yaVDR 0.7 (Ansible) und Rescuezilla (OMG)

Nachdem es mit yaVDR 0.62 immer mehr bergab geht (Erklärung gleich) entscheide ich mich endlich meine 120GB yaVDR 0.7 Test-SSD mal eben auf die neulich (noch günstig) gekaufte 1TB SSD (yaVDR 0.62) zu clonen.

Warum yaVDR 0.62 nicht mehr brauchbar ist

Habe das alles hier schon einmal detailliert erklärt. 

In Kürze : 

Firefox uralt, konnte mich nur noch mit einem AppImage über Wasser halten. Und auch der lief nur bis zu einer bestimmten Version noch auf dem Ubuntu 14

Vor 2 Jahren dann auch bei dem FF der (von MOZILLA angekündigte) Supergau. Zertifikate wurden absichtlich deaktiviert, wodurch AddOns eiskalt deaktiviert wurden. Installation von AddOns werden im gleichen Atemzug mit Verweis auf neuste FF-Versionen abgelehnt.

Die YouTube-App (so nenn ich’s mal) lief auf einem uralten Chromium Browser, der immer mehr Probleme machte. Auch hier wurden von Google, remote, AddOns deaktiviert. Ich hatte gerade noch EIN AddOn laufen, das sehr gut YT Werbung unterdrückte. Das hatte aber den Nachteil das YT das detektierte und ständig diese “Werbe Blocker sind verboten”-Popups zur Folge hatten. Diese konnte ich nur mit x-mal F5 (Reload) überwinden. Das ging von 1x F5 bis über 10x F5. Macht einen irgendwann mürbe.

Rescuezilla  

Eigentlich ja ein klasse Tool. Aber von neulich hatte hiermit und auch mit Clonezilla sehr schlechte Erfahrungen gemacht.

Egal, neustes Rescuezilla-Image auf USB-Stick bootbar Ge-Imaged. 

Als erstes macht ich vom fetten 1TB Altsystem mal eine Sicherheits-Kopie (Sicherung). Die SSD steckte ich in meinen USB3.x SSD-Docking Station. Die Aktion dauerte recht lange, so ca. 2-3h.

Am nächsten morgen geht es frisch weiter. Ich erstelle auf die gleiche Weise eine weitere Sicherung der kleinen 120GB SSD wo yaVDR 0.7 testweise drauf ist. Das klappt recht zügig, sind ja auch nur 120GB.

Dann starte ich das Wiederherstellen der eben gesicherten 120GB yaVDR 0.7 SSD auf der 1TB SSD. Rescuezilla schreibt schön irgendwas an der Partitions-Tabelle herum. Dann eine Fehlermeldung bevor überhaupt der Schreibvorgang startet. Da ist die Rede von irgendeinem gemounteten Volume das nicht sein dürfte !! Ähhhm … ich nix Nerd, mach einfach, NÖ.

Nächste logische Entscheidung ich mache eine 1:1 Kopie von SSD nach SSD. Eine im USB3.x Dock, die andere SSD am PC SATA-Port.

Und JA, der Vorgang läuft, ist mir aber deutlich zu langsam mit 2GB/Minute. Ich unterbreche die Aktion brutal und klemme beide SSD’s an interne SSD-Port’s. Aha, 20GB/Minute ….. 2GB/Minute !!! Der gleiche Sch%&/$

Wie doof ist Rescuezilla eigentlich, geht wohl auf Nummer sicher und kopiert gemütlich Sektor für Sektor, lass laufen den Mist …

Immerhin läuft die 1TB SSD direkt beim ersten Versuch im TV-PC.

Rescuezilla Image Explorer  

Nun möchte ich vom Original 1TB Image noch einige Video’s extrahieren, Pustekuchen !! Da steht ja auch BETA, AHA !!

Dieses dämliche Tool schafft es nicht mal ein eigens erstelltes Image 
einzuhängen und einige Dateien zu extrahieren, OMG (2026) !

Ubuntu Logisches Volume DRAMA

Dann stelle ich fest, das bei EINER Aufnahme oben 43% voll steht, ähm da ist doch ‘ne 1TB SSD drin !! Ich stelle fest, das die Aufnahme Partition ein Logisches Volume ist und z.B. mit gparted oder dem Programm “Laufwerke” nicht mal eben logische Partitionen vergrößert werden können.

