Habe schon mehrmals für 30€ ein Upgrade online gekauft. Aber diese mal schreckt mich die Adress-Eingabe total ab.
Warum wollen die jetzt nach gefühlt 13 Jahren plötzlich die Privat-Adresse ?! Wozu soll das bitte gut sein bei einem Online-Produkt ?
Einen Tag später
Die Neugier hat obsiegt. Ich kaufe Cubase 13 Elements online.
Und ihr bekommt EINE Privat-Adresse bitteee …
Wieder einmal versagt GiroPay schon bei der Eingabe der IBAN/BIC. Das Konto gibt es nicht wird übersetzt gesagt. Schöne deutsche Bezahl-Welt. Der Zusammenschluß der Banken bekommt es nicht ansatzweise hin ein einfaches Online-Bezahlsystem zu implementieren.
Erstmal die Textgröße von 120% auf 100% runter gedreht. Hmm, ganz OK, aber an meinen 28″ 4K-Monitor könnte es durchaus noch kleiner dargestellt werden. Scheint aber nicht zu gehen. Ich vermisse diese ZOOM-Einstellung von Win 10, der Wert stand auf ca. 350%
Aha, das nennt sich nun “Skalierung” und wird erst nach dem Ab/Anmelden sichtbar. Nützlich wenn man die passende Skalierung sucht (geht bei Linux on the fly).
Die Fenster haben wie früher runde Ecken und werfen (mächtige) Schatten sind aber nach wie vor nicht in 3D wie z.B. Windows XP oder Windows 7.
Im Dunkel-Modus sind aktive Fenster quasi nicht zu erkennen. Im Unterschied zu Linux MINT ist die Titelleiste aktiver Fenster ein-färbbar mit einer Akzent-Farbe. Leider sieht man diese in modernen Fenstern (wie z.B. den Einstellungen) überhaupt nicht. Schön das die Akzentfarbe der Titelleiste immerhin bei älteren Fenstern auftaucht. Windows ist ja so schön kohärent aufgebaut. War das früher schön, als ALLEs EINEM Design folgte und man das Gefühl hatte in EINER Design-Welt zu sein.
Inaktive Fenster sind auch im Dunkel Modus vom Desktop kaum zu unterscheiden. Man kann es auch übertreiben mit dem Dunklen.
Eben mal diese immens großen Fenster-Schatten verkleinern/deaktivieren. Die Eingabe “schatten” in den Einstellungen findet nichts. Die Suche nach “leistung” (logisch wenn man “Schatten” sucht) führt dann wieder in die Windows-Optik-Steinzeit zu den Leistungsoptionen. Dort ein Häkchen entfernt und die Schatten sind weg. Schatten verkleinern ist scheinbar nicht.
Der Datei Explorer
Wie ich den hasse …
Früher sah man immer direkt alle echten Laufwerke, man wußte wo man was gespeichert hatte. Und das waren nicht immer diese Lokationen wie “Eigene Dateien”, Bilder, Dokumente usw. Einfach Laufwerk und Ordner.
Immer sieht man im Datei Explorer so dämlichen Dinge wie Favoriten oder Schnellstartleiste. Darunter dann irgendwo mal “Dieser PC”. Umsortieren ist hier nicht groß erlaubt. Und das “Dieser PC” muß man immer wieder aufklappen. In Linux MINT sind immer alle Laufwerke direkt sichtbar. Mich irritiert das seit einer Ewigkeit. Nicht das man Laufwerke nicht finden würde aber oftmals nur über einige Klicks.
Das schlimmste überhaupt sind diese Ribbon-Bar’s. Besonders schlimm in Windows 10. Aber ich sehe die haben sie deutlich entschlackt. Jedenfalls war das ein Greuel diese bunte Options-Grafikwüste durchzusehen, nach dem Motto “rate mal was ich bedeute”.
Früher drückte man die ALT-Taste man war im TEXT-Menü, lesen und fertig. Ein ALT + B hieß BEARBEITEN, über Jahrzehnte lang haben sich bestimmte Kürzel eingeprägt. Aber die Menschheit scheint zu doof zum lesen zu sein. Heutzutage muß alles mit bunti ICON’s zugekleistert werden, deren Sinn sich optisch kaum mehr erraten läßt.
Abgrundtief hasse ich auch den großen Abstand der Datei-Zeilen vertikal zueinander. Dieser Abstand ist viel zu groß, zerreißt die Kompaktheit der Datei-Liste. Man hat einfach viel weniger Dateien im Auge.
Ah, es gibt tatsächlich ein Funktion um die Normalität wieder herzustellen. Anzeige/Kompakte-Ansicht.
Klasse es gibt endlich noch mehr Unter-Ordner, z.B. reichte der “Bilder”-Ordner einfach nicht mehr aus. Jetzt gibt es darin noch den “Bildschirmfotos”-Ordner. Eigentlich reicht es doch EINEN-Ordner für Bilder zu haben.
Fein im Video-Ordner gibt’s auch ‘nen neuen “Eigene Aufnahmen”-Ordner !
Eben mal schauen wie viel Speicher auf den Laufwerken frei ist ohne extra “Eigenschaften aufrufen zu müssen. In der Statusleiste steht “22 Elemente” – ähm JA das ist recht informativ, hilft mir aber NULL weiter.
Ich kontrolliere ob die Statusleiste überhaupt sichtbar ist (Drei-Körner-Menü/Ansicht/Statusleiste), JA die ist an und schlimmer diese Elemente-Zahl ist die Statusleiste !!
Warum steht dort nicht einfach x-Elemente soundso viel Speicherplatz belegt/frei ?! Informationen die man eben so brauchen könnte.
Ah, mit fällt ein auf “Dieser PC” werden ja alle Laufwerke mit Füllgrad aufgelistet – trotzdem …
Schön, Laufwerk E: hat genug Speicher frei … hmmm welches echte Gerät (HDD/SSD/NVMe) war das nun wieder ? RM/Eigenschaften ahh klar ich Dummerchen : Laufwerk E: ist ein “Lokaler Datenträger”. Hätte ich jetzt nicht vermutet. Aber auf dem TAB-Reiter Hardware wird nun bestimmt eine Vendor-Kennung angezeigt … ja, aber es werden ALLE Laufwerke gelistet OHNE meine Drive-Namen, sehr hilfreich. Es geht also wieder mal nicht ohne die … tja wie hieß dieses Steinzeit-Toll gleich wieder … egal ich suche nach “Laufwerk”, nix. Ah, in M$ Bürokraten-Deutsch hieß das Datenträgerverwaltung, auch nicht, ich muß Googeln, unfassbar !!
Ich lande bei M$ dort steht auch es heißt “Datenträgerverwaltung” … nochmal in die Suche eingegeben “Datenträgerverwaltung” :
Oh man bin ich blöd – ich hätte natürlich wissen müssen das bei dem Suchbegriff “Datenträgerverwaltung” das richtige Suchergebnis darauf “Festplattenpartitionen erstellen und formatieren” heißt !! Ist doch absolut logisch.
Und das Tool sieht immer noch so aus wie vor 20 Jahren, geil 😉
Durch pures herumprobieren auf das E: Laufwerk und dort Eigenschaften sehe ich dann mal einen Hardware-Namen – juchuu
Einstellungen
Nach wie vor gefallen mir die Einstellungs-Seiten nicht.
Es ist echt unfaßbar das es immer noch das alte Design (z.B. Systemsteuerung) und das neue Touch-Design parallel gibt. Und wie ich dieses Touch-Design hasse seit Windows 10. Viel zu große Darstellung, weswegen Optionen optisch kaum zu trennen sind, gerade im Dunkel-Modus.
Uhrzeit
Ganz großes Kino, es könnte sein das Windows 11 es tatsächlich hinbekommt die Uhrzeit mal richtig anzuzeigen – SENSATION !!
Nach Jahren in denen ich es unter Windows 10 nicht hin bekam das die Uhrzeit mal korrekt angezeigt wurde, ein Wunder.
Kann man ja eigentlich nicht fassen oder ? Egal was ich in Win 10 auch anstellte, beim nächsten Systemstart war die Uhrzeit wieder um 2h verschoben. Egal ob ich automatische Zeitumstellung, Manuelle Eingabe oder was auch immer wählte.
Der gleiche Rechner (Dual-Boot) mit Linux MINT, Null-Problemo.
Am nächsten Tag – DIE UHRZEIT IST WIEDER FALSCH 2023
Goil, Windows hat Jahrzehnte immer die Uhrzeit korrekt angezeigt bis Windows 10, dann war’s vorbei.
Fenstermanagement
Was selbst in Linux MINT Standard ist geht plötzlich in Windows 11 im ersten Eindruck nicht mehr. Eben mal ein/zwei Fenster an den Bildrand ziehen und es skaliert sich selber. Nix tut sich, in Windows 10 ging das noch. Wie kann man so etwas nützliches nicht mehr unterstützen ?
OK, geht doch noch, muß aber eingeschaltet werden. Einfach nach “andocken” suchen um die Funktion zu finden.
