Archiv der Kategorie: Linux

yaVDR 0.7 ist Gewöhnungssache

Seit Monaten nun lebt es sich mit yaVDR 0.7 recht problemlos.

YouTube im Firefox

Endlich, nach Jahren der Pain durch einen sehr veralteten Firefox unter yaVDR 0.62 mal wieder einen modernen Firefox MIT YT Werbeblocker zu haben, ein Traum. Natürlich habe ich noch ein Dark AddOn und “I don’t care about Cookies” drauf um bei Surfen Ruhe zu haben.

YouTube jedoch hatte massives Tearing, trotz meiner guten NVidia GT 1030. Nach Diskussionen im yaVDR Forum schrieb einer was von NVidia-Settings und “Force Full Composition Pipeline” unter den Advanced Einstellungen in der “X Server Display Configuration”. Setze ich dort den Haken geht gleichzeitig der Haken daneben “Force Composition Pipeline” mit an. Klicke ich Apply dauert es drei Sekunden und eine Frage ‘soll es so bleiben’ erscheint. 

Ab dann laufen Video’s im Firefox absolut perfekt.

Die NVidia-Setting aufrufen : ich bin im LiveTV, starte den FF übers OSD. LiveTV Frontend wird beendet, der FF erscheint. Ich minimiere den FF klicke den rechten Mausbutton und wähle im Menü Applications/Settings/Nvidia-Settings

Um wieder an den minimierten FF zu kommen drücke ich Alt + TAB an der TV Tastatur weil ja keine Taskleiste mehr aufrufbar ist 🙁

KODi macht Geräusche

Das hatte ich auch in meinem ‘PC Leben’ noch nicht (und das sind mal eben 25 Jahre). Starte ich im Zustand wo “”Force Full Composition Pipeline” EIN ist KODi. Läuft das ABER man hört seltsame Geräusche z.B. beim scrollen durch Film-Listen. Vom Verhalten würde man sagen das ist ein cooles GUi Geräusch. Starte ich einen Film, ertönt ein permanentes fieses, kratziges Geräusch. Klingt wie damals wenn man einen QIC-80 Floppy-Streamer spult. Ich mag das Geräusch sehr, wenn es von einem Streamer käme.

Das Problem : das Geräusch kommt NICHT über die Audio-Anlage sondern aus dem PC Gehäuse selber !!!!

Und es ist äußerst schwer zu orten, habe es mehrmals versucht. Dachte zuerst es käme ‘aus’ der CPU. Später dann, biege ich die Grafikkarte leicht im Slot, verändert sich das Geräusch, es wird gedämpfter.

Ich diskutiere wieder im VDR Forum und einer schreibt, das könnte wiederum mit “Force Full Composition Pipeline” zu tun haben. Ich mache die Haken bei “Force Full Composition Pipeline” weg, klicke Apply usw. 

Und siehe (höre) da keine Geräusche mehr unter KODi !!

Somit muß ich immer wieder Nvidia-Settings aufrufen und die Haken setzen/entfernen will ich sauber Firefox/Kodi nutzen.

Da stört es kaum noch, das sich die Nvidia-Settings nicht speichern lassen weil das yaVDR System so verdreht ist.

Firefox am Desktop #2

Anfangs habe ich der FF gestartet und mit der Maus auf den Desktop #2 nach rechts verschoben. Nö umgekehrt ich bin mit der Maus zum Desktop #2 gegangen (Maus zum rechten Bildrand schieben) und habe dort den FF mit RM gestartet. Warum ? Weil ich dann TV Ton UND FF Ton gleichzeitig hatte. So konnte man OHNE den FF zu beenden wieder auf Live TV am Desktop #1 springen.

Das hatte aber mehrere Nachteile. Zum einen wurden Timer Aufnahmen währen der Desktop#2 Nutzung nicht mehr beachtet und der PC wurde ab und an sporadisch einfach ausgeschaltet. Das Ausschalten könnte aber eher an einem einstellbaren Timeout im OSD-Menü gelegen haben. 

Da die Nutzung des Desktop#2 kaum was nützt, bleibe ich nun im Desktop#1 und habe kein Timer-Aufnahme Problem mehr.

