Archiv der Kategorie: PC

Ich probiere EasyVDR

Mehrfach habe ich schon berichtet, das yaVDR bei mir seit einer Ewigkeit instabil läuft. Es kommt immer wieder vor, das urplötzlich das TV-Frontend stehen bleibt. Normalerweise kann man dann immerhin noch die Sidebar aufrufen und anderes tun. Z.B. Firefox oder eine Konsole öffnen (geht auch mit ALT + F1).

Manchmal ist direkt Ende, alles steht still, manchmal kann man Minutenlang weiter wurschteln. Irgendwann jedoch ist schluß –  Hard-Reset.

Da die syslog (/var/log/) irgendwie keine wiederkehrenden Ereignisse zum Crash-Zeitpunkt zeigt, informiere ich mich weiter. Man kann verschiedenes installieren, was dann einen kernel-crashdump erzeugt. Eine Komponente beim installieren wird jedoch online nicht gefunden, wieder eine Sackgasse.

Ich habe Zeit und es stehen stundenlang keine Timer-Event’s an, los geht’s … ich probiere EasyVDR.

Warum, weil EasyVDR ein aktuell gewartetes Projekt ist. Und es setzt auf einem aktuellen Linux auf.

Erstmal muß ich eine SSD frei machen. Auf der ist aktuell yaVDR 0.7 ANSIBLE drauf, das möchte ich nach der vielen Arbeit nicht verlieren. Schnell finde ich Rescuezilla um Abbilder von Laufwerken zu erstellen. Ich lade das Rescuezilla ISO-Image und “brenne” es mit USB-Abbilderstellung  auf einen USB-Stick, boote meinen Arbeitsrechner damit. Zügig wird ein Abbild der SSD erstellt.

Dann lade ich mir die aktuelle STABLE von EasyVDR als ISO herunter und “brenne” auch diese mit USB-Abbilderstellung wieder auf den USB-Stick.

Im TV-PC klemme ich die yaVDR 0.62 SSD ab, stattdessen kommt die leere SSD dran. USB-Stick in einen USB 3.0-Port gesteckt und davon gebootet.

Es folgt die recht bekannte (yaVDR) DOS-Oberflächen Installation, das geht super fix in ca. 10-15 Minuten. Dabei wird ganz zuletzt GRUB installiert.

Der erste Neustart bietet Ernückterung, ich lande immer in einer GRUB-Konsole. Keiner im Netz kennt das Problem.

Kurz darauf komme ich auf die Idee im UEFi-BIOS mal von “ubuntu…” auf den nativen SSD-Eintrag als erstes Boot-Medium umzuswitchen, läuft…

Nun startet eine Desktop-Oberfläche, die gefühlt 1000 Fragen stellt. Meine Hardware wird erwartungsgemäß gut erkannt. Nach einem Neustart dann habe ich direkt mal Live-TV 🙂

Ernüchterung stellt sich danach schnell ein.

Erstmal kann man im TV-Screen mit der Maus keine weiteren Funktionen aufrufen. Durch Maus-Doppelklick verlässt man den FullScreen Modus, Live TV läuft nun im Fenster auf einem leeren Desktop.

Ich erinnerte mich das die Installation sagte man könne mit der Windows-Taste Tasks umschalten, gedrückt. Nett, ich sehe eine große ICON-Matrix unter anderem auch Firefox, KODi usw.

Ich klicke mal auf Firefox, “bitte warten” steht dort. Das passiert übrigens bei ALLEM was man anklickt und es dauert mehrere Sekunden bis sich was tut (4-Kern CPU, 8GB RAM, SSD).

Dann eine Meldung Firefox wird jetzt installiert, OK, aber es kommen keine Meldungen mehr und man erfährt nicht ob Firefox nun drauf ist. Egal, ein Klick nochmal auf das Firefox-ICON startet nun den Firefox im Fenster. Daneben das Live-TV Fenster dessen Ton läuft weiter, Bild friert ein (evtl. gewollt). Firefox (YouTube) hat parallel auch Ton dazu, gut.

Fernbedienung scheint jedenfalls gar nicht zu funktionieren. OK, muß vielleicht noch justiert werden.

Ich gebe kurz darauf erstmal auf weil :

Irgendwo will das teil einen Usernamen, beim Installieren wurde aber nirgends so etwas abgefragt/eingerichtet. Da könnte ich schon ….

Etwas später, ich habe gegoogelt Username/Paswort müsste jeweils “easyvdr” sein…

Ich probier mal weiter …

Irgendwie schaffe ich es in den Grund-Einstellungen (STRG + ALT + F2) die Bildauflösung endlich auf Full-HD 1920×1080 umzustellen, es tut sich aber erst was als ich das Menü verlasse. Sehr merkwürdig das Verhalten.

Ich hatte auch noch den Desktop auf MATE umgestellt. Als ich auf den Desktop zurückkehre fällt mir die Kinnlade runter, alles so schööön, etwas laggy aber schön.

Nach einer Anleitung erstelle/starte ich ein Skript welches viele Plugins installiert. Das Teil heißt doch “EASY”vdr, wieso muß man sowas noch nachinstallieren bzw. ist nicht schon installiert.

So Dinge wie Suchtimer gehören für mich absolut dazu.

Nachdem ich irgendwas auf der Fernbedienung tippe poppt zufällig das OSD Menü auf, dieses kenne ich vom yaVDR, stelle ein paar Dinge ein. Beim FullScreen Live-TV fällt mir sofort das extreme Tearing auf, habe ich mit yaVDR nicht. Außerdem dauert das Umschalten länger. Wie man Aufnahmen macht kriege ich auch nicht raus. Das alles ist nicht EASY sondern Katastrophe 🙁

Zudem bemerke ich das ständig weiter Instanzen des TV-Frontend gestartet werden. Diese erkennt man daran, das die Fenster immer wiederkommen schließt man Sie mit X. Das Ur TV-Fenster hingegen läßt sich so schließen.

Hurtig wieder die yaVDR SSD angesteckt, fluppt, stürzt sporadisch ab, egal, wenn’s mal rennt geht’s … und ich verdamme die Jungs die von Installations-Medien auf ANSIBLE gegangen sind. Das yaVDR 0.7 System ist zwar grundlegend funktional, aber von der Optik/Umgänglichkeit total verdreht.

Ich sage es nochmal einfach :

yaVDR 0.62

Ich sehe FullScreen Live TV, Ton ein. Nebenher starte ich den Firefox-Browser. Der hat zwar NULL Ton, passt aber schon, weil ich im Hintergrund Live-TV laufen habe. Und für YouTube ist die YT-App in der Sidebar. Starte ich Diese habe ich FullScreen YouTube mit Ton, TV-Frontend läuft versteckt im Hintergrund weiter Ton dort AUS. Macht Sinn, ich will hier nur YT mit Ton. UND nebenher surfe ich mit dem Firefox ohne Ton. Einfach universell.

yaVDR 0.7

FullScreen Live-TV mit Ton läuft, starte ich den Firefox Browser (mit Ton) wird Live-TV komplett ausgeblendet. Riesen Unterschied zur 0.62 Version denn so ist keine TV-Berieselung während man surft gegeben. Für YouTube gibt es keine App mehr (es gibt ja auch keine Sidebar mehr – ich könnt heulen) man nimmt einfach den Firefox, der ja nun Ton hat. Ich will nur TV im Hintergrund brabbeln hören UND surfen. Ist nur ein Einstellungs-Flag irgendwo, aber finde das mal.

 

 

 

Grafikkarte (NVidia GeForce GTX 650Ti Boost) Lüfter stehen still

Grafikkarte (NVidia GeForce GTX 650Ti Boost) Lüfter stehen still

Mit PC’s kannste was erleben. Wie ja oben beschrieben nagelneu und wunderbar arbeitende Wasserkühlung verbaut. Zuerst schien auch alles OK, zumindest unter MINT weil ich damit eigentlich nur am Desktop arbeite.

Nach langem habe ich nochmal Bock Musik zu machen mit Windows 10 und Cubase 10. Nach ca. 15 Minuten der leichten Überarbeitung einiger Sounds, wird plötzlich der Bildschirm schwarz mit der Meldung “kein Signal”. OK, kann mal vorkommen, RESET und Cubase wieder gestartet. Nach kurzer Zeit wieder dasselbe !!

Dann auf einmal auch mit Linux MINT der gleiche Effekt.

Nach einer Weile der Fehlersuche komme ich auf die GraKa. In MINT starte ich NVidia-Settings womit ich die GPU-Temperatur ablesen kann. Und Diese ist schon im Ruhezustand auffällig hoch mit leicht über 60 Grad. Ich installiere den Grafik-Benchmark GLMark 2, starte Ihn und beobachte die GPU-Temperatur. 70°, 80°, 90° und bei 102° Celsius kackt dann verständlicherweise die GraKa ab.

Genau das Gleiche passiert auch unter Windws 10 mit einem FurMark und GPU-Z. Auch mit Cubase (eher leichte Grafikkost) sieht man das sich die GPU-Temperatur schön langsam der 100° Marke nähert.

Der Fehler ist also gefunden, die Kühlung der GPU.

Vor dem Kauf/Einbau der neuen Wasserkühlung hatte ich die GraKa gereinigt. Kurz die 4 Schräubchen des Doppel-Lüfter Rahmens raus und die Heatpipe-Kühlkörper mit einem Pinsel und Pusten gereinigt. Danach Lüfter-Rahmen wieder drauf. Dabei hatte ich nicht einmal den Lüfter-Stromstecker von der GraKa abgezogen.

Egal, ich gucke mir die Lüfter der GraKa mit Temperaturanzeige und laufendem Benchmark an. Sowohl unter MINT wie auch mit Windows 10. Beide Lüfter stehen still und das auch bei Temperaturen von 80-95° !!!

Hmm, drehen sich die Lüfter denn wenn man den PC einschaltet, JA, für 1-2 Sekunden. Ich kenne die GraKa so das die sogar extra kurz aufheulen, als wenn man ein Auto mit kurzem Gasstoß startet. Das passiert auch.

Wie kann sich eine GraKa bei gleicher rundum Hardware derart in Ihrem Verhalten ändern. Kurz vor der WaKü Neukauf Entscheidung hatte ich zur Fehlersuche mal kurz eine ältere GaKa mit NVidia Chip im PC.

Komisch ist aber folgendes, das UEFi hat eher KEINEN Einfluß auf die GraKa Lüftersteuerung. Die GraKa steuert ihre Lüfter autonom, was also hat sich geändert ?!

Stunden damit verbracht einen Zeitrechner provisorisch zusammen zu fricklen um entweder Windows oder Linux MINT zu installieren.

Ein Fluch auf MICRO$OFT…Windows 10 will kein Lokales Konto mehr, Windows 7 war nach gefühlt 1h drauf.

Der uralt Explorer Browser war quasi nicht mehr nutzbar. Von Webseiten Fehldarstellungen über Zertifikat-Gedrisse bis zur Unbedienbarkeit von Webseiten war einfach alles dabei.

Eben mal ‘nen Firefox runterladen oder einen NVidia-Treiber installieren, nö. Ich mußte wirklich auf meinem Haupt-PC unter MINT den Firefox downloaden und auf einen USB-Stick speichern.

Nun war Firefox auf Windows 7 drauf, schnell den richtigen Treiber geladen. Dieser sagt ungelogen “KEINE passende Grafikkarte gefunden”. Dann eben per Gerätemanager den Treiber über M$ online updaten “kein Treiber gefunden”.

Da steckt doch definitiv M$ dahinter. Solche Restriktionen hätte es früher unter XP oder Win95 nicht gegeben.

Schnautze voll ich lade gezwungenermaßen MINT (2,2GB 🙂 und schreibe das Image auf einen USB-Stick … meine Fresse …

Wieder 1h später MINT mit installiertem NVidia Treiber, GLMark 2 läuft, die GraKa-Lüfter ruhen also auch in einer ganz anderen Hardware Umgebung. Ich gebe es auf …

Letzte Idee ist dann, den Lüfter-Rahmen mit beiden integrierten Lüftern von der GraKa zu demontieren und die PC Gehäusebelüftung so umzustricken, das der GraKa Heatpipe-Kühler direkt angeblasen wird.

Einen 80mm Lüfter der seit Ewigkeiten (relativ sinnbefreit) Richtung egal ins Gehäuse bläst platziere ich so um das er direkt Richtung GraKa Kühler bläst. Leider sind die Kühlrippen genau 90° verdreht zum Luftstrom.

