja durchaus YAMAHA Kenner, aber der MODX M ist schwer zu durchschauen.

Folgendes habe ich nun endlich begriffen :

Common

Oben am Home-Screen sind ja diese grauen Dropdown-Felder. Es kann auch mal nur EINES sein. Sollten es zwei sein und man stellt das Linke auf Common, verschwindet das rechte Feld und der Performance Name ist weiß umrandet. Man kann den Common Mode auch durch touchen dieses Namen-Feld aufrufen.

Man befindet sich nun quasi in der Gesamt-Performance, wenn man so will in seinem Studio-Raum. Drückt man nun Edit (am Bildschirm oder die Taste) sieht man ALLE Einstellungen der Gesamt-Umgebung. Im speziellen die beiden Variation/Reverb FX und den Master FX

Part // Common

Wählt man z.B. oben in den Dropdown Feldern links z.B. Part 1 und im erscheinenden rechten Feld Common aus gelangt man mit Edit in die PART Gesamt-Einstellungen. Hier auch wieder im speziellen zu den beiden Insert FX A + B

Part // Element/Osc/Op

Hiermit gelangt man dann zu den Element’s/Oszillatoren/Operatoren. 

Part Select Taste (MUTE)

Habe eben 1,5h über diese Taste nachgedacht und ausprobiert.

Ist die Part Select Taste Blau-Farben, selektiert man mit den Part 1-8 Tasten eben den PART, logisch soweit.

Drückt man bei gehaltener SHIFT Taste (die Part Tasten färben sich GRÜN) eine der Part Tasten wechselt man zum entsprechenden Element. Kann man eigentlich auch noch verstehen.
Hüllkurven Extase

Und ich dachte JA, klar, es gibt so um die ZWEI Hüllkurven pro PART, selten so gelacht. Ich zähle so um die 3 Amp Envelopes und es dürften auch beim Filter 3 sein.

Ich habe wirklich unter Common eine Amp Envope justiert, unter Part noch eine absichtlich anders verdreht und im Element noch Eine anders eingestellt !!!!!!!!! 

Viel Spaß beim der fröhlichen Fehlersuche macht bestimmt Laune.

Mal überlegen :

Ein Element eine eigene Hüllkurve ist erstmal total logisch. Denn verschiedene Element’s sollten auch autark aufspielen können. 

Mehrere Element’S kommen in einem Part zusammen, warum sollte man nun dem Gesamt-Part wieder eine Hüllkurve überstülpen ? Man hat doch zuvor mühevoll die Element’S fein-getunt. Das Verstehe ich dann schon weniger. Es sei denn man hätte Element’s die einfach dauerhaft vor sich hin brüllen und gemeinsam in die Part Hüllkurve gepresst werden.

Noch weniger begreife ich diese Common Hüllkurve … oh, ich merke gerade sowohl die Common als auch die Part Hüllkurven lassen sich mit den gleiche Matrix-Reglern verstellen. NICHT ABER DIE Element Hüllkurve. Auch merkwürdig das.

Jedenfalls werden irgendwie ALLE Hüllkurven zusammen verwurstet und sind damit dann eher schwer zu begreifen.

MUTE

Hält man SHIFT und drückt MUTE (beide loslassen), wechseln die Part Buttons zur Farbe LILA. Drückt man nun Part Tasten leuchten diese weniger hell, der Part ist stumm geschaltet. Drückt man den Common Button werden ALLE PART’s stumm geschaltet.

Der Part Select Button ist durch die erste Aktion ja auch LILA geworden, zeigt an das man im MUTE Modus ist. Drückt und hält man nun SHIFT alleine, färben sich die Part Buttons wieder GRÜN und man kann die Elements/Osc/Op muten.

Alles in allem durchaus plausibel oberste Ebene PART’s direkt wählen mit SHIFT Element’s ect. selektieren.

MUTE aktivieren mit SHIFT + MUTE, dann direkt Part’s muten und mit SHIFT halten Elements muten.

Scene

Super nützliche 8 Tasten um mal eben 8 Sound-Varianten zu hinterlegen. Speichern geht mit SHIFT + Scene 1 – 8, vorhandene Werte werden überschrieben. Aufrufen, logisch, einfach eine Scene Taste 1 – 8 drücken.

Ich steig noch nicht durch 

Heute nehme ich irgendeinen Preset, der hat 2 Element’s, beide spielen. Der eine Sound gefällt, beim Anderen schalte ich das Element AUS. Irgendwann kommt einem ja der Gedanke “ich will Scenen speichern, aber da sind ja schon die (in diesem Fall) 8 vorbelegten Scenen. Entweder einem ist das egal, aber es soll ja ein eigener Patch werden und da wäre es doch schön erstmal ALLE Scenen zu löschen. Dafür gibt es KEINE Funktion.

Schnell kriege ich heraus, das geht man in den Home-Screen und dort auch wirklich in die oberste Haus-Ebene hat man links ein “Scene” Touch-Feld. Dort zeigen sich dann alle 8 Scenen. Ich probier mal in ALLEN Scenen ALLE Schalter AUS zu machen. JA, die entsprechenden Scene-Tasten leuchten danach NICHT, also KEINE.

Es muß meines Wissens aber immer EINE Scene geben. Das ulkige ist, danach höre ich auf manchen Scenen Sound auf Anderen NICHT’s. Ich schalte ALLE bei einer gewählten Scene testweise ALLE Schalter wieder ein, nix…

… bin noch am forschen, denn die Anleitung gibt mal so gar nix her über Szenen.

Library

Es wird Nirgends beschrieben was einen Library überhaupt ist. Library’s werden fröhlich immer wieder erwähnt und das man diese laden/speichern kann, nicht aber wozu diese da sind.

OK, durch ein YT Video erkenne ich das eine Library eine Zusammenfassung von USER-Performances ist.

Recall

Eine total unscheinbare Funktion, könnte aber mal wichtig werden wenn man kurz mal nicht aufpasst und irgendein Preset wählt ohne den eben Bearbeiteten zu sichern.

Im Homescreen oben auf den Performance-Namen touchen oder den Button Common drücken. Es erscheint dieses Helper-Menü. Dort auf Recall touchen, nach bestätigen ist der vorherige Patch wieder aktiv.

Ich denke man darf am ungewollt geladenen Patch nichts verändert haben, weil dessen Original-Werte dann direkt den Recall-Buffer überschreiben.

 

YouTube oft unerträglich

Bei den meisten heutigen Video’s ist es mir fast unmöglich diese teilweise auch nur Sekunden zu ertragen. Oft schalte ich eigentlich (vielleicht) interessante Video’s direkt wieder ab.

Man ist schon froh wenn man mal ein ruhiges, informatives Video findet. Keine hektischen Schnitte, keine sinnfreien Zoom’s, keine hektischen Einblendungen.

Warum ?

Zum einen wundert es mich wie absolut professionell die Video’s aussehen. Ich kann mir nicht vorstellen, das einer alleine so etwas mal eben produzieren kann. So viel zum Thema Finish und “Homemade”.

Aber dann kommen die großen Nachteile und man meint die haben mehrere Buzzer-Button’s die in beliebiger Reihenfolge eingesetzt werden.

Buzzer-Button Zoom

Es wird permanent total unnötig und im Sekunden-Takt hin/weg gezoomt. Egal ob Person oder Gegenstand oder was auch immer.

