Archiv der Kategorie: Hardware

Linux Mint 21.x auf 22 Upgrade (Wilma)

Da scheinbar Mint 22 existiert, aber offiziell nicht freigegeben wird habe ich das Upgrade per Hand ausprobiert.

Als erstes in der Anwendungsverwaltung nachschauen ob “mintupgrade” schon installiert ist. War bei mir schon drauf.

Dann in der Konsole starten mit “sudo mintupgrade”

In der Regel erscheint eine Meldung das bestimmte Kleinigkeiten “Behoben” werden müssen – einfach machen lassen.

Dann die endlosen Download’s abwarten.

Danach beginnt die Installation….und die dauert eine Weile

Hiernach werden “Neue verwaiste Packete werden entfernt”

NEUSTART !!! BIBBER !!!

Tja, mal wieder gar nicht so gut (in 2024 schon traurig) startet Mint in einen schwarzen Bildschirm. Mein Monitor zeigt an, ein Bild-Signal ist da (LÖSUNG siehe unten Lösung für den Black Screen)

Versuchsweise tippe ich mein Login-PW ein + ENTER, nix, auch keine Lade-Aktivitäten. Ich drücke mal den Power-Button, der PC rödelt kurz und geht aus, das System Reagiert also.

Nach einer kurzen Weile starte ich mal in GRUB die Advanced Options und dort Generic-Recovery. Im folgenden DOS-Like Screen wähle ich Startvorgang fortsetzen. Nach den üblichen Vollbild-Linux Text-Meldungen erscheint der Login-Bildschirm !!

Ich logge mich ein, und alles sieht aus wie immer !!

Geiler Fortschritt, aber für Linux nicht ungewöhnlich. Und ich mag das sogar, kein neuer Schnickschnack, alles wie gewohnt.

Das löst natürlich nicht das Black-Screen Problem, aber man kann arbeiten. Denke aber das im Recovery-Modus Mint seine volle Power nicht einsetzt (geht aber trotzdem wie Bolle).

Jedenfalls sieht mein Desktop/Taskleiste aus wie eh und jeh. Auch die Textgrößen und der Mauspfeil wie gewohnt.

Aber ehrlich, natürlich Google ich nach “black screen” und sehe das Problem existiert schon seit Juli, wir haben nun November. Starke Leistung …

Installiert ist jedenfalls folgender NVIDIA Treiber :

nvidia470.256.02-0ubuntu24.04.1

Testweise nehme ich in der Treiberverwaltung mal den xserver-xorg-video-nouveau(quelloffen) Treiber. Aber schon bei dessen Installation ahne ich nichts Gutes. Denn es kommt KEINE Rückmeldung und der Balken wandert nicht weiter. Zudem kann ich keinen der beiden Treiber mehr anwählen.

Was nun ? Ist der Nouveau nun drauf oder nicht ? Der Abbrechen Button zeigt auch keine Wirkung…vielleicht geht das Treiber Umswitchen ja nicht im Generic-Recovery Mode.

Auch Minuten später kein Status erkennbar…ich starte mal neu

Tja, nun komme ich über den Normalstart-Punkt in GRUB zum Login-Screen, natürlich alles in elend niedriger Auflösung. Ich gehe wieder auf die Treiberverwaltung installiere den empfohlenen NVIDIA Treiber erneut. Aber auch danach Black-Screen startet man Mint per GRUB-Normal Modus.

Ich weiß, das dieser Kernel 6.x.x Probleme mit NVIDIA-Treiber zeigte. Deswegen bin ich immer bei den 5er Kerneln geblieben.

Und auch bei der 22er Version das Problem, das ich vorhin noch mit der 21.x hatte. Ein Ordner der eigentlich genug Speicherplatz hat zeigt Diesen nicht entsprechend an und deswegen läßt sich eine größere Datei nicht einfügen … nix gut

Lösung für den Black Screen

In einer Konsole die GRUB Datei editeren :

sudo nano /etc/default/grub

Dort bei der folgender Zeile das Wort “splash” löschen :

GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=”quite splash

Danach mit Strg + O speichern und ich habe danach sicherheitshalber noch ein sudo update-grub gemacht.

Nach einem NEUSTART startet MINT 22 dann wie gewollt auch ohne die Generic-Recovery Auswahl.

