Cubase 13 Update (11-2023)

Habe schon mehrmals für 30€ ein Upgrade online gekauft. Aber diese mal schreckt mich die Adress-Eingabe total ab.

Warum wollen die jetzt nach gefühlt 13 Jahren plötzlich die Privat-Adresse ?! Wozu soll das bitte gut sein bei einem Online-Produkt ?

Einen Tag später

Die Neugier hat obsiegt. Ich kaufe Cubase 13 Elements online.

Und ihr bekommt EINE Privat-Adresse bitteee …

Wieder einmal versagt GiroPay schon bei der Eingabe der IBAN/BIC. Das Konto gibt es nicht wird übersetzt gesagt. Schöne deutsche Bezahl-Welt. Der Zusammenschluß der Banken bekommt es nicht ansatzweise hin ein einfaches Online-Bezahlsystem zu implementieren.

Ich schrieb es schon einmal “AMAZON-Pay” macht es doch vor. Die Konto-Daten sind dort einmalig hinterlegt. Beim Bezahlen einfach auf AMAZON-Pay klicken, FERTIG !!! Keine Eingabe von privatesten Daten nötig.

Weil GiroPay nicht will nehme ich gezwungenermaßen “Sofort Überweisung” was mich zu Klarna (Kommerz) führt. Die wollen meine Bank ID, was mich schon wieder Aufbringt. Aber solange die nicht auch noch PIN/Urin/DNA-Probe wollen …

Es wird direkt auf eine Bestätigung per Bank-App gewartet, ich gebe den Vorgang an meiner Bank-App frei, dann nochmal den Preis bestätigen/freigeben.

Direkt bekomme ich eine Meldung hat geklappt und einen Download-Code.

Download und Installation

Nicht wie noch vor Jahren per Hand-Download und dem immer geliebten Kampf mit dem eLicenser sondern modern per “Steinberg Download Assistant” – fein der macht das mit dem eLicenser mal selbst klar.

Vor mir türmen sich nun GigaByte weise Download’s auf. Es müssen 33GB frei sein. Nötige und empfohlene Downloads sind Cubase selber, der GrooveAgent und Halion. Und davon nutze ich quasi meist nur den Groove-Agent für Drum’s.

Blöd ist schon wieder, das sich Downloads nicht abwählen lassen, wofür ist dann das Drop-Down-Menü dahinter. Es gibt nur Installieren aber kein “Weglassen”.

Nach dem Installieren gibt es die Optionen “Erneut installieren”, “Heruntergeladene Dateien löschen” und “Speicherort öffnen”.

Sehr interessant, es gibt kein “Deinstallieren”, ich teste was passiert klickt man “Heruntergeladene Dateien löschen” – jau es wird die runtergeladene Datei gelöscht.

Dieses “Heruntergeladene Dateien löschen” klingt ja eher nach “es ist installiert – löschen nicht mehr benötigter Files” – weit gefehlt.

Die nächste große Frage ist, warum landet “und bleiben” solche MEGA-Downloads im “Downloads”-Ordner (Downloads/Steinberg/WIN64).Der ist ja eigentlich nur temporär seit Urzeiten ?

Natürlich kann man den Ordner vor den Installationen ändern, ist aber echt mal komisch.

Erststart Cubase 13

Als erstes geht mal der Browser auf um mich anzumelden, geht aber irgendwie automatisch, dann darf man den Browser wieder schließen und den Assi.

Es kommt wie immer das “Audio-Treiber Einstellungen Fenster welches aber deutlich größer ist.

Ich lande danach wie immer im HUB, der aber traurigerweise meine letzten Projekte von Version 10 nicht übernommen hat, erbärmlich.

Gut öffne ich eben ein Projekt per Hand …

Doofes Windows 11, ich kriege es nicht mehr hin wenn ich nach Änderungsdatum sortiere, das der gestern bearbeitete Ordner/Projekt auch mal oben liegt im Öffnen-Dialog. Auch nicht in einem normalen Datei-Explorer Fenster. So Probleme gab es früher nicht. Mich nerven total diese großen ICON-Touch Felder und einfach viel zu viele Einstellungs-Optionen. Danke M$ irgendwann stumpft man dermaßen ab im Kampf gegen ein Betriebssystem das es einem egal ist.

Erster Eindruck “alles wie immer – aber irgendwie im Kinder-Design”

Wo sind die schönen rot/orange Farben der Mute/Solo-Buttons – stattdessen Pastell-Töne, würg.