Wie diese Logische Partition drauf kommt ?? Tja, das passiert wenn in der Ansible Installations-Anleitung nicht die geringsten Informationen stehen wie man die dutzenden technischen Fragen bei der Ubuntu-Server Installation beantworten soll. 

Ich erinnere mich nämlich vieles nach Gefühl beantwortet zu haben, was bleibt einem auch übrig.

Die nächsten Schritte mache ich mit der 1TB SSD direkt an meinem Arbeit-Rechner (SATA Docking-Station). 

Also grundsätzlich wird die echte Partition zuerst tatsächlich mit gparted vergrößert. Das ist der Container in dem dann wieder das Logische Volume liegt.

Habe dann folgendes gemacht :

Update the Physical Volume Size :
sudo pvresize /dev/sde3   (sde3 Label evtl. anpassen

Extend the logical volume :
sudo lvextend -l +100%FREE /dev/mapper/ubuntu–vg-ubuntu-lv

/dev/mapper/ubuntu–vg-ubuntu-lv so heißt bei mir dieses Logische Volume, abzulesen mit df -h

Resize the filesystem so the OS can recognize the new space :
sudo resize2fs /dev/mapper/ubuntu–vg-ubuntu-lv

Nach dem letzten Befehl blinkt die Activ-LED der Docking-Station immer weiter, als ob das Drive noch etwas macht … werde es nun Aushängen … in den TV-PC hängen.

ES KLAPPT !!!! 2% Belegung (1x Nuhr im Ersten ;) 196:56 frei steht oben !!!

 

 

Yamaha MODX M – Erkenntnisse

Erst nach einigen Tagen traue ich mich überhaupt den MODX M6 aus dem Karton zu nehmen. Mehrere Tage später wage ich es dann diese massiven Seiten-Schutzfolien abzuziehen, was nur mit sanfter Gewalt geht und grausame Geräusche macht ABER keinerlei Rückstände hinterlässt.

Nach einigen Stunden des Erforschens merke ich am Ende des Tages das EINE Taste des Keyboards beim loslassen/zurück prallen ein helleres Geräusch wie alle Anderen macht. Wenn ich ehrlich bin nicht der Rede wert. Mich nervt so etwas aber sehr. Einige Tage und Session’s später, merke ich davon nichts mehr.
Was ist Phase ?  

Und ich dachte ich kenne YAMAHA’s weil am Dachboden der gute alte moX liegt. Und JA, das Grundkonstrukt ist heute wie damals (2012) ganz ähnlich. Allerdings sind die vielfältigen Möglichkeiten zu Editier-Bildschirmen zu gelangen derart überwältigend, das auch nach Tagen kein Workflow aufkommt. Alleine das man immer kurz überlegt wie man wohin gelangt hält auf.

Versatzwerte (Offset) der Hölle

Auch das gab es schon beim moX, und man fragt sich muss das sein ?

YAMAHA ist der King der Versatzwerte. Was ist das eigentlich ?
Zusätzlich zu vielen echten Parametern gibt es bei YAMAHA unendlich viele Versatzwerte, was einen dann irgendwann vollständig verzweifeln läßt. Ein Versatzwert ist ein zusätzlicher Parameter, der über z.B. einen Standard Wert gestülpt wird. Das heißt der echte Wert besteht aus der Summe des Originalwert plus Versatzwert – darf ja nicht zu einfach sein.

So etwas findet oft mit den 4 Encodern in der linken Matrix statt. Aber auch bei unendlich vielen Parametern mehr. Ändert man dort z.B. die AMP Attack wird der Offset verändert, nicht aber der echte Attack. Heißt steht der echte Attack auf z.B. 120 kann man den Offset auf NULL drehen, der Attack geht nicht unter 120.

Portamento (eigentlich simpel)

Neulich will ich z.B. mal eben einen Portamento einstellen. Ist doch eine Kleinigkeit, das Gerät hat ja extra eine Taste für Portamento EIN/AUS und daneben einen Drehregler für die Portamento-Zeit.

Ich schalte per Taste Portamento EIN (Taste leuchtet hell auf) und drehe am Time Drehregler, nichts, es tut sich nichts ! Ich kriege raus das man im Home Screen im Part einen Prt ON/Off Button hat (und das heißt nicht etwa Part On/Off). Der schaltet Portamento dort EIN/AUS. Direkt daneben ist ein Time-Regler. Verändert man dessen Wert ist das der echte Portamento.

