Das Jahr 2021, ich bin echt PC mäßig hart im nehmen, aber DAS übersteigt meinen Horizont.
Ich kann mir ja echt viele Probleme vorstellen, aber das es bei so etwas grundlegend wichtigem wie der Bildschirmauflösung scheitert ist eine Frechheit von den Linux Machern.
Morgens
Wie immer starte ich den PC möchte gemütlich Frühstücken.
Wieder nur 1024×768 er Auflösung (kein Problem – gehe in die Treiberverwaltung, installiere andere Version, wird schon…)
1h später, der Kaffee ist fast kalt, die kalten Toastbrote schauen traurig.
Ablauf :
NVidia 470er Treiber ist drauf UND aktiv (Treiberverwaltung)
installiere 460er Treiber = LoRes
installiere 360er Treiber = Black Screen nur Maus
installiere Nuoveau (Gräuel) 1.0.16.1 = LoRes
komplett Herunterfahren (Strom bleibt AN)
Neustart Nuoveau = LoRes
installiere 470er Treiber = LoRes
Herunterfahren Strom AUS für 1min
Neustart = LoRes
nehme HDMI Kabel zum 4k iiYama Monitor = LoRes
nehme wieder DVI Kabel = LoRes
Dazu kommt, das man die NVidia-Settings zwar starten kann, aber das Fenster wohl außerhalb des Sichtbereichs liegt also unerreichbar ist. Und selbst wenn man ran käme könnte man wahrscheinlich die Auflösung nicht ändern. Davon abgesehen poppt kurz darauf das “Beenden” Fensterchen von NVidia-Settings auf, heißt “läuft nicht”. Immerhin ist das “Beenden” Fensterchen sichtbar 🙂
Ähm, was kann man hier noch glauben. Wie soll man an so etwas nicht verzweifeln. Wie gesagt ich kann mich durchaus an Problemen abkämpfen. Aber seit ich MINT nun kennen (und lieben) gelernt habe kämpfe ich mit dem NVidia Treiber/Auflösungs-Wahnsinn.
Dieses verdammte MINT handelt völlig eigenständig. Mal hat man Glück, mal KEINE Chance. Ich bin es sooo leid.
Damals zu meinen Anfangszeiten mit MINT wäre ich fast verrückt geworden wegen dem Treiber Mist. Irgendwann erfuhr ich dann man solle den Nuoveau-Treiber mal auf die Blacklist setzen. Danach blieb dann endlich die Auflösung dauerhaft wie ICH es wollte.
Ich war der Meinung das vor kurzem nochmal mit “einem” Befehl getan zu haben. Aber exakt müssen es folgende Befehle sein.
sudo bash -c “echo blacklist nouveau > /etc/modprobe.d/blacklist-nvidia-nouveau.conf”
dann …
sudo bash -c “echo options nouveau modeset=0 >> /etc/modprobe.d/blacklist-nvidia-nouveau.conf”
kontrollieren mit …
cat /etc/modprobe.d/blacklist-nvidia-nouveau.conf
die Ausgabe sollte so sein …
blacklist nouveau options nouveau modeset=0
danach …
sudo update-initramfs -u
und Neustart mit …
sudo reboot
Wow, nach dem Neustart Full-HD !!!
Fragt sich nur für wie lange, morgen kann alles wieder anders sein …
Jau, MINT interessiert das alles NIX aber auch garNIX !!!
Nächster Hinweis Timingprobleme in systemd von Ubuntu 20.04
Das könnte es durchaus sein.
Durch das hinzufügen der Zeile
ExecStartPre=/bin/sleep 5
in der Datei
/lib/systemd/system/lightdm.service
z.B. so
sudo nano /lib/systemd/system/lightdm.service
Dort die besagte Zeile im Abschnitt Service einfügen und Speichern mit Strg + O. Nano verlassen mit Strg + X
Damit das Ganze auch nach Updates permanent so bleibt sollte man die Änderung so sichern (warum lies weiter unten den bunten Text).
ggf. die Zeit verlängern. Es sollte kurz vor Umschalten in den Grafik-Modus kurz oben links .. “login” zu sehen sein. Wenn das nichts bringt, die Zeile wieder raus nehmen. Wenn es was bringt, ist noch eine weitere Änderung notwendig.
Aus unbekannten Gründen wird der lightdm service zu früh ausgeführt. Mit sleep verzögert man dessen Start etwas.
Damit bei einem Update der lightdm.service nicht wieder auf eine fehlerhafte Version geändert werden kann, kopiere sie in /etc/systemd/system/lightdm.service
Die wird default ausgeführt, auch wenn eine andere im lib/systemd Verzeichnis liegt.
3.10.2021
JA, es funktioniert !!!!!!!!!!!
Der TIP mit dem minimal verzögertem Start vom lightdm.service war es.
WARUM in aller Welt wird so etwas nicht direkt von den NERD’s korrigiert !?!?!?!? Meine Fresse wir Normalo’s suchen uns tot nach einer Lösung.
Und inzwischen habe ich auch einige Updates drübergezogen, unter anderem auch ein KERNEL-Update und die Auflösung BLEIBT 🙂
Klingt es euch auch noch in den Ohren als Microsoft neulich sagte “Windows 10 wird das letzte Windows sein” ?
Seit Monaten nun immer wieder Meldungen, hier neue Farben, dort neue Icons, ein neues Theme und sowieso. Wen interessiert so ein Mist ?!
Ich mache (werde gemacht) bei Windows 10 immer alle Updates, und sehe bis heute noch nichts von verbesserten Icon’s. Was ich auf der gleichen Maschine merke Windows 10 flutscht deutlich besser als Linux MINT.
Man merkt total wie immer wieder alle paar Tage eine unwichtige kleine News durchsickern oder “warum Windows 11 viel besser ist” blabla. Uhh, plötzlich ist Windows 11 schon so gut wie fertig.
Und ich wette, das die User wieder (dank der Tatsache das alle großen Softwarehersteller mitmachen) “sanft” gebeten werden doch mal wieder jegliche Software upzugraden.
Gut das mein Arbeitssystem inzwischen Linux MINT ist.
6.11.2021
Unfassbar, inzwischen meldet mein Windows 10 im Update Bereich das Windows 11 verfügbar ist und ich upgraden könnte.
Ich habe Linux MINT schon eine kleine Ewigkeit drauf und quasi keinerlei Probleme mit der System-Stabilität.
Seit kurzem jedoch habe ich sporadisch folgendes Verhalten. Beim gleichzeitigen abspielen zweier Video’s und deren Aufnahme mit dem SimpleScreenRecorder heulen von einer zur anderen Sekunde die GraKa-Lüfter auf, Sekunden später wird der Bildschirm schwarz, das war’s. Leider kann ich in dem Moment nicht die GraKa-Temperatur ermitteln.
Drücke ich RESET startet der Rechner neu. Bei einem weiteren Recording-Versuch läuft dann in der Regel alles ohne Probleme durch.
Deswegen habe ich heute am 10.9.2021 mal alles was mit CUDA zu tun hat deinstalliert. Mal beobachten was passiert…
14.9.2021
Und schon wieder, System frisch gestartet, man kann normal arbeiten. Ich lasse 2 Videos laufen und nehme Beide mit dem SimpleScreenRecorder auf. Und wieder mitten in der Aufnahme ein Crash, GraKa bringt keine Bildausgabe mehr (kein Signal), es hilft nur noch ein Hard-Reset.
Aufnahmen dieser Art waren bis neulich kein Problem. Und wie oben geschrieben habe ich alles was mit CUDA zu tun hat mal deinstalliert. Aktueller Treiber ist 470.67 auf meiner GeForce GTX 650 Ti Boost.
NVidia Treiber 460.67 crasht das System ?
Dieses mal drehten die GraKa-Lüfter kaum merklich hoch. Letztens ging von einer zur anderen Sekunde ans Drehzahllimit.
Nach dem Hard-Reset startet MINT normal und ich wiederhole die Aufnahme ohne jegliche Probleme. Und diese Aufnahme dauert dann auch länger weil ich ja mitten drin abgewürgt wurde.
Vor einiger Zeit hatte ich ja so ein Problem das nach einem Kaltstart Video’s sowohl in Celluloid als auch im Firefox mit YouTube exakt auf die gleiche Weise ruckelten. Dieser Effekt ist seit geraumer Zeit vollkommen verschwunden.
Dafür habe ich nun diese Crash’s aber eben nur beim Screen-Recording zweier gleichzeitig laufender Video’s.
Die Überschneidung beider Effekte sehe ich darin das beides oftmals (nicht immer) nach einem Kaltstart passiert. Startet man den Rechner 1x durch läuft alles.
Manuelles Treiber-Update auf 470.63 …
sudo apt -get install nvidia-driver-470
Nach der Installation, die erwartungsgemäß sauber durchläuft starte ich den Rechner neu. Begrüßt werde ich mit einer 1024×768 Auflösung, die sich auch nicht ändern läßt. Ich starte NVidia-Settings sehe aber das Fenster nirgends. Beenden läßt es sich aber.
Nochmal Rechner komplett AUS. Neustart, das Gleiche 🙁
Wen juckt’s…mache Rechner aus und Arbeite inzwischen 1h was Anderes. Komme wieder rein, Rechner gestartet, alles ist wie immer mit Full-HD 1920x1080er Auflösung.
Da meinste doch echt die Rechner leben (Sie Leben!)
PS : und in den NVidia-Settings unter X Server Display Configuration/Advanced ist sogar der Haken “Force Full Composition Pipeline” noch drin. Wofür war der noch gleich ?
Ach ja :
Der Haken behebt dauerhaft das verdammte Screen-Tearing eklatant zu sehen z.B. beim Scrollen im Browser oder quasi in jedem Video, egal ob Lokal oder YouTube.
Dann will ich mal beobachten ob das Crash-Verhalten während Screen-Recordings immer noch da ist …
Der folgende Tag
Ich starte den Rechner, der gestern noch die korrekte Bildschirm-Auflösung hatte und lande wieder im 1024x768er Pixelbrei-Desktop !!
Oh LINUX nicht ist wie es scheint …
Nach diesem Befehl sehe ich “Kernel Driver in use: nvidia”
Laut NVidia-Settings ist aber der 470,63 Treiber am laufen/installiert/beides ?
OK, wenn die gestrige manuelle Treiber-Installation unerwünscht ist mache ich Sie mit sudo apt-get remove nvidia-driver-470 wieder rückgängig.
Aber anstatt das einige 100 Megabyte entfernt werden löscht MINT nur läppische 1,5MB !!
Oder hat die Installationsroutine den Treiber in den KERNEL eingebunden ? Meine bei der Installation sowas gesehen zu haben.
“Deinstallation” ist durch, Neustart, NVidia-Settings zeigt immer noch 470.63 an, hmmm, um so besser. Natürlich ist jetzt die Auflösung plötzlich wieder i.O.
Warte mal, den Effekt mit der ständig wechselnden Auflösung hatte ich schon einmal gehabt als ich mit MINT anfing.
Noch einen Tag weiter
Und nach dem Kaltstart wieder die niedrige unveränderliche Auflösung, was zu erwarten war 🙁
Das macht einfach keine Laune, so ein Betriebssystem-Verhalten. So etwas normalen Usern anzutun ist eine Frechheit.
Man weiß einfach nicht wer beim Thema Grafiktreiber das sagen hat, verdammich. Unter Windows installiere ich ‘nen Treiber und das war’s. Ab dann läuft Der, nicht bei Ubuntu !!
