Archiv der Kategorie: Musik Equipment

Neuvorstellung ROLAND Fantom-0 (NULL also 06/07/08)

Wow, das war aber mal überfällig !

Am 19.3.2022 zum ersten mal von der neuen Mittelklasse ROLAND Fantom-0 (NULL) gelesen und direkt Videos geschaut. Beim Namen dachte ich allerdings “kann nicht war sein einen Synth NULL zu nennen”. Aber zum Glück kommen dahinter dann 6/7/8

Erster Eindruck von Optik und Layout war WoW, ein Baby-Fantom.

Voll bestückt mit 8 Encodern und 8 Fadern und nochmal 6 Encoder unterm 5,5-Zoll Touch-Screen.

Diese verändern Parameter die unten am Bildschirmrand stehen. Klasse, so muß das sein. Beim YAMAHA MODX fehlen echt Encoder/Fader und vor allem die (SUB)Funktionstasten (unterm Bildschirm) der moX Serie.

Der Touch-Screen ist mit 5,5-Zoll kleiner als beim MODX/FANTOM mit (jeweils 7-Zoll). Dafür ist die Bildschirm-Auflösung mit 1280×720 Pixeln deutlich besser als beim MODX/FANTOM !

Den Touch-Screen hätte man sich durchaus größer gewünscht. Er scheint aber gerade noch ausreichend groß zu sein. In Video’s sieht es so aus als ob die Farben brillanter als beim MODX sind. Allerdings sieht man in einem Video wie auch Jemand 3x links am Rand drücken muß bis eine Reaktion erfolgt. Woanders lese ich dann auch noch “der Touch-Screen hat an den Rändern ein Sensitivitäts-Problem”.

Der Synth enthält jedenfalls einen Fully-Featured-Sequenzer. Man kann sogar Automations-Kurven direkt auf den Bildschirm zeichnen. Auch werden Filter/Resonanz-Kurven bei Encoder Drehen kurz auf dem Bildschirm eingeblendet.

Mit Tasten hat ROLAND auch nicht gespart. Der Fantom-0 ist übersät damit. Interessant die TR Tastenreihe mit der man Klang-Kategorien aufruft oder im TR-Style Sequenzen eingibt. Ich hätte mir allerdings mal mehr unterschiedliche Tasten Beleuchtungs-Farben gewünscht. Fast alle Tasten sind ROT beleuchtet. Das ist doch öde. Wie ist ROLAND nur auf diese neue Farbe gekommen ? Der JD-XA auch schon komplett in Rot gehalten. Zum Glück gibt es wenigstens mal ein paar Farb-Akzente beim Gehäuse-Aufdruck. Z.B. bei den Encodern unterm Screen.

Mehr Tasten beim Modulations-Stick hätten auch nicht geschadet oder ein D-Beam (träum). Der war doch klasse. 

Auch macht ROLAND die Tasten zu klein. KORG ist allerdings der KING bei “zu kleinen” und “öde weiß/blau beleuchteten Tasten”. YAMAHA dagegen ist der KING bei Tastengröße und edler matter Illumination (mehr Farben könnten hier allerdings auch nicht schaden).

Und nach wie vor ist das DATA-Wheel bei ROLAND deutlich besser als das vom YAMAHA MODX. Es ist eingefasst was erstens wertiger aussieht (und technisch bestimmt Sinn macht) und fühlt sich bestimmt auch präziser an.

Was waren die alten ROLAND (z.B. Juno-G) Generationen doch schön und edel verarbeitet. Gehäuse wie ein Panzer, diese coolen größeren Tasten mit diesen Grip-Pickeln und verschiedenen LED-Farben.

Nerven könnte auch das ständige BPM-Blinken der TEMPO-Taste nahe dem Bildschirm. Damit fällt Sie Einem immer ins Auge. Und das Takt-Blinken ist bestimmt nicht abschaltbar.

Aber ROLAND like denke ich die Verarbeitung der Neuen ist auch Top und das Keyboard mit Sicherheit besser als beim MODX (ich hasse dieses Nach vibrieren beim loslassen der Tasten).

Denn schon die Keyboards der FA Generation vibrierte hier nicht, selbst ein 600€ Juno-DS ist hier sturdy. Und ROLAND baut diese Basis-Tastatur ja in quasi all seinen Geräten ein (JD-XA, Juno DS, FA, System-8 und wie sie alle heißen).

Dann hat die Fantom-0 Serie etwas was es bei YAMAHA gar nicht gibt, 16x PAD’s. Und endlich mal mit RGB-Beleuchtung. Diese dienen verschiedensten Aufgaben, je nach Situation.

Integriert in die Fantom-0 Geräte ist auch ein Vocoder.

Bei den Videos fällt mir wieder einmal auf, das Instrumente wie Streicher, Saxophon oder Brass so künstlich klingen. Hat mir auch schon bei den FA Geräten nicht gefallen.

Ich meine YAMAHA kann das echt gut. Gitarren, Saxophone, Streicher, klingen hier brauchbar.

Was mir bei YAMAHA immer fehlt ist ein VA-Teil. Eine digitale Möglichkeit einen Analog-Synth nachzubilden.

ROLAND hat zumindest bei den älteren Geräten (denke selbst der Juno-DS hat sowas) so etwas integriert. Es dürfte beim Fantom-0 auch so sein, wird aber nicht explizit erwähnt.

Aber es ist die neuste ROLAND ZEN Architektur. Man kann klassische Synt’s nachkaufen. Bei Preisen von 1500€ für das kleinste Modell hätte man aber erwarten dürfen das so etwas mit drin ist.

Aber alles in allem, scheint eine gute neue Mittelklassen Generation zu sein.  Jedoch bekommt man beim MODX für 400€ weniger noch eine FM-Engine inklusive.

16.4.2022

Erster Direkt-Kontakt mit dem ROLAND Fantom-0

Tastatur erwartungsgemäß wie immer in der ROLAND Standard-Ausführung. Fühlt sich exakt an wie beim Juno DS, System-8 was auch immer. Vibriert jedenfalls nicht so billig nach wie am MODX-6.

Display ist ja mal der Hit, war kleiner als am “echten” Fantom aber mit deutlich erhöhter Auflösung. Gestochen sag ich nur, war aber auch zu erwarten und die Farben sind auch kräftig. Ich mußte aber ordentlich drücken damit was geschah. Kann auch sein das Folie noch drauf war (habe aber Keine gesehen). Es hieß ja das Display habe an den Rändern Probleme Berührungen zu registrieren. Und mir scheint das Display für’s Touch-Arbeiten zu klein.

