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Raspberry Pi 4 Rest-Arbeiten

Ich Update den Pi mit sudo apt update und danach sudo apt upgrade. Es werden über 500 MB geladen und installiert, naja nach einem halben Jahr. Der OS Codename ist Bookworm, aktuell wäre Trixie, man kann aber nicht von einer zur anderen Version springen, leider.

Ich riskiere es und mache auch noch ein sudo apt autoremove, das listet nur Linux-Headers also Kernel die weg können, ich sage JA.

Ich starte den Pi neu mit shutdown -r (Neustart)

Ich suche nach einer Möglichkeit die 64GB SD-Partition auf die vollen 128GB der SD-Karte aufzublasen und finde schnell raspi-config das schon installiert ist. Das bietet unter  die Funktion Expand Filesystem, die genau dafür gedacht ist.

Ich drücke ENTER : es kommt KEINE textliche oder grafische Vor-Ansicht bei so einer wichtigen Aktion. Nur eine Meldung root Partition wurde auf volle Größe erweitert, Neustart erforderlich, der auch direkt angeboten wird … bibber

raspi-config – Partitions-Erweiterung

Danach teste ich mit lsblk die Partitions-Größen

lsblk – Partitionen

Sieht ja erstmal OK aus, ich gebe noch ein df -h /home/pi

df -h /home/pi

Das mache es dann ganz deutlich, Available 102GByte im Home-Directory, also auf dem gesamten root-Pfad.

Nein ist besser so, sonst werkelt der Pi nur auf der halben SD-Karte rum, was diese schneller altern läßt. Nach der Erweiterung kann der Pi auf der gesamten SD-Karte wirken.

 

Raspberry Pi 4 B Ethernet Performance

Das ist mal seltsam. Der uralte Pi 2 machte wenige MByte/s übers LAN. Der Pi 3 hatte ein LAN-Adapter der intern per USB2.0 mit maximal 32MByte/s angebunden war. Und das erreichte der auch exakt. Will heissen lade ich ein WordPress-Backup mit 600MByte vom Pi 3 runter ging das mit 30MByte/s recht rasant.

Nun mit dem Pi 4 geht das nur mit lächerlichen 10MByte/s obwohl der Pi 4 echtes Gigabit hat. Ich prüfe die reine Ethernet-Performance mit iperf (sudo apt install iperf3) welches ich am Pi und am PC installieren muß. Starte ich es am pi mit “iperf3 -s” geht der in Lauer-Stellung, wartet. Am PC muß ich dann “iperf3 -c <ip-adressePi<”  eingeben. Alles wunderbar fast volle 100MByte/s.

Raspberry Pi 4 Ethernet Performance zum PC mit iperf3 gemessen

Bleibt die Frage warum sich der WordPress-Backup Download gerade bei exakt 10MByte/s fest frisst ??

Natürlich kommt hier noch die SD-Karte in’s Spiel, aber die sollte mehrere 100MB/s lesen können.

Ich vermute WordPress benutzt VSFTPD zum UpLoaden. Der hat seine Konfiguration in /etc/vsftpd.conf

Leider finde ich dort nirgendwo eine Limitierung der Geschwindigkeit. Auch hat WordPress selber keine Limit’s.

 Es kommt mir die simple Idee mal ein Backup direkt per CAJA vom Pi zum PC zu kopieren. Ich finde die Bachup’s in /wp-content/backupwordpress……………..

Und das Kopieren geht mit Speed bis zum Anschlag, in 10s sind die 744MB rüber kopiert !!! Es geht also doch. Hat vielleicht mein Firefox am PC was damit zu tun ? Der hat aber noch nie limitiert. Oder eben die Gegenseite mit WordPress/Apache/vsftpd !!

Wenn man recht überlegt muß VSFTPD unschuldig sein, er hat ja nativ die volle Speed gebracht. Die SD-Karte ist damit auch lesend auszuschließen. 

