KORG Volca FM

Trotz des meiner Meinung nach zu hohen Preises (aller Volcas) der Anfang des Jahres kurz auf einem Allzeit-Tief war (110 bis 145 Euro) habe ich mir nun eine Volca FM gekauft. 

Ich weiß nicht mehr wie oft ich das Teil angetestet habe, es begeistert einfach durch diesen speziellen Klang. Kurz nach der Bestellaufgabe fiel mir plötzlich ein, das ich bis dato noch keine MIDI-Out Buchse am PC oder einem Audio-Interface habe. Somit könnte ich die Volca FM nicht von Cubase aus ansteuern. Also habe ich mich direkt für das (auch schon lange begutachtete) Steinberg UR22-Mk2 Audio-Interface entschieden. Dieses hat USB zum/vom PC und generiert darüber nicht nur einen digitalen Audio-Ein/Ausgang sondern auch MIDI In/Out.

Korg Volca FM

Steinberg UR22-Mk2

Zuhause erst mal das UR22 anklemmen. Kinderspiel…denkste. Firmwareupdate finde ich irgendwie Keines, auf der Webseite steht zudem “Produkt wurde eingestellt”, juckt mich nicht bei YouTube gibt es ein Video wo man das Ding von innen sieht. Es ist wirklich vollgestopft mit feiner Elektronik hat ein Metallgehäuse, wiegt wie Blei und steht deswegen wie ein Panzer für die kleine Größe. Zudem total gut verarbeitet. Firmware ist auch aktuell, kann man nachsehen.

Steinberg UR22-Mk2
Steinberg UR22-Mk2 Rückseite

Zum Glück hatte ich einen Tag vorher ein Windows 10 Creators Update gemacht. Nebenbei gesagt Dieses schaltet wieder den tödlichen Schnellstart EIN, direkt wieder ausgeschaltet, sonst gehen wenn ich Windows XP von einer anderen SSD starte wieder Dateien kaputt. Es passierte nun folgendes (und der Fehler ist bekannt) Cubase startet (den Yamaha-Steinberg USB-Treiber verwende ich wegen meinem moX 6 schon seit Jahren), ich wechsle den ASIO-Treiber und es geht direkt ein Windows Installationsfenster auf. Diese Installation wird allerdings nicht begonnen sondern bleibt hängen.

Installation bleibt mir diesem Fenster hängen

Schnell finde ich auf der Steinberg Seite einen Workaround, der besagt Yamaha-Steinberg Treiber deinstallieren/installieren, dann sollte der ASIO-Wechsel funktionieren. Und das klappt auch. Als Audio EIN/AUSGANG habe ich nun je einen Stereo-Kanal.

Volca FM und das Netzteil

Nächste Drama, die Volca FM zum laufen zu bringen, wer’s glaubt. Auf der Volca aufgedruckt steht 9V Plus am Mittelkontakt und Masse außen. Null Problemo, ich hatte mir die 5€ teurere Volca incl. Billignetzteil gekauft, für die paar Kröten. Aber zuerst nehme ich mein extra vor Wochen für die Volca FM gekauftes 16€ Netzteil (kann auch mehr Ampere liefern).

Vorsichtig wie ich bin, stecke ich einen mechanisch passenden Stecker auf das Netzteilgegenstück, beachte die Polung und messe mit dem Multimeter lieber Spannung/Polung nach. Alles OK. Stecke den Stecker in die Buchse der Volca, Power Button kurz gedrückt, NIX !! Geprüft, gemacht, das Bundle Netzteil probiert, nix. Scheiße entweder stimmt die Polung nicht oder … nimm mal Batterien – Volca läuft.

Sieh dir mal Bilder vom Originalnetzteil KA-350 an. AHA !! Ein gelber Stecker, den hatte ich auch bei beiden Netzteilen, nahm aber einen aus meiner Sicht dickeren weil … ich weiß nicht.

Gelber Stecker drauf, läuft 🙂

Man muß den Power-Button auch ½ Sekunde lang drücken, vielleicht hatte ich das vorher nicht gemacht.

Patches Importieren/Exportieren

Wäre KORG nicht so geizig und würde dem Teil USB spendieren, was könnte man Ärger, Kabel und Equipment sparen nur um die Patches/Sequenzen zu speichern. Es geht aber trotzdem.