Aber mal ehrlich, sowas sollte von “Natur” aus auf EIN stehen.
Taskleiste
Soll ich’s erwähnen, ist doch nur ‘ne Kleinigkeit.
Geht mir eben aber wieder tierisch gegen den Strich. Laufende Programme optisch suchen zu müssen in der vollen Taskleiste. Früher zwei Bereiche, Start-ICON’s und daneben laufende Programme, beides schön getrennt. Ein Blick-Klick Programm gewechselt. Linux MINT macht das heute noch genau so, einfach weil es gut ist. Windows 11 in 2023 macht wieder genau denselben MIST wie Win 10. Fröhliches ICON-Raten/finden, weite Mauswege bis zum Klick. Ist einfach total zeitraubend. Klar gibt’s auch ALT + TAB aber darum geht’s nicht.
Noch dümmer finde ich aber, das die Taskleiste sich fröhlich umskaliert in der Breite. Kommt irgendwas hinzu wird eben alles gedehnt. Das geht mir beim Arbeits-Laptop tierisch an die Nerven. Dort wird oft irgendwas ein/aus geblendet und die Taskleiste verändert immer wieder mal ihre Ausdehnung.
Das Snipping-Tool
Es war mal ein recht brauchbares Tool, wurde aber in Windows 11 förmlich zerstört. Unter Windows 10 war das Tool noch sehr aufgeräumt. Öffnen, NEU klicken, Bereich markieren, Programm kommt nach vorne zum Speichern – fertig.
Das Windows 11 Snipping Tool ist vollgestopft mit ICON’s und tritt NICHT wieder in den Vordergrund nach dem Kopier-Vorgang.
Auch suche ich vergebens nach der Speicher-Option, finde aber keine unter den Rate-Icon’s weil das Fensterchen zufällig zu klein ist um das Disketten-Icon sehen zu können, klasse.
Suchfunktion
Unfaßbar – nach einer Suche zeigen sich einige Ergebnis-Dateien. Und das immer in einer NICHT-Detail Anzeige mit übergroßen Zeilen. Ich gehe auf die Detail-Anzeige und möchte nur nach Datum sortieren. Windows fängt wieder von vorne eine längere Such-Aktion an, WARUM ? Ich will nur “diese Ergebnisse” nach Datum sortieren, nicht neu suchen !!
Updates
Auch hier, Microsoft hatte schon vor gefühlt mindestens 10 Jahren erklärt Windows 10 wäre für ALLE Zeiten das letzte Windows und würde von nun an nur noch Upgedatet.
Davon abgesehen erinnere ich mich zudem das Microsoft auch mal versprochen hatte das es weniger Neustarts geben wird durch Updates. Oder lautete das Versprechen “KEINE Neustarts mehr”.
Ich muß es hier schon wieder erwähnen, Linux MINT hält das viel besser ein. Dort pfeifen auch ständig Updates rein, die meisten jedoch werden “on the fly” aufgespielt, fertig, kein Neustart.
Windows 11 jedoch ….
Niemals nie wird es vorbei sein – NEUSTART’s in 2023
Sonstiges
Mir fällt auf, das eine HDD ständig am arbeiten ist, was treibt Win 11 hier ? Aha, da läuft ein Index-Dienst, die HDD’s beruhigen sich nach gefühlt 30 Minuten.
Erstmal unnötige Programme/Apps deinstallieren …
4k Auflösung ist für Windows 11 aktuell kein Problem mehr. Was habe ich mit Windows 10 noch gerungen. Es brauchte mehrere Updates bis endlich mal eine brauchbare Schrift/Icon-Skalierung möglich war.
Im Vergleich habe ich unter Linux-MINT schon ein paar mal versucht auf 4K hochzuschrauben, ohne Erfolg. Die Auflösung einzuschalten ist null Problem. Aber irgendwie schafft man es nicht, das alles optisch passt.
Eine Software-Deinstallation bricht mit Meldung “blabla.exe konnte nicht gefunden werden” ab. Früher gab es dann eine Option “aus der Liste entfernen”, heute nicht mehr.
Ich meine auch das sich Windows 11 minimal langsamer als Windows 10 anfühlt. Ich hätte auch erwartet, das Programme mal etwas schneller starten, aber nix.
Doch, vieles hat so eine kurze “Zögerlichkeit” wie ich es nur von Linux kenne. Fühlt sich für Windows jedenfalls nicht mehr so gut an wie seit eigentlich immer.
Bluetooth
Auch hier scheint es keine Besserung zu geben im Vergleich zu Windows 10. Nach wie vor schafft das modernste Windows es nicht mal eine einzelne mp3-Datei nach einem Smartphone zu übertragen. Jedes mal muß ich einen USB-Stick bemühen.
Schizophrene Kontext-Menü’s
Wird Microsoft es jemals schaffen eine in sich konsistente Benutzerführung (wie früher) zu erschaffen.
Z.B. “Senden an …” gibt es im Touch-Kontextmenü nicht mehr. Man braucht nun noch mehr Klicks um das alte (häßliche aber übersichtliche) Kontext-Menü aufzurufen. Dort kann man dann mit noch mehr Klicks wieder “Senden an …” benutzen.
Ich verstehe, das man Touch-Bedienung integrieren muß, aber entweder ganz oder gar nicht. Ich krieg immer die Krise wenn zwei Dinge nebenher laufen und sich optisch absolut unterscheiden.
Gut, das Windows nicht mehr mein Arbeitssystem ist sondern Linux MINT. Das ist so wie es Windows früher mal war, aber mit vielen kleinen Verbesserungen.
Zweigleisig wird auch mit der Darstellung im allgemeinen verfahren. Windows 11 läuft bei mir in 4k, bestimmte Fenster werden aber unter aller Sau dargestellt. Da pennt doch Einer bei Microsoft.
Schrift-Darstellung wie in der Steinzeit (4K Monitor und Auflösung)
CUBASE 10.x.x (ich weiß, ist veraltet)
2 Wochen nach dem Upgrade auf Windows 11 probiere ich CUBASE mal intensiver aus.
Komisch, was passiert hier. Egal auf welchen File-Dialog ich gehe, CUBASE braucht eine kleine Weile bis z.B. die Liste der Preset’s eines Plugin’s angezeigt werden, und das scheinbar bei jedem Aufruf auf’s neue.
Das geht ja mal gar nicht, weil man das extrem häufig braucht und der Arbeitsfluß darunter extrem leidet.
ALLERDINGS ….
Nach einem absichtlichen Neustart von Windows 11 funktioniert plötzlich alles so wie immer, also Entwarnung.
Auch nach mehreren Tagen alles soweit OK.
Aussagekräftige Fehlermeldung(en)
Rate mal Fehler-Meldungen
OK, ich schließe dann mal “Das letzte USB-Gerät” erneut an 🙂
Diese Meldung könnte DEUTSCH sein …
Oder so etwas hier … ratet mal was gemeint sein könnte und das Laufwerk müssen wir auch nicht wissen (der “Satz” ist wirklich so zu ende).
Wochenlang, nein Monatelang verweigere ich dem “guten” alten Windows 10 das Update auf Windows 11. Dieses poppt immer mal wieder mit wunderschönen Bildern auf.
Durch Zufall bekomme ich auf einem Arbeits-Notebook auch ein Update auf Windows 11. Und da sich dort optisch/bedientechnisch alles als besser und spürbar schneller zeigt bin ich nun nicht mehr abgeneigt Win 11 auch am Heimrechner zu installieren.
Berühmte letzte Worte “ist ja mal eben gemacht …”
Mein Heimrechner hat Dual-Boot (GRUB) mit Windows 10 und eben Linux MINT. Linux ist DAS Arbeitssystem mit dem ich absolut glücklich bin. Her mit Windows 11 …
Windows 11 Update – Die absolute Odyssee
Ich klicke in Windows 10 selber den “Herunterladen und Installieren”-Button.
Mir geht es direkt gegen den Strich, das kein ordentliches Installations-Fenster erscheint, nix, tut der PC was ?!
PC ausgeschaltet “Updates werden verarbeitet”.
PC eingeschaltet “Updates werden…Bereinigung wird ausgeführt”.
Schnautze voll … nächster Tag
Update lädt NICHT steht bei 7% still … ich spiele ein wenig rum bis irgendwann wieder der Button “Herunterladen und Installieren” da ist – KLICK
Ein .NET Update wird klaglos installiert, das folgende Windows 11 Update wird wieder NICHT geladen !!
Windows 11 – Herunter laden geht nicht voran
Irgendwie gelange ich im Internet nach Microsoft, installiere die sogenannte “Integritätsprüfung”, danach soll ich es wohl noch einmal versuchen. Update lädt tatsächlich, Installation beginnt … “ist bestimmt gleich fertig”…
Das ganze endet mit einem Fehlercode … ich besorge mir den “Windows 11 Installations Assistent” für eine manuelle Installation. Damit dauert der Versuch schon deutlich länger. Eine ältere HDD wird beackert und klingt merkwürdig, habe ich noch nie gehört.
Ab 80% tut sich kaum mehr was, Mittagessen, danach breche ich ab, NEUSTART.