MODX M – WoW Überraschung Ende 2025

[wegen POST-Verlusten schreibe ich hier kurz aus der Erinnerung]

16.10.2025

WoW, das war ja mal eine Überraschung Ende 2025 von YAMAHA. Eine neue Mittelklasse, endlich mit AN-x Synthese und neuer GUi Oberfläche.

Mein Liebling ist der MODX M6, sehr kompakt, fetter Bildschirm im Vergleich zum Fantom-06 geradezu riesig, dadurch gut les-und bedienbar. Das neue OS macht ja mal was her, auch wenn es hier und da zuckelt, insgesamt ist es aber viel schneller als an den alten MODXen. Die Teile haben mehr Sample-Speicher und die vollen ROM-Sounds eines MONTAGE. 8 Fader, 6 Encoder unterm Bildschirm, 8 Szene Tasten, eine deutlich erweiterte 4fach Drehencoder-Matrix usw.

Antest Erfahrungen

Boah, endlich mal eine vernünftige Tastatur beim MODX M6, die deutlich besser als die des Fantom-06 ist. Die Fader sind klasse und die großen Tasten-Buttons sind eine Klasse für sich mit gedämpften Klick und der soften aber gut sichtbaren Illumination. Und endlich ist auch mal das Data-Wheel wertig, umrandet von großartigen kreisförmigen Cursor-Tasten. Optisch und haptisch eine andere Welt.

AN-x Klang einfach genial, FM-X und AWM2 ebenso. Und ich mag YAMAHA dafür, das Natur Instrumente richtig gut klingen. Davon abgesehen hat YAMAHA so viele Expression-Varianten drin, das es Spaß macht, man findet oft genau das was man will. Damit meine ich Klänge und Eigenheiten spezifischer Instrumente. Einerseits gibt es da die beiden Assign1/2 Buttons die oft schon mal 2 Variationen bringen. Dann natürlich den Super-Knob bei dem es oft richtig Expressiv wird und natürlich die bis zu 8 Szenen. Auch nicht zu vergessen der Arpeggiator.

Einfach ein Klasse Gesamt-Packet an Synthesizer.

Jetzt müsste man Ihn nur noch kaufen können !! Die MODX M’s sind seit Monaten ausverkauft oder/und schlecht lieferbar. Sehr ungewöhnlich für YAMAHA…

Lieferzeit = Lösung

Aha, auf Anfrage wie das ist wenn man im Laden kaufen will (habt ihr das am Lager ? ), kommt diese Antwort :

Dieses Produkt wird im Namen und im Auftrag von Yamaha Music Europe verkauft.
 
Dieses Produkt wird nur auf Vorbestellung verkauft, das  Lieferdatum gilt immer für zeitnahe Bestellungen.
 
Leicht rätselhaft, es scheint aber so das YAMAHA nicht auf Vorrat produziert, das habe ich so auch noch nicht erlebt.
 
Das heißt man muß bestellen und bekommt es eben “zeitnah” also in Tagen/Woche(n).
 

Webserver Raspberry Pi 3 B+ Total-Crash

Was für ein Drama mal wieder. Nach Jahren treuer Dienste funktioniert plötzlich mein Raspberry Pi 3 B+ nicht mehr. Ich stele fest das die LAN Verbindung nicht mehr leuchtet. Dann fällt mir auf, das die ACT LED nix mehr macht. 

Sofort schreibe ich auf eine andere SD-Karte ein Raspi-OS-Image, nix, die ACT (Drive-Activitäten) LED ist tot. Kurz nehme ich den steinalten Raspberry Pi 2, alles gut mit der ACT-LED.

Nach intensiven Test’s bestelle ich einen Raspberry 4 B mit 1GB.

Lasset die Spiele beginnen

Der Pi 4 ist angekommen und ich stecke Hoffnungsvoll die alte 64GB SD-Karte rein, jau, er bootet in den Desktop. Fröhlich passe ich die IP-Adresse wieder an, teste, alles bestens. Und ab damit ins 19″-Rack … nix geht mehr, wieder alles zum Arbeits-PC um letztlich festzustellen – die 64GB SD-Karte ist TOT/DEFEKT/ENDE. Dabei hatte ich am Pi 4 vorm Umbau sogar einen SHUTDOWN gemacht und gewartet bis die Drive LED aus bleibt !!

