Nachdem es mit yaVDR 0.62 immer mehr bergab geht (Erklärung gleich) entscheide ich mich endlich meine 120GB yaVDR 0.7 Test-SSD mal eben auf die neulich (noch günstig) gekaufte 1TB SSD (yaVDR 0.62) zu clonen.
Warum yaVDR 0.62 nicht mehr brauchbar ist
Habe das alles hier schon einmal detailliert erklärt.
In Kürze :
Firefox uralt, konnte mich nur noch mit einem AppImage über Wasser halten. Und auch der lief nur bis zu einer bestimmten Version noch auf dem Ubuntu 14
Vor 2 Jahren dann auch bei dem FF der (von MOZILLA angekündigte) Supergau. Zertifikate wurden absichtlich deaktiviert, wodurch AddOns eiskalt deaktiviert wurden. Installation von AddOns werden im gleichen Atemzug mit Verweis auf neuste FF-Versionen abgelehnt.
Die YouTube-App (so nenn ich’s mal) lief auf einem uralten Chromium Browser, der immer mehr Probleme machte. Auch hier wurden von Google, remote, AddOns deaktiviert. Ich hatte gerade noch EIN AddOn laufen, das sehr gut YT Werbung unterdrückte. Das hatte aber den Nachteil das YT das detektierte und ständig diese “Werbe Blocker sind verboten”-Popups zur Folge hatten. Diese konnte ich nur mit x-mal F5 (Reload) überwinden. Das ging von 1x F5 bis über 10x F5. Macht einen irgendwann mürbe.
Rescuezilla
Eigentlich ja ein klasse Tool. Aber von neulich hatte hiermit und auch mit Clonezilla sehr schlechte Erfahrungen gemacht.
Egal, neustes Rescuezilla-Image auf USB-Stick bootbar Ge-Imaged.
Als erstes macht ich vom fetten 1TB Altsystem mal eine Sicherheits-Kopie (Sicherung). Die SSD steckte ich in meinen USB3.x SSD-Docking Station. Die Aktion dauerte recht lange, so ca. 2-3h.
Am nächsten morgen geht es frisch weiter. Ich erstelle auf die gleiche Weise eine weitere Sicherung der kleinen 120GB SSD wo yaVDR 0.7 testweise drauf ist. Das klappt recht zügig, sind ja auch nur 120GB.
Dann starte ich das Wiederherstellen der eben gesicherten 120GB yaVDR 0.7 SSD auf der 1TB SSD. Rescuezilla schreibt schön irgendwas an der Partitions-Tabelle herum. Dann eine Fehlermeldung bevor überhaupt der Schreibvorgang startet. Da ist die Rede von irgendeinem gemounteten Volume das nicht sein dürfte !! Ähhhm … ich nix Nerd, mach einfach, NÖ.
Nächste logische Entscheidung ich mache eine 1:1 Kopie von SSD nach SSD. Eine im USB3.x Dock, die andere SSD am PC SATA-Port.
Und JA, der Vorgang läuft, ist mir aber deutlich zu langsam mit 2GB/Minute. Ich unterbreche die Aktion brutal und klemme beide SSD’s an interne SSD-Port’s. Aha, 20GB/Minute ….. 2GB/Minute !!! Der gleiche Sch%&/$
Wie doof ist Rescuezilla eigentlich, geht wohl auf Nummer sicher und kopiert gemütlich Sektor für Sektor, lass laufen den Mist …
Immerhin läuft die 1TB SSD direkt beim ersten Versuch im TV-PC.
Rescuezilla Image Explorer
Nun möchte ich vom Original 1TB Image noch einige Video’s extrahieren, Pustekuchen !! Da steht ja auch BETA, AHA !!
Dieses dämliche Tool schafft es nicht mal ein eigens erstelltes Image
einzuhängen und einige Dateien zu extrahieren, OMG (2026) !
Ubuntu Logisches Volume DRAMA
Dann stelle ich fest, das bei EINER Aufnahme oben 43% voll steht, ähm da ist doch ‘ne 1TB SSD drin !! Ich stelle fest, das die Aufnahme Partition ein Logisches Volume ist und z.B. mit gparted oder dem Programm “Laufwerke” nicht mal eben logische Partitionen vergrößert werden können.
Wie diese Logische Partition drauf kommt ?? Tja, das passiert wenn in der Ansible Installations-Anleitung nicht die geringsten Informationen stehen wie man die dutzenden technischen Fragen bei der Ubuntu-Server Installation beantworten soll.
Ich erinnere mich nämlich vieles nach Gefühl beantwortet zu haben, was bleibt einem auch übrig.
Die nächsten Schritte mache ich mit der 1TB SSD direkt an meinem Arbeit-Rechner (SATA Docking-Station).
Also grundsätzlich wird die echte Partition zuerst tatsächlich mit gparted vergrößert. Das ist der Container in dem dann wieder das Logische Volume liegt.
Habe dann folgendes gemacht :
Update the Physical Volume Size :
sudo pvresize /dev/sde3 (sde3 Label evtl. anpassen)
Extend the logical volume :
sudo lvextend -l +100%FREE /dev/mapper/ubuntu–vg-ubuntu-lv
/dev/mapper/ubuntu–vg-ubuntu-lv so heißt bei mir dieses Logische Volume, abzulesen mit df -h
Resize the filesystem so the OS can recognize the new space :
sudo resize2fs /dev/mapper/ubuntu–vg-ubuntu-lv
Nach dem letzten Befehl blinkt die Activ-LED der Docking-Station immer weiter, als ob das Drive noch etwas macht … werde es nun Aushängen … in den TV-PC hängen.
ES KLAPPT !!!! 2% Belegung (1x Nuhr im Ersten
196:56 frei steht oben !!!