Patches Importieren ist recht einfach, z.B. das VSTi DEXED installieren, mit diesem kann man über den UR22 MIDI-Out zum MIDI-In der Volca sysex Daten senden. Schon spielt die Volca den Patch.

Da die Volca weder über MIDI-Out noch USB verfügt, ist ein einfaches Exportieren nicht drin.

Es geht nur über die Sync-In/Out Buchsen. Dort wird ein STEREO Audio-Signal abgegeben welches sich aber nur des Linken Kanals bedient und klingt wie ein altes Analogmodem-Signal. Es ist zwar nicht ganz lustig das so zu handhaben aber irgendwie Nerdig.

Erforschen des Volca Sync-Out Singnals

Tja, dann stecke ich mal ein Kabel vom Sync-Out auf den UR22 Line In und nehme das Signal der Volca mal auf eine Stereospur auf. An der Volca EDIT + EXPORT drücken, beide Tasten fangen an zu blinken. Mit dem PARAM Regler kann man nun wählen was Exportiert werden soll. Der erste Punkt lautet “Current Program” genau was ich will. Aunahme in Cubase starten dann EXPORT drücken (oder EDIT zum Abbrechen).

Original Sync-Out Volca

Heraus kommt eine kurze Audio WAV (Achtung zu laut anhören kann Schmerzen verursachen):

Zurückspielen eines Patches zur Volca FM

Das war dann nicht mehr so einfach. Zuerst nahm ich den Phones Ausgang am UR22, der erreicht aber maximal -6 dB und nicht die 0 dB wie das Original, die Volca reagiert darauf nicht.Herausbekommen habe ich das indem ich den Phones am UR22 mit dessen Line In verband und wiederum auszeichnete.

Phones Ausgang UR22 nur -6dB

Dann habe ich mal den Line Out des UR22 mit dessen Line In verbunden und aufgezeichnet. Aha, 0dB ist leicht zu erreichen.

0dB am UR22 Line Out

Nun den Line Out des UR22 mit dem Sync-In der Volca verbunden, der verkraftet laut Anleitung bis zu 20V. An der Volca hört dann der Tempo-Drehregler mit dem internen BPM auf zu blinken und leuchtet permanent. Dann erhöhte ich den Line Out Pegel per UR22 Regler langsam. Plötzlich fängt die LED im Tempo-Drehregler zu flickern, aha Daten. Trotzdem keine Rekation am Display der Volca. Erst bei ¾ bis vollem Aufdrehen des Line Out am UR22 reagiert die Volca, es klappt !!!

Volca erkennt Signal am Sync-In
Fehler beim Empfang am Sync-In
Erfolgreicher Empfang (OK)

Handling mit Cubase

Da ich möglichst selten Kabel umstecken will (auch zur Schonung der Volca), habe ich nun meinen alten Mixer vor den UR22 geschaltet. Alle Zuspieler gehen zuerst zum Mixer und dessen Main Out zum Line-In des UR22. Dessen Line-Out geht wiederum zum CD/TAPE Input am Mixer (habe keine weiteren Eingänge frei). Dann habe ich den nun ungenutzten Phones-Ausgang mit dem Sync-In der Volca verbunden. JA, der Phones Ausgang des Mixers kann ein stärkeres Signal erzeugen wie der vorhin als zu schwach erkannte Phones-Ausgang des UR22.

Noch krasser ist das, da mein 40€ Billigmixer nur zwei Stereo Line-In’s plus das CD/TAPE-Hilfswerk hat kam ich auf die Idee die eigentlich nun durch das UR22 obsolete Soundkarte zur Aufzeichnung der Patches der Volca zu verwenden. Also habe ich den Sync-Out der Volca mit dem Line-In der Soundkarte verbunden.

Cubase und das Speichern der Volca Patches 

Wie kann man das nun “einfach” unter Cubase handhaben. Hat man einen Patch gefunden/justiert an der Volca, erzeuge ich eine Stereo Audiospur und schalte dann den ASIO-Treiber auf meine PC-Soundkarte um. Noch ein bißchen den Pegel einjustieren, Aufnahme und EDIT + SAVE und nochmal SAVE drücken schon sendet die Volca ihre Daten in Audioform. Diese kurze Audio WAVE ist dann der Patch. Nun die PATCH-Audiospur noch beschriften und tierisch aufpassen das das Ding GE-MUTED bleibt.

