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Webserver Raspberry Pi 3 B+ Total-Crash

Was für ein Drama mal wieder. Nach Jahren treuer Dienste funktioniert plötzlich mein Raspberry Pi 3 B+ nicht mehr. Ich stele fest das die LAN Verbindung nicht mehr leuchtet. Dann fällt mir auf, das die ACT LED nix mehr macht. 

Sofort schreibe ich auf eine andere SD-Karte ein Raspi-OS-Image, nix, die ACT (Drive-Activitäten) LED ist tot. Kurz nehme ich den steinalten Raspberry Pi 2, alles gut mit der ACT-LED.

Nach intensiven Test’s bestelle ich einen Raspberry 4 B mit 1GB.

Lasset die Spiele beginnen

Der Pi 4 ist angekommen und ich stecke Hoffnungsvoll die alte 64GB SD-Karte rein, jau, er bootet in den Desktop. Fröhlich passe ich die IP-Adresse wieder an, teste, alles bestens. Und ab damit ins 19″-Rack … nix geht mehr, wieder alles zum Arbeits-PC um letztlich festzustellen – die 64GB SD-Karte ist TOT/DEFEKT/ENDE. Dabei hatte ich am Pi 4 vorm Umbau sogar einen SHUTDOWN gemacht und gewartet bis die Drive LED aus bleibt !!

TOTAL-KATASTROPHE, denn wie der Mensch so ist länger schon kein BACKUP mehr über’s LAN gesichert. Das letzte BACKUP stammt von 09-2025 :O 

So ein MIST jetzt beginnt wieder dieser ganze Dreck mit OS/APACHE/PHP/SSL/HTTPS-ZERTIFIKATE/MYSQL/WORDPRESS. Das ist ein tagelanges Gefrickel, oft ohne Sinn und Verstand.

Was ich versucht habe

Zuerst händisch wieder alles nach irgendwelchen kruden Anleitungen/Video’s zusammen-installiert. 

Dann nach Tag 1 finde ich durch Zufall ein IMAGE-File auch von 09-2025. Tja, dann bin ich ja gleich fertig. Da ich Images wenn überhaupt nur mit Clone/Rescue-Zilla erstellt haben kann, Kinderspiel…von wegen.

Ich habe bestimmt EINEN TAG damit verbracht sowohl mit Clonezilla als auch mit Rescuezilla das Image zurück zu spielen, KEINE Chance.

Clonezilla ist da mal die größte Enttäuschung. Das Teil listet das Save/Restore Directory nicht mal ansatzweise komplett, findet das Image gar nicht obwohl es vor der Nase liegt.

Rescuezilla ist da viel schöner, wunderbar kann man mit der Maus navigieren. Es findet das Image ohne Probleme. Leider endet die Freude beim zurückspielen. Erst werden Partitionen generiert, dann kommt die Haupt Partition dran…ERROR. Rescuezilla meckert weil beim Ziel-Datenträger ein paar hundert Bytes zu viel/wenig da sind. Absolut lachhaft, altes Image stammt von besagter 64GB SD-Karte und soll neu auf eine 128GB SD-Karte. Wo kann es hier kapp oder eng werden ?!?!?

Jetzt kommt der größte Witz, die USB-Abbilderstellung von Linux Mint schafft es ganz easy das Image zurückzuspielen. Leider enthält der wp-content-Ordner von WordPress danach aber viel zu wenig Daten. 

Jedenfalls läuft der Pi 4 erstmal mit diesem Image. Es beginnt eine Odyssee des Hacken’s per Putty, Rechte neu vergeben, Passworte vergeben, Datenbank manuell erstellen dann Import eines Datenbank-Dump’s. Dann noch WordPress die DB-Zugangsdaten beibringen.

Endlich nach gefühlt 3 Tagen sehe ich Licht am Ende des Tunnels. 

Ich sehe meine Webseite, natürlich verstümmelt ohne Grafiken. Durch totalen Zufall ist der letzte erhaltene POST einer über Zertifikat Erstellung, ich folge meinem eigenen Schrieb und siehe da die Seite wieder in voller Pracht.

Dann stelle ich in WordPress unter Einstellungen/Allgemein diese beiden Seiten-Links um lösche /wordpress hinter der URL, bibbernd speichere ich. Erst klappt danach nix mehr, kriege es aber schnell wieder hin. 

Dann machen natürlich wieder die Permalinks Probleme, EINFACH funktioniert, BEITRAGSNAME geht schlecht/nicht weil bestimmte Links damit nicht funktionieren. Genau das hatte ich schon mal und zum Glück hatte ich notiert wie die Lösung war.

In der /etc/apache2/apache2.conf muß unter <Directory var/www/> Allow Override auf ALL stehen. Danach mysql (mariaDB) und Apache durchstarten. Leider funktionieren danach die Permalinks mit Beitragsname genau so wenig.

Permalinks und Apache-Rewrite
.htaccess Rewrite manuell hinzugefügt

Weil WordPress normalerweise bei jeder Permalink Änderung + Speichern eine versteckte .htaccess generiert, das aber dieses mal NICHT tut, erstelle ich mühsam Eine per Hand im html-Ordner

Und siehe da, mit der Permalink-Einstellung auf Beitragsname funktioniert es nun wieder. 

Und ich wette das hat mit den Schreibrecht-Problem zu tun das ich nun beschreibe.

WordPress kann nicht Uploaden/Plugins Updaten usw.

Was ist das nun wieder, WordPress meckert herum will ich Bilder (Medien) uploaden.

Keine Server Schreibrechte

Auch nach intensiver Recherche finde ich keine Lösung. Und natürlich mache ich ein chown rekursiv für verschiedenste Ordner.

