YaVDR – NVidia Treiber Update=NEUINSTALLATION

Was ist man oft ein Honk, Finger weg vom Treiber-Update wenn alles erste Sahne läuft (und davon sogar abgeraten wird). Aber ich hatte wohl Langeweile. Drauf war die 384er Version für meine uralte, billige, sparsame (alles Absicht) GeForce 610.

Neusten Treiber NVIDIA-Linux-x86_64-390.143 heruntergeladen als .run

Dann im Downloads Ordner eingegeben :

sudo sh NVIDIA-Linux-x86_64-390.143.run

Die Installation klappt so halbwegs, es kommen aber hier und da Fehlermeldungen. Egal NEUSTART mit sudo init 6

Nix geht mehr, Bildschirm schwarz, nur Mauspfeil funktioniert, aber TV-Frontend ist nicht bedienbar. Bei Klicks auf die linken Taskleisten-Symbole starten nichts.

Dann stundenlang versucht zu reparieren, es geschafft irgendwie (Strg + Alt + F1) in die Konsole zu kommen und mit …

sudo sh NVIDIA-Linux-x86_64-390.143 –uninstall

… den neuen Treiber deinstalliert. Leider kommen beim Reboot immer noch die “Persistent” Fehlermeldungen, obwohl theoretisch der alte Treiber aktiv sein könnte. Irgendwo erfahre ich NÖ, kein Treiber mehr drauf.

PS : vielen dank an die Macher das die CD-Reparatur-Option nur eine Konsole beinhaltet und keinerlei OS-Reparatur mitbringt.

Das ganze System hat auch nach Jahrzehnten KEINERLEI Backup-Funktion !! Das ist alles sooo traurig.

Irgendwann war ich es leid und sagte “NEUINSTALLATION” – und man weiß was das für ein Drama ist.

Da ich bisher nur eine 120GB SSD verbaut war sagte ich “komm nimm mal eine 240GB SSD” die übrig wurde(n) durch Hauptrechner-Umbau auf NVMe 🙂

Mal eben noch eine 240GB SSD mit Clonezilla im MINT Fenster Imagen (altes gutes XP mit Eigenen Dateien). Was für ein Drama, bis ich mal raffte das man die Source/Destination Laufwerke vorm starten von Clonezilla unmounten musste damit Diese überhaupt erscheinen … Image erstellt und gut.

240GB SSD in den YaVDR Rechner, boot von YaVDR 0.6.2 CD. Anweisungen gefolgt. Zum Glück hat diese Version nicht mehr den Hänger wo man an einer bestimmten Stelle der Installation das Netzwerkkabel abziehen musste.

Und NEUSTART, schwarzer Bildschirm und beim booten schon die gleichen NVidia Fehlermeldungen !!! Häää, da hatte die Installation schon Online den NVidia Treiber (glaube 384 – der ja eigentlich immer OK war) upgedatet. Kurze Recherche dann Treiber Downgrade auf 304 mit :

sudo apt-get install nvidia-current

Klappt damit besser, bin im TV-Frontend, es kommt der bekannte “No primary Device found” Error. Nach kurzer ergebnisloser Recherche habe ich einfach mal die remote.conf, channels.conf und timers.conf per Netzwerk auf den YaVDR Rechner geschoben und dort bei gestopptem VDR (sudo stop vdr) in den /var/lib/vdr Ordner verschoben.

Läuft, plötzlich nix mehr “Device not found”, die Sender laufen einfach. Jetzt noch nachjustieren :

  • Ausschaltzeit auf 700 hochdrehen
  • Sender rundum Zappen EIN
  • Aufnahme Dateigrößen tierisch hoch drehen
  • automatisches Sender hinzufügen AUS
  • YouTube AddOn drauf
  • Lautstärkestufen reduzieren auf ca. 20
  • Startlautstärke reduzieren
  • Suchtimer (epgsearch.conf) zurückspielen nach /var/lib/vdr/plugins/epgsearch
  • Browser bookmarks Importieren

YouTube Addon installieren mit :

sudo apt-get install yavdr-addon-youtube

Hmm, nach kurzer Zeit stelle ich immer wieder Aussetzer beim YouTube gucken fest. Video-Bild geht kurz auf schwarz, dann geht’S weiter. Sehr nervig, war vorher nie so.

Muß dazu sagen ich nutze das Chrome AddOn (YouTube basiert/ist Chrome) Addblock für YouTube welches vor der Neuinstallation keine Aussetzer verursachte, jetz aber schon.

Ich deaktiviere Addblock für YouTube und benutze einfach mal den µBlock Addon. Und Der funktioniert ohne Aussetzer, genehmigt sich dafür beim Start eines Videos einige Sekunden mehr (da läuft so ein Minitimer ab).

Von Zeit zu Zeit sollten man sich immer mal wieder die *.conf Dateien sichern (warum sollte es hierfür auch eine Funktion geben die es auch Anfängern erlaubt Diese mal eben auf einem USB-Stick sichern).

Besonders wichtig ist die channels.conf für die TV-Kanäle die timers.conf für aktuell anstehende Aufnahmen und epgsearch.conf für die Suchtimer. Die sind besonders aufwändig zu erstellt weil Texteingaben nur mit Fernbedienung möglich sind. Auch so ein toller Coup !! Warum kann man Texteingaben nicht per Tastatur machen, unverständlich.

Es läuft wieder alles, scheint sogar spürbar schneller zu sein, obwohl die alte SSD eine GUTE Mushkin mit Multilevel-Cell’s war und die viel Neuere eine schrottige TR-200 von Toshiba mit Tri-Level-Cell’s ist.

NVidia Treiber Update einen Tag später (bibber)

Soll ich es wagen … JA, aber wie ging das gleich wieder ?

sudo apt-get install nvidia-384

Boah 137MByte werden in Sekunden gesaugt (hähä, 100MBit VDSL). Die Installation zeigt sich auskunftsfreudig und dauert ein klein wenig. Fertig, noch ein sudo init 6 zum NEUSTARTEN.

Klasse, alles läuft normal (schwitz). Ich rufe in der Konsole nvidia-settings auf, klasse Version 384 wird angezeigt, vorher 304.

yaVDR 7.x mit UBUNTU 20.x

Cool, irgendwie komme ich auf https://www.yavdr.org/documentation/0.7/yaVDR07_documentation.html

Finde die Seite manuell aber nicht wieder. Es war eine Typisch blaue sogar deutsche saubere, extrem komplizierte yaVDR Seite.

Dort war zu lesen man könne eine 0.7 Version auf einem hochmodernen UBUNTU 20.x laufen lassen.

Die Installation war aber alles andere als einfach. Nix mit ISO laden/brennen, DVD rein und installieren.

Zuerst wird ein ganz normales UBUNTU-Server heruntergeladen und installiert. Dieses UBUNTU hat kein GUI. Und danach wird per unendlich vieler Befehle yaVDR drübergestülpt. Ich habe nach 1/100tel aufgehört zu lesen, viel zu umfangreich und kompliziert.

Ich meine UBUNTU installieren ein Klacks, warum erstellen die Nerds nicht EINE Installations-Software ? Ich würde so gerne mal ein modernen Ubuntu-Unterbau haben, weil soll deutlich schneller booten. Obwohl geht so auch schon zügig, dank SSD.

 

 

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