Gestern ein Projekt beackert, heute weiterarbeiten …
SOLO Probleme
Zuerst fällt mir auf, das wenn ich einen bestimmten Audio-Track auf SOLO stelle, der Gruppenkanal NICHT auf SOLO springt, wie bei allen anderen Tracks. Effekt man hört nix. Nach einer kleinen Weile geht es plötzlich wieder. Hmm, könnte auch daran liegen, das der Gruppenkanal auf MUTE steht. Offensichtlich geht ein MUTE über ein SOLO.
Laaange Hänger (heute ja gestern nein)
Heute plötzlich wieder eine Minute lange Hänger, alles steht still, Musik Wiedergabe läuft aber. Taskmanager auch nicht aufrufbar. Dann geht plötzlich alles normal weiter. Das passierte eben mehrmals.
Windows/Cubase neu gestartet, PLAY gedrückt, ich höre die Musik mit totalen digitalen Artefakten. Cubase beendet/gestartet, Wiedergabe OK. Cubase/Windows sind scheinbar lebende Wesen. Keinerlei Logik beim Verhalten zu erkennen.
Grüne Balken-Ordner-Klick Problem
Erstellt man unter “Preset Speichern” einen neuen Ordner erscheint Dieser nach dem Erstellen oftmals doppelt (oder wie neulich gar nicht).
Ich liebe den Grünen Balken, endlich sieht man mal FARBLICH wo man ist. Aber seit dem letzten Wartungs-Update ist bei bestimmten Aktionen ein zuviel Klicken nötig um eine Aktion (die vorher bei normaler Klick-Anzahl funktionierte) auszulösen. Das wirkt nicht perfekt (was es ja auch ist) und macht keinen Spaß.
Warum kann man nicht wie in Windows in den Fenstern mit tippen von Buchstaben springen ?
Warum springt das Fenster nicht wie Windows zum gerade erstellten Ordner ?
Warum muß ich in EINEM Projekt einmal zum Speichern von Presets den Ordner wählen und zum Laden nochmal den Ordner suchen ? OK, ist eine Einmal-Aktion aber Speichern/Laden will man doch eigentlich im gleichen Ordner.
Das bekloppteste aber ist, das oben im Fensterchen nicht steht in welchem Ordner man aktuell ist. So muß man eine Ebene höher springen und dann auch noch wieder den Projekt-Preset Ordner neu suchen, da Cubase nicht in der höheren Ebene direkt den Ordner markiert aus dem man kommt.
Es sind einfach diese multiplen vielen Kleinigkeiten die einen aufhalten und ärgern.
Die Steinberg’s sind sicherlich extrem stolz darauf, es nach Jahren geschafft zu haben, das ein eben gespeichertes Projekt auch mal direkt im HUB unter “Letzte Projekte” erscheint und nicht erst nach einmaligem händischen Öffnen.
Info : Fehler wurde tatsächlich seit 10.0.20 Wartungsupdate beseitigt.
Und nach wie vor ist man beim ersten Preset Laden/Speichern oftmals in einem beliebigen Ordner und muß selber anhand des Projektnamens wieder den Ordner zum Projekt suchen. Zudem steht eben der Pfad NICHT im Kopf des Fensters so das man direkt erkennen könnte wo man denn eigentlich ist.
Wieso gibt es eigentlich keine Möglichkeit das man einfach Presets speichert und Die sind automatisch dem Projekt zugeordnet und werden auch im Projekt-Ordner gespeichert ?
Aufräumen Problem
Bei den Vorgänger-Versionen gab es immer diese Aufräumen Funktion, gibt’s nicht mehr obwohl in der Anleitung steht “Datei/Aufräumen…”. Diesen Punkt gibt es bei mir (Cubase 10.0.60) nicht. Oder es wird einem empfohlen ein BACKUP eines Projekt’s anzulegen wo beim EXPORT nicht verwendete Files wegrationalisieren werden. Klar geht das aber ich habe vieeele Projekte, bißchen mühsam.
PS :
Nö, es geht eben NICHT. Ich versuche nun seit 1h bei einer viel zu lang aufgenommene Audiospur (2h, davon bestimmt 1:50 = Stille) die Stille hinten weg zu bekommen. Schaffe es aber nicht.
Zuerst einen CUT und einen Druck auf die Entfernen Taste. Klar optisch weg, dennoch real im Pool vorhanden. Ist auch richtig so wegen zerstörungsfreiem Editieren. Aber auch wenn ich im Pool sage “Unbenutzte Medien entfernen” und den Papierkorb leere geht nix verloren. Ist vielleicht auch noch verständlich, da zerstörungsfrei.
Aber spätestens bei einem BACKUP mit angestellter Abfrage “Löschen unbenutzter….” sollte dann endlich mal was gelöscht werden.
Die gleiche Aufnahme habe ich mit Hitpoints versehen und dann Slices erstellt. Das Ganze dann in den GrooveAgent gezogen. Klicke ich ein PAD an kommt direkt z.B. eine KICK, aber es dauert Sekunden bis das Sample dargestellt wird, weil alles kommt aus der 2h Datei. Dann Trimme ich alle Samples mit dem [] Button, trotzdem wird auch nach einem BACKUP-Export nix weggeworfen (1,26 GB Filegröße). Was soll man da noch machen ? Das übersteigt meine Logik.
Fenster Problem
Z.B. mache ich wieder und wieder die Kanal-Einstellung auf, kurz darauf muß ich im Hauptfenster irgend etwas muten wodurch das Kanal-Fenster verschwindet. Brauche es aber direkt wieder.