Nächster Morgen

Es kann so einfach sein, chown ist die Lösung. Ich habe (warum auch immer) WordPress 2x, einmal direkt im html-Ordner und einmal in html/wordpress. Welches ist nun das ECHTE ?

Rekursiv, also incl. aller Unterordner, gebe ich folgenden Befehl ein :

sudo chown -R www-data:www-data /var/www/html/wordpress/wp-content/uploads

Danach starte ich den Apache einmal durch mit :

sudo systemctl restart apache2

Man kann immer noch keine Bilder hochladen :/

Dann sage ich mir nimm mal den kompletten html-Ordner incl. ALLEM :

sudo chown -R www-data:www-data /var/www/html
sudo systemctl restart apache2

ES GEHT WIEDER – WordPress kann Uploaden und es gehen auch Plugin-Updates wie gewohnt.

Nun will ich schauen WO die Bilder-Upload’s nun landen. 

Leider kommt durch das chown plötzlich mein pi User nicht mehr in den html-Ordner. Ich füge den pi User der Gruppe www-data hinzu mit :

sudo usermod -a -G www-data <Benutzername>
sudo systemctl restart apache2

Nö, geht immer n.n. Da fällt mir ein, das man User Ab/Anmelden muß damit Änderungen wirksam werden. Und es funktioniert, mein Pi-User kommt wieder auf html und alle Unterordner.

Ich schaue nach wo nun der neu kreierte 2026/03-Ordner liegt und es ist /var/www/html/wp-content/uploads/2026/03 

Also dürfte das WordPress in html/wordpress irrelevant sein. Bevor ich den Ordner lösche benenne ich Ihn testweise um.

sudo mv wordpress / aaaa/

WordPress läuft weiter, ich lösche den aaaa-Ordner mit  sudo rm -R aaaa
Nachtrag

Und sieh mal einer an, nachdem ich eben die Permalink-Einstellungen änderte/speicherte hat WordPress in MEINE hand-getippte .htaccess die gleichen Einträge nochmals eingetragen. Ich lösche dort als mein mühsam hand-getipptes raus weil doppelt.

  

 

 

 

Ein trusted SSL Zertifikat für den Pi Apache

Eben mal die „reachability“ von 64kbyte.zapto.org geprüft, diese Meldung kommt :

Das SSL Zertifikat muß von einer Trusted Platform erzeugt werden. Ich entscheide mich per Letsencrypt ein neues ‚ trusted‘ Zertifikat zu erzeugen.

Installation des Certbot für den Apache :

sudo apt update
sudo apt install python3-certbot-apache

Zertifikat erzeugen (es kommen Fragen z.B. Domain) :

sudo certbot  – -apache

Wo liegen die Zertifikat(e) :

Zertifikat /etc/letsencrypt/live/64kbyte.zapto.org/fullcain.pem
Key /etc/letsencrypt/live/64kbyte.zapto.org/privkey.pem

This certificate expires 20-12-2025 (in 90 Tagen verfällt das Zertifikat).

Am Ende muß ich noch entscheiden „Which virtual host would you like to choose?“ 

1: 000-default.conf
2: default-ssl-conf

Nach kurzer Recherche sagt die Ki „nimm den mit ssl“ und die Ki würde uns doch nie schaden oder ?

Es erscheint „Congratulations! You have successfully enabled HTTPS on https://64kbyte.zapto.org

Ich erstelle noch einen zeit gesteuerten Job um das Zertifikat Wöchentlich zu erneuern.

sudo crontab -e

wähle den NANO

und schreibe in das File :

0 0 * * 1 certbot renew

Dann Speichern und schließen.

Anschließend mache ich einen Check meiner Seite :

https://www.ssllabs.com/ssltest/

Das dauert ein wenig ist dann aber voll GRÜN :

WordPress Permalink’s nur “Einfach”

Was ist das wieder für eine Gemeinheit ?

Seit ich meinen Pi Webserver neu aufsetzen mußte kann ich in den WordPress Einstellungen/Permalinks umstellen was ich will, es funktioniert ohne 404 Error nur “Einfach”.

Jeder, aber auch Jeder im Netz sagt “ist ganz einfach” – “einmal auf irgendwas umstellen, Speichern, wieder umstellen, Speichern – ALLES GUT”.

> FUNKTIONIERT ABER LEIDER NICHT <<<<

Nachdem ich vor Tagen geistig erstmal aufgegeben habe – heute nochmal ein Versuch.

Zuerst finde ich so Hinweise wie “chmod 777 .htaccess”, damit auch alles und Jeder schreiben darf (auch WordPress). Aber WordPress konnte immer in die .htaccess (unsichtbar im WordPress-Ordner) schreiben.

Jedes mal wenn ich von “Einfach” auf irgendwas anderes umstelle kommen 404 Error klicke ich irgendwas auf meiner Page an.

DER TIP

In der /etc/apache2/apache2.conf hiernach suchen :

apache2.conf

Dort das None durch All ersetzen und mit Strg + O speichern und mit Strg + x verlassen.

Nun einmal den Apache durchstarten mit : 

sudo service apache2 restart

UND ES FUNKTIONIERT ENDLICH WIEDER 🙂

Permalinks mit Post-Namen.

 

WordPress Apache SSL Zertifikat Drama

Was ich jetzt hier schreibe ist nur aus dem Gedächtnis wiedergegeben und das vom Hacking über eine Woche hinweg.

Was war passiert

Wenn ich das so genau wüsste, denn ich bin mir keiner Schuld bewußt. Jedenfalls lief meine Wesbeite (Diese) gar nicht mehr und das obwohl im No-IP Account meine korrekte Dynamische IP hinterlegt war und der Router unberührt blieb (Port Forwarding).

