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yaVDR 0.62 >> 0.7 (ANSIBLE)

Soll ich den Versuch wagen ?

Zunächst einmal wartet man Jahre vergebens auf irgendeinen Versionssprung auf yaVDR.org

Die Version 0.62 steht dort seit (das muß man sich mal vor Augen führen) 04-2016 !!!! Sie arbeitet auf Basis von UBUNTU 14 (aktuell Version 20.4)

Leider ist es nicht mehr so “einfach” von wegen DVD-Image runterladen/brennen/booten/installieren. Also die Installation scheint auch nicht sonderlich kompliziert zu sein. UBUNTU-Server drauf, dann ein paar Befehle eintippen. Schwerer wird es bestimmt yaVDR fein zu justieren.

Die haben heimlich still und leise auf ANSIBLE umgestellt und tun es nicht kund unter Downloads. Unter Documentation steht dann erst mal das es 0.7 Ansible überhaupt gibt.

ANSIBLE scheint ein ADMIN-Tool zum bespielen vieler Rechner mit immer gleichen Konfigurationen zu sein, Wortlaut …

Ansible ist ein Open-Source Automatisierungs-Werkzeug zur Orchestrierung und allgemeinen Konfiguration und Administration von Computern.

Man lädt sich erst einmal ganz normal UBUNTU-Server runter. Dann erstelle ich unter Linux MINT mit dem (genial) schon vorhandenen Tool “USB-Abbilderstellung” einen bootbaren USB-Stick vom UBUNTU *.iso Image.

Kleines Problem, ich will KEINESFALLS meine aktuell im yaVDR-PC hängende SSD dafür verwenden. Denn dann habe ich immer eine Fallback-Option.

Ich werde mir eine 250/500GB große SSD neu kaufen.

11.10.2021

Neue SSD Crucial MX500 mit 250GB für 40€ gekauft.

Neue Crucial MX500 250GB für yaVDR 0.7 auf UBUNTU-Server 20.4

Zuhause dann yaVDR-Rechner geöffnet, und dessen SSD mit yaVDR 0.62 abgeklemmt und die MX500 dran. Dann UBUNTU-Server 20.4 per Boot vom vorbereiteten USB-Stick installiert. Und das war schon ein kleiner Krampf.

1. Versuch, die Installation rutscht in die Detailansicht, bleibt nicht im “DOS Vollbild-Fenster”, ich gucke eine Weile zu, aber die Meldungen sagen gar nicht über eine Installation. Ich unterbreche den Vorgang.

2. Versuch, die Installation bleibt eine kurze Weile im brauchbaren “Fenster” geht plötzlich von selber wieder in den total unübersichtlichen Detail-Modus über, abgebrochen.

3. Versuch, dieses mal klappt’s. Ätzend – ist die Installation fertig kommt keine direkte Meldung unten wo man Sie erwartet. Oben in der Fenster-Titelleiste steht unauffällig “Installation Komplett !!

PS : Leider sagt die Dokumentation von yaVDR ANSIBLE nichts darüber aus, was man bei den UBUNTU Abfragen angeben soll. Ich stottere bei Dingen wie “SSH Installieren”, “Partitionierung”, “Feste IP-Adresse”.

Nach einem UBUNTU Reboot erwarte ich direkt eine Vollbild-Konsole und so ist es auch, aber keine Eingabeaufforderung zu sehen. Erst nachdem ich einmal ENTER drücke bequemt sich UBUNTU mal eine USER/PW Abfrage zu machen.

OK, Eingeloggt bin ich und führe die yaVDR ANSIBLE Installation per Befehlseingaben durch.

sudo apt install git
git clone https://github.com/yavdr/yavdr-ansible
cd yavdr-ansible

Mit git status erfahre ich das ich mich wirklich im Zweig focal befinde der für UBUNTU 20.4 gedacht ist.

Dann ANSIBLE (mit GUI) installieren mit …

sudo -H ./install-yavdr.sh

Die Installation dauert recht lange, bestimmt über 20min. Man sieht aber schön das er bekannte Komponenten installiert. FERTIG … Reboot…

Ahh, der schöne schwarze nichtssagende yaVDR-Bildschirm mit dem yaVDR-LOGO im Vollbild Fenster. Immerhin geht’s in die richtige Richtung. Wow, mit Rechter Maustaste kann ich sogar ein Kontextmenü aufrufen und sogar den Browser/Terminal im Fenster starten. Alle Fenster Titelleisten extrem groß aber die native TV-Auflösung passt mit 1920×1080

Ich schaffe es tatsächlich die Timers.conf, Remote.conf, channels.conf und epgsearch.conf vom Windows-Rechner in den Recordings-Ordner rüberzuschieben. In der Konsole am yaVDR 0.7 Rechner stoppe ich den VDR (leider nicht wirklich) und schiebe die Timers, Remote und channels.conf nach /var/lib/vdr und epgsearch.conf nach /var/lib/vdr/plugins/epgsearch

Nach einem Neustart erhoffte ich mir direkt ein Live-TV Bild wegen der channels.conf – bei der 0.62 Version ist das meist so, das ohne channels.conf nix geht.

Stattdessen sehe ich eine Fehlermeldung “Timers.conf fehlerhaft” oder so ähnlich. Ich lösche die Timers.conf, der Fehler verschwindet.

Leider verschwindet mit dem Einspielen der Configs auch das Kontextmenü und das yaVDR-LOGO.

Beim festhalten von ALT + TAB sehe ich nur den großen Schriftzug “softhddevice”. Nach kurzer Zeit des Experimentierens gebe ich erst mal auf, klemme die alte SSD wieder an.

Abend komme ich dann auf die Idee, doch mal stückweise die Configs zu löschen, quasi den Original-Zustand wieder herzustellen.

to be continued ….

14.10.2021

yaVDR 0.7 Erfolg es läuft

Ich stelle fest das yaVDR, weil ich es nicht wirklich GESTOPPT hatte, meine channels.conf nicht angenommen hat. Die channels.conf im Ordner /var/lib/vdr/ hat NULL Bytes müsste aber 3,1 kByte haben.

Ich stoppe dieses mal den VDR wirklich mit …

systemctl stop vdr

Es kommt eine UserName/Pw Abfrage

Dann kopiere ich nochmal die Timers, Remote und Channels.conf nach /var/lib/vdr/

Und siehe da, nach einem Reboot habe ich ein Full-Screen Live TV-Bild. Leider keinen Ton. Ich muß erst mit PulseAudioControl frickeln, bis ich Ton habe und zwar viel zu laut.

yaVDR die Bedien-Katastrophe

Zuerst justiere ich mit der Fernbedienung in den bekannten Menüs rum, stelle das Theme auf Classic VDR und schaffe es das OSD auf Vollbild zu bringen. Noch denke ich “gleich hab ich’s, kenn ich ja alles”.

Doch dann stellt sich langsam Ernüchterung ein, was haben sich die Programmierer hierbei gedacht. Ein gutes Bediensystem derart zu verhunzen.

Ich feststellen das sich die Lautstärke mit der FB nicht verändern lässt, der Lautstärke-Balken wandert aber mit. Geht der letzte Balken weg ist der Ton plötzlich STUMM, reagiert also irgendwie doch. So etwas wichtiges muß funktionieren.

Es gibt keine Sidebar mit AddOn’s mehr, Mausbedienung im allgemeinen scheint nicht mehr angedacht zu sein. Das im ersten Eindruck schlimmste für mich ist aber kein Multitasking im Sinne von Live-TV läuft im Hintergrund (beruhigendes Gelaber) während ich im Browser surfe und darauf vertrauen kann das der Browser KEINEN Ton von sich geben kann (DANKE wenn man sich dran gewöhnt hat ist’s klasse).

Oder eben gleichzeitig TV-Gucken, Surfen und ein Terminal offen haben. Eben mal was im Netz Recherchieren und direkt im Terminal eingeben. Das Umschalten der Anwendungen ging bei 0.62 klasse per einblendbarer Taskleiste.

Die Taskleiste gibt es nicht mehr. Startet man den Firefox Browser oder das Terminal wird das Live-TV Bild abgeschaltet. Es läuft also nichts mehr ohne das etwas Anderes deaktiviert wird. Das hindert den Arbeitsfluß total. Wie soll man so mit dem Browser Befehle recherchieren (traurig genug das man es muß) und Diese im Terminalfenster eingeben wenn beide Fenster nicht gleichzeitig darstellbar sind ?!

Dann sind die Fenster-Titelleisten MEGA riesig. Keine Ahnung wie man das wieder justiert. Oder nach einem Neustart wieder KEIN Ton, muß Ihn wieder mit PulseAudioControl mühsam einschalten.

Web-Frontend gibt es auch nicht mehr, alles geht nur noch über das OSD mit der FB. Nicht gerade schnell und sooo schön verschachtelt. Ich will Browser, Terminal, YouTube-Addon und  KODi-Addon schnell per Maus starten, oder zumindest per FB in der OBERSTEN Menü-Ebene haben.

EPGsearch ist nicht vorhanden, sollte aber nach installierbar sein mit …

sudo apt install vdr-plugin-epgsearch

Es kommt eine Fehlermeldung “Das hat nicht funktioniert, bitte nochmal probieren.

Auch gut, das sich die Dokumentation von yaVDR 0.7 ANSIBLE über grundlegende Dinge total ausschweigt. Kein Wort über zu große Titelleisten-Texte der Fenster, FB-Lautstärke geht nicht, abschalten einer Anwendung beim Starten einer Anderen, keine Taskleiste, keine Sidebar, wie installiert man AddOn’s überhaupt usw.

Oder gar mal eine Beschreibung was überhaupt in yaVDR 0.7 enthalten ist, warum ist das Verhalten beim Programmwechsel so (kann man das irgendwo ändern). Das gesamte Bedienkonzept (gibt es Eines) wird völlig übergangen.

Da sieht man mal wie gut das alte yaVDR 0.62 war.

KEINEN Bock mehr … erst mal 0.62er SSD wieder rein in  den Rechner.

15.10.2021

Weiter geht’s. yaVDR 0.62 SSD abklemmen, 0.7 SSD dran.

Hmm, immerhin kann man doch Terminal’s öffnen während Live-TV im Hintergrund läuft. Ich versuche nochmal das Epgsearch-Plugin zu installieren. Aber welches Terminal ist denn das Richtige ?

Byobu Terminal, UXTerm oder XTerm ?

Ich nehme ein Terminal das mir gut aussieht und gebe ein …

sudo apt install vdr-plugin-epgsearch

Nach Eingabe des Pw kommt “Das hat nicht funktioniert, bitte nochmal probieren“.

Häh, muß ich root sein orwieorwat ?

Kurz darauf komme ich auf die Idee mit Strg + Alt + F1 mal eine “echte” Konsole zu öffnen. Dort klappt dann der Befehl und Epgsearch wird tatsächlich installiert.

Ich verlasse die Konsole  direkt Richtung yaVDR mit Strg + Alt + F7

Danach habe ich unter Plugins mehr als die originalen Acht Stück.

Ich kopiere nochmal meine gesicherte epgsearch.conf nach /var/lib/vdr/plugins/epgsearch und starte den VDR durch. Klasse nun habe ich im Hauptmenü unter Timer wieder alle meine Such-Timer.

Ich probiere aus ob ich irgend etwas mit den Maustasten machen kann, klicke in alle Bildschirm-Ecken/Seiten, NICHTs. Also mit der Maus ist hier nix mehr.

Ich versuche mal das YouTube AddOn auf die Art wie oben Epgsearch zu installieren mit …

sudo apt install vdr-plugin-youtube

Es kommt eine Meldung AddOn wurde nicht gefunden, existiert scheinbar nicht mehr, schade.