Die Windows 10 eigene Update Funktion lädt wieder nur bis 10% – ENDE. Ich starte wieder den “Windows 11 Installations Assistent” der von 0 bis 70% in einer Minute durchrennt dann geht es kaum mehr voran. Ich erkenne per Taskmanager das mal die vollen 100MBit kurz ausgenutzt werden.
Die HDD-LED wurschtelt noch kräftig, aber ab 77% scheint sich nix mehr zu tun. Laufwerk C:=Gähn … plötzlich fängt der Fortschrittsbalken wieder von vorne an von 0 bis 20%
Dann verschwindet unerwartet das ganze Fenster, kurz darauf ein kleines Windows LOGO mit “Windows”-Schriftzug, sehr informativ.
Dann wieder ein mittelgroßes Fenster “Updates werden abgerufen/gesucht”. HDD-LED flickert, Ethernet=Gähn, CPU=Penn und C:=Zzzzz
Windows 11 – Updates werden abgerufen
Bei 46% (von was auch immer – habe Übersicht verloren) hängt der Rechner ewig rum bis eine “…einige Minuten” Meldung kommt. Darauf folgt ein Fehlercode 0xc00000f0
Ich wiederhole alles zum gefühlt 5ten mal !!!!
“…einige Minuten” – “Installationsbereitschaft wird geprüft”
Gebt mir bitte einer einen Revolver !!! Das kann doch nicht wahr sein !!
Da will man schon mal nach Jahren Updaten und es geht nicht.
Eine idiotische nichtssagende Meldungen folgt der Anderen. Fenster mit unterschiedlichsten Größen erscheinen/verschwinden. Fehlercodes die dich ins Informations-Nirwana führen. Was machen bloß ältere Leute mit so etwas ?!
Das ist alles nur keine ordentliche Installation !!
Bin ich froh das LINUX bei sowas viel unkomplizierter ist.
LÖSCHEN
Ich lösche vieles von der NVMe, bekomme so anstatt ca. 12GB nun 29GB an freien Speicherplatz. Man kennt ja Windows …
Wieder starte ich den separaten “Windows 11 Installations Assistent”. Der quält sich ab ca. 70% laaangsam voran.
Und wieder fällt mir auf, das unter Leistung im Taskmanager so gut wie nix abgeht. Weder Ethernet, noch CPU, noch Laufwerk C:
Was treibt Windows denn die ganze Zeit, mühevolles zeichnen des Prozent-Update Stand oder wie ?! Sorry, aber allein dieses untätige Verhalten ist eines Updates unwürdig.
30min später 87% nix tut sich … wie armselig … was tut man hier, bis in die Nacht mit Augenringen zugucken nur um eine kryptischen Fehlercode zu bekommen dessen Aufschlüsselung ziemlich unmöglich ist.
Windows 11 – Der tut nix der will nur spielen (ca. 1% in 15min)
Nochmal 20min später 89% und nach wie vor schlummert das System vor sich hin – krass
Fehler gefunden und dennoch FAIL
Klar, hat man schon vor langer Zeit gehört TPM und Secure Boot schwebt auch schon lange in der Luft.
Per tmp.msc kann man sehen ob das TPM-Modul am Mainboard aktiv ist und welche Version (in der Regel 2.0).
Zusätzlich muß jedoch auch “Secure Boot” im UEFi (BIOS) eingeschaltet sein. Ich habe ein Gigabyte AORUS-Board. Dort im BIOS unter Boot gibt es einen Eintrag CSM Support der bei mir Enabled also AN war. Dieser muß temporär ausgeschaltet werden. Dadurch erscheint dann der Secure Boot Eintrag, den man nun mit Enable einschaltet. Gleich danach kann (und sollte) man CSM Support wieder Enablen.
Und siehe da, der “Windows 11 Installations Assistent” flutscht nun durch.Nun klappt es endlich … ähh NÖÖ !!
Denn leider steht am Ende bei mir immer noch der FehlerCode 0xc00000f0 mit dem man NULL weiterkommt – DANKE M$
Der Code sagt sowas wie “irgendein SMB-Server hat irgendein Problem” Gesülze. Versteht kein vernunftbegabter Mensch.
Am nächsten Tag Abends
Komm versuchs noch mal, ich gehe wieder ins BIOS.
Als ich in Boot “Secure Boot” auf Enable stelle kommt eine Warnung “CSM is Loaded ….” also CSM ist aktiv bitte deaktivieren/rebooten.
CSM ausgeschaltet, Reboot, NIX geht mehr !!!!!!!!!!
PANIK !!!!!!!!!!
Kein BIOS-Piepton, Tastatur wird nicht mehr mit Strom versorgt/leuchtet nicht mehr und kein Bild.
Der Rechner scheint in einer Schleife gefangen, alle paar Sekunden dreht ein Lüfter leicht hoch.
Ist doch kein Problem, mache ich eben ein CMOS-Clear.
Aber was ich auch versuche nichts half.
220V Stromkabel abgezogen, Netzteil-Schalter AUS, CMOS-Clear-Jumper 15 Minuten drauf und Batterie raus. Brachte alles NICHTs.
Das gibt’s doch nicht – man muß doch ein Mainboard in den Auslieferungszustand bringen können !
Nächste Morgen ohne große Hoffnung
Nachdem ich ALLE USB-Kabel mal abgezogen hatte (wegen rückwärtiger Stromversorgung) und ein ersatz-Netzteil erfolglos probiert hatte dachte ich tausch mal testweise die Grafikkarte.
Und es funktioniert, BIOS-Piep ist da, Tastatur wird angeblasen und Bild ist da.
Ich gehe direkt mal ins BIOS das mich mit der Meldung “BIOS-Reset erfolgt blabla” begrüßt !! Du verdammte Drecks@&% willst mich wohl verarschen !!!!!!!
Ich lade die Optimierten-Einstellungen, alles läuft.
Komm setz mal hurtig die alte Grafikkarte wieder ein, LÄUFT !!
Kann man doch nicht fassten oder !
Und alles nur weil ich Windows 11 installieren möchte aber Microsoft nicht in der Lage ist eine für Normalsterbliche verständliche NEGATIV-Meldung zu bringen warum es nicht klappt.
Tage später
Inzwischen hatte ich mir eine Windows 11 *.ISO auf einen bootbaren USB Stick gemacht. Traue mich aber nicht, von dem Stick zu booten, da ich Angst habe Windows 11 zerstört mir auf dem Weg GRUB.
Außerdem soll das vom Stick dann wohl eine NEUINSTALLATION sein, will ich nicht.
Ich starte nochmal Windows 10 und Recherchiere. Irgendwo finde ich einen Hinweis was zu tun ist wenn’s nicht weitergeht mit der Windows 10 internen Update-Funktion.
Es gibt einen Ordner C:\Windows\SoftwareDistribution den man komplett löschen kann. Dort liegen eben Fragmente runtergeladener Updates. Zuerst muß man aber den Update-Dienst stoppen.
Konsole als Admin öffnen und nacheinander eingeben :
net stop wuauserv
net stop bits
Nun versuchen so viel wie möglich im besagten Ordner zu löschen danach die Dienste wieder starten.
net start bits
net start wuauserv
Nun nochmals nach neuen Updates suchen lassen…danach klappte es endlich das Windows 11 sichtbar geladen wurde. Ein Armutszeugnis für Microsoft das man hier so stark manuell eingreifen muß.
PS : ich habe Secure Boot NICHT im BIOS aktiviert – trotzdem klappt alles mit der Installation, gegen jede Anleitung im Netz
Nach der Installation, die gefühlt eine Stunde dauerte (trotz modernem System und SAMSUNG NVMe) ist erstmal GRUB immer noch in Funktion (puhh). Ich logge mich in Windows 11 ein und es dauert eine kleine Weile, weil Windows wahrscheinlich alles so wie in Windows 10 herrichten muß. Und tatsächlich sind alle Schriftgrößen so wie gewohnt, die Icon-Größen auch.
Da mich Windows kaum mehr interessiert, schon gar nicht als Arbeitssystem beende ich es direkt wieder.
Erstmal wieder Linux MINT starten, so clean, so übersichtlich, so retro … simply BEAUTIFUL
Grafikkarte (NVidia GeForce GTX 650Ti Boost) Lüfter stehen still
Mit PC’s kannste was erleben. Wie ja oben beschrieben nagelneu und wunderbar arbeitende Wasserkühlung verbaut. Zuerst schien auch alles OK, zumindest unter MINT weil ich damit eigentlich nur am Desktop arbeite.
Nach langem habe ich nochmal Bock Musik zu machen mit Windows 10 und Cubase 10. Nach ca. 15 Minuten der leichten Überarbeitung einiger Sounds, wird plötzlich der Bildschirm schwarz mit der Meldung “kein Signal”. OK, kann mal vorkommen, RESET und Cubase wieder gestartet. Nach kurzer Zeit wieder dasselbe !!
Dann auf einmal auch mit Linux MINT der gleiche Effekt.