Drehregler unterm Display sind klasse mit Rastungen und zum Drücken. Beim Drücken wird zumeist ein Parameter auf NULL gesetzt, fein.

Die 8 weiteren Drehregler links neben dem Display haben keinerlei Rastung und fühlen sich genau so gut an, sähmig leichtgängig. Dort aber NULL-Werte zu justieren ist nicht so einfach da Diese sich weder drücken lassen noch einen Software-Nullpunkt haben.

Die vielen kleinen Tasten sind zwar klein haben mich aber überrascht. Zum Einen sind Sie leise und lassen sich zudem leicht drücken. Beim moX geht das viel schwerer und klickt laut.

Klanglich kann ich kaum etwas sagen, da der MUSICSTORE wie gewohnt nur Schrott-Kopfhörer bereitstellt. Einmal jedenfalls wäre mir fast das Trommelfell geplatzt, als ich mit dem 8ten Drehregler den EQ einschaltete. Ich hatte Tiefen/Mitten deutlich nach rechts gedreht. Wenn man dann den EQ aktiviert, BÄMM !!

Aber der EQ ist ja mal echt goil, hatte einen recht harschen Patch ausgewählt, den ich mit dem 3-Band EQ superschnell zähmen konnte.

Mit den Kategorie-Tasten wählte ich Violinen aus und habe mich sehr gewundert, das nach nur DREI Violinen der Kategorie-Taster auf eine andere Kategorie sprang. Nur 3 Violinen !! Wahrscheinlich mache ich was falsch …

14.5.2022

Nochmal im MUSICSTORE gewesen um nach den neuen ROLAND “Volca’s” zu suchen, es war aber KEIN Teil ausgestellt obwohl verfügbar.

OK, teste ich eben nochmal den Fantom-06…es gibt deutlich mehr wie drei Violinen, es dürften Dutzende sein. Insgesamt ein toller Synth. Alles fühlt sich wertig an, trotz der grottigen Kopfhörer kann man die Klang-Brillanz erahnen.

Gewundert hat mich das bei aktiviertem Arpeggiator keinerlei Fader/Drehregler eine Auswirkung hatten. Es wäre doch so cool live am Sound drehe zu können. Geht bestimmt aber “who knows how”.

Behringer TD-3

Nochmal angefasst. Trotz des viel zu leichten Gerätes (ich würde Es direkt aufschrauben und eine Metallplatte mit doppelseitigem Klebeband in der Bodenwanne fixieren) fühlten sich alle Drehregler und auch Taster brauchbar an. Die Taster sind zwar wobbelig, haben aber alle einen spürbaren Klick, und kein Taster hakelt irgendwie. Die kleineren Drehregler gehen schwerer wie die deutlich Größeren, das passt einfach. 

Juno-X

Der Juno-X stand direkt um die Ecke und dessen Sound hat mich mehr weggeblasen als Der des Fantom-06, liegt aber evtl. an unterschiedlichen Kopfhörern. Alles ist ROLAND typisch sehr wertig. Die Fader haben teilweise einen Rastpunkt, z.B. der für das Pitch-Tuning. Alle Fader wackeln seitlich ziemlich, ist aber wohl so gewollt. Und ROLAND hat es endlich mal geschafft die Beleuchtung der Sequenzer/Patch-Buttons deutlich kräftiger/heller zu machen wie z.B. bei einer TR-8S. Und Sie haben ein wunderbares Drück-Feeling. Leider ist der Juno-X mit 2000€ viel zu teuer, ROLAND Preise eben.  Der totale Knaller ist die Bepreisung des älteren Jupiter-XM mit aktuell über 1600€ !! Der Jupiter-XM gehört definitiv in die unter 1000€ Gegend und der Juno-X dürfte maximal 1500€ kosten.

Und hier nochmal gesagt, der steinalte JD-Xi kostet aktuell 600€ !!!!!!!!! Mehr als zu Zeiten wo er noch aktuell war, einfach unverschämt. Für 300€ wär’s mal eine Überlegung wert.

Yamaha Reface Serie liegen alle Vier auf 390€ !!!!!! Mehr als jemals zuvor. Ich weiß noch das der Reface-DX mal kurz bei 250€ lag.

Oder immer wieder KORG Electribe 2. Liegen bei 380 bis 430€ sind steinalt aber null Preisnachlaß.

21.5.2022

Im MUSICSTORE gezwungenermaßen mal an den Jupiter-X gegangen weil am Juno-X und Fantom-06 keine Kopfhörer waren.

Absolut oberkrasser Klang, hätte ich gerne mal mit dem Juno-X verglichen. Sowas von satt und seidig. Schaltet man den I-Arpeggiator ein schaltet der oft einen DRUM-Track hinzu, was hammer klingt.

Und immer noch nichts zu sehen von den ROLAND “Volca’s” …

 

 

 

YAMAHA Tastaturen (SHS-300)

Gestern mal beim MUSICSTORE die 99€ Teile YAMAHA Sonogenic SHS-300 kurz ausprobiert. Und was soll ich sagen, 12 Patches=NoGo, Gitarrenform=NoGo, Keinerlei Hüllkurven-Einstellungen=NoGo, Minitastatur=TOP, Verarbeitung=Klasse.

Einstellungen lassen sich durch halten der Funktionstaste + drücken bestimmter Tasten am Keyboard selber justieren. Beschriftung ist im Gehäuse aufgedruckt.

Justieren lässt sich :

  • Keyboard Oktaven-Lage
  • Pitch-Wheel Range
  • Anschlags-Sensivität des Keyboards in 4 Stufen
  • Lautstärke Lautsprecher
  • und mehr

Und sei es nur wegen der exzellenten Minitastatur, wenn das Teil keine Gitarrenform hätte wäre das ein kleines feines Master-Keyboard. Laut YAMAHA stammt die Tastatur von den Reface Modellen, merkt man. Meiner Meinung nach mit Abstand DIE beste Minitastatur überhaupt, gleichmäßig leichtgängig, nichts wackelt, nichts vibriert beim loslassen.

Die schlimmsten Negativbeispiele sind meines Erachtens die KORG Microkorg-Modelle. Die weißen Tasten drücken sich immer schwerer je mehr man drückt UND die schwarzen Tasten gehen im Vergleich viel schwerer. Auch KEINERLEI Verbesserungen bei neusten Modellen dieser Reihe. KORG ist so ziemlich das Schlußlicht bei Tastaturen in der Mittel/Niedrigpreisklasse. Das netteste waren noch Monolugue/Minilogue. Immer noch kein Rankommen an die Reface’s aber die Richtung stimmte.