Irgendwo finde ich eine Anleitung
Erste Empfehlung : nimm die Treiberverwaltung
Seit ich MINT nutze war mir DAS auch klar. Leider ist Diese (oder deren Fenster) oft (IMMER) leer. Da ist weder was mit Deinstallation oder Installation. Hilft Niemandem !!
Zweite Empfehlung : der einfache Weg
Im Terminal ubuntu-drivers devices eingeben.
Es erscheint eine Liste verfügbarer Treiber-Versionen. Dort sehe ich dann auch die laut NVidia neuste Version 470.63.01
Der empfohlene Treiber wird dann mit sudo ubuntu-drivers autoinstall installiert.
Ich nehme aber geziehlt den 470er Treiber mit sudo apt install nvidia-driver-470
Mit nvidia-smi kann man den installierten Treiber anzeigen.
Ich mache mal einen Neustart, danach ist die Auflösung immer noch Full-HD. Das heißt aber nach meiner Erfahrung noch lange nicht das es morgen früh immer noch so ist. Denn scheinbar ist ein heutiger Neustart etwas anderes wie als wenn ich den morgen durchführe ?!
Heute, nachdem ich Full-HD wieder hinbekommen habe lief jedenfalls das ScreenRecording ohne Probleme. Aber das heißt noch lange nicht das es morgen auch so sein muß ?!&/%$
Der nächste Morgen
Uhh, immer noch Full-HD nach dem ersten Kaltstart.
Und oh Freude die GraKa Crasht wieder mal beim Recording zweier Videos mit dem SimpleScreenRecorder. Nach einem Reset klappt das Recording wie immer ohne jegliche Ausfälle.
Ich habe Windows 10 und MINT auf diesem Rechner und Windows macht NULL Probleme. Der Hund muß doch in MINT vergraben sein. Leider gibt es sooo viele Systemprotokolle das man eine Ursache nicht ausmachen kann.
Noch einen Morgen weiter
Cool, wieder Low-Res Auflösung !!
Wat is dat schön mit MINT. Mach einfach was du willst. Gestern ist nicht heute und Logik ist abwesend.
Ich starte die TREIBERVERWALTUNG, wow, da stehen ja mal zufällig Treiber drin, nicht wie üblich LEER.
Und JA, installiert wäre dann der 470.63.01
In der Not wähle ich den 460.91.03 und klicke “Änderungen anwenden”. Der Rechner rotiert, ist fertig, niedrige Auflösung. Ein Neustart wird NICHT empfohlen, deswegen starte ICH neu.
Ah, Full-HD (1920 x 1080), schön…morgen wahrscheinlich schon wieder Geschichte.
Wieder ein CRASH währen ich zwei Videos Recorde. Diese mal konnte ich folgende Meldungen aus /var/log/syslog extrahieren :
Oct 17 08:23:58 WorkserverMINT kernel: [ 906.677447] NVRM: GPU at PCI:0000:05:00: GPU-111503de-418c-9b86-58f4-af73ef9ab86c
Oct 17 08:23:58 WorkserverMINT kernel: [ 906.677451] NVRM: Xid (PCI:0000:05:00): 79, pid=0, GPU has fallen off the bus.
Oct 17 08:23:58 WorkserverMINT kernel: [ 906.677453] NVRM: GPU 0000:05:00.0: GPU has fallen off the bus.
Oct 17 08:23:58 WorkserverMINT kernel: [ 906.677484] NVRM: A GPU crash dump has been created. If possible, please run
Oct 17 08:23:58 WorkserverMINT kernel: [ 906.677484] NVRM: nvidia-bug-report.sh as root to collect this data before
Oct 17 08:23:58 WorkserverMINT kernel: [ 906.677484] NVRM: the NVIDIA kernel module is unloaded.
Aha, die Grafikkarte verlor angeblich ihren Kontakt zum BUS, wer’s glaubt. Nochmal vor Monaten lief alles mit gleicher Hardware einwandfrei.
Allerdings ist das ein bekanntes Problem. Denn Jemand beschreibt genau das Thema und stellt folgendes fest :
er hat eine NEUE Grafikkarte, unwahrscheinlich das DEFEKT
er steckt GraKa auf anderen Slot OHNE Besserung
er nutzt ersatzweise den Nouveau-Treiber dort passiert es NICHT
Toll, wie sich letztens herausstellt, steckte er seine LoSpec GraKa in einen x1-Slot anstatt in den x16-Slot. Meine Fresse das hätte selbst ich direkt so gemacht. GraKa in den GraKa-Slot !!
Das liegt aber meines Erachtens nicht an der Leistungs-Grenze (oder Stomversorgung) der GraKa.
GraKa Stress-Test max. 60 Grad Celsius
Meine GraKa pendelt sich bei ca. 60° ein. Abstürzen tut hier unter Last gar nichts.
Ich stelle mal in den NVidia-Setting den Powermizer auf “Prefer Maximum Performance“. Mache mir aber keine Hoffnungen …
Moment ich schalte doch wieder auf Auto Modus, teste mal die BEREITSCHAFT des PC.
Rechner geht kurz AUS, direkt wieder AN, alle Lüfter laufen als wenn der PC liefe. Bewege die Maus, drücke die Tastatur, Rechner meldet sich nicht. Erst als ich den Power-Button drücke geht Er noch “anner” als Er schon ist. Die GraKa Lüfter heulen kurz auf ganz normal, eine USB HDD spinnt hoch.
Interessant ist dann das kurz darauf die GraKa Lüfter aufjaulen und nicht wieder beruhigen. Sekunden später schaltet sich der Rechner selber AUS.
Aha, da mag wohl ein Treiber/System keinen Ruhemodus. Ich frag mich nur wo ich im Ruhemodus gewesen sein soll wenn ich besagte zwei Videos Recorde, da ist doch Leistung angesagt.
Jetzt schalte ich nochmal den GraKa Modus auf Prefer Maximum Performance um. Genau der selbe Mist, schalte wieder auf Auto. Oh, der steht schon auf Auto, wie schön das meine Wünsche NICHT von Dauer sind !!
Und nochmal passiert es bei mir, mache ich einen RESET und beim folgenden Recording-Versuch klappt alles Problemlos
Fühlt sich so ähnlich an wie das Timing-Problem beim lightdm.service starten, nur mit der GraKa.
UND vor MINT Version 20 hatte ich das Problem nicht. Ich meine aber auch es lief eine geraume weile mit MINT 20 klasse, bis vor einigen Monaten. Irgendwo sitzt so ein Nerd und lacht sich bestimmt einen, weiß genau welcher Parameter es ist.
Es ist wieder mal sooo traurig. Zuerst das Auflösungs-DRAMA-Lotteriespiel bei jedem Systemstart, das ich endlich beseitigen konnte und nun das hier.
Und immer sind die Auswirkungen so drastisch, das man echt langsam die Gedult verliert. Ewig lang nach Lösungen zu suchen und keine zu finden. Ohne Spaß sah ich eben, das schon 2011 der Begriff “GPU has fallen off the bus” fiel !!!
Ähh, weiß es denn Keiner … Niemand … Niemand
2011 hatte man ganz andere Treiber-Versionen, OS-Versionen, KERNEL-Versionen … 2021 immer noch der selbe Schei(&%$
22.10.2021
Ein neuen KERNEL eingespielt, einen Tag später wieder mal ein CRASH beim Recorden zweier Video’s. Dieses mal ohne jegliche Ankündigung. GraKa-Lüfter bleiben ruhig, Bildschirm wird schwarz, Monitor sagt “kein Signal”.
RESET
Recorden klappt beim zweiten Versuch quasi IMMER, muß man nicht begreifen. Wo ist der Unterschied ?!
In /var/log/syslog steht wieder mal “GPU has fallen off the bus”
Und sudo nvidia-bug-report.sh spuckt nur die gleiche Info aus, bringt einen nicht weiter.
Das billig Gehäuse KoLink KLA-002 ist superschnell von Völkner eingetroffen. Das Gehäuse bekomme ich nicht aus dem Karton geschüttelt, auch nicht gezogen wenn ich den Karton festhalte. Ungewöhnlich, ich muß den Karton zerreißen um an den Inhalt zu gelangen. Ist das Teil leicht, vermutlich Feder(leicht)stahl. Alles Metall an diesem Gehäuse scheint echt mal ultradünn zu sein.
Zuerst baue ich das übrige BIOSTAR TA970 Mainboard ein. Seltsam, im neuen Gehäuse sind schon sechs Stützpunkte vormontiert, was nicht üblich ist. Ich halte mein FullSize Mainboard rein und stelle fest, das an wichtigen Stellen KEINE Gewindelöcher existieren. Gerade dort wo man bei einem Mainboard auch mal Kraft beim Stecken von Kabeln aufwendet. Genauer gesagt im hinteren Bereich wo die Stromversorgung gesteckt wird.
Deswegen befestige ich an diesen Punkten am Mainboard selber ein paar Stützpunkte bevor ich es einbaue.
Jetzt brauche ich schon die restliche Hardware aus dem alten Gehäuse. Alter Schwede ist hier ein Staub drin. Egal alles rausgerissen, Gehäuse zum Alteisen. Gegen das neue Gehäuse ist das alte Teil “Build like a Tank”.
Grafikkarte, DVB-S2 Karte, CPU-Kühler, SSD und Netzteil um montiert.
Beim Einbau der PCI-Karten fällt mir direkt eine extreme Abweichung der Norm bei den Schraublöchern auf.
KoLink KLA-002 – PCI Verschraubung sehr pass ungenau
Bei der Grafikkarte ging es noch (FOTO). Bei der SAT-Karte am äußersten Ende des Mainboard gesteckt bekam ich die Schraube nur noch mit hängen und biegen rein.
Kaufte man früher ein 40€ Gehäuse bekam man erstens mehr Blech und die Maße stimmten besser.
Egal, Strom an’s Mainboard und die SSD gesteckt.
An der Rückseite sitzt schon ein 80mm Lüfterchen, direkt angeschlossen.
Komm ich baue noch einen 120mm Lüfter unter die Frontverkleidung. Die Front abgehebelt und wieder keine Schraubenlöcher erkennbar. Stattdessen Langlöcher, die durchaus passende Maße haben. Ich würge die Schrauben rein. Lüfter ans Mainboard gesteckt. Schade das BIOSTAR TA970 hat KEINEN einzigen vier poligen Lüfter-Anschluß.
Schon vor der Gehäusebestellung hatte ich das Mainboard offen ausprobiert yaVDR lief direkt. Dabei stellte ich fest, das die Netzwerkverbindung NICHT funktionierte. Mit etwas rumgefrickel an der /etc/network/interfaces.conf ging es dann wieder.
Funktionstest
yaVDR läuft sofort, Bild am TV ist zwar falsch skaliert, ist aber eine Kleinigkeit.
Mal wieder KEIN Internet weil Ubuntu die Netzwerkschnittstelle durchnummerierend erkennt. War es am alten Mainboard eth0 ist es nun wahrscheinlich eth1
Ich gehe in die /etc/network/interfaces.conf und nenne dort eth0 in eth1 um (DHCP). Nach einem Neustart habe ich nun auch Internet.
Dann stelle ich die Auflösung auf 1920×1080 mit 60Hz um, klappt, perfektes FullHD Bild.