Irgendwie entdeckte ich das im Apache Status diesem scheinbar ein SSL Zertifikat fehlte oder leer sein soll und er deswegen nicht starten wollte.

Über eine Woche absolutes Chaos

Zuerst war es mir tagelang nicht so wichtig, dann plötzlich WordPress Entzugs-Erscheinungen, der Ehrgeiz packte mich. Und ich muß sagen WordPress scheint unzerstörbar, denn seit gefühlt 15 bis 20 Jahren habe ich noch keinen POST verloren.

Klar läuft ein Backup-Plugin das wöchentlich mal ein Backup erstellt. Ab und an lade ich dann mal eines runter zum sichern. Auch mache ich ab und an einen SQL-Dump um die Datenbank zu sichern.

Das Problem dieses mal war das ich weil der Apache nicht lief auch nix in WordPress machen konnte und ich kein sehr aktuelles SQL-Dump hatte aber immerhin ein recht junges WordPress-Backup.

Rettungsversuch Apache SSL Zertifikat

Natürlich versuchte ich zuerst eben ein SSL Zertifikat neu zu generieren, aber finde mal eine funktionierende Anleitung. Das klappte schon mal nicht. Irgendwann gab ich auf und befasste mich mit einer Neu Installation.

Raspberry neustes OS

Wenn schon dann muß ich eine neue SD-Karte (größer) mit dem neusten Raspberry OS bespielen. Das machte ich mit dem Raspberry Pi Imager. Mein OS war wirklich schon alt und ein kompletter Sprung on the Fly ist mit Risiken behaftet.

Ich weiß nicht wie oft (bestimmt 6-10x) ich die SD-Karte neu aufgesetzt habe. Das OS lief erwartungsgemäß sauber, aber es gibt da einige Änderungen seitens Raspberry.

Der Imager bietet sehr unauffällig vor dem Schreiben einige Optionen an, wo man schnell mal einfach weiter klickt. So mußte ich schmerzlich erfahren das es KEINEN User ‘Pi’ mehr gibt überspringt man es. Oder auch diese Sache mit dem SSL Zugriff, kann man abhaken in den Optionen.

Egal, nach mehreren Neu Beschreiben der SD Karte war die Basis gesetzt. 

Der Horror beginnt (und nahm kein Ende)

Apache, PHP, mariaDB, phpmyAdmin, WordPress, FTP-Server und was ich noch alles eben mal installieren. Eigentlich geht das gut findet man mal eine halbwegs moderne Anleitung. Dafür brauchte ich bestimmt 1-2 Tage von morgens bis Nachts.

Während all diesem Gefrickel fällt mir absolut unangenehm auf diese chown und chmod Linux Dinger. Das absolute Grauen, jeder sagt was anderes. Jede Software will eigen Rechte. Klar ist das echt sicher, aber das Handling ist würg.

Als dann die Basis Software drauf ist fehlt noch WordPress. Wahrscheinlich hätte ich den alten Inhalt ‘einfach’ (User Lese/Schreibrechte) kopieren können nach /var/www/http aber irgendwas hat mich veranlasst WordPress erstmal neu zu ‘installieren’ und dann über zu Kopieren.

Also WordPress tar.gz in den html Ordner down geloaded/entpackt. Der Apache lief auch (noch ohne SSL https) und WordPress Startseite lief.Per phpmyAdmin hatte ich eine leere Datenbank ‘wordpress’ angelegt.

Und jetzt kommt der Hammer.

Wie doof kann ich (WordPress-Programmierer) sein ?

Wirklich 2 Tage lang die simple Installationsseite wo oben der Datenbankname steht (tut es das wirklich ?) versucht zu absolvieren. 

Immer kommt eine Fehlermeldung ‘Datenbank nicht gefunden’ blabla. Irgendwann erkenne ich dann, der vorgefertigte ‘wordpress’ Schriftzug ist gar kein echter Eintrag im Feld Datenbank !!!

Das ist nur ein Schatten-Vordruck was sein könnte !!!!!!!!

Ich habe wegen der kaum erkennbaren Unterschiede (grauer Vordruck vs schwarz echter Eintrag) nicht realisiert das ich dort ‘wordpress’ rein schreiben muß !!!

Jedenfalls lief WordPress dann. 

Das DRAMA des Datenbank Import  

Oh mann ich finde keinen halbwegs aktuelle SQL-Dump, was nun. Nach vielen Querelen komme ich auf die Idee – starte den Pi mit der alten SD Karte um per Putty direkt in der mariaDB einen Dump des ‘Jetzt’ Zustandes zu erstellen. 

Hatte ich noch nie gemacht, wußte auch nicht das es sowas gibt. Klappte jedenfalls.

Ein Drama immer wieder ‘wie bekomme ich Files auf die neue SD Karte ? Klar habe einen Card-Reader aber diese verdammten Schreib/Leserechte. Irgendwann habe ich es dann immer so gemacht, die neue SD Karte in den Reader und was auch immer nach /home/pi kopiert.

Dann den neuen Pi wieder gestartet und per phpmyAdmin die ‘wordpress’ Datenbank importiert.

Das darf man sich wieder nicht so einfach vorstellen, weil in irgendwelchen phpmyadmin config Files steht man dürfe nur satte 2MByte hochladen. Ähm wir haben 2025 !!

Alles auf 50MByte hoch gesetzt. Mein Dump war gerade mal 15MB groß. Danach klappte der Import.