UND natürlich gibt es auch hier wieder Offset-Werte!! Dreht man in
der per Display Mode eingeblendeten Leiste die PortaTime
ist das ein Offset, erkennbar am plus/minus Bereich. Der echte Portamento geht von 0 bis nur in den Plus Bereich.

Ich muß aber sagen, etwas ähnliches hatte der ROLAND Fantom 06 auch. Tat man hier nur grundlegende Parameter verändern wurde das mit in der Szene gespeichert. Sobald man mehr verstellte mußte man den Patch separat speichern. Und es war DER Horror in eine Szene mehrere Patches mühsam separat zu speichern bevor man die Szene selber speicherte. 

Live Set

Und hier ist der MODX M meilenweit voraus. Man lädt einen Preset z.B. aus einem Live Set Screen oder mit Category Search (Taste oder über Screen). Will man dann diese sogenannte Performance Speichern geht das kinderleicht mit der STORE Taste und Namens-Eingabe über den großen Bildschirm. Will man solch eine Performance einem Live Set Screen hinzufügen (registrieren) geht das mit SHIFT + Live Set Taste. Hierbei bietet der MODX M sogar an die Performance zu speichern UND zu registrieren. So muss das sein.

Gedankenspiel

Da ich oft Cover’s mache gibt es hier für mich zwei Methoden. Entweder ich quäle mich damit mühsam meine Sounds in EIN Performance zu quetschen oder ich registriere all meine Sounds in EINEM Live Set. 

Nachteil der ersten Variante (eine Performance = alle Sounds) ist, das viele Presets mehrere Parts haben und schnell die 16 Parts voll wären. Zudem müssten ALLE Parts durch die gleiche Master-Sektion (Variation/Reverb/EQ dann für alle Presets gleich). Außerdem können “nur” 12 Parts mit Insert-FX bestückt werden. Die letzten 4 Parts müssten dann Ohne IFX auskommen. Und es gibt noch einen Nachteil, der MODX kann “nur” 5 Stereo Tracks per USB2.0 übertragen. Was mich wundert, der Fantom-06 konnte fette 12 Stereo-Tracks gleichzeitig übertragen. 

Will man in Cubase die 5 Stereo-Tracks nutzen muß man unter Utility/Advanced/Midi I/O auf MULTi (im HOME Screen evtl. jeden Kanal Keyboard Ctrl = OFF) stellen. Die 5 Stereo Kanäle heißen dann USB/Main, USB/1-2, USB/3-4, USB/5-6, USB/7-8

Ich nehme deswegen die Variante 2, kreiere mir ein User Live Set, welchen man sogar entsprechend dem Cover-Titel benennen kann und registriere dort bis zu 16 Performance’s. Bräuchte ich mehr, einfach auf einem weiteren Live Set Screen weiter machen.

Rätselhaftes Icon

Ein sehr kleines ICON war mir rätselhaft. Hier die Erklärung.

ICON für Kontext-Menü
Hier ein Beispiel

Ein Finger-Druck im Home Screen auf einen Part Kopf öffnet diese SideBar einfach Menü.

Cubase 

Den neusten YAMAHA Treiber laden/installieren (ich benutze Windows NUR noch für Cubase, sonst NIX und bin sooo zufrieden mit Linux MINT 😉

Mit der Quick Setup Taste kommt man direkt auf die Quick Setup Seite des Utility Menü. 

Hier kann man bis zu 3 Grund-Setup’s speichern/überschreiben. Und es werden NICHT die gesamten Utility-Einstellungen gespeichert sondern eben nur die Reiter des Quick-Setup.

Der Rest der Utility Einstellungen wird automatisch gespeichert.

Wichtigste Punkte hier, Local On/Off und Direct Monitor. Es ist immer ein Katz und Maus Spiel mit Cubase (Midi-Filter) und dessen Monitor Button in den Midi-Tracks. Jedenfalls hört man eindeutig Doppelte Noten, schaltet man z.B. in einem Cubase Midi-Track auch noch den Monitor-Button ein. 