Absolute KORG Verarsche sind ja die neusten (viel zu teuren) Modelle wie WAVESTATE (620€). Deren Tastaturen wirken extrem billig bei den Preisen. Da ist selbst die Tastatur eines BEHRINGER MS-1 (260€) weit überlegen, wirkt massiv und präzise. Ja KORG eine weit weit bessere Tastatur für weniger als die Hälfte !!

YAMAHA, du baust DIE beste FullSize Tastatur im MONTAGE ein. Du baust DIE besten Minitastaturen in den Reface-Modellen UND in den Sonogenic SHS-300 ein.

Warum baust du nicht auch in der Mittelklasse die besten Tastaturen. Denn selbst bei den Sonogenic SHS-300 Teilen für 99€ prellen/vibrieren die Tasten NICHT beim Loslassen. Beim MODX (und deren Vorgänger moX[F]) hingegen prellen die Tasten extrem was einen echt billigen Eindruck hinterlässt. Die MODX Tastatur spielen sich trotzdem sehr gut und man spürt auch eine leichte Verbesserung zum moX[F] aber da hätte man sich definitiv mal einen Sprung gewünscht.

Also nochmal YAMAHA : 99€ = Top Minikeyboard und 1100€ = Naja Keyboard

🙁

 

MUSICSTORE 1st Corona Besuch

Nach einer Ewigkeit mit Maske im MUSICSTORE.

Die müssten doch eigentlich im eigenen Interesse (Corona) ohne Ende Laden-DEAL’s haben, nöö. Na gut Behringer MS-1 in rot für 270€. Warum aber ist der Schwarze/Blaue auch nur einen € teurer ?

Was entdecke ich direkt Neues.

Behringer TB-3, was ist denn das für eine leichte Luft-Kiste. Pustet man Die an rutscht Die über den Tisch. Wenn da schon nix drin ist für 130€ sollte man wenigstens Metallschrott zum Gewichten rein tun.

ROLAND Jupiter-Xm (ca. 1450€), bestimmt ein tolles Gerät, aber für so einen Preis so eine popelige Light Tastatur. Und überhaupt dieses Klein-Format. Und Roland wo bleibt der längst überfällige Mittelklasse FA Nachfolger auf ZEN Basis ?

ASM Hydrasynth, sehr gute (rappel und klackerfreie) Tastatur, die sich sehr massiv anfühlt. Drehregler im allgemeinen sehr sähmig. Leider geht der Hauptdrehregler viel zu leicht und wirkt auch noch (oder dadurch) unpräzise. Da kann man sich ganz schnell mal was verstellen.   Die Tasten (DANKE für KEIN Gummi) fühlen sich gut an. Wie Einige schon bemerkten, etwas mehr Pep im Farbdesign, es gibt doch nicht nur Orange.

Behringer RD-8 fühlt sich alles klasse an, und ist deutlich kompakter wie das Original, wo man meint ‘wozu so viel Fläche mit so wenigen – und zu kleinen – Drehreglern’. Aber was soll man mit einem Gerät mit nur einem Drum-Kit ?

PS : Behringer wo bleibt eigentlich die vor mindestens 2 Jahren angekündigte 909 ?

MODX (sabber) warum habe ich den nicht beim Erscheinen gekauft ? Nun ist Er ca. 1,5 Jahre alt und Yamaha hat schon einmal den moX zum moXF aufgefrischt (gefühlt aber erst nach mind. 5 Jahren). Da Yamaha locker 5 Jahres Zyklen hat könnte man immer noch kaufen. Aber irgendwie nervt mich auch folgendes. Direkt am Anfang merkte man schon leichte Display Reaktions-Lags. Schaltet man die Animationen ab wird es deutlich besser. Heute nach 1,5 Jahren dann ein Lag im Laden der dramatisch war. Mag an der Geräte Belastung im Laden liegen, aber so was ist nicht schön. Wegen ein paar Euro am Prozessor sparen vermindert den Workflow. Auch der moX hatte schon bei echt fetten Projekten massive Lag’s. Lagert man dann mal den moX auf USB-Stick aus und löscht Songs, alles wieder gut.  

Der MODX hat ein tolles USB Interface mit vielen Stereo Kanälen zum gleichzeitig aufnehmen, leider (wieder nur) mit 44kHz. Zur Zeit bin ich es gewöhnt mit meinem Steinberg UR22mkII Audio Interface zu arbeiten. Mit dem MODX wäre ich mit Sicherheit scharf darauf, dessen USB-Möglichkeiten zu nutzen. Nun kann ich den MODX als Audio-Interface nicht immer am Arbeits-Tisch stehen lassen. Schwenke ich dann in einem Projekt mal auf den UR-22 um, müsste ich dessen Sampling-Rate auf 44kHz runterschrauben, ansonsten würde Cubase werweißwas umwandeln.

Schade ist auch das Yamaha nie eine VA-Engine drinne hat um Analog nachzubilden. Das Fehlt einfach.

AKAI MPC One, nach wie vor wer braucht’s ? Über 700€ nur um große Projekte an einem kleinen Bildschirm zu machen. Dann lieber gleich am PC.

Elektron Model:Samples hatte ich schon mal erwähnt, sieht sowas von billig aus in weiß. Und Multicolor LED’s scheinen unbezahlbar zu sein. Auch farbige Displays kosten die Tage einfach zu viel.

Elektron Model:Cycles kannte ich noch gar nicht, in beige/grau schon erträglicher wie ein blankes Weiß. Eine FM-Drum/Percussion Maschine. Auf Youtube klingt das sehr faszinierend.

 

 

MUSICGEAR kontrollierter Abverkauf

Was ich schon seit langen Jahren beobachte wurde nun auf Synthtopia bestärkt. Preisabsprachen bzw. Vorgaben der Hersteller.

UK Issues Objection To Korg & Roland Online Pricing Practices

Der gesamte Musik-Equipment Markt folgt keinen Marktwirtschaftlichen Regeln wie Angebot/Nachfrage. Oftmals werden Instrumente bis zum Ende ihrer Verkauftzeit beinhart im Preis gehalten, obwohl schon längst nicht mehr up to Date.

Beispiele

ROLAND JD-Xi, das Teil ist steinalt, interessant, plastikhaft und kostet immer noch deutlich über 400 € – Korrektur das Teil gibt es aktuell nicht mehr, ist auch alt genug.