TOTAL-KATASTROPHE, denn wie der Mensch so ist länger schon kein BACKUP mehr über’s LAN gesichert. Das letzte BACKUP stammt von 09-2025 :O 

So ein MIST jetzt beginnt wieder dieser ganze Dreck mit OS/APACHE/PHP/SSL/HTTPS-ZERTIFIKATE/MYSQL/WORDPRESS. Das ist ein tagelanges Gefrickel, oft ohne Sinn und Verstand.

Was ich versucht habe

Zuerst händisch wieder alles nach irgendwelchen kruden Anleitungen/Video’s zusammen-installiert. 

Dann nach Tag 1 finde ich durch Zufall ein IMAGE-File auch von 09-2025. Tja, dann bin ich ja gleich fertig. Da ich Images wenn überhaupt nur mit Clone/Rescue-Zilla erstellt haben kann, Kinderspiel…von wegen.

Ich habe bestimmt EINEN TAG damit verbracht sowohl mit Clonezilla als auch mit Rescuezilla das Image zurück zu spielen, KEINE Chance.

Clonezilla ist da mal die größte Enttäuschung. Das Teil listet das Save/Restore Directory nicht mal ansatzweise komplett, findet das Image gar nicht obwohl es vor der Nase liegt.

Rescuezilla ist da viel schöner, wunderbar kann man mit der Maus navigieren. Es findet das Image ohne Probleme. Leider endet die Freude beim zurückspielen. Erst werden Partitionen generiert, dann kommt die Haupt Partition dran…ERROR. Rescuezilla meckert weil beim Ziel-Datenträger ein paar hundert Bytes zu viel/wenig da sind. Absolut lachhaft, altes Image stammt von besagter 64GB SD-Karte und soll neu auf eine 128GB SD-Karte. Wo kann es hier kapp oder eng werden ?!?!?

Jetzt kommt der größte Witz, die USB-Abbilderstellung von Linux Mint schafft es ganz easy das Image zurückzuspielen. Leider enthält der wp-content-Ordner von WordPress danach aber viel zu wenig Daten. 

Jedenfalls läuft der Pi 4 erstmal mit diesem Image. Es beginnt eine Odyssee des Hacken’s per Putty, Rechte neu vergeben, Passworte vergeben, Datenbank manuell erstellen dann Import eines Datenbank-Dump’s. Dann noch WordPress die DB-Zugangsdaten beibringen.

Endlich nach gefühlt 3 Tagen sehe ich Licht am Ende des Tunnels. 

Ich sehe meine Webseite, natürlich verstümmelt ohne Grafiken. Durch totalen Zufall ist der letzte erhaltene POST einer über Zertifikat Erstellung, ich folge meinem eigenen Schrieb und siehe da die Seite wieder in voller Pracht.

Dann stelle ich in WordPress unter Einstellungen/Allgemein diese beiden Seiten-Links um lösche /wordpress hinter der URL, bibbernd speichere ich. Erst klappt danach nix mehr, kriege es aber schnell wieder hin. 

Dann machen natürlich wieder die Permalinks Probleme, EINFACH funktioniert, BEITRAGSNAME geht schlecht/nicht weil bestimmte Links damit nicht funktionieren. Genau das hatte ich schon mal und zum Glück hatte ich notiert wie die Lösung war.

In der /etc/apache2/apache2.conf muß unter <Directory var/www/> Allow Override auf ALL stehen. Danach mysql (mariaDB) und Apache durchstarten. Leider funktionieren danach die Permalinks mit Beitragsname genau so wenig.

Permalinks und Apache-Rewrite
.htaccess Rewrite manuell hinzugefügt

Weil WordPress normalerweise bei jeder Permalink Änderung + Speichern eine versteckte .htaccess generiert, das aber dieses mal NICHT tut, erstelle ich mühsam Eine per Hand im html-Ordner

Und siehe da, mit der Permalink-Einstellung auf Beitragsname funktioniert es nun wieder. 