3 Tage später (Aktualisierungen installieren)
Hatte ich auch noch nie. Ich öffne wie immer die Aktualisierungsverwaltung und klicke “Aktualisierungen installieren” aber es passiert nix. Ich aktualisiere, aber auch danach keine Reaktion … dann eben nicht.
Laufwerk freier Speicherplatz wird falsch angezeigt

Ist mir nun schon mehrmals aufgefallen. Nach neu Encodieren von HD-Filmen mit ShotCut lösche ich das Original (*.ts) aber der freie Speicherplatz wird nicht mehr (Mülleimer ist gelöscht). Nach einem Neustart ist dann der Speicherplatz wieder frei. Somit kann ich bei wenig freiem Speicherplatz nicht den nächsten Film in Arbeit nehmen.

Hmm, hatte ShotCut noch am laufen, der Quell-Film war aber sauber gelöscht. Und das OS hat doch die Gewalt über Speicher-Resourcen. Scheinbar hält ShotCut aber irgendwo den Speicher belegt. Wenn dem so wäre müsste das OS dann aber beim Löschen Meckern von wegen “in Verwendung … kann nicht löschen”. Jedenfalls ist nach dem Schließen von ShotCut der Speicherplatz wieder frei.

PS : aber man kann ja auch Dateinamen während in Diese geschrieben wird einfach umbenennen (bei Windows undenkbar), was ich aber extrem gut finde.

USB HDD Laufwerk wird nicht mehr eingehängt (NTFS3 Bug)

Eines von mehreren USB-Laufwerken (alles NTFS) wird einfach nicht mehr eingehängt. Vor dem Wilma Upgrade lief alles einwandfrei. Auch habe ich seit dem Upgrade schon mehrmals aktualisiert. Darunter waren 2x neue Kernel’s.

Und trotzdem lese ich gerade etwas von einem BUG im NTFS3 Treiber…

Blacklist ntfs3 and you are most likely good.
Bugs like this are the price we pay for using a proprietary filesystem (for which MS is not providing a proper driver).

Des weiteren finde ich …

In Linux kernels from 5.15 the kernel module ntfs3 can be used when mounting external NTFS drives, in stead of using ntfs-3g.

Ach du Schei%&(

Dieses Kommando hat bei mir geholfen die USB-HDD wieder zu mounten :

sudo ntfsfix -b -d /dev/sdxx

Kommando um NTFS3 auf die Blacklist zu setzen :

echo ‘blacklist ntfs3‘ | sudo tee /etc/modprobe.d/disable-ntfs3

Leider sind damit die Probleme NICHT verschwunden. Ganz nach Lust und Laune werden USB-Laufwerke nicht mehr eingehängt. Geht auch nicht manuell … oder doch … oder … hääää

Ich klicke gerade zum 2. mal auf den “PLAY” (Einhängen) Button im Laufwerke Programm weil in CAJA eben KEIN Button vorhanden ist. OK, dort macht man Rechte-Maustaste/Einhängen. Und plötzlich wird eine HDD eingehängt, die eben NICHT reagierte !!!

Ey, das hat ALLES jahrelang wunderbar und mit NULL Problemen funktioniert !!!! Welcher verdammte Honk baut so einen MIST ?!?

Ich war so zufrieden mit MINT und dann so etwas, evtl. auch noch mit dem Risiko einer Daten Korruption. Das geht ja mal gar nicht.

Das ist kein schönes Gefühl, wenn MINT plötzlich wichtige Laufwerke nicht mehr will.

 

 

 

 

 

So Linux und Software Meckereien

Es ist mal wieder zeit zum Meckern an Linux (Mint) und verschiedenen Anwendungen.

Bei Mint (Mate) fällt mir immer wieder der Datei-Speichern/Öffnen Dialog negativ auf. Egal aus welchem Programm man speichern möchte, es ist häufig der vorgegebene Filenamen schon komplett markiert und man denkt wenn man los Tippt wird das logischerweise überschrieben. Nö, bei Windoof konnte (kann) man sich darauf verlassen, bei Linux eben nicht.

Überhaupt muß man höllisch aufpassen welches Fenster gerade aktiv ist. Vor geraumer Zeit ist es mir (wegen vorhandener Windows Routine) schon mehrmals passiert das ich ungewollt Dateien löschte wegen der irrigen Annahme ein bestimmtes Fenster sei aktiv. Stattdessen war ein anderes Fenster aktiv und ich löschte (Ctrl + A/Entf/ENTER) dessen Files.