Yamaha Reface DX, wurde Anfangs zu recht gerügt wegen einem deutlich zu hohen Preis für solch ein kleines Instrument. Klanglich herausragend und auch die Build-Quality ist exzellent. Aktuell bei 320 Euro, war aber schon mal längere Zeit bei 280 € und mal kurz auf 250 €. Da hat man einfach keine Lust zuzugreifen.

KORG Electribe’s. Warum kostet oft die Sampler deutlich mehr wie die normale Electribe? Die Hardware ist genau die Gleiche. Beide waren schon oftmals bei 360 €. Aktuell ist die Sampler seit einer Ewigkeit deutlich über 400 €.

Die AKAI MPC Touch ist seit Erscheinen kaum im Preis gefallen. Die neue MPC One liegt preislich zu nahe dran. Beide Teile müssten 200 € runter. MPC One so bei 600 € und die alte Touch bei 800 € (eher weniger bei dem Alter).

Ich habe seit Jahren kein Equipment mehr gekauft, weil mir das gegen den Strich geht, das es am Markt keinerlei Preisunterschiede gibt, egal wo man guckt. Ist eindeutig eine Preisabsprache bzw. Vorgabe der Hersteller. Zudem sind hier in Deutschland die Instrumente oftmals einen guten Tick teurer wie erwartet.

Der MUSICSTORE hat seit Ewigkeiten keine DEALS mehr im Laden. Das war so : Du kommst rein und siehst Handgemalte Schilder mit niedrigeren Preisen. Das machte Laune benachteiligt aber Kunden die im Internet kaufen, denn dort bleiben die Preise “normal” hoch.

Schönen Gimmick für Ladenkunden, seit Jahren nicht mehr gesehen. Oder wo bleiben die 10/20/30 € Gutschein-Codes ? Auch Ewig nicht mehr gesehen.

 

NAMM 2020

AKAI MPC One

Tja was soll man dazu sagen, schöne Überraschung. Kompakter, viel mehr ECHTE Taster, etwas günstiger als die stagnierende MPC LIVE.

Alles erstmal klasse aber…

Ich weiß aus jahrelanger Erfahrung, das Music Gear nicht wirklich (gar nicht) den Marktwirtschaftlichen Regeln folgt. Der Preis der MPC Live ist seit Ihrem erscheinen quasi unverändert geblieben, so um die 1000 €. Eigentlich hatte Sie spürbarer im Preis fallen können, dann wären inzwischen so etwa 850 € erreicht. Nicht so weit von den 750€ der MPC One entfernt. Aber AKAI ist echt eine der Firmen (HALLO Roland) die nicht am Preis drehen. Ich sage nur MPC Studio, die kostet immer noch so viel wie damals als die Live aufkam.

Toll finde ich die transparent illuminierten “echten” Taster und das es viel mehr geworden sind. Die Radiergummies der Live haben einen Microklick gehen schwer und machen einen langlebigen Eindruck aber Plastik Taster finde ich besser. Das ist auch etwas das mir bei der Roland TR-8/TR8-S nicht gefällt.

Nächster Nachteil die MPC One hat keinen Akku und auch keine SATA Aufrüstmöglichkeit und viel weniger internen Speicher (4GB vs 16GB der Live). Da kommt bei mir die Frage auf wo mann denn die per Software-Download gelieferten 10GB an Samples unterbringen soll. OK, ja das Ding hat einen SD-Karten Slot. Hoffentlich unterstützt der auch die neusten Standards. Außerdem kein Bluetooth und kein WLAN und etwas kleinere PAD’s.

Zudem hat die One nur 1x USB 2.0 wohingegen die Live 2x USB 3.0 hat.

Allerdings hat Sie einen LAN-Anschluß und mehrere CV-Ausgänge.

ROLAND

Wo bleibt eine neue Midrange Workstation ? Spätestens JETZT hätte ich das erwartet, der FA ist schon sooo alt.

Jupiter Xm ist (mal wieder) viel zu teuer (1500 €). Beim Jupiter X wird es genauso sein (ca. 3500 €). Trotz digitaler Tonerzeugung (FPGA) alles so teuer als wenn es echte diskrete analoge Schaltungen wären. Beide bilden nicht nur Analog nach sondern können auch Samples verarbeiten.

Jahrelang habe ich darauf gehofft, das der JD-Xi mal so 330 bis 360 € kostet, nix. Trotz seines hohen Alters immer noch deutlich über 400 €.

UDO Super 6 (VA)

Hier auch wieder der Fall, ALLES digital und dennoch teuer wie echte Analogtechnik. Virtuelle Technik mit Virtuellen Preisen.

ASM Hydrasynth (VA)

Extrem vielseitiges Teil wünschenswerter Preis 1k € wird aber bestimmt auch Richtung 1,5k € gehen. Keine Samples.

Behringer

Warum ich keine Behringer Teile kaufe ? Es kommen ständig neue sehr ähnliche analoge Synth raus. Man weiß gar nicht mehr Welchen man nehmen sollte, nimmt man Mehrere würde man arm. Aber für mich das Grausigste, keine Patch-Speicher. Z.B. der Neutron ist extrem komplex, hat eine Mega Patch-Matrix. Man müsste Fotos machen um sich einen Patch halbwegs wieder “abrufbar” zu machen. Viel zu viel Aufwand.

RD-909

Wo bleibt eigentlich die 909 ? Wurde vor einer kleinen Ewigkeit gezeigt, es kommt nix. Wöchentlich kommen aber neue 300 € analog Synth raus. Macht mal hinne !

TD-3

Direkt ausverkauft, dann (jetzt) monatelang Flaute, genialer Schachzug. Alle Welt heiß machen und dann nix absetzen weil es nix gibt.

RD-8

Hier das selbe wie bei der TD-3, direkt vergriffen, wochen/monatelange Warterei.

 

 

   

 

KORG Volca FM Firmware Updaten (1.08)

Uhh, es gibt eine INOFFIZIELLE Firmware 1.08

Diese bietet Velocity bei Note ON. Ich hatte noch nie ein Update bei der Volca FM gemacht weil es keines gab. Plötzlich sehe ich mehre Versionen (bis 1.7) auf der KORG Seite.

Dann mache ich sicherheitshalber erst mal ein Original drauf also 1.7

Ich benutze ein 2,5mm Stereo Klinkenstecker Kabel, Cubase und mein UR22-Mk2 Audiointerface.