Buzzer-Button Text/Bild-Einblendung

Sehr häufig wird einem auch ein Text/Schemata eingeblendet aber direkt wieder ausgeblendet. Ey Sorry, mein Hirn braucht 1 Sekunde um zu erkennen “ah was zum lesen/drüber nachdenken” !!

Und noch bevor man auch nur zwei Worte lesen konnte oder eine erklärende Grafik begriffen hat wird viel zu schnell ausgeblendet.

Ich sag dann immer “wenn ihr nicht wollt das man was liest/erkennt warum zeigt ihr es dann” ?!!

Buzzer-Button Sprache

Das gibt es schon sehr lange und ich hasse das. Stimmaufnahmen eines Sprechers sind ohne Punkt und Komma zusammen-geschnitten. Das ist so als wenn ein Mensch gar nicht Atmen bräuchte. Es gibt dem Zuschauer keinen Erholungspunkt zum (geistigen/körperlichen Luft holen) und erzeugt so einen Stress, weil man ohne Pause immer weiter zuhören muß.

Alleine dieses Phänomen ist bei mir schon ein Grund das Video abzuschalten.

Buzzer-Button Viel Geschwafel nix dahinter

Immer wieder werden ganz simple Themen derart schön präsentiert, aber eigentlich wird im Video so gut wie gar nichts neues kund getan.

Buzzer-Button Schnitt

Das absolute Grauen und DER Hauptgrund für mich direkt wieder abzuschalten. Und das gilt ganz besonders auch für Hollywood-Filme der letzten 20 Jahre.

Dieser Schnitt-Overkill. Alle paar, ach was sage ich, oftmals im unter einer Sekunde-Takt wird geschnitten. Also mein Hirn kann und will das nicht ertragen.

Buzzer Button Kamera-Wackeln

Auch eine absolute Hollywood Seuche. Keine festen Kamera-Perspektiven mehr. Alles mal so nebenbei gefilmt, zum Kotzen. Bei YouTube geht das sogar meistens noch, da vieles im kleinen Raum aufgenommen wird.

Hollywood macht sogar alle Fehler gleichzeitig.

Da wird gewackelt, gezoomt , schnell geschnitten UND nach dem Schnitt ist z.B. eine Person nicht mehr an der Bild-Position wie vor dem Schnitt. So muß der Zuschauer immer wieder neu fokusieren, man verliert “den Fokus”, der Film wirkt zerrissen.

Buzzer Button an der Kamera vorbei Gucken

Wirkt auf mich sowas von gekünstelt und unreal.

Als krasses Beispiel führe ich hier mal BadGear (YouTube) auf. Der Kanal zeigt vor dem Video korrekterweise eine WARNMELDUNG.

Ich sag nur “Clockwerk Orange”, so muß sich Alex gefühlt haben.

Die Video-Themen (Synthesizer) finde ich grundsätzlich total spannend und sinnvoll. Es ist immer wieder eine Redeabfolge mit eingestreuten Klang-Beispielchen.

Leider ertrage ich diese Videos nicht mal 3 Sekunden (in denen schon 6x geschnitten wurde). Furchtbare Machwerke. Da ich aber immer wieder Hoffnung habe möchte ich wenigstens mal zuhören, scrollen deswegen das Video bis zu den Kommentaren weg.

Dort lese ich dann übertrieben gesagt Kommentare wie :

“was für ein tolles Video-Format”, “die Machart ist unübertroffen”, “große Kunst” oder “ein Wochenende ohne BadGear=schlecht”.

Ab und zu liest man neben all der Beweihräucherung auch mal einen Kommentar über den eigentlichen Synthesizer.

JA, es ist mit Sicherheit eine Menge Arbeit Videos so zu schneiden (verstümmeln), das man sie nicht mehr als solche erkennt. Technisch gesehen also wirkliches Können.

Auch Kommentare die sagen “du spielst sooo gut” finde ich sehr lustig, bei nur minimal angespielten Patches von 1 bis 2 Takten Sequenzer-Gedudel. Natürlich findet man Klänge toll, wenn man in superschneller Abfolge von Mini-Sequenzen eingedudelt wird.

Einer schrieb mal “klar man muß sich die Video’s mehrmals reinziehen damit man alle Informationen extrahieren kann”.

Ja genau, etwas das ich keine 5 Sekunden ertrage sehe ich mir mehrmals an nur um Info’s zu erhalten, die ein anderes Erklär-Video ruhig darlegt.

 

 

YAMAHA Montage – Nachfolger (Ende 2023)

Neulich wurde ja schon (erwartungsgemäß) bekannt gegeben, das Ende 2023 ein Yamaha Montage Nachfolger kommen wird.

Normalerweise hält Yamaha bis NULL Tage vorm Release dicht.

Alles freut sich auf eine vollkommen neue Generation als vor einigen Tagen erste Bilder auftauchten. Und die meisten User sind echt enttäuscht.

Es wird nur ein UpGrade der alten Generation, nicht mal der Name Montage ändert sich. Zudem sind Montage Benutzer sehr enttäuscht, das die vielen Selektions-Buttons auf der rechten Seite nun nicht mehr vorhanden sind.

Den Fehler haben die schon einmal gemacht vom moX auf die MODX-Generation. Immer schön sparen, man hat ja den Touch-Screen für alles.

Ich WILL das ein Synthesizer mit Tasten übersät ist, je mehr desto besser !!

Ich bin zuerst einmal sehr enttäuscht, weil sich Design-Technisch quasi nichts verändert hat. Hätte man 2023 nicht mal einen größeren (neigbar – träum) Bildschirm einbauen können ?! Echt jetzt, wieder die gleiche bescheidene “Größe” ?

Yamaha scheint sich kaputt zu sparen.

Z.B. die (jetzt endlich) wieder vorhandenen Drehregler unterm Bildschirm. Einzelne LED’s unter den Drehreglern zeigen wohl den Zustand/Funktion an. Bei ROLAND’s FANTOM wird ein ganzer Leuchtring illuminiert.

Dann das ewige Thema bei Yamaha, das DATA-Wheel. Geht es eigentlich optisch noch schäbiger ? Das Wheel am alten MONTAGE war mal brauchbar eingefasst. Beim “Neuen” wurden nun runde Cursor-Tasten um das Wheel gebaut, wie in den 80ern.

Sieht absolut billig aus und bedient sich bestimmt auch so.

Und mit Sicherheit wieder kein “fully featured Sequenzer” wie er selbst in den moX Modellen verbaut war.

Bin ja echt mal auf die technischen Einzelheiten gespannt.

Ich Wette das Yamaha auch hier wieder extrem sparsam sein wird. Bisschen Speicher hier und da mehr und wenn uns Yamaha gnädig ist mehr CPU-Power.

Einmal (1 Jahr später – vielleicht geht’s auch schneller) werden wir noch wach, heißa dann ist MODX+x Tag

Hoffentlich wird die Mittelklasse hübscher. Siehe FANTOM. Dort hat die Oberklasse einen etwas größeren Bildschirm aber mit mäßiger Auflösung. Die Mittelklasse FANTOM-0x aber haben einen (etwas zu kleinen) gestochen scharfen Screen.