Mit dem Firefox-Browser geht es aber quasi genau so gut.

Vorher bei der 0.62 Version hatte man den Firefox zum surfen, konnte YouTube Videos auch laufen lassen, aber ohne Ton. Deswegen nimmt man dort für YouTube eben das YouTube-AddOn in der Sidebar.

Schade ist, das beim starten des Firefox auf yaVDR 0.7 eben das Live-TV Bild abgeschaltet wird. Für YouTube macht’s vielleicht noch Sinn, da ansonsten zwei Tonquellen quersabbeln. Will man aber nur mal eben ein wenig Surfen, wäre doch TV-Ton im Hintergrund fein.

Die Bookmarks des 0.62 Firefox habe ich auch importiert.

Ab jetzt muss man eben den Firefox zum Surfen und für YouTube (vorher Chrome) nehmen. Minimiert das justieren zweier Browser

Dann stelle ich KODi ein, installiere dort das AddOn Keymap-Editor, ohne den die Fernbedienung nicht vollständig arbeitet.

Ich mache noch ein kleines Upgrade mit …

sudo apt update && sudo apt upgrade

Leider kann ich immer n.n. die TV-Lautstärke mit der FB ändern, bis darauf, das es ohne den letzten Balken stumm wird. Ohne diesen Fehler könnte man fast mit yaVDR 0.7 arbeiten.

Was mir im allgemeinen auffällt ist, das auch die Grafikkarten-Performance nicht so direkt wie bei der 0.62 Version ist. Alles hat einen kleinen aber merklichen Lag. Selbst mit der FB in den Menüs. Der Mauspfeil zieht auch nach.

Morgen installiere ich mal dieses Plugin “Live” mit …

sudo apt install vdr-plugin-live

Und ich gucke mal welche Treiber sich um die GraKa kümmern. Vermutlich Keine von NVidia…

Ich klemme wieder die 0.62 SSD an … gute Nacht …

16.10.2021

Ich finde diesen Tread mit GENAU meinem Problem.

Link Lautstärke Problem

Dort empfiehlt Einer :

Versuch mal im OSD die Lautstärkenregelung auf “Software” umzustellen; steht bei dir vermutlich auf “Hardware”.

Edit:
Unter System – Einstellungen – Plugins – softhddevice – Audio – Lautstärkesteuerung

Und das FUNKTIONIERT tatsächlich.
Aber wie soll ein Normalo auf so etwas kommen.

In den Einstellungen vom Plugin softhddevice steht hinter den Einträgen “anzeigen“. Wer sollte vermuten das dahinter tatsächlich das Anzeigen von mehr Optionen steht. Deswegen hatte ich es nicht angepackt. Außerdem schaltet man die anzeige NICHT etwa mit ENTER/Ok EIN, sondern mit der “nach Rechts” Taste.

Auf den ersten Blick sieht das OSD-Menü ja simpel aus, ist aber extrem verschachtelt. Oft weiß ich was ich suche finde es aber absolut nicht wieder. Her mit einer Web-Oberfläche.

Nun vermisse ich noch eine Taskleiste, denn eine dauerhafte Uhrzeit-Anzeige und das Task-Umschalten war schon praktisch.

Und die Sidebar war extrem nützlich um mal eben Terminal/Firefox/YouTube-AddOn zu starten.

Wird wohl nie mehr zurückkommen 🙁

Ich bemerke, das wenn man TV muted, man trotzdem Ton im Browser/Youtube hat, was gut ist. Der Ton im Browser hat nun auch keinen Zusammenhang mehr mit der TV-Lautstärke, was auch gut ist. Jetzt würde ich mir nur noch wünschen, das das TV-Bild/Ton an bleibt wenn der Firefox startet. Muten kann ich TV ja immer noch wenn ich YouTube sehen will.

Ach ja NVidia Treiber ist schon installiert (390.144), nvidia-settings allerdings nicht.

Seltsam ist auch das man scheinbar keinerlei Rechte in einer Konsole im x-Server hat. Z.B. klappt nicht “sudo nvidia-settings”.

Es kommt häufig “Das hat nicht funktioniert …”

Vieles kann man dann aber in der Strg + Alt + F1 Konsole machen.

Dort installiere ich nvidia-settings nach mit …

sudo apt install nvidia-settings

Warum, weil ich zumindest in YouTube Filmen deutliches Tearing sehe, speziell bei Seitenschwenks. Und das ist nach meiner Erfahrung durch setzten des Haken (Nvidia-Settings) unter XSserver Display Configuration/Advances/Force Full Composition Pipeline vermeidbar.

Leider ist nvidia-settings zwar installiert worden aber aus der Vollbild-Konsole nicht aufrufbar, weil der x-Server nicht läuft.

Zurück im VDR (Strg + Alt + F7) gibt es einen neuen Menüpunkt “NVidia-Settings”.

Hat man den Haken dort gesetzt müsste alles nur noch mit “Save to X Configuration File” dauerhaft gesichert werden. Geht natürlich nicht weil man “unwürdig” ist.

UND der Haken scheint diesmal nichts zu bringen. Denn der Haken ist temporär DRIN, das Tearing scheint aber noch vorhanden.

Einige Wochen später

Habe mit dem alten yaVDR 0.62 weiter gearbeitet. Es ist wie immer mal läuft alles tage/wochenlang durch. Dann plötzlich wieder ein Hänger. Und oftmals wenn man gerade eine Aufnahme wiedergibt.

Komm ich häng noch mal die yaVDR 0.7 SSD dran (Prinzip Hoffnung) und mache ein Update mit :

sudo apt update
sudo apt full-upgrade

Es werden über 400MByte geladen/installiert, bringen tat es NIX.

Nach wie vor starkes Tearing im Firefox, gerade bei YouTube sehr störend. Immer noch keine Sidebar (wird auch nie mehr wiederkommen), der Firefox muß mit der FB gestartet werden. TV-Live Bild/Ton werden nach wie vor abgeschaltet, wenn Firefox startet.

Das neue System ist sooo befremdlich und starr, warum kann man bestimmte Verhaltensweisen nicht im OSD justieren.

Nach 30min klemme ich wieder die yaVDR 0.62 SSD dran…

24.6.2022

Nach Monaten nochmal die 0.7 Ansible SSD angeklemmt und das System upgedatet mit :

sudo apt update
sudo apt full-upgrade

Es werden ca. 500MB geladen/installiert. Optisch hat sich wieder nichts verändert. Im speziellen ist die Titelleiste des Firefox-Browser immer noch mega GROß. Rechtsklick auf diese Leiste und man kann Sie ausblenden, besser, aber purer Zufall es die Option gibt.

Nach wie vor schade, das das TV-Frontend komplett deaktiviert wird startet man den Firefox. Und den muß man nach wie vor per Fernbedienung und Menü-Diving starten. Kein besonderer Aufwand, war aber vorher mit der Sidebar-Leiste viel besser.

Da im Rechner eine passiv gekühltes NVidia-Kärtchen (GT 610 1GB) steckt und deren Kühler doch recht kuschelig ist, baue ich den PC etwas um.

Der Tower liegt ja auf der rechten Seite und die linke Seitenwand (obenliegend) bietet Lüfterlöcher für einen 120er Lüfter. Ein Griff ins Regal und Lüfter ist montiert. Der grellen Lüfter LED Beleuchtung kappe ich ein Drähtchen und AUS.

Der jüngere Lüfter läuft zum Vergleich mit Steinzeit-Geschwistern von Natur aus echt leise. Trotzdem höre ich Ihn und schalte einen Regler dazwischen, den ich manuell auf ¼ der Speed stelle. Nun ist der Lüfter quasi unhörbar. Ich lasse den Lüfter dezent Luft ins Gehäuse blasen, exakt 50:50 auf GraKa/CPU. Das Netzteil saugt dann dezent ab. Zudem sind überall Luftlöcher im Gehäuse.

Das diese thermische Verbesserung die Stabilität des yaVDR 0.62 (ja ANSIBLE geht mir auf den Keks) verbessert kann eigentlich nicht sein, denn …

Der Rechner (das gnadenlos veraltete OS UBUNTU 14) hängt sich total sporadisch auf. Manchmal hängt es schon beim Kaltstart, mal (öfters) bei der Wiedergabe einer Aufzeichnung. Nie jedoch unter YouTube oder KODi.

Und weil es auch nach einem Kaltstart passiert, kann man meines Erachtens die Temperatur ausschließen. Aber Cool ist immer gut gibt ein besseres Gefühl.

10.7.2022

yaVDR 0.62

Neulich mal zum testen anstatt der NVidia GT 610 eine noch schwächere Readeon HD4350 mit nur 512MB in den TV-Rechner eingebaut. Hmm, und wie ich gerade bemerke eine RADEON=AMD= ich habe einen NVidia-Treiber installiert (Voll-Honk). Egal es lief alles zwar ziemlich langsam aber sehr stabil.

Nach 2 Tagen war es mir aber alles zu träge (es war ja auch nur zum testen der System-Stabilität) habe ich wieder die GT 610 eingebaut.

Und danach Treiber de/installiert :

sudo apt remove nvidia-380
sudo apt install nvidia-380

Seit dem läuft das System soweit stabil. Aber hin und wieder scheint es zu hängen, immer wenn man zum Live-TV zurückkehrt. Im Taskmanager (htop) sieht man dann irgendwas mit Pulse-Audio.

Es hilft im Web-Frontend unter Allgemein das Grafiksystem nochmal zu speichern, danach geht alles nahtlos weiter, laufende Aufnahmen werden NICHT gestört.

20.7.2022

Web-Frontend

Mit dem SETUP ‘vdr-sxfe@vdr-plugin-xinelibout‘ lief tagelang alles stabil, selten mußte ich mal ins Web-Frontend und [SPEICHERN] klicken damit wieder alles lief. Aber das Spulen in Aufnahmen war damit recht zäh.

Ich schaltete wieder um auf ‘xine@vdr-plugin-xine‘ mit dem dann auch das Spulen/Editieren von Aufnahmen wieder flutscht.

Kurz darauf wieder ein totaler System-Crash (Bild friert ein Sekunden später gibt auch die Sidebar auf).

Ich schalte um auf ‘vdr-plugin-softhddevice

Damit scheint alles stabil soweit…

Nö, nachdem tagelang keine Hänger passierten sind Sie wieder da, mit aller Macht. Vollkommen sporadisch und an keiner Anwendung festzumachen. Manchmal direkt nach dem Kaltstart, meistens einfach mal so. Ich brauche oft in solchen Momenten nicht mal selber was gemacht zu haben.

Ich bleibe nur bei 0.62 weil 0.7 so untauglich ist 🙁

Ca. Januar 2023

Fehlereingrenzung am yaVDR 0.62 würde evtl. auf die Grafikkarte hindeuten. Allerdings scheue ich eine Neue GraKa nur auf Verdacht hin zu kaufen. Obwohl so langsam könnte sich das lohnen, denn YouTube frisst GraKa’s zum Frühstück. Komisch vor einer Weile von einer luschigen 2-Kern CPU auf mein aussortiertes Arbeits-Rechner Mainboard umgerüstet. Mit 4-Kern CPU und 8GB RAM ein Quantensprung und verbraucht kaum mehr Strom. Am Anfang “scheiße ist das schnell”, inzwischen denkt man schon wieder “YouTube kann man beim Seitenaufbau zusehen”.