Oft fällt auch auf das sich offensichtlich KEINER mal Gedanken um die TAB-Reihenfolge der Feld/Button-Abfolge macht. Also versuchte ich es bei Linux kaum noch mit TAB.

Ganz schlimm finde ich auch das Verhalten verschiedenster Programme eben beim Speichern. Immer und immer wieder ist man gezwungen bestimmte Ordner mit der Hand zu suchen, das kostet wertvolle Zeit und nervt sehr. Ganz besonders fällt hier GIMP auf. Bekannte Ordner scheinen für das Programm Schall und Rauch zu sein. ShotCut geht, hat man einmal einen Ordner gewählt. Aber selbst dafür ist GIMP zu doof.

Oder was beim Windows Datei-Dialog ging war mal eben eine Datei im Dialog umzubenennen und danach noch seine Speicher-Aktion fortzuführen. Geht in Linux gar nicht.

Ich arbeite wenn möglich mit der Tastatur und folgendes ist auch total irritierend. Seit Jahren ist es so, man kopiert/verschiebt was und der Dialog “Dateikonflikt” geht auf. Ich klicke auf den Pfeil “Einen neuen Namen für das Ziel wählen”, schon der vorgefertigte Name ist markiert und man kann wirklich direkt los tippen. ABER !! Warum reagiert der Dialog dann nicht auf ein RETURN ?!?!? Man muß die Maus nehmen und umbenennen klicken, FAIL

Gerade verschiebe ich 2 Dateien vom Desktop in einen Ordner auf Demselben. Dann will ich wieder eine leere Datei am Desktop erzeugen und sehe kurz das beide Dateien noch dort sichtbar sind !! Eine Sekunde später verschwinden Sie dann…Okayyyy

Die Taskleiste ist seit jeher eine Katastrophe. Solange man nichts verändert ist alles OK. Heute mal wieder seit langem die Dreistigkeit besessen EIN Icon zu verschieben. Ja, das Icon wird verschoben, sogar an die richtige Stelle. Nach dem nächsten System-Start wurden dadurch automatisch mehrere andere Icons einfach um positioniert. Ich weiß schon warum ich DER Leiste nicht traue.

CAJA hat seit Jahren immer wieder das Problem der CPU-Auslastung. Meist läuft alles unauffällig und gut. Dann wieder kommt man eine Weile später wieder zum PC und CAJA lastet die CPU aus. Nach dem Prozess beenden ist direkt alles wieder gut, nur sind dann auch die Datei-Fenster weg und müssen neu geöffnet werden. Eben wieder, ich lasse ShotCut eine TV-Aufnahme Platz sparend neu Encodieren, komme wieder zum Rechner und sage “der ist aber laggy”. Oh, CAJA lastet mal wieder die CPU aus….

Oder gerade eben hatte ein Ordner noch über 24GB frei. Ich codiere das Rohmaterial um, lösche die *.ts Riesen-Datei und leere den Papierkorb. Trotzdem plötzlich nur noch 5,6GB frei, egal was ich mache. NEUSTART und es sind wieder besagte 24GB !! Ein wirklich rätselhaft logisches System.

Echt krass wäre es im übrigen könnte man vorgefertigt auf einen Schlag mehrere bestimmte Ordner öffnen.

Das Thema mit den CAJA Hängern hatte ich vor Jahren mal extrem bis ich heraus fand, das sich das System an verlinkten Files am Desktop auspowerte. Verschiebt man die 3 Links, alles wieder normal. Aber normal ist das nicht.

ShotCut

Ist mein bevorzugter Video-Editor aus Mangel an brauchbaren Alternativen.

Für ShotCut muß ich eine eigenen Absatz schreiben, weil es einfach nicht besser wird. Seit ich weiß nicht wie vielen Versionen nun ist es so das sich sichtbar kaum etwas verändert/verbessert.

Es ist z.B. beim Filter “Größe, Position und Drehung” nicht möglich vom Positions X-Feld mit TAB zum nächsten Feld zu springen. Immer ist man gezwungen die Maus zu verwenden. Das Werte ziehen mit der Maus hat sich auch n.n. rum gesprochen.