Warum hat Yamaha keine PAD’s verbaut, ach ja, kein Sequenzer 🙁
MODX+

Das ist die große Frage : wird YAMAHA einen MODX+ Nachfolger bringen ?

Denn dieses mal könnte es so sein, Yamaha macht NACH dem MODX Upgrade ein Montage Upgrade und der MODX+ bleibt wie er ist.

Wirklich schade das YAMAHA dem MODX+ keine performantere CPU spendiert hat. Aber YAMAHA hat ja eigene Komplett-Chip’s und es wäre wohl zu teuer die dicke Version eines MONTAGE M im MODX+ zu verbauen.

Es ist einfach sehr unklug von Yamaha die Kunden hier ständig im Dunkeln zu lassen. Das gibt es auch bei (fast) keinem anderen Hersteller, das Geräte ein Upgrade bekommen. 

Warum stoßen die Kunden immer wieder vor den Kopf ?

Einfach mal eine klare Aussage wie die Laufzeit von Produkten ist. Denn diese Unsicherheit, hält Kunden vom Kauf zurück. Warum sollte man sich einen MODX+ holen, wenn evtl. in Kürze was neueres kommt. Andererseits, wenn eben nichts kommt ist ein MODX+ immer noch ein klasse Angebot.

Etwas Später

Yamaha selber brachte einen Teaser-Trailer raus zusätzlich auch Sound-Beispiele die ziemlich sicher auf eine AN1x (VA Virtuell Analog) Engine schließen lassen.

In einem Screenshot eines Video sieht man zudem ein sehr übersichtliches Signalfluß-Diagramm. Endlich kann man mal sehen welchen Weg das Signal nimmt.

Es ist auch ersichtlich, das die beleuchteten Taster mehr Farb-Variationen haben.

2 Wochen später

So, nachdem der MONTAGE M nun in allen Details gezeigt wurde.

Nicht das ich einen MONTAGE M kaufen würde aber …

Am meisten freut mich, das die CPU deutlich mehr Power bekommen hat, mehr als alles andere. Man sieht gleich, wie alles deutlich besser performt. Ja, YAMAHA, wäre das so beim Erscheinen des MONTAGE gewesen, gleich ein ganz anderes Arbeiten.

Das zusammen mit der offensichtlich überarbeiteten GUi sieht richtig gut aus. Viel moderner und stylischer. Und das bei exakt dem gleichem Bildschirm (Größe/Auflösung/Technologie).

Sehr zu gefallen weiß auch das ultra lange Zusatzdisplay mit vielen Informationen. Alles was man auf diesem Bildschirm justieren kann geht ebenso am Zentral-Display.

Weniger gefällt, das die LED’s der Drehregler unterm Zentral-Display nur in weiß leuchten können.

Schön auch, das YAMAHA viel mehr LED-Farben benutzt außer nur Orange. Sieht viel besser und strukturierter aus.

Die alte Riesen-Tasten-Matrix rechts ist sichtbar geschrumpft, aber immer noch mächtig.

Wie erwartet ist die AN1-x Engine mit an Bord (hmm, nur 16fach Polyphon ?)

Der Rest ist “mehr von allem” … mehr (verbesserte) Patches, mehr Speicher, mehr Polyphonie usw.

Alles in allem ein würdiges UpGrade…

Im STORE getestet :

Doch, ganz toll gemacht YAMAHA, wirklich.

Das Data-Wheel welches ich oben noch anzweifelte ist absolut OK. Gegen jede Erwartung fühlen sich die rundum angeordneten Cursor-Tasten wirklich klasse an. Sähmig und mit Druckpunkt/Klick. Man hat überhaupt keine Scheu, da mal draufzuhauen.

Was habe ich mich bei moX jahrelang zurückgehalten, bis ich Ihn mal aufschraubte und sah, das die Tasterkappen zwei gerundete Anschlag-Seiten haben, die auf die darunterliegende Platine treffen. Der eigentliche Taster wird NIE wirklich belastet. Aber die Tasten der MODX+/MONTAGE-Serie sind um ein vielfaches genialer.

Der Zusatz-Bildschirm ist mal eine echt feine Sache. Alles was wichtig ist an einem Sound ist damit superschnell zurecht gedreht. Große klare einfache Darstellung, klasse. Über dem Bildschirm sind noch Taster um Einstellungs-Kategorien schnell umzuschalten.

Die Taster im allgemeinen total genial. Perfekt in Druck und Klick. Ein übriges tut die nun vielfarbige Beleuchtung, macht aktuell KEIN Hersteller so schön.

Die Tastatur, ein Traum uuund ENDE.

Ach ja, ich bilde mir ein, das der Klang im allgemeinen sehr fein gezeichnet ist. Da haben die ja auch alles erdenkliche im Kleinen verbessert (Störungen in den Signalwegen) und das scheint zu wirken.

 

 

YAMAHA’s Montage-Nachfolger (ich schätze 11-2023)

Wie immer absolute Geheimhaltung bei YAMAHA.

Ich schrieb es hier schon einmal und wiederhole es :

YAMAHA hat ca. 5-6 Jahres-Zyklen, und es müsste Ende 2023 ein neuer Flagschiff Synthesizer erscheinen, also ein MONTAGE-Nachfolger. Und verdammt, das wird langsam auch Zeit.

Es ist wieder wie damals beim Motif-XF und dem moX. Erst kam der Motif-XF dann 1-2 Jahre Später der kleine Bruder moX der wiederum zum Lebensende ein Upgrade in Form des moXF bekam. Ca. 1 Jahr nach diesem Upgrade kam dann der MONTAGE.

Theoretisch dürfte dann wiederum 1 Jahr später ein Mittelklasse Modell folgen. Hoffentlich wieder beide mit 2 Synth-Engines (oder mehr 🙂

FM muß unbedingt drin bleiben und AWM ist immer drin.

Hoffentlich hat die neue Mittelklasse dann mehr Tasten/Slider zur Bedienung. Touchscreen macht keinen Spaß. Ich sage nur YAMAHA schau nach den ROLAND Fantom-0x Synthesizern. Fett viele Slider, PAD’s, Drehregler unterm Bildschirm denen immer wechselnde Funktionen per Bildschirm zugewiesen werden. Und bitte einen gestochen scharfen Bildschirm so wie am Fantom-0 (der dort aber leider zu klein ist) aber größer und evtl. mal neigbar.

Und (träum vom MONTAGE) mal eine Mittelklasse Tastatur, die nicht so billig nachfedert.

Und mal eine ganz große Bitte : ein Data-Wheel mit wertiger Einfassung (siehe ROLAND).

Nur wenige Tage später

Und wie gut ich schätzen kann.

Eben eine Meldung gelesen “YAMAHA stellt MONTAGE” und damit auch die MODX-Geräte zum Jahresende ein 🙂

 

 

 

Neuvorstellung ROLAND Fantom-0 (NULL also 06/07/08)

Wow, das war aber mal überfällig !

Am 19.3.2022 zum ersten mal von der neuen Mittelklasse ROLAND Fantom-0 (NULL) gelesen und direkt Videos geschaut. Beim Namen dachte ich allerdings “kann nicht war sein einen Synth NULL zu nennen”. Aber zum Glück kommen dahinter dann 6/7/8

Erster Eindruck von Optik und Layout war WoW, ein Baby-Fantom.