Fein der Midi-Filter in den Programm-Einstellungen sagt immer noch nicht von selber ob nun rausfiltert oder nicht. Ist es wirklich so schwer nach 13 Jahren mal etwas zu verbessern. Auch die Kanal-Buttons dort nach wie vor grau in grau, ey 2023 hat angerufen “es gibt Farbe” !!

Mir ist bewußt das sich bestimmt einiges verbessert hat in Cubase aber manchmal denke ich an den TRON-Legacy Spruch “es steht eine neue Nummer drauf“.

Als erstes probiere ich mal eine Pitch-Automation zu zeichnen. Boah ey, die haben Bezier-Kurven entdeckt. Endlich mal mit 3 Punkten eine ganze Kurze verbiegen, geil, 2023 und schon Bezier-Kurven.

Wie sich später rausstellt, sind die Controller Spuren noch unbedienbarer geworden. Ständig ist man im Microskopischen – Bereichen diese dämlichen Punkte am kontrollieren/editieren. Auch haben die Steinbergs noch nie was von einer Snap-Funktion gehört (z.B. ein Pitch, der mal bei NULL beginnt anstatt bei +3 oder -7).

Und dann dieses ständig händische heran zoomen und zentrieren von Events im Noten-Editor. Dort für mich auch ganz schlimm beim Recording : immer wieder passiert es mir das ich gerade Noten per Keyboard spiele und diese ungewollt im MIDI-Editor vieles wild überschreibt. Immer wieder muß man zwischen Recording und Manuellem editieren hin/herschalten und auch permanent mit SOLO hantieren. Einfach ganz furchtbar.

Im Spur-Fenster funktioniert immer mal wieder Copy/Paste nicht.

Die Tempo-Spur ist der Teufel selber, null mitdenkende Funktionen, permanent muß man das Fenster wieder nach vorne holen, da es nicht fixierbar ist. Ein absoluter Albtraum.

Ardour hat eine “Aufräumen” Funktion, wie Cubase früher auch.

Eine Versions-Funktion fehlt scheinbar komplett. Es kann doch keine Lösung sein ein “BACKUP” eines Projektes anlegen zu müssen.

Es muß so doch bei so komplexen Projekten möglich sein einen aktuellen Stand zu freezen.

Dann in dem Equalizer-Fenster der Audio-Spuren muß ich aktuell weite Maus-Bewegungen fahren, damit diese roten Lo/Hi-Cut Bereiche sich überhaupt einmal bewegen. Was vorher perfekt. 

Oh, ich entdecke Grafikfehler im Fenster Programm-Einstellungen, es bleiben Geister Linien zurück. Egal ich such nach einem allgemeinen ZOOM … finde nix

Bei vielen Open-Source Programm unter Linux kann man seit vielen Jahren Schrift-Größe und GUi-Größe auf das Pixel genau zoomen (z.B. Blender). Das ist quasi selbstverständlich.

Oh, fein, auch 2023 haben die es nicht geschafft die in einer Standard 4k Auflösung viel zu kleine VSt-Plugin Darstellung mal zu zoomen. Warum auch soll sich eine Host-Anwendung um die Darstellung von Plugins kümmern, kann doch jeder Hersteller selber machen. Meine Fresse, ist es so ein Akt, Pixel zu multiplizieren ?!

Schön das nicht mal die Spurfarben eines Projekts mit geladen werden, alles grau im Mixer. Hat man doch mal eine farbige Spur und wählt Sie an wird der Name mit einem häßlich grauen Rechteck hinterlegt.

Endlich finde ich in den Programm-Einstellungen “Track Type Default Colors” (ps : gute Übersetzung für eine DEUTSCHE Version) also die Farben für die Track-Arten. Ich stelle es ein wie gewohnt, danach wird Cubase endlich mal farbig.

Davon abgesehen, einfach schön dieses trieste graue Programm-Einstellungs-Fenster. Da hat sich seit Jahrzehnten keiner drum gekümmert. Hey, wie wäre es mal mit farbigen Vorschauen dort wo man z.B. die Farben justiert. Oh, ja braucht ja Speicherplatz … dann lieber Gigabyte-Weise Sound-Library’s die man in einem Leben nicht durch hören kann.

Die nächste Auffälligkeit beim gewohnten Maus-Halten Zoom auf der Taktleiste sind Geister-Bilder – nicht schlimm, war aber vorher perfekt lesbar.

Und auch Grafik-Fehler im Fenster “Synchronisierungseinstellungen”.

Ich starte noch mal Cubase 10 – wow, was für ein Unterschied !!

In Cubase 10 sieht der Mixer perfekt aus, gestochen, farbig (nicht grau) und Fader werden rot (nicht grau) umrandet wenn selektiert. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Alle Beschriftungen sind sichtbar kleiner/feiner.