Nach einer Weile der Fehlersuche komme ich auf die GraKa. In MINT starte ich NVidia-Settings womit ich die GPU-Temperatur ablesen kann. Und Diese ist schon im Ruhezustand auffällig hoch mit leicht über 60 Grad. Ich installiere den Grafik-Benchmark GLMark 2, starte Ihn und beobachte die GPU-Temperatur. 70°, 80°, 90° und bei 102° Celsius kackt dann verständlicherweise die GraKa ab.
Genau das Gleiche passiert auch unter Windws 10 mit einem FurMark und GPU-Z. Auch mit Cubase (eher leichte Grafikkost) sieht man das sich die GPU-Temperatur schön langsam der 100° Marke nähert.
Der Fehler ist also gefunden, die Kühlung der GPU.
Vor dem Kauf/Einbau der neuen Wasserkühlung hatte ich die GraKa gereinigt. Kurz die 4 Schräubchen des Doppel-Lüfter Rahmens raus und die Heatpipe-Kühlkörper mit einem Pinsel und Pusten gereinigt. Danach Lüfter-Rahmen wieder drauf. Dabei hatte ich nicht einmal den Lüfter-Stromstecker von der GraKa abgezogen.
Egal, ich gucke mir die Lüfter der GraKa mit Temperaturanzeige und laufendem Benchmark an. Sowohl unter MINT wie auch mit Windows 10. Beide Lüfter stehen still und das auch bei Temperaturen von 80-95° !!!
Hmm, drehen sich die Lüfter denn wenn man den PC einschaltet, JA, für 1-2 Sekunden. Ich kenne die GraKa so das die sogar extra kurz aufheulen, als wenn man ein Auto mit kurzem Gasstoß startet. Das passiert auch.
Wie kann sich eine GraKa bei gleicher rundum Hardware derart in Ihrem Verhalten ändern. Kurz vor der WaKü Neukauf Entscheidung hatte ich zur Fehlersuche mal kurz eine ältere GaKa mit NVidia Chip im PC.
Komisch ist aber folgendes, das UEFi hat eher KEINEN Einfluß auf die GraKa Lüftersteuerung. Die GraKa steuert ihre Lüfter autonom, was also hat sich geändert ?!
Stunden damit verbracht einen Zeitrechner provisorisch zusammen zu fricklen um entweder Windows oder Linux MINT zu installieren.
Ein Fluch auf MICRO$OFT…Windows 10 will kein Lokales Konto mehr, Windows 7 war nach gefühlt 1h drauf.
Der uralt Explorer Browser war quasi nicht mehr nutzbar. Von Webseiten Fehldarstellungen über Zertifikat-Gedrisse bis zur Unbedienbarkeit von Webseiten war einfach alles dabei.
Eben mal ‘nen Firefox runterladen oder einen NVidia-Treiber installieren, nö. Ich mußte wirklich auf meinem Haupt-PC unter MINT den Firefox downloaden und auf einen USB-Stick speichern.
Nun war Firefox auf Windows 7 drauf, schnell den richtigen Treiber geladen. Dieser sagt ungelogen “KEINE passende Grafikkarte gefunden”. Dann eben per Gerätemanager den Treiber über M$ online updaten “kein Treiber gefunden”.
Da steckt doch definitiv M$ dahinter. Solche Restriktionen hätte es früher unter XP oder Win95 nicht gegeben.
Schnautze voll ich lade gezwungenermaßen MINT (2,2GB 🙂 und schreibe das Image auf einen USB-Stick … meine Fresse …
Wieder 1h später MINT mit installiertem NVidia Treiber, GLMark 2 läuft, die GraKa-Lüfter ruhen also auch in einer ganz anderen Hardware Umgebung. Ich gebe es auf …
Letzte Idee ist dann, den Lüfter-Rahmen mit beiden integrierten Lüftern von der GraKa zu demontieren und die PC Gehäusebelüftung so umzustricken, das der GraKa Heatpipe-Kühler direkt angeblasen wird.
Einen 80mm Lüfter der seit Ewigkeiten (relativ sinnbefreit) Richtung egal ins Gehäuse bläst platziere ich so um das er direkt Richtung GraKa Kühler bläst. Leider sind die Kühlrippen genau 90° verdreht zum Luftstrom.
Für meinen 80mm Frontlüfter (nicht lachen größer passt nicht rein) mache ich freie Bahn indem ich zwei Festplatten versetze. Dieser Lüfter ist aber von der GraKa so weit entfernt das auch wenn ich Ihn (unerträglich laut) auf FULL stelle dort kaum was ankommt.
Diese Notlösung kommt absolut nicht an das Original heran. Dazu müsste ich irgendwie eine Halterung konstruieren, die einen Lüfter (wie die Originale) direkt in den Kühlkörper der GraKa blasen lässt.
Viel einfacher wäre es natürlich die Original-Lüfter wieder zu montieren und sich ein Stromadapterkabel zur Verbindung mit dem Mainboard besorgt. Oder (hätte man gewußt das so was passiert) direkt in ein WaKü-Set mit eingeplant.
Abends
Habe in den sauren Apfel gebissen und anstatt umständlich ein passendes Adapterkabel zu kaufen selbst Eins gebastelt.
Vorab muß ich sagen das die Elektronik zur Lüftersteuerung defekt zu sein scheint. Wie gesagt beim PC Einschaltet drehen beide Lüfter wie gewohnt kurz an um danach keinen Mucks mehr zu machen.
Irgendwo lag noch ein ausgeleierter 120mm Lüfter dessen 3 Pin Kabel ich benutzte um zumindest 3 Pole der Lüfter zu verbinden. Zu Hilfe kam mir dieses Bild.
4 polig Mini PWM GraKa auf 4polig Mainboard Fan Stecker
Stück für Stück habe ich mit Schwarz beginnend die Kontakte aus der Mini PWM Stecker (Original-Lüfter GraKa) geholt und dann mit dem schwarzen Kabel des (ehemaligen) Lüftersteckers verlötet. Dann Rot und Gelb. Der 4. Pol des Mini PWM war mir dann egal, drei reichen auch.
LÄUFT !! Klar hat man so (angeschlossen an einen Sys Fan Anschluß) keine temperaturabhängige GraKa Kühlung aber immerhin. Per BIOS stelle ich den Sys Fan Anschluß so ein das die GraKa eher ruhig ist. Alle anderen Lüfter natürlich auch.
BurnIn TEST, toll maximal ca. 55° Celsius, mit viel Luft nach oben.
Mit der Lösung kann ich erstmal leben, PC läuft wieder stabil und kein Geld ausgegeben.
Aber was für ein DRAMA das urplötzlich die Lüfterregelung der GraKa versagt. Hatte ich noch nie.
Windows 10 nervt seit einiger Zeit “ich könne auf Windows 11 Upgraden”.
Man hört aber viel Schlechtes über Windows 11, von wegen totaler Überwachung, Gaming Performance ect. Also überwacht werden wir seit VISTA. Deswegen ist mein Arbeitssystem seit vielen Jahren LINUX MINT.
Windows 10
Also mir reichen die Unvollkommenheiten von Windows 10.
Seit Ich ein neues Mainboard habe (1-2 Jahre) kriege ich es nicht hin das die Uhrzeit unter Windows 10 stimmt. Der gleiche Rechner (Dual-Boot) mit Linux MINT zeigt die korrekte Uhrzeit.
Bluetooth ist auch so ein Thema, ständig muß (müsste) ich ein und dasselbe Smartphone neu verbinden, irgendwann gibt man einfach auf. Inzwischen nehme ich wieder einen USB-Stick um eine MP3 auf Phone zu übertragen. Steinzeit dank Windows 10.
Zudem hasse ich diese moderne (touch-riesen) Systemsteuerung, wenn ich Die nur sehe kriege ich die Krätze. Sie passt optisch einfach nicht zu Windows. Am Tablet OK, nicht aber am Desktop PC.
Seit irgendeinem Update z.B. wird das “Bluetooth-Verbindung herstellen” Fensterchen falsch dargestellt, keine Chance den Text zu lesen oder den richtigen Button zu klicken. Absoluter Dreck. Und die Fehldarstellung ist nun schon seit zig Updates vorhanden.
Und was ist das unter Linux schön IMMER meine persönlichen Ordner an der gleichen Position in CAJA zu sehen. Kein Gesuche mehr. Bilder, Videos, Dokumente, Downloads, alles dort wo es sein soll. Ordnung halt.
Und Linux muß auch nicht wegen jedem Popel-Update neu starten. Ein Neustart ist in ca. 20% der Updates erforderlich. Auch gibt es keinen ungefragten Updates. Kennste auch, eben mal Rechner ein/ausschalten, SORRY Windows macht mal eben ein ungebetenes Update.
Es gäbe bestimmt noch viel mehr über Windows zu meckern, ist aber seit Jahren nicht mehr mein Arbeitssystem. Seit dem (gewollten) Zusammenbruch von Windows XP traue ich keinem Windows mehr meine Daten an.
Klingt es euch auch noch in den Ohren als Microsoft neulich sagte “Windows 10 wird das letzte Windows sein” ?