Voll bestückt mit 8 Encodern und 8 Fadern und nochmal 6 Encoder unterm 5,5-Zoll Touch-Screen.

Diese verändern Parameter die unten am Bildschirmrand stehen. Klasse, so muß das sein. Beim YAMAHA MODX fehlen echt Encoder/Fader und vor allem die (SUB)Funktionstasten (unterm Bildschirm) der moX Serie.

Der Touch-Screen ist mit 5,5-Zoll kleiner als beim MODX/FANTOM mit (jeweils 7-Zoll). Dafür ist die Bildschirm-Auflösung mit 1280×720 Pixeln deutlich besser als beim MODX/FANTOM !

Den Touch-Screen hätte man sich durchaus größer gewünscht. Er scheint aber gerade noch ausreichend groß zu sein. In Video’s sieht es so aus als ob die Farben brillanter als beim MODX sind. Allerdings sieht man in einem Video wie auch Jemand 3x links am Rand drücken muß bis eine Reaktion erfolgt. Woanders lese ich dann auch noch “der Touch-Screen hat an den Rändern ein Sensitivitäts-Problem”.

Der Synth enthält jedenfalls einen Fully-Featured-Sequenzer. Man kann sogar Automations-Kurven direkt auf den Bildschirm zeichnen. Auch werden Filter/Resonanz-Kurven bei Encoder Drehen kurz auf dem Bildschirm eingeblendet.

Mit Tasten hat ROLAND auch nicht gespart. Der Fantom-0 ist übersät damit. Interessant die TR Tastenreihe mit der man Klang-Kategorien aufruft oder im TR-Style Sequenzen eingibt. Ich hätte mir allerdings mal mehr unterschiedliche Tasten Beleuchtungs-Farben gewünscht. Fast alle Tasten sind ROT beleuchtet. Das ist doch öde. Wie ist ROLAND nur auf diese neue Farbe gekommen ? Der JD-XA auch schon komplett in Rot gehalten. Zum Glück gibt es wenigstens mal ein paar Farb-Akzente beim Gehäuse-Aufdruck. Z.B. bei den Encodern unterm Screen.

Mehr Tasten beim Modulations-Stick hätten auch nicht geschadet oder ein D-Beam (träum). Der war doch klasse. 

Auch macht ROLAND die Tasten zu klein. KORG ist allerdings der KING bei “zu kleinen” und “öde weiß/blau beleuchteten Tasten”. YAMAHA dagegen ist der KING bei Tastengröße und edler matter Illumination (mehr Farben könnten hier allerdings auch nicht schaden).

Und nach wie vor ist das DATA-Wheel bei ROLAND deutlich besser als das vom YAMAHA MODX. Es ist eingefasst was erstens wertiger aussieht (und technisch bestimmt Sinn macht) und fühlt sich bestimmt auch präziser an.

Was waren die alten ROLAND (z.B. Juno-G) Generationen doch schön und edel verarbeitet. Gehäuse wie ein Panzer, diese coolen größeren Tasten mit diesen Grip-Pickeln und verschiedenen LED-Farben.

Nerven könnte auch das ständige BPM-Blinken der TEMPO-Taste nahe dem Bildschirm. Damit fällt Sie Einem immer ins Auge. Und das Takt-Blinken ist bestimmt nicht abschaltbar.

Aber ROLAND like denke ich die Verarbeitung der Neuen ist auch Top und das Keyboard mit Sicherheit besser als beim MODX (ich hasse dieses Nach vibrieren beim loslassen der Tasten).

Denn schon die Keyboards der FA Generation vibrierte hier nicht, selbst ein 600€ Juno-DS ist hier sturdy. Und ROLAND baut diese Basis-Tastatur ja in quasi all seinen Geräten ein (JD-XA, Juno DS, FA, System-8 und wie sie alle heißen).

Dann hat die Fantom-0 Serie etwas was es bei YAMAHA gar nicht gibt, 16x PAD’s. Und endlich mal mit RGB-Beleuchtung. Diese dienen verschiedensten Aufgaben, je nach Situation.

Integriert in die Fantom-0 Geräte ist auch ein Vocoder.

Bei den Videos fällt mir wieder einmal auf, das Instrumente wie Streicher, Saxophon oder Brass so künstlich klingen. Hat mir auch schon bei den FA Geräten nicht gefallen.

Ich meine YAMAHA kann das echt gut. Gitarren, Saxophone, Streicher, klingen hier brauchbar.

Was mir bei YAMAHA immer fehlt ist ein VA-Teil. Eine digitale Möglichkeit einen Analog-Synth nachzubilden.

ROLAND hat zumindest bei den älteren Geräten (denke selbst der Juno-DS hat sowas) so etwas integriert. Es dürfte beim Fantom-0 auch so sein, wird aber nicht explizit erwähnt.

Aber es ist die neuste ROLAND ZEN Architektur. Man kann klassische Synt’s nachkaufen. Bei Preisen von 1500€ für das kleinste Modell hätte man aber erwarten dürfen das so etwas mit drin ist.

Aber alles in allem, scheint eine gute neue Mittelklassen Generation zu sein.  Jedoch bekommt man beim MODX für 400€ weniger noch eine FM-Engine inklusive.

16.4.2022

Erster Direkt-Kontakt mit dem ROLAND Fantom-0

Tastatur erwartungsgemäß wie immer in der ROLAND Standard-Ausführung. Fühlt sich exakt an wie beim Juno DS, System-8 was auch immer. Vibriert jedenfalls nicht so billig nach wie am MODX-6.

Display ist ja mal der Hit, war kleiner als am “echten” Fantom aber mit deutlich erhöhter Auflösung. Gestochen sag ich nur, war aber auch zu erwarten und die Farben sind auch kräftig. Ich mußte aber ordentlich drücken damit was geschah. Kann auch sein das Folie noch drauf war (habe aber Keine gesehen). Es hieß ja das Display habe an den Rändern Probleme Berührungen zu registrieren. Und mir scheint das Display für’s Touch-Arbeiten zu klein.

Drehregler unterm Display sind klasse mit Rastungen und zum Drücken. Beim Drücken wird zumeist ein Parameter auf NULL gesetzt, fein.

Die 8 weiteren Drehregler links neben dem Display haben keinerlei Rastung und fühlen sich genau so gut an, sähmig leichtgängig. Dort aber NULL-Werte zu justieren ist nicht so einfach da Diese sich weder drücken lassen noch einen Software-Nullpunkt haben.

Die vielen kleinen Tasten sind zwar klein haben mich aber überrascht. Zum Einen sind Sie leise und lassen sich zudem leicht drücken. Beim moX geht das viel schwerer und klickt laut.

Klanglich kann ich kaum etwas sagen, da der MUSICSTORE wie gewohnt nur Schrott-Kopfhörer bereitstellt. Einmal jedenfalls wäre mir fast das Trommelfell geplatzt, als ich mit dem 8ten Drehregler den EQ einschaltete. Ich hatte Tiefen/Mitten deutlich nach rechts gedreht. Wenn man dann den EQ aktiviert, BÄMM !!

Aber der EQ ist ja mal echt goil, hatte einen recht harschen Patch ausgewählt, den ich mit dem 3-Band EQ superschnell zähmen konnte.