KoLink KLA-002 – Boden ist lackiert
Das ist der Boden des Towergehäuse Welcher sogar schwarz lackiert ist. Gut, denn ich muß das Gehäuse ja auf die rechte Seite legen. Schwarz fällt nicht so auf wie nacktes Metall. Ich klebe vier fette Gummifüße an die “Hutze” die wie recherchiert KEINE Lüftungslöcher aufweist.
Lüftung
Ich hatte ja 2 Lüfter angeklemmt die aktuell einen Höllenlärm machen. Kein Problem, kann man bestimmt im BIOS drosseln.
NÖ, kann man nicht. Zumindest reagieren die beiden Zusatzlüfter auf nix. Wer macht denn von euch beiden so einen Lärm. Im laufenden Betrieb einen Lüfter abgezogen, wow, viel leiser. Komm weg mit dem Zweiten Lüfter. Wahnsinn, absolute Ruhe nur mit dem CPU Kühler-Lüfter. OK, ich habe so fast keine Gehäuse Durchlüftung außer Der des Netzteils, ist ja aber auch kein Leistungsmonster. Einer der wärmsten Teile ist der fette Passivkühlkörper der Grafikkarte und der wird nur gut warm.
KoLink KLA-002 – Funktionstest
Ist das Teil leise, absolut klasse. Ich schließe das Gehäuse und ab ins Rack. Sieht das dezent aus, nur schwarz gebrusht, perfekt. Und die Bodenplatte ist quasi nicht zu sehen wegen der Nähe zu einem Yamaha Verstärker. Schön und wie geplant liegen die Luftschlitze an der Frontverkleidung über die gesamte Breite oben und unten. Zusätzlich gibt es dann oben noch die Möglichkeit einen 120mm Lüfter anzubringen. Ich probiere es aber erst mal ohne, die Lüftungslöcher lassen warme Luft (steigt nach oben) schön selber raus.
KoLink KLA-002 – Im Rack super dezent
Zusätzlich ist das Gehäuse sehr wartungsfreundlich. Nur aus dem Rack ziehen, die zwei Rändelschrauben raus und “Seitendeckel” abziehen. Schon hat man vollen Zugriff auf alle Hardware.
Was war das beim alten Gehäuse immer ein kleiner Krampf. Zwei Schrauben an der Rückseite mit dem Schraubendreher raus drehen. Den massiven U-geformten Deckel abziehen. Dann zwei innere Riegel verschieben um eine obere Gehäusehälfte per Scharnier ausschwenken zu können.
Das Panel liegt wie erwarten auf der rechten Seite. Nachts fällt mir auf, das die Power/HDD LED’s viel zu hell sind. Nichts was nicht ein Stück schwarzes Klebeband mildern kann 🙂
Laufstabil
Für ein FullSize ATX Gehäuse ist es sehr kompakt und doch innen sehr voluminös. Heißt sehr luftig, es herrscht keinerlei Enge. Deswegen verzichte ich erst einmal auf jegliche Zusatzlüfter. Nach Tagen des Betriebs keinerlei Abstürze.
Performance
Erwartungsgemäß ist nun alles schneller.
Der Hammer ist aber die Geschwindigkeitssteigerung beim Schneiden von TV-Aufnahmen.
Ein Serienteil (45 Minuten) brauchte vorher 22 Sekunden, jetzt nur noch 6 Sekunden !!!!
Ein kompletter Spielfilm in SD-Auflösung braucht nur noch 22 Sekunden (vorher 45 Sekunden), fein.
Tage später
Und da sind sie wieder die völlig sporadischen System Hänger.
Trotz völlig anderem Mainboard/RAM/CPU aber gleicher Grafik und DVB-S2 Karte. Auch ist die UBUNTU-OS Basic quasi gleich geblieben. Mein UBUNTU ist immer noch 14.04. Ich könnte wohl auf Version 16 Upgraden, traue mich aber nicht, weil yaVDR dafür nicht geeignet sein soll.
Nerver change a running System
TV-Bild steht still, das ist aber grundsätzlich nicht bedenklich, weil das oft so ist bei Timer-Aufnahmen. Ist evtl. ein Stromspareffekt. Warum soll die Grafikkarte ackern, wenn doch nur ein Datenstrom aufgezeichnet wird, guckt ja eh keiner zu.
In der Regel braucht man dann nur den Kanal wechseln, wenn das schon nicht klappt war’s das. RESET-Taster drücken.
4k Videos YouTube
Die Hoffnung war gegeben, das die “neue” Hardware 4k Video’s ruckelfrei wiedergeben könnte. NEIN, kann Sie nicht weil …
Tja, yaVDR hat ja keinen richtigen grafischen Taskmanager, nur den Befehl “top” im Terminal. Immerhin zeigt dieser an das ein Chromium-Browser Prozess 240% CPU Leistung verballert, stoppe ich das Video geht die Leistung logischerweise runter.
240% ist das nun ein Kern meiner 4-Kern FX-4300 CPU oder sowas wie eine Summe ?
Ich installiere einen besseren Taskmanager htop mit sudo apt-get install htop.
Der zeigt immerhin jeden der 4 Kerne separat als Balken UND in Prozent Auslastung an UND zusätzlich noch die einzelnen Prozesse.
Grundsätzlich muß ich sagen, das meine NVidia GeForce GT 610 nur bis zu einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixel darstellen kann.
Jetzt gibt es zwei Theorien. Entweder macht die GT 610 beim runterskalieren von 4k schlapp oder die FX-4300 CPU.
Mit htop sieht man einwandfrei das die CPU schuld ist. Alle 4 Kerne liegen so um die 86% Auslastung und das wird auch in rot eingefärbt. Gehe ich in Youtube auf 1440p runter läuft alles gerade so noch ruckelfrei bei einer CPU Auslastung von 65 – 76%
PS : der TIP eines YTers im Chrome-Browser unter Settings/Advances/User Hardware-Acceleration if available auf AUS zu schalten bringt bei mir gar nichts.
OK immerhin ist man damit schon mal ein Quanten-Sprünglein über FullHD, und das sieht man auch.
Es ist aber auch schon sehr beeindruckend stockende 4k Videos auf meinem steinalten 2k Fernseher anzusehen. Ich sach nur Cheops Pyramide oder Teotihuacan. Es wirkt schon auf dem ollen Fernseher als wäre man dabei. Wie muß das erst auf einem 4k Bildschirm wirken ?!
Als die 4K Fernseher aufkamen sagt mal Jemand, 3D ist nicht mehr nötig, das wirkt wie in ECHT.
Das wirft dann direkt die Frage nach einem CPU-Upgrade auf. So etwas macht aber auf dem AM3-Sockel Mainboard echt keinen Sinn mehr.
Immer wieder System-Hänger
Trotz massiv getauschter Hardware zeigt yaVDR 0.6.2 genau wie mit der vorherigen Hardware-Konstellation plötzliche Hänger.
Dann geht meist noch kurz ein Bewegen der Maus, vielleicht das Einblenden des linken Seitenmenü’s und dann ist ENDE.
Neulich war es so schlimm, das direkt nach einem Neustart alles hing, Hard-Reset, Neustart, hängt wieder, Hard-Reset, Neustart läuft.
Und in dem Zustand war die Hardware KALT, also nicht etwa instabil durch Überhitzung.
Das war jetzt beim System-Kaltstart.
Dann wieder eine ganz andere Lage, Rechner hängt in der Sekunde als ich eine TV-Aufnahme per TV-Frontend wiedergeben will. In KODI ist das aber auch schon mal passiert.
Mal läuft der Rechner einen Tag durch, mal bleibt Er plötzlich stehen, auch mal während einer Aufnahme.
Gleichgeblieben sind folgende Komponenten :
TECHNISAT DVB-S2 Karte
NVidia GeForce GT 610 Grafikkarte
Netzteil
Betriebssystem yaVDR 0.6.2 (steinalt)
240GB Toshiba SSD
Ich fange sogar schon an mir Datum/Uhrzeit der Ereignisse aufzuschreiben um dann im LOG (welches ist es bloß ?!) zu forschen woran es liegen könnte.
KEINE Chance, Linux hat sooo viele LOG’s in /var/log/
Man solle wohl dmesg und syslog durchforsten.
Aktueller Grafiktreiber ist 384.130 – Gehe ich nach NVidia finde ich die Version 390.144 als .RUN Datei. Direkt runter geladen.
Bei der Installation kommt jedoch die Meldung “x-Server beenden”, würde ich gerne, leider ist nicht herauszubekommen wie Der heißt.
LightDM, X oder sonst wie.
Irgendwo wird dann gemeldet (wenn man es denn schaffen würde) das wenn irgendwann der KERNEL erneuert würde, mit dem neuen KERNEL wieder ein älterer Treiber käme. Was für eine bescheuerte Topografie Linux hat. Treiber im KERNEL.
Irgendwie klappt es plötzlich, das ich ONLINE per “sudo apt-get install nvidia-current” eine andere Treiberversion installiert bekomme. Hatte vorher auch irgendein Repository hinzugefügt.
Aktuelle Treiberversion ist nun 304.137 also viel älter als vorher die 384.130 – fein !!
/träum/ was würde ich gerne UBUNTU 20.x als BASIS für yaVDR verwenden – aber es gibt KEINE verlässliche Quelle ob sowas funktioniert /träum-ende/
Nach einem Tag ohne Crash installiere ich wieder den 384.130 Treiber mit
sudo apt-get install nvidia-384
Klappt problemlos. Vorher probiere ich noch mit
sudo apt-get install nvidia-390
einen aktuelleren Treiber zu installieren, da gibt es aber nichts.
System LOG’s
Woran liegt es nun das das System sporadisch einfach stehenbleibt ?
Ich sehe mal die System Logdateien in /var/log/ durch. Speziell syslog.
SysLog
Ich Google also nach Buffer Usage und GLib-Critical und Console-Kit-Daemon.
Da Console-Kit-Daemon unwichtig scheint deinstalliere ich es mit
sudo apt-get remove consolekit
Alles läuft, nach einer Weile heißt es irgendwo das StreamDev-Plugin würde auch schon mal hängen, also weg damit.
Ich wundere mich das Ubuntu mir anzeigt über 400MB zu deinstallieren, aber OK.
Danach läuft yaVDR nicht mehr man landet direkt in der Vollbild-Konsole. Zumindest startet das TV-Frontend nicht mehr und nirgends steht wie man Es startet. Der VDR selber scheint aber zu laufen, denn nach sudo vdr start kommt die Meldung “läuft schon”.
DAS HEISST NEUINSTALLATION
Oh man, erst mal alle *.config’s nach Windows gesichert, leider vergessen die Chromium (Youtube AddOn) und Firefox Bookmarks eben zu sichern. Auch habe ich mir deren Addons/Plugins nicht gemerkt.
KEINEN Bock den jungen TV-Rechner wieder aufzuschrauben nur um ein DVD-Laufwerk zur Installation anzuklemmen…hmmm USB-Stick ??
Cool in MINT finde ich direkt eine Anwendung “USB-Abbilderstellung”. Ich lade schnell die yaVDR 0.6.2 ISO herunter und erstelle mit dem Tool einen bootbaren USB-Stick (hoffentlich). Scheibenkleister das ging schnell, über 700MB Image in wenigen Sekunden am Stick ?! OK, USB 3.0 und schnelleren steinalt Stick.
Ab mit dem Stick in eine USB 3.0 Buchse im yaVDR-PC, bootet nicht !!