 

 

Linux MINT, Kernel 7 und Uralt-Nvidia GraKa

Und ich dachte immer Linux wäre gerade für alte Hardware OK.

Jedenfalls ist plötzlich der Kernel 7.0.0-14 in der Kernel Abteilung Aktualisierungsverwaltung. NICHT aber unter den Standard Updates wie alle Kernel’s der letzten Jahre.

Beim installieren über die  Aktualisierungsverwaltung kommt ein Fehler #11 – soll wohl irgendwas mit der Nvidia-GraKa zu tun haben.

Ein Versuch den Kernel 7 per Terminal zu installieren (erinnere mich nicht mehr wie – waren aber nur 2 Befehle) führt dann zum Installations-Erfolg. Nach einem Reboot steht hinter dem 7er Kernel “Aktiviert”.

Leider merkt man schon beim Login das was nicht so ganz passt. Die Auflösung liegt nämlich bei satten 1014 x 768 und läßt sich auch nach dem Login nicht verändern. Auch ist die Treiberverwaltung LEER. Es kann kein Nvidia-Treiber installiert werden.

Ich frage im Forum und erhalte übersetzt die Antwort : alte Nvidia Grafikkarten werden vom 7er Kernel nicht mehr unterstützt. Man solle sich eine halbwegs aktuelle Nvidia/AMD GraKa kaufen.

Irgendwann mal vielleicht …

 

Firefox 152.0 (Speichern unter ENTER Problem)

Na SUPER !!

Neulich hatte der Firefox noch das Problem, das das “Speichern unter” Fenster nicht automatisch den Fokus hatte.

Das konnte man durch eine kleine Änderung in about:config wieder
richten.

Firefox 149 “Speichern unter” Problem

Nach einem gestrigem Update hat das Fenster zwar den Fokus, reagiert aber weder auf ENTER oder TAB.

Habe auch den Wert in about:config dann suchen nach “widget.use-xdg-desktop-portal.file-picker” wieder auf 2 gesetzt. Bringt leider gar nichts, außer das das Speicherdialog-Fenster wieder den Fokus verliert und man im FF Fenster selber rum hantiert.

DANKE nochmal MOZILLA das dieser Effekt neulich auftauchte und auch nach mehreren FF Updates nicht mehr verschwindet. Denn KEINE ANDERES PROGRAMM ZEIGT DIESES VERHALTEN BEIM SPEICHER DIALOG !!!!

Das ist echt mal absolut nervtötend und man bekommt einfach nicht raus woran es liegt.

Nächster Tag

Im Mint-Forum gefragt, dort hat dieses mal scheinbar KEINER das Problem :/

Dann habe ich testweise einen neuen USER angelegt, oh FF ist schon drauf, der gleiche MIST (hmm vielleicht hätte ich den FF dort mal de/installieren sollen). Habe aber irgendwie Angst das das den FF auch beim echten USER tangiert.

Dann habe ich den FF im Save-Mode gestartet, der gleiche Driss. 

Dann habe ich Cinnamon installiert  (das ist ja eine optische Katastrophe) der gleiche Dreck mit dem FF.

Und ich habe mit zwei anderen Programmen deren Speicher-Dialog getestet, NULL PROBLEMO !

Ich krieg hier die Firefox-KRIESE was treibt MOZILLA hier ?!?!??!

Not Lösung

Zufällig stelle ich fest das wenn man ALT gedrückt hält bei allen Dialog-Objekten Buchstaben unterstrichen werden. Drückt man z.B. ALT + S wird gespeichert. Dann eben so, traurig MOZILLA.

Firefox 152.0.3
Keine Änderung, der gleiche MIST … WHY MOZILLA WHY ??
Irgendwo im Netz

Irgendwo im Linux Mint Forum werde ich auf zwei Quellen verwiesen, wo der Fehler bekannt ist. Natürlich diskutiert die Fachwelt darüber, aber Keiner hat eine Lösung parat.

Es ist doch eigentlich unfassbar, das eine so grundlegende, seit 40 Jahren bekannte Funktion, plötzlich nicht mehr funktioniert und keiner will es gewesen sein. Und noch krasser Niemand weiß wer’s war, warum das verändert wurde und überhaupt und sowieso.