Und ich wette das hat mit den Schreibrecht-Problem zu tun das ich nun beschreibe.

WordPress kann nicht Uploaden/Plugins Updaten usw.

Was ist das nun wieder, WordPress meckert herum will ich Bilder (Medien) uploaden.

Keine Server Schreibrechte

Auch nach intensiver Recherche finde ich keine Lösung. Und natürlich mache ich ein chown rekursiv für verschiedenste Ordner.

Nächster Morgen

Es kann so einfach sein, chown ist die Lösung. Ich habe (warum auch immer) WordPress 2x, einmal direkt im html-Ordner und einmal in html/wordpress. Welches ist nun das ECHTE ?

Rekursiv, also incl. aller Unterordner, gebe ich folgenden Befehl ein :

sudo chown -R www-data:www-data /var/www/html/wordpress/wp-content/uploads

Danach starte ich den Apache einmal durch mit :

sudo systemctl restart apache2

Man kann immer noch keine Bilder hochladen :/

Dann sage ich mir nimm mal den kompletten html-Ordner incl. ALLEM :

sudo chown -R www-data:www-data /var/www/html
sudo systemctl restart apache2

ES GEHT WIEDER – WordPress kann Uploaden und es gehen auch Plugin-Updates wie gewohnt.

Nun will ich schauen WO die Bilder-Upload’s nun landen. 

Leider kommt durch das chown plötzlich mein pi User nicht mehr in den html-Ordner. Ich füge den pi User der Gruppe www-data hinzu mit :

sudo usermod -a -G www-data <Benutzername>
sudo systemctl restart apache2

Nö, geht immer n.n. Da fällt mir ein, das man User Ab/Anmelden muß damit Änderungen wirksam werden. Und es funktioniert, mein Pi-User kommt wieder auf html und alle Unterordner.

Ich schaue nach wo nun der neu kreierte 2026/03-Ordner liegt und es ist /var/www/html/wp-content/uploads/2026/03 

Also dürfte das WordPress in html/wordpress irrelevant sein. Bevor ich den Ordner lösche benenne ich Ihn testweise um.

sudo mv wordpress / aaaa/

WordPress läuft weiter, ich lösche den aaaa-Ordner mit  sudo rm -R aaaa
Nachtrag

Und sieh mal einer an, nachdem ich eben die Permalink-Einstellungen änderte/speicherte hat WordPress in MEINE hand-getippte .htaccess die gleichen Einträge nochmals eingetragen. Ich lösche dort als mein mühsam hand-getipptes raus weil doppelt.

  

 

 

 

Ein trusted SSL Zertifikat für den Pi Apache

Eben mal die „reachability“ von 64kbyte.zapto.org geprüft, diese Meldung kommt :

Das SSL Zertifikat muß von einer Trusted Platform erzeugt werden. Ich entscheide mich per Letsencrypt ein neues ‚ trusted‘ Zertifikat zu erzeugen.

Installation des Certbot für den Apache :

sudo apt update
sudo apt install python3-certbot-apache

Zertifikat erzeugen (es kommen Fragen z.B. Domain) :

sudo certbot  – -apache

Wo liegen die Zertifikat(e) :

Zertifikat /etc/letsencrypt/live/64kbyte.zapto.org/fullcain.pem
Key /etc/letsencrypt/live/64kbyte.zapto.org/privkey.pem

This certificate expires 20-12-2025 (in 90 Tagen verfällt das Zertifikat).

Am Ende muß ich noch entscheiden „Which virtual host would you like to choose?“ 

1: 000-default.conf
2: default-ssl-conf

Nach kurzer Recherche sagt die Ki „nimm den mit ssl“ und die Ki würde uns doch nie schaden oder ?

Es erscheint „Congratulations! You have successfully enabled HTTPS on https://64kbyte.zapto.org

Ich erstelle noch einen zeit gesteuerten Job um das Zertifikat Wöchentlich zu erneuern.

sudo crontab -e

wähle den NANO

und schreibe in das File :

0 0 * * 1 certbot renew

Dann Speichern und schließen.