Ich arbeite immer Track für Track ab. Die Direct Monitor Funktion gibt hier den direkten Sound des MODX M wieder. Das ist sehr wichtig um unverzögert zum Original Song operieren zu können. Es ist allerdings auch möglich den MODX direkt, gemischt mit dem USB-Rückkanal von Cubase (Main Out) zu hören. Macht wohl aber keinen Sinn, beides gleichzeitig mit lecker Zeitversatz. Deswehen lasse ich den Monitor Button in Cubase Audio-Tracks AUS.

Tempo BPM

Ich war zuerst erstaunt, das jeder Preset seine eigene BMP mitbrachte. Da es aber wichtig ist, das ein MODX Sound mit Effekten, auch der Cover BPM angepasst sind stelle ich im Tempo-Menü den Schalter auf Tempo=Global um. 

Zudem war ich erstaunt das so ein moderner Synth keine BPM Kommastellen kennt. Das ist etwas unprofessionell. Der Fantom-0x kannte zweistellige Nach-Komma Werte.

LEIDER merkt sich der MODX M das NICHT. Beim steinalten moX speicherte man immer Grundeinstellungen per STORE Taste. Das geht beim MODX aber nicht. Eine Weile habe ich verzweifelt nach einem Hinweis in der Bedienungsanleitung gesucht und das hier zufällig gefunden im Abschnitt Edit-Pufferspeicher (flüchtig)

Der Edit-Pufferspeicher ist der Arbeitsbereich zum Bearbeiten von
Performances, Live-Sets, Songs und anderen Einstellungen.

Dieser Arbeitsbereich ermöglicht sowohl Lesen als auch Schreiben. Der Inhalt des Arbeitsbereichs wird gelöscht, wenn das Instrument ausgeschaltet wird.

Die bearbeiteten Daten müssen im User-Speicher gespeichert werden, bevor eine andere Performance ausgewählt oder das Instrument ausgeschaltet wird (andere Daten als Performances und Motion Sequences werden jedoch automatisch gespeichert).

Sieht man sich das folgende Block-Diagramm an heißt das Performances/Motion-Sequences werden per Hand gespeichert (STORE) aber Pattern/Song Aufnahmen oder eben UTILITY Einstellungen werden automatisch gespeichert.

Live Set/Performance/Part/Element

In einem Live Set werden Performance’s hinterlegt. Drückt man die Live Set Taste kommt man zu eben Jenen. Es gibt Werks Live Set und User Live Set Seiten. Toucht man ein Live Set wird das direkt in den Home Screen geladen und überschreibt auch eine dort liegende ungesicherte Performance.

Eine Performance besteht aus bis zu 16 Parts und ein Part kann aus bis zu 128 Element’s bestehen. Wobei ich mir nich annähernd vorstellen kann wer 128 Elements verwenden will.

Und hier muß ich mal sagen bin ich neidisch auf die alten MODX. Ohne sagen zu könne ob ich etwas übersehen habe beim MODX M.

Mir gefällt die alte OS Ansicht mit den blauen Common/Element-Feldern viel besser. Man sieht sofort ob man Common oder in einem Element rum pfuscht. Beim MODX M sind oben diese beiden Dropdown-Menü’s was recht verwirrend ist, weil nirgends steht “Warum ZWEI” ??!

Klappt man das linke auf sieht man bei der AWM2 Engine Common, dann Part 1, Part 2 … Part 8

Klappt man das Rechte auf liegen dort bei der AN-X Engine die 3 Oszillatoren und Noise.

Jedenfalls ist es sehr unübersichtlich zu erkennen was ich gerade bearbeite. Angeblich zeigt der Home Screen oben in der Leiste wo man ist.

Schaut man nach links am Panel unter die Fader sind dort 8 Buttons für so gut wie alles. Hier kann man anwählen Common oder Part/Element/Operator/Oszillator. MUTEn ist hier auch möglich. Trotzdem würde ich sowas eher über den Screen machen wollen.

Neue Erkenntnisse

Hüllkurven unter Common sind evtl. abgespeckt, speziell bei Filter-Kurven. Die Part Hüllkurven sind die wirklichen Kurven. Die Hüllkurve unter Common ist quasi eine übergestülpte Offset-Hüllkurve (Offset). Mit der Matrix wird diese Common Hüllkurve justiert. 