Für meinen 80mm Frontlüfter (nicht lachen größer passt nicht rein) mache ich freie Bahn indem ich zwei Festplatten versetze. Dieser Lüfter ist aber von der GraKa so weit entfernt das auch wenn ich Ihn (unerträglich laut) auf FULL stelle dort kaum was ankommt.

Diese Notlösung kommt absolut nicht an das Original heran. Dazu müsste ich irgendwie eine Halterung konstruieren, die einen Lüfter (wie die Originale) direkt in den Kühlkörper der GraKa blasen lässt.

Viel einfacher wäre es natürlich die Original-Lüfter wieder zu montieren und sich ein Stromadapterkabel zur Verbindung mit dem Mainboard besorgt. Oder (hätte man gewußt das so was passiert) direkt in ein WaKü-Set mit eingeplant.

Abends

Habe in den sauren Apfel gebissen und anstatt umständlich ein passendes Adapterkabel zu kaufen selbst Eins gebastelt.

Vorab muß ich sagen das die Elektronik zur Lüftersteuerung defekt zu sein scheint. Wie gesagt beim PC Einschaltet drehen beide Lüfter wie gewohnt kurz an um danach keinen Mucks mehr zu machen.

Irgendwo lag noch ein ausgeleierter 120mm Lüfter dessen 3 Pin Kabel ich benutzte um zumindest 3 Pole der Lüfter zu verbinden. Zu Hilfe kam mir dieses Bild.

4 polig Mini PWM GraKa auf 4polig Mainboard Fan Stecker

Stück für Stück habe ich mit Schwarz beginnend die Kontakte aus der Mini PWM Stecker (Original-Lüfter GraKa) geholt und dann mit dem schwarzen Kabel des (ehemaligen) Lüftersteckers verlötet. Dann Rot und Gelb. Der 4. Pol des Mini PWM war mir dann egal, drei reichen auch.

LÄUFT !! Klar hat man so (angeschlossen an einen Sys Fan Anschluß) keine temperaturabhängige GraKa Kühlung aber immerhin. Per BIOS stelle ich den Sys Fan Anschluß so ein das die GraKa eher ruhig ist. Alle anderen Lüfter natürlich auch.

BurnIn TEST, toll maximal ca. 55° Celsius, mit viel Luft nach oben.

Mit der Lösung kann ich erstmal leben, PC läuft wieder stabil und kein Geld ausgegeben.

Aber was für ein DRAMA das urplötzlich die Lüfterregelung der GraKa versagt. Hatte ich noch nie.

 

 

 

 

Linux MINT CAJA (Probleme)

Für CAJA muß ich echt mal einen eigen POST aufmachen, weil das Teil einfach gewisse Merkwürdigkeiten mitbringt.

Ich mag CAJA echt gerne, weil sehr universell und im Vergleich zu Windows viele Kleine praktische Dinge beinhaltet.

Vor der MINT Version 21 war zum Thema “CAJA läuft stabil” noch alles OK. Ab dann zeigte CAJA aber regelmäßig Hänger. Das kann man einfach temporär beseitigen indem man den Prozess beendet (kill). CAJA wird von selber direkt wieder gestartet, da der Desktop auch eine CAJA-Instanz ist. Auf die Dauer ist es dennoch nervend.

Seit wenigen Wochen nun und einigen Updates unter anderem auf Version 21.1 scheint das Problem beseitigt.

Das krasse ist, googelt man das Thema gibt es das Problem schon seit zig Jahren !!

CAJA + MINT = gefährlich

Muß ich einfach mal so sagen, klingt übertrieben, ist aber so. Grundsätzlich liegt es am OS selber.

Aktives Fenster kaum zu erkennen

Ich arbeite grundsätzlich mit einem Dark-Theme. Und mich ärgert es ziemlich, das man in MINT nicht mal die Farbe der Titelleiste eines aktiven Fensters einstellen kann. Es wird beim Fenster aktivieren einfach nur der Titelleisten-Text heller gemacht (nicht mal um gefärbt). In Windows wird ein aktives Fenster durch Farbänderung der Titelleiste klar hervorgehoben. Allein dieser kleine Unterschied stellt schon eine Gefahr dar. Denn so passiert es das man sich im richtigen Fenster wähnt, es aber nicht ist.

Ungewollte Datei Löschungen

Hat man z.B. zwei CAJA Fenster geöffnet und in beiden Fenstern sind Files markiert, werden diese Files ja deutlich farblich hinterlegt. Und auch hier wieder das Problem, die hinterlegte Farbe ist im aktiven und inaktiven Fenster exakt gleich. In Windows sieht man durch Farbabschwächung direkt welches Fenster aktiv ist.

Hat man nun ein Fenster aktiv, geht mit der Maus über das andere Fenster, hält STRG gedrückt weil man weitere Einzel-Files zur Auswahl hinzufügen möchte werden Diese auch farblich hinterlegt, ABER … das Fenster wird NICHT aktiviert. Obwohl ich gerade darin Files markiere, die ich evtl. gleich löschen will.

Drücke ich nun SHIFT + Entf (Papierkorb umgehen) lösche ich die falschen Files, weil das ungewollte Fenster noch aktiviert ist. Hinzu kommt, wie oben erklärt, das man aktive Fenster optisch kaum erkennen kann. Zudem erwarte ich, wie es IMMER unter Windows war, wenn ich in einem Fenster Dinge markieren kann hat dieses Fenster gefälligst aktiv zu werden.

So ist es mir schon mehrfach passiert, das ich ungewollt wichtige Files gelöscht habe.

Reiter und die Taskleiste

Reiter sind eine feine Sache. Warum aber wird in der Taskleiste nicht irgendwie auf mehrfach Reiter in einer CAJA-Instanz aufmerksam gemacht. Oder so etwas wie Ghost-Reiter dargestellt, die sich aber in einem Fenster befinden.

Fehlen tut mir auch irgendwie das man einen Reiter nicht einfach packen und neben das Fenster ziehen kann um so ein neues eigenständiges Fenster zu haben. Meinetwegen auch per Rechtsklick auf den Reiter und wählen einer Option. Umgekehrt wäre es auch gut ein Fenster auf ein anderes ziehen zu können um einen Reiter daraus zu machen. Auch wäre es schön sowas wie Favoriten-Reiter speichern zu können. Denn oftmals öffnet man immer wieder gleiche Ordner.

Datei Löschen

Total simple Sache denkt man.

CAJA hat des öfteren die Eigenart, eine Fehlermeldung beim löschen von Dateien zu bringen.

Diese stellt sich so dar das bestimmte Dateien wohl nicht gelöscht werden konnten. Dann kann man auf dem Dialog klicken so oft man will, es geht nicht weiter…denn in Realität sind die Dateien längst gelöscht.

Man sieht es wenn man den Ordner, wo die Dateien immer noch angezeigt werden, refresht. Sie sind schon längst gelöscht worden.

Irgendwie scheint CAJA dann schon mal zu schnell zu meckern, vergisst zudem den eigentlichen Refresh des Fensters. CAJA überholt sich quasi selbst.

Oder man beendet z.B. ShotCut welches so temporäre Arbeitsdateien erstellt, die beim Beenden von ShotCut direkt gelöscht werden. Im CAJA-Fenster sind Sie noch sichtbar. Drückt man F5 (Refresh) sind Diese korrekterweise verschwunden. Warum haben CAJA-Fenster keinen Auto-Refresh ? Sobald sich deren Inhalt ändert muß ein Refresh ausgelöst werden. Meistens klappt ja der Auto-Refresh, aber eben nicht 100 prozentig.

Dazu passt irgendwie auch, das wenn CAJA in einen vollständig LEEREN neuen Ordner kopiert es schon mal vorkommt das eine Meldung aufpoppt “Datei vorhanden”. Theoretisch unmöglich.

CAJA merkt Netzwerk-Unterbrechung nicht

Das habe ich so auch n.n. gesehen. Bin eben noch fröhlich über’s Netzwerk vom TV-PC am Kopieren, dann scheint CAJA super träge zu werden. Liegt es an der CPU-Last weil ShotCut gerade Encodiert, nein. Denn alles andere wie Firefox oder OOWriter laufen flüssig.

Nach wenigen Minuten stelle ich fest, das sich der TV-PC nach einer Timer-Aufnahme wieder AUSGESCHALTET hatte. Hmmm, warum merkt Linux/CAJA das nicht und bringt eine Fehlermeldung. Nö, stattdessen wird der User im halbdunkel gelassen weil man der Meinung ist CAJA ist mal wieder soweit. Ich fahre den TV-PC wieder hoch und ohne CAJA beendet zu haben geht alles weiter als wäre nichts gewesen.
CAJA-Suche (Strg + F)

Benutze ich gerne, neulich aber passierte mir folgendes.

Ich kopiere in einem Ordner mehrere Dateien und will Diese in einem “Such-Ordner” einfügen. KEINE Reaktion seitens CAJA/MINT das so etwas nicht möglich ist. Ein Ordner mit einer zuvor getätigten Suche entspricht ja auch keinem spezifischen Ordner.

Von daher ist es logisch, das dort nichts hin kopiert werden kann. Trotzdem sollte anstatt “NULL-Reaktion” irgendeine Meldung kommen.

CAJA Kopierversuch in “Such-Ordner” – keine Fehlermeldung

Zwei Ordner sind offen. In einem starte ich eine Suche mit Strg + F. Dann gehe ich in irgendeinen Ordner, kopiere einige Dateien. Füge ich Diese dann in den “Such-Ordner” ein, kommt KEINE FEHLERMELDUNG. Natürlich ist das mein Fehler, MINT kann ja im Ordner mit den Suchergebnissen keinen Zielordner erkennen. Trotzdem sollte eine kurze Warnmeldung kommen.

CAJA verliert Laufwerks-Markierung

Das ist auch ziemlich nervig. Links wo die Orte sind klickt man ein Laufwerk an, es wird farblich markiert. Geht man nun in einen Unterordner im großen Fenster wird die Laufwerks-Markierung gelöscht. Stattdessen ist nun der Unterordner über dem Datei-Fenster markiert.

Dort steht nun /   mnt   UUiD   Ordner

Schön, das der normale User jede kryptische UUiD im Kopf hat und weiß “das ist “DRIVE_D”

Ich verstehe sowieso nicht warum in der “Orte” Spalte schön der Anzeigename (Programm “Laufwerke” Partition/Einhängeoptionen) steht aber im Pfad über dem Datei-Bereich dann wieder die UUiD. Kaum ein Mensch will dort eine UUiD sehen.

Halbwegs brauchbare Lösung :

Wieder in den Einhängeoptionen unter “Identifizieren als” einen brauchbares Label auswählen. Leider erscheint dort nicht immer was taugliches und wenn dann auch nicht unbedingt gleich dem Anzeigename. Aber damit sieht man im CAJA Pfad enlich mal was verständliches. Und das bleibt auch, geht man in Unter-Ordner. 

CAJA kein genaue Ordnergröße

Man klickt rechts auf einen Ordner/Eigenschaften es steht dort dann z.B. 1,7GB. Also eine große Angabe, reicht ja auch meistens. Was aber ist mit einer Byte genauen Angabe um festzustellen ob auch alles kopiert wurde ?

Ja ich weiß, Kommandozeile … aber

CAJA Darstellung/Verborgene Dateien anzeigen

Wie schon x-mal habe ich neulich mal angehakt, das bitte verborgene Dateien angezeigt werden. Werden Sie auch. In der Regel schalte ich das kurz darauf wieder aus.

Seit dem komme ich in verschiedenste Ordner, wo immer noch verborgene Dateien angezeigt werden.

Ich könnte wetten, das der Haken globale Auswirkung hat. Aktuell aber irgendwie nicht mehr.

Kurz darauf entdecke ich in den CAJA Einstellungen/Ansicht einen weiteren Haken “Verborgene Dateien anzeigen”. Und der ist dann Global !!

CAJA Kopieren (oder auch nur teilweise)

Finde ich sehr dümmlich das Kopier-Verhalten von CAJA. Unter Windows wird eine Datei nur dargestellt, wenn vollständig Kopiert.

Ist doch definitiv sicherer, wer guckt schon immer auf die Dateigröße nach dem Kopieren ?

Dann steht irgendwo eine unvollständige Kopie, wozu bitte !!?

Ich finde das sogar gefährlich, übersieht man eine unterschiedliche Dateigröße.

Bearbeiten/Einfügen Flickert

Etwas das es nicht geben dürfte.