Zum zurückspielen eines Patches bleibe ich dann beim ASIO-Treiber der UR22 und spiele den PATCH SOLO ab. Das Signal geht nun über den Line-Out des UR22 zum CD/TAPE In des Mixers dort am Phones Ausgang wieder raus (regelbare Signalstärke) und zur Volca. 2 Sekunden später steht am Volca Display “INPrt OK” und die FUNC Taste blinkt. Drückt man Diese einmal, hört Sie auf zu blinken und im Display steht der Name des wiederhergestellten Patches 🙂

Ist doch simpel oder ?!

Volca FM Eindrücke

Total krasser Klang. Es macht tierisch Laune während Cubase per Multitrack eine LOOP wiederholt mit der Volca Live zu spielen. Überhaupt ist diese Mini-Tastatur extrem genial, hat zwar kein Velocity, aber die Spielbarkeit ist fein. Es macht sogar mehr Spaß wie mit einer echten Tastatur weil man sehr schnell zur nächsten Taste kommt. Also ich habe so noch mehr Inspiration. Was ist es demzufolge schade das kein MIDI-Out vorhanden ist. So muß man erdachte Sequenzen immer nochmal per Hand in Cubase nachbilden oder sich ein MIDI-Keyboard hinstellen. 

Dann fiel mir auf das der Arpeggiator nicht funktionierte. Das liegt daran, das die Sync-In Buchse gesteckt ist, die Volca schaltet dann den internen BPM ab. Ziehe ich den Stecker und sende MIDI-Clock von Cubase zur Volca (MIDI-In) wird die Volca von Cubase getaktet und der Arpeggiator läuft synchron zum Projekt.

Nächter Tag

Komme auf die Idee nun auch den Line-Out meiner Soundblaster Audigy ZS 2 zur Rückspielung der Patches zur Volca FM. Sinn, der Mixer wäre nicht mehr nörig. Ich stecke also ein Kabel vom Line-Out der Soundblaster direkt zur Volca. Leider klappt es nicht, Signal scheint auch voll aufgedreht zu niedrig zu sein, Volca reagiert nicht.

Arbeite den verbleibenden Tag mit Cubase. Mir fällt auf, das z.B. beim Patch Syringe viele Algorithmen nicht mehr aufhören zu spielen. Man hört wie einige Operatoren normal ausklingen Andere spielen unaufhörlich weiter (kein langes RELEASE). Es war bereits Firmware 1.03 drauf, ich habe also nichts geändert. Auch habe ich keine editierten Patches in der Volca gespeichert. Der Effekt ist mir im Laden nie aufgefallen und Er macht auch keinerlei Sinn.

Ich habe dann stückchenweise die Operatoren abgeschaltet, der Sound spielt weiter, hääää. AHA, die Volca reagiert mit den Änderungen erst zu den folgenden Noten. Hat man POLY-Modus an kann es je nachdem bis zu drei neu gespielte Noten benötigen bis der Dauerton endet.

OK, Problem lokalisiert und eingegrenzt. Ich finde EINE ganze Seite im Internet deren Nutzer allesamt das Problem bestätigen. Dann gehen die Empfehlungen einher doch den Patch so zu editieren das es gefällt. Zum Glück ist es hauptsächlich Syringe bei dem es auftritt.

Mache erst mal einen Werksreset der Patches, hatte ja nix in der Volca gespeichert. Power OFF, dann MEMORY + FUNC halten während Power ON. Es erscheint Load PrSt. Die Tasten PLAY + REC blinken. Drückt man REC wird der Restore durchgeführt PLAY bedeutet Abbruch.

Leider bringt auch das keinerlei Besserung. Beim Patch Brassens z.B. klingt es oft sehr lange nach. Kommt mir auch komisch vor. Das diese Dauertöne weiterspielen beim Algorithmen Wechsel scheint  plausibel nur dürfte dieser Effekt eben gar nicht existieren, weil musikalisch widersinnig.

PS : habe zwecks TESTEREI alle Kabel außer Strom von der Volca getrennt um Einflüsse auszuschließen

Sollte das bei bestimmten Sounds wirklich so von KORG gedacht sein, merkwürdig.