Mit den Kategorie-Tasten wählte ich Violinen aus und habe mich sehr gewundert, das nach nur DREI Violinen der Kategorie-Taster auf eine andere Kategorie sprang. Nur 3 Violinen !! Wahrscheinlich mache ich was falsch …

14.5.2022

Nochmal im MUSICSTORE gewesen um nach den neuen ROLAND “Volca’s” zu suchen, es war aber KEIN Teil ausgestellt obwohl verfügbar.

OK, teste ich eben nochmal den Fantom-06…es gibt deutlich mehr wie drei Violinen, es dürften Dutzende sein. Insgesamt ein toller Synth. Alles fühlt sich wertig an, trotz der grottigen Kopfhörer kann man die Klang-Brillanz erahnen.

Gewundert hat mich das bei aktiviertem Arpeggiator keinerlei Fader/Drehregler eine Auswirkung hatten. Es wäre doch so cool live am Sound drehe zu können. Geht bestimmt aber “who knows how”.

Behringer TD-3

Nochmal angefasst. Trotz des viel zu leichten Gerätes (ich würde Es direkt aufschrauben und eine Metallplatte mit doppelseitigem Klebeband in der Bodenwanne fixieren) fühlten sich alle Drehregler und auch Taster brauchbar an. Die Taster sind zwar wobbelig, haben aber alle einen spürbaren Klick, und kein Taster hakelt irgendwie. Die kleineren Drehregler gehen schwerer wie die deutlich Größeren, das passt einfach. 

Juno-X

Der Juno-X stand direkt um die Ecke und dessen Sound hat mich mehr weggeblasen als Der des Fantom-06, liegt aber evtl. an unterschiedlichen Kopfhörern. Alles ist ROLAND typisch sehr wertig. Die Fader haben teilweise einen Rastpunkt, z.B. der für das Pitch-Tuning. Alle Fader wackeln seitlich ziemlich, ist aber wohl so gewollt. Und ROLAND hat es endlich mal geschafft die Beleuchtung der Sequenzer/Patch-Buttons deutlich kräftiger/heller zu machen wie z.B. bei einer TR-8S. Und Sie haben ein wunderbares Drück-Feeling. Leider ist der Juno-X mit 2000€ viel zu teuer, ROLAND Preise eben.  Der totale Knaller ist die Bepreisung des älteren Jupiter-XM mit aktuell über 1600€ !! Der Jupiter-XM gehört definitiv in die unter 1000€ Gegend und der Juno-X dürfte maximal 1500€ kosten.

Und hier nochmal gesagt, der steinalte JD-Xi kostet aktuell 600€ !!!!!!!!! Mehr als zu Zeiten wo er noch aktuell war, einfach unverschämt. Für 300€ wär’s mal eine Überlegung wert.

Yamaha Reface Serie liegen alle Vier auf 390€ !!!!!! Mehr als jemals zuvor. Ich weiß noch das der Reface-DX mal kurz bei 250€ lag.

Oder immer wieder KORG Electribe 2. Liegen bei 380 bis 430€ sind steinalt aber null Preisnachlaß.

21.5.2022

Im MUSICSTORE gezwungenermaßen mal an den Jupiter-X gegangen weil am Juno-X und Fantom-06 keine Kopfhörer waren.

Absolut oberkrasser Klang, hätte ich gerne mal mit dem Juno-X verglichen. Sowas von satt und seidig. Schaltet man den I-Arpeggiator ein schaltet der oft einen DRUM-Track hinzu, was hammer klingt.

Und immer noch nichts zu sehen von den ROLAND “Volca’s” …

 

 

 

Stand der Dinge (03-2022 bis 04-2023)

Festplatten HDD’s (Preise)

Vor Jahren meine 3. INTENSO USB HDD mit 5TB gekauft, für knapp über 100€. Was hat das gedauert bis ich die voll hatte, eben Jahre. So langsam muß ich wieder mal Aufstocken und bin leicht enttäuscht wie wenig sich bei den Preisen getan hat. 

Mich interessiert beim Kauf grundsätzlich Terabytes pro Euro (Preis pro Einheit bei GEIZHALS.de). Dort finde ich als günstigste 6TB HDD die Western Digital WD60EZAZ für 99€.

1TB kostet also 16,645€

Nach JAHREN nur 1TB mehr für den gleichen Preis !

OK, die MEGA-Modelle mit 18TB sind gerade beim “Preis pro Einheit” Spitze. Hier die Toshiba Enterprise Capacity MG09ACA 18TB, 512e, SATA 6Gb/s (MG09ACA18TE) (Was für ein Name !) für 280€.

1 TB kostet hier 15,556€

Aber ich habe gelernt bei PC-Technik nicht auf Vorrat zu kaufen, denn dafür schreitet die Technik zu schnell voran.

Heißt ich will hier maximal bis leicht über 100€ ausgeben.

Vor einiger Zeit war es noch so, das grundsätzlich die Externen HDD’s spürbar günstiger als die Internen waren. Warum auch immer weniger Hardware mehr kosten tut.

Davon abgesehen berichten viele Leute, das z.B. die modernen Toshiba’s extrem schlechte Schreibraten (wegen neumodischen Schreibverfahren) haben sollen. Andere Berichten von fetten SEAGATE’s, die kurze Zeit liefen und dann Probleme machen.

Ich habe größte Vorbehalte gegen SEAGATE, so schön die neuen Teile auch aussehen und so verlockend groß Deren Kapazität auch sein mag. Es gibt wie eben gesagt immer Kunden die melden SEAGATE eher MÜLL. Und bei den enormen Kapazitäten gehen dann eben auch echt viele Daten verloren.

Seagate Fail Link #1

Seagate Fail Link #2

Seagate Fail Link #3

Seagate Fail Link #4

NVME’s (03-2022)

Wow, die beim Preis pro Einheit günstigste 2TB liegt bei 150€, ich kann warten …

1TB kostet hier satte 75€ !!!!!!!!!!!

Das ist das 4,8 fache Preis pro Einheit verglichen mit einer HDD.

Und trotzdem würde ich sagen braucht man echt schnellen Speicher, ist es das durchaus wert. 1TB wäre mir zu wenig, ab 2TB würde es allmählich interessant mit einer NVME als schneller Datenspeicher für wichtige Daten. Also kein Datengrab im eigentlichen Sinne.

Mal sehen ich kaufte letztens meine erste NVME, eine Samsung 970 EVO mit 500GB für 83,80€

Heißt 1TB kosteten damals ca. 167€, heute 75€, das nenne ich mal Fortschritt. NVME’s sind wesentlich dynamischer im Preis als HDD’s.

Natürlich denkt man das SATA SSD’s, weil eigentlich veraltet (limitiert bei 500MB/s), mit 2TB einen recht attraktiven Preis haben müssten, Fehlanzeige. Die Teile sind gleichauf mit NVME’s. 

Wer warten kann ist immer im Vorteil bei PC-Hardware.

NVME’s – Ein Jahr später (02-2023)

Na geht doch, die günstigsten Teile mit 2TB starten nun bei 100€. Modelle die hervorstechen (nicht unbedingt wegen Ihrer Performance) sind …

NVME_MEGA Fastro MS200 2TB

Das Teil hatte laut Benchmarks eine ziemlich hohe dauerhafte Schreibleistung ist recht beliebt.