Habe ich einen Ordner geöffnet in den ich gerade mit dem SimpleScreenRecorder aufzeichne, flickert der Menüpunkt Bearbeiten/Einfügen sehr schnell. Pausiere ich das Recording ist Einfügen inaktiv.

Ich hatte nach dem Rechnerstart auch n.n. zum Kopiert markiert. Tue ich mal irgendein File mit RM “Kopieren” bleibt das Flickern auch beim Recording aus, nun ist der Einfügen-Punkt dauerhaft aktiv weil ich etwas zum Kopieren markiert hatte.

Kein Auto-Rename

Das nervt auch zu häufig. CAJA kennt kein Auto-Rename. Warum ist es nicht möglich das der User irgendwo ein Häkchen setzen kann “immer Namen automatisch umbenennen”. Meinetwegen das die Filenamen durchnummeriert werden. Davon abgesehen ist das Aufpop-Fenster wenn zwei Filenamen gleich sind echt dümmlich programmiert. Zuerst muss man aufklappen “Umbenennen”, kann dann zumindest direkt den Namen ändern. Leider reagiert das Fenster nicht auf ENTER … man muß wieder die Maus anfassen um “Umbenennen” zu klicken. Ein ganz simples Ding, das Zeit kostet.

Immerhin gibt es inzwischen ein Manuelles Massen-Umbenennen per F2-Taste. Ist aber manchmal schwer zu durchschauen wie die Masken aufgebaut sind.

 

 

 

Linux 21.x und Flatpak (Updates)

Seit neustem bemerke ich, das viele NVidia Grafiktreiber und das immer wieder heruntergeladen werden. Ähm, mir würde EINER reichen !

Warum lädt der Updater immer wieder mehrere NVidia Treiber ?

Jeder dieser Treiber ist ca. 270MB groß, das nervt, trotz 100MBit DSL.

Nach etwas Recherche finde ich diesen Konsolen-Befehl :

flatpak
uninstall –unused

Nach kurzer Arbeitszeit zeigt der Befehl schön aufgelistet unbenutzte Software an.

Flatpak zeigt unbenutzte Software an

Und sie mal einer an, da sind ja all die veralteten NVidia Treiber. Zum Löschen drücke ich ‘Y’

Vor der Aktion hatte ich mir den freien Platten-Speicherplatz gemerkt. Freier Speicherplatz vorher 9,7GB und nachher 18,1GB !!!!!! Hab mich schon gewundert wo denn meine 20GB verblieben sind 🙂

Nach dem Löschen, aktualisiere ich die Update-Liste und siehe da, es ist nur noch EINER, nämlich mein aktueller NVIDIA-Treiber übrig 🙂

Endlich nur noch das was muß

Aber es ist doch unfassbar. Wie kann ein System so unheimlich DOOF sein und immer wieder unsinniges runterladen. Ich habe ja nix dagegen wenn eine Software die ich nicht nutze weiter Updates erhält, aber Grafiktreiber, echt jetzt !?

 

Windows 10 Problemchen (Windows 11)

Windows 10 nervt seit einiger Zeit “ich könne auf Windows 11 Upgraden”.

Man hört aber viel Schlechtes über Windows 11, von wegen totaler Überwachung, Gaming Performance ect. Also überwacht werden wir seit VISTA. Deswegen ist mein Arbeitssystem seit vielen Jahren LINUX MINT.

Windows 10

Also mir reichen die Unvollkommenheiten von Windows 10.

Seit Ich ein neues Mainboard habe (1-2 Jahre) kriege ich es nicht hin das die Uhrzeit unter Windows 10 stimmt. Der gleiche Rechner (Dual-Boot) mit Linux MINT zeigt die korrekte Uhrzeit.

Bluetooth ist auch so ein Thema, ständig muß (müsste) ich ein und dasselbe Smartphone neu verbinden, irgendwann gibt man einfach auf. Inzwischen nehme ich wieder einen USB-Stick um eine MP3 auf Phone zu übertragen. Steinzeit dank Windows 10.

Zudem hasse ich diese moderne (touch-riesen) Systemsteuerung, wenn ich Die nur sehe kriege ich die Krätze. Sie passt optisch einfach nicht zu Windows. Am Tablet OK, nicht aber am Desktop PC.

Seit irgendeinem Update z.B. wird das “Bluetooth-Verbindung herstellen” Fensterchen falsch dargestellt, keine Chance den Text zu lesen oder den richtigen Button zu klicken. Absoluter Dreck. Und die Fehldarstellung ist nun schon seit zig Updates vorhanden.

Und was ist das unter Linux schön IMMER meine persönlichen Ordner an der gleichen Position in CAJA zu sehen. Kein Gesuche mehr. Bilder, Videos, Dokumente, Downloads, alles dort wo es sein soll. Ordnung halt. 

Und Linux muß auch nicht wegen jedem Popel-Update neu starten. Ein Neustart ist in ca. 20% der Updates erforderlich. Auch gibt es keinen ungefragten Updates. Kennste auch, eben mal Rechner ein/ausschalten, SORRY Windows macht mal eben ein ungebetenes Update.

Es gäbe bestimmt noch viel mehr über Windows zu meckern, ist aber seit Jahren nicht mehr mein Arbeitssystem. Seit dem (gewollten) Zusammenbruch von Windows XP traue ich keinem Windows mehr meine Daten an.

Linux MINT 21 – Die ersten Problemchen

Der nächste Tag nach dem Upgrade (20.3 auf 21)

Seltsam, Drag & Drop einer Videodatei direkt nach ShotCut war von jeglichem Ordner unter MINT 20.3 (vor MINT 21)  möglich. Nun kommt immer eine Fehlermeldung “Öffnen fehlgeschlagen /mnt/Laufwerks-ID/Ordner/%Ordner/filmname.ts”

Nach einigem ausprobieren liegt es am % Zeichen am Anfang eines Ordnernamens. YaVDR erzeugt automatisch ein % Zeichen bei geschnittenen Aufnahmen. Dieses % Zeichen war aber bislang nie ein Problem (Windows würde Würgen).

ShotCut Fehlermeldung wegen % Zeichen am Beginn eines Ordnernamen

Wie man sieht macht MINT 21 aus dem % und dem folgenden ‘B’ eine Raute mit Fragezeichen. Hat bestimmt irgend etwas mit UTF-8 zu tun. Echt schade, nun muß ich immer die % Zeichen löschen. Geht schnell, bremst aber wieder.

Im Gegentest mit KdenLive KEINE Probleme. Hier wird die *.ts klaglos geöffnet und zwar MIT % Zeichen am Anfang eines Ordnernamens.

Es scheint demnach ein reines ShotCut (V 22.06.23) Problem zu sein. Dem entgegen steht das es mit der gleichen Version unter MINT 20.3 keine Probleme gab … rätselhaft

ShotCut ein Update später (V 22.09.23) – der Fehler ist verschwunden 🙂

Mal eben was vom Handy per Bluetooth zum PC senden. Neulich war das Bluetooth-ICON unten rechts in der Leiste doch noch da. Aktuell nichts davon zu sehen. Was soll der Quatsch, BT ist eine wichtige Grundfunktion.

Ich klicke START und gebe “bluetoo..” ein, es erscheinen “Bluetooth Manager” und “Bluetooth-Adapter”. Ich starte den Bluetooth Manager, für eine Millisekunde poppt ein Fenster auf, dann unten rechts trotzdem nichts neues. Ich starte Bluetooth-Adapter, das Programm kämpft 30 Sekunden ist dann weg.

NEUSTART …

Immer noch kein BT-Icon … starte wieder den Bluetooth Manager.

Wenn ich dort auf Adapter klicke kommt folgende Fehlermeldung :

Bluez-Dienst nicht gestartet – kein BT Adapter erkannt

OK, mein Micro BT-Stick blinkt auch nicht wie üblicherweise. Vor dem Neustart war es noch so. Ziehen/Stecken des Stick bringt auch nix. Ich stecke den BT-Stick mal in einen USB 3.0-Port, läuft. Stick blinkt, BT-Icon in der Leiste ist wieder da.

Was geht hier ab, ich verschwende doch keinen USB 3.0 Port für ‘nen BT-Stick mit Steinzeit-Speed !!

Ich stecke einen USB-Speicherstick in den USB 2.0 Port, läuft. Mal was rein kopieren … keine Probleme.

BT-Stick wieder umgesteckt, ICON da, Stick blinkt !!!!!!!!!

Rätselhaft, kein Verlass auf die Technik 🙁

Vor längerer Zeit hatte ich eine Delay Zeit von 5 Sekunden in die lightdm.service Datei eingefügt um den UBUNTU Fehler zu umgehen, das der Desktop fast immer in der falschen, viel zu niedrigen Auflösung startet.

sudo nano /lib/systemd/system/lightdm.service

Nach dem hinzufügen folgender Zeile war das Problem für immer verschwunden, kostete allerdings immer ein paar Sekunden.

Da ich ja nun MINT 21 drauf habe könnte der Eintrag ja mal testweise weg, vielleicht geht’s auch ohne und dann eben etwas schneller. Und ja MINT du hast hier Nachholbedarf. Gleicher Rechner Windows 10, ist in Sekunden gestartet.

Ich kontrolliere /etc/systemd/system/lightdm.service

Dorthin sollte man die Original-Datei kopieren damit auch nach Updates die lightdm.service Datei erhalten bleibt.

Unter /etc/systemd/system/lightdm.service ist der Eintrag tatsächlich noch vorhanden und lautete :

ExecStartPre=/bin/sleep 5

Aktuell unter MINT 21 steht dieser Eintrag aber NICHT mehr in der

/lib/systemd/system/lightdm.service

ALLE Zeilen stimmen 1:1 überein nur meine hinzugefügte fehlt in der /lib/systemd/system/lightdm.service

Und das ist wohl DIE Datei die beim Start benutzt wird. Also scheint das Timing Dilemma ja beseitigt worden zu sein. Ich lösche die Zeile dann auch in der /lib/systemd/system/lightdm.service mit :

sudo nano /lib/systemd/system/lightdm.service

Kopier-Dialog bei gleichnamigen Dateien

Kein Problemchen von MINT 21 nervt aber. Fügt man Dateien zu einem Ordner hinzu und trifft dort auf gleichnamige Dateien, erscheint der Umbenennungs/Ersetzen Dialog.

Wenn man umbenennt kann man nach der Zeichen-Eingabe nicht einfach ENTER drücken, sondern muß zur Maus greifen oder per TAB zum Umbenennen-Button springen.

Und ich bin und bleibe ein Tastatur-Fan weil schneller.

21.1.2023

Eben komme ich zum Rechner zurück, klicke zwei unterschiedliche CAJA-Ordner (vor Stunden geöffnet) an. Es erscheint keine Inhalt, sondern nur der hauchdünne Fensterumriß. Das ist mal was Neues, hatte ich so n.n.

Oh, wie ich gerade feststelle ist deren Inhalt nicht leer, sondern enthält zufälligerweise den grafischen Inhalt vom ShotCut-Programmfenster. Also sowas habe ich wirklich noch nie in MINT gehabt. Auch das drücken von F5 hilft nicht. Schließen lassen sich die Fenster auch nicht. Also scheinbar mal wieder ein CAJA-Hänger. Und ich dachte das wäre endlich mal vorbei nach den letzten Updates. Nach beenden des Prozess geht wieder alles, wie üblich.

7.5.2023

Nix neues aber einfach mal erwähnenswert. Tätigt man mit dem Firefox einen Download klickt dann oben im FF “Ordner anzeigen” kommt dieser Ordner nicht in den Vordergrund. Er wird nur in der Taskleiste angezeigt aber eben nicht direkt am Desktop. Das merkt man dann eben kaum. Nicht schlimm, aber ungewöhnlich. Einmal in der Taskleiste angeklickt erscheint er am Desktop, warum nicht gleich so ?

Fenster Titelleisten

Und immer noch ist es einem normalen User nicht möglich aktive Fenster mittels einer Titelleisten-Farbe hervorzuheben. Bei mir ist es aktuell so, das zumindest das Schließen-X farblich hervorgehoben ist. Minimal hilft auch der “noch weißere” Titelleisten Text. Eine eingefärbte Titelleiste wäre aber viel besser.

Desktop-Performance

Absolut kein Vergleich mit Windows 10. Unter Windows ist ALLES viel direkter/schneller denn Windows macht keine Umwege über mehrere Instanzen sondern greift direkter auf die Grafikkarte zu.