Oder etwas ganz simples, nämlich eine Komposition final zuzuschneiden. Einfach Rahmen drüber ziehen und gut ist. NEIN, man muß erst recherchieren wie groß denn wohl die sichtbaren Video’s sind um dann selber zu berechnen welche x/y Größe man in einem neu zu kreierenden Videomodus erstellt. Eine absolute Frechheit. Nix gegen Videomodi, ich benutze die oft wenn ich “vorher” weiß was ich will. Oft aber bastelt man irgendwas zusammen, sieht leere schwarze Ränder oben/unten/links/rechts und will nur Croppen. NÖ !!

Timeline vertikales Scrolling sollte mit dem Mausrad gehen, NEIN, man muß extra auf den Scrollbalken ausweichen.

Heute ein Objekt nur um wenige Grad gedreht, wurde in den Schlüsselbildern bis Anschlag gedreht. Also anstatt von 0 auf 10 Grad dreht sich das Animierte Objekt von 0 bis 360 Grad, was soll der Mist ?

Ganz schlimmer Schlüsselbild “Editor” (kann man den überhaupt so nennen ?). Absolut nicht die kleinste Luxus Funktion, ey das sind einmalige Denk-Prozesse würden aber vielen das Leben erleichtern.

Keine mehrfach-Auswahl von Key-Frames möglich. Kein Timestretch eines Key-Frame Bereichs. Ein Key-Frame kann nicht mal an einem Bestehen vorbei geschoben werden. Warum kann man Keyframes nicht invertieren ? Warum werden Key-Frames nicht mit skaliert wird ein Video-Gedehnt. Warum ist es eigentlich nur möglich ein Video durch Eingabe einer Zahl zeitlich zu dehnen ? Warum kann man Keyframes nicht kopieren ? Warum gibt es keine Bezie-Kurven zwischen Keyframes anstatt dieses unsägliche “Geglättet”. Das ist alles so frustrierend ungenau. Mit Kurven hätte man die Beschleunigung direkt im Auge.

Wo bleibt das Version 22 “Wilma” Upgrade ?

Schön das man durch Googeln herausfinden muß, das es bereits seit geraumer Zeit eine Linux MINT 22er Version “Wilma” gibt. Leider wird diese in den System-Eigenen Aktualisierungen NICHT angeboten.

OK, laut einem (Manuell Upgrade) YT Video vom August 2024 hakelt es noch hier und da und man solle bis Herbst warten. Nun ist es 11/2024, mehr Herbst geht nicht.

 

 

ROLAND Aira Compact P-6

Oh ein neuer Aira Compact Zuwachs der Sampler P6. Und der scheint echt viel zu können. Natürlich nicht bei den Sampling-Zeiten, denn Speicher in 2024 ist sehr teuer. 16fach Polyphon + 4x Granular Voices. Pro STEP sind bis zu 8 Voices möglich. 20 Effekte + Reverb/Delay pro PAD. Mikro eingebaut. Aufnahme mit 44,1kHz, 22kHz, 14kHz oder 11kHz in MONO oder STEREO. Je tiefer die Samplerate desto mehr gehen Höhen verloren.

Der Name P-6 hmmm ? T8 (TR-808), S1 (SH-101) und J-6 (Juno 60/106) verstehe ich ja noch aber wofür steht das P ? Ah, doch … SP-404

Jedenfalls scheint das Teil einiges drauf zu haben. Ein Sample kann in bis zu 64 Teile gechopt werden, die dann über EIN Pad per STEP-Taster gespielt werden können. Ein PAD ist auch nicht an EIN Sample gebunden sondern kann ALLE Samples aus 8 Bänken mal 6 Samples spielen. Sehr schade ist das die PAD’s nicht Velocity sensitiv sind. So muß man wieder jeden STEP per Hand justieren. Extrem umständlich. Und es ist auch beim P-6 wieder so, das man extrem viele Möglichkeiten mit extrem viel Menu-Diving hat. Und es tut mir leid, aber ich kann mir diese vielen ShortCut’s nicht merken. Diese folgen auch meist keiner erkennbaren TastenKombi-Logik.

Hochinteressant in dem Preissegment ist die Fähigkeit der ADSR Amp/Pitch Hüllkurven Justierung. Samples können auch Rückwärts gespielt werden. Auch eine Loop Einstellung ist vorhanden.

Angegebener Preis so um die 200€

Auch Wochen später und trotz Verfügbarkeit keine Spur vom P-6 im MUSICSTORE zum antesten 🙁

Ist ja auch ein “NoBrainer” muß man nicht testen.