 

 

yaVDR 0.7 (Ansible) und Rescuezilla (OMG)

Nachdem es mit yaVDR 0.62 immer mehr bergab geht (Erklärung gleich) entscheide ich mich endlich meine 120GB yaVDR 0.7 Test-SSD mal eben auf die neulich (noch günstig) gekaufte 1TB SSD (yaVDR 0.62) zu clonen.

Warum yaVDR 0.62 nicht mehr brauchbar ist

Habe das alles hier schon einmal detailliert erklärt. 

In Kürze : 

Firefox uralt, konnte mich nur noch mit einem AppImage über Wasser halten. Und auch der lief nur bis zu einer bestimmten Version noch auf dem Ubuntu 14

Vor 2 Jahren dann auch bei dem FF der (von MOZILLA angekündigte) Supergau. Zertifikate wurden absichtlich deaktiviert, wodurch AddOns eiskalt deaktiviert wurden. Installation von AddOns werden im gleichen Atemzug mit Verweis auf neuste FF-Versionen abgelehnt.

Die YouTube-App (so nenn ich’s mal) lief auf einem uralten Chromium Browser, der immer mehr Probleme machte. Auch hier wurden von Google, remote, AddOns deaktiviert. Ich hatte gerade noch EIN AddOn laufen, das sehr gut YT Werbung unterdrückte. Das hatte aber den Nachteil das YT das detektierte und ständig diese “Werbe Blocker sind verboten”-Popups zur Folge hatten. Diese konnte ich nur mit x-mal F5 (Reload) überwinden. Das ging von 1x F5 bis über 10x F5. Macht einen irgendwann mürbe.

Rescuezilla  

Eigentlich ja ein klasse Tool. Aber von neulich hatte hiermit und auch mit Clonezilla sehr schlechte Erfahrungen gemacht.

Egal, neustes Rescuezilla-Image auf USB-Stick bootbar Ge-Imaged. 

Als erstes macht ich vom fetten 1TB Altsystem mal eine Sicherheits-Kopie (Sicherung). Die SSD steckte ich in meinen USB3.x SSD-Docking Station. Die Aktion dauerte recht lange, so ca. 2-3h.

Am nächsten morgen geht es frisch weiter. Ich erstelle auf die gleiche Weise eine weitere Sicherung der kleinen 120GB SSD wo yaVDR 0.7 testweise drauf ist. Das klappt recht zügig, sind ja auch nur 120GB.

Dann starte ich das Wiederherstellen der eben gesicherten 120GB yaVDR 0.7 SSD auf der 1TB SSD. Rescuezilla schreibt schön irgendwas an der Partitions-Tabelle herum. Dann eine Fehlermeldung bevor überhaupt der Schreibvorgang startet. Da ist die Rede von irgendeinem gemounteten Volume das nicht sein dürfte !! Ähhhm … ich nix Nerd, mach einfach, NÖ.

Nächste logische Entscheidung ich mache eine 1:1 Kopie von SSD nach SSD. Eine im USB3.x Dock, die andere SSD am PC SATA-Port.

Und JA, der Vorgang läuft, ist mir aber deutlich zu langsam mit 2GB/Minute. Ich unterbreche die Aktion brutal und klemme beide SSD’s an interne SSD-Port’s. Aha, 20GB/Minute ….. 2GB/Minute !!! Der gleiche Sch%&/$

Wie doof ist Rescuezilla eigentlich, geht wohl auf Nummer sicher und kopiert gemütlich Sektor für Sektor, lass laufen den Mist …

Immerhin läuft die 1TB SSD direkt beim ersten Versuch im TV-PC.

Rescuezilla Image Explorer  

Nun möchte ich vom Original 1TB Image noch einige Video’s extrahieren, Pustekuchen !! Da steht ja auch BETA, AHA !!

Dieses dämliche Tool schafft es nicht mal ein eigens erstelltes Image 
einzuhängen und einige Dateien zu extrahieren, OMG (2026) !

Ubuntu Logisches Volume DRAMA

Dann stelle ich fest, das bei EINER Aufnahme oben 43% voll steht, ähm da ist doch ‘ne 1TB SSD drin !! Ich stelle fest, das die Aufnahme Partition ein Logisches Volume ist und z.B. mit gparted oder dem Programm “Laufwerke” nicht mal eben logische Partitionen vergrößert werden können.