Seit Monaten nun immer wieder Meldungen, hier neue Farben, dort neue Icons, ein neues Theme und sowieso. Wen interessiert so ein Mist ?!
Ich mache (werde gemacht) bei Windows 10 immer alle Updates, und sehe bis heute noch nichts von verbesserten Icon’s. Was ich auf der gleichen Maschine merke Windows 10 flutscht deutlich besser als Linux MINT.
Man merkt total wie immer wieder alle paar Tage eine unwichtige kleine News durchsickern oder “warum Windows 11 viel besser ist” blabla. Uhh, plötzlich ist Windows 11 schon so gut wie fertig.
Und ich wette, das die User wieder (dank der Tatsache das alle großen Softwarehersteller mitmachen) “sanft” gebeten werden doch mal wieder jegliche Software upzugraden.
Gut das mein Arbeitssystem inzwischen Linux MINT ist.
6.11.2021
Unfassbar, inzwischen meldet mein Windows 10 im Update Bereich das Windows 11 verfügbar ist und ich upgraden könnte.
Neulich habe ich das Windows 10 20H2 Update installiert.
Windows 10 20H2 Update
Windows lief bis dahin eigentlich seit langem unauffällig. Seit dem 20H2 Update hängt Windows des öfteren mal. Laufen tut es schon aber immer mal wieder keine oder nur sehr verzögerte Reaktionen. Zum Glück nicht während wichtiger Arbeitsphasen. Aber wenn dann auch keine Reaktionen auf Drücken des Ein/Aus-Tasters.
Auch der Taskmanager erscheint in solch einer Situation nur extrem Zeitverzögert. An immer gleiche Programme die in solch einem Moment laufen kann ich mich nicht erinnern.
Weitere Updates gibt es allerdings auch nicht, also hat bei Microsoft wieder Keiner die Probleme erkannt.
Und nach wie vor hasse ich die modernen Einstellungsseiten, optimiert für Touchscreen-Nutzer, absolut furchtbares Design.
Oder so eine Kleinigkeit wie das simple Koppeln eines Bluetooth-Gerätes kann ich nicht mehr durchführen, weil das Fenster fehlerhaft dargestellt wird.
Bluetooth koppeln nicht möglich – fehlerhafte Fensterdarstellung
So seit einiger Zeit zeigt mein Windows 10 auffällige Verhaltensweisen. Man startet simple Aktionen plötzlich geht dann nichts mehr.
Keine Reaktionen auf STRG + ALT + Entf, die Taskleiste kommt nicht mehr hervor. Das ist mir jetzt einige male passiert. Auch ein Druck auf den Power-Button zeigt keine Reaktion, es hilft nur ein Hard-Reset.
Windows 10 Version 19041.867
So eben habe ich dann mal das 20H2 Update aufgespielt, ging schnell.
So, endlich eine Bestellung bei MINDFACTORY um 5 Uhr morgens getätigt, weil bei Bestellungen zwischen Mitternacht und 6 UHR die Versandgebühren entfallen. Wieso entfallen die nicht auch tagsüber wenn ein bestimmter Bestellwert überschritten wurde ?!
Gigabyte B550M Aorus Pro (Mainboard)
CPU Ryzen 3600 (ohne X)
16 GByte 3200er RAM Kit
NVMe Samsung EVO 970 (ohne Plus/Pro)
27.7.2020
Bestellung geht heute raus, dann können die Spiele beginnen.
Aktuell habe ich jeweils für XP und Win 10 jeweils eine eigene (billig) SSD. Per BIOS (kein UEFI) Boot-Auswahl starte ich das entsprechende OS. Klappt seit Jahren einwandfrei.
Damit die NVMe Speed beim neuen System möglicht beiden OS’ zugute kommt werde ich versuchen Windows XP und Windows 10 in Partitionen auf der neuen NVMe (500GB) unterzubringen. Zuerst werde ich Windows XP transferieren. Dazu muß man im BIOS UEFI einen alten Modus für die NVMe verwenden, denn UEFI kann wohl nur mit 64Bit Betriebssystemen genutzt werden. Ich meine die Vor-UEFI BIOSse konnten Windows XP ein IDE-Laufwerk vorgaukeln. Wenn nicht bräuchte man tatsächlich einen “SATA” Treiber auf 3½-Zoll Diskette damit XP die NVMe erkennen würde. Und Mainboards haben schon länger KEINEN Disketten-Schnittstelle mehr.
Es wäre aber ein Wunder wenn XP nach dem Partitions-Klonen laufen würde (auf komplett neuer Hardware). Wenn nicht versuche ich eine Raparatur-Installation drüber zu bügeln. Einen Neuinstallation wäre der Horror, nicht wegen Windows sondern wegen der ganzen Software.
Falls ich XP ans laufen kriege kommt Windows 10 auf die dahinterliegende (mit Win 10 erstellte) Partition. Ein Systemabbild/Rettungsdatenträger habe ich erstellt. Damit ist es sicher möglich das Systemabbild auf einen beliebigen neuen Datenträger zu transferieren. Ob das dann auf ganz anderer Hardware läuft ist wieder fraglich, ich schätze die Chancen aber weitaus höher ein als bei Windows XP. Ansonsten auch Reparaturversuche durchführen.
Am saubersten wäre es man könnte Win 10 clean installieren wobei dann automatisch Win XP in den Bootmanager eingefügt würde. Dann alles so ummodeln lassen das es exakt dem alten Zustand entspricht. Doch so etwas ist in Windows nicht vorgesehen.
Schaffe ich es tatsächlich beide Betriebssysteme zum laufen zu bekommen UND Windows XP noch in den Bootmanager von Win 10 rein zu bekommen wäre das optimal.
Klappt das nicht müsste ich mich entscheiden welches Windows ich auf die NVMe mache. Windows 10 (hauptsächlich wegen Cubase) oder Windows XP, welches ich viel häufiger nutze wegen Videocodierung mit alten Tools.
Eigentlich wäre es auch egal wenn ein OS nicht auf der NVMe wäre, ich glaube kaum, das Windows XP dadurch an Speed gewinnt, Windows 10 evtl. dann schon eher.
Meine XP Partition ist nur 40GB groß, und die Windows 10 Partition 100GB. So hält man sich auch die Systeme sauberer, weil man gezwungen ist mal aufzuräumen.
Die Eigenen Dateien residieren auf einer eigenen Partititon.
Also würde ich die neue 500GB NVMe teilen 40GB/100GB/Rest für Eigene Dateien.
Ich bin mal gespannt wie die EVO 970 mit Workload umgeht. denn ich Demultiplexe und Multiplexe oftmals TV-Aufnahmen gleichzeitig. Und aktuell habe ich ja eine gute alte MUSHKIN Chronos mit popeligen 120GB dafür abgestellt (MLC-Speicher). Und die zieht durch.
Mache ich das Gleiche auf einer meiner jüngeren (TLC) billig SSD’s bleiben diese quasi stehen, weil Sie es nicht schaffen gleichzeitig zu lesen/schreiben. Den alten MLC-Teilen macht das nix. Und für MLC (z.B. Samsung EVO 970 PRO) darf man heute richtig viel extra löhnen, was früher Standard war !!
Und in allen gesehenen NVMe Tests fehlt mir der Workload, die Mehrfachbelastung. Scheint keinen zu interessieren. Da werden Spiele Lade-Tests gemacht welche zu einer SSD quasi keine Unterschiede zeigen, oder simple einfache Lese oder Schreibtests. Aber nichts gleichzeitiges.
Ich habe Stunden mit mir gerungen mich zwischen einer ADATA XPG SX8200 Pro und der Samsung EVO 970 zu entscheiden. ADATA mit 71€, Samsung 83€. Bei vielen Messungen liegt ADATA wohl vorne.
Dann sah ich ein Video wo Einer nur immer drauf Kopierte. Ab 50% Füllstand brach dann die Datenrate von 1GB/s auf 300-400 MB/s ein. Ich hoffe die Samsung macht das nicht so eklatant.
Auch ist meine Befürchtung hoch, das gleichzeitiges Video De/Multiplexen nicht der EVO Ding ist da auch TLC.
Wenn die EVO nicht spurt, bleibt mein Workload bei der Chronos SSD.
to be continued ….. soon
28.7.2020
Bestellung ist eingetroffen, alles sieht erste Sahne neuwertig aus.
Altes Mainboard ausgebaut, Neues Gigabyte B550M Aorus Pro rein. Ging recht schnell, jahrzehntelange Erfahrung eben. Neue M.2 EVO 970 rein, Mainboard Kühlkörper drauf. CPU rein, AIO Wasserkühler drauf, paßt perfekt. Grafikkarte wieder rein, verdeckt den PCIe x1 Slot komplett und der 2. PCIe x16 Slot liegt so nahe, das wenn man dort was einsteckt ein GraKa Lüfter ziemlich verdeckt würde. Erstmal nicht schlimm.