Hurtig Googeln ab das mit einem steinalt AMI-BIOS von 2010 überhaupt geht. JA, sollte es. Im BIOS gehe ich unter ADVANCES auf den gefundenen USB-Stick und stelle den von Automatic auf HDD um. Dann noch in der Bootreihenfolge den Stick als ersten einstellen.
!! BOOTET !!
Ach du liebes bisschen, geht das schnell von USB, die Installation rast nur so durch (bis auf den von allen geliebten PRESEED).
Leider will ich wieder schlau sein und wähle bei der ersten Neuinstallation bei den Partitionen “nimm die Partitionen so wie Sie sind”. Normalerweise würde ich dort wählen “schnapp dir die gesamte SSD”.
Jedenfalls läuft das System nach erfolgter Installation so nicht, alles nochmal. Dieses mal nehme ich aber “nimm die ganze SSD”. Ja, so klappt es nun.
Wie üblich kein Bild, kein Ton … komme schon.
sudo stop vdr
Vom Windows Rechner die *.config’s wieder rübergeschoben, Dann am yaVDR-Rechner ALLE *.config’s wieder nach /var/lib/vdr geschoben bis auf die epgsearch.config
Die gehört in den Ordner /var/lib/vdr/plugins/epgsearch
sudo start vdr
Goil, alles wieder genau so justiert wie das vorher war, Oberfläche, Lautstärkestufen, Startlautstärke usw.
Auch die Timer UND die Suchtimer sind da (was zu erwarten war).
Nun noch das YouTube AddOn installieren mit
sudo apt-get install yavdr-addon-youtube
Nun noch die Lesezeichen regenerieren und einige Plugins installieren.
Ich krümme jetzt keinen Finger mehr, mach erstmal nix mehr am System.
4 Tage später
Es lief alles sooo Absturzfrei, am 4. Tag jedoch, ein Crash als ich wieder mal eine HD-Aufnahme während eines Recording’s abspielen wollte.
Und da es das gleiche Verhalten wie vorher mit einer halb so großen SSD ist scheint das Laufwerk unschuldig.
Schon blöd, bei so etwas simplen wie eine Wiedergabe …
Wochen später …
Da war’s wieder, beende nach einer stundenlangen YouTube-Session das YouTube AddOn, blättere kurz TV-Aufnahmen durch und starte Eine … System hängt quasi direkt.
Datum 16.10.2021 Uhrzeit 12:??
Ich hatte zum Glück die Taskleiste offen in der die Uhrzeit angezeigt wird. Es war genau um äääh, stand da nicht eben was von 12:4?
Aktuell steht die UHR auf 12:50 und schlägt nach 12:51 um, aha, das gesamt System hängt also nicht.
Einfrieren tut der VDR, weil die Sidebar-Icons mit stehenbleiben.
Ich öffne mal eine Vollbildkonsole mit Strg + Alt + F1 und gebe htop ein um die Tasks zu beobachten …
Tja, der Bildschirm wird schwarz, es kommt keine Konsole, das war’s. Wäre ja auch zu schön gewesen mal was recherchieren zu können.
RESET
Logs durchforsten
Ich sehe mir /var/log/syslog an und sehe genau passend …
DVBPLAYER “won’t end” ERROR
Eine Zeile weiter um 12:54 erfolgt der Neustart.
Das Problem, im Internet existiert kein DVBPLAYER.
Was würde ich gerne mal meinen steinalten yaVDR TV-Rechner upgraden. Das wäre früher überhaupt kein Problem gewesen. 50€ Mainboard, 50€ CPU und ein bisserl RAM.
Aktuell habe ich dort ein ASUS M3N78-EM (Sockel AM2+) Mainboard mit einer AMD Athlon 2300 X2 CPU verbaut. Diese CPU ist extra stromsparend, auf der Packung steht 45W. Diese hatte ich extra damals benutzt weil eben sehr genügsam für einen 2 Kerner. Dazu noch eine schäbige GeForce PCIe Karte und natürlich eine TECHNISAT DVB-S2 PCI Karte. Die Systemplatte ist eine 240GB billig SSD von Toshiba.
Alles ist in einem Cube-Gehäuse eingebaut welches für MicroATX Mainboards (24,4cm x 24,4cm) geeignet ist.
Was ist vorhanden weil übrig
Ein wunderbares Mainboard meines Arbeitsrechners wäre gerade verfügbar. Ein BIOSTAR TA970 (Sockel AM3+) incl. der recht sparsamen 4 Kern CPU AMD Athlon FX-4300. Die CPU verbraucht zwar bis zu 95W, liefe aber ja quasi nie wirklich unter Vollast im TV-PC. Dazu natürlich noch ein 8GB DDR3 RAM Kit.
Das (die) Problem(e)
Das übrige BIOSTAR TA970 ist ein fullsize ATX Mainboard und passt nicht in das MicroATX-Gehäuse.
Also muß ich entweder ein ATX-Gehäuse (möglichst liegend) besorgen oder aber das alte Gehäuse mit neuer Hardware bestücken.
Ein neues kompaktes ATX Gehäuse finden
Das wäre auf jeden Fall die günstigste und Wirtschaftlichste Lösung.
Ein ATX-Gehäuse zu finden welches kompakt UND kaufbar ist scheint fast unmöglich. Ich habe auch kein Problem damit ein Tower-Gehäuse auf die Seite zu legen und mit Gummi-Füßen zu bekleben. Es muß aber optisch und von der Luftversorgung her passen.
Ich finde zwar Gehäuse die mir echt geschmeckt hätten, leider gibt es die schon lange nicht mehr.
Altes Gehäuse mit neuer Hardware
Das ist dann schon deutlich teurer und finde mal ein halbwegs modernes Mainboard mit einem PCI-Slot für die unbedingt benötigte DVB-S2 Karte. Ja, es gibt PCIe>>PCI Adapter. Einige Varianten benötigen dafür Low-Profile PCI-Karten was meine TECHNISAT zum Glück ist.
Also entweder ein MicroATX Mainboard mit einem PCI-Slot oder noch eine Stufe modernere Boards nur mit PCIe und einem Adapter von PCIe auf PCI.
Und tatsächlich finde ich 3 moderne Mainboards mit AMD A520 Chipsatz (die kleine Schwester des kleinen Bruder B550 des großen Bruders X570) die EINEN PCI-Slot haben. Alle 3 kosten so um die 70€, geht so gerade noch.
MicroATX AM4+ Mainboards mit einem PCI-Slot
Ich bin seit den Anfangstagen AMD Fan und scheue INTEL wie das Weihwasser (Hochpreispolitik) aber trotzdem mal sehen was INTEL Mainboard so bieten.
INTEL Sockel 1151 Mainboards mit einem PCI-Slot
Es gibt einige mehr und die sind bis zu 10€ günstiger, weil Sockel 1151. Nehme ich den Sockel 1200 gibt es die Mainboards nur noch mit DDR4 RAM und die kosten dann sogar etwas mehr wie die AMD A520 Teile.
Warum Sockel 1200, weil es dafür eine gute günstige CPU’s gibt (Core i3-10100F ca. 82€).
Ach du armes AMD
Bei Mindfactory oder ALTERNATE bekommt man gar keine ATHLON CPU’s mehr. Und der günstigste Ryzen ist dann ein AMD Ryzen 3 1200 (4 Kerne leider nur 4 Threads getaktet mit 3,1 bis 3,4 GHz) für 72€. Die CPU wird aber vom INTEL Core i3-10100F für nur 10€ mehr abgezockt.
INTEL Core i3-10100F vs Ryzen 3 1200
Beide CPU’s haben 4 Kerne, INTEL hat jedoch 8 Threads und eine höhere Taktung. Leider braucht man für eine i3-10100F CPU wiederum den Sockel 1200 und diese Mainboards haben KEIN PCI-Slot mehr. Beim AMD A520 Chipsatz gibt es vereinzelt Mainboard’s mit einem PCI-Slot, bei INTEL nur mit dem älteren 1151-Sockel.
Nächster Gedanke bei beiden Systemen braucht man wieder DDR4 RAM, DDR3 hätte ich über.
Mal kurz überschlagen :
Mainboard 60-70€
CPU 72-82€
DDR4 8GB 40€
Summe 172€ bis maximal 192€
Durchaus vertretbar… aber man verzweifelt nach einiger Recherche an der schieren Vielfalt der Möglichkeiten.
Erstmal testweise umbauen
Soll ich ein altes HTPC Silverstone Monstergehäuse vom Speicher holen, nö, erst mal das BIOSTAR TA970 mit der FX-4300 CPU naked testen.
Also “eben mal” alles lose aufgebaut und alle Kabel umgesteckt, was für eine Arbeit. Ich hatte mich vorher informiert und es sollte kein Problem sein die OS-SSD einfach umzuklemmen.
Und tatsächlich startet der Rechner ohne größere Probleme bis auf das Netzwerk, damit hätte ich als allerletztes gerechnet.
Die Link-LED’s am Mainboard geht soweit an aber mit ifconfig wird nicht mal eine ethx angezeigt, mit ifconfig -a dann aber schon. Nur heißt das Teil nicht mehr eth0 sondern eth1.
Eine Stunde kämpfe ich mit der /etc/network/interfaces Datei herum, ohne Erfolg. Dort habe ich die IP-Adresse mal statisch angegeben, Sie wird nicht übernommen. Dann kurz vorm Aufgeben nochmal die IP-Adresse als dhcp angegeben und plötzlich hat das Mistding eine DHCP-Adresse. Warum nicht gleich !!!???
Stromverbrauch vorher/nacher
Vorher (45W CPU Athlon 2300 X2)
nur TV ca. 84W
YouTube AddOn mit 3 gleichzeitig laufenden Filmen deutlich über 100W teilweise 114W
Nachher (95W CPU Athlon FX-4300)
nur TV ca. 74W
YouTube AddOn mit 3 Filmen ca. 85W
Also die stärkere CPU mit 4 Kernen scheint weniger Mühe mit allem zu haben und verbraucht tatsächlich weniger zumindest aber nicht mehr, erstaunlich.
Beschleunigungs Effekt
Oh ja, merkt man deutlichst.
Beim TV gucken naturgemäß eher nicht, obwohl hier beim Werbung raus schneiden nochmals eine Beschleunigung zu erwarten ist. Der größte Sprung war aber der von einer HDD zur SSD.
Mega viel schneller geht es beim YouTube AddOn zur Sache. Und das ist auch der Hauptgrund für ein Upgrade. Ich kann zwar nur einen Film gleichzeitig sehen, aber öffne oft vorausschauend schon mal mehrere, die bis zum anschauen pausieren.
Und dieses Öffnen in neuen TAB’s vom Chromium Browser brauchten immer eine kleine Weile. Nicht unerträglich lange aber eben gemütlich.
Außerdem hatte ich bei einem laufenden Film oft kurze Tonaussetzer wenn ich einen weiteren Film in einem TAB nebenher öffnete.
Mit dem neuen System habe ich blitzschnell 5 Filme gleichzeitig laufen lassen ohne jegliche Tonaussetzer. Klang krass 5 Tonquellen quasseln lupenrein durcheinander.
Auch der Firefox Browser zum Surfen arbeitet viel flüssiger.
Also der Gewinn ist schon überdeutlich ohne den Nachteil eines stark erhöhten Stromverbrauch.