Wie diese Logische Partition drauf kommt ?? Tja, das passiert wenn in der Ansible Installations-Anleitung nicht die geringsten Informationen stehen wie man die dutzenden technischen Fragen bei der Ubuntu-Server Installation beantworten soll. 

Ich erinnere mich nämlich vieles nach Gefühl beantwortet zu haben, was bleibt einem auch übrig.

Die nächsten Schritte mache ich mit der 1TB SSD direkt an meinem Arbeit-Rechner (SATA Docking-Station). 

Also grundsätzlich wird die echte Partition zuerst tatsächlich mit gparted vergrößert. Das ist der Container in dem dann wieder das Logische Volume liegt.

Habe dann folgendes gemacht :

Update the Physical Volume Size :
sudo pvresize /dev/sde3   (sde3 Label evtl. anpassen

Extend the logical volume :
sudo lvextend -l +100%FREE /dev/mapper/ubuntu–vg-ubuntu-lv

/dev/mapper/ubuntu–vg-ubuntu-lv so heißt bei mir dieses Logische Volume, abzulesen mit df -h

Resize the filesystem so the OS can recognize the new space :
sudo resize2fs /dev/mapper/ubuntu–vg-ubuntu-lv

Nach dem letzten Befehl blinkt die Activ-LED der Docking-Station immer weiter, als ob das Drive noch etwas macht … werde es nun Aushängen … in den TV-PC hängen.

ES KLAPPT !!!! 2% Belegung (1x Nuhr im Ersten ;) 196:56 frei steht oben !!!

 

 

Linux Installations-Horror in 2026

Windows eben mal ein Programm installieren, SETUP downloaden, installieren, fertig.

LINUX, hier gibt es die Anwendungsverwaltung, oder eben mal AppImages, wo man sagen kann “läuft” einfach. 

Aber sehr oft ist es so, man hätte sehr gerne bestimmte Programme, aber auch nur deren Installation ist der Horror pur.

Ich erkläre : 

Es sind oft extrem viele Konsolen-Kommando’s umzusetzen. Dabei werden sehr viele unbekannte Dinge installiert und das wer weiß wohin. Bei führen diese Installationen in der Regel ganz schnell zu Situationen wo ich dann keinen Bock mehr habe. Das sehr ungute Gefühl nun vieles am Rechner zu haben das man nie mehr weg bekommt bleibt. Und da dürfte auch kein “Timeshift” Wiederherstellung helfen.

Warum scheint es unmöglich zu sein das für LINUX mal EIN Installer oder was auch immer erscheint, der sich weltweit durchsetzt ?! So das JEDER jedes Programm installiert UND deinstalliert bekommt !

Das ist so dermaßen deprimierend, oft steht man frustriert da, hätte gerne bestimmte Programme, bekommt die aber nicht zum laufen und hat den Rechner noch zugemüllt.

 

Firefox 149 “Speichern unter” Problem

Aktuell ist unter MINT der Firefox 149.0.2 drauf. Das Phänomen tauchte exakt eine Version davor auf. Nach einem Firefox Update war es dann plötzlich so. Geht man auf ein Bild und macht einen Rechts-Klick tippt ‘u’ für “Grafik speichern unter” geht wie üblich der Speicher-Dialog auf, ABER der Fokus bleibt offensichtlich auf dem Firefox-Fenster im Hintergrund. Betätigt man z.B. Cursor hoch/runter sieht man wie die Web-Seite im Firefox scrollt.

Es fiel natürlich dadurch auf, das der Cursor NICHT wie üblich im Speicher-Dialog beim Filenamen hängt und man diesen direkt umbenennen kann.

Schnell finde ich das Problem dann auch im MINT-Forum https://forums.linuxmint.com/viewtopic.php?p=2773079#p2773079

Und wie üblich schiebt wieder jede Abteilung das Problem auf den Anderen zwischen MINT und FIREFOX.

Hier der empfohlene Workaround :

Firefox 149 Speicher-Dialog Focus Workaround

Bei mir funktioniert das auch tadellos bis auf die Tatsache, das der Speicher-Dialog mit meinem Dark-Theme nun links dunkel und die File-Liste in hell dargestellt wird.