Neue GraKa also…muß billig und passiv und schnell sein und 4k aus dem Ärmel schütteln. So was wie eine NVidia GeForce 1030 für deutlich unter 100€ vielleicht…

Mal suchen … eine GeForce GT 1030 2GB DDR5

Oh, Völkner steht an erster Stelle, voll das Vertrauen, die haben Amazon-Pay. Ich will bestellen, mein Browser kennt das Passwort noch, ab in den Warenkorb. Es mach POFF, eine Meldung geht auf “Ware wurde aus Warenkorb gelöscht”. Ein weiterer Versuch die GraKa wieder in den Warenkorb, zur Kasse, das Gleiche.

Verärgert wähle ich bei Geizhals mal “incl. Versand” nun ist Völkner an 2. Stelle und Firma XYZ an 1. Stelle und die haben auch Amazon-Pay (ich steh drauf) und die Webseite sieht schön aus (haha prust-huust). BESTELLT …

Laut USERBENCHMARK.com ist die GT 1030 ca. 600% schneller als die steinalte GT 610. Nicht das man es mit yaVDR merken würde, weil dort nur die 2D Darstellung zum tragen kommt.

Ich bin mal gespannt ob sich das mit YouTube bemerkbar macht. Ist auf jeden Fall für den kommenden 4k Fernseher schon mal sinnvoll. Auch werde ich EasyVDR nochmal damit testen. Und wahrscheinlich noch einmal yaVDR 0.7 wo ja starkes Tearing mit dem Firefox und YouTube sichtbar war.

Wenn ich ehrlich bin kann es die Grafikkarte eigentlich nicht sein was diese Hänger verursacht. Nach dem Umbau sind nur DVB-S2-Karte, Grafikkarte und Netzteil gleich geblieben.

Netzteil kann man ausschließen, DVB-S2-Karte und Grafikkarte sind beide in früheren Gehäusen durchaus sehr heiß geworden. Trotzdem, stürzt der Rechner ab kann man oft mit Konsole/Firefox noch eine Weile arbeiten. Nach einigen Minuten hängt Er sich dann aber total weg.

 

 

 

 

MINT 20 und 1024×768 FRUST !!! (gelöst)

Das Jahr 2021, ich bin echt PC mäßig hart im nehmen, aber DAS übersteigt meinen Horizont.

Ich kann mir ja echt viele Probleme vorstellen, aber das es bei so etwas grundlegend wichtigem wie der Bildschirmauflösung scheitert ist eine Frechheit von den Linux Machern.

Morgens           

Wie immer starte ich den PC möchte gemütlich Frühstücken.

Wieder nur 1024×768 er Auflösung (kein Problem – gehe in die Treiberverwaltung, installiere andere Version, wird schon…)

1h später, der Kaffee ist fast kalt, die kalten Toastbrote schauen traurig.

Ablauf :

NVidia 470er Treiber ist drauf UND aktiv (Treiberverwaltung)

  • installiere 460er Treiber = LoRes
  • installiere 360er Treiber = Black Screen nur Maus
  • installiere Nuoveau (Gräuel) 1.0.16.1 = LoRes
  • komplett Herunterfahren (Strom bleibt AN)
  • Neustart Nuoveau = LoRes
  • installiere 470er Treiber = LoRes
  • Herunterfahren Strom AUS für 1min
  • Neustart = LoRes
  • nehme HDMI Kabel zum 4k iiYama Monitor = LoRes
  • nehme wieder DVI Kabel = LoRes

Dazu kommt, das man die NVidia-Settings zwar starten kann, aber das Fenster wohl außerhalb des Sichtbereichs liegt also unerreichbar ist. Und selbst wenn man ran käme könnte man wahrscheinlich die Auflösung nicht ändern. Davon abgesehen poppt kurz darauf das “Beenden” Fensterchen von NVidia-Settings auf, heißt “läuft nicht”. Immerhin ist das “Beenden” Fensterchen sichtbar 🙂

Ähm, was kann man hier noch glauben. Wie soll man an so etwas nicht verzweifeln. Wie gesagt ich kann mich durchaus an Problemen abkämpfen. Aber seit ich MINT nun kennen (und lieben) gelernt habe kämpfe ich mit dem NVidia Treiber/Auflösungs-Wahnsinn.

Dieses verdammte MINT handelt völlig eigenständig. Mal hat man Glück, mal KEINE Chance. Ich bin es sooo leid.

Damals zu meinen Anfangszeiten mit MINT wäre ich fast verrückt geworden wegen dem Treiber Mist. Irgendwann erfuhr ich dann man solle den Nuoveau-Treiber mal auf die Blacklist setzen. Danach blieb dann endlich die Auflösung dauerhaft wie ICH es wollte.

Ich war der Meinung das vor kurzem nochmal mit “einem” Befehl getan zu haben. Aber exakt müssen es folgende Befehle sein.

sudo bash -c “echo blacklist nouveau > /etc/modprobe.d/blacklist-nvidia-nouveau.conf”

dann …

sudo bash -c “echo options nouveau modeset=0 >> /etc/modprobe.d/blacklist-nvidia-nouveau.conf”

kontrollieren mit …

cat /etc/modprobe.d/blacklist-nvidia-nouveau.conf

die Ausgabe sollte so sein …

blacklist nouveau
options nouveau modeset=0

danach …

sudo update-initramfs -u

und Neustart mit …

sudo reboot

Wow, nach dem Neustart Full-HD !!!

Fragt sich nur für wie lange, morgen kann alles wieder anders sein …

Jau, MINT interessiert das alles NIX aber auch garNIX !!!

Nächster Hinweis Timingprobleme in systemd von Ubuntu 20.04

Das könnte es durchaus sein.

Durch das hinzufügen der Zeile

ExecStartPre=/bin/sleep 5

in der Datei

/lib/systemd/system/lightdm.service

z.B. so

sudo nano /lib/systemd/system/lightdm.service

Dort die besagte Zeile im Abschnitt Service einfügen und Speichern mit Strg + O. Nano verlassen mit Strg + X

Damit das Ganze auch nach Updates permanent so bleibt sollte man die Änderung so sichern (warum lies weiter unten den bunten Text).

sudo cp /lib/systemd/system/lightdm.service /etc/systemd/system/

 

/lib/systemd/system/lightdm.service

NEUSTART – Klappt !!

Aber das kann auch ein Zufall sein, abwarten …

Weitere Web-Hinweise :

ggf. die Zeit verlängern.
Es sollte kurz vor Umschalten in den Grafik-Modus kurz oben links .. “login” zu sehen sein.
Wenn das nichts bringt, die Zeile wieder raus nehmen. Wenn es was bringt, ist noch eine weitere Änderung notwendig.

Aus unbekannten Gründen wird der lightdm service zu früh ausgeführt.
Mit sleep verzögert man dessen Start etwas.

Damit bei einem Update der lightdm.service nicht wieder auf eine fehlerhafte Version geändert werden kann, kopiere sie in
/etc/systemd/system/lightdm.service

Die wird default ausgeführt, auch wenn eine andere im lib/systemd Verzeichnis liegt.

3.10.2021

JA, es funktioniert !!!!!!!!!!!

Der TIP mit dem minimal verzögertem Start vom lightdm.service war es.

WARUM in aller Welt wird so etwas nicht direkt von den NERD’s korrigiert !?!?!?!? Meine Fresse wir Normalo’s suchen uns tot nach einer Lösung.

Und inzwischen habe ich auch einige Updates drübergezogen, unter anderem auch ein KERNEL-Update und die Auflösung BLEIBT 🙂

 

Windows 11

Klingt es euch auch noch in den Ohren als Microsoft neulich sagte “Windows 10 wird das letzte Windows sein” ?

Seit Monaten nun immer wieder Meldungen, hier neue Farben, dort neue Icons, ein neues Theme und sowieso. Wen interessiert so ein Mist ?!

Ich mache (werde gemacht) bei Windows 10 immer alle Updates, und sehe bis heute noch nichts von verbesserten Icon’s. Was ich auf der gleichen Maschine merke Windows 10 flutscht deutlich besser als Linux MINT.

Man merkt total wie immer wieder alle paar Tage eine unwichtige kleine News durchsickern oder “warum Windows 11 viel besser ist” blabla. Uhh, plötzlich ist Windows 11 schon so gut wie fertig.

Und ich wette, das die User wieder (dank der Tatsache das alle großen Softwarehersteller mitmachen) “sanft” gebeten werden doch mal wieder jegliche Software upzugraden.

Gut das mein Arbeitssystem inzwischen Linux MINT ist.

6.11.2021

Unfassbar, inzwischen meldet mein Windows 10 im Update Bereich das Windows 11 verfügbar ist und ich upgraden könnte.

 

Linux MINT NVidia GraKa Crash (08-2021)

Ich habe Linux MINT schon eine kleine Ewigkeit drauf und quasi keinerlei Probleme mit der System-Stabilität.

Seit kurzem jedoch habe ich sporadisch folgendes Verhalten. Beim gleichzeitigen abspielen zweier Video’s und deren Aufnahme mit dem SimpleScreenRecorder heulen von einer zur anderen Sekunde die GraKa-Lüfter auf, Sekunden später wird der Bildschirm schwarz, das war’s. Leider kann ich in dem Moment nicht die GraKa-Temperatur ermitteln.

Drücke ich RESET startet der Rechner neu. Bei einem weiteren Recording-Versuch läuft dann in der Regel alles ohne Probleme durch.

Deswegen habe ich heute am 10.9.2021 mal alles was mit CUDA zu tun hat deinstalliert. Mal beobachten was passiert…

14.9.2021

Und schon wieder, System frisch gestartet, man kann normal arbeiten. Ich lasse 2 Videos laufen und nehme Beide mit dem SimpleScreenRecorder auf. Und wieder mitten in der Aufnahme ein Crash, GraKa bringt keine Bildausgabe mehr (kein Signal), es hilft nur noch ein Hard-Reset.

Aufnahmen dieser Art waren bis neulich kein Problem. Und wie oben geschrieben habe ich alles was mit CUDA zu tun hat mal deinstalliert. Aktueller Treiber ist 470.67 auf meiner GeForce GTX 650 Ti Boost.

NVidia Treiber 460.67 crasht das System ?

Dieses mal drehten die GraKa-Lüfter kaum merklich hoch. Letztens ging von einer zur anderen Sekunde ans Drehzahllimit.

Nach dem Hard-Reset startet MINT normal und ich wiederhole die Aufnahme ohne jegliche Probleme. Und diese Aufnahme dauert dann auch länger weil ich ja mitten drin abgewürgt wurde.

Vor einiger Zeit hatte ich ja so ein Problem das nach einem Kaltstart Video’s sowohl in Celluloid als auch im Firefox mit YouTube exakt auf die gleiche Weise ruckelten. Dieser Effekt ist seit geraumer Zeit vollkommen verschwunden.

Dafür habe ich nun diese Crash’s aber eben nur beim Screen-Recording zweier gleichzeitig laufender Video’s.

Die Überschneidung beider Effekte sehe ich darin das beides oftmals (nicht immer) nach einem Kaltstart passiert. Startet man den Rechner 1x durch läuft alles.

Manuelles Treiber-Update auf 470.63 …

sudo apt -get install nvidia-driver-470

Nach der Installation, die erwartungsgemäß sauber durchläuft starte ich den Rechner neu. Begrüßt werde ich mit einer 1024×768 Auflösung, die sich auch nicht ändern läßt. Ich starte NVidia-Settings sehe aber das Fenster nirgends. Beenden läßt es sich aber.

Nochmal Rechner komplett AUS. Neustart, das Gleiche 🙁

Wen juckt’s…mache Rechner aus und Arbeite inzwischen 1h was Anderes. Komme wieder rein, Rechner gestartet, alles ist wie immer mit Full-HD 1920x1080er Auflösung.

Da meinste doch echt die Rechner leben (Sie Leben!)