Lösung

Volca FM – Parameter Liste

Es geht recht schnell abzuschalten, hat man einen dauerhaft bleibenden Ton (oder Töne).  Auf die Spur kam ich durch die Parameter Liste dort ist ja die 4 stufige EG Hüllkurve abgebildet. Dort sieht man am Ende der Kurve “Key Off” also was passiert beim loslassen der Notentasten. Und ab da gibt es nur noch R4 (Release=Zeit) und L4 (Level=Lautstärke).

Abschalten

EDIT drücken dann den PARAM Drehregler 8 Rastungen nach rechts drehen bis 1  EGL 4 xx

Bedeutet Operato #1 EnvelopeGenerator Level #4 hat den Wert xx.

Nun kann man an dem Wert bei xx pro Operator erkennen ob einer/mehrere Operatoren eine dauerhaften Level (Lautstärke) behalten. steht dort ein Wert >NULL bleibt dieser Operator dort, ewig. Schnell kann man alle 6 Operatoren mit den – OPERATOR + Tasten durchblättern und deren Werte anpassen. Null bedeutet Ton absolut leise, 99 bedeutet Ton bleibt sehr laut.

Dreht man nun am PARAM Drehregler wieder 4 Rastungen nach Links steht dort 1  EGr 4 xx

 Bedeutet Operator #1 EnvelopeGenerator Rate #4 hat den Wert xx.

Die Rate ist die Zeit nach dem loslassen der Notentaste bis zum vorhin justierten Level, der in der Regel 00 sein sollte (natürlich nicht muß).

Nun sollte man unter EGr 4 alle 6 Operatoren durchblättern da es sein könnte (gewollt) das nach dem Loslassen eine sehr lange Abklingzeit eingestellt ist. Und da KORG uns alle quälen will ist eine sehr lange Zeit natürlich mit 00 gegeben und eine sehr kurze Zeit mit 99 (KORG-Logik).

Wie gesagt es kann ja so gewollt sein kommt einem aber komisch vor, habe ja nix gegen langes Ausklingen aber ein Dauerton ?!

Gefühlt Tag 4

Es ist zwar nicht aufwendig, ein paar Klicks um den ASIO-Treiber zu wechseln. Aber es wäre schon schön das nicht zu tun. Bedeutet ich muß den Sync-Out der Volca auf meinen dem UR22 vorgelagerten Mixer bringen. Und das ist seit 6 Jahren ein 40€ Mixer FAME Mix 502+

Das Teil hat einen Monokanal und zwei Stereo-Kanäle als Eingänge, einen Phones Ausgang, einen Main Mix Ausgang und eben CD/Tape Input/Output. Da ich aber Instrumente einzeln aufnehme geht das mit der mageren Zahl an Eingängen. Noch nie benutzt habe ich den Mono Kanal #1. Ich schnappe mir ein Miniklinke <>Miniklinke Kabel und ein Adapter Mini >> große Klinke fertig ist die Volca Sync-Out<>Mixer Verbindung.

Oben habe ich ja gesagt Sync-Out ist ein Stereo-Signal, über Kanal #1 nehme ich nun in Stereo auf, auf Linker/Rechter Spur ist nun 2x dasselbe Signal. Mir fällt auf das die Phase um 180% gedreht scheint, merkwürdiger Mixer (beim CD/Tape Input L/R scheint auch Links und Rechts verdreht zu sein). Das Rückspielen klappt über den UR22 Line-Out zum Mixer (CD/Tape Input) dessen Phones Ausgang zur Volca (Sync-In) auch.

PATCH Verwaltung

So einfach wie möglich. Aktuell lege ich die “PATCH Audio Spuren” in einen Ordner in Cubase. Dadurch werden Cubase zum einen Spuren weggenommen zum anderen steigt die Unübersichtlichkeit.

Dann fiel mir der Caustics Editor für die Volca Sample ein, den ich mal ohne Volca Sample (wozu wenn man Groove Agent und Sample-Track in Cubase hat) getestet hatte und als gut gemachte Software in Erinnerung hatte. Das Teil kann Samples laden, croppen und wiedergeben (und noch einiges mehr). Leider sehe ich keine Option dafür, eine zusammen geladene Sample (PATCHES) Liste zu exportieren. Damit ist das Teil für diesen Gebrauch kaum verwendbar.