Anschließend mache ich einen Check meiner Seite :

https://www.ssllabs.com/ssltest/

Das dauert ein wenig ist dann aber voll GRÜN :

WordPress Permalink’s nur “Einfach”

Was ist das wieder für eine Gemeinheit ?

Seit ich meinen Pi Webserver neu aufsetzen mußte kann ich in den WordPress Einstellungen/Permalinks umstellen was ich will, es funktioniert ohne 404 Error nur “Einfach”.

Jeder, aber auch Jeder im Netz sagt “ist ganz einfach” – “einmal auf irgendwas umstellen, Speichern, wieder umstellen, Speichern – ALLES GUT”.

> FUNKTIONIERT ABER LEIDER NICHT <<<<

Nachdem ich vor Tagen geistig erstmal aufgegeben habe – heute nochmal ein Versuch.

Zuerst finde ich so Hinweise wie “chmod 777 .htaccess”, damit auch alles und Jeder schreiben darf (auch WordPress). Aber WordPress konnte immer in die .htaccess (unsichtbar im WordPress-Ordner) schreiben.

Jedes mal wenn ich von “Einfach” auf irgendwas anderes umstelle kommen 404 Error klicke ich irgendwas auf meiner Page an.

DER TIP

In der /etc/apache2/apache2.conf hiernach suchen :

apache2.conf

Dort das None durch All ersetzen und mit Strg + O speichern und mit Strg + x verlassen.

Nun einmal den Apache durchstarten mit : 

sudo service apache2 restart

UND ES FUNKTIONIERT ENDLICH WIEDER 🙂

Permalinks mit Post-Namen.

 

WordPress Apache SSL Zertifikat Drama

Was ich jetzt hier schreibe ist nur aus dem Gedächtnis wiedergegeben und das vom Hacking über eine Woche hinweg.

Was war passiert

Wenn ich das so genau wüsste, denn ich bin mir keiner Schuld bewußt. Jedenfalls lief meine Wesbeite (Diese) gar nicht mehr und das obwohl im No-IP Account meine korrekte Dynamische IP hinterlegt war und der Router unberührt blieb (Port Forwarding).

Irgendwie entdeckte ich das im Apache Status diesem scheinbar ein SSL Zertifikat fehlte oder leer sein soll und er deswegen nicht starten wollte.

Über eine Woche absolutes Chaos

Zuerst war es mir tagelang nicht so wichtig, dann plötzlich WordPress Entzugs-Erscheinungen, der Ehrgeiz packte mich. Und ich muß sagen WordPress scheint unzerstörbar, denn seit gefühlt 15 bis 20 Jahren habe ich noch keinen POST verloren.

Klar läuft ein Backup-Plugin das wöchentlich mal ein Backup erstellt. Ab und an lade ich dann mal eines runter zum sichern. Auch mache ich ab und an einen SQL-Dump um die Datenbank zu sichern.

Das Problem dieses mal war das ich weil der Apache nicht lief auch nix in WordPress machen konnte und ich kein sehr aktuelles SQL-Dump hatte aber immerhin ein recht junges WordPress-Backup.

Rettungsversuch Apache SSL Zertifikat

Natürlich versuchte ich zuerst eben ein SSL Zertifikat neu zu generieren, aber finde mal eine funktionierende Anleitung. Das klappte schon mal nicht. Irgendwann gab ich auf und befasste mich mit einer Neu Installation.

Raspberry neustes OS

Wenn schon dann muß ich eine neue SD-Karte (größer) mit dem neusten Raspberry OS bespielen. Das machte ich mit dem Raspberry Pi Imager. Mein OS war wirklich schon alt und ein kompletter Sprung on the Fly ist mit Risiken behaftet.

Ich weiß nicht wie oft (bestimmt 6-10x) ich die SD-Karte neu aufgesetzt habe. Das OS lief erwartungsgemäß sauber, aber es gibt da einige Änderungen seitens Raspberry.