PS : und in den NVidia-Settings unter X Server Display Configuration/Advanced ist sogar der Haken “Force Full Composition Pipeline” noch drin. Wofür war der noch gleich ?

Ach ja :

Der Haken behebt dauerhaft das verdammte Screen-Tearing eklatant zu sehen z.B. beim Scrollen im Browser oder quasi in jedem Video, egal ob Lokal oder YouTube.

Dann will ich mal beobachten ob das Crash-Verhalten während Screen-Recordings immer noch da ist …

Der folgende Tag

Ich starte den Rechner, der gestern noch die korrekte Bildschirm-Auflösung hatte und lande wieder im 1024x768er Pixelbrei-Desktop !!

Oh LINUX nicht ist wie es scheint …

Nach diesem Befehl sehe ich “Kernel Driver in use: nvidia

lspci -nnk | grep -i “VGA\|’Kern’\|3D\|Display” -A2

Wer hat hier eigentlich das sagen ?!

Laut NVidia-Settings ist aber der 470,63 Treiber am laufen/installiert/beides ?

OK, wenn die gestrige manuelle Treiber-Installation unerwünscht ist mache ich Sie mit sudo apt-get remove nvidia-driver-470 wieder rückgängig.

Aber anstatt das einige 100 Megabyte entfernt werden löscht MINT nur läppische 1,5MB !!

Oder hat die Installationsroutine den Treiber in den KERNEL eingebunden ? Meine bei der Installation sowas gesehen zu haben.

“Deinstallation” ist durch, Neustart, NVidia-Settings zeigt immer noch 470.63 an, hmmm, um so besser. Natürlich ist jetzt die Auflösung plötzlich wieder i.O.

Warte mal, den Effekt mit der ständig wechselnden Auflösung hatte ich schon einmal gehabt als ich mit MINT anfing.

Noch einen Tag weiter

Und nach dem Kaltstart wieder die niedrige unveränderliche Auflösung, was zu erwarten war 🙁

Das macht einfach keine Laune, so ein Betriebssystem-Verhalten. So etwas normalen Usern anzutun ist eine Frechheit.

Man weiß einfach nicht wer beim Thema Grafiktreiber das sagen hat, verdammich. Unter Windows installiere ich ‘nen Treiber und das war’s. Ab dann läuft Der, nicht bei Ubuntu !!

Irgendwo finde ich eine Anleitung

Erste Empfehlung : nimm die Treiberverwaltung

Seit ich MINT nutze war mir DAS auch klar. Leider ist Diese (oder deren Fenster) oft (IMMER) leer. Da ist weder was mit Deinstallation oder Installation. Hilft Niemandem !!

Zweite Empfehlung : der einfache Weg

Im Terminal ubuntu-drivers devices eingeben.

Es erscheint eine Liste verfügbarer Treiber-Versionen. Dort sehe ich dann auch die laut NVidia neuste Version 470.63.01

Der empfohlene Treiber wird dann mit sudo ubuntu-drivers autoinstall installiert.

Ich nehme aber geziehlt den 470er Treiber mit sudo apt install nvidia-driver-470

Mit nvidia-smi kann man den installierten Treiber anzeigen.

Ich mache mal einen Neustart, danach ist die Auflösung immer noch Full-HD. Das heißt aber nach meiner Erfahrung noch lange nicht das es morgen früh immer noch so ist. Denn scheinbar ist ein heutiger Neustart etwas anderes wie als wenn ich den morgen durchführe ?!

Heute, nachdem ich Full-HD wieder hinbekommen habe lief jedenfalls das ScreenRecording ohne Probleme. Aber das heißt noch lange nicht das es morgen auch so sein muß ?!&/%$
Der nächste Morgen

Uhh, immer noch Full-HD nach dem ersten Kaltstart.

Und oh Freude die GraKa Crasht wieder mal beim Recording zweier Videos mit dem SimpleScreenRecorder. Nach einem Reset klappt das Recording wie immer ohne jegliche Ausfälle.

Ich habe Windows 10 und MINT auf diesem Rechner und Windows macht NULL Probleme. Der Hund muß doch in MINT vergraben sein. Leider gibt es sooo viele Systemprotokolle das man eine Ursache nicht ausmachen kann.

Noch einen Morgen weiter

Cool, wieder Low-Res Auflösung !!

Wat is dat schön mit MINT. Mach einfach was du willst. Gestern ist nicht heute und Logik ist abwesend.

Ich starte die TREIBERVERWALTUNG, wow, da stehen ja mal zufällig Treiber drin, nicht wie üblich LEER.

Und JA, installiert wäre dann der 470.63.01

In der Not wähle ich den 460.91.03 und klicke “Änderungen anwenden”. Der Rechner rotiert, ist fertig, niedrige Auflösung. Ein Neustart wird NICHT empfohlen, deswegen starte ICH neu.

Ah, Full-HD (1920 x 1080), schön…morgen wahrscheinlich schon wieder Geschichte.

Ein weiterer Morgen der im LoRes Horror endet

LINK

17.10.2021

Wieder ein CRASH währen ich zwei Videos Recorde. Diese mal konnte ich folgende Meldungen aus /var/log/syslog extrahieren :

Oct 17 08:23:58 WorkserverMINT kernel: [ 906.677447] NVRM: GPU at PCI:0000:05:00: GPU-111503de-418c-9b86-58f4-af73ef9ab86c
Oct 17 08:23:58 WorkserverMINT kernel: [ 906.677451] NVRM: Xid (PCI:0000:05:00): 79, pid=0, GPU has fallen off the bus.
Oct 17 08:23:58 WorkserverMINT kernel: [ 906.677453] NVRM: GPU 0000:05:00.0: GPU has fallen off the bus.
Oct 17 08:23:58 WorkserverMINT kernel: [ 906.677484] NVRM: A GPU crash dump has been created. If possible, please run
Oct 17 08:23:58 WorkserverMINT kernel: [ 906.677484] NVRM: nvidia-bug-report.sh as root to collect this data before
Oct 17 08:23:58 WorkserverMINT kernel: [ 906.677484] NVRM: the NVIDIA kernel module is unloaded.

Aha, die Grafikkarte verlor angeblich ihren Kontakt zum BUS, wer’s glaubt. Nochmal vor Monaten lief alles mit gleicher Hardware einwandfrei.

Allerdings ist das ein bekanntes Problem. Denn Jemand beschreibt genau das Thema und stellt folgendes fest :

  • er hat eine NEUE Grafikkarte, unwahrscheinlich das DEFEKT
  • er steckt GraKa auf anderen Slot OHNE Besserung
  • er nutzt ersatzweise den Nouveau-Treiber dort passiert es NICHT

Toll, wie sich letztens herausstellt, steckte er seine LoSpec GraKa in einen x1-Slot anstatt in den x16-Slot. Meine Fresse das hätte selbst ich direkt so gemacht. GraKa in den GraKa-Slot !!

Hilft mir leider NULL weiter …

Viele sagen mach mal ‘nen GraKa Stress-Test

HTML5 3D Demo

Das liegt aber meines Erachtens nicht an der Leistungs-Grenze (oder Stomversorgung) der GraKa.

GraKa Stress-Test max. 60 Grad Celsius

Meine GraKa pendelt sich bei ca. 60° ein. Abstürzen tut hier unter Last gar nichts.

Ich stelle mal in den NVidia-Setting den Powermizer auf “Prefer Maximum Performance“. Mache mir aber keine Hoffnungen …

Moment ich schalte doch wieder auf Auto Modus, teste mal die BEREITSCHAFT des PC.

Rechner geht kurz AUS, direkt wieder AN, alle Lüfter laufen als wenn der PC liefe. Bewege die Maus, drücke die Tastatur, Rechner meldet sich nicht. Erst als ich den Power-Button drücke geht Er noch “anner” als Er schon ist. Die GraKa Lüfter heulen kurz auf ganz normal, eine USB HDD spinnt hoch.

Interessant ist dann das kurz darauf die GraKa Lüfter aufjaulen und nicht wieder beruhigen. Sekunden später schaltet sich der Rechner selber AUS.

Aha, da mag wohl ein Treiber/System keinen Ruhemodus. Ich frag mich nur wo ich im Ruhemodus gewesen sein soll wenn ich besagte zwei Videos Recorde, da ist doch Leistung angesagt.

Jetzt schalte ich nochmal den GraKa Modus auf Prefer Maximum Performance um. Genau der selbe Mist, schalte wieder auf Auto. Oh, der steht schon auf Auto, wie schön das meine Wünsche NICHT von Dauer sind !!

Und nochmal passiert es bei mir, mache ich einen RESET und beim folgenden Recording-Versuch klappt alles Problemlos

Fühlt sich so ähnlich an wie das Timing-Problem beim lightdm.service starten, nur mit der GraKa.

UND vor MINT Version 20 hatte ich das Problem nicht. Ich meine aber auch es lief eine geraume weile mit MINT 20 klasse, bis vor einigen Monaten. Irgendwo sitzt so ein Nerd und lacht sich bestimmt einen, weiß genau welcher Parameter es ist.

Es ist wieder mal sooo traurig. Zuerst das Auflösungs-DRAMA-Lotteriespiel bei jedem Systemstart, das ich endlich beseitigen konnte und nun das hier.

Und immer sind die Auswirkungen so drastisch, das man echt langsam die Gedult verliert. Ewig lang nach Lösungen zu suchen und keine zu finden. Ohne Spaß sah ich eben, das schon 2011 der Begriff “GPU has fallen off the bus” fiel !!!

Ähh, weiß es denn Keiner … Niemand … Niemand

2011 hatte man ganz andere Treiber-Versionen, OS-Versionen, KERNEL-Versionen … 2021 immer noch der selbe Schei(&%$

22.10.2021

Ein neuen KERNEL eingespielt, einen Tag später wieder mal ein CRASH beim Recorden zweier Video’s. Dieses mal ohne jegliche Ankündigung. GraKa-Lüfter bleiben ruhig, Bildschirm wird schwarz, Monitor sagt “kein Signal”.

RESET

Recorden klappt beim zweiten Versuch quasi IMMER, muß man nicht begreifen. Wo ist der Unterschied ?!

In /var/log/syslog steht wieder mal “GPU has fallen off the bus”

Und sudo nvidia-bug-report.sh spuckt nur die gleiche Info aus, bringt einen nicht weiter.

 

 

 

 

 

yaVDR Hardware Upgrade (08-2021)

3.8.2021

Montage

Das billig Gehäuse KoLink KLA-002 ist superschnell von Völkner eingetroffen. Das Gehäuse bekomme ich nicht aus dem Karton geschüttelt, auch nicht gezogen wenn ich den Karton festhalte. Ungewöhnlich, ich muß den Karton zerreißen um an den Inhalt zu gelangen. Ist das Teil leicht, vermutlich Feder(leicht)stahl. Alles  Metall an diesem Gehäuse scheint echt mal ultradünn zu sein.

KoLink KLA-002 – Karton

KoLink KLA-002 – Front

KoLink KLA-002 – Rückseite

Zuerst baue ich das übrige BIOSTAR TA970 Mainboard ein. Seltsam, im neuen Gehäuse sind schon sechs Stützpunkte vormontiert, was nicht üblich ist. Ich halte mein FullSize Mainboard rein und stelle fest, das an wichtigen Stellen KEINE Gewindelöcher existieren. Gerade dort wo man bei einem Mainboard auch mal Kraft beim Stecken von Kabeln aufwendet. Genauer gesagt im hinteren Bereich wo die Stromversorgung gesteckt wird.

Deswegen befestige ich an diesen Punkten am Mainboard selber ein paar Stützpunkte bevor ich es einbaue.