Ausgabe Lautstärke per USB im Quick-Setup/Audio I/O kann man den USB Pegel stufenweise anheben (0/3/6/12dB).

Es war übrigens beim ROLAND Fantom-06 deutlich einfacher die Kopfhörer Lautstärke an den Cubase Rückkanal und die Fantom Eigen-Lautstärke anzupassen als beim MODX M. Immerhin hat der MODX eine eigene Direct Monitor Lautstärke. Bin mir nicht sicher das eben die Cubase Rückkanal Lautstärke anpassbar ist, was beim Fantom ging.

Page Jump Taste

Die Bedienungsanleitung ist echt mal übel. Ich will nur wissen was die PAGE JUMP Taste macht und finde in der Haupt-Anleitung absolut NICHTS !! Zufällig finde ich in der Quick-Start Anleitung diese verwirrende Erklärung :

Dies ruft den Parameter auf, der aktuell mit den [QUICK EDIT]-Tasten ausgewählt wird.

Wenn Sie bei gehaltener [SHIFT]-Taste die [PAGE JUMP]-Taste drücken, ändert sich der Parameter, der mit der [QUICK
EDIT]-Taste umgeschaltet werden kann, zu dem aktuell auf dem Bildschirm angezeigten Parameter, welcher sich
daraufhin mit den Knobs 1–4 (5–8) steuern lässt.

Der erste Teil leuchtet total ein. Man gelangt auf eine Detail Seite der Parameter deren Zeile in der Matrix gerade mit den Quick Edit Tasten ausgewählt ist. 

Der zweite Abschnitt hat es aber in sich. Zuerst dachte ich das wenn man auf der mit Page Jump Taste aufgerufenen Seite was verändert wird, übernommen wird. Macht keinen Sinn, da Veränderungen sowieso übernommen werden.

Wie ich aus irgendeinem YT Video erfahren darf ist es wohl so. Man ist auf irgendeiner Parameter Seite, die nicht per Page Jump aufgerufen wurde, und das System versucht beim drücken SHIFT + Page Jump, Parameter der Page auf die “8” Knobs zu legen. Keine Ahnung ob damit die Assign Positionen der Matrix gemeint sind.

In Wirklichkeit ist es aber so, das wenn irgendeine Parameter Page auf dem Bildschirm ist und man SHIFT Page Jump drückt das System guckt ob diese Page der Matrix entsprechende Felder enthält und dann exakt in diese Matrix Zeile springt

KEINE Bedien-Panel Bilder in der Bedienungs-Anleitung

Zudem nervt, das YAMAHA es nicht nötig hat mal EIN Bild oder Bilder der Bedienfelder in der Haupt Bedienungsanleitung abzulegen. Ich habe mir ALLE Panel-Bereiche aus der Quick Anleitung gezogen.

 Die Fader 

Auch wieder extrem unverständlich die Anleitung … irgendwas mit Lautstärke kann man mit den tollen Fadern justieren. Dafür sind die viel zu schade, warum kann man z.B. keine Hüllkurve damit einstellen !!? Würde bestimmt Spaß machen.

Nein die Fader dienen der Lautstärke von Part/Element/Oszillator/Carrier/Modulator und soweit ich weiß der Höhe der Motion-Sequenz Amplituden.

Daten löschen

Ich wunderte mich das es nirgends eine Lösch-Option z.B. für einen eben aufgenommenen Pattern gibt. Doch gibt es, nicht aber im Home Screen. Utility/Contents/Data Utility oder einfach mit der File Taste.

Dort sieht man ALLE vom User erstellten Dinge in Unterordnern und kann die löschen.

Löscht man eine im Live Set registrierte Performance in der File Sektion erscheint im Live Set „Not Found“. Was total logisch ist.

Favoriten

Beim MODX M im Category Search Screen geht’s genau so mit dem Bank/Favorit Drehregler. Leider kann der MODX M nur Stern oder nicht setzen, schade.

Category Search

Wenn ich hierbei an den Fantom-06 denke könnte ich weinen. Der Fantom hatte auch so etwas wie SUB-Kategorien aber immer nur einige wenige. Da ist der MODX M weit überlegen mit seinen Attribut/Sub Category Eingrenzungen und der Suche.