Cubase 10 Fader im Mixer – 32 Stück nebeneinander/ 2 Kommastellen sichtbar/Kontraststark/rot umrandet wenn selektiert

Immerhin finde ich “Spurfarben & MixConsole-Kanalfarben” in den Programm-Einstellungen. Damit lassen sich unter anderem die Fader einmal einfärben und ausgewählte Fader hervorheben.

Leider ist nun auf roten Spuren der semitransparente rote RECORD-Button nicht mehr als aktiv/inaktiv erkennbar. Bei Cubase 10 hatten die Buttons einen 3D-Effekt und eine fette eigene Hintergrund-Farbe. Hey, wenn ich Audiospuren nicht ROT färbe sehe ich auch die REC-Buttons wieder #grausiges Lächeln# – damit entfällt die wichtige Farbe Rot mal komplett.

Cubase 13 – Kontrastarm/in Rot-Spurfarbe gefärbt REC-Button schlecht erkennbar da Flach-Design/Nachkommastellen oft nicht lesbar

Das alles gefällt mir gar nicht, sieht alles total flach und kindisch aus. Warum bieten die nicht verschiedenste “Retro-Designs” zum umswitchen an, ach ja, da müsste man echt mal was Programmieren.

Des weiter fällt auf das vorher dieses doppelte Fenster existierte. Heißt verkleinerte man per Button oben rechts das Projekt-Fenster gab es diese weitere Programm-Fenster Titelleiste. Vergrößert man das Projekt-Fenster nun wieder geht dessen Menü in die andere Titelleiste über, verschwendet keinen Platz.

In Cubase 13 gibt es nur mehr EIN Fenster, wogegen nichts zu sagen ist. Aber dieses Fenster hat wie immer eine Titelleiste UND darunter dann nochmals eine Menüleiste, was dem Projekt erheblichen Platz wegnimmt.

Ah, Klickt man auf das Cubase Icon oben linkt, gibt es dort eine unscheinbare kleine Funktion “Menüzeile anzeigen”. Also die wissen schon was sie uns antun. Damit kann man die Menüzeile nun komplett ausblenden … ok, mit ALT kann man das Menü wenn benötigt hervorholen.

Also optisch ist Cubase 13 ja mal ein Total-Reinfall. Wieso gehen viele Software-Hersteller zu diesen häßlichen 2D-Einfarbig-Icons über. Erst wurde Windows (10) total flach und 2-Dimensional (aktuell mit Win 11 wieder ein bisserl 3D hinzugekommen)

Jedenfalls kriege ich so nur noch 28 Fader anstatt 32 auf den Bildschirm. Fortschritt = Rückschritt

Zähneknirschend schließe ich nach dem laden eines Projekts meinen S-1 per USB an … und Cubase 13 stürzt ab !!!!!!!!!

Es ist einfach unfaßbar, das es Steinberg auch nach 13 Jahren meiner Arbeit mit Cubase es nicht schafft das Cubase das Einstecken eines USB-Gerätes überlebt.

Das ist echt das i-Tüpfelchen auf dem heutigen Tag der Enttäuschungen. Absolut armseliges Update (und ich habe aus gutem Grund schon 2 Versionen übersprungen).

Und den ROLAND S-1 kriege ich heute nicht mal ansatzweise ans laufen. Das hatte ich gestern aber auch schon mit Cubase 10. x-mal probiert, plötzlich lief alles als wäre nichts gewesen.

Heute mit Cubase 13 die gleiche Thematik. Was ich im S-1 auch einstelle unter Sync (Midi/Int/USB/Auto), Cubase bleibt kurz nach dem anstecken USB stehen. Zieht man USB ab läuft alles weiter.

Der S-1 selber hängt sich hierbei komplett weg, zeigt keine Reaktionen mehr auf Tastendrücke. Traurig diese neue Class-Compliant-Scheiße

Letzte berühmte Sätze :

Eigentlich wollte ich nur Musik machen …

Kann es eigentlich sein, das der Steinzeit-Standard Midi einem den ganzen Tag vermiest ? Der Mist ist über 30 Jahre alt und funktioniert oft auch über USB nicht. Es laggt, Geräte/Software hängt sich weg und der Kram läuft nicht annähernd synchron.

NULL Probleme mit meinem Yamaha moX und Mininova, beides mit eigenen Treibern ausgestattet.

Auch der Roland JD-08 läuft wunderbar. Der hat aber auch echte Midi DIN Buchsen. Damit läuft vieles direkt, nicht aber per USB und Class-Compliant.