Jetzt brauche ich schon die restliche Hardware aus dem alten Gehäuse. Alter Schwede ist hier ein Staub drin. Egal alles rausgerissen, Gehäuse zum Alteisen. Gegen das neue Gehäuse ist das alte Teil “Build like a Tank”.

Grafikkarte, DVB-S2 Karte, CPU-Kühler, SSD und Netzteil um montiert.

Beim Einbau der PCI-Karten fällt mir direkt eine extreme Abweichung der Norm bei den Schraublöchern auf.

KoLink KLA-002 – PCI Verschraubung sehr pass ungenau

Bei der Grafikkarte ging es noch (FOTO). Bei der SAT-Karte am äußersten Ende des Mainboard gesteckt bekam ich die Schraube nur noch mit hängen und biegen rein.

Kaufte man früher ein 40€ Gehäuse bekam man erstens mehr Blech und die Maße stimmten besser.

Egal, Strom an’s Mainboard und die SSD gesteckt.

An der Rückseite sitzt schon ein 80mm Lüfterchen, direkt angeschlossen.

Komm ich baue noch einen 120mm Lüfter unter die Frontverkleidung. Die Front abgehebelt und wieder keine Schraubenlöcher erkennbar. Stattdessen Langlöcher, die durchaus passende Maße haben. Ich würge die Schrauben rein. Lüfter ans Mainboard gesteckt. Schade das BIOSTAR TA970 hat KEINEN einzigen vier poligen Lüfter-Anschluß.

Schon vor der Gehäusebestellung hatte ich das Mainboard offen ausprobiert yaVDR lief direkt. Dabei stellte ich fest, das die Netzwerkverbindung NICHT funktionierte. Mit etwas rumgefrickel an der /etc/network/interfaces.conf ging es dann wieder.

Funktionstest

yaVDR läuft sofort, Bild am TV ist zwar falsch skaliert, ist aber eine Kleinigkeit.

Mal wieder KEIN Internet weil Ubuntu die Netzwerkschnittstelle durchnummerierend erkennt. War es am alten Mainboard eth0 ist es nun wahrscheinlich eth1

Ich gehe in die /etc/network/interfaces.conf und nenne dort eth0 in eth1 um (DHCP). Nach einem Neustart habe ich nun auch Internet.

Dann stelle ich die Auflösung auf 1920×1080 mit 60Hz um, klappt, perfektes FullHD Bild.

KoLink KLA-002 – Boden ist lackiert

Das ist der Boden des Towergehäuse Welcher sogar schwarz lackiert ist. Gut, denn ich muß das Gehäuse ja auf die rechte Seite legen. Schwarz fällt nicht so auf wie nacktes Metall. Ich klebe vier fette Gummifüße an die “Hutze” die wie recherchiert KEINE Lüftungslöcher aufweist.

Lüftung

Ich hatte ja 2 Lüfter angeklemmt die aktuell einen Höllenlärm machen. Kein Problem, kann man bestimmt im BIOS drosseln.

NÖ, kann man nicht. Zumindest reagieren die beiden Zusatzlüfter auf nix. Wer macht denn von euch beiden so einen Lärm. Im laufenden Betrieb einen Lüfter abgezogen, wow, viel leiser. Komm weg mit dem Zweiten Lüfter. Wahnsinn, absolute Ruhe nur mit dem CPU Kühler-Lüfter. OK, ich habe so fast keine Gehäuse Durchlüftung außer Der des Netzteils, ist ja aber auch kein Leistungsmonster. Einer der wärmsten Teile ist der fette Passivkühlkörper der Grafikkarte und der wird nur gut warm.

KoLink KLA-002 – Funktionstest

Ist das Teil leise, absolut klasse. Ich schließe das Gehäuse und ab ins Rack. Sieht das dezent aus, nur schwarz gebrusht, perfekt. Und die Bodenplatte ist quasi nicht zu sehen wegen der Nähe zu einem Yamaha Verstärker. Schön und wie geplant liegen die Luftschlitze an der Frontverkleidung über die gesamte Breite oben und unten. Zusätzlich gibt es dann oben noch die Möglichkeit einen 120mm Lüfter anzubringen. Ich probiere es aber erst mal ohne, die Lüftungslöcher lassen warme Luft (steigt nach oben) schön selber raus.

KoLink KLA-002 – Im Rack super dezent

Zusätzlich ist das Gehäuse sehr wartungsfreundlich. Nur aus dem Rack ziehen, die zwei Rändelschrauben raus und “Seitendeckel” abziehen. Schon hat man vollen Zugriff auf alle Hardware.

Was war das beim alten Gehäuse immer ein kleiner Krampf. Zwei Schrauben an der Rückseite mit dem Schraubendreher raus drehen. Den massiven U-geformten Deckel abziehen. Dann zwei innere Riegel verschieben um eine obere Gehäusehälfte per Scharnier ausschwenken zu können. 

Das Panel liegt wie erwarten auf der rechten Seite. Nachts fällt mir auf, das die Power/HDD LED’s viel zu hell sind. Nichts was nicht ein Stück schwarzes Klebeband mildern kann 🙂

Laufstabil

Für ein FullSize ATX Gehäuse ist es sehr kompakt und doch innen sehr voluminös. Heißt sehr luftig, es herrscht keinerlei Enge. Deswegen verzichte ich erst einmal auf jegliche Zusatzlüfter. Nach Tagen des Betriebs keinerlei Abstürze.

Performance 

Erwartungsgemäß ist nun alles schneller.

Der Hammer ist aber die Geschwindigkeitssteigerung beim Schneiden von TV-Aufnahmen.

Ein Serienteil (45 Minuten) brauchte vorher 22 Sekunden, jetzt nur noch 6 Sekunden !!!!

Ein kompletter Spielfilm in SD-Auflösung braucht nur noch 22 Sekunden (vorher 45 Sekunden), fein.

Tage später

Und da sind sie wieder die völlig sporadischen System Hänger.

Trotz völlig anderem Mainboard/RAM/CPU aber gleicher Grafik und DVB-S2 Karte. Auch ist die UBUNTU-OS Basic quasi gleich geblieben. Mein UBUNTU ist immer noch 14.04. Ich könnte wohl auf Version 16 Upgraden, traue mich aber nicht, weil yaVDR dafür nicht geeignet sein soll.

Nerver change a running System

TV-Bild steht still, das ist aber grundsätzlich nicht bedenklich, weil das oft so ist bei Timer-Aufnahmen. Ist evtl. ein Stromspareffekt. Warum soll die Grafikkarte ackern, wenn doch nur ein Datenstrom aufgezeichnet wird, guckt ja eh keiner zu.

In der Regel braucht man dann nur den Kanal wechseln, wenn das schon nicht klappt war’s das. RESET-Taster drücken.

4k Videos YouTube

Die Hoffnung war gegeben, das die “neue” Hardware 4k Video’s ruckelfrei wiedergeben könnte. NEIN, kann Sie nicht weil …

Tja, yaVDR hat ja keinen richtigen grafischen Taskmanager, nur den Befehl “top” im Terminal. Immerhin zeigt dieser an das ein Chromium-Browser Prozess 240% CPU Leistung verballert, stoppe ich das Video geht die Leistung logischerweise runter.

240% ist das nun ein Kern meiner 4-Kern FX-4300 CPU oder sowas wie eine Summe ?

Ich installiere einen besseren Taskmanager htop mit sudo apt-get install htop.

Der zeigt immerhin jeden der 4 Kerne separat als Balken UND in Prozent Auslastung an UND zusätzlich noch die einzelnen Prozesse.

Grundsätzlich muß ich sagen, das meine NVidia GeForce GT 610 nur bis zu einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixel darstellen kann.

Jetzt gibt es zwei Theorien. Entweder macht die GT 610 beim runterskalieren von 4k schlapp oder die FX-4300 CPU.

Mit htop sieht man einwandfrei das die CPU schuld ist. Alle 4 Kerne liegen so um die 86% Auslastung und das wird auch in rot eingefärbt. Gehe ich in Youtube auf 1440p runter läuft alles gerade so noch ruckelfrei bei einer CPU Auslastung von 65 – 76%

PS : der TIP eines YTers im Chrome-Browser unter Settings/Advances/User Hardware-Acceleration if available auf AUS zu schalten bringt bei mir gar nichts.

OK immerhin ist man damit schon mal ein Quanten-Sprünglein über FullHD, und das sieht man auch.

Es ist aber auch schon sehr beeindruckend stockende 4k Videos auf meinem steinalten 2k Fernseher anzusehen. Ich sach nur Cheops Pyramide oder Teotihuacan. Es wirkt schon auf dem ollen Fernseher als wäre man dabei. Wie muß das erst auf einem 4k Bildschirm wirken ?!

Als die 4K Fernseher aufkamen sagt mal Jemand, 3D ist nicht mehr nötig, das wirkt wie in ECHT.

Das wirft dann direkt die Frage nach einem CPU-Upgrade auf. So etwas macht aber auf dem AM3-Sockel Mainboard echt keinen Sinn mehr.

Immer wieder System-Hänger

Trotz massiv getauschter Hardware zeigt yaVDR 0.6.2 genau wie mit der vorherigen Hardware-Konstellation plötzliche Hänger.

Dann geht meist noch kurz ein Bewegen der Maus, vielleicht das Einblenden des linken Seitenmenü’s und dann ist ENDE.

Neulich war es so schlimm, das direkt nach einem Neustart alles hing, Hard-Reset, Neustart, hängt wieder, Hard-Reset, Neustart läuft.

Und in dem Zustand war die Hardware KALT, also nicht etwa instabil durch Überhitzung.

Das war jetzt beim System-Kaltstart.

Dann wieder eine ganz andere Lage, Rechner hängt in der Sekunde als ich eine TV-Aufnahme per TV-Frontend wiedergeben will. In KODI ist das aber auch schon mal passiert.

Mal läuft der Rechner einen Tag durch, mal bleibt Er plötzlich stehen, auch mal während einer Aufnahme.

Gleichgeblieben sind folgende Komponenten :

  • TECHNISAT DVB-S2 Karte
  • NVidia GeForce GT 610 Grafikkarte
  • Netzteil
  • Betriebssystem yaVDR 0.6.2 (steinalt)
  • 240GB Toshiba SSD

Ich fange sogar schon an mir Datum/Uhrzeit der Ereignisse aufzuschreiben um dann im LOG (welches ist es bloß ?!) zu forschen woran es liegen könnte.

KEINE Chance, Linux hat sooo viele LOG’s in /var/log/

Man solle wohl dmesg und syslog durchforsten.

Aktueller Grafiktreiber ist 384.130 – Gehe ich nach NVidia finde ich die Version 390.144 als .RUN Datei. Direkt runter geladen.

Bei der Installation kommt jedoch die Meldung “x-Server beenden”, würde ich gerne, leider ist nicht herauszubekommen wie Der heißt.

LightDM, X oder sonst wie.

Irgendwo wird dann gemeldet (wenn man es denn schaffen würde) das wenn irgendwann der KERNEL erneuert würde, mit dem neuen KERNEL wieder ein älterer Treiber käme. Was für eine bescheuerte Topografie Linux hat. Treiber im KERNEL.

Irgendwie klappt es plötzlich, das ich ONLINE per “sudo apt-get install nvidia-current” eine andere  Treiberversion installiert bekomme. Hatte vorher auch irgendein Repository hinzugefügt.

Aktuelle Treiberversion ist nun 304.137 also viel älter als vorher die 384.130 – fein !!

/träum/ was würde ich gerne UBUNTU 20.x als BASIS für yaVDR verwenden – aber es gibt KEINE verlässliche Quelle ob sowas funktioniert /träum-ende/

Nach einem Tag ohne Crash installiere ich wieder den 384.130 Treiber mit

sudo apt-get install nvidia-384

Klappt problemlos. Vorher probiere ich noch mit

sudo apt-get install nvidia-390

einen aktuelleren Treiber zu installieren, da gibt es aber nichts.