23.4.2026

Heute trudelt wieder ein Firefox-Update (150.0) rein…und auch damit verschwindet der Effekt nicht 🙁

 

Linux MINT, Firefox und der ‘Speichern unter’-Dialog

Linux Mint viele kleinere Updates gemacht unter anderem war auch ein Firefox Update dabei. Seit Jahren konnte man im Firefox auf ein Bild gehen, Rechte Maustaste, dann ‘u’ getippt, der Speichern unter Speicherdialog ging auf.

Tut er auch noch immer. Leider kann man nun NICHT mehr direkt den Dateinamen Editieren und ENTER drücken weil der Speicherdialog keinen Focus hat, sondern scheinbar immer noch der Firefox im Hintergrund-Fenster. Drückt man nämlich TAB in der Hoffnung man könne im Dialog-Fenster zum Dateinamen gelangen sieht man im Hintergrund zufällig die untere STATUS-Leiste des Firefox. Dort verändert sich jedes mal der Link zu dem man ungewollt mit TAB springt.

Also ich hab ja schon so einiges gesehen, das ein Speicher-Dialog aufgeht der Cursor fröhlich beim Filenamen blinkt man aber nix editieren kann weil der Fokus in Wirklichkeit woanders im Speicher-Dialog hängt. Aber das nun der Fokus in einem aufrufenden Fenster im Hintergrund  liegt ist doch mal ‘ne neue Qualität. Einfach nur traurig so etwas. 

Wer ist hier der Schuldige, Firefox oder MINT selber ?!

Jetzt muß man jedes mal mit der Maus in den Speicher-Dialog klicken um den zu aktivieren !!

 

Raspberry Pi 4 Rest-Arbeiten

Ich Update den Pi mit sudo apt update und danach sudo apt upgrade. Es werden über 500 MB geladen und installiert, naja nach einem halben Jahr. Der OS Codename ist Bookworm, aktuell wäre Trixie, man kann aber nicht von einer zur anderen Version springen, leider.

Ich riskiere es und mache auch noch ein sudo apt autoremove, das listet nur Linux-Headers also Kernel die weg können, ich sage JA.

Ich starte den Pi neu mit shutdown -r (Neustart)

Ich suche nach einer Möglichkeit die 64GB SD-Partition auf die vollen 128GB der SD-Karte aufzublasen und finde schnell raspi-config das schon installiert ist. Das bietet unter  die Funktion Expand Filesystem, die genau dafür gedacht ist.

Ich drücke ENTER : es kommt KEINE textliche oder grafische Vor-Ansicht bei so einer wichtigen Aktion. Nur eine Meldung root Partition wurde auf volle Größe erweitert, Neustart erforderlich, der auch direkt angeboten wird … bibber

raspi-config – Partitions-Erweiterung

Danach teste ich mit lsblk die Partitions-Größen

lsblk – Partitionen

Sieht ja erstmal OK aus, ich gebe noch ein df -h /home/pi

df -h /home/pi

Das mache es dann ganz deutlich, Available 102GByte im Home-Directory, also auf dem gesamten root-Pfad.

Nein ist besser so, sonst werkelt der Pi nur auf der halben SD-Karte rum, was diese schneller altern läßt. Nach der Erweiterung kann der Pi auf der gesamten SD-Karte wirken.

 

Webserver Raspberry Pi 3 B+ Total-Crash

Was für ein Drama mal wieder. Nach Jahren treuer Dienste funktioniert plötzlich mein Raspberry Pi 3 B+ nicht mehr. Ich stele fest das die LAN Verbindung nicht mehr leuchtet. Dann fällt mir auf, das die ACT LED nix mehr macht. 

Sofort schreibe ich auf eine andere SD-Karte ein Raspi-OS-Image, nix, die ACT (Drive-Activitäten) LED ist tot. Kurz nehme ich den steinalten Raspberry Pi 2, alles gut mit der ACT-LED.

Nach intensiven Test’s bestelle ich einen Raspberry 4 B mit 1GB.