SSL

Da Webseiten heutzutage https:// haben müssen muß ich wieder Zertifikate erstellen usw. Außerdem ist WordPress auch auf https:// geeicht. Will ich im Detail nicht erklären, aber wieder ziemlich viel Gewurschtel.

WordPress Links funktionieren nicht

Irgendwann lief WordPress dann auch im alten Muster, ich war ganz erstaunt das sogar die Plugins da waren. Leider funktionierten keinerlei Links. Die POST’s waren auf der Hauptseite sichtbar. Klicke ich aber auf irgend etwas kommt ‘Not Found’ Apache Meldung. Als URL steht im Browser aber der gewünschte Post-Link.

Immer wieder auf Anraten in WordPress unter Einstellungen – Permalinks die Permalink-Struktur umgestellt und Gespeichert. Danach wieder zurück zur alten Einstellung und Gespeichert. 

Keine Besserung und ich finde auch KEINE Lösung.

Dann aus Verzweiflung stelle ich mal auf ‘Einfach‘ um speicher das und ES FUNKTIONIERT !!!!!!!!!!

Alles geht wieder Gallerien, In-POST Foto’s öffnen usw.

Danach probiere ich viele andere Permalink-Strukturen, keine funktioniert außer ‘EINFACH’

Dieses Umstellen der Struktur ändert beim Speichern die unsichtbare .htaccess Datei im WordPress Ordner selber. Der Apache richtet sich nach dieser Datei und schreibt URL’s um damit Sie im Browser lesbarer erscheinen.

Das ist nur ein ganz kurzer Außschnitt meiner Erlebnisse über bestimmt 5 Tage am Stück nur gehackt am Pi

Später

Oh, eben probiere ich mal ob’s am Handy funktioniert, ja, bis ich zufällig auf einen Post treffe, der einen Link zu einem anderen Post hat. Und der, man höre und staune, nicht automatisch beim ändern der Permalink-Struktur mit geändert wird. Da hat mal wieder ein WordPress Programmierer gut aufgepasst.

 

 

 

  

Linux 22.2 (Zara) Upgrade

Oh endlich mal wieder ein Versionssprung auf 22.2 Zara.

Wie schon so oft, war super schnell installiert und wie immer keine sichtbaren Veränderungen. Und das meine ich als Kompliment.

Zufälligerweise installiere ich auf parallel auf einem uralten (Celeron) Laptop eines Bekannten genau diese Linux Mint Version neu. Das klappt auch per USB-Stick gut.Ich bemerke das Gimp 2.1 installiert wird. Komisch auf meinem Arbeitsrechner ist doch schon 3.0.4 drauf ! Wieso wird am Laptop 2.1 installiert ?

Dann will ich ein paar Updates laden, geht aber nicht wegen Server Error 500, keine Internetverbindung. Hä, der Rechner ist doch Online, im Firefox rennt doch alles.

Ich probiere das gleiche auf dem Arbeitrechner, das Gleiche, die Update-Server sind nicht erreichbar. Habe ich so auch noch nie erlebt seit ich Mint nutze. Hilft wohl nur warten.

Stunden später … es geht wieder

 

 

CUBASE 13 (nach Update’s kein Vor-Hören mehr)

Nach einer längeren Pause beim Musik machen kamen natürlich ohne Ende Windows (11) und Cubase Updates auf mich zu. Wird sich schon nichts verschlechtern heutzutage (grins).

Es ist mir auch die ersten Tage nicht weiter aufgefallen das Vor-Hören nicht mehr funktioniert. Klickt man im Groove Agent mal eben auf “Replace Sample” öffnet sich der Windows “Öffnen Dialog” wie immer. Überlagert wird das hochmoderne Fenster durch eine Win 95 like graue Fläche in der man (theoretisch) das Vor-Hören ein/ausschalten kann. Macht aber keinen Unterschied, es funktioniert nicht.

Das Gleiche in der Media-Bay (rechte Seite) selber. Kein Vor-Hören obwohl die Funktion dort eingeschaltet ist.

Vor dem Update hat alles funktioniert.

Davon abgesehen hat Windows selber wohl irgendwas am System so verändert, das Cubase mein(e) Audio-Interfaces, im speziellen den Fantom 06, nicht mehr findet (“Missing …”). In der Liste steht dann was von “Windows” und darin liegt plötzlich der Fantom. Egal eben mal alle 16 MIDI-Spuren angepasst und läuft.

 

YouTube und Google = Muß Kotzen

Google

Allmählich wird mir übel bezugnehmend der Zudringlichkeiten von Google. Nach Monaten melde ich mich mal eben wieder bei YT an um ein Video hochzuladen. Wo eigentlich Benutzername/PW reichten schickt man mir nun einen Bestätigungs-Code per Mail. Bekomme Ihn, gebe Ihn ein und bin drin (denke ich).

Als ich auf Hochladen klicke soll ich ein weiteres Erkennungsmerkmal preisgeben. Ihr Pfeifen kriegt weder meine Handynummer noch (so weit kommt’s noch) meine Privat-Adresse. Das muß man sich mal rein ziehen. Welche Rückschlüsse Google alleine mit EINEM weiteren Merkmal ziehen kann (speziell einem Handy).

Lad ich eben nix mehr hoch …

PS : wann gibt es endlich mal eine offene freie Plattform für Videos ?

MOZILLA

Ich liebe den Firefox und habe Ihm treu die letzten Jahrzehnte die Stange gehalten (genau wie AMD). Aber was die in den letzten Jahren abziehen ist auch total daneben.

FF – Short Story yaVDR 0.62

Auf dem steinalten UBUNTU 14.04 (auf dem yaVDR läuft) kann man eben höchstens eine ältere Version von FF als AppImage starten. Habe keine bessere andere Methode gefunden. Der noch viel ältere in’s System eingebrannte FF würde heutzutage kaum mehr Webseiten darstellen so veraltet ist der.