Eben lief plötzlich der S-1 mal kurz sauber, dann plötzlich hört man wie die erzeugten Töne überhand nehmen und das Teil sich weg hängt. Dabei sende ich nur ein paar Noten gemütlich.

Das Ding hat ja keinen Local-Off/On auch nicht in Software. Muß hier vielleicht in Cubase der Midi-Filter aktiviert werden ?!

JA, muß er … verdammt noch mal !!

Habe nun beide Note Häkchen gesetzt (Aufnahme/Thru). Noten kommen trotzdem an spielt man am S-1. Es scheint so das Gesendete Noten vom S-1 zurück gespiegelt werden, dann von Cubase wieder zum S-1 zurückgeworfen werden. Schakelt sich dann halt schnell auf. Außerdem hat der Monitor-Button auch damit zu tun. Der ist aber durch die Filterung nun wirkungslos.

Oben in der Takt-Zeile wo man mit der Maus markieren und zoomen kann scheint auch hier der Maus-Bereich trotz des minimalen Platzes nochmals eingeschränkt worden zu sein. Was vorher wunderbar funktionierte klappt nur mehr auf minimalem Raum. Und Diesen verfehlt man oft.

Farbwähler aus der Steinzeit
Farbwähler – Hmmm wo nur sind die anderen Farben außer einer Zahlen-Eingabe
Farbwähler – Bei einigen Farben darf man frei FARBEN wählen
Weitere Mängel (die es vorher nicht gab)

Neue Events in Midi Spuren haben als Grund-CC Spur oftmals CC74 = Pitch wie es in der Spur selber steht im Midi Editor. Will man das zur Anschlagstärke ändern ist diese aber schon ausgewählt. Wählt man sie noch mal steht es dann auch mal unten in der Spur und es erscheinen endlich die Velocity Balken.

Beim Maus-Zoom oben in der Zeitleiste über den Spuren ist der Maus-Weg bis mal eine Reaktion erfolgt viel zu weit. Folge kein präzises Feeling weil die Maus fast vom Tisch fällt.

Ruft man die HILFE mit F1 auf erscheint im Browser Error 404 – Seite nicht gefunden auf Steinberg.help

Gestern lief mein JD-08 nach Anfänglichen Problemen dann einwandfrei. Heute schließe ich den JD wieder an und reaktiviere das gestrige Projekt. Wieder kommen keine Midi-Daten beim spielen am JD-08 in der Midi-Spur an … doch um mehrere Sekunden verzögert. Audio bleibt trotz verspätet eintreffender Noten ganz aus. So war das gestern auch, und wie gestern geht es dann nach wenigen Minuten. Traurig, denn nach wie vor treffen Noten ein aber kein Audio.

Ich bemerke das am Hardware-Mixer kein Amp-Ausschlag angezeigt wird, stecke das Line-Kabel mal auf die Volca FM – funktioniert !!

Was ist das nun wieder für eine Gemeinheit vom guten JD-08 ?

Auch nachdem ich das Line-Kabel wieder auf dessen Output stecke kein Audio-Signal …

Ich schalte den JD-08 Aus/Ein und alles funktioniert plötzlich, seltsam. Lag also klar nicht an Cubase. Ich lege endlich los…wieder kein Audio, was geht hier ab ?!

Nach einem weiteren Aus/Einschalten habe ich Audio am Kopfhörer-Ausgang des JD-08 und am Output (vorher nicht – was auch schon seltsam ist). Audio kommt nun am Hardware-Mixer auch an aber immer n.n. in der Cubase Audio-Spur !!

Könnte daran liegen das ich die Dreistigkeit besaß die Audio-Spur vorhin auf eine andere Gruppen-Spur umzuleiten ohne SOLO aus/einzuschalten. Denn wie kann man auch erwarten das SOLO von selber folgt. Könnte ja noch verstehen, das ein Gruppen-Spur-SOLO bei der Gruppenspur bleibt, nicht aber ein Audio-Spur-SOLO.

Jedenfalls spiele ich eine Weile ohne Probleme. Dann plötzlich wieder diese total verzögerte Midi-Noten Geschichte.

Fehler gefunden : es lag wirklich am JD-08 und dessen SYNC-Einstellung die auf AUTO stand. Und das war Absicht meinerseits, denn AUTO sollte doch mit allem am besten klar kommen. Scheinbar nicht, denn wenn ich auf INT(ern) oder USB umstelle rennt alles perfekt.

Dann passiert es mir wieder, das ich am JD-08 einen Werks-Patch überschreibe. Riesen Glück gehabt, der war unverändert, A85 (Werk) klingt also exakt wie B85 (Mein Patch).