Das Silverstone Gehäuse von damals ist schon ein Brocken, aber auch edel weil die Front aus Voll-Aluminium ist. Es dürfte auch noch ins Rack passen…
…am Speicher “Scheibenkleister ist das ein Brocken” und auch noch voller alter Hardware und satte 40cm tief. Nein, das lass ich lieber.
Einen Tag weiter fröhlich nach neuer Hardware gesurft
Echt mal merkwürdig, bei ALTERNATE finde ich mehrere Sockel 1200 Mainboards aber da steht “Artikel kann derzeit nicht gekauft werden” !! Ähm ein WARUM wäre mir ja mal lieber.
Denn die Dinger fangen bei knapp unter 60€ an und wären echt mal interessant. Und egal wo man sucht, keiner hat Sie, alle sagen “gibt es nicht mehr”. Ich dachte Sockel 1200 wäre noch relativ NEU.
Beim sufen nach einem PCIe >> PCI Adapter komme ich auf die (sehr dumme ??) Idee doch mal meine Technisat (LowProfile) Karte im yaVDR PC zu testen ob die noch läuft. Denn da war mal was das ich auf eine noch ältere Technisat Fullsize-Karte ausweichen mußte. Ich meine die LowProfile Karte wäre defekt gewesen.
Und mir war bewußt, das man DVB-Karten nicht mal eben ohne Anlauf-Probleme zum rennen bekommt.
Jedenfalls läuft die jüngere Low-Profile Technisat nicht mehr. Direkt wieder zurückgetauscht und nun begann ein unvorstellbares Drama.
Und hier kommt wieder etwas das ich beim yaVDR absolut nicht verstehen kann.
yaVDR und die DVB-Karte
Seit ich mich mit yaVDR beschäftige gibt es immer wieder diesen Kampf um das Erkennen/Einbinden einer DVB-Karte.
Ey ihr Programmier-Nerd’s wäre es echt zu viel verlangt dem yaVDR eine Funktion zu geben um die verdammte DVB-Karte anzulernen !!
Das gibt’s doch nicht jedes mal dieses “No Signal” und man weiß nicht weiter. Das ist das wichtigste überhaupt an einem TV-OS.
Was habe ich bis jetzt gemacht :
TV-Frontend Einstellungen/DVB/ die DVB Device-Nummer verändert
per Terminal (lspci) geprüft ob DVB-Karte erkannt wurde=JA
vdr gestoppt, channels.conf Backup nach /var/liv/vdr kopiert vdr gestartet (Blödsinn hilft nur wenn man noch keine Kanäle hatte)
Rechner runtergefahren und Minutenlang Strom abgeklemmt
Nach ca. 3h erfolglosem rumhacken stehe ich kurz davor mal einen CMOS-Clear durchzuführen, damit das Mainboard die PCI Karten vergisst. Denn die beiden Technisat Karten könnten irgendwie als EINE betrachtet worden sein.
Eins fällt mir noch ein. Rechner ausschalten, die DVB-Karte ausbauen, Rechner laufen lassen/ausschalten, Karte wieder rein.
Komisch ohne DVB-Karte kommt keine yaVDR Meldung von wegen “no primary Device found” sondern schön “No Signal”. Allerdings ohne Kanal-Info Einblendungen beim Kanal-Switchen.
Rechner wieder ausgeschaltet, DVB-Karte wieder rein, läuft !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Es ist jedes mal das selbe, irgendwann gehts plötzlich.
SO, nun weiß ich endlich das ich KEIN PCIe >> PCI Adapter brauche weil ich KEINE (funktionierende) LowProfile DVB-Karte mehr habe.
Also müsste es bei neuer Hardware dann folgendes sein :
Mainboard mit PCIx1 der ordentlich Abstand zum PCIx16 der GraKa hat oder gar darüber sitzt
starke aber doch sparsame (65W) CPU 4 Kerne
DDR4 RAM 8 oder 16GB
DVB-S2 PCie Karte
Dann finde mal eine kaufbare yaVDR DVB-S2 Karte. Mit Doppeltuner kosten die locker 72€. Und Niemand sagt einem wirklich verlässlich ob Die dann auch mit yaVDR kann.
1.8.2021 Gehäuse bestellt
Alles abgeblasen !!
Heute nochmal nach einem billig PC-Gehäuse gesurft und relativ schnell das KoLink KLA-002 für um die 30€ gefunden. Ja, es hat auch diese Seitenklappen Blech-Wulste, zumindest hat die rechte Seitenklappe keine Lüftungslöcher, weil auf die Seite will ich das Towergehäuse legen. Dort werde ich Gummifüße ankleben.
KoLink KLA-002 Gehäuse Front
Die Front gefällt mir weil sehr Clean und GeBrusht. Man muß sich das Gehäuse nun liegend auf der rechten Seite vorstellen. Dann dürfte es noch sehr homogen aussehen, da keine richtungsgebundenen Stilelemente vorhanden sind. Klasse finde ich auch die durchgängigen Luftschlitze.
Richtig ausschlaggebend waren aber die Gehäuse-Abmessungen von 41cm (Höhe), 17cm (Breite) und 35cm (Tiefe).
Super sind die nur 17cm Breite was bei mir liegend dann die Höhe wäre. Die dürfte bei mir bis 25cm sein, ist also weit darunter, regelrecht slim.
Die Höhe ist bei mir liegend dann die Breite, auch super kompakt und die Tiefe von 35cm ist sogar 4cm weniger wie das alte Gehäuse.
KoLink KLA-002 Gehäuse Panel
Als nächstes gefiel mir die Panel-Position, unauffällig bei mir dann liegend auf der rechten Seite. Ein/Aus-Taster liegt dann gut erreichbar Oben, 2x USB 2.0 Einer für den Mini-Bluetooth-Dongle der Funktastatur, der Andere für meine Maus.
Genial 1x USB 3.0 wenn man mal eben per USB-Stick einen HD-Film temporär gucken will.
KoLink KLA-002 Gehäuse Innen und Rückseite
Das Innenleben wirkt auf den ersten Blick ernüchternd leer, birgt aber kaum zu sehen noch einige SSD/HDD Halterungen. Ich mag auch den klassischen Aufbau Mainboard/Netzteil ohne Spielereien.
Tja, die Bestellaktion zuerst mal bei AMAZON, es blieben 3 Anbieter übrig. Der Eine wollte 18€ Versand, der nächste 8€ … passt mir nicht und wenn waren die Lieferzeiten nicht OK.
Ich suche mit Geizhals und Idealo, finde ein/zwei Angebote OK, aber eins käme aus der Schweiz, das andere ist ein Knüngel-Laden. Dann sehe ich VÖLKNER, 32€ + 5€ Versand, ja EINEN Euro teurer als der Knüngel-Laden aber VÖLKNER kann man vertrauen UND 1-2 Tage Lieferzeit. Und ich kann bei VÖLKNER sogar mit meinem AMAZON-Konto bezahlen, gekauft …
Wie geht’s weiter
Wenn das Gehäuse da ist, reiße ich Netzteil, SSD, TECHNISAT DVB-S2 Karte, Grafikkarte, DVD-Laufwerk und den CPU-Lüfter aus dem alten Gehäuse.
Dann baue ich mein altes Arbeitsrechner Mainboard BIOSTAR TA970 samt 8GB RAM und seiner FX 4300 4-Kern CPU in das neue Gehäuse. Dann den ganzen Rest des oben Ausgebauten.
Beim ersten Installationsversuch lädt MINT ein wenig herunter, es geht ein Installationsfenster auf, das nach Sekunden sagt “erledigt … bitte Fenster schließen”, was ich tue.
Das passiert so ca. 5-6 mal. Für ein System-Update schon mal sehr ungewöhnlich das man immer wieder manuell eingreifen muß und einfach unschön. Egal, die Aktion dauert nur eine Minute (dank NVME – hähähä 🙂
Am Ende kommt die Meldung “Das Update ist leider Fehlgeschlagen” 🙁
Egal nochmal gestartet, nun kommen keine “schließen” Aufforderungen mehr, stattdessen sehe ich bekannte Namen von Software die blitzschnell installiert wird.
Installation erfolgreich 🙂
Alles sieht absolut gleich aus, muß ja nicht schlecht sein.
Endlich Auto-Rename (BULKY)
Was haben wir auf diese Funktion gewartet. Leider ist BULKY etwas merkwürdig.
Eigentlich möchte ich doch nur mehrere Dateien in CAJA markieren, dann F2 drücken und ein neues Namensschemata mit Durchnummerierung erstellen.
Eine Nummerierungs-Funktion scheint es gar nicht zu geben !! Wie bitte soll man dann tausende Files umbenennen ?
Stattdessen wundert man sich zuerst über die beiden Eingabefelder “Finden” und “Ersetzen”.
Das Ersetzen Feld kann man umdeklarieren in “Ersetzen”, “Entfernen”, “Einfügen” und “Groß/Kleinschreibung ändern”.
Damit meint BULKY nicht die umzubenennenden Dateien, sondern wie das Feld “Finden” mit den Filenamen der Dateien verfahren soll.
Seltsame Verhaltensweisen
Läßt man das Feld Finden leer, gibt bei Ersetzen einen Text ein würde der neue Filename seltsam zerpflückt werden.
BULKY seltsame Verhaltensweise
Nimmt man statt des Bindestrich z.B. “abc” wäre der neue Filename “abcTabcEabcSabsTabc1abc.png” !!!!
Was soll denn so ein Quatsch ?!?!?
Gibt man im Feld Finden nun “test” ein würde in jedem Filenamen in dem “test” vorkommt das “test” durch den Text im Feld Ersetzen ersetzt.
Das leuchtet ja noch halbwegs ein, hilft aber doch im wahren Leben kaum weiter weil ein bestimmter Text (Feld Finden) müsste ja in jedem Filenamen vorkommen, was aber nicht immer der Fall ist.
Das einfachste und naheliegendste wäre doch einen neuen Namen und ein Nummerierungsschema anzugeben. Es gibt aber in BULKY keine Nummerierungen.
Nebenher gesagt
Abgesehen von diesem Update finde ich es eine kleine Katastrophe das MINT/Ubuntu kein Erstellungs-Datum von Dateien kennt. Bei Windows gibt es das seit es Windows gibt. So konnte man immer sehen wann die Datei erstellt wurde UND wann Sie geändert wurde.
In MINT/Ubuntu gibt es nur das Veränderungs-Datum, absolutes Trauerspiel.
Neulich habe ich das Windows 10 20H2 Update installiert.
Windows 10 20H2 Update
Windows lief bis dahin eigentlich seit langem unauffällig. Seit dem 20H2 Update hängt Windows des öfteren mal. Laufen tut es schon aber immer mal wieder keine oder nur sehr verzögerte Reaktionen. Zum Glück nicht während wichtiger Arbeitsphasen. Aber wenn dann auch keine Reaktionen auf Drücken des Ein/Aus-Tasters.
Auch der Taskmanager erscheint in solch einer Situation nur extrem Zeitverzögert. An immer gleiche Programme die in solch einem Moment laufen kann ich mich nicht erinnern.
Weitere Updates gibt es allerdings auch nicht, also hat bei Microsoft wieder Keiner die Probleme erkannt.
Und nach wie vor hasse ich die modernen Einstellungsseiten, optimiert für Touchscreen-Nutzer, absolut furchtbares Design.