Jedenfalls lief dieser AppImage FF lange gut, bis es auch im Internet hieß, dessen Zertifikate laufen ab, wodurch wiederum AddOns deaktiviert würden.

Und das passierte tatsächlich. Meine paar AddOns wurden einfach deaktiviert. Jetzt darf ich wieder täglich Cookies bestätigen, Werbung in die Fresse bekommen und das ganze in heller Darstellung um frühzeitig zu erblinden. 

DANKE MOZILLA !!!!

 

Irgend Einer drückt auf’s Knöpfchen und Zertifikate werden deaktiviert wodurch (gute brauchbare) AddOn’s abgeschaltet werden. Und die lassen sich auch nicht wieder neu aufspielen.

Angeblich beachten Nightly und Long Term FF Versionen einen Eintrag in about:config der die Zertifikate überspringt.

Mit großer Mühe suchte ich nach so einer Version als AppImage und transferierte diese auf den yaVDR-Rechner. Leider will dieses AppImage nicht starten.

Windows und LINUX

Und genau deswegen benutze ich für meine privat Dinge nur noch LINUX. Das ist so ein befreiendes Gefühl. Jedes mal wenn ich wieder lese Windows xx startet nach irgendeinem Update wieder nicht könnte ich schmunzeln. Und für jede Aufgabe habe ich unter Linux inzwischen mehr als akkurate Gegenstücke zu geliebten Windows Programmen gefunden.

Ich behaupte Windows XP war das letzte Windows dem man noch so halbwegs vertrauen konnte. Aber mit XP fingen auch so allmählich diese “was wird im Hintergrund übertragen” Gedanken an. Komischerweise hat nie Jemand heraus gefunden WAS diese Übertragungen beinhalten.

 

  

GIMP 2.10.18 (und 3.x.x)

Nach Jahren der Abstinenz und dem schmerzlichen Vermissen von Photoshop, komm probier nochmal GIMP. Erster Eindruck “erinnert an Photoshop”. Aber auch heutzutage hat GIMP nicht mal ansatzweise die schlichte Präzision des UI eines uralt Photoshop.

Aber immerhin, die scheinen es ja tatsächlich mal geschafft zu haben alles in EINEM Fenster unterzubringen.

Erstmal zwei Bilder (Ebenen) zusammen schmeißen. Dann mit dem Lasso-Tool mal was markieren. Bei Photoshop konnte man hier mit festhalten von Strg + Mausklicks exakte Markierungen ziehen. Zusätzlich konnte man die Softheit des Randes justieren.

Softer Rand scheint es hier nicht zu geben, allerdings muß man NICHTs festhalten um exakt mit der Maus zu markieren. Oh, softer Rand geht doch. Warum aber muß ICH links auf Werkzeugeinstellungen klicken um vom Journal wegzukommen. Nehme ich ein Werkzeug erwarte ich irgendwo IMMER dessen Parameter (bei PS waren Die immer oben).

Etwas Markiertes kopieren/einfügen erzeugt eine neue Ebene, korrekt. Leider ist es eine “schwebende Ebene” mit der man nichts machen kann. Wozu soll das überhaupt gut sein ?

Die Markierung ist leider nicht animiert, so ist schwer zu erkennen das die Markierung eine solche ist. Dachte eben die aktuelle Markierung wäre eingezeichnet. Nein, die Vormakierung verschwindet erst wenn eine Neue fertig geschlossen ist. Ah, eine schwebende Auswahl ist animiert, aber was ist schwebend ?

Mir fällt sofort ein Fehler auf, den ich nach so vielen Jahren nicht mehr erwarten würde. Die AUGEN/Ketten-Icons rechts in den Ebenen verschwinden einfach macht man eine Ebene unsichtbar. Wo vorher ein Auge war bleibt einfach ein leerer Bereich anstatt eines geschlossenen Auge zurück. Wie soll man später wissen was sich hinter einem leeren Feld verbirgt ?!

Klonen eine meiner Lieblingsfunktionen, erster Eindruck, funktioniert ganz gut, hat viele Parameter.

Na und Schlagschatten sind einfach unabdingbar. Zu Finden unter Filter/Licht und Schatten. Weichheit, Größe, Richtung, Deckkraft, alles einstellbar. Hat man einen Schatten erstellt und will daran Parameter verändern, finde ich aber keinen direkten Zugriff mehr darauf. In den Ebenen Eigenschaften gibt es sogar ein Feld Filter, das ist aber leer.

Habe ich z.B. einen Schlagschatten auf einem TEXT erstellt und editiere den Text nachträglich, geht sogar der Schatten-Filter verloren (wird auch so angekündigt). Das ist aber erbärmlich.

Also Schatten erstellen und nachträglich Ändern geht nicht.

Ich geh mal in die Einstellungen, weil mir die Optik von GIMP nicht gefällt. Alles grau in grau, wofür haben wir Millionen Farben ?

Unter Oberfläche/Thema nehme ich System anstatt Dark. Schon besser, nun sind Slider farbig und der Text leicht größer.

Dann unter Oberfläche/Symbol-Thema nehme ich Color anstatt Legacy. Wow, farbige Icons, Fortschritt, Science-Fiction.

Nach ein paar Wochen (ohne mit GIMP was zu machen)

Ich entdecke die intelligente Schere, und Die funktioniert mal echt gut (so der erste Eindruck). Linien zwischen zwei Punkten kann man beliebig fein justieren (schön wär’s). Ist die Markierungs-Linie fertig hat man aber KEINE Auswahl die man kopieren könnte. Man muß erst ENTER drücken um aus der Linie eine Markierung (animierte Linie) zu machen. Warum einfach wenn’s auch kompliziert geht.