 

 

 

ROLAND Jupiter-Xm und Juno-X

ROLAND Jupiter-Xm

Die Tage nach Jahren mal intensiver den Jupiter-Xm angetestet.

Ganz tolle Build-Quali, Metallgehäuse, klasse Mini-Tastatur mit Aftertouch, Präzise Drehregler und sieht irgendwie aus wie ein Mini Jupiter-X (bzw. Jupiter 8).

Das Teil ist 4fach multitimbral plus eine Rhythmus-Spur. Erinnert irgendwie an den JD-Xi oder auch einen SH-4D.

Nach einer Weile des Spielens wo einem schon die Kinnlade wegen der krassen Sounds (im speziellen BASS) runterklappt finde ich i-Arpeggio. Und das macht dermaßen Spaß, unbeschreiblich.

Noch etwas später stelle ich fest, das das Teil sogar unquantisierte Arpeggio’s spielt. Drückt man Tasten gleichzeitig ist alles zeitlich synchron. Drückt man weitere Tasten neben dem Takt, werden dessen Arpeggios auch so schief gespielt. Hört sich cool an.

Leider gibt es auch 5 Jahre nach erscheinen einen Negativ-Punkt und das ist der Preis !! Ich war damals schon extrem geschockt – 1500€ für so ein kleines Gerät. Meine Mininova habe ich für 330€ bekommen. Ja kann man wirklich nicht vergleichen. Sind Welten dazwischen, aber 500 bis 600€ sollten auch reichen. Aktuell liegt der ROLAND Jupiter-Xm bei gut 1200€ ! Dafür habe ich meinen Fantom 06 bekommen !! Und wie das im Musik-Business so ist wird sich das auch bis zum Ausverkauf kaum mehr ändern.

ROLAND JUNO-X

Gefiel mir vom ersten Tag an, Wahnsinns-Klang und Build-Quality. Ja auf den ersten Blick die paar Fader die einen Juno ausmachen. Unter der Haube stecken aber so viel mehr moderne Features. Auch dessen Preis war am Anfang meine ich bei 2000€ !!! Aktuell so um die 1400€, immer noch eine Menge Holz.

 

 

Behringer Neutron vs Proton

Leider kostet der kommende Behringer Proton direkt mal 100€ mehr als der Neutron. Habe eben den Neutron im Laden mal auf Haptik geprüft. Alles im grünen Bereich, Drehregler gehen schön schwer, manche gewollt leicht. Zum Glück gibt es keine gerasteten Drehschalter, die gehen bei Behringer oft extrem schwer.

Mir gefällt das ROT des Neutron mit den Orangen abgeflachten LED’s. Einfache runde herausragende LED’s sehen Müll aus. Die silbernen Drehregler Abschlüsse machen das Gerät wertiger als den Proton, der einfach nur schwarze Drehregler hat (sieht aus als fehlt hier was). Ich finde den Neutron auch wegen mehr größerer Drehregler schöner.

Hier mal die technischen Unterschiede :

Features                         Neutron                          Proton

OSCillators                   2 mit 5 Waves             2 mit 5 Waves
Paraph/Sync Mode  JA                                        JA
SUB OSCillators        0                                           2
Multi Mode Filter      1                                          2 (serial/parallel)
ASR Envelopes            0                                          2 (loop/rev/invers/bounce)
ADSR Envelopes        2                                          2 (fast/slow Curves)
LFOs                                  1 mit 5 Waves             2 mit 5 Waves
Wave Folder                  NEIN                                JA
Analog BBD Delay     JA                                      NEIN
Sample & Hold             JA                                       NEIN
Overdrive                       JA                                       NEIN
Noise Generator         JA                                       NEIN
Attenuators                   2                                          2
Patch Points                  56                                       64
Knobs/Controls          43                                       68

Das sind ziemlich viele NEIN’s beim Proton, tut echt weh das zu sehen. Dafür hat er mehr modulations/filter Möglichkeiten. Sind aber ein paar Drehregler/Fähigkeiten mehr einerseits und der Wegfall von 4 sehr interessante Funktionen andererseits (Ausgleich) 100€ mehr wert ?!

 

ROLAND Fantom-06 (05-2024)

Nach 12 Jahren mal wieder eine Workstation gekauft einen ROLAND Fantom-06. Der “Klang” meines uralten Yamaha moX war dagegen wirklich LoFi.