Oder so eine Kleinigkeit wie das simple Koppeln eines Bluetooth-Gerätes kann ich nicht mehr durchführen, weil das Fenster fehlerhaft dargestellt wird.
Bluetooth koppeln nicht möglich – fehlerhafte Fensterdarstellung
Am Desktop, tschuldigung “Schreibtisch” habe ich ein paar Verknüfpfungen liegen. Diese verweisen auf den Windows Ordner “Eigene Dateien”. Hat auch ewig funktioniert.
Zusätzlich habe ich eine Verknüpfung am Desktop liegen, die direkt den Ordner Eigene Dateien öffnet. Der Name dieser Verknüpfung ist “Verknüpfung mit Eigene Dateien”. Weil ich ordentlich bin will ich mal wieder das “Verknüpfung mit” tilgen.
Danach funktionieren plötzlich die anderen Verknüpfungen nicht mehr !! Es kommt eine Meldung “Diese Verknüpfung kann nicht mehr verwendet werden, da ihr Ziel “….pfad…TEST.odt” nicht existiert.
Häää, unter Windows sind Verknüpfungen vollkommen eigenständige Objekte. Warum hat bei Linux die Namensänderung der einen Verknüpfung mit dem Ordner “Eigene Dateien” Auswirkungen auf die Funktion der anderen Verknüpfungen, deren Zielpfad sich real nicht geändert hat ?!
OK, im Pfad der anderen Verknüpfungen taucht komischerweise folgendes auf “….pfad…/Schreibtisch/Verknüpfung mit Eigene Dateien/TEST.odt” auf. Die Verknüpfungen gehen also wieder über eine Verknüpfung.
Aber ich habe die Verknüpfungen doch direkt von den Zieldateien erstellt, warum nehmen die plötzlich den Umweg “Schreibtisch/Verknüpfung mit Eigene Dateien” ? Warum nehmen die nicht den direkten Weg zum Ziel ?
OK, ich stelle fest, das wenn ich Eigene Dateien mit der Verknüpfung vom Desktop aus öffne steht oben im CAJA Pfad “Verknüpfung mit Eigene Dateien” und das wird dann auch in den Pfad der nun erstellten Verknüpfung eingebacken. Gehe ich direkt mit CAJA in den Zielordner /mnt/kryptische-Laufwerkskennung/Eigene Dateien bleibt auch die dann erstellte Verknüpfung clean/direkt.
Boah, ist das doof, anstatt den absoluten Pfad zu benutzen.
Was ist man oft ein Honk, Finger weg vom Treiber-Update wenn alles erste Sahne läuft (und davon sogar abgeraten wird). Aber ich hatte wohl Langeweile. Drauf war die 384er Version für meine uralte, billige, sparsame (alles Absicht) GeForce 610.
Neusten Treiber NVIDIA-Linux-x86_64-390.143 heruntergeladen als .run
Dann im Downloads Ordner eingegeben :
sudo sh NVIDIA-Linux-x86_64-390.143.run
Die Installation klappt so halbwegs, es kommen aber hier und da Fehlermeldungen. Egal NEUSTART mit sudo init 6
Nix geht mehr, Bildschirm schwarz, nur Mauspfeil funktioniert, aber TV-Frontend ist nicht bedienbar. Bei Klicks auf die linken Taskleisten-Symbole starten nichts.
Dann stundenlang versucht zu reparieren, es geschafft irgendwie (Strg + Alt + F1) in die Konsole zu kommen und mit …
sudo sh NVIDIA-Linux-x86_64-390.143 –uninstall
… den neuen Treiber deinstalliert. Leider kommen beim Reboot immer noch die “Persistent” Fehlermeldungen, obwohl theoretisch der alte Treiber aktiv sein könnte. Irgendwo erfahre ich NÖ, kein Treiber mehr drauf.
PS : vielen dank an die Macher das die CD-Reparatur-Option nur eine Konsole beinhaltet und keinerlei OS-Reparatur mitbringt.
Das ganze System hat auch nach Jahrzehnten KEINERLEI Backup-Funktion !! Das ist alles sooo traurig.
Irgendwann war ich es leid und sagte “NEUINSTALLATION” – und man weiß was das für ein Drama ist.
Da ich bisher nur eine 120GB SSD verbaut war sagte ich “komm nimm mal eine 240GB SSD” die übrig wurde(n) durch Hauptrechner-Umbau auf NVMe 🙂
Mal eben noch eine 240GB SSD mit Clonezilla im MINT Fenster Imagen (altes gutes XP mit Eigenen Dateien). Was für ein Drama, bis ich mal raffte das man die Source/Destination Laufwerke vorm starten von Clonezilla unmounten musste damit Diese überhaupt erscheinen … Image erstellt und gut.
240GB SSD in den YaVDR Rechner, boot von YaVDR 0.6.2 CD. Anweisungen gefolgt. Zum Glück hat diese Version nicht mehr den Hänger wo man an einer bestimmten Stelle der Installation das Netzwerkkabel abziehen musste.
Und NEUSTART, schwarzer Bildschirm und beim booten schon die gleichen NVidia Fehlermeldungen !!! Häää, da hatte die Installation schon Online den NVidia Treiber (glaube 384 – der ja eigentlich immer OK war) upgedatet. Kurze Recherche dann Treiber Downgrade auf 304 mit :
sudo apt-get install nvidia-current
Klappt damit besser, bin im TV-Frontend, es kommt der bekannte “No primary Device found” Error. Nach kurzer ergebnisloser Recherche habe ich einfach mal die remote.conf, channels.conf und timers.conf per Netzwerk auf den YaVDR Rechner geschoben und dort bei gestopptem VDR (sudo stop vdr) in den /var/lib/vdr Ordner verschoben.
Läuft, plötzlich nix mehr “Device not found”, die Sender laufen einfach. Jetzt noch nachjustieren :
Ausschaltzeit auf 700 hochdrehen
Sender rundum Zappen EIN
Aufnahme Dateigrößen tierisch hoch drehen
automatisches Sender hinzufügen AUS
YouTube AddOn drauf
Lautstärkestufen reduzieren auf ca. 20
Startlautstärke reduzieren
Suchtimer (epgsearch.conf) zurückspielen nach /var/lib/vdr/plugins/epgsearch
Browser bookmarks Importieren
YouTube Addon installieren mit :
sudo apt-get install yavdr-addon-youtube
Hmm, nach kurzer Zeit stelle ich immer wieder Aussetzer beim YouTube gucken fest. Video-Bild geht kurz auf schwarz, dann geht’S weiter. Sehr nervig, war vorher nie so.
Muß dazu sagen ich nutze das Chrome AddOn (YouTube basiert/ist Chrome) Addblock für YouTube welches vor der Neuinstallation keine Aussetzer verursachte, jetz aber schon.
Ich deaktiviere Addblock für YouTube und benutze einfach mal den µBlock Addon. Und Der funktioniert ohne Aussetzer, genehmigt sich dafür beim Start eines Videos einige Sekunden mehr (da läuft so ein Minitimer ab).
Von Zeit zu Zeit sollten man sich immer mal wieder die *.conf Dateien sichern (warum sollte es hierfür auch eine Funktion geben die es auch Anfängern erlaubt Diese mal eben auf einem USB-Stick sichern).
Besonders wichtig ist die channels.conf für die TV-Kanäle die timers.conf für aktuell anstehende Aufnahmen und epgsearch.conf für die Suchtimer. Die sind besonders aufwändig zu erstellt weil Texteingaben nur mit Fernbedienung möglich sind. Auch so ein toller Coup !! Warum kann man Texteingaben nicht per Tastatur machen, unverständlich.
Es läuft wieder alles, scheint sogar spürbar schneller zu sein, obwohl die alte SSD eine GUTE Mushkin mit Multilevel-Cell’s war und die viel Neuere eine schrottige TR-200 von Toshiba mit Tri-Level-Cell’s ist.
NVidia Treiber Update einen Tag später (bibber)
Soll ich es wagen … JA, aber wie ging das gleich wieder ?
sudo apt-get install nvidia-384
Boah 137MByte werden in Sekunden gesaugt (hähä, 100MBit VDSL). Die Installation zeigt sich auskunftsfreudig und dauert ein klein wenig. Fertig, noch ein sudo init 6 zum NEUSTARTEN.
Klasse, alles läuft normal (schwitz). Ich rufe in der Konsole nvidia-settings auf, klasse Version 384 wird angezeigt, vorher 304.
Finde die Seite manuell aber nicht wieder. Es war eine Typisch blaue sogar deutsche saubere, extrem komplizierte yaVDR Seite.
Dort war zu lesen man könne eine 0.7 Version auf einem hochmodernen UBUNTU 20.x laufen lassen.
Die Installation war aber alles andere als einfach. Nix mit ISO laden/brennen, DVD rein und installieren.
Zuerst wird ein ganz normales UBUNTU-Server heruntergeladen und installiert. Dieses UBUNTU hat kein GUI. Und danach wird per unendlich vieler Befehle yaVDR drübergestülpt. Ich habe nach 1/100tel aufgehört zu lesen, viel zu umfangreich und kompliziert.
Ich meine UBUNTU installieren ein Klacks, warum erstellen die Nerds nicht EINE Installations-Software ? Ich würde so gerne mal ein modernen Ubuntu-Unterbau haben, weil soll deutlich schneller booten. Obwohl geht so auch schon zügig, dank SSD.
Man kommt sich mit Linux vor wie in den Anfangstagen von Windows. Jedes Programm hat gewisse Vorteile und Nachteile.
Was ich nach Tagen der Suche nach DEM Video-Editor sagen muß ist : Jeder “Top” Editor hat irgendwo einige Feature’s die interessant sind leider aber auch viele Nachteile. Und ich finde Keinen der auf Dauer brauchbar wäre.
Der Größte Nachteil fast aller hier genannten Programme ist für mich total unverständlich und eigentlich so trivial.
ICH möchte das Ausgabeformat selber festlegen, also Breite x Höhe, Framerate, Codec, Quali/Datenrate. Das geht auch zumeist. Aber fast schon auffallend, verhalten sich die meisten Programme ähnlich bekloppt. Nach dem Rendering sind schwarze leer Bereiche zwischen skalierten Clips oder die Clips selber sind verzerrt. Ein absoluter Horror.
AVIDEMUX
Kein Video-Editor im eigentlichen Sinne, da es schon keine Möglichkeit gibt mit mehreren Spuren zu arbeiten.
Habe ich schon unter Windows genutzt und ist unter Linux quasi eine 1:1 Kopie. Und ich hasse dieses Programm dafür das man keine Presets erstellen kann. Immer wieder muß man sich die Filter neu zusammenschrauben, was zum Glück schnell geht.
Leider sind die Filter viel zu rudimentär und es fehlen Wichtige.
Deswegen wird es nun Zeit sich mal an umfangreichere Editoren heranzuwagen.
PS : AVIDEMUX werde ich allerdings so schnell nicht los, denn es gibt nix besseres um mal eben schnell Videoschnipsel als verlustlose Kopie zu extrahieren, oder Videos zu drehen/schärfen/Bildrate ändern/zuschneiden.
OpenShot
Sehr übersichtlich, kommt man ziemlich schnell mit klar. Schmeiße ich allerdings irgendein Video in eine der Spuren und spiele es ab, klingt der Ton digital zerhackt. Schon schlecht. Die Zahl der Effekte ist zudem recht bescheiden.
Viele Tage später …
Wie viele andere hier getesteten Programme ist OpenShot eine Katastrophe. Man kommt sich vor wie in der Computer-Steinzeit.