Was mich an der Intelligenten-Schere richtig stört ist das man Linien zwischen 2 Punkten nicht softer machen kann. Diese sind oft sehr zackig. Hier müsste es einen Parameter “Soft” geben.

Strg + C, Strg + V den markierten Bereich eingefügt als schwebende Ebene. Unten rechts kann man mit dem + Symbol daraus eine echte Ebene machen. Hat geklappt, dann aber wieder nicht.

Ich nehme ein simples Bild, markiere mit der Schere was, drücke ENTER und kopiere/füge ein. Das Eingefügte ist LEER !!!

Nach x Versuchen sehe ich durch Zufall beim Kopieren oben rechts tut sich was. Ach da erscheint eine Miniatur der Zwischenablage. Da ist es doch. Ich ziehe die Miniatur mal in die Arbeitsfläche, klappt. Leider hätte ich das Eingefügte gerne exakt an der Original-Position. Ein Nachrücken kostet Zeit und nervt.

Nachdem etwas das normalerweise eine Sekunde (PS) dauert, nach 30min geschafft ist möchte ich das Eingefügte verformen.

Geht ganz gut mit der Käfigtransformation. Aber warum kommt man über diesen dämlichen gelb/schwarzen Rahmen nicht hinaus, was soll das ?!

Nach wieder 30min hab ich’s. Man kann unter Ebene/Ebene auf Bildgröße den Rahmen aufblasen. Wozu es auch immer gut sein soll Ebenen-Grenzen haben zu müssen.

Ein wenig Radieren, warum hat der Radiergummi die riesige Form der Umrandung von irgend etwas Markiertem. Schlimmer noch nirgends sehe ich Formen des Radiergummis wie z.B. ein normaler Kreis.

Es ist einfach grauenhaft wie man sich hier jede noch so simple Funktion erlesen/erarbeiten muß. Und ich schätze wenn man es mal hat, dann aber Wochen vergehen weiß man nix mehr und fängt von vorne an.

Leute! GIMP ist wie LINUX selber auch nach Jahrzehnten ein Krampf. Bei Photoshop wusste ich ein paar Tastenkombi’s und das war’s aber auch, es flutschte. GIMP hakt überall. Funktionen sollten in jeder Situation ersichtlich/verständlich (intuitiv) sein.

Davon abgesehen ist die reine Performance von GIMP echt übel. Alles scheint so träge zu sein und die GUI ist ziemlich unpräzise. Und wir haben 2025 und damit viel bessere Rechner. Trotzdem war Photoshop gefühlt auf damaligen Rechnern deutlich schneller wie GIMP auf einem heutigen PC. Man hat das Gefühl der Code ist schlecht geschrieben/compiliert.

Alleine das Menü-System, oftmals fährt man mit der Maus Menü-Einträge ab, steht mit der Maus fett über einem Eintrag, er wird aber nicht aktiv. Sowas wirkt einfach unfertig.

Scaling

Das ist das Unprofessionellste überhaupt. In Photoshop konnte man nach Belieben Scalen, ohne großartige Quali-Verluste. Denn Photoshop behielt im Hintergrund IMMER die Original Kopie. Und von Dieser wurde dann einfach umgerechnet.

Nicht so GIMP. 1x Scaling geht immer, klar, aber dann schon beim zweiten Scaling sieht man erhebliche Qualitäts-Einbußen. Was muß das schwer sein Originale im Hintergrund zu halten. Und sei nur eine Option in den Einstellungen.

Das ist extrem primitiv.

GIMP 3.x.x (05-2025)

Wow, endlich keine schwebenden Ebenen mehr, einfach Copy/Paste und eine neue echte Ebene ist da, geht doch.

Schatten

Das ich das noch erleben darf, Schatten die wirklich mal Schatten sind. Und sogar nach editierbar.

Weil Schatten in vorherigen GIMP-Versionen so besch(/& waren habe ich immer eine Ebene dupliziert und Diese unter Farben/Werte auf SCHWARZ gedreht. Danach die Ebene nach belieben vergrößert, mit einem Filter weich gezeichnet und die Deckkraft justiert. Ganz einfach also, kaum Mehraufwand.

Leider gibt es keine Möglichkeit aus dem Schatten Fx einer Ebene eine “eigene Ebene” zu machen. Das ging mit Photoshop schon vor 20 Jahren. Cool bei PS war auch das man einfach im Bild den Schatten mit der Maus packen und verschieben konnte. Das ist viel simpler als den mit X/Y Balken zu platzieren.

Davon abgesehen (vermutlich bin ich zu dumm für GIMP) ging gestern plötzlich Schatten-Filter nicht mehr. Menü-Einträge waren ausgegraut. Keine Ahnung warum, mußte meine Arbeit dann einstellen. Ist doch klasse.

Vordergrundauswahl

Feine Sache das. Einen auszuschneidenden Bereich grob umzeichnen, dann das Auszuschneidende grob Pinseln, macht Spaß. Und das Auto-Markieren geht auch erstaunlich gut. Aber wie so oft gibt es immer wieder Bereiche in denen nachgearbeitet werden muß. Und da kann GIMP eigentlich nix dafür, es ist halt für eine Maschine viel schwerer Umrisse zu erkennen.

Die Konsequenz daraus ist aber, die Nachbearbeitung dauert so lange, das man es besser gleich mit dem Lasso per Hand ausgeschnitten hätte. Denn eben weil die Kanten oft in und außerhalb von etwas Auszuschneidenden liegen muß man dann nacheinander mit + Bereiche hinzufügen UND dann auch noch mit – Bereiche wegnehmen.