Die Firmware wird in Form zweier Audio-Dateien zur Volca (Sync IN) übertragen, nacheinander getrennt durch das automatische ausgehen der Volca.

Hmm, einfach von irgendeiner Audioquelle das Kabel zum Sync IN der Volca verbinden. Wozu in die Ferne schweifen, also das nehmen was man hat, Cubase und den Phones Ausgang des UR22-Mk2.

In Cubase einen Audio-Track erzeugen und diesen ohne Umschweife oder Insert-Effekte zum Stereo-Out routen. Alle Pegel bei 0 dB belassen und vor allem die LOOP ausschalten.

An der Volca FUNC + PLAY drücken während des Einschalten, es erscheint “Update”.

Ich stecke das Kabel vom UR22 Phones Anschluß zum Volca Sync IN und drehe den Phones Ausgang voll auf.

Nun spiele ich das erste Audio File ab. Es klappt, die STEP LEDs der Volca begleiten die Übertragung. Danach geht die Volca von selber AUS – was laut Anleitung normal ist.

Nun die Volca wieder einschalten OHNE weitere Tasten zu drücken, es erscheint wieder “Update”.

Ich spiele das zweite File ab, die Volca sagt “Syn ERROR” – igitt !!

Ich regle die Phones Lautstärke auf ¾ herunter und spiele das File nochmal ab, klappt. Wenn der Vorgang fertig ist erscheint “END”.

Danach habe ich in gleicher Weise die inoffizielle 1.08 Version eingespielt.

Nach dem AUS und wieder Einschalten der Volca bei gedrückter FUNC Taste erscheint “Global”. drückt man nun die STEP-9 Taste pendelt man zwischen “Nd VEL ON” und “Nd VEL OF”. Dann für JA die RECORD-Taste drücken oder für NEIN die Play-Taste.

Schaltet man auf ON, kann fortan die Velocity NICHT mehr mit dem VELOCITY-Slider justiert werden, sondern eben nur noch per MIDI-Track (Cubase).

 

 

Steinberg UR22-Mk2 (YouTube Lautstärke)

Was habe ich mich schon über das Teil geärgert. Tolle Hardware aber …

  • nur MONO bei Mix auf INPUT (sehr professionell) – benutze ich zum Glück nicht aber wenn ich’s bräuchte 🙁
  • bis neulich häufig Aussetzer wegen der miserablen Stromversorgung – auch ein externes USB-Netzteil brachte keine Lauf-Sicherheit (Problem könnte auch BUFFER-Size sein)
  • LINE 1/2 kein Abgleich möglich man justiert ständig nach
  • das Neuste YouTube Lautstärke (Firefox 69.0.1) deutlich leiser als ein hochgeladenes Video (dazu jetzt mehr)
Laufstabilität

Ich weiß nicht warum, aber in letzter Zeit habe ich keine Aussetzer mehr, nach Jahren. Weder habe ich das USB-Kabel getauscht, noch den USB-Port gewechselt (was bei mir nie was gebracht hatte). Auch Treiber/Firmware blieb alles beim Alten. Cubase hatte auch eine Weile keine Updates mehr.

Was immer wieder ist – Windows 10 Updates, wäre die einzige Erklärung. Bin mir aber nicht vollständig sicher das es nicht an der Buffer-Size gelegen hat. Die drehte ich runter um auf 7ms zu kommen. Ab >=192 Bytes liegt man auf der (Lauf)sicheren Seite.

PS : eine zu kleine Buffer-Size ist auch der maßgebende Faktor wenn Exporte (wegen CPU-Überlast) nicht funktionieren.

YouTube Lautstärke

War lange Zeit kein Thema, brachial so wie es sein soll. Leiser drehen kann man immer noch. Da ein selbst produziertes Video per VLC Player fett laut ist, nach hochladen wieder runterladen auch laut ist vermutet man doch den Firefox mit seinem html5-Player.

Nach einer Weile der Suche im Netz komme ich auf die Idee meinen Kopfhörer mal in den PC Soundkarten Line-Out zu stöpselt. Meglaut und nicht mal am Anschlag. Dann kann nur noch das UR22-Mk2 der Schuldige sein.

Leider gibt es in dessen Sound Einstellungen keine passenden Einstellungen …

 

Music Gear (Neues und Älteres)

ROLAND Fantom

Uhh, vor wenigen Tagen vorgestellt, jetzt schon im Laden der neue ROLAND Fantom. Brauch ich nicht, will ich nicht, viel zu teuer. Aber mal eine ganz neue Roland untypische Tastatur. Geht definitiv Richtung Yamaha MONTAGE erreicht deren definiertes Feeling aber nicht annähernd. Display groß, Auflösung nicht State of the Art.

Behringer RD 808

Endlich mal zum anfassen. Drehregler sähmig und stabil, Schiebeschalter (wie ich Die allgemein nicht mag) gehen oh Wunder leichtgängig. Step Taster haben ein merkwürdiges schwammiges Feeling mit leisem Klick. Schöne Kiste, aber wer braucht schon eine Drummaschine mit nur einem Kit ?

Behringer SH 101 (SH 1)

Wirkt in rot echt plastikhaft. Dunklere Farben wirken wahrscheinlich deutlich wertiger. Tastatur Behringer Standard. Und natürlich gibt es aktuell nur die Rote und die Blaue. Ich würde gerne mal die Dunkle graue sehen, glaube die wirkt dezenter.

KORG Electribe Sampler

Wow mal wieder bei 366 Euro, irgendwie sträubte ich mich aber nach so vielen Jahren noch den vollen Preis zu bezahlen.

Yamaha MODX

Nachdem ich in einem (schlechte Videoquali) Video einen geöffneten MODX sah wunderte ich mich wie wenige Platinen da drin sind für 1100 Euro. Also guckte ich mir mal Fotos vom Inneren meines moX an, der ist vollgestopft mit Platinen.

Aber es liegt daran, das der moX viel viel viel mehr Taster hat als der MODX. Daher hat der moX großflächige Platinen für die Bedienelemente. Der Synthesizer selber besteht, wie im MODX, aus nur einer Platine.

Neulich noch mal eine Rythmus Pattern erwischt. Die klang so fett und dann eben mal mit den 4 Fadern die DRUMs und/oder den Bass wegnehmen, geil. Alleine mit einer Pattern könnte man lange rumspielen.