Stundenlang hacke ich ein Mini-Projekt mit nur 3 Spuren zusammen, es dauert Stunden um alles zurechtzurücken nur um am Ende wieder mal feststellen zu müssen : es kommt nach dem Rendering nicht das raus was in der Videovorschau zu sehen ist. Das gesamte Skalieren der 3 Video’s ist undurchschaubar schief.
Hier mal alle Auffälligkeiten von OpenShot
es scheint KEIN Hotkey für einen simplen Cut in der Timeline zu geben, ist ja nur eine der Grundfunktionen
Schnitt an Timeline Cursorposition geht NICHT mit Schere, die nicht mal einrastet wenn Cursorposition erreicht
mehrere Clips in Spuren nicht mit SHIFT markierbar, mit Strg + Klick Stück für Stück schon und mit Rahmen aufziehen
es werden unmerklich permanent Keyframes erzeugt, die man später nur wieder mühsam entfernen kann
kein freies Einstellen von Profilen, geht nur über Textdateien und auch nur per sudo (und finde mal den tief verschachtelten Profile-Ordner)
Keine Möglichkeit an der Spur eben mal Bild/Ton aus oder einzuschalten
Kopieren mehrer Clips in der Timeline klappt je nach Auswahlmethode oft nur teilweise=wertlos
keine Funktion um Lücken in Clips zu entfernen
2 Clips markiert, ENTF gedrückt, nur Einer wird gelöscht=?
Clip Anfang/Ende ziehen oft keine Snap Funktion
ZOOM Balken Timeline viel zu lang=zu viel Mausbewegung nötig und KEINE ZOOM-Alles Funktion
Timeline Cursor reagiert nicht wenn Maus im unteren Slide-Bereich
nur Zeit-Anzeige in Timeline, keine Frameanzeige
nur 14 Effekte aber “1 Millionen Übergänge” nicht mal einen Grain/Noise Effekt gibt es
hier wie auch bei anderen Programmen keine direkte Reaktion beim ersten Klick/Drag=unpräzises Arbeiten=Frust
kein ZOOM in der Videovorschau
nicht mal eine Bereichsmarkierung um kürzere Test-Renderings durchzuführen
Timeline nicht erkennbar ob Spur Audio hat
Timeline Clip selektiert, in Videovorschau nicht erkennbar Welcher es ist
Und das sind nur Ärgernisse nach 2h arbeiten mit OpenShot.
Kdenlive
Was für ein Name (Linux) ich sach nix mehr. Klingt nicht, kaum merkbar, die Linuxer kreieren nicht nur die kryptischsten Befehle, Sie haben auch ein Faible für die dümmlichsten Programmnamen.
Natürlich gibt es das Programm 2x in der Anwendungsverwaltung, welches ist das Richtige (und was ist ein Flathub) ?
2x Kdenlive – welches ist das Richtigste ?!
Zuerst probiere ich das Oberste. Sieht ziemlich gut aus, das Untere mit dem blauen Icon ist aber zum Ersten verdammt ähnlich und zum Zweiten nochmals schöner.
Leider stelle ich nach kurzer Zeit fest, das es offiziell nicht möglich ist eine Videospur einfach als Stream durchzureichen. Das ist so genial an VirtualDub und AVIDEMUX. Copy einstellen und KEIN Recodieren, was einmal immens viel Zeitkosten kann und viel schlimmer immer einen Qualitätsverlust bedeutet. Und das ist nicht sehr professionell.
Es scheint auch kaum möglich die Projektgröße (Breite x Höhe) manuell einzustellen. Entweder passt sich das Projekt an einen Clip an, was grundsätzlich nett ist, oder man wählt ein vorgefertigtes Profil mit festen Ausmaßen.
Am besten wäre man könnte über den Master-Output ein Rechteck zum Zuschneiden ziehen und fertig ist das Ausgabe-Format.
Das Rendern an sich ist auch so ein Krampf. Bei einem Codec kann man Bitraten einstellen beim Nächsten nur einen Quali-Regler. Und WYSIWYG scheint auch keinen zu kümmern. Oben rechts sieht man wunderbar was man will, aber oft rendert das Teil durch, raus kommt mal nur Audio, oder ein gezerrtes Bild. Warum muß das so schwer sein.
Eben mal eine Simpsons-Folge vom TV aufgezeichnet mit AC3 Tonspur neu Rendern lassen. Was ist das, vorher ist der Ton wunderbar, im gerenderten Video ist plötzlich ein tonaler minimaler Hall vorhanden. Immerhin ist der Ton absolut synchron, was ich bisher mit Project-X und einem Multiplexer immer durchexerzieren mußte würde dann endlich entfallen. Ein Traum von Zeitersparnis, einfach Video vom TV direkt mit Kdenlive rendern und fertig.
Ich prüfe den Ton in Kdenlive. Im linken Source-Fenster ist der Ton beim abspielen OK, im rechten Master-Fenster (bilde mir ein das ist eine Vorschau), hallt der Ton dann auch schon.
Hmm, schalte ich eine der Stereospuren AUS, klingt es wieder sauber. Eine Spur scheint leicht lauter zu sein und ein Audio-Vergleich mit der anderen Spur ergibt keine Ton-Inhalt Unterschiede. Ich rendere mit der lauteren Spur.
Heraus kommt ein definitiv räumlicher Stereoton bei dem die Sprechstimmen aber schön ohne Hall bleiben.
Bei Spielfilmen mit AC3 Ton genau dasselbe, ich muß eine Tonspur ausschalten damit es nach dem Rendern OK klingt.
9.5.2021
Nach einiger Eingewöhnung muß ich sagen Kdenlive ist mal echt nicht übel.
Zieht man einen Clip in den leeren Projektbereich erkennt Kdenlive direkt dessen Auflösung und fragt ob das Projekt an Dessen Auflösung angepasst werden soll, cool. Im Nachhinein kann man das auch manuell über “Menü/Projekt/Profil an aktuellen Clip anpassen” justieren.
Überaus genial finde ich es, das man ganze Ordner mit Unterordnern in das Projekt schmeißen kann und alle Video’s werden sauber in ihren Unterordnern aufgelistet. Z.B. Serienaufnahmen vom TV. Nun kann man schnell irgendeine Folge in die Timeline ziehen und das Rendern starten. Nun direkt wieder die Timeline leeren und das Gleiche mit der nächsten Folge usw. All das während Kdenlive im Render-Fenster fröhlich Rendert. Das ist echt klasse.
Und wie oben schon geschrieben, absolut synchroner Ton OHNE Project-X Fehlerbereinigung und ReMuxen, was viel Zeit/Arbeit kostet. Superfein.
31.5.2021
Heute mal einige starke Nachteile von Kdenlive.
simples Duplizieren eines Clips in der Timeline geht nicht (nicht mal per Hotkey). Man muß mühsam Clips markieren/kopieren/einfügen/zusammenschieben
Markieren mehrerer Clips geht nicht z.B. per Tastatur. Auch per Maus einen Rahmen aufziehen geht nicht
ein erstelltes Projekt-Profil eben mal editieren geht nicht, ein weiteres muß erstellt werden
Audio normalisieren habe ich nicht gefunden
simples Transformieren z.B. um ein Video der X-Achse zu schieben erzeugt Ruckler bei Keyframes, weil KEINE Bezie-Funktion möglich – deswegen harte Beschleunigung=Rucken im Video=untauglich
wie schon gesagt die Vorschau zeigt alles Perfekt, im Render-Video dann total andere Positionen von Video’s
Mausrad in der Timeline Zoomt anstatt wie gewohnt zu scrollen
KEIN Motion-Tracking
KEINE frei formbaren Alphamasken (mit soften Rändern)
ab und an nach bestimmten System-Aktualisierungen startet das Programm nicht mehr, es hilft nur noch de/installieren
Also die BASIS ist ja echt mal gut, aber wenn es dann nur ein bisschen in die Tiefe geht fehlt mächtig was.
1.6.2021
Es ist unglaublich.
Warum ist es nicht möglich im Projekt-Monitor mal die Grenzlinien der Projekt-Größe darzustellen. Seit 1h habe ich nun intensiv danach gesucht. Fehlanzeige. Wer hat sich diesen Mist ausgedacht.
Ich möchte ein Projekt mit einer bestimmten Auflösung erstellen. Kein Problem, neues Profil erstellt und aktiviert. Im Rahmen dieser Auflösung hätte ich nun gerne mal einen RAHMEN im Projekt-Monitor der mir die Begrenzung dieser Abmessungen/Auflösung anzeigt. Wie soll man sonst Clips positionieren ohne Anhaltspunkte wo links/rechts/oben/unten endet. Leider scheint das unmöglich.
Es ist wohl der gelbe Rahmen, der aber nicht immer sichtbar ist.
Ja soll ich denn raten wo die Grenzen der Abmessungen liegen ?
Und selbst wenn ich Videos per Transform irgendwo (ratend) hinschiebe liegen Diese im Projekt-Monitor total viel näher an einem weiteren Video-Clip als dann im finalen Rendering (dessen Auflösung übrigens der Gewünschten entspricht).
Ich begreif’s nicht, der verdammte Projekt-Monitor zeigt immer 16:9 in grauer Farbe an. Mir würde anstatt eines Farbrahmen ja sogar eine schwarze Fläche mit meinen angegebenen Abmessungen reichen. Ich bin echt wie vor den Kopf gestoßen.
So ist kein Arbeiten möglich …
2.6.2021
Man will es ja einfach nicht wahrhaben …
Nochmals vieles mit Kdenlive ausprobiert.
Ich habe herausbekommen, warum der Projektmonitor immer ein 16:9 Format anzeigte auch wenn mein PROFIL z.B. 200 x 800 Pixel vorgab. Weil im Profil selber das verdammte 16:9 steht !! Wie konnte ich dummer User auch ahnen, das nicht meine angegebene Pixelauflösung relevant ist sondern viel eher das 16:9 !!!
Ich stelle die 16:9 auf 1:1 ein und siehe da, der Projektmonitor bequemt sich mal MEINE Abmessungen zu akzeptieren, meine Fresse. Damit zeigt dann der Projektmonitor endlich mal die Außengrenzen MEINER Auflösung an. So, weiter …
Ich lade MEIN Profil mit einer bestimmten finalen Videoauflösung weil … da will ich hin. Dann ziehe ich ein beliebiges Video in’s Projekt, Kdenlive fragt zurecht “soll ich das Projekt auf die Video-Abmessungen/Framerate anpassen” (eine absolut geniale Funktion will man z.B. TV-Aufnahmen Recodieren). Ich sage NEIN, weil ja ansonsten MEINE gewünschte Zielauflösung flöten ginge.
Ab dem Moment ist das hinzugefügte Video beim Effekt Transformieren mit einem nicht passenden (zu großen) roten Rahmen umgeben. Dann habe ich vieles ausprobiert und immer wieder Gerendert um festzustellen passt die Ausgabe zur Vorschau im Projektmonitor. Und das passte eben quasi NIE.
Im Effekt Transformieren kann man den roten Rahmen per W und H Wert an das Originalvideo manuell anpassen, aber mit diesem Button geht’s viel einfacher und genauer (unten der 4te von rechts).