Auch stören mich diese übertrieben vielen Rahmen/Auswahl-Markierungen. Klar, man kann die unsichtbar machen und man muß ja auch mal sehen was man markiert hat. Aber bei PS ging das mit einer Tasten-Kombi (glaube Strg + H für Hide), das war’s. Bei GIMP gibt es 6 SECHS Arten von Linien-Typen !!

Perfektion

Mal eben eine neue Datei generiert, ich will einen Text einfügen. Ich will dessen Farbe ändern. Im Moment als ich das Farbfeld klicke, poff, GIMP ist weg.

Krass auch, ziehe ich die linke Tool-Leiste immer breiter nach rechts, scheint das Farbfeld endlos weiter zu gehen. Das dürfte wohl schon ein Absturz-Grund sein.

Einen zu großen Layer eben mal skalieren. SHIFT + S … oh, kein Handle greifbar. JA, man kann mit den Zahlenfeldern spielen aber irgendwie unprofessionell. Oder wieder skalieren bei greifbaren Rand-Handles, schade bewegen (Move-Handle in der Mitte nicht erreichbar) geht nicht.

Schmerzhaft vermisse ich einen Auto-Scroll. Sei es beim Markieren, Bewegen ect.

 

 

 

 

 

 

 

Blender 4.x.x (ich mag es [fast] nicht)

Ich benutzte Blender vor vielen Jahren intensiv. Baute große 3D-Objekte zusammen dank eines verständlichen Arbeitsfluss der hauptsächlich auf Hotkeys besteht (ist auch heute noch so).

Was mir damals schon auf den Keks ging sind eigentlich simple Dinge die unnötig verkompliziert werden und die man absolut nicht intuitiv erraten kann. Und heute ist es immer noch so, kein Unterschied.

Texturen/Materialien

Wenn ich nur an das Texturing denke wird mir übel. Eben mal ein Bild als Textur einbinden ist schon schlimm. Immer wieder muß man in den Tiefen nach dem Image-Shader (wie auch immer der heute heißt) suchen. Warum gibt es nicht irgendwo in einer OBEREN Ebene einen Button “Bild-Textur” ?

Und dann der Alptraum der Textur-Verteilung auf einem Objekt mit dem UnWrap. Das es so etwas geben muß verstehe ich total und kriege das durchaus hin. Aber auch hier warum gibt es (zumindest auf den ersten Blick) keine simplen Grund-Mapping Formen (Kugel/Quadraht usw.) ?

Ähnlich nervig auch die Grund Materialien, man weiß eigentlich genau was man will (Metall, Schleim, Plastik, Glas usw.) muß aber quasi erraten welcher Shader es sein könnte und dann noch endlose Parameter anpassen. Eine extrem zeitaufwändiges Probieren. Macht null Spaß und oft kriegt man es nicht hin. Warum gibt es hier nicht eine simple Auswahl von Grund-Materialien ? Feintunen danach ist ja dann OK.

Nodes

Der Abgrund der Hölle überhaupt, Nodes.

Und JA, ich verstehe das es so etwas geben muß und es ist allerliebst gemacht mit den wunderschönen Nodes und wie man Diese verbindet. Aber wenn ich schon irgendein HowTo sehe wie man dies und jenes Material zusammen Strickt – und tschüß, keine Zeit für so etwas.

Keine Material Library’s

Auch so ein Unding, das es keine Material Library’s gibt. Irgendwie holt man Materialien aus bestehenden Szenen, wenn man sich noch erinnert welches Material wo verwendet wurde. Viel Spaß !!

Warum kann man sich keine Library’s mit seinen Lieblings-Materialien erstellen und immer wieder darauf zurückgreifen ?!

Flüssigkeits Simulation

Das nervt mit aktuell mit Blender 4 besonders. Eben mal eine Domain, ein InFlow und Effektor hinzugefügt, die Simulation funktioniert. 

Hmm, eben sah ich noch alles, plötzlich keine Partikel mehr zu sehen, keine Ahnung warum. Irgendwann kriege ich raus, das kleine Quadraht in der Domain-Ecke gibt auch die Mindest-Größe des InFlow-Objektes vor, ansonsten keine Partikel. Muß man wissen.

Mein Hauptthema ist aber die Partikel Größe. Bei älteren Blender Versionen gab es wohl eine “Real World Size”, bei Blender 4 nicht mehr.

Im INet wird gesagt “Particle Resolution” oder “Viewport Size” oder Domain Scaling oder “Particle Display Size”. Aber was man auch versucht die verdammten Partikel bleiben gleich groß. Nicht ganz, die Domain zu verkleinern verkleinert auch die Partikel. Nun hat man aber eine mühsam erstellte Szene, haut eine Fluid Simulation rein. Dessen Domain Size muß sich ja logischerweise der Szene anpassen, kein Problem. Oh, die Flüssigkeit ist leider viel zu groß im Vergleich zu den Szene Objekten. Verkleinert man nun eben die Domain Size werden vielleicht die Partikel kleiner aber nun passt eben die Domain Size nicht mehr zu den Rest Objekten der Szene !!

Was für ein Wahnsinn, endloses herum Probieren und Recherchieren ohne voran zu kommen. Und dabei finde ich viele Foren wo User verzweifelt fragen wie man denn die Partikel (Fluid) Size verändern können. Und wie gesagt überall verschiedenste Antworten die nicht weiterführen.