System LOG’s

Woran liegt es nun das das System sporadisch einfach stehenbleibt ?

Ich sehe mal die System Logdateien in /var/log/ durch. Speziell syslog.

SysLog

Ich Google also nach Buffer Usage und GLib-Critical und Console-Kit-Daemon.

Da Console-Kit-Daemon unwichtig scheint deinstalliere ich es mit

sudo apt-get remove consolekit

Alles läuft, nach einer Weile heißt es irgendwo das StreamDev-Plugin würde auch schon mal hängen, also weg damit.

sudo apt-get autoremove vdr-plugin-streamdev-server

Ich wundere mich das Ubuntu mir anzeigt über 400MB zu deinstallieren, aber OK.

Danach läuft yaVDR nicht mehr man landet direkt in der Vollbild-Konsole. Zumindest startet das TV-Frontend nicht mehr und nirgends steht wie man Es startet. Der VDR selber scheint aber zu laufen, denn nach sudo vdr start kommt die Meldung “läuft schon”.

DAS HEISST NEUINSTALLATION

Oh man, erst mal alle *.config’s nach Windows gesichert, leider vergessen die Chromium (Youtube AddOn) und Firefox Bookmarks eben zu sichern. Auch habe ich mir deren Addons/Plugins nicht gemerkt.

KEINEN Bock den jungen TV-Rechner wieder aufzuschrauben nur um ein DVD-Laufwerk zur Installation anzuklemmen…hmmm USB-Stick ??

Cool in MINT finde ich direkt eine Anwendung “USB-Abbilderstellung”. Ich lade schnell die yaVDR 0.6.2 ISO herunter und erstelle mit dem Tool einen bootbaren USB-Stick (hoffentlich). Scheibenkleister das ging schnell, über 700MB Image in wenigen Sekunden am Stick ?! OK, USB 3.0 und schnelleren steinalt Stick.

Ab mit dem Stick in eine USB 3.0 Buchse im yaVDR-PC, bootet nicht !!

Hurtig Googeln ab das mit einem steinalt AMI-BIOS von 2010 überhaupt geht. JA, sollte es. Im BIOS gehe ich unter ADVANCES auf den gefundenen USB-Stick und stelle den von Automatic auf HDD um. Dann noch in der Bootreihenfolge den Stick als ersten einstellen.

!! BOOTET !!

Ach du liebes bisschen, geht das schnell von USB, die Installation rast nur so durch (bis auf den von allen geliebten PRESEED).

Leider will ich wieder schlau sein und wähle bei der ersten Neuinstallation bei den Partitionen “nimm die Partitionen so wie Sie sind”. Normalerweise würde ich dort wählen “schnapp dir die gesamte SSD”.

Jedenfalls läuft das System nach erfolgter Installation so nicht, alles nochmal. Dieses mal nehme ich aber “nimm die ganze SSD”. Ja, so klappt es nun.

Wie üblich kein Bild, kein Ton … komme schon.

sudo stop vdr

Vom Windows Rechner die *.config’s wieder rübergeschoben, Dann am yaVDR-Rechner ALLE *.config’s wieder nach /var/lib/vdr geschoben bis auf die epgsearch.config

Die gehört in den Ordner /var/lib/vdr/plugins/epgsearch

sudo start vdr

Goil, alles wieder genau so justiert wie das vorher war, Oberfläche, Lautstärkestufen, Startlautstärke usw.

Auch die Timer UND die Suchtimer sind da (was zu erwarten war).

Nun noch das YouTube AddOn installieren mit

sudo apt-get install yavdr-addon-youtube

Nun noch die Lesezeichen regenerieren und einige Plugins installieren.

Ich krümme jetzt keinen Finger mehr, mach erstmal nix mehr am System.

4 Tage später

Es lief alles sooo Absturzfrei, am 4. Tag jedoch, ein Crash als ich wieder mal eine HD-Aufnahme während eines Recording’s abspielen wollte.

Und da es das gleiche Verhalten wie vorher mit einer halb so großen SSD ist scheint das Laufwerk unschuldig.

Schon blöd, bei so etwas simplen wie eine Wiedergabe …

Wochen später …

Da war’s wieder, beende nach einer stundenlangen YouTube-Session das YouTube AddOn, blättere kurz TV-Aufnahmen durch und starte Eine … System hängt quasi direkt.

Datum 16.10.2021 Uhrzeit 12:??

Ich hatte zum Glück die Taskleiste offen in der die Uhrzeit angezeigt wird. Es war genau um äääh, stand da nicht eben was von 12:4?

Aktuell steht die UHR auf 12:50 und schlägt nach 12:51 um, aha, das gesamt System hängt also nicht.

Einfrieren tut der VDR, weil die Sidebar-Icons mit stehenbleiben.

Ich öffne mal eine Vollbildkonsole mit Strg + Alt + F1 und gebe htop ein um die Tasks zu beobachten …

Tja, der Bildschirm wird schwarz, es kommt keine Konsole, das war’s. Wäre ja auch zu schön gewesen mal was recherchieren zu können.

RESET

Logs durchforsten

Ich sehe mir /var/log/syslog an und sehe genau passend …

DVBPLAYER “won’t end” ERROR

Eine Zeile weiter um 12:54 erfolgt der Neustart.

Das Problem, im Internet existiert kein DVBPLAYER.

Deswegen scheinen weitere Recherchen unmöglich.

 

yaVDR Hardware Upgrade – gar nicht so einfach

Aktueller Hardwarestand (20.7.2021)

Was würde ich gerne mal meinen steinalten yaVDR TV-Rechner upgraden. Das wäre früher überhaupt kein Problem gewesen. 50€ Mainboard, 50€ CPU und ein bisserl RAM.

Aktuell habe ich dort ein ASUS M3N78-EM (Sockel AM2+) Mainboard mit einer AMD Athlon 2300 X2 CPU verbaut. Diese CPU ist extra stromsparend, auf der Packung steht 45W. Diese hatte ich extra damals benutzt weil eben sehr genügsam für einen 2 Kerner. Dazu noch eine schäbige GeForce PCIe Karte und natürlich eine TECHNISAT DVB-S2 PCI Karte. Die Systemplatte ist eine 240GB billig SSD von Toshiba.

Alles ist in einem Cube-Gehäuse eingebaut welches für MicroATX Mainboards (24,4cm x 24,4cm) geeignet ist.

Was ist vorhanden weil übrig

Ein wunderbares Mainboard meines Arbeitsrechners wäre gerade verfügbar. Ein BIOSTAR TA970 (Sockel AM3+) incl. der recht sparsamen 4 Kern CPU AMD Athlon FX-4300. Die CPU verbraucht zwar bis zu 95W, liefe aber ja quasi nie wirklich unter Vollast im TV-PC. Dazu natürlich noch ein 8GB DDR3 RAM Kit.

Das (die) Problem(e)

Das übrige BIOSTAR TA970 ist ein fullsize ATX Mainboard und passt nicht in das MicroATX-Gehäuse.

Also muß ich entweder ein ATX-Gehäuse (möglichst liegend) besorgen oder aber das alte Gehäuse mit neuer Hardware bestücken.

Ein neues kompaktes ATX Gehäuse finden

Das wäre auf jeden Fall die günstigste und Wirtschaftlichste Lösung.

Ein ATX-Gehäuse zu finden welches kompakt UND kaufbar ist scheint fast unmöglich. Ich habe auch kein Problem damit ein Tower-Gehäuse auf die Seite zu legen und mit Gummi-Füßen zu bekleben. Es muß aber optisch und von der Luftversorgung her passen.

Ich finde zwar Gehäuse die mir echt geschmeckt hätten, leider gibt es die schon lange nicht mehr.

Altes Gehäuse mit neuer Hardware

Das ist dann schon deutlich teurer und finde mal ein halbwegs modernes Mainboard mit einem PCI-Slot für die unbedingt benötigte DVB-S2 Karte. Ja, es gibt PCIe>>PCI Adapter. Einige Varianten benötigen dafür Low-Profile PCI-Karten was meine TECHNISAT zum Glück ist.

Also entweder ein MicroATX Mainboard mit einem PCI-Slot oder noch eine Stufe modernere Boards nur mit PCIe und einem Adapter von PCIe auf PCI.

Und tatsächlich finde ich 3 moderne Mainboards mit AMD A520 Chipsatz (die kleine Schwester des kleinen Bruder B550 des großen Bruders X570) die EINEN PCI-Slot haben. Alle 3 kosten so um die 70€, geht so gerade noch.

MicroATX AM4+ Mainboards mit einem PCI-Slot

Ich bin seit den Anfangstagen AMD Fan und scheue INTEL wie das Weihwasser (Hochpreispolitik) aber trotzdem mal sehen was INTEL Mainboard so bieten.

INTEL Sockel 1151 Mainboards mit einem PCI-Slot

Es gibt einige mehr und die sind bis zu 10€ günstiger, weil Sockel 1151. Nehme ich den Sockel 1200 gibt es die Mainboards nur noch mit DDR4 RAM und die kosten dann sogar etwas mehr wie die AMD A520 Teile.

Warum Sockel 1200, weil es dafür eine gute günstige CPU’s gibt (Core i3-10100F ca. 82€).

Ach du armes AMD

Bei Mindfactory oder ALTERNATE bekommt man gar keine ATHLON CPU’s mehr. Und der günstigste Ryzen ist dann ein AMD Ryzen 3 1200 (4 Kerne leider nur 4 Threads getaktet mit 3,1 bis 3,4 GHz) für 72€. Die CPU wird aber vom INTEL Core i3-10100F für nur 10€ mehr abgezockt.

INTEL Core i3-10100F vs Ryzen 3 1200

Beide CPU’s haben 4 Kerne, INTEL hat jedoch 8 Threads und eine höhere Taktung. Leider braucht man für eine i3-10100F CPU wiederum den Sockel 1200 und diese Mainboards haben KEIN PCI-Slot mehr. Beim AMD A520 Chipsatz gibt es vereinzelt Mainboard’s mit einem PCI-Slot, bei INTEL nur mit dem älteren 1151-Sockel.

Nächster Gedanke bei beiden Systemen braucht man wieder DDR4 RAM, DDR3 hätte ich über.

Mal kurz überschlagen :

  • Mainboard 60-70€
  • CPU 72-82€
  • DDR4 8GB 40€

Summe 172€ bis maximal 192€

Durchaus vertretbar… aber man verzweifelt nach einiger Recherche an der schieren Vielfalt der Möglichkeiten.

Erstmal testweise umbauen

Soll ich ein altes HTPC Silverstone Monstergehäuse vom Speicher holen, nö, erst mal das BIOSTAR TA970 mit der FX-4300 CPU naked testen.

Also “eben mal” alles lose aufgebaut und alle Kabel umgesteckt, was für eine Arbeit. Ich hatte mich vorher informiert und es sollte kein Problem sein die OS-SSD einfach umzuklemmen.

Und tatsächlich startet der Rechner ohne größere Probleme bis auf das Netzwerk, damit hätte ich als allerletztes gerechnet.

Die Link-LED’s am Mainboard geht soweit an aber mit ifconfig wird nicht mal eine ethx angezeigt, mit ifconfig -a dann aber schon. Nur heißt das Teil nicht mehr eth0 sondern eth1.

Eine Stunde kämpfe ich mit der /etc/network/interfaces Datei herum, ohne Erfolg. Dort habe ich die IP-Adresse mal statisch angegeben, Sie wird nicht übernommen. Dann kurz vorm Aufgeben nochmal die IP-Adresse als dhcp angegeben und plötzlich hat das Mistding eine DHCP-Adresse. Warum nicht gleich !!!???