Kingston NV2 NVMe PCIe 4.0 SSD 2TB

Extrem beliebt weil günstig, dauerhafte Schreibleistung bricht allerdings stark ein. Und man weiß evtl. nicht so genau was man bekommt weil deren Bestückung variiert.

Western Digital WD Blue SN570 NVMe SSD 2TB

Hat nur EINEN Speicher-Chip drauf wirkt leicht kahl ist dadurch aber auch sparsam im Stromverbrauch. Nachfolger der SN550 mit deutlich gesteigerter Performance. Dauer Schreibleistung bricht aber auch deutlich ein.

NVME’s – 3 Monate später (05-2023)

Unfassbar, NVME’s scheinen im freien Fall zu sein. Die Kingston NV2 bekommt man aktuell schon für knapp über 80€

Ich bin aktuell auf eine SAMSUNG EVO 970 Plus 2TB fixiert. Und die ist deutlich teurer. Neulich noch ca. 130€, dann mal kurz bei AMAZON für 114€ und wieder rauf. Mist hätte ich doch …

Kurz darauf liegt die EVO 970 Plus dauerhaft bei 114€, klasse… warten oder kaufen ? Bei PC Hardware ist warten immer lohnenswert.

11.3.2022

Ich bin drauf und dran eine externe 6TB HDD zu kaufen. Normalerweise nehme ich seit Jahren INTENSO, weil die Teile günstig sind und laufen und massive Metallgehäuse haben. Ich habe DREI INTENSO’s hier gestapelt, keine macht bisher Probleme, unwissend welche HDD Hersteller verbaut sind (SEAGATE = bibber).

ALTERNATE

WD Elements 6TB für … nö, 6TB ist ausverkauft

4TB für 95€ !!!!!
8TB für 170€ !!!!!

Man kann sich ausrechnen wo da das 6TB Modell gelegen hat.

SNOGARD

Vor sehr langer Zeit war das immer meine Anlaufstelle, bis ich feststellen mußte “die sind gar nicht günstig“, nicht mal ansatzweise.

WD Elements 6TB für 130€ !!!!!!!!

Sind die bescheuert, wie oben gesagt vor Jahren schon 5TB für ‘n Hunni gekauft.

MINDFACTORY

WD Elements 6TB für 108,50€ plus Versand

Es sei denn man macht eine Mitternachts-Bestellung zwischen Mitternacht und 6 UHR Morgens. Was soll der Quatsch eigentlich, die Begründung für so etwas würde ich gerne mal hören.

MEDIAMARKT (um die Ecke)

WD Elements 6TB für 110€

Das ist Stand der Dinge 2022, ehemals große Läden wie ALTERNATE und SNOGARD stinken inzwischen selbst gegen den MEDIAMARKT ab. MINDFACTORY ist einer DER günstigsten Versender und nur zu empfehlen. Hat allerdings kein AMAZON-Pay und dieses unpraktische “Versandkosten frei nach Mitternacht bis 6 UHR früh).

Grafikkarten

Neulich nochmal drüber nachgedacht meine steinalte GeForce GTX 650 Ti Boost mit satten 2GB GDDR zu ersetzen. Da ich seit einer kleinen Ewigkeit nicht mehr Game brauche ich kein Topmodell. Erschreckend ist, das man inzwischen wohl locker 1k€ + dafür ausgeben muß.

Ich hatte früher die 150€ Klasse gekauft und kam damit beim Gaming immer aus. Heute kriegt man für 150€ kaum mehr etwas passables. Ich lass es lieber.

CPU Preise unfassbar

Mein in 07-2020 gekaufter Prozessor Ryzen 5 3600 hat 160€ gekostet. Das Teil kostet aktuell 255€ bei MINDFACTORY !!

Unfassbar, sowas habe ich in meinem PC Leben n.n. erlebt, das Preise steigen und dann noch so heftig.

Egal ich weiß noch, das ich Interesse an der INTEL 10100F CPU hatte, die beiden CPU’s liegen quasi gleichauf in der Performance. Heute kostet die INTEL 10100F CPU knapp über 80€ und ist immer noch der Preis/Leistungs Sieger bei UserBenchmark.com

Und ich möchte INTEL nicht unterstützen, bin seit Thunderbird Zeiten bei AMD, weil ich Underdog’s mag.

CPU’s interessieren mich aber quasi kaum mehr, außer das ich für mittleres Geld immer DIE Leistungsfähigste will, ähnlich wie es mal bei Grafikkarten war.

Synthesizer

Wird ROLAND jemals einen FA Nachfolger der 1000€ Klasse bringen. Das neue PHANTOM Flaggschiff ist schon 2 Jahre am Markt, es tut sich absolut nichts.

Nachtrag : Doch endlich tut sich was, am 19.3.2022 zeigt sich zum ersten mal die FANTOM-0 (NULL) Serie

Und ROLAND ich hasse euch dafür das ihr das K-25m Keyboard für die Boutiques nicht mal billiger macht. 100€ für ein Kleinst-Keyboard, Geldschneiderei.

Mein Boutique JX-03 liegt nur in der Verpackung weil ich nicht bereit bin 100€ für die Keyboard-Halterung auszugeben. Deswegen nutze ich den auch nicht, weil mir das auspacken zuwider ist. Außerdem mag ich es nicht das es Tastenkombi’s gibt die nicht am Gehäuse-Aufdruck erkennbar sind. Kann man sich nicht merken und jedes mal nachlesen, nö. Patche speichern geht recht einfach, Ebene wählen Patchtaste festhalten bis Sie blinkt. Patche exportieren/importieren geht auch, der JX-03 wird dann zum USB-Stick für einen PC. Ist aber trotzdem mit einem Cubase Projekt schwer handhabbar. Die Teile müssten echt per Software Patches schreiben/lesen können.

YAMAHA’s MODX, hätte ich den doch damals gekauft als er uns alle überraschte. Und bei meinem Main-Synth kaufe ich nur gerade erschienene Geräte. Dann tut es nicht so weh wenn nach ein paar Jahren was anderes kommt. Jedenfalls ist der MODX für knapp über 1000€ ein Topgerät.

Leider haderte ich mit der nach wie vor vibrierenden Tastatur. Zudem war ich “geschockt” das YAMAHA (MONTAGE) quasi keinen Sequenzer mehr hatte. Vom Klang her zerbröselt er den moX in 1000 Stücke. Bei der Bedienung sehe ich aber Vorteile beim moX mit seinen vielen Drehreglern und Tasten. Daran sollte man echt nicht sparen YAMAHA.

Zudem war mir der TouchScreen immer etwas zu träge. Und was man beim moX blitzschnell eindrehen oder per SF oder F Key’s blitzschnell erreichen  konnte liegt nun in Menü’s versteckt.

Es dürfte nicht mehr allzu lange dauern bis YAMAHA den MONTAGE ersetzt. YAMAHA hat ca. einen 5 Jahre Rythmus. Leider muß man dann immer wieder 1 Jahr warten bis die Mittelklasse folgt.

Außerdem weiß man nie ob die neue Generation von der Bedienung/Features nicht grauenhafter wird.