Der Imager bietet sehr unauffällig vor dem Schreiben einige Optionen an, wo man schnell mal einfach weiter klickt. So mußte ich schmerzlich erfahren das es KEINEN User ‘Pi’ mehr gibt überspringt man es. Oder auch diese Sache mit dem SSL Zugriff, kann man abhaken in den Optionen.

Egal, nach mehreren Neu Beschreiben der SD Karte war die Basis gesetzt. 

Der Horror beginnt (und nahm kein Ende)

Apache, PHP, mariaDB, phpmyAdmin, WordPress, FTP-Server und was ich noch alles eben mal installieren. Eigentlich geht das gut findet man mal eine halbwegs moderne Anleitung. Dafür brauchte ich bestimmt 1-2 Tage von morgens bis Nachts.

Während all diesem Gefrickel fällt mir absolut unangenehm auf diese chown und chmod Linux Dinger. Das absolute Grauen, jeder sagt was anderes. Jede Software will eigen Rechte. Klar ist das echt sicher, aber das Handling ist würg.

Als dann die Basis Software drauf ist fehlt noch WordPress. Wahrscheinlich hätte ich den alten Inhalt ‘einfach’ (User Lese/Schreibrechte) kopieren können nach /var/www/http aber irgendwas hat mich veranlasst WordPress erstmal neu zu ‘installieren’ und dann über zu Kopieren.

Also WordPress tar.gz in den html Ordner down geloaded/entpackt. Der Apache lief auch (noch ohne SSL https) und WordPress Startseite lief.Per phpmyAdmin hatte ich eine leere Datenbank ‘wordpress’ angelegt.

Und jetzt kommt der Hammer.

Wie doof kann ich (WordPress-Programmierer) sein ?

Wirklich 2 Tage lang die simple Installationsseite wo oben der Datenbankname steht (tut es das wirklich ?) versucht zu absolvieren. 

Immer kommt eine Fehlermeldung ‘Datenbank nicht gefunden’ blabla. Irgendwann erkenne ich dann, der vorgefertigte ‘wordpress’ Schriftzug ist gar kein echter Eintrag im Feld Datenbank !!!

Das ist nur ein Schatten-Vordruck was sein könnte !!!!!!!!

Ich habe wegen der kaum erkennbaren Unterschiede (grauer Vordruck vs schwarz echter Eintrag) nicht realisiert das ich dort ‘wordpress’ rein schreiben muß !!!

Jedenfalls lief WordPress dann. 

Das DRAMA des Datenbank Import  

Oh mann ich finde keinen halbwegs aktuelle SQL-Dump, was nun. Nach vielen Querelen komme ich auf die Idee – starte den Pi mit der alten SD Karte um per Putty direkt in der mariaDB einen Dump des ‘Jetzt’ Zustandes zu erstellen. 

Hatte ich noch nie gemacht, wußte auch nicht das es sowas gibt. Klappte jedenfalls.

Ein Drama immer wieder ‘wie bekomme ich Files auf die neue SD Karte ? Klar habe einen Card-Reader aber diese verdammten Schreib/Leserechte. Irgendwann habe ich es dann immer so gemacht, die neue SD Karte in den Reader und was auch immer nach /home/pi kopiert.

Dann den neuen Pi wieder gestartet und per phpmyAdmin die ‘wordpress’ Datenbank importiert.

Das darf man sich wieder nicht so einfach vorstellen, weil in irgendwelchen phpmyadmin config Files steht man dürfe nur satte 2MByte hochladen. Ähm wir haben 2025 !!

Alles auf 50MByte hoch gesetzt. Mein Dump war gerade mal 15MB groß. Danach klappte der Import.

SSL

Da Webseiten heutzutage https:// haben müssen muß ich wieder Zertifikate erstellen usw. Außerdem ist WordPress auch auf https:// geeicht. Will ich im Detail nicht erklären, aber wieder ziemlich viel Gewurschtel.