Schade finde ich das man bei den Hüllkurven nicht per Touch die Punkte anklicken kann. Dadurch könnte dann einfach der Parameter selektiert werden. Stattdessen muß man immer die Zahlenwüsten durchsehen. Noch krasser wäre natürlich wenn man die Kurven direkt per Touch sliden könnte (wie beim Roland FANTOM).

MODX UPDATE 2.0

Da hat sich richtig was getan beim MONTAGE (3.0) und beim MODX (2.0).

  • Der neue Wave Folder Effekt erhöht den Harmonie Anteil
  • VCM Mini Filter und Mini Booster – Dieser Boost/EQ Effekt funktioniert wie ein EQ und Booster
  • Extended LFO – Der erweiterte LFO bringt High-Speed Modulation in den MONTAGE und MODX.  Die standard LFO Geschwindigkeit geht von 0-42 Hz für AWM Parts. Setzt man “Extended LFO” auf EIN, hat der LFO einen Bereich von 0-1356.59 Hz.
  • Alle neuen Erweiterungen – Wave Folder, VCM Mini Filter, Mini Booster und Extended LFO sind alle per Motion Control steuerbar.
  • Neue Performances – 52 neue Performances
  • Neuer Pattern Sequenzer
  • Der Pattern Sequenzer erweitert den MONTAGE und MODX mit einem Multitrack Loop-basierten Sequenz Recording. Jede Pattern hat bis zu 8 Sektionen und jede Sektion hat bis zu 16 Tracks. Während eines Sektions Recording kann man jede Tracklänge auf bis zu 256 Takte setzen. Jeder Track kann eine unterschiedliche Länge haben.
  • Super Knob Scene Link – Speichert Assignable Knob Links zum Superknob mit in einer Szene
  • Keyboard Control Recall in Szenen – Jede Kombination der Parts kann nun mit einem Szenenwechsel wiederhergestellt werden
  • USB MIDI Host – Direktes Verbinden eines MIDI Controller an den USB TO DEVICE Port. Das erlaubt ein direktes anschließen von MIDI Keyboard Controllern, Drum PADs oder anderen MIDI Controllern
  • Hybrid MIDI I/O Mode – Erlaubt das benutzen von Multi Part Performances wie “CFX Concert” oder “Seattle Sections” in Kombination mit anderen Single Parts zum Beispiel Backing Tracks
  • Rhythm Pattern (Neu für den MONTAGE – der MODX hat das schon immer) – [SHIFT] halten dann [CONTROL ASSIGN] drücken und der Rhythm Pattern Screen erscheint

Zum Sequenzer (nun endlich eine Workstation – kicher) muß ich sagen, habe noch kein Video gesehen bei dem man die Noten per STEP eingeben könnte oder gar editieren kann. Das mag vielleicht ein nettes Spielzeug für Leute sein die spielen können, aber ein (fully featured) Sequenzer wie beim moX ist das nicht.

 

AKAI MPC Live

Wird (ganz) langsam alt, aber sehr interessant. Seit dem 2.3 Update (inzwischen 2.6) ist auch ein Synthesizer enthalten, was die Kiste wesentlich universeller macht. Und SUB-Mix Busse hat Sie auch bekommen, klasse. Leider tut sich beim Preis rein gar nichts. Wertigkeit der Hardware ist hoch. Selbst am Vorführ-Gerät merkt man kein nachlassen z.B. der Q-Link Drehregler. Alle gehen gleich sähmig. Auch die Buttons sind OK, gehen schwer mit leichtem Micro-Klick. Sind halt für den harten Einsatz gemacht. Beleuchtung der Buttons auch OK. Gleichmäßige Ausleuchtung und hell genug (siehe MC 707).

Upcoming
ROLAND Jupiter Xm

Sieht wertig aus und hat die neue Technik Zen Core mit Modelling anstatt ACB an Bord. Viele Drehregler zum direkten eindrehen von Sounds. 5 Tracks davon ein Drum Track. Die Teile können also auch mit Samples. Also irgendwie eine Edelversion des JD-Xi und erscheint in Kürze. Aber Roland 1500 Euro !!! Und nicht mal ein OLED oder zumindest Farbdisplay.

Roland Jupiter X

2500 Euro, sieht aus wie ein Jupiter 8 und ist der große Bruder des Xm. Kommt Anfang 2020.

Roland MC 707

Mit direktem Sampling (TR8S nur Samples ladbar) und extrem erweitertem Leistungsumfang. Synth-Engines sind auch mit dabei. Erscheint bald. Display crisp aber wieder nur Standard. Merkwürdig es hat scheinbar nur zwei Farben. Und klasse Roland endlich PAD’s. Leider nur noch 8 anstatt 11 Tracks wie bei der TR8S. 1000 Euro scheinen gerechtfertigt, aber dann der Vergleich mit der Akai MPC Live ?

Die hat bessere PADs, und ein hochauflösendes (etwas zu kleines) Farbdisplay, mit dem man sehr gut arbeiten kann. Viel mehr Tracks und ja weniger Drehregler und keine Fader. Könnte bei der MC 707 Live von Vorteil sein.

Kurz angefaßt : ziemlich leicht das Gerät (MPC Live dagegen Panzer). Die PADs sind nur punktuell und viel zu lasch Beleuchtet (auf Fotos natürlich immer fette Farben und flächig beleuchtet) .

Die Ausleuchtung der Button’s ist auch viel zu lasch und im Vergleich zur MPC wird der Text nicht immer voll ausgeleuchtet. Außerdem haben die Buttons keinerlei taktiles Feeling wie einen Klick. Da merkt man erst mal wie gut die MPC gebaut ist.

Roland MC 101

Mini Version der MC 707 mit nur noch 4 Tracks, süß aber 500 Euro !!! Da kann man auch  etwas mehr investieren und einen Elektron Digitakt kaufen mit 8 Tracks. Kommt in Kürze.

 

 

Yamaha moX (Platinen Reparatur)

Mir fällt die Decke auf den Kopf (moX)

Sachen gibt’s. Fallen doch einige Quadrahtmeter Deckenvertäfelung runter teilweise auf den moX. Rein äußerlich ist eigentlich nichts zu sehen. 

Als ich dann mal wieder mit dem moX Arbeiten will, fällt mir auf, das auf der rechten Hälfte einige Tasten nicht mehr funktionieren. Man sieht dann auch von Außen, das einige Tasten zu tief liegen. Also schraube ich den moX auf und finde einen Mega Platinenriß entstanden durch den Schlag einer Deckenplatte. Die Tasten gaben ihrerseits den Druck auf die Platine weiter.