Warum koppelt YAMAHA nicht mal die FM-Sektion als eigenständigen Synth aus, so wie den KORG OPSIX. Der Preis darf auch so um die 600€ liegen. Die Geräte müssen aber viel edler als die KORG’s sein. Das Display größer, Keyboard viel besser und das Gewicht höher (die Teile rutschen wie Spielzeuge) sein.  Ich sag mal Reface DX in Groß. Aber bitte mit YAMAHA Reface Keyboard in groß. Denn die REFACE Keyboards sind unter den Klein-Keyboards das Beste was ich kenne. Auch die build Quality der Reface’s ist top. Ich hätte mir längst einen Reface DX geholt wenn der Preis irgendwann mal wieder die 250€ erreicht hätte. Zudem YAMAHA! – viel zu wenig Speicherplätze, keine USB-Stick Export/Import von Patches usw. Nicht mal eine DUMP-Funktion per Menü, traurig.

KORG, was ist da los, anstatt einer neuen 1k€ Mittelklasse kommt der NAUTILUS für 2k€. Und sieht auch noch würg aus. Der letzte KORG den ich faszinierend fand war der M50. Wo bleibt der Electribe 2 Nachfolger. Die ELECTRIBE 2 ist ein echt cooles Ding, ich komme recht gut damit klar. Es macht tierisch Spaß die Sound’s zu platzieren, Effekte hinzuzufügen und die Hüllkurven anzupassen. Zudem ist die build Quality top. Abgesehen davon das bei den ersten Modellen die PAD’s hinten zu tief abgesenkt waren, was kurz darauf geändert wurde. Und leider hält KORG es für nötig die Preise oben zu halten.

Auch zu den ‘WAVESTATE’ Modellen muß ich sagen viel zu teuer und schlechte build Quality. Die Teile sind erstmal viel zu leicht, das wirkt billig und die rutschen wie blöde. Die Keyboards fühlen sich sowas von billig an und das bei Preisen weit oberhalb der 600€. KORG! – bei den MONOLOGUE und MINILOGUE Modellen konntet ihr es doch auch.

Aber der Bildschirm ist zu klein (und farblos) keinen Song-Modus und steinzeitlicher Sample-Import, von Sample-Verwaltung gar nicht zu reden.

NOVATION

Was ist meine MININOVA ein kleines Biest für damals 330€ kann man da nicht meckern. Minikeyboard ist zwar nicht top aber um einiges besser als bei den MICROKORG’s. Schade ist hingegen, das man (und deswegen mach ich’s nie) zum Patch Erstellen in die Software muß, weil es am Gerät zu wenige Regler gibt.

Es macht aber viel Laune mit dem coolen gummierten Schiebeschalter die richtige Matrix-Ebene zu wählen und den vier Drehreglern an den Amp/Filter-Hüllkurven zu justieren.

Außerdem sind die Animations-PAD’s eine tolle Sache und sehr inspirierend.

Trotzdem muß man oft in die Software gehen um Effekte wegzuschalten um eine RAW-Aufnahme zu bekommen.

Wann bringt NOVATION endlich mal eine neue Supernova/Mininova ?!

NOVATION Circuit hatte ich mal kurz dann wieder zurück gegeben. Irgendwann sah man nur noch blinkende Lichter. Lag immer mal wieder bei 250€.

Mich ärgert es das die neusten Generationen so viel teurer sind. Die Circuit Tracks/Rythm liegen bei 366€, das ist mir zu viel.

ELEKTRON

Faszinierend die Model Serie, mickriges Display (irgendwo auf der Welt müssen ganz kleine Menschen für Sie normal große Displays auf Halde produzieren) Drehregler die OK sind, Step-Sequenzer Gummitasten die zu schwergängig sind. Was aber gar nicht geht ist der Schrift-Aufdruck am Gehäuse. Der ist sowas von schlecht und das kann doch kein Kostenfaktor sein. Neulich im MUSICSTORE sehe ich sogar, das die Schrift durch Abnutzung verschwindet. Ich meine ja nur knapp über 300€ …

AKAI MPC

Vor kurzem sehe ich im MUSICSTORE die MPC Studio für 225€ im Angebot. Geil, PAD-Matrix in voller Größe. Kleiner Preis und endlich mal eine MPC. Sieht schön aus.

Kurz darauf Ernüchterung. Wo sind die 4 Q-Link Encoder, was ist das für ein Micro-Display (Platz für ein akzeptables Display wäre gewesen). Neu ist ein Touch Stripe welches User anderer MPC’s auch gerne hätten. Mir sind die wenigen LED’s aber zu mager/ungenau am Stripe. Ist angeblich dem Stromverbrauch (USB) geschuldet.

Aber noch viel cooler sah die Vorgänger MPC Studio aus. War ich da scharf drauf. Die Silberne, was für ‘ne Optik und sooo viele Tasten. Kurz war Ihr Preis echt niedrig (glaube 250€) und ich dachte “warte Die fällt noch”. Leider stieg der Preis und blieb auch oben. Dann kam noch die Schwarze, auch edel und coole Optik. Und AKAI! – selbst die Vorgänger Studio hatte ein großes Grafisches-Display.

Nach wie vor scheue ich aber den Kauf irgendeiner MPC. Die MPC One wäre es eigentlich gewesen. Viele Hardwaretasten, wunderbar illuminiert, viel besser als diese Gummitasten.Aber 660€ ist mir immer noch zu teuer UND was mich richtig stört sind die verkleinerten PAD’s. Immer ist was !!

BEHRINGER

Ich kann nicht verstehen warum man keinerlei Infos über das plötzliche Verschwinden des MS-1 vom Markt findet. Es scheint auch Niemanden zu interessieren. Das Teil war vielleicht 1, maximal 2 Jahre am Markt und nicht limitiert.

Von einen auf den nächsten Tag kann man den MS-1 nicht mehr kaufen. Komisch ist, ALLES andere von Behringer, auch ältere Synth, gibt es nach wie vor zu kaufen.

Schön ist auch das man KEINE Kontaktdaten auf der Behringer Page findet, sonst hätte ich da mal gefragt.

Behringer RD-9

Neulich bei der RD-9 mal die Sequenzer-Tasten getestet. So etwas habe ich noch nie ertastet. Erstens gehen die Tasten von links nach rechts immer leichtgängiger, was schon ungewöhnlich ist, aber akzeptabel wäre. Leider verändert sich zugleich der Tasten-Hub. Und zwar in so massiver Weise, das die RD-9 für mich unkaufbar ist. Der Tasten-Hub nimmt von links nach rechts massiv ab, die letzte Taste hat kaum mehr einen Hub. Und so etwas habe ich tatsächlich noch nirgends ertastet.  Oder es liegt am viel benutzten Vorführmodell.

Bei der daneben stehenden RD-8 mit Ihren Flach-Tasten ist alles bestens.

Interessant, demnächst kommt sowas wie eine VOLCA Serie raus, nur günstiger, angeblich 100€, in Wirklichkeit mal wieder ‘ne Ecke mehr.

Die Teile sehen sehr interessant aus, je nach Modell voll gestopft mit Reglern und Tasten, der VS hat sogar ‘nen Joystick.

 

 

 

 

 

MUSICGEAR kontrollierter Abverkauf

Was ich schon seit langen Jahren beobachte wurde nun auf Synthtopia bestärkt. Preisabsprachen bzw. Vorgaben der Hersteller.