Stromverbrauch vorher/nacher

Vorher (45W CPU Athlon 2300 X2)

  • nur TV ca. 84W
  • YouTube AddOn mit 3 gleichzeitig laufenden Filmen deutlich über 100W teilweise 114W

Nachher (95W CPU Athlon FX-4300)

  • nur TV ca. 74W
  • YouTube AddOn mit 3 Filmen ca. 85W

Also die stärkere CPU mit 4 Kernen scheint weniger Mühe mit allem zu haben und verbraucht tatsächlich weniger zumindest aber nicht mehr, erstaunlich.

Beschleunigungs Effekt

Oh ja, merkt man deutlichst.

Beim TV gucken naturgemäß eher nicht, obwohl hier beim Werbung raus schneiden nochmals  eine Beschleunigung zu erwarten ist. Der größte Sprung war aber der von einer HDD zur SSD.

Mega viel schneller geht es beim YouTube AddOn zur Sache. Und das ist auch der Hauptgrund für ein Upgrade. Ich kann zwar nur einen Film gleichzeitig sehen, aber öffne oft vorausschauend schon mal mehrere, die bis zum anschauen pausieren.

Und dieses Öffnen in neuen TAB’s vom Chromium Browser brauchten immer eine kleine Weile. Nicht unerträglich lange aber eben gemütlich.

Außerdem hatte ich bei einem laufenden Film oft kurze Tonaussetzer wenn ich einen weiteren Film in einem TAB nebenher öffnete.

Mit dem neuen System habe ich blitzschnell 5 Filme gleichzeitig laufen lassen ohne jegliche Tonaussetzer. Klang krass 5 Tonquellen quasseln lupenrein durcheinander.

Auch der Firefox Browser zum Surfen arbeitet viel flüssiger.

Also der Gewinn ist schon überdeutlich ohne den Nachteil eines stark erhöhten Stromverbrauch.

Das Silverstone Gehäuse von damals ist schon ein Brocken, aber auch edel weil die Front aus Voll-Aluminium ist. Es dürfte auch noch ins Rack passen…

…am Speicher “Scheibenkleister ist das ein Brocken” und auch noch voller alter Hardware und satte 40cm tief. Nein, das lass ich lieber.

Einen Tag weiter fröhlich nach neuer Hardware gesurft

Echt mal merkwürdig, bei ALTERNATE finde ich mehrere Sockel 1200 Mainboards aber da steht “Artikel kann derzeit nicht gekauft werden” !! Ähm ein WARUM wäre mir ja mal lieber.

Denn die Dinger fangen bei knapp unter 60€ an und wären echt mal interessant. Und egal wo man sucht, keiner hat Sie, alle sagen “gibt es nicht mehr”. Ich dachte Sockel 1200 wäre noch relativ NEU.

Beim sufen nach einem PCIe >> PCI Adapter komme ich auf die (sehr dumme ??) Idee doch mal meine Technisat (LowProfile) Karte im yaVDR PC zu testen ob die noch läuft. Denn da war mal was das ich auf eine noch ältere Technisat Fullsize-Karte ausweichen mußte. Ich meine die LowProfile Karte wäre defekt gewesen.

Und mir war bewußt, das man DVB-Karten nicht mal eben ohne Anlauf-Probleme zum rennen bekommt.

Jedenfalls läuft die jüngere Low-Profile Technisat nicht mehr. Direkt wieder zurückgetauscht und nun begann ein unvorstellbares Drama.

Und hier kommt wieder etwas das ich beim yaVDR absolut nicht verstehen kann.

yaVDR und die DVB-Karte

Seit ich mich mit yaVDR beschäftige gibt es immer wieder diesen Kampf um das Erkennen/Einbinden einer DVB-Karte.

Ey ihr Programmier-Nerd’s wäre es echt zu viel verlangt dem yaVDR eine Funktion zu geben um die verdammte DVB-Karte anzulernen !!

Das gibt’s doch nicht jedes mal dieses “No Signal”  und man weiß nicht weiter. Das ist das wichtigste überhaupt an einem TV-OS.

Was habe ich bis jetzt gemacht :

  • TV-Frontend Einstellungen/DVB/ die DVB Device-Nummer verändert
  • per Terminal (lspci) geprüft ob DVB-Karte erkannt wurde=JA
  • vdr gestoppt, channels.conf Backup nach /var/liv/vdr kopiert vdr gestartet (Blödsinn hilft nur wenn man noch keine Kanäle hatte)
  • Rechner runtergefahren und Minutenlang Strom abgeklemmt

Nach ca. 3h erfolglosem rumhacken stehe ich kurz davor mal einen CMOS-Clear durchzuführen, damit das Mainboard die PCI Karten vergisst. Denn die beiden Technisat Karten könnten irgendwie als EINE betrachtet worden sein.

Eins fällt mir noch ein. Rechner ausschalten, die DVB-Karte ausbauen, Rechner laufen lassen/ausschalten, Karte wieder rein.

Komisch ohne DVB-Karte kommt keine yaVDR Meldung von wegen “no primary Device found” sondern schön “No Signal”. Allerdings ohne Kanal-Info Einblendungen beim Kanal-Switchen.

Rechner wieder ausgeschaltet, DVB-Karte wieder rein, läuft !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Es ist jedes mal das selbe, irgendwann gehts plötzlich.

SO, nun weiß ich endlich das ich KEIN PCIe >> PCI Adapter brauche weil ich KEINE (funktionierende) LowProfile DVB-Karte mehr habe.

Also müsste es bei neuer Hardware dann folgendes sein :

  • Mainboard mit PCIx1 der ordentlich Abstand zum PCIx16 der GraKa hat oder gar darüber sitzt
  • starke aber doch sparsame (65W) CPU 4 Kerne
  • DDR4 RAM 8 oder 16GB
  • DVB-S2 PCie Karte

Dann finde mal eine kaufbare yaVDR DVB-S2 Karte. Mit Doppeltuner kosten die locker 72€. Und Niemand sagt einem wirklich verlässlich ob Die dann auch mit yaVDR kann.

1.8.2021 Gehäuse bestellt

Alles abgeblasen !!

Heute nochmal nach einem billig PC-Gehäuse gesurft und relativ schnell das KoLink KLA-002 für um die 30€ gefunden. Ja, es hat auch diese Seitenklappen Blech-Wulste, zumindest hat die rechte Seitenklappe keine Lüftungslöcher, weil auf die Seite will ich das Towergehäuse legen. Dort werde ich Gummifüße ankleben.

KoLink KLA-002 Gehäuse Front

Die Front gefällt mir weil sehr Clean und GeBrusht. Man muß sich das Gehäuse nun liegend auf der rechten Seite vorstellen. Dann dürfte es noch sehr homogen aussehen, da keine richtungsgebundenen Stilelemente vorhanden sind. Klasse finde ich auch die durchgängigen Luftschlitze.

Richtig ausschlaggebend waren aber die Gehäuse-Abmessungen von 41cm (Höhe), 17cm (Breite) und 35cm (Tiefe).

Super sind die nur 17cm Breite was bei mir liegend dann die Höhe wäre. Die dürfte bei mir bis 25cm sein, ist also weit darunter, regelrecht slim.

Die Höhe ist bei mir liegend dann die Breite, auch super kompakt und die Tiefe von 35cm ist sogar 4cm weniger wie das alte Gehäuse.

KoLink KLA-002 Gehäuse Panel

Als nächstes gefiel mir die Panel-Position, unauffällig bei mir dann liegend auf der rechten Seite. Ein/Aus-Taster liegt dann gut erreichbar Oben, 2x USB 2.0 Einer für den Mini-Bluetooth-Dongle der Funktastatur, der Andere  für meine Maus.

Genial 1x USB 3.0 wenn man mal eben per USB-Stick einen HD-Film temporär gucken will.

KoLink KLA-002 Gehäuse Innen und Rückseite

Das Innenleben wirkt auf den ersten Blick ernüchternd leer, birgt aber kaum zu sehen noch einige SSD/HDD Halterungen. Ich mag auch den klassischen Aufbau Mainboard/Netzteil ohne Spielereien.

Tja, die Bestellaktion zuerst mal bei AMAZON, es blieben 3 Anbieter übrig. Der Eine wollte 18€ Versand, der nächste 8€ … passt mir nicht und wenn waren die Lieferzeiten nicht OK.

Ich suche mit Geizhals und Idealo, finde ein/zwei Angebote OK, aber eins käme aus der Schweiz, das andere ist ein Knüngel-Laden. Dann sehe ich VÖLKNER, 32€ + 5€ Versand, ja EINEN Euro teurer als der Knüngel-Laden aber VÖLKNER kann man vertrauen UND 1-2 Tage Lieferzeit. Und ich kann bei VÖLKNER sogar mit meinem AMAZON-Konto bezahlen, gekauft

Wie geht’s weiter

Wenn das Gehäuse da ist, reiße ich Netzteil, SSD, TECHNISAT DVB-S2 Karte, Grafikkarte, DVD-Laufwerk und den CPU-Lüfter aus dem alten Gehäuse.

Dann baue ich mein altes Arbeitsrechner Mainboard BIOSTAR TA970  samt 8GB RAM und seiner FX 4300 4-Kern CPU in das neue Gehäuse. Dann den ganzen Rest des oben Ausgebauten.

 

MINT 20.2 (Uma) Update

18.7.2021

Eben poppt das Uma genannte MINT Update 20.2 auf.

Beim ersten Installationsversuch lädt MINT ein wenig herunter, es geht ein Installationsfenster auf, das nach Sekunden sagt “erledigt … bitte Fenster schließen”, was ich tue.

Das passiert so ca. 5-6 mal. Für ein System-Update schon mal sehr ungewöhnlich das man immer wieder manuell eingreifen muß und einfach unschön. Egal, die Aktion dauert nur eine Minute (dank  NVME – hähähä 🙂

Am Ende kommt die Meldung “Das Update ist leider Fehlgeschlagen” 🙁

Egal nochmal gestartet, nun kommen keine “schließen” Aufforderungen mehr, stattdessen sehe ich bekannte Namen von Software die blitzschnell installiert wird.

Installation erfolgreich 🙂

Alles sieht absolut gleich aus, muß ja nicht schlecht sein.

Endlich Auto-Rename (BULKY)

Was haben wir auf diese Funktion gewartet. Leider ist BULKY etwas merkwürdig.

Eigentlich möchte ich doch nur mehrere Dateien in CAJA markieren, dann F2 drücken und ein neues Namensschemata mit Durchnummerierung erstellen.

Eine Nummerierungs-Funktion scheint es gar nicht zu geben !! Wie bitte soll man dann tausende Files umbenennen ?

Stattdessen wundert man sich zuerst über die beiden Eingabefelder “Finden” und   “Ersetzen”.

Das Ersetzen Feld kann man umdeklarieren in “Ersetzen”, “Entfernen”, “Einfügen” und “Groß/Kleinschreibung ändern”.

Damit meint BULKY nicht die umzubenennenden Dateien, sondern wie das Feld “Finden” mit den Filenamen der Dateien verfahren soll.

Seltsame Verhaltensweisen

Läßt man das Feld Finden leer, gibt bei Ersetzen einen Text ein würde der neue Filename seltsam zerpflückt werden.

BULKY seltsame Verhaltensweise

Nimmt man statt des Bindestrich z.B. “abc” wäre der neue Filename “abcTabcEabcSabsTabc1abc.png” !!!!

Was soll denn so ein Quatsch ?!?!?