Das (leider unlösbare) Windows XP Drama
Tag 1 nach dem Hardware Umbau
Stundenlang versucht im UEFI (BIOS) mit allen Mitteln versucht die Windows CD zu starten ohne das es mit einem Bluescreen (‘System ist nicht ACPI konform’ blabla) endet. Keine Chance. Das auffälligste am UEFI ist, das es bei den SATA Einstellungen nur AHCI oder RAID gibt. Kein IDE/Legacy/ATA was auch immer. Das sollte einem schon zu denken geben. Andererseits gibt einem der CSM Support Hoffnung (Compatibility Support Module – to support a legacy PC boot process).
mit nLite neue WinXP CD mit SP3 und dem vermuteten Gigabyte Floppy-Treiber kreiert (BSOD mit ACPI-Error)
versucht Floppy Treiber per simulierter Floppy (USB-Stick) im UEFI und F6 bei XP einzubinden (dann läuft das DVD-Laufwerk nicht mehr sauber durch/bleibt stehen)
per F5 (dann Standard PC) wenn F6 gefordert im XP-Setup ACPI ausgeschaltet (kein ACPI-Error aber BSOD mit chkdsk blabla Error)
Komm dann teste ich eben mal Windows 10.
Windows 10 mit der alten SSD reingehängt läuft direkt. Noch Mainboard Treiber drauf und gut ist.
WOW, richtig schnell, Firefox poff offen und Seiten viel schneller da. Windows Ordner päng da. Hätte ich so nicht erwartet, ein Quantensprung und das mit der zwar jungen aber krass billigen SSD mit feinstem ‘TLC Speicher.
Tag 2 nach Hardware Umbau
Geschafft Windows 10 ohne Neuinstallation mit dem Programm ‘Acronis True Image WD’ 1:1 auf die EVO 970 zu transferieren. Win 10 läuft auch, aber das war noch mein kleinstes Problem. Noch ein paar SSD’s rein gehängt zum testen der Speeds.
Das Kopieren großer Dateien NVMe<>NVMe geht extrem rasant. Kopiert man dann einen Ordner mit vielen kleinen Dateien, gehts direkt runter auf teilweise 50MByte/s. Insgesamt bringt die NVMe es aber schon.
ChrystalDiskMark Samsung EVO 970 (500GB)
Nochmal Windows XP
Nach der Arbeit dann nochmal vieles probiert bis ich es leid war und an Gigabyte geschrieben habe :
Frage:
Habe neu das Mainboard B550M Aorus Pro. Leider gibt es dort im BIOS keinen IDE Modus. Es ist mir nicht möglich Windows XP zu installieren da egal was ich einstelle immer ein Bluescreen (ACPI) kommt. Schalte ich mit F5 ACPI aus, kommt ein Bluescreen mit chkdsk Meldung 0x0000007B.
FRAGE : ist es gewollt, das man Windows XP nicht mehr installieren kann ? Denn dann brauche ich mir die Finger nicht mehr wund zu hacken und es zu versuchen !!
Antwort:
Sehr geehrter Kunde,
Vielen Dank für Ihre Anfrage.
Wir freuen uns über Ihr Interesse an Produkten von GIGABYTE.
Gern möchten wir helfen, der Chipsatz kann mit Windows XP nicht genutzt werden, es muss Windows 10 Build 1909 oder 2004 installiert werden.
Damit ist die Hoffnung auf ein Windows XP gestorben. Ich bin zutiefst enttäuscht von der Moderne. Man wird ständig nur verarscht.
Was soll ich mit einem superschnellen Windows 10 Rechner den ich eigentlich nur für Cubase nutze (ein DANKE nochmal an Microsoft für’s a) Spionieren b) häßlichste Windows seit Menschengedenken).
Ich hätte gute Lust alles wieder umzubauen und die scheiß moderne Hardware in die Ecke zu feuern.
Ich will mein XP wieder haben….was macht man da, was macht man da…
A) alles wieder zurückbauen (ungern)
B) Zweitrechner dazustellen (Platz wird verschwendet, mehr Kabel, 2 Mäuse/Tastaturen, nein, das geht nicht)
C) ein modernes Linux als XP-Ersatz installieren (Panik vor)
C wäre die einzige Option, die denkbar wäre.
Option C Linux MINT
Das Linux Mint gefiel mir nuelich beim testen richtig gut, wohlgemerkt auf der alten Hardware.
Komm eben mal auf eine SSD installieren.Ich lade linuxmint-20-cinnamon-64bit runter und erstelle mit “Linux Live USB Creator” einen bootfähigen USB Stick – der tatsächlich bootet !!!!!
Leider bleibt MINT nach kurzer Zeit einfach stehen, scheint an der Grafikkarte zu liegen, Grafikfehler sind zu erkennen. Und auf dem Desktop liegt KEIN Install-Icon rum.
Nehme ich eben eine andere Version ich lade linuxmint-20-xfce-64bit runter kreiere wieder USB-Stick. Klappt damit etwas besser, es startet in den Desktop auf dem das Icon ‘Install …” liegt dort.
Ich setze schnell die Bildschirmauflösung runter auf 1920×1080 wunderbares Bild, starte die Installation. Dann nach kurzer Zeit Grafikfehler, Rechner steht still 🙁
Letzter Versuch MX Linux, USB-Stick, startet eine Live Version, klicke am Desktop Install Icon. Bildschirm fängt immer heftiger an zu fluktuieren, ENDE, steht still.
Da will man schon mal LINUX und dann sowas.
Tag 3 Linux MINT
Morgens direkt nochmal probiert, diesesmal lade ich MINT mit MATE Desktop runter, erstelle wieder bootfähigen USB-Stick. Alles einwandfrei, Live Version startet, Installation klappt.
Ich glaube dieses mal hatte ich allerdings im Programm ‘Linux Live USB Creator’ 300MByte unter Persistent angegeben. Damit auf dem USB Stick Speicher für dauerhaft gespeicherte Daten zur Verfügung steht. Vielleicht lag es gestern daran (Persistent = 0).
Ich wähle aus das MINT sich mit seinem Bootloader bei Windows 10 reinmogelt (bibber). Es wird nicht abgefragt wohin die Installation überhaupt geschrieben werden soll.
MINT läuft, aber in der Windows 10 Datenträgerverwaltung sehe ich KEINE ext4 oder sonst neue Partitionen. Wohin hat MINT sich denn installiert ?
Dann nehme ich den Minitools Partition Wizard und sehe direkt das MINT sich die vollen 360GB auf der NVMe Samsung EVO 970 genehmigt hat. OK, genau da wollte ich es auch hin haben, aber mit einer viel weniger großen Partition.
Ich starte gParted, die ext4 Partition kann hier NICHT verändert werden, da MINT gerade darauf läuft, verständlich.
Ich starte wieder Win 10 und den Partition Wizard, doch auch damit kann ich die ext4 Partition nicht verkleinern (Balken lässt sich nicht verschieben).
Dann finde ich eine Live Version von gParted und erstelle wieder mit ‘Linux Live USB Creator’ einen USB Stick zum Booten.
Klappt, der Stick bootet und startet ein rudimentäres Linux auf dem direkt gParted startet. Und hiermit klappt es nun, Größe der Partition auf 30 GB verkleinert, alles läuft.
31.7.2020
Was ist das doch immer wieder ein Quälen mit Linux. So ‘schön’ die neusten Versionen auch sind, man muß sich viel zu häufig simpelste Funktionen ganz hart erkämpfen.
Was habe ich bisher geschafft und was nicht :
mein auf Linux basierender TV-Rechner mit yaVDR läßt mich nicht drauf, seine Ordner sehe ich aber
hatte festen öffentlichen DNS angegeben, konnte eigenen Webserver (Diesen hier) evtl. deswegen nicht erreichen. Habe deswegen wieder meinen Router als DNS angegeben (ging erst auch nicht – etwas später geht’s !!)
habe es tatsächlich vollbracht Truecrypt 7.1a zu installieren (stolz) – beschreibe gleich unten wie
den SimpleScreenRecorder kannte ich schon und Er tut seinen Dienst könnte aber wirklich besser sein (beschreibe ich auch gleich noch)
das uralte Project-X (Java) läuft ohne Probleme da JRE schon drauf auf MINT
mir fehlt ein Multiplexer um Video/Audio wieder zu MPEG’s zu muxen
mir fehlt so was wie TsRemuxer um HD Aufnahmen Fehlerzubereinigen
mir fehlt AVIDemux
Truecrypt 7.1a Installation
Das war echt mal ‘simpel’ – Erstmal einen Download finden und die tar.gz runterladen. Dann mit Rechtsklick und ‘Hier entpacken’ entpackt. Es kommt EINE Shell-Script ‘truecrypt-7.1a-setup-x64’ heraus.
Rechtsklick auf die Datei ‘truecrypt-7.1a-setup-x64’ und Öffnen, im folgenden Fenster ‘im Terminal ausführen’ wählen, das Terminal geht auf. Dort dann ‘1’ tippen um die Installation zu starten. Das ganze Lizens-Gedöns nach unten durchscrollen und dann irgendwie ‘yes’ eintippen.
Per START-Button und ‘truecrypt’ Suche findet man schnell Truecrypt.