UK Issues Objection To Korg & Roland Online Pricing Practices

Der gesamte Musik-Equipment Markt folgt keinen Marktwirtschaftlichen Regeln wie Angebot/Nachfrage. Oftmals werden Instrumente bis zum Ende ihrer Verkauftzeit beinhart im Preis gehalten, obwohl schon längst nicht mehr up to Date.

Beispiele

ROLAND JD-Xi, das Teil ist steinalt, interessant, plastikhaft und kostet immer noch deutlich über 400 € – Korrektur das Teil gibt es aktuell nicht mehr, ist auch alt genug.

Yamaha Reface DX, wurde Anfangs zu recht gerügt wegen einem deutlich zu hohen Preis für solch ein kleines Instrument. Klanglich herausragend und auch die Build-Quality ist exzellent. Aktuell bei 320 Euro, war aber schon mal längere Zeit bei 280 € und mal kurz auf 250 €. Da hat man einfach keine Lust zuzugreifen.

KORG Electribe’s. Warum kostet oft die Sampler deutlich mehr wie die normale Electribe? Die Hardware ist genau die Gleiche. Beide waren schon oftmals bei 360 €. Aktuell ist die Sampler seit einer Ewigkeit deutlich über 400 €.

Die AKAI MPC Touch ist seit Erscheinen kaum im Preis gefallen. Die neue MPC One liegt preislich zu nahe dran. Beide Teile müssten 200 € runter. MPC One so bei 600 € und die alte Touch bei 800 € (eher weniger bei dem Alter).

Ich habe seit Jahren kein Equipment mehr gekauft, weil mir das gegen den Strich geht, das es am Markt keinerlei Preisunterschiede gibt, egal wo man guckt. Ist eindeutig eine Preisabsprache bzw. Vorgabe der Hersteller. Zudem sind hier in Deutschland die Instrumente oftmals einen guten Tick teurer wie erwartet.

Der MUSICSTORE hat seit Ewigkeiten keine DEALS mehr im Laden. Das war so : Du kommst rein und siehst Handgemalte Schilder mit niedrigeren Preisen. Das machte Laune benachteiligt aber Kunden die im Internet kaufen, denn dort bleiben die Preise “normal” hoch.

Schönen Gimmick für Ladenkunden, seit Jahren nicht mehr gesehen. Oder wo bleiben die 10/20/30 € Gutschein-Codes ? Auch Ewig nicht mehr gesehen.

 

Yamaha MODX

Heute mal etwas an den Sounds rumgebastelt im MUSICSTORE.

DRUM-Kits

Dort ist es ist möglich jedem Key eigene Sounds zu geben, war mir bewußt. Dann wollte ich die Pitch Envelope (Pitch EG) editieren, es gibt aber keine. Nur der Pitch im allgemeinen ist vorhanden.

Übrigens ein sehr großes Ärgernis am moX. Man arbeitet im Song Modus hat ein Drum-Kit und würde nur zu gerne den Pitch eines Key’s oder einen Oszillator ändern. Geht nicht im Song Modus. Man kann allerdings in den Voice Modus wechseln, am DRUM-Kit basteln und MUß dieses dann als User-DRUM-Kit speichern. Geht man dann wieder in den Song Modus Yamaha MODX weiterlesen

Synthesizer moX – Gerät wird nicht mehr “Migriert”

Und ein neues Problem wie aus dem nichts.

Ich arbeite seit 2h mit Cubase 10 und seit Jahren mit dem Yamaha moX, alles wunderbar. Plötzlich heißt es im moX VSTi-Editor “Port in the host app have not been properly set”.

Den Fehler hatte ich vor Jahren und bekam Diesen unter Windows XP mit dem aufspielen eines Service-Pack weg.

Nach einigen Treiber runter/drauf – EDITOR runter/drauf – USB-Kabel Umgestecke stelle ich folgendes fest. Beim Stecken kommt der USB-Up Ton und KEINE Fehlermeldung. Im Gerätemanager kommt das Gerät “Yamaha Steinberg USB Audio” hinzu geht aber nach einigen Sekunden auf das “gefürchtete” orange Ausrufezeichen.

Klickt man auf das Gerät liest man “Das Gerät kann nicht gestartet werden. (Code 10)”. Aha, aber warum geht nicht was jahrelang ging !!!???

Nach einiger Klickerei komme ich unter Ereignisse/Alle Ereignisse Anzeigen auf eine Meldung “Das Gerät USB … wurde aufgrund einer teilweisen oder mehrdeutigen Übereinstimmung nicht migriert”. Cool, und wann gedenkt Windows das einem Normalmenschen zu sagen ?! Echt, man denkt man ist zu doof, ist man aber nicht.

Das Gerät kann nicht gestartet werden. (Code 10)
Gerät wurde nicht migriert.

Was mir aber auffiel, als ich direkt am Anfang der Suche den PC mal neu startete war da wieder mal ein kleines Windows Update. Aber hat bestimmt nix damit zu tun, niemals !

Suche läuft … Nacht drüber schlafen … man muß ja nicht immer kreativ sein wenn Windows nicht will 🙁

Morgens

moX angeschlossen, alles wieder gut, alles digital und logisch und kalt. Und trotzdem scheinen die PC’s zu leben !

 

 

Cubase 10 Elements (Hoffnungen)

Für meine Projekte hat immer die Minimal-Software gereicht. Aktuell arbeite ich Cubase 9 Elements seit längerer Zeit. Was gibt es daran zu meckern.

  • User-Interface nicht für hohe Auflösungen skalierbar (besonders die dann viel zu kleinen Werkzeug-Icons gehen gar nicht
  • User-Interface Performance ist jenseits von Gut und Böse (2018 und man kann beim Zeichnen der Elemente zugucken)
  • immer wieder muß man Kanal-Fenster neu öffnen weil Diese durch andere Tätigkeiten verschwinden
  • Projekte werden nicht unbedingt konsistent gespeichert (man muß schon selber drauf achten)
  • warum ist es beim Anwählen eines MIDI-Track zu einem externen Synthesizer nicht möglich einen Preset automatisch wieder herzustellen ohne nochmal das VSTi zu öffnen ?
  • Preset-Listen der Software VSTi(s) springen immer wieder zum Anfang anstatt zum aktuellen Preset
  • immer wieder CPU-Überlastung beim Export, tritt bei mir z.B. auf sobald ich den Yamaha moX als Instrumenten-Spur im Projekt habe (warum muß ich das selber rausforschen). Der Export ist doch ein digitaler Vorgang, mir egal wie lange der dauert, Hauptsache es klappt
  • Cubase 9 läuft sehr stabil, ganz selten Hänger, dann aber auch totale Hänger – deswegen immer wieder Speichern
  • immer wieder muß zum Mixer zurückgekehrt werden um Eingangspegel zu justieren – besser wäre wenn Dieser immer sichtbar ist

Hoffnungen Version 10

  • die Version 9.5 soll ja schon ein merklich schnelleres Interface haben, sollte bei Version 10 also nicht schlechter sein
  • das neue Kurven-Editieren per Bezier (seit V 9.5) – hey! Bezier-Kurven gibt es schon ewig, 2018 dann schon in Cubase
  • neues User-Interface Design – soll wohl besser lesbar sein
  • Unterstützung hoher Auflösungen (mit der Bemerkung so teils/teils unter Windows)

mal abwarten …