Unter MINT kann man quasi zusehen wie ein Ordner gezeichnet wird. Und ich habe schon ALLE Animationen deaktiviert. NEIN, es dauert absolut nicht lange bis ein Ordner erscheint, das geht auch Klick und Poff. Trotzdem guckt man genau hin sieht man dieses “Hin Zeichnen”.

Unter Windows ist das Fenster einfach da, ENDE !!

Linux würde so viel mehr Spaß machen wenn es direkter/schneller reagieren würde (macht aber auch so Spaß 🙂

 

 

 

 

Linux (Mint) und Software Updates (XnView)

Was ist das ein Elend.

Windows

Man installiert ein Programm mittels Setup.EXE, fertig. Dann gibt es eine neuere Version. Neuste Version runterladen, Setup.EXE starten fertig. Versteht JEDER !

Linux

Auch nach 30 Jahren kapier ich gar nichts.

Zum Beispiel LibreOffice. Beim ersten mal installiert über die Anwendungsverwaltung, kapiert JEDER.

Dann meldet LibreOffice das es ein Update gibt. Zum Laden/Installieren wird man auf die Webseite verwiesen. Laden kein Problem, aber dann…

Bestes Beispiel gerade eben. PIX ist OK, hat aber auch einige unverständliche Bedienungs-Macken.

XnView soll doch das Beste sein. Ich habe es noch nie gemocht, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Per Anwendungverwaltung installiert, null Problemo.

Ich starte XnView, direkt kommt eine Meldung “Aktuelle Version 1.0.1, neue Version 1.3.0”. Darunter ein Button “Neue Version herunterladen”.

Das ist doch schon mal Mist. Gerade Installiert (Steinzeit-Version) und direkt Updaten.

XnView Updaten – Was nehme ich denn heute mal ?

DEB Version enthält *.deb Dateien, diese sind per Mausklick installierbar. Leider merkt die Anwendungsverwaltung von solch einer Aktion nichts, so das künftige Updates nicht greifen.

AppImage nehme ich in letzter Zeit häufiger, einfach weil ich es leid bin darüber nachzudenken wie man irgendwas korrekt Updated. Und das ist schon traurig, das eine weltweite Community es nicht hinbekommt ein einheitliches einfaches Installations/Update Konzept auf die Beine zu stellen.

Immer an den Symptomen herumdoktorn, so kommt es mir mit den AppImages vor. Einfach ein AppImage laden und irgendwo speichern (habe mir inzwischen im HOME-Ordner einen “Programme”-Ordner erstellt – Gruß an Windows).

Dann die Eigenschaften des AppImage-Files aufrufen und unter Zugriffsrechte ein Häkchen bei “als Programm ausführen” setzen.

AppImage “als Programm ausführen”

Nun kann man sich (unschöne – weil keine Original Icon’s) Verknüpfungen anlegen um das AppImage zu starten.

Erscheint eine neue Version, einfach laden/speichern, Zugriffsrechte anpassen, fertig. Ist schon einfach, wirkt aber wie Nachgefrickelt.

Also weiter mit dem XnView Update. Ich lade das AppImage und die DEB-Version. Komm nimm mal die DEB-Version zum Installieren.

Vorher deinstalliere ich per Anwendungverwaltung die ältere Version, man ist ja ordentlich.

Ein Doppelklick auf die *.DEB und ein Packetbetreuer-Fenster erscheint, schön einfach, bietet mir die Installation an, getan. Es kommt eine Meldung Version 1.3.0 wäre schon installiert “Erneut installieren”. Hääh, eben habe ich doch die laut Meldung alte Version runtergeschmissen, wie kann dann jetzt 1.3.0 angeblich drauf sein.

OK, wenn es so wäre müsste ich XnView ja starten können, beim Klick in das noch vorhandene Icon auf der Startleiste tut sich erwartungsgemäß aber NIX.

Da könnte man doch schon mal am Leben zweifeln oder …

Ich lasse die DEB-Installation erstmal links liegen und installiere XnView nochmal per Anwendungsverwaltung um dessen Version zu prüfen.

Es wurde Version 1.0.1 installiert. Und dank unlogischer Logic kommt nun KEINE Meldung mehr es gäbe eine 1.3.0 Version !!

Ich starte wieder die DEB-Datei und wähle diesesmal im Packetbetreuer (der nach wie vor sagt 1.3.0 wäre installiert 🙂 “Erneut installieren”… es kommt unerwartet eine Fehlermeldung.

Packetbetreuer – Fehlermeldung

Versteht ihr so langsam was ich meine ?

Ich klicke die Fehlermeldung weg, woraufhin das Packetverwaltuns-Fenster in keiner Weise mehr reagiert.

Ich starte einfach die DEB-Datei ein zweites mal, nun scheint die Installation durchzulaufen. Ich starte XnView per Icon, Version 1.0.1 !! Yeah, so muß das, that’s Linux in Reinkultur.

Ich klicke auf (Start-Leiste unten links) und tippe “xnview”.

AHA, es erscheinen zwei unterschiedliche Icons, Eins eher rötlich, das Andere fett Orange. Ich klicke mal das Orange …

Uhh, es startet die Version 1.3.0 und Diese ist auch meinem Desktop entsprechend im Dark-Mode gehalten.

Aber es ist doch toll dieses Linux (bin ja froh das es Linux gibt nach dem gewollten Tot von Windows XP).

Es wird irgendwas installiert, auch mal mehrere Versionen parallel (wer will/braucht das) und das Prozedere ist völlig undurchschaubar.

OK, Schwamm drüber, was wird jetzt wohl passieren wenn ich per Anwendungsverwaltung die 1.0.1 deinstalliere ?! Ja man weiß wohl, das Linux grundlegend benötigte Packete gleich mit löscht, schon läuft die 1.3.0 nicht mehr.

Ich bin ja nur ein kleiner dummer User, soll ich … JA

Deinstallations Warnmeldung – hilfreich für einen DAU ?

Suche ich nun nach “xnview” gibt es nur noch das Orange Icon, also die 1.3.0 Version, nun muß Sie nur noch laufen, was Sie auch tut.

War doch simpel die Aktion.

XnView (1.3.0)

Nun müsste mir XnView nur noch gefallen als altem ACDSee/FastStone ImageViewer Fan.

Das Wichtigste wäre z.B. klickt man eine Foto-Miniatur doppelt oder drückt ENTER wäre normalerweise Vollbild angesagt und Pfeiltasten zum durchblättern.

Leider wird jedes Foto in einem TAB geöffnet. Vielleicht läßt es sich im Menü noch justieren. OK, per F11 gelangt man in den Vollbild-Modus.

Das nächste wichtige Thema ist schnelle Editierung eines Bildes. Dazu zählt für mich Größenänderung, Zuschneiden, Drehen, ins Bild Zeichnen, Text ins Bild einfügen, Farbänderungen, Schärfen usw.

Beim Zuschneiden würde man einen speziellen Cursor erwarten, nix , einfach der Mauspfeil. Oh, ich kann klicken/festhalten um zuzuschneiden, gut geraten. Interessant ist, das XnView sich nicht ausgeführte Zuschnitte mehrerer Bilder merkt. Sinnlos aber interessant. Noch interessanter XnView fragt nicht ob es beim schließen eines Bildes zuschneiden/speichern soll.

Leider gibt es beim Zeichnen in ein Bild keine Stift Funktion. Es können (2022) nur Text, Linien, Elipsen, Rechteck gezogen werden.

Sehr schade, denn ein Hand-Malen ist extrem hilfreich und kommt Papier so viel näher.

Was mir im allgemeinen unter Linux auffällt. Die TAB Focus Reihenfolge scheint Programmierer wenig zu interessieren.

Heißt z.B. eben in XnView. Größe eines Bildes ändern. ein Unterfenster geht auf, ich stelle von Pixel auf Prozent um, springe mit TAB. Reihenfolge des Focus ist erst Höhe, dann Breite darüber !

Toll ist wiederum, das man per Rechtklick in die UI, diese unnötigen EXIF und Kategorie Bereiche ausblenden kann. Noch besser ist, das man per Drag/Drop z.B. die Vorschau oben/unten/rechts platzieren kann.

Sehr uncool ist dagegen das im Dateibaum, Laufwerke gar nicht auftauchen die in CAJA vorhanden sind. Immerhin kann man die UUID im Ordner /mnt (dort tauchen interne Laufwerke auf) mit dem Programm “Laufwerke” vergleichen und dann Favoriten-Lesezeichen erstellen und deren Name beliebig anpassen. Externe Laufwerke liegen im Ordner /media

Sehr merkwürdig auch, ich schalte nur den Filter um auf Bilder + Ordner, XnView rotiert, belastet die CPU, nach 2min kille ich den Prozess. Ähm, das ist doch nur eine Darstellungsänderung, das muß in einer Sekunde geschehen sein. Ein Programm sollte so etwas schon gar nicht ohne Statusmeldungen machen. 

Schlimm auch in ShotCut. Will man dort ein Video X/Y platzieren geht das absolut nicht im Zahlenfeld per Maus. Man ist gezwungen Zahlen per Tastatur zu ändern oder das Objekt mit der Maus zu verschieben= unpräzise. Denken die Programmieren auch mal mit. Davon abgesehen ist ShotCut’s UI ein Chaos, weil man ALLES total in der UI umpositionieren kann. Trotzdem ist ShotCut inzwischen einer meiner Favoriten neben KdenLive (irgendwann wird alles gut).

Eben noch Mint so einstellen, das nun XnView das Standard-Programm für Bilder ist. START geklickt “standard” eingetippt nix. GeGoogelt, das heißt wirklich “Bevorzugte Anwendungen” !

Unter Multimedia/Bildbetrachter XnView ausgewählt, klappt…

 

 

 

 

 

Wasserkühlung nach “nur” 10 Jahren defekt (04-2022)

Gestern ging mein PC plötzlich aus, nur beim Surfen mit dem Firefox auf Linux MINT. Keine schwere Arbeit für meine Ryzen 5 3600 CPU.

Nach ausschalten des Netzteils und einschalten Minuten später lief alles wie gewohnt.

Heute morgen dann der Supergau. PC geht plötzlich einfach aus. Drückt man kurz darauf den Einschaltknopf, leuchtet die Power-LED kurz auf das war’s. Warte ich einige Minuten startet MINT wie gewohnt, kurz darauf, auch wenn man nichts tut, poff, PC aus.

Ich lasse den PC abkühlen und starte MINT. Öffne dann schnell die syslog Datei, keine speziellen Einträge zu der Uhrzeit eines AUSFALLs.

Relativ schnell stelle ich fest, das dieses mal das OS/Treiber/Software nicht der Schuldige sein kann. Denn es passiert schon im GRUB OS-Loader wenn man etwas wartet.

Zuerst habe ich das Netzteil bzw. die GraKa in Verdacht. Ich reinige Beide, das Netzteil auch zum ersten mal im Inneren.

Netzteil innen gereinigt

Etwas später merke ich das es selbst im BIOS (UEFi) passiert. Zuerst sehe ich das der Mauspfeil stottert, was dort nicht sein darf. Dann will ich mir die Lüfter-Drehzahlen ansehen, NULL steht da wo meine WaKü Pumpe angeschlossen ist !

Dann sehe ich zufällig die CPU-Temperatur, über 100° Celsius !!!

Die Temperatur steigt weiter bis genau 113° Celsius, poff, PC aus.

CPU Temperatur 113 Grad !!! Pumpendrehzahl = NULL !!!

Aha, das muß der Fehler sein, die Wasserkühlung eine AiO (All in One) Lösung Corsair H60. Die habe ich seit dem 19. September 2011. Jau, die hat ihren Dienst getan, und das ohne einmal aufzumucken.

Corsair H60 WaKü Pumpen-Elektronik

Eine neue WaKü muß her und zwar schnell … also auf zum Atem…ähh…ATOM…ähh…ALTERNATE

Und man weiß wohl, die A45 runter nach Gießen ist vom feinsten. Im ernst, wegen der schlechten Teedecke fahre ich eher nicht mehr nach ALTERNATE. Über Kilometer nicht enden wollend permanente Rippel-Teerdecke (gesponsert von Stößdämpfer-Herstellern), bei der man auch bei erlaubten 100 freiwillig nur 70 fährt.

Ich hatte mir schon vorher die Enermax Liquimax III raus gesucht, da es von Corsair AiO Lösungen mit nur EINEM Lüfter erst ab ca. 100€ gab. Die Enermax Liquimax III liegt bei läppischen 45€. Und die Bewertungen sind durchweg sehr positiv.