KdenLive – Transform Effekt
Komischerweise stimmen danach die Maße des roten Rahmens exakt mit den Maßen des Quell-Video überein, aber in meinem Fall habe ich trotzdem links und rechts einen schwarzen Leerbereich der definitiv NICHT zum Video gehört !! Abmessungen unter W und H stimmen nun exakt mit dem Original-Video überein, aber der rote Rahmen beinhalten schwarze Leerbereiche.
Egal, passt man den roten Rahmen noch etwas ans Video an, stimmen dann auch mal so halbwegs die Positionen zweier Video’s zueinander im Rendering mit dem Projektmonitor überein.
Warum das so ist = ?
Nochmal, passt KdenLive die Projekteinstellungen beim Hinzufügen eines Video automatisch an passt auch alles, aber ich will eben final andere Abmessungen mit mehreren Videoquellen.
Ach ja, wo ich gestern schrieb KEINE Bezier Kurven, DOCH, die gibt es. Oben im Screenshot sieht man das Wort LINEAR, dort kann man auch Bezier einstellen. Leider hat man keine Justage-Möglichkeiten wie Ease In/Out. Aber besser wie nichts. Damit beschleunigen/bremsen Objekte sanft, was Ruckeln verhindert.
3.6.2021
Bin echt sauer, denn wie man es auch versucht auf der Projektfläche mehrere Video’s zu positionieren (Transform Effekt), im Rendering ist alles total versetzt. Die roten Rahmen sind unbeherrschbar, keine Chance.
So etwas simples klappt schon im Ansatz nicht. Bin nun geneigt KdenLive fallen zu lassen, so schwer es auch fällt, denn optisch ist die GUI schon mal lecker, aber …
Effekte/Effekt-Stack speichern geht im Stack, laden aber nur über die Benutzer-Effekte – ich erwarte etwas dort laden zu könne wo ich’s gespeichert habe
eben mal Effekte von einem Timeline Video in einen anderen Block verschieben/kopieren geht nicht
Keyframes machen Scaling nicht mit (z.B. Geschwindigkeitsänderung eines Video)
Keyframes werden beim “Clip umkehren” nicht mit umgekehrt
Maus-Icons werden oft falsch dargestellt so daß man oft 3x klicken muß bis Reaktion erfolgt (z.B. X-Wert ändern in einem Effekt)
Timeline Spurhöhe stellt sich immer wieder auf Ur-Größe
wie schon erwähnt in Timeline mit Maus keine Mehrfach-Auswahl
Ich könnte ewig weitermachen…es tut schon weh. Die Oberfläche scheint auf den ersten Blick ziemlich perfekt, aber vieles arbeitet gegen einen Arbeitsfluß, Funktionen wie Transform sind vom Verhalten her unkontrollierbar. Dazu kommen dann noch Maus-Bedienprobleme und grundlegende nicht Windows-Like Verhaltensweisen bei der Grundbedienung.
Gestern nochmal aus Verzweiflung Openshot probiert, sieht viel schlechter aus, funktioniert aber deutlich konformer. Leider sind die Effekte extrem eingeschränkt und das Key-Framing ein totaler Krampf. Es gibt nicht mal irgendeine Keyframe Sprungmöglichkeit. Ratet mal wo ein Keyframe war mit dutzenden Parametern.
Leute nehmt euch mal ein Beispiel an BLENDER, mega kompliziert (ich hab schon keine Lust mehr wenn ich nur ans Mapping der Texturen denke) aber eine top perkekte GUI und auch noch im Detail skalierbar.
Warum tun die Blender Freaks nicht mal eine Auskopplung des in Blender enthaltenen Video-Editor’s erstellen.
ShotCut
So, weil KdenLive mich echt nervte probiere ich nochmal ShotCut. Sieht im ersten Eindruck schön aus. Ich ziehe ein Video in die Timeline will einfach mal testweise EXPORTIEREN, justiere einige Codec-Parameter, finde aber den “JETZT geht’s Los Button” nicht. Hab ich was an den Klüsen ?! Ah, es ist der unscheinbare Button “Datei Exportieren”.
Ab hier hatte ich den Eindruck ShotCut würde immer beim klicken des “Datei Exportieren”-Button stehen bleiben, keine Reaktionen der GUI mehr. Später stellte ich fest das Linux-MINT auch bei Standard Dingen wie CAJA öffnen oder ALT + Druck (Screenshot erstellen) extrem verzögert reagierte. Ich hatte irgendeine Installation in der Shell gestartet die ich für hinfällig erachtet hatte. Jedenfalls Irgendwas zog mein MINT runter … NEUSTART
Soo, geht doch mit dem Datei Exportieren.
Erst bin ich verwundert, das unter Filter nix steht und man erst einen Clip auswählen muß, damit das + Zeichen aktiv wird und man damit dann einen Filter hinzufügen kann. Ich nehme “Größe, Position und Drehung”. Zwei Videos reingeschmissen, positioniert, skaliert, klappt. Nach dem Rendering sieht es aus wie in der Vorschau. Sehr interessant auch, das Filter einzelnen Clips als auch der gesamten Spur zugewiesen werden können und das auch gemischt. Z.B. wenn man alles auf einer Spur schärfen will aber jeden Clip für sich Skalieren/Positionieren muß. Als klasse erweist sich auch der Filter “Zuschneiden” mit der Option “Transparent” um mehrere Videos zu verschachteln.
Besonders schön oder übersichtlich ist die GUI von ShotCut aber nicht. Die verschieden Bereiche sind nur durch diese kleine Schieber getrennt, Linien wären da viel besser.
Aber wenn’s funktioniert … immerhin gibt es GPU-Rendering
Wieder kleines Projekt gestartet mit popeligen 3 Videospuren. Den Videomodus kann man schon mal frei definieren. Die Vorschau passt sich den Seitenverhältnissen an. Mehr braucht man nicht.
Clips ohne Effekt nicht frei positionier/dreh/skalierbar
Spuren in Timeline nicht frei verschiebbar – Layering erfordert umschichten der Clips
hinzugefügte Spur erscheint irgendwo, verändert so die Layer-Reihenfolge
Viele Effekt-Parameter als Zahlen nicht per Maus-Slide veränderbar – Tastatur-Eingabe nötig
und diese Zahlen-Eingabe entspricht KEINER üblichen Konvention=ärgerlich
Clip Geschwindigkeit nur über Clip-Eigenschaften und einer Änderung einer Komma-Zahl
keine direkte Reverse Funktion Clip muß erst unter Eigenschaften umgekehrt werden (Vorteil ist aber, das die Umkehrung bei Clip Wiederholungen nicht neu berechnet wird)
Cursortasten Links/Rechts Bild zurück/vor hat keine Repeat-Funktion in Timeline (absolut uncool)
Rendering nutzt CPU-Kerne nicht voll aus
Langsames Rendering
Habe viel experimentiert. Einer der Haupt-Bremser ist beim Export die Video/Interpolation. Rendering braucht mit Bilinear/Bicubisch doppelt so lange wie mit Nächster Nachbar.
Der Haken Video/Parallelverarbeitung sollte drin sein.
Schaltet man oben Benutze Hardware-Encoder EIN (unter Konfigurierung ALLE 4 ausgewählt), verändert sich unter Codec automatisch der Codec selber. Bei mir springt er ohne Hardware-Encoder auf libx264 nach nvenc (NVidia Encoder).
Leider habe ich eine eher steinzeitliche GeForce GTX 650 Ti Boost, die ich seinerzeit tatsächlich für BLENDER angeschafft habe, was auch deutlich spürbar war.
Nutze ich nvenc zeigt NVidia-Settings wie die Temperatur der GPU ansteigt von 43° >> 51° wobei die CPU bei 40-60% rumdümpelt.
Nutze ich libx264 (CPU) liegt die CPU Leistung bei 60-80% und die Temperatur der GPU sinkt deutlich ab.
Dank meiner alten Grafikkarte aber moderner CPU sind Beide so gleichauf. Muß wohl doch mal eine möglichst günstige aber leistungsfähige GraKa besorgen.
Ach ja, die Render-Ausgabe entspricht bei diesem light Projekt (wahrscheinlich Zufall) mal der Vorschau.
Drag & Drop
Drag & Drop funktioniert nicht von ganz normalen Laufwerken im PC. Es kommt kurz eine Meldung “Öffnen fehlgeschlagen /mnt/cryptische Laufwerks-ID/Irgendein-Ordner/Dateiname-Videodatei
2. Möglichkeit der “Datei öffnen” Dialog. Der Öffnen-Dialog zeigt leider keine Laufwerke an. Mit dem Pfeil-nach -Oben Icon komme ich in’s Root-Verzeichnis. Dort nach /mnt und ab hier gut raten, ziemlich traurig.
Zum Vergleich starte ich GIMP und öffne dessen “Datei öffnen” Dialog, alles so wie gewohnt, Laufwerke vorhanden. Aber ich habe doch an ShotCut nichts geändert und das war neulich noch anders. Denn an das Problem kann ich mich nicht erinnern.
Außer das ich gestern auf MINT 21 Upgegraded habe, was aber den Speziellen Öffnen-Dialog von ShotCut nicht ändern sollte.
Doch, jetzt fällt’s mir wieder ein, Video’s habe ich immer per Drag & Drop importiert. Diese liefen dann selber im Vorschau-Fenster ab von wo ich Sie wieder per Drag & Drop in die Zeitleiste schob.
Aber wie oben geschrieben, Drag & Drop bringt eine Fehlermeldung hmmm …
Ich kopiere die Videodatei mal in den Persönlichen Ordner und dann per Drag & Drop in ShotCut, klappt !! Trotzdem war es vor dem MINT 21 Update anders.
Natrium 2.4
Nach kurzer Suche entdecke ich Natrium 2.4 und bin überwältigt von den Effekten und deren Anzahl. Die Bedienung gibt allerdings erst mal Rätsel auf da wie in Blender mit Nodes gearbeitet werden muß. Und Natrium erinnert auch irgendwie an Blender’s Interface kommt aber an dessen Perfektion bei weitem nicht ran.
Zum einen wäre da, das Zahlenwerte nur per Tastatur eingegeben werden können, in Blender kann man quasi jeden Parameter mit der Maus sliden.
Und die nicht perfekte Darstellung und Handhabung der Nodes macht so nur den halben Spaß. Zum Beispiel das Verbinden/Trennen von Nodes klappt nicht ganz optimal, ja es funktioniert, könnte aber besser sein. Oder die Node-Beschriftungen, die häufig überragen.
Natrium 2.4 – Node Graph
Schön ist, das vieles mit der Tastatur hinzugefügt werden kann.
Mit R z.B. fügt man einen READ (eine Datei) hinzu, mit W einen Write (Ausgabedatei) ohne den nicht Gerendert (F5) werden kann.
Will man zwei Bildquellen (Bilder und/oder Video’s) layern geht das mit M für Merge. Transformieren get per T für Transform.
Das alles geht natürlich im Node Graph auch per rechter Maustaste.
Und es scheint so das der Node Graph NICHT gespeichert werden kann. So ist man immer wieder gezwungen dieses Geflecht neu aufzubauen.
Und da ist es wieder mein Problem der Projekt-Auflösung. Einstellbar mit S für Projekt Settings …
Natrium 2.4 – Project Settings
Wie man erkennt kann man “New Format” klicken und dann eine Auflösung einstellen. Das habe ich x-mal getan, merken tut sich Natrium das erstellte Format trotz Namens-Angabe aber nicht.
Homecomputer Elektronik PC Synthesizer Windows Linux