Nach wie vor der ständige Kampf beim aufnehmen von ein paar Midi Noten. Denn trotz REC-Button im Midi-Editor selber wird dort nix aufgenommen. Immer wieder muß man Spuren scharf schalten und dort aufnehmen – permanent den Midi-Editor verlassen. Ich denke aber ich bediene das falsch. Wäre alles so einfach mit brauchbaren Bedienungs-Anleitungen. Aber die Steinbergs schreiben immer alles so spröde, unbebildert und fernab von verständlich.

 

Positives

Noten im Midi-Editor lassen sich nun mit ALT ← → dehnen und mit SHIFT + ALT ← → quetschen.

Es gibt Sidechain in Audiospuren.

Insert-Effekte wurde um Roomwork erweitert (vorher nur Roomwork SE). Dort scheint es auch deutlich mehr Parameter zu geben.

Und schon nach 1 bis 2 Tagen der Benutzung tritt dieses heimelige Gefühl des Gewohnten zu Tage. Doch alles scheint irgendwie besser zu sein.

Update 13.0.30

Das übliche Update.

Oh, sie haben die Farbe der Spur-Icons auf Schwarz geändert. War vorher Weiß und demzufolge auf hellen Farben wie Gelb kaum mehr erkennbar. Starke Leistung so etwas zu erkennen.

In den Kanaleinstellungen immer noch beim Tief/Hochpass muß ich viel zu weite Mausbewegungen ausführen, damit sich die roten Filter-Bereiche überhaupt mal in Bewegung setzen. War bei der 10er Version perfekt.

Auch in den Kanaleinstellungen sind diese dunklen Felder für die Insert-Effekte kaum mehr zu unterscheiden/erkennen weil die Farbe der Umrandungs-Linie viel zu dunkel ist. Auch wieder eine klasse Leistung.

Der absolute FAIL ist nach wie vor die ungleiche Klick-Anzahl um in bestimmten Bereichen Parameter zu editieren. Mal ist es EIN-Klick, dann bei einem anderen Parameter ZWEI-Klicks. Welcher HONK denkt sich so etwas aus !!? Habt ihr Langeweile. Bei Version 10 ging alles mit Doppelklick, JA ein Klick mehr aber man wußte woran man ist. Dieses hier EIN dort ZWEI-Klicks kann sich Niemand merken, stört den Arbeitsfluß.

Mal geht irgendwas, dann wieder nicht. Eben mal die Spurfarbe ändern, geht nicht. Vor 1h kein Problem.

Groove-Agent SE 5 hat immer noch ein Sample-Zoom Problem. Nie ist ein Sample komplett zu sehen. Grei-Punkte sind oft nur halb ui sehen und dann nicht greifbar. War in Cubase 10 auch nie so.

Auch seit Ewigkeiten schlecht, das Patch-Management.

Cubase ist zu doof, bei einem neuen Projekt mal den (eben erstellten) Synthesizer-Patch Ordner zum Laden auf den gleichen Ordner wie den Speicher-Ordner einzustellen. Ferner werden Ordnernamen auch nach 15 Jahren nicht im Fenster-Titel angedeutet. So ist man immer wieder gezwungen eine Ebene hoch zu gehen nur weil man nicht weiß in welchem Ordner man sich befindet.

Noch dazu ist das Speichern/Laden von Patches viel zu langwierig – stört wieder den Arbeitsfluß. Zudem lande ich seit Cubase 13 immer wieder in irgendwelchen VSt-Internen Patch-Listen und brauche eine Weile um wieder zu meinem Synthesizer-Ordner zu finden. Und das ist dank der totalen Überflutung mit Dingen die man nicht braucht keine gezielte Klickerei, sondern eher der “klick ich mal irgendwo Zufall”.

Ganz besonders geht einem auf den Keks, wenn man ständig zwischen einem Original-Audiotrack (Covern) und seinen Spuren hin/her klicken muß. Dieser ständige Kampf mit Mute/Solo/Midi-Solo – ganz furchtbar.

Auch passiert es mir ständig, das ich diesen gepunkteten “Schalter” im Midi-Editor übersehe und beim Keyboard-Spiel dann wild gute Noten überschreibe.

“Super gut” auch die Änderung das der Step-Aufnahme Cursor (blaue Linie) nun einfach während Play an der aktuellen Position steht anstatt wie vorher fix am Anfang eines Noten-Blocks steht. Warum soll der Nutzer auch von festen Zuständen ausgehen dürfen. Wäre doch viel zu vorhersehbar. So muß man immer wieder den Cursor per Hand neu positionieren.