Gekauft, ab nach Haus über den Feldweg A45. Ach du Scheiße zurück ist Die ja noch schlimmer. Geht das überhaupt ?! Wer teert so einen MIST.

Das schöne an der Corsair H60 war, das man einfach nur zwei Steigbügel artige flexible Ösen hatte. Einfach in die original Mainboard Halterungen einhängen, festschrauben, fertig.

Enermax Liquimax III – Einbau

Alte WaKü raus ein Klacks.

Erstmal gedacht “was ist da für ein Zeug dabei, muß man ja studiert haben”. Im Endeffekt kann ich sagen da ist immer eine Schraube/Scheibe mehr dabei wie nötig und die Verarbeitung ist overall Top.

Enermax Liquimax III – Verpackung

Einbau in Kürze

  • Mainboard muß raus wegen neuer Backplate
  • alle USB-Kabel abziehen
  • Mainboard Gigabyte B550M AORUS Pro ein Traum weil das gesamte Backpanel ohne Blech schon in einem Block verbaut ist
  • ALLE internen Kabel wie SATA/USB/Frontpanel ect. können dran bleiben (es reicht das Mainboard nach vorne zu neigen)
  • original Mainboard CPU Halterung alle 4 Schrauben gelöst, dadurch fällt die original Backplane runter
  • bereite das neue Backplate vor, es werden 4 Schraubbolzen bei AM4 Löchern durch gesteckt und mit Kunststoffscheiben gesichert/fixiert dann den quadratischen Isolations-Aufkleber auf das Backplane kleben
  • den 120mm Lüfter schraube ich mit 4 Schrauben lt. Anleitung so an den Kühler das Er nach draußen durch den Kühler bläst
  • Mainboard los geschraubt und etwas nach vorne geneigt, genug Platz um die Bolzen des neue Backplane durch die 4 freien Löcher zu schieben
  • auf der Oberseite des Mainboards nun 4 konische Kunststoff Abstandshalter über die Bolzen des Backplate schieben (sind die Abstandshalter richtig herum gehen Sie sähmig auf die Bolzen und halten somit das Backplate in Position
  • die CPU “eincremen”
  • nun den Pumpen-Klotz auf die Backplate-Bolzen schieben und mit 4 Feder-Schrauben fixieren (natürlich hatte ich bei Erstversuch vergessen die Folie an der Kupferfläche der Pumpe abzuziehen 🙂 – Den Fehler hatte tatsächlich mal Jemand gemacht und sich gewundert das sein PC instabil lief
  • Mainboard wieder befestigt, alle USB-Stecker wieder rein
  • Pumpe an CPU-Fan1 angeschlossen
  • ich schraube die Kühler/Lüfter Kombi mit beigelegten 4 Schräubchen innen an die PC Rückseite
Backplate Blozen mit Plastikscheiben fixiert
Backplate durch die Mainboard Löcher gesteckt
Backplate am Mainboard fixiert mit Abstandshaltern
Pumpen-Block mit Feder-Schrauben befestigt (stückchenweise bis zum definierten Anschlag)
Kühler-Lüfter Kombination an der inneren PC Rückseite montiert

Erster Startversuch, NIX … ach du Scheiße !!!

Puh, nur vergessen den POWER Stecker vom Netzteil auf’s MB zu stecken …

Nö, Rechner startet, erstmal ins BIOS alle Drehzahlen sind schön low. CPU-Temperatur 29° Celsius, YEAHHH !!

Erstmal ‘n Video encodieren, ein bisschen YouTuben. Alles super stabil.

Wahnsinn sowas, ich hatte das gar nicht bemerkt oder auch nur daran gedacht das die alte WaKü nicht laufen könnte. Aber nix hält ewig.

Aber der Defekt war ja schnell gefunden und repariert und hat auch noch Spaß gemacht (außer die A45).

Bei der Enermax Liquimax III haben mir besonders so Kleinigkeiten gefallen. Z.B. diese kleinen blumenförmigen Kunststoffscheiben zum halten der Stehbolzen am Backplate. Einfach sähmig über die Bolzen schieben fertig.

Das gleiche dann mit den Abstandshaltern. Diese werden auch sähmig über die Bolzen geschoben, hält. Einen hatte ich zufällig falsch herum drüber geschoben, Der hielt dann nicht, war quasi lose, umgedreht hält. Klasse wenn man nix schrauben muß.

Alles vom Pumpen-Block über den 120mm Lüfter bis zum Kühler macht einen wertigen Eindruck und ist Sahne verarbeitet. Die Kühlleitungen sind noch extra mit Gewebe ummantelt, total edel. Jetzt muß das Teil nur noch 10 Jahre laufen …

Lautstärke wie vorher auch, kommt Last auf wird es dezent lauter, aber immer noch besser und stabiler wie ein Standard Kühlkörper direkt auf der CPU.

Nachtrag :

Der Pumpenblock ist aktuell nur mit dem 3 poligen Kabel am Mainboard CPU-Fan Anschluß gesteckt.

Nicht das man es bräuchte aber interessant. Mein Gehäuse hat so fein gelochte Blenden für die 5¼” Schächte. Dadurch sieht man den Pumpenblock. Im unbelasteten Betrieb leuchtet dort nichts. Kommt Last auf (z.B. Film Encodieren) geht die Pumpe in Sekunden über Rot/fett Orange/hell Orange und zuletzt dann Weiß. Sieht einfach cool aus. Allerdings würde ich erwarten, das Vollast eher Rot/Orange wäre und kühler dann weiß.

Man kann also direkt beobachten ob der Kühlkreislauf arbeitet.

Beiliegend sind allerdings noch zwei weitere Kabel. Eins falls die Stromversorgung des Mainboards für die Pumpe nicht ausreichend wäre. Mit Diesem kann man dann einen Netzteil SATA-Stromkabel anknabbern.

SATA-Stromkabel für den Pumpenblock

Des weiteren liegt noch ein BRG-Kabel bei für die RGB-Beleuchtung des Pumpenblocks.

BRG-Kabel zum Anschluß des Pumpenblocks an Mainboard CPU-BRG Stecker und eines optionalen weiteren Lüfters

In den Miniatur-Bildchen der Anleitung ist leider kaum erkennbar wo der Stecker am Pumpenblock verbaut ist. Ich denke er sollte hinter diesem Gummipfropfen sein. Nicht das ich den Pfropfen öffne und Der wäre zum Kühlflüssigkeit auffüllen.

In einem YT Video sehe ich, das einer dort sein RGB Kabel aufgesteckt hat, Pfropfen ab, Kabel gesteckt und mit dem CPU RGB Header verbunden. Nun leuchtet der Pumpenblock dauerhaft Orange, schön aber langweilig und Sinn befreit :/

PS : doch, dauer Orange sieht cool aus

Den Mainboard-Header muß man ja im UEFi justieren können … NÖ

Das geht wohl nur per Software unter LINUX z.B. OpenRGB.

 

 

 

 

Stand der Dinge (03-2022 bis 04-2023)

Festplatten HDD’s (Preise)

Vor Jahren meine 3. INTENSO USB HDD mit 5TB gekauft, für knapp über 100€. Was hat das gedauert bis ich die voll hatte, eben Jahre. So langsam muß ich wieder mal Aufstocken und bin leicht enttäuscht wie wenig sich bei den Preisen getan hat. 

Mich interessiert beim Kauf grundsätzlich Terabytes pro Euro (Preis pro Einheit bei GEIZHALS.de). Dort finde ich als günstigste 6TB HDD die Western Digital WD60EZAZ für 99€.

1TB kostet also 16,645€

Nach JAHREN nur 1TB mehr für den gleichen Preis !

OK, die MEGA-Modelle mit 18TB sind gerade beim “Preis pro Einheit” Spitze. Hier die Toshiba Enterprise Capacity MG09ACA 18TB, 512e, SATA 6Gb/s (MG09ACA18TE) (Was für ein Name !) für 280€.

1 TB kostet hier 15,556€

Aber ich habe gelernt bei PC-Technik nicht auf Vorrat zu kaufen, denn dafür schreitet die Technik zu schnell voran.

Heißt ich will hier maximal bis leicht über 100€ ausgeben.

Vor einiger Zeit war es noch so, das grundsätzlich die Externen HDD’s spürbar günstiger als die Internen waren. Warum auch immer weniger Hardware mehr kosten tut.

Davon abgesehen berichten viele Leute, das z.B. die modernen Toshiba’s extrem schlechte Schreibraten (wegen neumodischen Schreibverfahren) haben sollen. Andere Berichten von fetten SEAGATE’s, die kurze Zeit liefen und dann Probleme machen.

Ich habe größte Vorbehalte gegen SEAGATE, so schön die neuen Teile auch aussehen und so verlockend groß Deren Kapazität auch sein mag. Es gibt wie eben gesagt immer Kunden die melden SEAGATE eher MÜLL. Und bei den enormen Kapazitäten gehen dann eben auch echt viele Daten verloren.

Seagate Fail Link #1

Seagate Fail Link #2

Seagate Fail Link #3

Seagate Fail Link #4

NVME’s (03-2022)

Wow, die beim Preis pro Einheit günstigste 2TB liegt bei 150€, ich kann warten …

1TB kostet hier satte 75€ !!!!!!!!!!!

Das ist das 4,8 fache Preis pro Einheit verglichen mit einer HDD.

Und trotzdem würde ich sagen braucht man echt schnellen Speicher, ist es das durchaus wert. 1TB wäre mir zu wenig, ab 2TB würde es allmählich interessant mit einer NVME als schneller Datenspeicher für wichtige Daten. Also kein Datengrab im eigentlichen Sinne.

Mal sehen ich kaufte letztens meine erste NVME, eine Samsung 970 EVO mit 500GB für 83,80€

Heißt 1TB kosteten damals ca. 167€, heute 75€, das nenne ich mal Fortschritt. NVME’s sind wesentlich dynamischer im Preis als HDD’s.

Natürlich denkt man das SATA SSD’s, weil eigentlich veraltet (limitiert bei 500MB/s), mit 2TB einen recht attraktiven Preis haben müssten, Fehlanzeige. Die Teile sind gleichauf mit NVME’s. 

Wer warten kann ist immer im Vorteil bei PC-Hardware.

NVME’s – Ein Jahr später (02-2023)

Na geht doch, die günstigsten Teile mit 2TB starten nun bei 100€. Modelle die hervorstechen (nicht unbedingt wegen Ihrer Performance) sind …

NVME_MEGA Fastro MS200 2TB

Das Teil hatte laut Benchmarks eine ziemlich hohe dauerhafte Schreibleistung ist recht beliebt.

Kingston NV2 NVMe PCIe 4.0 SSD 2TB

Extrem beliebt weil günstig, dauerhafte Schreibleistung bricht allerdings stark ein. Und man weiß evtl. nicht so genau was man bekommt weil deren Bestückung variiert.

Western Digital WD Blue SN570 NVMe SSD 2TB

Hat nur EINEN Speicher-Chip drauf wirkt leicht kahl ist dadurch aber auch sparsam im Stromverbrauch. Nachfolger der SN550 mit deutlich gesteigerter Performance. Dauer Schreibleistung bricht aber auch deutlich ein.

NVME’s – 3 Monate später (05-2023)

Unfassbar, NVME’s scheinen im freien Fall zu sein. Die Kingston NV2 bekommt man aktuell schon für knapp über 80€

Ich bin aktuell auf eine SAMSUNG EVO 970 Plus 2TB fixiert. Und die ist deutlich teurer. Neulich noch ca. 130€, dann mal kurz bei AMAZON für 114€ und wieder rauf. Mist hätte ich doch …

Kurz darauf liegt die EVO 970 Plus dauerhaft bei 114€, klasse… warten oder kaufen ? Bei PC Hardware ist warten immer lohnenswert.

11.3.2022

Ich bin drauf und dran eine externe 6TB HDD zu kaufen. Normalerweise nehme ich seit Jahren INTENSO, weil die Teile günstig sind und laufen und massive Metallgehäuse haben. Ich habe DREI INTENSO’s hier gestapelt, keine macht bisher Probleme, unwissend welche HDD Hersteller verbaut sind (SEAGATE = bibber).

ALTERNATE

WD Elements 6TB für … nö, 6TB ist ausverkauft

4TB für 95€ !!!!!
8TB für 170€ !!!!!

Man kann sich ausrechnen wo da das 6TB Modell gelegen hat.