Andererseits finde ich es extrem schade, das der MODX M nur immer 8 Presets gleichzeitig anzeigen kann. Drückt man SHIFT + INC springt die Liste 10 Positionen weiter, unglücklich bei 8 Preset’s pro Page. Aber es gibt ja den Page Drehregler unterm Bildschirm. Leider dreht der per Klick eben NICHT eine Page (wie ein ROLAND Fantom-0x) weiter, sondern scrollt in Einzelschritten durch die Liste. Ja, dreht man den Page-Drehregler unterm Screen schneller rast man durch die Presets. Das ist aber eine ungenaue Steuerung. Außerdem ist das sehr belastend für diesen einen Drehregler.  

Und leider ist es auch nicht möglich mit dem Finger die Liste zu Sliden. Da, wie oben gesagt, die Liste nur 8 Positionen hat ist man ständig am rödeln. Das macht so keinen Spaß und das bei einer so wichtigen Funktion, bei der man Seitenweise Preset’s durchstöbern muss.

Klasse wäre es man könnte die Filter-Optionen der linke Bildschirmhälfte ausblenden und hier eine zweite Spalte für nochmal 8 Preset’s darstellen.

So finde ich das ziemlich suboptimal. Jedes mal wenn ich nun in Category Search gehe stößt mir das auf. Eine ganz dumme Programmierung seitens YAMAHA. 

Display Mode / View Mode 

Zwei Drehregler unterm Screen, die sehr wichtig sind. Denn sie verändern die Ansicht dramatisch. Andererseits ist das auch wieder verwirrend. EIN Drehregler OK, aber ein Zweiter schafft wieder so viele Kombinationen, die man sich kaum merken kann. Und ich bin ein Fan von direktem Zugriff.

Mit den Display Mode Drehregler kann man über den Parts Seitenweise 4 Funktionen einblenden :

Navigation-Page   FxOverview   CtrlView   Favorit
Var                                 Rev                      PAN              Volume
Arp                                MSSelect         PortaSW   PortaTime
.
.

EDIT / Compare Button

Leicht unscheinbar „versteckt“ ist die Compare Funktion nämlich SHIFT + EDIT. Dadurch soll die EDIT Taste anfangen zu blinken und man ist im vorherigen Klang-Status. Was das genau bedeutet ? Entweder es ist der Preset-Original Klang, oder irgendeine zuvor als USER-Preset gespeicherter Stand.

So langsam schnall ich was

Das war aber schwer zu begreifen. Eigentlich ja nicht, wenn Bedienungs-Anleitungen zuerst einmal die Geräte-Philosophie erklären würden. In Realität fangen die Beschreibungen aber direkt technisch an. Anstatt mal ganz pauschal die Ebenen der Software zu erklären.

Ich bin ja durchaus YAMAHA Kenner, aber der MODX M ist schwer zu durchschauen.

Folgendes habe ich nun endlich begriffen :

Common

Oben am Home-Screen sind ja diese grauen Dropdown-Felder. Es kann auch mal nur EINES sein. Sollten es zwei sein und man stellt das Linke auf Common, verschwindet das rechte Feld und der Performance Name ist weiß umrandet. Man kann den Common Mode auch durch touchen dieses Namen-Feld aufrufen.

Man befindet sich nun quasi in der Gesamt-Performance, wenn man so will in seinem Studio-Raum. Drückt man nun Edit (am Bildschirm oder die Taste) sieht man ALLE Einstellungen der Gesamt-Umgebung. Im speziellen die beiden Variation/Reverb FX und den Master FX

Part // Common

Wählt man z.B. oben in den Dropdown Feldern links z.B. Part 1 und im erscheinenden rechten Feld Common aus gelangt man mit Edit in die PART Gesamt-Einstellungen. Hier auch wieder im speziellen zu den beiden Insert FX A + B

Part // Element/Osc/Op

Hiermit gelangt man dann zu den Element’s/Oszillatoren/Operatoren. 

Part Select Taste (MUTE)

Habe eben 1,5h über diese Taste nachgedacht und ausprobiert.

Ist die Part Select Taste Blau-Farben, selektiert man mit den Part 1-8 Tasten eben den PART, logisch soweit.

Drückt man bei gehaltener SHIFT Taste (die Part Tasten färben sich GRÜN) eine der Part Tasten wechselt man zum entsprechenden Element. Kann man eigentlich auch noch verstehen.
Hüllkurven Extase

Und ich dachte JA, klar, es gibt so um die ZWEI Hüllkurven pro PART, selten so gelacht. Ich zähle so um die 3 Amp Envelopes und es dürften auch beim Filter 3 sein.