Gibt man im Feld Finden nun “test” ein würde in jedem Filenamen in dem “test” vorkommt das “test” durch den Text im Feld Ersetzen ersetzt.

Das leuchtet ja noch halbwegs ein, hilft aber doch im wahren Leben kaum weiter weil ein bestimmter Text (Feld Finden) müsste ja in jedem Filenamen vorkommen, was aber nicht immer der Fall ist.

Das einfachste und naheliegendste wäre doch einen neuen Namen  und ein Nummerierungsschema anzugeben. Es gibt aber in BULKY keine Nummerierungen.

Nebenher gesagt

Abgesehen von diesem Update finde ich es eine kleine Katastrophe das MINT/Ubuntu kein Erstellungs-Datum von Dateien kennt. Bei Windows gibt es das seit es Windows gibt. So konnte man immer sehen wann die Datei erstellt wurde UND wann Sie geändert wurde.

In MINT/Ubuntu gibt es nur das Veränderungs-Datum, absolutes Trauerspiel.

   

 

Windows 10 – 20H2 Update (nicht so gut)

Neulich habe ich das Windows 10 20H2 Update installiert.

Windows 10 20H2 Update

Windows lief bis dahin eigentlich seit langem unauffällig. Seit dem 20H2 Update hängt Windows des öfteren mal. Laufen tut es schon aber immer mal wieder keine oder nur sehr verzögerte Reaktionen. Zum Glück nicht während wichtiger Arbeitsphasen. Aber wenn dann auch keine Reaktionen auf Drücken des Ein/Aus-Tasters.

Auch der Taskmanager erscheint in solch einer Situation nur extrem Zeitverzögert. An immer gleiche Programme die in solch einem Moment laufen kann ich mich nicht erinnern.

Weitere Updates gibt es allerdings auch nicht, also hat bei Microsoft wieder Keiner die Probleme erkannt.

Und nach wie vor hasse ich die modernen Einstellungsseiten, optimiert für Touchscreen-Nutzer, absolut furchtbares Design.

Oder so eine Kleinigkeit wie das simple Koppeln eines Bluetooth-Gerätes kann ich nicht mehr durchführen, weil das Fenster fehlerhaft dargestellt wird.

Bluetooth koppeln nicht möglich – fehlerhafte Fensterdarstellung

Linux MINT – Verknüpfung über Verknüpfung ?!

Was ist das denn für ein Effekt ?

Am Desktop, tschuldigung “Schreibtisch” habe ich ein paar Verknüfpfungen liegen. Diese verweisen auf den Windows Ordner “Eigene Dateien”. Hat auch ewig funktioniert.

Zusätzlich habe ich eine Verknüpfung am Desktop liegen, die direkt den Ordner Eigene Dateien öffnet. Der Name dieser Verknüpfung ist “Verknüpfung mit Eigene Dateien”. Weil ich ordentlich bin will ich mal wieder das “Verknüpfung mit” tilgen.

Danach funktionieren plötzlich die anderen Verknüpfungen nicht mehr !! Es kommt eine Meldung “Diese Verknüpfung kann nicht mehr verwendet werden, da ihr Ziel “….pfad…TEST.odt” nicht existiert.

Häää, unter Windows sind Verknüpfungen vollkommen eigenständige Objekte. Warum hat bei Linux die Namensänderung der einen Verknüpfung mit dem Ordner “Eigene Dateien” Auswirkungen auf die Funktion der anderen Verknüpfungen, deren Zielpfad sich real nicht geändert hat ?!

OK, im Pfad der anderen Verknüpfungen taucht komischerweise folgendes auf “….pfad…/Schreibtisch/Verknüpfung mit Eigene Dateien/TEST.odt” auf. Die Verknüpfungen gehen also wieder über eine Verknüpfung.

Aber ich habe die Verknüpfungen doch direkt von den Zieldateien erstellt, warum nehmen die plötzlich den Umweg “Schreibtisch/Verknüpfung mit Eigene Dateien” ? Warum nehmen die nicht den direkten Weg zum Ziel ?

OK, ich stelle fest, das wenn ich Eigene Dateien mit der Verknüpfung vom Desktop aus öffne steht oben im CAJA Pfad “Verknüpfung mit Eigene Dateien” und das wird dann auch in den Pfad der nun erstellten Verknüpfung eingebacken. Gehe ich direkt mit CAJA in den Zielordner /mnt/kryptische-Laufwerkskennung/Eigene Dateien bleibt auch die dann erstellte Verknüpfung clean/direkt.

Boah, ist das doof, anstatt den absoluten Pfad zu benutzen.

 

 

YaVDR – NVidia Treiber Update=NEUINSTALLATION

Was ist man oft ein Honk, Finger weg vom Treiber-Update wenn alles erste Sahne läuft (und davon sogar abgeraten wird). Aber ich hatte wohl Langeweile. Drauf war die 384er Version für meine uralte, billige, sparsame (alles Absicht) GeForce 610.

Neusten Treiber NVIDIA-Linux-x86_64-390.143 heruntergeladen als .run

Dann im Downloads Ordner eingegeben :

sudo sh NVIDIA-Linux-x86_64-390.143.run

Die Installation klappt so halbwegs, es kommen aber hier und da Fehlermeldungen. Egal NEUSTART mit sudo init 6

Nix geht mehr, Bildschirm schwarz, nur Mauspfeil funktioniert, aber TV-Frontend ist nicht bedienbar. Bei Klicks auf die linken Taskleisten-Symbole starten nichts.

Dann stundenlang versucht zu reparieren, es geschafft irgendwie (Strg + Alt + F1) in die Konsole zu kommen und mit …

sudo sh NVIDIA-Linux-x86_64-390.143 –uninstall

… den neuen Treiber deinstalliert. Leider kommen beim Reboot immer noch die “Persistent” Fehlermeldungen, obwohl theoretisch der alte Treiber aktiv sein könnte. Irgendwo erfahre ich NÖ, kein Treiber mehr drauf.

PS : vielen dank an die Macher das die CD-Reparatur-Option nur eine Konsole beinhaltet und keinerlei OS-Reparatur mitbringt.

Das ganze System hat auch nach Jahrzehnten KEINERLEI Backup-Funktion !! Das ist alles sooo traurig.

Irgendwann war ich es leid und sagte “NEUINSTALLATION” – und man weiß was das für ein Drama ist.

Da ich bisher nur eine 120GB SSD verbaut war sagte ich “komm nimm mal eine 240GB SSD” die übrig wurde(n) durch Hauptrechner-Umbau auf NVMe 🙂

Mal eben noch eine 240GB SSD mit Clonezilla im MINT Fenster Imagen (altes gutes XP mit Eigenen Dateien). Was für ein Drama, bis ich mal raffte das man die Source/Destination Laufwerke vorm starten von Clonezilla unmounten musste damit Diese überhaupt erscheinen … Image erstellt und gut.

240GB SSD in den YaVDR Rechner, boot von YaVDR 0.6.2 CD. Anweisungen gefolgt. Zum Glück hat diese Version nicht mehr den Hänger wo man an einer bestimmten Stelle der Installation das Netzwerkkabel abziehen musste.

Und NEUSTART, schwarzer Bildschirm und beim booten schon die gleichen NVidia Fehlermeldungen !!! Häää, da hatte die Installation schon Online den NVidia Treiber (glaube 384 – der ja eigentlich immer OK war) upgedatet. Kurze Recherche dann Treiber Downgrade auf 304 mit :

sudo apt-get install nvidia-current

Klappt damit besser, bin im TV-Frontend, es kommt der bekannte “No primary Device found” Error. Nach kurzer ergebnisloser Recherche habe ich einfach mal die remote.conf, channels.conf und timers.conf per Netzwerk auf den YaVDR Rechner geschoben und dort bei gestopptem VDR (sudo stop vdr) in den /var/lib/vdr Ordner verschoben.

Läuft, plötzlich nix mehr “Device not found”, die Sender laufen einfach. Jetzt noch nachjustieren :

  • Ausschaltzeit auf 700 hochdrehen
  • Sender rundum Zappen EIN
  • Aufnahme Dateigrößen tierisch hoch drehen
  • automatisches Sender hinzufügen AUS
  • YouTube AddOn drauf
  • Lautstärkestufen reduzieren auf ca. 20
  • Startlautstärke reduzieren
  • Suchtimer (epgsearch.conf) zurückspielen nach /var/lib/vdr/plugins/epgsearch
  • Browser bookmarks Importieren

YouTube Addon installieren mit :

sudo apt-get install yavdr-addon-youtube

Hmm, nach kurzer Zeit stelle ich immer wieder Aussetzer beim YouTube gucken fest. Video-Bild geht kurz auf schwarz, dann geht’S weiter. Sehr nervig, war vorher nie so.

Muß dazu sagen ich nutze das Chrome AddOn (YouTube basiert/ist Chrome) Addblock für YouTube welches vor der Neuinstallation keine Aussetzer verursachte, jetz aber schon.

Ich deaktiviere Addblock für YouTube und benutze einfach mal den µBlock Addon. Und Der funktioniert ohne Aussetzer, genehmigt sich dafür beim Start eines Videos einige Sekunden mehr (da läuft so ein Minitimer ab).

Von Zeit zu Zeit sollten man sich immer mal wieder die *.conf Dateien sichern (warum sollte es hierfür auch eine Funktion geben die es auch Anfängern erlaubt Diese mal eben auf einem USB-Stick sichern).

Besonders wichtig ist die channels.conf für die TV-Kanäle die timers.conf für aktuell anstehende Aufnahmen und epgsearch.conf für die Suchtimer. Die sind besonders aufwändig zu erstellt weil Texteingaben nur mit Fernbedienung möglich sind. Auch so ein toller Coup !! Warum kann man Texteingaben nicht per Tastatur machen, unverständlich.

Es läuft wieder alles, scheint sogar spürbar schneller zu sein, obwohl die alte SSD eine GUTE Mushkin mit Multilevel-Cell’s war und die viel Neuere eine schrottige TR-200 von Toshiba mit Tri-Level-Cell’s ist.

NVidia Treiber Update einen Tag später (bibber)

Soll ich es wagen … JA, aber wie ging das gleich wieder ?

sudo apt-get install nvidia-384

Boah 137MByte werden in Sekunden gesaugt (hähä, 100MBit VDSL). Die Installation zeigt sich auskunftsfreudig und dauert ein klein wenig. Fertig, noch ein sudo init 6 zum NEUSTARTEN.

Klasse, alles läuft normal (schwitz). Ich rufe in der Konsole nvidia-settings auf, klasse Version 384 wird angezeigt, vorher 304.

yaVDR 7.x mit UBUNTU 20.x

Cool, irgendwie komme ich auf https://www.yavdr.org/documentation/0.7/yaVDR07_documentation.html

Finde die Seite manuell aber nicht wieder. Es war eine Typisch blaue sogar deutsche saubere, extrem komplizierte yaVDR Seite.

Dort war zu lesen man könne eine 0.7 Version auf einem hochmodernen UBUNTU 20.x laufen lassen.

Die Installation war aber alles andere als einfach. Nix mit ISO laden/brennen, DVD rein und installieren.

Zuerst wird ein ganz normales UBUNTU-Server heruntergeladen und installiert. Dieses UBUNTU hat kein GUI. Und danach wird per unendlich vieler Befehle yaVDR drübergestülpt. Ich habe nach 1/100tel aufgehört zu lesen, viel zu umfangreich und kompliziert.

Ich meine UBUNTU installieren ein Klacks, warum erstellen die Nerds nicht EINE Installations-Software ? Ich würde so gerne mal ein modernen Ubuntu-Unterbau haben, weil soll deutlich schneller booten. Obwohl geht so auch schon zügig, dank SSD.