Yamaha moX – Platine gerissen (unten)
Yamaha moX – Platine gerissen (oben)

Da ich meinen guten alten Wirewrap-Stift nicht wiederfinde nehme ich stabile Schaltdrähte. Ist zwar nicht so elegant weil klobiger/sichtbarer, auf Dauer aber auch haltbarer.

moX Platine repariert (Leiterbahnbrüche überbrückt)

Die Decke habe ich wieder hergestellt und dieses mal viel besser gesichert. Der moX funktioniert wieder tadellos.

Music Gear (Stand 07-2019)

Nach gefühlt einem Jahr tut sich endlich mal was.

Musicstore

Es ist schon merkwürdig, weder UNO Synth noch UNO Drum noch Behringer MS-101 RD stehen zum antesten vor Ort. Wie soll man sich so Eindrücke verschaffen. Kaufbar sind die Teile aber.

17.7.2019 : OK nun stehen dort UNO Synth und UNO Drum. Die Folientaster fühlen sich besser an als gedacht. Keinerlei Eindrücktiefe, absolut plan mit der Gesamtoberfläche. Die Poti’s am Drum fühlen sich untereinander ziemlich unterschiedlich an. Eines hat Rastung, eines kratzt (gefühlt) und das nächste geht normal. Am UNO Synth gehen ALLE gleichmäßig gut.

Auch ist der MS-101 RD nur in ROT zu bekommen, die scharzen/blauen Modelle sollen bald kommen. Hoffentlich nicht wie bei den Monologues, silber und schwarz…muß reichen.

KORG Electribe 2 Sampler

Korg Electribe 2 Sampler nach einer Ewigkeit mal wieder bei 372 Euro (komisch die Musicstore Preise fallen immer wenn die Geräte NICHT vorrätig sind *). Immer noch ein feines Gerät, geile Hardware, kompakt, wertig und alles fühlt sich klasse an. Klanglich top und es macht einfach Spaß Sounds einzudrehen. Kenne keine Kiste wo das schneller geht. Leider kann man Samples nur per Steinzeit Methode (SD-Karte) in das Gerät einspielen. Auch gibt es keine werksseitige Methode um ALLE Geräte-Inhalte unter einem EIGENEN Dateinamen zu speichern. Wäre doch klasse ALLES unter einem beliebigen Namen auf der SD-Karte speichern und bei Bedarf wieder laden zu können. Die einzige Methode ist eine gespeichertes ALL-File am PC umzubenennen und Dieses wenn benötigt wieder mit den Standard-Namen zu versehen der beim Booten der Tribe automatisch geladen wird.

* 17.7.2019 : und siehe da kaum ist die SAMPLER wieder vorrätig geht der Preis wie üblich direkt wieder aufs alte Niveau von 415 Euro. Ein äußerst merkwürdiges Verhalten.

Eine Konsistenzprüfung gibt es auch nicht. Damit könnte man verhindern das in Patterns benutzte Samples NICHT (ohne Rückfrage) überschrieben werden. Leider gibt es nur zwei LED-Farben und eine Mischfarbe (kann sich Jemand eine Tribe mit RGB Farben vorstellen). Leider sind die weißen Text-Aufdrucke auf den milchig transparenten Tasten nicht gerade kontraststark. Leider gibt es keinen brauchbaren STEP-Editor am Display mit dem man eben mal Noten beliebig bearbeiten könnte.

Trotzdem für deutlich weniger Geld wäre die Tribe immer noch eine Überlegung wert.

Novation Circuit

Endlich mal wieder unter 300 Euro liegt bei 278 Euro. Die Hardware war ganz OK, mir haben nur die weichen Taster mit KEINEM Druckpunkt nicht ganz gefallen. Außerdem bekommt man nach einer Weile des Licht und Farbengewitters nervöse Störungen. Es ist echt schwer all die Licht-Informationen zu erfassen. Sieht schön aus aber der Circuit fehlt irgendwie ein Display. Man kann es mit dem Licht auch übertreiben. Lag schon mal bei 250 Euro, was durchaus gerechtfertigt erscheint. Die Tatsache das man Samples nur online einspielen kann und das auch noch mit Konten geht allerdings gar nicht. Nichtsdestotrotz erscheint die Circuit für wenig Geld kaufbar.

Roland XD-Xi

Ein faszinierendes kleines Teil, aus dem superbe Sounds kommen. Leider muß man für detaillierte Eingriffe das tief gestaffelte Menü nutzen. Und so ganz blicke ich bei den Effekten pro Track nicht durch. Klar es gibt da das Roland Schaltbild und dennoch …

Die Tastatur kommt an die eines Yamaha Reface oder Korg Monologue nicht heran, ist seitlich wackeliger aber immerhin gleichmäßig leichtgängig spielbar. Ist die gleiche Richtung wie das Tastaturmodul für die Boutiques.

Was habe ich hinter dem ‘limitierten’ weißen Modell her gehechelt bis es ausgelaufen war. Ganz tolle Optik, so clean. Aktuell gibt es nur noch das erste schwarz/rote Ur-Modell auf dem man alles schlecht sieht bis auf Staub und Fingerabdrücke.

Absolut einen Kauf wert, aber nicht für über 400 Euro. So ab 300 Euro würde es interessant. Aber wie ich Roland kenne von einem auf den anderen Tag läuft das Gerät aus.

Roland Juno DS

Einmal seitlich ans Gehäuse gefasst, es ist direkt fühlbar, Roland Build-Qualität selbst bei diesem ‘billig’ Teil. Keinerlei scharfe Kanten zu spüren – Yamaha bitte nachmachen (MODX). War schon mal eine Zeit lang auf 609 Euro, aktuell bei 651 Euro.

Jüngeres Gerät und irgendwie interessant. Ich meine das Teil hätte auch die Möglichkeit VA zu machen. Das fehlt den Yamaha’s – wäre es dort nicht möglich noch eine VA-Engine hinzuzufügen ?

Bisschen Samples kann der Juno DS auch. Tastatur Roland Standard-Tastatur. Im Vergleich zu Yamaha hat Roland keine Mittelklasse-Tastatur, es gibt nur EINE wertige Tastatur die untereinander dezent variieren.