Ich habe wirklich unter Common eine Amp Envope justiert, unter Part noch eine absichtlich anders verdreht und im Element noch Eine anders eingestellt !!!!!!!!! 

Viel Spaß beim der fröhlichen Fehlersuche macht bestimmt Laune.

Mal überlegen :

Ein Element eine eigene Hüllkurve ist erstmal total logisch. Denn verschiedene Element’s sollten auch autark aufspielen können. 

Mehrere Element’S kommen in einem Part zusammen, warum sollte man nun dem Gesamt-Part wieder eine Hüllkurve überstülpen ? Man hat doch zuvor mühevoll die Element’S fein-getunt. Das Verstehe ich dann schon weniger. Es sei denn man hätte Element’s die einfach dauerhaft vor sich hin brüllen und gemeinsam in die Part Hüllkurve gepresst werden.

Noch weniger begreife ich diese Common Hüllkurve … oh, ich merke gerade sowohl die Common als auch die Part Hüllkurven lassen sich mit den gleiche Matrix-Reglern verstellen. NICHT ABER DIE Element Hüllkurve. Auch merkwürdig das.

Jedenfalls werden irgendwie ALLE Hüllkurven zusammen verwurstet und sind damit dann eher schwer zu begreifen.

MUTE

Hält man SHIFT und drückt MUTE (beide loslassen), wechseln die Part Buttons zur Farbe LILA. Drückt man nun Part Tasten leuchten diese weniger hell, der Part ist stumm geschaltet. Drückt man den Common Button werden ALLE PART’s stumm geschaltet.

Der Part Select Button ist durch die erste Aktion ja auch LILA geworden, zeigt an das man im MUTE Modus ist. Drückt und hält man nun SHIFT alleine, färben sich die Part Buttons wieder GRÜN und man kann die Elements/Osc/Op muten.

Alles in allem durchaus plausibel oberste Ebene PART’s direkt wählen mit SHIFT Element’s ect. selektieren.

MUTE aktivieren mit SHIFT + MUTE, dann direkt Part’s muten und mit SHIFT halten Elements muten.

Scene

Super nützliche 8 Tasten um mal eben 8 Sound-Varianten zu hinterlegen. Speichern geht mit SHIFT + Scene 1 – 8, vorhandene Werte werden überschrieben. Aufrufen, logisch, einfach eine Scene Taste 1 – 8 drücken.

Ich steig noch nicht durch 

Heute nehme ich irgendeinen Preset, der hat 2 Element’s, beide spielen. Der eine Sound gefällt, beim Anderen schalte ich das Element AUS. Irgendwann kommt einem ja der Gedanke “ich will Scenen speichern, aber da sind ja schon die (in diesem Fall) 8 vorbelegten Scenen. Entweder einem ist das egal, aber es soll ja ein eigener Patch werden und da wäre es doch schön erstmal ALLE Scenen zu löschen. Dafür gibt es KEINE Funktion.

Schnell kriege ich heraus, das geht man in den Home-Screen und dort auch wirklich in die oberste Haus-Ebene hat man links ein “Scene” Touch-Feld. Dort zeigen sich dann alle 8 Scenen. Ich probier mal in ALLEN Scenen ALLE Schalter AUS zu machen. JA, die entsprechenden Scene-Tasten leuchten danach NICHT, also KEINE.

Es muß meines Wissens aber immer EINE Scene geben. Das ulkige ist, danach höre ich auf manchen Scenen Sound auf Anderen NICHT’s. Ich schalte ALLE bei einer gewählten Scene testweise ALLE Schalter wieder ein, nix…

… bin noch am forschen, denn die Anleitung gibt mal so gar nix her über Szenen.

Library

Es wird Nirgends beschrieben was einen Library überhaupt ist. Library’s werden fröhlich immer wieder erwähnt und das man diese laden/speichern kann, nicht aber wozu diese da sind.

OK, durch ein YT Video erkenne ich das eine Library eine Zusammenfassung von USER-Performances ist.

Recall

Eine total unscheinbare Funktion, könnte aber mal wichtig werden wenn man kurz mal nicht aufpasst und irgendein Preset wählt ohne den eben Bearbeiteten zu sichern.