Lasset die Spiele beginnen

Der Pi 4 ist angekommen und ich stecke Hoffnungsvoll die alte 64GB SD-Karte rein, jau, er bootet in den Desktop. Fröhlich passe ich die IP-Adresse wieder an, teste, alles bestens. Und ab damit ins 19″-Rack … nix geht mehr, wieder alles zum Arbeits-PC um letztlich festzustellen – die 64GB SD-Karte ist TOT/DEFEKT/ENDE. Dabei hatte ich am Pi 4 vorm Umbau sogar einen SHUTDOWN gemacht und gewartet bis die Drive LED aus bleibt !!

TOTAL-KATASTROPHE, denn wie der Mensch so ist länger schon kein BACKUP mehr über’s LAN gesichert. Das letzte BACKUP stammt von 09-2025 :O 

So ein MIST jetzt beginnt wieder dieser ganze Dreck mit OS/APACHE/PHP/SSL/HTTPS-ZERTIFIKATE/MYSQL/WORDPRESS. Das ist ein tagelanges Gefrickel, oft ohne Sinn und Verstand.

Was ich versucht habe

Zuerst händisch wieder alles nach irgendwelchen kruden Anleitungen/Video’s zusammen-installiert. 

Dann nach Tag 1 finde ich durch Zufall ein IMAGE-File auch von 09-2025. Tja, dann bin ich ja gleich fertig. Da ich Images wenn überhaupt nur mit Clone/Rescue-Zilla erstellt haben kann, Kinderspiel…von wegen.

Ich habe bestimmt EINEN TAG damit verbracht sowohl mit Clonezilla als auch mit Rescuezilla das Image zurück zu spielen, KEINE Chance.

Clonezilla ist da mal die größte Enttäuschung. Das Teil listet das Save/Restore Directory nicht mal ansatzweise komplett, findet das Image gar nicht obwohl es vor der Nase liegt.

Rescuezilla ist da viel schöner, wunderbar kann man mit der Maus navigieren. Es findet das Image ohne Probleme. Leider endet die Freude beim zurückspielen. Erst werden Partitionen generiert, dann kommt die Haupt Partition dran…ERROR. Rescuezilla meckert weil beim Ziel-Datenträger ein paar hundert Bytes zu viel/wenig da sind. Absolut lachhaft, altes Image stammt von besagter 64GB SD-Karte und soll neu auf eine 128GB SD-Karte. Wo kann es hier kapp oder eng werden ?!?!?

Jetzt kommt der größte Witz, die USB-Abbilderstellung von Linux Mint schafft es ganz easy das Image zurückzuspielen. Leider enthält der wp-content-Ordner von WordPress danach aber viel zu wenig Daten. 

Jedenfalls läuft der Pi 4 erstmal mit diesem Image. Es beginnt eine Odyssee des Hacken’s per Putty, Rechte neu vergeben, Passworte vergeben, Datenbank manuell erstellen dann Import eines Datenbank-Dump’s. Dann noch WordPress die DB-Zugangsdaten beibringen.

Endlich nach gefühlt 3 Tagen sehe ich Licht am Ende des Tunnels. 

Ich sehe meine Webseite, natürlich verstümmelt ohne Grafiken. Durch totalen Zufall ist der letzte erhaltene POST einer über Zertifikat Erstellung, ich folge meinem eigenen Schrieb und siehe da die Seite wieder in voller Pracht.

Dann stelle ich in WordPress unter Einstellungen/Allgemein diese beiden Seiten-Links um lösche /wordpress hinter der URL, bibbernd speichere ich. Erst klappt danach nix mehr, kriege es aber schnell wieder hin. 

Dann machen natürlich wieder die Permalinks Probleme, EINFACH funktioniert, BEITRAGSNAME geht schlecht/nicht weil bestimmte Links damit nicht funktionieren. Genau das hatte ich schon mal und zum Glück hatte ich notiert wie die Lösung war.

In der /etc/apache2/apache2.conf muß unter <Directory var/www/> Allow Override auf ALL stehen. Danach mysql (mariaDB) und Apache durchstarten. Leider funktionieren danach die Permalinks mit Beitragsname genau so wenig.

Permalinks und Apache-Rewrite
.htaccess Rewrite manuell hinzugefügt

Weil WordPress normalerweise bei jeder Permalink Änderung + Speichern eine versteckte .htaccess generiert, das aber dieses mal NICHT tut, erstelle ich mühsam Eine per Hand im html-Ordner

Und siehe da, mit der Permalink-Einstellung auf Beitragsname funktioniert es nun wieder. 