Ich weiß das Truecrypt längst obsolet ist deswegen habe ich gleich noch Veracrypt auf die gleiche Weise installiert.
Veracrypt sieht exakt wie Truecrypt aus und ist wohl kompatibel.
SimpleScreenRecorder
Tut was er soll, aber muß das immer so lustlos aussehen.
das Er aufnimmt sieht man nur an den Daten-Zahlenkolonnen ein schön blinkender roter REC Kreis ginge bestimmt auch
dieses mehrfach WEITER klicken total ätzend
PAUSE und Aufnahme Speichern Buttons sind schön über das Fenster verteilt anstatt kompakt beieinander und mit ICON’s geziert
das offene Fenster verbraucht zu viel Bildschirmplatz und stört evtl. eine Aufnahme selber
das Rechteck zum Aufname-Fläche markieren ist viel zu schlecht sichtbar
während einer Aufnahme sollten die Kanten des Rechteckigen Bereichs markiert werden und evtl. flimmern zum zeigen ‘Aufnahme läuft’
Das sind viele Kleinigkeiten, aber die machen den Unterschied und wären für mich selbstverständlich. Scheinbar testen die Programmieren nicht selber, sonst muß sowas auffallen.
Trotzdem vermisse ich Windows XP 🙁
Der nächste Linux MINT Tag
Dinge die unter Windows absoluter Standard sind lassen einen zweifeln.
Der Scrollbalken ist zu dünn und schwerer zu treffen wie der Breitere in Windows. Wahrscheinlich gibt es ein Theme das das hat aber finde es mal.
Maus Einstellungen gibt es, sie enthalten aber keine Einstellung der Scroll-Weite, nix, zu finden.
Mir fällt auf das mit dem Datei-Explorer Caja, in der Listenansicht Dateien nicht per Aufziehen eines Maus-Rahmens markiert werden können. In der Kompakt und Symbolansicht geht das tadellos.
Eben mal einen USB-Stick formatieren. Windows Rechtsklick/Formatieren fertig. Linux gParted starten, oben rechts Medium wählen, irgendwo Aushängen wählen, dann Formatieren. Wird danach glaube ich automatisch wieder eingehängt.
Der integrierte MINT Bildbetrachter. Man öffnet irgendein Bild, positioniert das Fenster schön, blättert zum nächsten Bild und der Bildbetrachter besitzt die Frechheit sich selber immer wieder in der Bildschirmmitte neu zu positionieren. Was soll das ?!
Eben installierte Programme sind, hat man den (lieblichen Linux Namen) vergessen kaum mehr auffindbar, weil im Startmenü nicht hervorgehoben.
Eben mal Bilder zurechtschneiden ohne Verlust Derselben mit gThumb. Sagt man einfach beim Sprung zum nächsten Bild ‘Speichern’ überschreibt es ohne Meldung das Original. Denn man muß wissen das oben ein Button ‘Speichern unter’ ist den man hätte nutzen sollen.
Bindet man Windows NTFS Laufwerke ein, was quasi von selber geschieht (alle Achtung) und legt für ein darauf befindliches Verzeichnis eine Verknüpfung an, geht das einwandfrei. Beim nächsten Systemstart ist diese Verknüpfung allerdings mit einem Schloß gekennzeichnet und funktioniert nicht. Erst nachdem man im Dateimanager einmal das Laufwerk angeklickt hat wird es wieder gemountet. Man kann es wohl in fstab eintragen damit es immer gemountet wird, das will ich aber nicht weil kompliziert.
Grundsätzlich muß ich aber sagen, das Linux MINT erstaunlich gut mit jeglichen Datenträgern umgeht. CD/DVD werden wie selbstverständlich erkannt/geöffnet. USB-Sticks genauso. NTFS Laufwerke werden nur durch Klick eingebunden, klasse.
Was ist das ein unübersichtliches Chaos mit Windows 10.
Es gibt folgende Sicherungs Funktionen :
Systemabbild erstellen
Wiederherstellungspunkte
Eigene Dateien sichern
Dateiversionsverlauf
Systemabbild erstellen
Ziemlich klar die Funktion, die Windows Installation selber sichern. Da ich Windows immer auf einer separaten kleineren Partition (SSD) installiere und die Eigenen Dateien (Dokumente) auf eine eigene SSD auslagere geht das Abbild erstellen recht zügig. Es wird ein Ordner “WindowsImageBackup” erstellt in dem die Daten abgelegt werden. Danach kommt immer die Frage ob man einen Reparaturdatenträger erstellen will. Diesen sollte man ab und an mal durchaus neu erstellen.
Es scheint so das bei jeder Sicherung ein Abbild angelegt wird. Denn bei der Funktion “Speicherplatz verwalten” kann man ältere Abbilder löschen.
Im Netz fragt Einer an Microsoft “wie kann ich mehrere Abbilder auf einem Laufwerk sichern ?”. Das geht, indem man wohl den Abbild-Ordner (WindowsImageBackup) umbenennt (z.B. mit Datum). Echt toll und total umgänglich.
Wiederherstellungspunkte
War unter Windows XP oftmals hilfreich, eine Wiederherstellung schlug aber auch häufiger fehl. Immer gut vor riskanten Installationen, ein Automatismus setzte sogar selber Punkte bevor Treiber ect. installiert wurden.
Hier in Windows 10 nennt sich das “Systemschutz” – und verdammt der ist bei mir schon wieder AUS für die Windows-Partition. Gleich mal einschalten … geht nicht weil der Punkt “Computerschutz aktivieren” ausgegraut ist.
Ah, ICH bin auch wieder mal dumm, ICH hätte wissen müssen das ICH nebenher testweise gerade Eigene Dateien sichere. Windows kann mir nicht sagen “tut mir leid im Hintergrund läuft gerade etwas das das Aktivieren blockiert”. Sobald ich die Sicherung abbreche kann ich den Computerschutz aktivieren. Beim Slider Maximale Belegung wird einem auch keinerlei Empfehlung gegeben. Dann rate mal drauf los du dummer User. Gut sollen 5-10% sein.
Eigene Dateien sichern
Schön, eine Zeitplan gesteuerte Backup-Funktion, die leider immer wieder stur ALLES sichert, was extrem viel Zeit brauchen kann.
Komischerweise hat die Funktion auch eine Option ein Systemabbild direkt mit zu erstellen. Also wieder alles doppelt gemoppelt. Außerdem zeigt Windows nicht einmal an wie groß die jeweiligen Ordner sind geschweige denn die Summe aller selektierten Ordner. Ist ja nicht so wichtig. Oder z.B. mal kurz zu beschreiben was der Vorgang exakt macht. Klar er sichert die Ordner die ich ausgewählt habe aber …
Gestern eine Sicherung gemacht, gerade nochmal eine manuell gestartet. Der freie HDD-Speicherplatz nimmt ab. Es scheint also das NICHT überschrieben wird. Gehe ich auf “Dateien wiederherstellen” und dann auf “Anderes Datum auswählen” sieht man mehrere Einträge. Es werden also immer komplette Kopien angelegt. Da hört sich der nächste Punkt doch schon brauchbarer an…
Dateiversionsverlauf
Ist doch eigentlich genau das was man braucht, ein intelligentes Backup mit verschiedenen Versionen von Dateien. In einstellbaren Zeitintervallen prüft Windows ob sich Dateien in bestimmten Ordnern verändert haben und sichert Diese dann erneut ab. Und es wird nicht über eine ältere Version geschrieben sonder beliebig viele Versionen beibehalten (einstellbar).
Das ist doch bestimmt simpel zu bedienen :
Ein Sicherungslaufwerk auswählen (Ordner FileHistory wird dort erstellt)
Ordner die gesichert werden sollen hinzufügen
mit “Jetzt sichern” eine Erst-Sicherung starten
Das unsägliche Touch-Menü von Windows 10
OK, Laufwerk ausgewählt, dann Ordner hinzufügen. Leider hält sich Windows für schlau und dort stehen schon viele Ordner. Und wie so oft in Windows 10, erscheinen viele bekannte Ordner doppelt.
Ja, ich habe die Spezialordner Dokumente/Bilder/Videos/Music verschoben. Trotzdem zeigt das Touch Menü Ordner wie C:\Benutzer\….\Dokumente mit an, obwohl Diese ja offiziell umgebogen wurden und gar nicht mehr relevant sind.
Noch während ich Ordner hinzufüge/ausschließe merke ich eine HDD-Tätigkeit OHNE “Jetzt sichern” geklickt zu haben. Windows fängt einfach ungefragt schon mal an (eben auch ungewollte) Ordner zu duplizieren. Aber der MCP denkt da wohl anders (wo bleibt eigentlich TRON 3 ?)
Nachdem ich ALLE Ordner aus der Liste entfernt habe, was dauert da es keine Mehrfach-Auswahl gibt (danke Touch Menü), bereinigt Windows nicht etwa den FileHistory Ordner, der ungewollt kopierte Rotz bleibt einfach drin.
Dann möchte ich mal eben das “Laufwerk nicht mehr verwenden”, klicke den Button. Es erscheint eine Fehlermeldung 0x80070020 wodurch jeder Vulkanier direkt weiß das man erst den Dateiversionsverlauf als Funktion AUSSCHALTEN muß.