SNOGARD

Vor sehr langer Zeit war das immer meine Anlaufstelle, bis ich feststellen mußte “die sind gar nicht günstig“, nicht mal ansatzweise.

WD Elements 6TB für 130€ !!!!!!!!

Sind die bescheuert, wie oben gesagt vor Jahren schon 5TB für ‘n Hunni gekauft.

MINDFACTORY

WD Elements 6TB für 108,50€ plus Versand

Es sei denn man macht eine Mitternachts-Bestellung zwischen Mitternacht und 6 UHR Morgens. Was soll der Quatsch eigentlich, die Begründung für so etwas würde ich gerne mal hören.

MEDIAMARKT (um die Ecke)

WD Elements 6TB für 110€

Das ist Stand der Dinge 2022, ehemals große Läden wie ALTERNATE und SNOGARD stinken inzwischen selbst gegen den MEDIAMARKT ab. MINDFACTORY ist einer DER günstigsten Versender und nur zu empfehlen. Hat allerdings kein AMAZON-Pay und dieses unpraktische “Versandkosten frei nach Mitternacht bis 6 UHR früh).

Grafikkarten

Neulich nochmal drüber nachgedacht meine steinalte GeForce GTX 650 Ti Boost mit satten 2GB GDDR zu ersetzen. Da ich seit einer kleinen Ewigkeit nicht mehr Game brauche ich kein Topmodell. Erschreckend ist, das man inzwischen wohl locker 1k€ + dafür ausgeben muß.

Ich hatte früher die 150€ Klasse gekauft und kam damit beim Gaming immer aus. Heute kriegt man für 150€ kaum mehr etwas passables. Ich lass es lieber.

CPU Preise unfassbar

Mein in 07-2020 gekaufter Prozessor Ryzen 5 3600 hat 160€ gekostet. Das Teil kostet aktuell 255€ bei MINDFACTORY !!

Unfassbar, sowas habe ich in meinem PC Leben n.n. erlebt, das Preise steigen und dann noch so heftig.

Egal ich weiß noch, das ich Interesse an der INTEL 10100F CPU hatte, die beiden CPU’s liegen quasi gleichauf in der Performance. Heute kostet die INTEL 10100F CPU knapp über 80€ und ist immer noch der Preis/Leistungs Sieger bei UserBenchmark.com

Und ich möchte INTEL nicht unterstützen, bin seit Thunderbird Zeiten bei AMD, weil ich Underdog’s mag.

CPU’s interessieren mich aber quasi kaum mehr, außer das ich für mittleres Geld immer DIE Leistungsfähigste will, ähnlich wie es mal bei Grafikkarten war.

Synthesizer

Wird ROLAND jemals einen FA Nachfolger der 1000€ Klasse bringen. Das neue PHANTOM Flaggschiff ist schon 2 Jahre am Markt, es tut sich absolut nichts.

Nachtrag : Doch endlich tut sich was, am 19.3.2022 zeigt sich zum ersten mal die FANTOM-0 (NULL) Serie

Und ROLAND ich hasse euch dafür das ihr das K-25m Keyboard für die Boutiques nicht mal billiger macht. 100€ für ein Kleinst-Keyboard, Geldschneiderei.

Mein Boutique JX-03 liegt nur in der Verpackung weil ich nicht bereit bin 100€ für die Keyboard-Halterung auszugeben. Deswegen nutze ich den auch nicht, weil mir das auspacken zuwider ist. Außerdem mag ich es nicht das es Tastenkombi’s gibt die nicht am Gehäuse-Aufdruck erkennbar sind. Kann man sich nicht merken und jedes mal nachlesen, nö. Patche speichern geht recht einfach, Ebene wählen Patchtaste festhalten bis Sie blinkt. Patche exportieren/importieren geht auch, der JX-03 wird dann zum USB-Stick für einen PC. Ist aber trotzdem mit einem Cubase Projekt schwer handhabbar. Die Teile müssten echt per Software Patches schreiben/lesen können.

YAMAHA’s MODX, hätte ich den doch damals gekauft als er uns alle überraschte. Und bei meinem Main-Synth kaufe ich nur gerade erschienene Geräte. Dann tut es nicht so weh wenn nach ein paar Jahren was anderes kommt. Jedenfalls ist der MODX für knapp über 1000€ ein Topgerät.

Leider haderte ich mit der nach wie vor vibrierenden Tastatur. Zudem war ich “geschockt” das YAMAHA (MONTAGE) quasi keinen Sequenzer mehr hatte. Vom Klang her zerbröselt er den moX in 1000 Stücke. Bei der Bedienung sehe ich aber Vorteile beim moX mit seinen vielen Drehreglern und Tasten. Daran sollte man echt nicht sparen YAMAHA.

Zudem war mir der TouchScreen immer etwas zu träge. Und was man beim moX blitzschnell eindrehen oder per SF oder F Key’s blitzschnell erreichen  konnte liegt nun in Menü’s versteckt.

Es dürfte nicht mehr allzu lange dauern bis YAMAHA den MONTAGE ersetzt. YAMAHA hat ca. einen 5 Jahre Rythmus. Leider muß man dann immer wieder 1 Jahr warten bis die Mittelklasse folgt.

Außerdem weiß man nie ob die neue Generation von der Bedienung/Features nicht grauenhafter wird.

Warum koppelt YAMAHA nicht mal die FM-Sektion als eigenständigen Synth aus, so wie den KORG OPSIX. Der Preis darf auch so um die 600€ liegen. Die Geräte müssen aber viel edler als die KORG’s sein. Das Display größer, Keyboard viel besser und das Gewicht höher (die Teile rutschen wie Spielzeuge) sein.  Ich sag mal Reface DX in Groß. Aber bitte mit YAMAHA Reface Keyboard in groß. Denn die REFACE Keyboards sind unter den Klein-Keyboards das Beste was ich kenne. Auch die build Quality der Reface’s ist top. Ich hätte mir längst einen Reface DX geholt wenn der Preis irgendwann mal wieder die 250€ erreicht hätte. Zudem YAMAHA! – viel zu wenig Speicherplätze, keine USB-Stick Export/Import von Patches usw. Nicht mal eine DUMP-Funktion per Menü, traurig.

KORG, was ist da los, anstatt einer neuen 1k€ Mittelklasse kommt der NAUTILUS für 2k€. Und sieht auch noch würg aus. Der letzte KORG den ich faszinierend fand war der M50. Wo bleibt der Electribe 2 Nachfolger. Die ELECTRIBE 2 ist ein echt cooles Ding, ich komme recht gut damit klar. Es macht tierisch Spaß die Sound’s zu platzieren, Effekte hinzuzufügen und die Hüllkurven anzupassen. Zudem ist die build Quality top. Abgesehen davon das bei den ersten Modellen die PAD’s hinten zu tief abgesenkt waren, was kurz darauf geändert wurde. Und leider hält KORG es für nötig die Preise oben zu halten.

Auch zu den ‘WAVESTATE’ Modellen muß ich sagen viel zu teuer und schlechte build Quality. Die Teile sind erstmal viel zu leicht, das wirkt billig und die rutschen wie blöde. Die Keyboards fühlen sich sowas von billig an und das bei Preisen weit oberhalb der 600€. KORG! – bei den MONOLOGUE und MINILOGUE Modellen konntet ihr es doch auch.

Aber der Bildschirm ist zu klein (und farblos) keinen Song-Modus und steinzeitlicher Sample-Import, von Sample-Verwaltung gar nicht zu reden.

NOVATION

Was ist meine MININOVA ein kleines Biest für damals 330€ kann man da nicht meckern. Minikeyboard ist zwar nicht top aber um einiges besser als bei den MICROKORG’s. Schade ist hingegen, das man (und deswegen mach ich’s nie) zum Patch Erstellen in die Software muß, weil es am Gerät zu wenige Regler gibt.

Es macht aber viel Laune mit dem coolen gummierten Schiebeschalter die richtige Matrix-Ebene zu wählen und den vier Drehreglern an den Amp/Filter-Hüllkurven zu justieren.

Außerdem sind die Animations-PAD’s eine tolle Sache und sehr inspirierend.

Trotzdem muß man oft in die Software gehen um Effekte wegzuschalten um eine RAW-Aufnahme zu bekommen.

Wann bringt NOVATION endlich mal eine neue Supernova/Mininova ?!

NOVATION Circuit hatte ich mal kurz dann wieder zurück gegeben. Irgendwann sah man nur noch blinkende Lichter. Lag immer mal wieder bei 250€.

Mich ärgert es das die neusten Generationen so viel teurer sind. Die Circuit Tracks/Rythm liegen bei 366€, das ist mir zu viel.

ELEKTRON

Faszinierend die Model Serie, mickriges Display (irgendwo auf der Welt müssen ganz kleine Menschen für Sie normal große Displays auf Halde produzieren) Drehregler die OK sind, Step-Sequenzer Gummitasten die zu schwergängig sind. Was aber gar nicht geht ist der Schrift-Aufdruck am Gehäuse. Der ist sowas von schlecht und das kann doch kein Kostenfaktor sein. Neulich im MUSICSTORE sehe ich sogar, das die Schrift durch Abnutzung verschwindet. Ich meine ja nur knapp über 300€ …

AKAI MPC

Vor kurzem sehe ich im MUSICSTORE die MPC Studio für 225€ im Angebot. Geil, PAD-Matrix in voller Größe. Kleiner Preis und endlich mal eine MPC. Sieht schön aus.

Kurz darauf Ernüchterung. Wo sind die 4 Q-Link Encoder, was ist das für ein Micro-Display (Platz für ein akzeptables Display wäre gewesen). Neu ist ein Touch Stripe welches User anderer MPC’s auch gerne hätten. Mir sind die wenigen LED’s aber zu mager/ungenau am Stripe. Ist angeblich dem Stromverbrauch (USB) geschuldet.

Aber noch viel cooler sah die Vorgänger MPC Studio aus. War ich da scharf drauf. Die Silberne, was für ‘ne Optik und sooo viele Tasten. Kurz war Ihr Preis echt niedrig (glaube 250€) und ich dachte “warte Die fällt noch”. Leider stieg der Preis und blieb auch oben. Dann kam noch die Schwarze, auch edel und coole Optik. Und AKAI! – selbst die Vorgänger Studio hatte ein großes Grafisches-Display.

Nach wie vor scheue ich aber den Kauf irgendeiner MPC. Die MPC One wäre es eigentlich gewesen. Viele Hardwaretasten, wunderbar illuminiert, viel besser als diese Gummitasten.Aber 660€ ist mir immer noch zu teuer UND was mich richtig stört sind die verkleinerten PAD’s. Immer ist was !!

BEHRINGER

Ich kann nicht verstehen warum man keinerlei Infos über das plötzliche Verschwinden des MS-1 vom Markt findet. Es scheint auch Niemanden zu interessieren. Das Teil war vielleicht 1, maximal 2 Jahre am Markt und nicht limitiert.

Von einen auf den nächsten Tag kann man den MS-1 nicht mehr kaufen. Komisch ist, ALLES andere von Behringer, auch ältere Synth, gibt es nach wie vor zu kaufen.

Schön ist auch das man KEINE Kontaktdaten auf der Behringer Page findet, sonst hätte ich da mal gefragt.

Behringer RD-9

Neulich bei der RD-9 mal die Sequenzer-Tasten getestet. So etwas habe ich noch nie ertastet. Erstens gehen die Tasten von links nach rechts immer leichtgängiger, was schon ungewöhnlich ist, aber akzeptabel wäre. Leider verändert sich zugleich der Tasten-Hub. Und zwar in so massiver Weise, das die RD-9 für mich unkaufbar ist. Der Tasten-Hub nimmt von links nach rechts massiv ab, die letzte Taste hat kaum mehr einen Hub. Und so etwas habe ich tatsächlich noch nirgends ertastet.  Oder es liegt am viel benutzten Vorführmodell.

Bei der daneben stehenden RD-8 mit Ihren Flach-Tasten ist alles bestens.

Interessant, demnächst kommt sowas wie eine VOLCA Serie raus, nur günstiger, angeblich 100€, in Wirklichkeit mal wieder ‘ne Ecke mehr.

Die Teile sehen sehr interessant aus, je nach Modell voll gestopft mit Reglern und Tasten, der VS hat sogar ‘nen Joystick.

 

 

 

 

 

yaVDR 0.62 >> 0.7 (ANSIBLE)

Soll ich den Versuch wagen ?