WordPress Links funktionieren nicht

Irgendwann lief WordPress dann auch im alten Muster, ich war ganz erstaunt das sogar die Plugins da waren. Leider funktionierten keinerlei Links. Die POST’s waren auf der Hauptseite sichtbar. Klicke ich aber auf irgend etwas kommt ‘Not Found’ Apache Meldung. Als URL steht im Browser aber der gewünschte Post-Link.

Immer wieder auf Anraten in WordPress unter Einstellungen – Permalinks die Permalink-Struktur umgestellt und Gespeichert. Danach wieder zurück zur alten Einstellung und Gespeichert. 

Keine Besserung und ich finde auch KEINE Lösung.

Dann aus Verzweiflung stelle ich mal auf ‘Einfach‘ um speicher das und ES FUNKTIONIERT !!!!!!!!!!

Alles geht wieder Gallerien, In-POST Foto’s öffnen usw.

Danach probiere ich viele andere Permalink-Strukturen, keine funktioniert außer ‘EINFACH’

Dieses Umstellen der Struktur ändert beim Speichern die unsichtbare .htaccess Datei im WordPress Ordner selber. Der Apache richtet sich nach dieser Datei und schreibt URL’s um damit Sie im Browser lesbarer erscheinen.

Das ist nur ein ganz kurzer Außschnitt meiner Erlebnisse über bestimmt 5 Tage am Stück nur gehackt am Pi

Später

Oh, eben probiere ich mal ob’s am Handy funktioniert, ja, bis ich zufällig auf einen Post treffe, der einen Link zu einem anderen Post hat. Und der, man höre und staune, nicht automatisch beim ändern der Permalink-Struktur mit geändert wird. Da hat mal wieder ein WordPress Programmierer gut aufgepasst.

 

 

 

  

Linux 22.2 (Zara) Upgrade

Oh endlich mal wieder ein Versionssprung auf 22.2 Zara.

Wie schon so oft, war super schnell installiert und wie immer keine sichtbaren Veränderungen. Und das meine ich als Kompliment.

Zufälligerweise installiere ich auf parallel auf einem uralten (Celeron) Laptop eines Bekannten genau diese Linux Mint Version neu. Das klappt auch per USB-Stick gut.Ich bemerke das Gimp 2.1 installiert wird. Komisch auf meinem Arbeitsrechner ist doch schon 3.0.4 drauf ! Wieso wird am Laptop 2.1 installiert ?

Dann will ich ein paar Updates laden, geht aber nicht wegen Server Error 500, keine Internetverbindung. Hä, der Rechner ist doch Online, im Firefox rennt doch alles.

Ich probiere das gleiche auf dem Arbeitrechner, das Gleiche, die Update-Server sind nicht erreichbar. Habe ich so auch noch nie erlebt seit ich Mint nutze. Hilft wohl nur warten.

Stunden später … es geht wieder

 

 

CUBASE 13 (nach Update’s kein Vor-Hören mehr)

Nach einer längeren Pause beim Musik machen kamen natürlich ohne Ende Windows (11) und Cubase Updates auf mich zu. Wird sich schon nichts verschlechtern heutzutage (grins).

Es ist mir auch die ersten Tage nicht weiter aufgefallen das Vor-Hören nicht mehr funktioniert. Klickt man im Groove Agent mal eben auf “Replace Sample” öffnet sich der Windows “Öffnen Dialog” wie immer. Überlagert wird das hochmoderne Fenster durch eine Win 95 like graue Fläche in der man (theoretisch) das Vor-Hören ein/ausschalten kann. Macht aber keinen Unterschied, es funktioniert nicht.

Das Gleiche in der Media-Bay (rechte Seite) selber. Kein Vor-Hören obwohl die Funktion dort eingeschaltet ist.

Vor dem Update hat alles funktioniert.

Davon abgesehen hat Windows selber wohl irgendwas am System so verändert, das Cubase mein(e) Audio-Interfaces, im speziellen den Fantom 06, nicht mehr findet (“Missing …”). In der Liste steht dann was von “Windows” und darin liegt plötzlich der Fantom. Egal eben mal alle 16 MIDI-Spuren angepasst und läuft.