OK, schalte die Funktion aus und lösche den Ordner FileHistory und nochmal von vorne. Funktion einschalten, es kommt eine Fehlermeldung “Eine erneute Zuordnung zu Dateiversionsverlauf-Daten konnte nicht …”, auch klar er findet den Ordner nicht mehr.
Erst nachdem ich zufälligerweise nochmal auf “Laufwerk auswählen” und dann das GLEICHE Laufwerk nochmal auswähle klappt das Einschalten.
Und es geht wieder los, Windows kopiert einfach schon mal drauf los. Alles ist wieder auf NULL gesprungen und man darf wieder alle Ordner per Hand beackern.
Das “Ausschließen von Ordnern” hat natürlich auch keine Mehrfach-Auswahl und springt genialerweise immer wieder in die gleiche Ordnerebene. So muß man sich immer wieder von vorne durchkämpfen, praktisch.
Bekomme das erst mal nicht unter Kontrolle. Was sollen eigentlich die Zeit-Optionen (z.B. alle 10 Minuten), mir würde es reichen wenn Windows das permanent überwacht. Wenn also festgestellt wird das eine Datei verändert wurde – BITTE direkt sichern. Was wäre z.B. wenn man 1h Zyklen einstellt, eine Text-Datei bearbeitet hat und den Rechner vor Erreichen eines Syklus einfach ausschaltet. Es ist doch total verantwortungslos von einem OS vor dem Ausschalten die letzte Version NICHT zu sichern. Aber so wird es definitiv sein.
Gleich am Anfang habe ich den Ordner “Eigene Dateien” etwas später noch “Dokumente” AUSGESCHLOSSEN. Leider interessiert Windows das überhaupt nicht, es wird kräftig weiter kopiert, obwohl darunter ALLE Unterordner gehören (sollten).
Klasse auch, im Touch-Menü kann man Ordner hinzufügen UND Ordner ausschließen, in der klassischen Systemsteuerung kann ich nur Ordner ausschließen. Total logisch – Spock würde wohl FASZINIEREND sagen da unlogisch.
Nun habe ich es geschafft, der Desktop steht unter hinzugefügten Ordnern und Dokumente steht unter ausgeschlossenen Ordnern. Ich DARF “Jetzt starten” klicken, es werden NULL Bytes gesichert. Der Ordner FileHistory wird NICHT angelegt, obwohl der Desktop Daten enthält – logisch nicht wahr ?
Ah, unter dem Laufwerk steht “Unbekannter Fehler” – erst als ich wieder mal das Laufwerk neu auswähle geht es los.
Uhh, es wurde nur der Desktop gesichert, ES hat auf mich gehört (Machtgefühle kommen auf). Und Windows hört dann echt einfach auf weiteren Scheiß zu kopieren !!
Unterordner Ja oder Nein ?
OK, vorsichtig weitere Ordner hinzufügen, z.B. nur die Dateien in Dokumente OHNE Unterordner. Leider gibt es dafür KEINE Funktion. Man müßte zuerst ALLE Unterordner unter auszuschließende Ordner hinzufügen (was eine Heidenarbeit ist ohne Massenauswahl-Möglichkeit) und dann den oberen Dokumente-Ordner hinzufügen. Viel zu umständlich.
Trotzdem gesagt getan, erst viele Unterordner im Dokumente-Ordner ausgeschlossen, dann Dokumente selber hinzugefügt. Er wird aber NICHT hinzugefügt, warum ?
OK, die aktuell ausgeschlossenen Ordner werden interessanterweise mit Pfad D:\… angezeigt aber der oberste Dokumente-Ordner wird NICHT akzeptiert beim Hinzufügen. Selbst wenn ich direkt Laufwerk D:\Dokumente auswähle wird er nicht hinzugefügt.
Vielleicht muß Der zuerst hinzugefügt und dann Ausnahmen erstellt werden. Doof nur das Windows wie oben beschrieben direkt loslegt und auch nach dem Ausschließen von Ordnern deren Inhalt einfach in der Sicherung läßt. Erstens ungewollt, zweitens Platzverschwendung.
Gefühlte 2h sind nun um seit ich einfach ein paar wichtige Files sichern will….
Auch nachdem ich wieder ALLES unter auszuschließende Ordner entferne klappt ein hinzufügen von Dokumente nicht.
Die alte Systemsteuerung
KRASS, es gibt eine Diskrepanz zwischen der Touch/Normalen Systemsteuerung. In der Touch Oberfläche stehen aktuell KEINE Ordner unter auszuschließen, in der normalen Systemsteuerung schon ! (später stellt sich raus das man im Touch Menü einmal zurück und wieder hin muß damit die Darstellung aktuell ist). OK, die hatte ich vorhin mal dort hinzugefügt unter anderem auch D:\DOKUMENTE !!!!!!!!! Arrrrrrrrrg !!!!!!
Aber egal, wie doof ist dieses Windows ? Hat Windows eine gespaltene Persönlichkeit, zwei Wahrheiten. Das ist genau die gleiche Funktion in zwei Darstellungsformen – Beide stimmen aber nicht überein bzw. widersprechen sich. So dachte ich zuerst aber wie gesagt Touch Menu zurück/hin = Anzeige aktualisiert
Nochmal – in der Touch-Steuerung kann man Ordner hinzufügen und ausschließen, in der normalen Systemsteuerung nur ausschließen.
Windows beginnt kurz zu sichern und im FileHistory Ordner kommt nun auch Laufwerk D: hinzu, aber nach kurzer Zeit ist die Aktion beendet und es sind nicht alle Daten da.
Ich recherchiere und klicke zwischendurch immer mal wieder auf “Jetzt starten” erst beim x-ten klicken geht es weiter. Ey, logisch ist was anderes.
Mehrere Tage später
Was wäre es doch viel einfacher mit Dateibaum und Häkchen. Dann könnte man perfekt auswählen was man überwacht haben will. Aber so ist es fast unmöglich richtig zu justieren. Das Touch-Menü ist total unübersichtlich, unterteilt in Hinzugefügte und Ausgeschlossene Ordner. Da dann den Überblick zu behalten = nervig
Ich will z.B. den Desktop mit gesichert haben.
Unter Hinzugefügte Ordner steht deshalb C:\Benutzer\…\Desktop
Unten unter Auszuschließende Ordner hatte ich stehen C:\Benutzer\…
Dann denke ich OK, wenn ich den Benutzernamen Ordner komplett ausschließe fällt ja auch \Desktop darunter. Also nehme ich C:\Benutzer\… wieder bei den auszuschließenden Ordnern raus. In dem Moment fügt Windows selber ALLE Unterordner des Users unter Hinzugefügte Ordner hinzu. Warum BITTE, es steht doch nur \Desktop unter hinzugefügten !
Ich entferne wieder alle unerwünschten Ordner die mit C:\Benutzer\… beginnen. Übrig ist nur noch C:\Benutzer\…\Desktop und D:\Dokumente
Weitere Tests mit Unterordnern
So die Sache mit dem Dateiversionsverlauf ist zwar total irre schlecht justierbar aber irgendwie habe ich es geschafft das der Desktop und Dokumente alle 10min gesichert werden.
Habe auch getestet das Versionen geänderter Dateien erstellt werden, klappt. Nimmt man aber z.B. einen Ordner komplett weg, bleibt Dieser in der Sicherung vorhanden, duchaus sinnvoll.
Das Sichern klappt leider nicht bei den Eigenen Bildern. Da liegen von heute 4 neue Bilder drin und Die werden nicht rüber kopiert. Ich habe Bilder nicht ausgeschlossen.Werden die Unterodner von Dokumente evtl. nicht mit kopiert ?
Ich dachte es gehören ALLE Unterordner zu DOKUMENTE ?! Scheinbar nicht. Deswegen habe ich nun noch D:\Dokumente\Bilder hinzugefügt, mal warten (10min Zyklus) ….
Ja, geklappt nun sind die paar Bilder von heute auch kopiert worden. Also ist das nicht rekursiv, sprich Unterordner sind NICHT mit drin.
Wofür ist dann aber die AUSSCHLIEßEN Funktion ???
Egal, ich füge die restlichen wichtigen Unterordner in Dokumente noch hinzu.
Habe testweise mal einen Ordner am Desktop erstellt, darin wieder einen Ordner und darin noch Einen. Alle Unterordner werden mit gesichert wenn ich nur den Obersten Ordner angebe, also dort ist es wieder rekursiv.
Komisch ist halt wenn ich sage sichere D:\Dokumente das dann NICHT alle Unterordner mit drin sind.
Auf jeden fall funktioniert der Dateiversionsverlauf ordentlich. Es werden allerdings echt viele Versionen erstellt. Windows bietet nur an alte Dateien ab einem bestimmten Alter zu löschen, wenn Platzmangel herrscht oder NIE.
Es gibt z.B. keine Möglichkeit zu sagen 10 Versionen reichen und dann immer die Älteste löschen. Aber es geht auch so.
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