Zunächst einmal wartet man Jahre vergebens auf irgendeinen Versionssprung auf yaVDR.org

Die Version 0.62 steht dort seit (das muß man sich mal vor Augen führen) 04-2016 !!!! Sie arbeitet auf Basis von UBUNTU 14 (aktuell Version 20.4)

Leider ist es nicht mehr so “einfach” von wegen DVD-Image runterladen/brennen/booten/installieren. Also die Installation scheint auch nicht sonderlich kompliziert zu sein. UBUNTU-Server drauf, dann ein paar Befehle eintippen. Schwerer wird es bestimmt yaVDR fein zu justieren.

Die haben heimlich still und leise auf ANSIBLE umgestellt und tun es nicht kund unter Downloads. Unter Documentation steht dann erst mal das es 0.7 Ansible überhaupt gibt.

ANSIBLE scheint ein ADMIN-Tool zum bespielen vieler Rechner mit immer gleichen Konfigurationen zu sein, Wortlaut …

Ansible ist ein Open-Source Automatisierungs-Werkzeug zur Orchestrierung und allgemeinen Konfiguration und Administration von Computern.

Man lädt sich erst einmal ganz normal UBUNTU-Server runter. Dann erstelle ich unter Linux MINT mit dem (genial) schon vorhandenen Tool “USB-Abbilderstellung” einen bootbaren USB-Stick vom UBUNTU *.iso Image.

Kleines Problem, ich will KEINESFALLS meine aktuell im yaVDR-PC hängende SSD dafür verwenden. Denn dann habe ich immer eine Fallback-Option.

Ich werde mir eine 250/500GB große SSD neu kaufen.

11.10.2021

Neue SSD Crucial MX500 mit 250GB für 40€ gekauft.

Neue Crucial MX500 250GB für yaVDR 0.7 auf UBUNTU-Server 20.4

Zuhause dann yaVDR-Rechner geöffnet, und dessen SSD mit yaVDR 0.62 abgeklemmt und die MX500 dran. Dann UBUNTU-Server 20.4 per Boot vom vorbereiteten USB-Stick installiert. Und das war schon ein kleiner Krampf.

1. Versuch, die Installation rutscht in die Detailansicht, bleibt nicht im “DOS Vollbild-Fenster”, ich gucke eine Weile zu, aber die Meldungen sagen gar nicht über eine Installation. Ich unterbreche den Vorgang.

2. Versuch, die Installation bleibt eine kurze Weile im brauchbaren “Fenster” geht plötzlich von selber wieder in den total unübersichtlichen Detail-Modus über, abgebrochen.

3. Versuch, dieses mal klappt’s. Ätzend – ist die Installation fertig kommt keine direkte Meldung unten wo man Sie erwartet. Oben in der Fenster-Titelleiste steht unauffällig “Installation Komplett !!

PS : Leider sagt die Dokumentation von yaVDR ANSIBLE nichts darüber aus, was man bei den UBUNTU Abfragen angeben soll. Ich stottere bei Dingen wie “SSH Installieren”, “Partitionierung”, “Feste IP-Adresse”.

Nach einem UBUNTU Reboot erwarte ich direkt eine Vollbild-Konsole und so ist es auch, aber keine Eingabeaufforderung zu sehen. Erst nachdem ich einmal ENTER drücke bequemt sich UBUNTU mal eine USER/PW Abfrage zu machen.

OK, Eingeloggt bin ich und führe die yaVDR ANSIBLE Installation per Befehlseingaben durch.

sudo apt install git
git clone https://github.com/yavdr/yavdr-ansible
cd yavdr-ansible

Mit git status erfahre ich das ich mich wirklich im Zweig focal befinde der für UBUNTU 20.4 gedacht ist.

Dann ANSIBLE (mit GUI) installieren mit …

sudo -H ./install-yavdr.sh

Die Installation dauert recht lange, bestimmt über 20min. Man sieht aber schön das er bekannte Komponenten installiert. FERTIG … Reboot…

Ahh, der schöne schwarze nichtssagende yaVDR-Bildschirm mit dem yaVDR-LOGO im Vollbild Fenster. Immerhin geht’s in die richtige Richtung. Wow, mit Rechter Maustaste kann ich sogar ein Kontextmenü aufrufen und sogar den Browser/Terminal im Fenster starten. Alle Fenster Titelleisten extrem groß aber die native TV-Auflösung passt mit 1920×1080

Ich schaffe es tatsächlich die Timers.conf, Remote.conf, channels.conf und epgsearch.conf vom Windows-Rechner in den Recordings-Ordner rüberzuschieben. In der Konsole am yaVDR 0.7 Rechner stoppe ich den VDR (leider nicht wirklich) und schiebe die Timers, Remote und channels.conf nach /var/lib/vdr und epgsearch.conf nach /var/lib/vdr/plugins/epgsearch

Nach einem Neustart erhoffte ich mir direkt ein Live-TV Bild wegen der channels.conf – bei der 0.62 Version ist das meist so, das ohne channels.conf nix geht.

Stattdessen sehe ich eine Fehlermeldung “Timers.conf fehlerhaft” oder so ähnlich. Ich lösche die Timers.conf, der Fehler verschwindet.

Leider verschwindet mit dem Einspielen der Configs auch das Kontextmenü und das yaVDR-LOGO.

Beim festhalten von ALT + TAB sehe ich nur den großen Schriftzug “softhddevice”. Nach kurzer Zeit des Experimentierens gebe ich erst mal auf, klemme die alte SSD wieder an.

Abend komme ich dann auf die Idee, doch mal stückweise die Configs zu löschen, quasi den Original-Zustand wieder herzustellen.

to be continued ….

14.10.2021

yaVDR 0.7 Erfolg es läuft

Ich stelle fest das yaVDR, weil ich es nicht wirklich GESTOPPT hatte, meine channels.conf nicht angenommen hat. Die channels.conf im Ordner /var/lib/vdr/ hat NULL Bytes müsste aber 3,1 kByte haben.

Ich stoppe dieses mal den VDR wirklich mit …

systemctl stop vdr

Es kommt eine UserName/Pw Abfrage

Dann kopiere ich nochmal die Timers, Remote und Channels.conf nach /var/lib/vdr/

Und siehe da, nach einem Reboot habe ich ein Full-Screen Live TV-Bild. Leider keinen Ton. Ich muß erst mit PulseAudioControl frickeln, bis ich Ton habe und zwar viel zu laut.

yaVDR die Bedien-Katastrophe

Zuerst justiere ich mit der Fernbedienung in den bekannten Menüs rum, stelle das Theme auf Classic VDR und schaffe es das OSD auf Vollbild zu bringen. Noch denke ich “gleich hab ich’s, kenn ich ja alles”.

Doch dann stellt sich langsam Ernüchterung ein, was haben sich die Programmierer hierbei gedacht. Ein gutes Bediensystem derart zu verhunzen.

Ich feststellen das sich die Lautstärke mit der FB nicht verändern lässt, der Lautstärke-Balken wandert aber mit. Geht der letzte Balken weg ist der Ton plötzlich STUMM, reagiert also irgendwie doch. So etwas wichtiges muß funktionieren.

Es gibt keine Sidebar mit AddOn’s mehr, Mausbedienung im allgemeinen scheint nicht mehr angedacht zu sein. Das im ersten Eindruck schlimmste für mich ist aber kein Multitasking im Sinne von Live-TV läuft im Hintergrund (beruhigendes Gelaber) während ich im Browser surfe und darauf vertrauen kann das der Browser KEINEN Ton von sich geben kann (DANKE wenn man sich dran gewöhnt hat ist’s klasse).

Oder eben gleichzeitig TV-Gucken, Surfen und ein Terminal offen haben. Eben mal was im Netz Recherchieren und direkt im Terminal eingeben. Das Umschalten der Anwendungen ging bei 0.62 klasse per einblendbarer Taskleiste.

Die Taskleiste gibt es nicht mehr. Startet man den Firefox Browser oder das Terminal wird das Live-TV Bild abgeschaltet. Es läuft also nichts mehr ohne das etwas Anderes deaktiviert wird. Das hindert den Arbeitsfluß total. Wie soll man so mit dem Browser Befehle recherchieren (traurig genug das man es muß) und Diese im Terminalfenster eingeben wenn beide Fenster nicht gleichzeitig darstellbar sind ?!

Dann sind die Fenster-Titelleisten MEGA riesig. Keine Ahnung wie man das wieder justiert. Oder nach einem Neustart wieder KEIN Ton, muß Ihn wieder mit PulseAudioControl mühsam einschalten.

Web-Frontend gibt es auch nicht mehr, alles geht nur noch über das OSD mit der FB. Nicht gerade schnell und sooo schön verschachtelt. Ich will Browser, Terminal, YouTube-Addon und  KODi-Addon schnell per Maus starten, oder zumindest per FB in der OBERSTEN Menü-Ebene haben.

EPGsearch ist nicht vorhanden, sollte aber nach installierbar sein mit …

sudo apt install vdr-plugin-epgsearch

Es kommt eine Fehlermeldung “Das hat nicht funktioniert, bitte nochmal probieren.

Auch gut, das sich die Dokumentation von yaVDR 0.7 ANSIBLE über grundlegende Dinge total ausschweigt. Kein Wort über zu große Titelleisten-Texte der Fenster, FB-Lautstärke geht nicht, abschalten einer Anwendung beim Starten einer Anderen, keine Taskleiste, keine Sidebar, wie installiert man AddOn’s überhaupt usw.

Oder gar mal eine Beschreibung was überhaupt in yaVDR 0.7 enthalten ist, warum ist das Verhalten beim Programmwechsel so (kann man das irgendwo ändern). Das gesamte Bedienkonzept (gibt es Eines) wird völlig übergangen.

Da sieht man mal wie gut das alte yaVDR 0.62 war.

KEINEN Bock mehr … erst mal 0.62er SSD wieder rein in  den Rechner.

15.10.2021

Weiter geht’s. yaVDR 0.62 SSD abklemmen, 0.7 SSD dran.

Hmm, immerhin kann man doch Terminal’s öffnen während Live-TV im Hintergrund läuft. Ich versuche nochmal das Epgsearch-Plugin zu installieren. Aber welches Terminal ist denn das Richtige ?

Byobu Terminal, UXTerm oder XTerm ?

Ich nehme ein Terminal das mir gut aussieht und gebe ein …

sudo apt install vdr-plugin-epgsearch

Nach Eingabe des Pw kommt “Das hat nicht funktioniert, bitte nochmal probieren“.

Häh, muß ich root sein orwieorwat ?

Kurz darauf komme ich auf die Idee mit Strg + Alt + F1 mal eine “echte” Konsole zu öffnen. Dort klappt dann der Befehl und Epgsearch wird tatsächlich installiert.

Ich verlasse die Konsole  direkt Richtung yaVDR mit Strg + Alt + F7

Danach habe ich unter Plugins mehr als die originalen Acht Stück.

Ich kopiere nochmal meine gesicherte epgsearch.conf nach /var/lib/vdr/plugins/epgsearch und starte den VDR durch. Klasse nun habe ich im Hauptmenü unter Timer wieder alle meine Such-Timer.

Ich probiere aus ob ich irgend etwas mit den Maustasten machen kann, klicke in alle Bildschirm-Ecken/Seiten, NICHTs. Also mit der Maus ist hier nix mehr.

Ich versuche mal das YouTube AddOn auf die Art wie oben Epgsearch zu installieren mit …

sudo apt install vdr-plugin-youtube

Es kommt eine Meldung AddOn wurde nicht gefunden, existiert scheinbar nicht mehr, schade.

Mit dem Firefox-Browser geht es aber quasi genau so gut.

Vorher bei der 0.62 Version hatte man den Firefox zum surfen, konnte YouTube Videos auch laufen lassen, aber ohne Ton. Deswegen nimmt man dort für YouTube eben das YouTube-AddOn in der Sidebar.

Schade ist, das beim starten des Firefox auf yaVDR 0.7 eben das Live-TV Bild abgeschaltet wird. Für YouTube macht’s vielleicht noch Sinn, da ansonsten zwei Tonquellen quersabbeln. Will man aber nur mal eben ein wenig Surfen, wäre doch TV-Ton im Hintergrund fein.

Die Bookmarks des 0.62 Firefox habe ich auch importiert.

Ab jetzt muss man eben den Firefox zum Surfen und für YouTube (vorher Chrome) nehmen. Minimiert das justieren zweier Browser

Dann stelle ich KODi ein, installiere dort das AddOn Keymap-Editor, ohne den die Fernbedienung nicht vollständig arbeitet.