Und ich wette das hat mit den Schreibrecht-Problem zu tun das ich nun beschreibe.

WordPress kann nicht Uploaden/Plugins Updaten usw.

Was ist das nun wieder, WordPress meckert herum will ich Bilder (Medien) uploaden.

Keine Server Schreibrechte

Auch nach intensiver Recherche finde ich keine Lösung. Und natürlich mache ich ein chown rekursiv für verschiedenste Ordner.

Nächster Morgen

Es kann so einfach sein, chown ist die Lösung. Ich habe (warum auch immer) WordPress 2x, einmal direkt im html-Ordner und einmal in html/wordpress. Welches ist nun das ECHTE ?

Rekursiv, also incl. aller Unterordner, gebe ich folgenden Befehl ein :

sudo chown -R www-data:www-data /var/www/html/wordpress/wp-content/uploads

Danach starte ich den Apache einmal durch mit :

sudo systemctl restart apache2

Man kann immer noch keine Bilder hochladen :/

Dann sage ich mir nimm mal den kompletten html-Ordner incl. ALLEM :

sudo chown -R www-data:www-data /var/www/html
sudo systemctl restart apache2

ES GEHT WIEDER – WordPress kann Uploaden und es gehen auch Plugin-Updates wie gewohnt.

Nun will ich schauen WO die Bilder-Upload’s nun landen. 

Leider kommt durch das chown plötzlich mein pi User nicht mehr in den html-Ordner. Ich füge den pi User der Gruppe www-data hinzu mit :

sudo usermod -a -G www-data <Benutzername>
sudo systemctl restart apache2

Nö, geht immer n.n. Da fällt mir ein, das man User Ab/Anmelden muß damit Änderungen wirksam werden. Und es funktioniert, mein Pi-User kommt wieder auf html und alle Unterordner.

Ich schaue nach wo nun der neu kreierte 2026/03-Ordner liegt und es ist /var/www/html/wp-content/uploads/2026/03 

Also dürfte das WordPress in html/wordpress irrelevant sein. Bevor ich den Ordner lösche benenne ich Ihn testweise um.

sudo mv wordpress / aaaa/

WordPress läuft weiter, ich lösche den aaaa-Ordner mit  sudo rm -R aaaa
Nachtrag

Und sieh mal einer an, nachdem ich eben die Permalink-Einstellungen änderte/speicherte hat WordPress in MEINE hand-getippte .htaccess die gleichen Einträge nochmals eingetragen. Ich lösche dort als mein mühsam hand-getipptes raus weil doppelt.

  

 

 

 

Ein trusted SSL Zertifikat für den Pi Apache

Eben mal die „reachability“ von 64kbyte.zapto.org geprüft, diese Meldung kommt :

Das SSL Zertifikat muß von einer Trusted Platform erzeugt werden. Ich entscheide mich per Letsencrypt ein neues ‚ trusted‘ Zertifikat zu erzeugen.

Installation des Certbot für den Apache :

sudo apt update
sudo apt install python3-certbot-apache

Zertifikat erzeugen (es kommen Fragen z.B. Domain) :

sudo certbot  – -apache

Wo liegen die Zertifikat(e) :

Zertifikat /etc/letsencrypt/live/64kbyte.zapto.org/fullcain.pem
Key /etc/letsencrypt/live/64kbyte.zapto.org/privkey.pem

This certificate expires 20-12-2025 (in 90 Tagen verfällt das Zertifikat).

Am Ende muß ich noch entscheiden „Which virtual host would you like to choose?“ 

1: 000-default.conf
2: default-ssl-conf

Nach kurzer Recherche sagt die Ki „nimm den mit ssl“ und die Ki würde uns doch nie schaden oder ?

Es erscheint „Congratulations! You have successfully enabled HTTPS on https://64kbyte.zapto.org

Ich erstelle noch einen zeit gesteuerten Job um das Zertifikat Wöchentlich zu erneuern.

sudo crontab -e

wähle den NANO

und schreibe in das File :

0 0 * * 1 certbot renew

Dann Speichern und schließen.

Anschließend mache ich einen Check meiner Seite :

https://www.ssllabs.com/ssltest/

Das dauert ein wenig ist dann aber voll GRÜN :