Nö, nettes Gerät, könnte aber billiger …

AKAI MPC Live

Dunkel braun, naja, Preise für die Ewigkeit festgenagelt, tolle Hardware und für 500-600 Euro könnte man drüber nachdenken. Wird aber nie passieren, AKAI eben. Damals der wunderschönen AKAI Studio in Silber verfallen, aber viel Geld für einen Controller. Werde nie vergessen das die Studio mal kurz auf 280 Euro war und ich nicht zugeschlagen habe 🙁

Dann kam die schwarze Studio, auch geil, aber der Preis fiel nie. Goil, die STUDIO gibt es tatsächlich immer noch. Goil der Preis liegt bei 340 Euro !!!! Nach sooo vielen Jahren, die haben einen Knall bei AKAI. Ich sehe es einfach nicht ein für einen alten Controller so viel Geld auszugeben. Das Teil produziert KEINEN einzigen Klang. Es empfängt/sendet nur ein paar Daten.

MPC Live, tolles Gerät, wenn auch braun und die Tasten nicht optimal beleuchtet sind. Aber im Endeffekt denke ich dann, wozu soll ich mir das antun. Das ist wie ein PC im Päckchen. Auf einem Mini-Bildschirm das machen was ich am PC in groß und bequemer tun kann.

Wie gesagt für entsprechendes Geld OK, 1000 Euro nie…

Roland Boutiques

Was für ein Drama. Vor kurzem YT Roland D-50 geschaut und gedacht ‘was hat das Teil für einen geilen Sound’. Warum geht das heute nicht mehr. Mein Yamaha moX kling oftmals so harsch digital. Der D-50 dagegen – jeder Sound läßt einen verzücken, keine digitalen Artefakte oder harshness zu hören. Sahne für die Ohren.

Mein Interesse am mittel alten D-05 stieg an. Leider ist das Modell mal wieder ausgelaufen, ENDE, danke Roland !! Scheint Methode zu sein. Kunden sollen wohl die Angst haben etwas nicht mehr bekommen zu können und auf jeden Fall zu kaufen.

Ich sagte es schon mal, wie soll man sich mit den Boutiques einen Gerätepark zusammenstellen wenn es Wunschkandidaten plötzlich nicht mehr gibt. Es ist einfach lachhaft ROLAND.

ROLAND TR8-S

Und wieder ROLAND beim Preis ist es dieses Quantum (nicht Quäntchen) zu viel. Obwohl 605 Euro ist mal ein Anfang. Leider wieder dieses Steinzeit ROLAND Menü-Diving per zwei Zeilen Display. Aber was mich an der TR8-S echt nervt ist die Beleuchtung der STEP-Sequenzer Tasten. Die ist total flau, schaut euch mal die alte TR-8 daneben an, ein riesen Unterschied. Und auf Werbebildchen leuchtet das Teil natürlich total fett. Echt schade, man kann die Beleuchtung so kaum erkennen. Der größte Nachteil der TR8-S. Für mich alleine schon ein Nicht-Kaufen Grund.

ROLAND SYSTEM-8

Aktuell um die 1300 Euro, deutlich zu viel, ein Tausender wäre OK. Und dabei ist es mir egal wie viele Plugin-Klassiker das Teil inclu hat.

YAMAHA Reface DX

War schon mal länger für ca. 250 bis 270 Euro zu haben. Seit langer Zeit verweilte der DX auf deutlich über 300 Euro. Aktuell andlich mal wieder auf 300 Euro Niveau was die Hoffnung auf 270 Euro wiederbelebt *. Ein wertiges kleines Gerät mit krassem Sound. Extrem benutzbar finde ich diese Touch-Slider. Auch das es eben nicht nur Sinus-Wellenformen gibt sondern von fließend von Rechteck über Sinus nach Sägezahn alles gibt. Das macht den Sound noch mehr aggro. Allerdings finde ich es extrem schade, das es zum ersten viel zu wenige Speicherplätze gibt. Für mein Schaffen ist es wichtig schnell Patches (am besten in Cubase direkt) speichern zu können. Es gibt keine elegante Methode um eben mal alle Patches zum PC zu überspielen. Man kann auch nichts auf einen USB-Stick übertragen, nicht mal eine DUMP-ALL Funktion gibt es. Allerdings kann man per HEX-Sequenz einen DUMP-ALL vom PC aus anstoßen. Aber das sind alles so frickel Lösungen. Trotz des Alters ist der DX definitiv interessant.

* 17.7.2019 : und tatsächlich nach langer Zeit endlich mal wieder bei 279 Euro, erträglich. Entscheidung ist sooo schwer Reface DX (ohne direkte Unterstützung für Patch-Export per MIDI-Dump) oder gleich den  ⇓⇓⇓

YAMAHA MODX

Hatte vor Jahren zu mir gesagt ‘der nächste dicke Yamaha ist meiner‘ auch wenn er einige Tausender kostet. Dann kam der MONTAGE und ich (gewöhnt den Sequenzer des moX) sagte wie KEINEN Sequenzer, total FAIL. Dann kam urplötzlich der MODX, Yamaha hatte echt gut dichtgehalten. Zuerst mit spärlichen Informationen über die Polyphonie. Bis dann endlich klar war AWM2 Engine 128 fache und FM-X 64 fache Polyphonie. Sollte locker reichen, denn meine Arbeitsweise hat sich inzwischen weg von der Workstation hin zur DAW bewegt.

Meine größte Hoffnung lag auf einer verbesserten Tastatur im Vergleich zum moX. Obwohlt die tut seit 7 Jahren klaglos ihren Dienst und läßt sich ordentlich spielen, macht je nach ‘Wetter’ sogar manchmal Spaß. Was mich bei Tastaturen im allgemeinen stört ist wenn Tasten nachvibrieren läßt man Sie los. Das wirkt billig.

Die Tastatur am MODX wirkt schon verändert/verbessert zum moX ist aber von der Perfektion einer MONTAGE Tastatur meilenweit entfernt. Da hätte ich mir mehr Fortschritt/Verbesserung gewünscht, nach immerhin 8 Jahren moX.

Aktuell kostet der MODX 6 1100 Euro und da gibt es gar nichts zu meckern. Das Teil ist sein Geld wert. Ein moX kommt nicht annähernd an dessen Fähigkeiten ran. Gar nicht zu reden vom Klang den ein MODX ausgibt. Viel brillantere Höhen und saubere Bässe. Digitale harshness nur wenn gewollt. Ein Unterschied wie Tag und Nacht zum Vorgänger.

Neulich ein Video mit Markus Fuller gesehen wo er gefragt wurde welche 6 Synthesizer er mit auf die Insel nehmen würde. Unter anderem einen MONTAGE ! Ich wollte es nicht glauben, aber irgendwie verständlich. Und da man den MODX fast gleichsetzen kann…