Ich mache noch ein kleines Upgrade mit …

sudo apt update && sudo apt upgrade

Leider kann ich immer n.n. die TV-Lautstärke mit der FB ändern, bis darauf, das es ohne den letzten Balken stumm wird. Ohne diesen Fehler könnte man fast mit yaVDR 0.7 arbeiten.

Was mir im allgemeinen auffällt ist, das auch die Grafikkarten-Performance nicht so direkt wie bei der 0.62 Version ist. Alles hat einen kleinen aber merklichen Lag. Selbst mit der FB in den Menüs. Der Mauspfeil zieht auch nach.

Morgen installiere ich mal dieses Plugin “Live” mit …

sudo apt install vdr-plugin-live

Und ich gucke mal welche Treiber sich um die GraKa kümmern. Vermutlich Keine von NVidia…

Ich klemme wieder die 0.62 SSD an … gute Nacht …

16.10.2021

Ich finde diesen Tread mit GENAU meinem Problem.

Link Lautstärke Problem

Dort empfiehlt Einer :

Versuch mal im OSD die Lautstärkenregelung auf “Software” umzustellen; steht bei dir vermutlich auf “Hardware”.

Edit:
Unter System – Einstellungen – Plugins – softhddevice – Audio – Lautstärkesteuerung

Und das FUNKTIONIERT tatsächlich.
Aber wie soll ein Normalo auf so etwas kommen.

In den Einstellungen vom Plugin softhddevice steht hinter den Einträgen “anzeigen“. Wer sollte vermuten das dahinter tatsächlich das Anzeigen von mehr Optionen steht. Deswegen hatte ich es nicht angepackt. Außerdem schaltet man die anzeige NICHT etwa mit ENTER/Ok EIN, sondern mit der “nach Rechts” Taste.

Auf den ersten Blick sieht das OSD-Menü ja simpel aus, ist aber extrem verschachtelt. Oft weiß ich was ich suche finde es aber absolut nicht wieder. Her mit einer Web-Oberfläche.

Nun vermisse ich noch eine Taskleiste, denn eine dauerhafte Uhrzeit-Anzeige und das Task-Umschalten war schon praktisch.

Und die Sidebar war extrem nützlich um mal eben Terminal/Firefox/YouTube-AddOn zu starten.

Wird wohl nie mehr zurückkommen 🙁

Ich bemerke, das wenn man TV muted, man trotzdem Ton im Browser/Youtube hat, was gut ist. Der Ton im Browser hat nun auch keinen Zusammenhang mehr mit der TV-Lautstärke, was auch gut ist. Jetzt würde ich mir nur noch wünschen, das das TV-Bild/Ton an bleibt wenn der Firefox startet. Muten kann ich TV ja immer noch wenn ich YouTube sehen will.

Ach ja NVidia Treiber ist schon installiert (390.144), nvidia-settings allerdings nicht.

Seltsam ist auch das man scheinbar keinerlei Rechte in einer Konsole im x-Server hat. Z.B. klappt nicht “sudo nvidia-settings”.

Es kommt häufig “Das hat nicht funktioniert …”

Vieles kann man dann aber in der Strg + Alt + F1 Konsole machen.

Dort installiere ich nvidia-settings nach mit …

sudo apt install nvidia-settings

Warum, weil ich zumindest in YouTube Filmen deutliches Tearing sehe, speziell bei Seitenschwenks. Und das ist nach meiner Erfahrung durch setzten des Haken (Nvidia-Settings) unter XSserver Display Configuration/Advances/Force Full Composition Pipeline vermeidbar.

Leider ist nvidia-settings zwar installiert worden aber aus der Vollbild-Konsole nicht aufrufbar, weil der x-Server nicht läuft.

Zurück im VDR (Strg + Alt + F7) gibt es einen neuen Menüpunkt “NVidia-Settings”.

Hat man den Haken dort gesetzt müsste alles nur noch mit “Save to X Configuration File” dauerhaft gesichert werden. Geht natürlich nicht weil man “unwürdig” ist.

UND der Haken scheint diesmal nichts zu bringen. Denn der Haken ist temporär DRIN, das Tearing scheint aber noch vorhanden.

Einige Wochen später

Habe mit dem alten yaVDR 0.62 weiter gearbeitet. Es ist wie immer mal läuft alles tage/wochenlang durch. Dann plötzlich wieder ein Hänger. Und oftmals wenn man gerade eine Aufnahme wiedergibt.

Komm ich häng noch mal die yaVDR 0.7 SSD dran (Prinzip Hoffnung) und mache ein Update mit :

sudo apt update
sudo apt full-upgrade

Es werden über 400MByte geladen/installiert, bringen tat es NIX.

Nach wie vor starkes Tearing im Firefox, gerade bei YouTube sehr störend. Immer noch keine Sidebar (wird auch nie mehr wiederkommen), der Firefox muß mit der FB gestartet werden. TV-Live Bild/Ton werden nach wie vor abgeschaltet, wenn Firefox startet.

Das neue System ist sooo befremdlich und starr, warum kann man bestimmte Verhaltensweisen nicht im OSD justieren.

Nach 30min klemme ich wieder die yaVDR 0.62 SSD dran…

24.6.2022

Nach Monaten nochmal die 0.7 Ansible SSD angeklemmt und das System upgedatet mit :

sudo apt update
sudo apt full-upgrade

Es werden ca. 500MB geladen/installiert. Optisch hat sich wieder nichts verändert. Im speziellen ist die Titelleiste des Firefox-Browser immer noch mega GROß. Rechtsklick auf diese Leiste und man kann Sie ausblenden, besser, aber purer Zufall es die Option gibt.

Nach wie vor schade, das das TV-Frontend komplett deaktiviert wird startet man den Firefox. Und den muß man nach wie vor per Fernbedienung und Menü-Diving starten. Kein besonderer Aufwand, war aber vorher mit der Sidebar-Leiste viel besser.

Da im Rechner eine passiv gekühltes NVidia-Kärtchen (GT 610 1GB) steckt und deren Kühler doch recht kuschelig ist, baue ich den PC etwas um.

Der Tower liegt ja auf der rechten Seite und die linke Seitenwand (obenliegend) bietet Lüfterlöcher für einen 120er Lüfter. Ein Griff ins Regal und Lüfter ist montiert. Der grellen Lüfter LED Beleuchtung kappe ich ein Drähtchen und AUS.

Der jüngere Lüfter läuft zum Vergleich mit Steinzeit-Geschwistern von Natur aus echt leise. Trotzdem höre ich Ihn und schalte einen Regler dazwischen, den ich manuell auf ¼ der Speed stelle. Nun ist der Lüfter quasi unhörbar. Ich lasse den Lüfter dezent Luft ins Gehäuse blasen, exakt 50:50 auf GraKa/CPU. Das Netzteil saugt dann dezent ab. Zudem sind überall Luftlöcher im Gehäuse.

Das diese thermische Verbesserung die Stabilität des yaVDR 0.62 (ja ANSIBLE geht mir auf den Keks) verbessert kann eigentlich nicht sein, denn …

Der Rechner (das gnadenlos veraltete OS UBUNTU 14) hängt sich total sporadisch auf. Manchmal hängt es schon beim Kaltstart, mal (öfters) bei der Wiedergabe einer Aufzeichnung. Nie jedoch unter YouTube oder KODi.

Und weil es auch nach einem Kaltstart passiert, kann man meines Erachtens die Temperatur ausschließen. Aber Cool ist immer gut gibt ein besseres Gefühl.

10.7.2022

yaVDR 0.62

Neulich mal zum testen anstatt der NVidia GT 610 eine noch schwächere Readeon HD4350 mit nur 512MB in den TV-Rechner eingebaut. Hmm, und wie ich gerade bemerke eine RADEON=AMD= ich habe einen NVidia-Treiber installiert (Voll-Honk). Egal es lief alles zwar ziemlich langsam aber sehr stabil.

Nach 2 Tagen war es mir aber alles zu träge (es war ja auch nur zum testen der System-Stabilität) habe ich wieder die GT 610 eingebaut.

Und danach Treiber de/installiert :

sudo apt remove nvidia-380
sudo apt install nvidia-380

Seit dem läuft das System soweit stabil. Aber hin und wieder scheint es zu hängen, immer wenn man zum Live-TV zurückkehrt. Im Taskmanager (htop) sieht man dann irgendwas mit Pulse-Audio.

Es hilft im Web-Frontend unter Allgemein das Grafiksystem nochmal zu speichern, danach geht alles nahtlos weiter, laufende Aufnahmen werden NICHT gestört.

20.7.2022

Web-Frontend

Mit dem SETUP ‘vdr-sxfe@vdr-plugin-xinelibout‘ lief tagelang alles stabil, selten mußte ich mal ins Web-Frontend und [SPEICHERN] klicken damit wieder alles lief. Aber das Spulen in Aufnahmen war damit recht zäh.

Ich schaltete wieder um auf ‘xine@vdr-plugin-xine‘ mit dem dann auch das Spulen/Editieren von Aufnahmen wieder flutscht.

Kurz darauf wieder ein totaler System-Crash (Bild friert ein Sekunden später gibt auch die Sidebar auf).

Ich schalte um auf ‘vdr-plugin-softhddevice

Damit scheint alles stabil soweit…

Nö, nachdem tagelang keine Hänger passierten sind Sie wieder da, mit aller Macht. Vollkommen sporadisch und an keiner Anwendung festzumachen. Manchmal direkt nach dem Kaltstart, meistens einfach mal so. Ich brauche oft in solchen Momenten nicht mal selber was gemacht zu haben.

Ich bleibe nur bei 0.62 weil 0.7 so untauglich ist 🙁

Ca. Januar 2023

Fehlereingrenzung am yaVDR 0.62 würde evtl. auf die Grafikkarte hindeuten. Allerdings scheue ich eine Neue GraKa nur auf Verdacht hin zu kaufen. Obwohl so langsam könnte sich das lohnen, denn YouTube frisst GraKa’s zum Frühstück. Komisch vor einer Weile von einer luschigen 2-Kern CPU auf mein aussortiertes Arbeits-Rechner Mainboard umgerüstet. Mit 4-Kern CPU und 8GB RAM ein Quantensprung und verbraucht kaum mehr Strom. Am Anfang “scheiße ist das schnell”, inzwischen denkt man schon wieder “YouTube kann man beim Seitenaufbau zusehen”.

Neue GraKa also…muß billig und passiv und schnell sein und 4k aus dem Ärmel schütteln. So was wie eine NVidia GeForce 1030 für deutlich unter 100€ vielleicht…

Mal suchen … eine GeForce GT 1030 2GB DDR5

Oh, Völkner steht an erster Stelle, voll das Vertrauen, die haben Amazon-Pay. Ich will bestellen, mein Browser kennt das Passwort noch, ab in den Warenkorb. Es mach POFF, eine Meldung geht auf “Ware wurde aus Warenkorb gelöscht”. Ein weiterer Versuch die GraKa wieder in den Warenkorb, zur Kasse, das Gleiche.

Verärgert wähle ich bei Geizhals mal “incl. Versand” nun ist Völkner an 2. Stelle und Firma XYZ an 1. Stelle und die haben auch Amazon-Pay (ich steh drauf) und die Webseite sieht schön aus (haha prust-huust). BESTELLT …

Laut USERBENCHMARK.com ist die GT 1030 ca. 600% schneller als die steinalte GT 610. Nicht das man es mit yaVDR merken würde, weil dort nur die 2D Darstellung zum tragen kommt.

Ich bin mal gespannt ob sich das mit YouTube bemerkbar macht. Ist auf jeden Fall für den kommenden 4k Fernseher schon mal sinnvoll. Auch werde ich EasyVDR nochmal damit testen. Und wahrscheinlich noch einmal yaVDR 0.7 wo ja starkes Tearing mit dem Firefox und YouTube sichtbar war.

Wenn ich ehrlich bin kann es die Grafikkarte eigentlich nicht sein was diese Hänger verursacht. Nach dem Umbau sind nur DVB-S2-Karte, Grafikkarte und Netzteil gleich geblieben.

Netzteil kann man ausschließen, DVB-S2-Karte und Grafikkarte sind beide in früheren Gehäusen durchaus sehr heiß geworden. Trotzdem, stürzt der Rechner ab kann man oft mit Konsole/Firefox noch eine Weile arbeiten. Nach einigen Minuten hängt Er sich dann aber total weg.