Das ist so dermaßen frustrierend, man weiß genau was man will kriegt es auch mit nachlesen nicht hin und schon gar nicht intuitiv. Das ist sooo Blender.

TABs (allgemein die rechte Seitenleiste)

Auch ganz bescheiden, warum bleiben TAB’s (Parameter rechts) nicht an ihrer Position ?! Ständig springen die TAB’s wieder ganz nach oben und man muß wieder mühsam zu bestimmten Parametern scrollen.

Oder warum muß man sich selber erinnern welche Eigenschaften irgend ein Objekt hat. Damit meine ich so Dinge wie z.B. ein Partikelsystem, Modifier usw. Ständig muß man alle möglichen Sparten abklappern nur um etwas wieder zu finden. Es wäre bestimmt zu viel verlangt, das diese ICON-TAB’s mal farblich markiert werden, wenn darin eine Funktion benutzt wird.

Ich fände es am besten, wenn man ein Objekt selektiert hat, das man von einem Punkt ALLE zugewiesenen Funktionen sehen/erreichen könnte.

Ich finde es auch sehr merkwürdig, das wenn man ein Objekt selektiert, dieses NICHT oben rechts in der Objekt-Hirarchie markiert wird wenn es sich in einer Unter-Ebene befindet. Es wird nicht mal die oberste Ebene hervorgehoben. Such mal selber du DAU-Esel !! Was soll der Quatsch. Es müsste sofort der Baum aufgeklappt und das Objekt markiert werden.

Light/Shadow Linking

Auch so ein Ding das ich kaum begreife, mehr Zufall wenn mal was klappt wie man will.

Man hat zwei Objekte (Cube und Icosphere), die Kamera und ein Licht alles in einer Collection. Beim CUBE stelle wähle ich unter Light Linking die Icosphere) ab. Sie wird nicht mehr beleuchtet.

Wähle ich nun die Icosphere an, steht bei der KEIN Eintrag unter Light Linking, WARUM ? Dieses Objekt ist doch verlinkt !! Füge ich auch dort die Collection wie beim Cube hinzu, steht es nun auch bei der Icosphere drin. Warum nicht direkt, die Icosphere hat schon ein Light Linking vom Cube her ?!?!

Fügt man die Collection noch Shadow Linking hinzu korrespondieren deren Häkchen mit denen im Light Linking … äääh … raff ich nicht – zwei Dinge die sich exakt folgen ist irgendwie eines zu viel.

Subdivision

Verdammt, warum sieht man beim Modifier Multiresolution (Subdivision) nicht das was passiert !! Früher hat man den Modifier Subdivision hinzugefügt und konnte live “sichtbar” das Mesh unterteilen. Zum ersten sind die Buttons nur im Objekt-Modus scharf. Dort sieht man aber kein Mesh. Im Edit-Modus sieht man das Mesh aber die Buttons sind inaktiv. Voll logisch !!

Nach einer kleinen Ewigkeit finde ich raus man muß Apply klicken, damit das was man optisch nur erahnen kann auch passiert, OMG.

Und damit die Form des Ur-Objekt’s erhalten bleibt muß man noch unter Advanced/Boundary-Smooth das None umstellen.

Da ist im Edit-Modus per Rechts-Klick die Subdivision schon viel eher Live.

Verschiedenes

Die Kamera eben mal gerade ausrichten, geht vielleicht irgendwie, warum nicht per Rechts-Klick SUB-Menü ?

Ständig muß man nach recherchieren wie etwas geht. Man hat etwas einfaches im Kopf und steht sooo oft wie der Ochs vorm Scheunentor. Immer wieder muß man das Netz bemühen und sich zumeist Video’s rein pfeifen. Der Arbeitsfluß steht mal wieder still.

Hat man irgendwann mal etwas geschafft, muß man sich mühsam aufschreiben wie man es schaffte. Denn ich garantiere will man das Gleiche in 2 Wochen machen weiß man nicht mehr wie. Will sagen Blender ist derartig un-intuitiv das es seelisch weh tut.

Eben mal Vertex-Gruppen unterschiedliche Materialien zuordnen, ein Albtraum. Nach 45 Minuten habe ich es dann endlich mit nachlesen hin bekommen.

Zuerst erstellt man die Vertex-Gruppen gibt denen vielleicht markante Namen. Dann würde der Normale Menschen-Verstand doch sagen “gehe zum Material und weise es einer Vertex-Gruppe zu” … Moment !! Das wäre zu trivial.

Man ist gezwungen ständig zwischen dem Vertex-Group und Material TAB hin und her zu switchen, absolut nervig. Im TAB Vertex-Group ist dann eine Gruppe namentlich auszuwählen UND diese per Button auch noch zu “Selektieren”. Warum wird die Gruppe nicht schon beim Klick auf den Gruppen-Namen selektiert. Davon abgesehen warum gibt es keinen “Deselect ALL” Button ?!

Hat man endlich die richtigen Vertices selektiert muß man wieder zum Material TAB und denen per “Assign” Button das Material zuweisen. Die Buttons erscheinen NUR im EDIT-Mode. Warum kann man im Material TAB nicht “ASSIGN” klicken und man kann dort direkt die Vertex-Group wählen ?!

Im Graph-Editor gibt es keinen Auto-ZOOM. Die einfachste Methode das zu simulieren ist ‘A’ für alles auswählen dann den NUM-Pad Punkt zum ZOOM. Trotzdem, so etwas muß man dauerhaft aktivieren können.

Und wenn ich diese dämlichen, unbedienbaren Blender eigenen Scroll-Balken sehe wird mir echt übel. Deren Verhalten ist oft unabsehbar und die Teile gab es schon vor über 10 Jahren. Die taugen nicht.