Vor Jahren wäre der MODX 6 meine erste Wahl gewesen. Leider gefiel die Tastatur nicht, aus heutiger Sicht totaler Unsinn. Hervorstechenste Merkmale sind Super-Knob, FM-Engine, großer Bildschirm. Leider spart Yamaha an Drehreglern/Fadern und CPU-Speed. Ohne die Animationen zu deaktivieren ruckelt und laggt es stark.

Ich wartete und wartete, irgendwann kam der MODX+ was genau zu meinen Berechnungen passte. Aber auch hier, kein CPU Upgrade, nur mehr Speicher und Polyphonie, was aber im Endeffekt keinen Fortschritt darstellt.

Immer wieder testete ich den Fantom-06 im Store, Sound durchsetzungsfähiger als beim MODX. Die Yamahas klingen auch in YT Videos immer zuerst fülliger, flächiger aber auch verrauschter. Der Fantom dagegen präziser, weniger Flächig, auf den Punkt.

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Behringer TD-3 (Bedienlogik – äh WAS ?)

Warum habe ich meine Behringer TD-3 quasi noch kaum benutzt ?Wegen der komplizierten Bedienung ? JA, sicher …

Aber eher noch wegen der Beschriftung der unteren Bedien-Elemente. Es wird einem schon vom nachdenken über die Beschriftung übel, weil diese oftmals keine erkennbaren Zusammenhänge erkennen läßt.

Bei normalen Synthesizern, gibt es eine Beschriftung, evtl. auch eine Doppelbelegung UND Linien, die mit irgend etwas anderem verbunden sind. Daran erkennt man Zusammenhänge auch ohne Handbuch. Nicht so bei der TD-3

Behringer TD-3

Die obere Hälfte ist eigentlich selbsterklärend. Die untere Hälfte aber hat es in sich.

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Korg Nu:Tekt NTS-1 Mk2 (Preis-Wahnsinn)

Die Mk1 Version war ja schon immer interessant wegen seiner klanglichen Fähigkeiten und großen Flexibilität. Aber diese Micro-Folien-Tastatur war irgendwie zu micro. Der Preis der veralteten Mk1 Version liegt so um die 85€.

Seit geraumer Zeit nun gibt es die Mk2 Version. Die Tastatur nun deutlich aufgewertet. Am Anfang lag deren Preis schon bei gerade noch erträglichen 130€ (und war damit auch angekündigt).

Und kaum hätte man Lust sowas zu kaufen traue ich meine Augen nicht, 169€ Minimum !!!!!!!!!

KORG, ihr habt Preis mäßig aber mal so richtig einen Sockenschuß.

Oder kann es sein, das das Gerät irgendwie nicht zu bekommen ist (und deswegen überteuert)? Denn bei Geizhals wird nur das Mk1 Gerät gelistet.

 

yaVDR (0.62) Trial & Error

Warum es zum folgenden (kleinen) yaVDR Problem kam :

yaVDR 0.62 (ich liebe es) wird schon seit einer Ewigkeit nicht mehr weiter entwickelt. Der eingebrannte Firefox ist extrem veraltet, Webseiten haben immer wieder Probleme damit. Deswegen hatte ich es neulich mal geschafft die neuste Firefox-Version zu sauegn/entpacken. Starten läßt sich der neuste Firefox dann nur per Konsole (Sidebar). Leider läßt sich NICHT herausbekommen, wie man die Sidebar editieren kann, das scheint schier unmöglich für Normal-Menschen. Egal, der modernste Firefox lief jedenfalls und war auch auf dem Uralt-UBUNTU 14 Unterbau viel schneller als der steinalte eingebrannte Firefox.

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Cubase 13 Update (11-2023)

Habe schon mehrmals für 30€ ein Upgrade online gekauft. Aber diese mal schreckt mich die Adress-Eingabe total ab.

Warum wollen die jetzt nach gefühlt 13 Jahren plötzlich die Privat-Adresse ?! Wozu soll das bitte gut sein bei einem Online-Produkt ?

Einen Tag später

Die Neugier hat obsiegt. Ich kaufe Cubase 13 Elements online.

Und ihr bekommt EINE Privat-Adresse bitteee …

Wieder einmal versagt GiroPay schon bei der Eingabe der IBAN/BIC. Das Konto gibt es nicht wird übersetzt gesagt. Schöne deutsche Bezahl-Welt. Der Zusammenschluß der Banken bekommt es nicht ansatzweise hin ein einfaches Online-Bezahlsystem zu implementieren.

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