Cubase und MIDI-Geräte

Es ist möglich unter Geräte/MIDI Geräte-Verwaltung beliebige MIDI-Befehle an ein Gerät zu senden. Eigentlich dient das hauptsächlich zur Patch-Auswahl. Es gibt viele vorgefertigte Geräte Profile für bekannte Instrumente.

Ich nehme mal Gerät installieren/Neues definieren. Nenne es Volca FM und wähle (MIDI) Kanal 1. Klicke das kreierte Gerät an, setze Haken bei “Bearbeitung aktivieren”. Dann mit Rechtsklick auf Leere Bank wähle ich “Neues Preset”. Klicke auf das Preset und sehe nun MIDI Sequenzen wähle CC 41 (Velocity) gebe als Wert z.B. 80 ein – es entsteht die Sequenz Hexadezimal B0  29  50

Die 50 bedeutet 5*16+0*1 = 80

Den Preset nenne ich in Velocity 80 um.

Nachdem ich noch den Ausgang mit meinem neuen UR22 Audio/MIDI Interface verbinde und das Fenster schließe sollte in einer beliebigen MIDI-Spur beim Ausgangs-Routing nun ein neues MIDI-Gerät nämlich Volca FM erscheinen “Volca FM (Steinberg UR22-mk2-1). Nicht weit entfernt liegt das echte MIDI-Gerät Steinberg UR22-mk2-1. Laut Bedienungsanleitung sollte durch das Umschalten auf “Volca FM …” nun anstatt der Bank/Patch Felder im Inspektor wie bei einem echten Synthesizer dort EIN Programm-Auswahl Feld erscheinen. Das tat es bei mir NICHT.

Was habe ich falsch gemacht, nix ist wieder Cubase Tag. OK, nimm mal irgendein vorgefertigtes Instrument unter MIDI-Geräte-Verwaltung. Ich lösche dessen Bänke und kreiere meine Presets.

Nun klappt es im Inspektor die 2 Felder wandeln sich in Eines beim Umschalten auf Volca FM. Geht man nun auf dieses Feld erscheint mein Preset Velocity 80, geklickt, die Volca zeigt im Display “Velocity 80”, cool, aber nicht wirklich hilfreich. Hätte man die Sequenzfolgen der Volca zur Patch-Umschaltung…

Richtig cool wäre es so etwas als Automation zur Volca zu senden und so Velocity Änderungen zu automatisieren. Dafür ist das aber nicht vorgesehen. Warum hat Korg verhindert das die Volca Velocity bei Note-On versteht !!?

Cubase und Velocity zur Volca FM senden  

Was läßt man sich leicht ablenken. Ich suche und mache rum mit Piz-Midi einem Verbund aus Tools der aus zig *.DLL Dateien besteht, die Plugins darstellen und nur im Cubase Plugin-Ordner liegen müssen. Neues Instrument mit der midinotestocc.DLL erstellt. Kapiere das Routing aber nicht.

Frage mich ab Cubase das nicht irgendwie beherrscht. Und das geht tatsächlich, warum also noch auf Externes zurückgreifen. MIDI-Spur erstellen, Automation anzeigen lassen, dort den Automations-Typ Button klicken und dort auf mehr.Nun geht dieses Fenster auf …

MIDI-Spur Automation Parameter hinzufügen

Dort nun CC 41 auswählen und OK klicken.

Control Chance 41 (Velocity)

Nun kann man in Cubase wie gewohnt beliebige Kurven einzeichnen und die Volca FM reagiert direkt darauf. Mir fiel auf, das beim Takt 1, Step 1 die Volca NICHT reagiert. Jeder höhere Takt funktioniert aber wie er soll. Natürlich muß man den Ausgang der MIDI Spur noch auf das MIDI Interface lenken und den Kanal anpassen.

Cubase Velocity zur Volca FM Automation

Pitch Bend Bereich

Versuche eben mal den Pitch Bend Bereich zu verändern, finde aber im beigelegten Chart nichts zum Thema. Was ist das denn wieder ? In jedem meiner Synthesizer kann ich den Pitch Bend Bereich ändern, teilweise sogar nach oben/unten unterschiedlich. Pitch Bend per Cubase kein Problem, nur kann ich in der Volca keinen Menüpunkt dafür ausfindig machen. Und natürlich hat wieder KEINER im Netz je davon gehört. Nebenher gesagt lese ich das Portamento nicht vorhanden ist.

 

 

 

 

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