Im Homescreen oben auf den Performance-Namen touchen oder den Button Common drücken. Es erscheint dieses Helper-Menü. Dort auf Recall touchen, nach bestätigen ist der vorherige Patch wieder aktiv.

Ich denke man darf am ungewollt geladenen Patch nichts verändert haben, weil dessen Original-Werte dann direkt den Recall-Buffer überschreiben.

 

MODX M6 Bestell-DRAMA

So etwas habe ich noch nie erlebt beim Bestellen eines Synthesizers.

Es war ja seit Erscheinen der MODX M Serie schon auffällig, das NIE ein Lagerbestand bei KEINER Firma vorhanden existierte. Immer stand dort “voraussichtliches Eintreffen … in 2 Wochen, 4 Wochen usw.)

ALLE schreiben ja auf Ihre Webseiten “wird im Namen von YAMAHA Europe verkauft”.

Es scheint so als ob YAMAHA NULL Geräte auf Vorrat baut. Heißt man bestellt, und die Händler (Vermittler) reichen Order’s weiter.

OK, am 17.4.2026 bestelle ich nach den obigen Erkenntnissen, mit Monaten Zeit Verlust (danke YAMAHA) einen MODX M6 beim MUSICSTORE. Dort stand “Lieferung trifft ca. am 21.4.2026 ein” … 

7.5.2026 !!!!

Da der MUSICSTORE es weder für nötig hält den Geldeingang im Kunden-Konto irgendwo zu dokumentieren, noch irgendeine STATUS-Änderung geschweige denn einen Liefertermin anzugeben bin ich immer wieder gezwungen per Mail nach zu forschen. Das ist dermaßen annoying und so frustrierend.

Angeblich könnte der MODX M6 in der 2. Mai-Woche ausgeliefert werden, von wem erfährt man nicht. Ich sag mal, wenn das noch lange dauert, kommt bald die nächste Generation. Absolut besc%&/i)e YAMAHA Verkaufs “Strategie”.

Davon abgesehen bestellen nur 100 Kunden so ein Teil (1350€) hat der STORE über WOCHEN  135000€ da liegen und bekommt fett Zinsen darauf, DANKE :/

Die bekommen Zinsen und die Kunden KEINEN Synth :O

Gerade als ich das hier fertig tippe sehe ich die Mail Antwort vom MUSICSTORE, der MODX M6 wäre wohl HEUTE beim MUSICSTORE angekommen und würde nun an mich versendet … im Kundenkonto sehe ich (wer hätte es gedacht) davon NIX (in Bearbeitung).

8.5.2026

Zufällig habe ich Spätschicht, da kommt vollkommen unangekündigt per UPS der MODX M6. Ist zwar ein freudiges Ereignis, aber wie gesagt, ohne jede Ankündigung. Der UPS Mann legte das 1350€ teure Gerät einfach vor die Garage. Zufällig kriegte ich das mit, holte den MODX direkt ins Haus.

Also sorry MUSICSTORE, jeder popelige Web-Store macht das besser. Ständiges nachfragen per Mail, kein ersichtlicher STATUS im Kunden-Konto, geschweige denn mal ein Paket-Verfolgungs-Link. Das ist doch heutzutage selbstverständlich und sooo wichtig.

Nun muß ich wieder eine Anfrage stellen, denn von einer RECHNUNG (so für GARANTIE oder Wiederverkauf) ist weit und breit nichts zu sehen. SORRY, das geht so nicht….

Antwort MUSICSTORE, die RECHNUNG schickt YAMAHA an den MUSICSTORE und der dann an mich. Und das hat tatsächlich geklappt !!

PS : der MODX M6 steht seit 2 Tagen in der Ecke, habe keinen Bock drauf nach so einem SCHEISS Bestell “Erlebnis”. Eben hab ich mir mal ‘n Herz gefasst und die Verpackung geöffnet. Immerhin funktionieren alle Taster/Fader/Drehregler/Buttons und das Keyboard selber. Auch sind keinerlei Kratzer/Fingerabdrücke auf der Bedienfläche zu sehen. Ein bisschen komisch ist, das keine Folie auf dem Display ist, wird aber normal sein. Verpackung war auch original versiegelt.