Wie oft habe ich mir schon einen MUTE-Button im Kanalfenster gewünscht und eine Funktion das Fenster zu halten. OK, die gibt es (Rechtsklick in Kanalfenster “Immer im Vordergrund”).
Eingang Level-Meter immer (groß) sichtbar
Was wäre es schön IMMER den Stereo-Eingang in groß im Auge haben zu können. Das habe ich schon gesehen, glaube es geht nur in den fetteren Versionen, wo man den Eingang rechts riesig anzeigen kann. Bei Elements geht das wohl (gewollt) nicht.
CPU Überlast Problem
Ein sehr großes Ärgernis, habe ich alles schon mal beschrieben.
Was interessiert es mich als PC-Kenner der ersten Stunden woran es wohl liegt das ein Projekt nicht exportiert werden kann. Wie doof muß eine Software sein, die nicht mal in der Lage ist einem Unwissenden evtl. mal Vorschläge zu unterbreiten, das hier und dort einige Effekte fett einwirken und man deswegen vielleicht solche Tracks einfrieren sollte ?
Was interessiert es mich ab der Export besser in Echtzeit geschieht oder nicht, Hauptsache EXPORTIERE endlich !! Ey Cubase frag nicht noch doof, wenn es sowieso nicht anders geht (laut deinen Worten) dann mach es doch selber so.
Außerdem, wieso läuft ein komplettes Projekt total in Echtzeit mit allen Effekten live berechnet während ich dran arbeite, aber ein statischer Export ist dann plötzlich zu viel ?!?!
Gestern gelesen, das man die Buffergröße des ASIO-Treiber erhöhen soll. OK, nehme ich mal 128 Samples (5-7ms) anstatt wie bisher 32 Samples (2-3ms). Und – Der Export klappt !! Häääh
OK, was gelernt … und bei noch fetteren Projekten erhöhe ich heutzutage die Buffer-Size auf 384 Samples.
Ich kann ja noch verstehen, das die Buffer-Size beim Aufzeichnen wichtig ist, aber beim Ausspielen !! Was hat das Audio-Interface beim Exportieren IN meinen PC auf eine SSD mit dem EXPORT zu tun ? Ja, es ist nun mal der Audio-Ausgang, aber beim Export gibt es da doch nix zu hören !! Ich verstehe einfach nicht inwiefern der Audio-Ausgang mit dem Export zu tun hat. Es wird im Endeffekt doch nur in eine Audio-Datei exportiert. Muß dabei wirklich das Audio-Interface bemüht werden ?!
K(r)ampf mit der Latenz/Aufnahmeversatz
Keine Probleme mit der Latenzzeit als solches. Die war schon auf der uralten Soundblaster Audigy 2 ZS sehr ordentlich und mit dem UR22 Mk2 noch besser (kürzer).
Und trotzdem nimmt Cubase quasi nie perfekt auf. Man hat immer einen Versatz. Und ich muß sagen da gibt es auch einfach viel zu viele Optionen und schlimmer deren Funktion nicht klar sind.
Mal aufzählen :
- ASIO Guard
- Modus für optimierte Audioleistung von Steinberg
- Aufnahmelatenz berücksichtigen
- Aufnahmeversatz in Samples
Der totale Horror. Cubase weiß doch ganz genau was abgeht und soll den Schei&%@ doch selber regeln.
Z.B. der Aufnahmeversatz in Anzahl der Samples. Habe ich vor Jahren immer fein getunt nur um dann schnell festzustellen, das es nach einer Weile sowieso wieder nicht mehr stimmt. Bringt nix.
Modus für optimierte Audioleistung, häääh, ich dachte Cubase wäre optimiert für Audio.
ASIO Guard – wüßte nicht wann der sich mal gemeldet oder irgendwas festgestellt hat.
Ich mache öfters Cover’s, muß dabei das Original immer wieder laufen lassen. Direkt hört man eine Verzögerung der echten Instrumente, kann man sich dran gewöhnen, ist aber nicht schön. Eine einfache Methode das zu eliminieren ist das Original (Audio-Track) ohne Rastung zeitlich minimal nach hinten zu verschieben. Dann hört man eindeutig wie alles synchron abspielt. Leider sind VSTi-Instrumente schneller wie Echte und spielen dann leicht verfrüht.
Schade ist auch das man in MIDI-Tracks unter MIDI-Parameter nicht einfach eine +/- Verzögerung eingeben kann. Der original Audio-Track könnte unverschoben bleiben, die VSTi-Instrumente wären synchron und MIDI-Tracks könnten mit einem minus-Wert leicht vorverlegt werden. Alles synchron.
Der HILFE Horror
Wie oft habe ich schon die tolle ONLINE Hilfe benutzt und bekam einen Schlag ins Gesicht. Da steht oft nur drin die Funktion XY macht XY, aber keine weiteren Details die ich in einer professionellen HILFE erwarten würde. Davon abgesehen ist das mit den ONLINE Hilfen nicht so doll (schnell) wie eine klassische Hilfe lokal am Rechner gespeichert.
Windows Sound Einbrüche mit UR22 Mk2
Das liegt wohl eher an Windows und evtl. am Steinberg UR22 Mk2.
Denn egal wie ich gerade Musik höre/bearbeite, YouTube gucke oder eben mit Cubase arbeite. Es gibt immer wieder aus unerfindlichen Gründen Sound-Einbrüche.
Plötzlich geht es poff, Sound für kurze Zeit weg, fadet dann wieder soft ein. Mal geht die Power LED am UR22 dabei aus mal nicht. Geht die LED aus, alles klar USB-Power macht zicken. Aber die Unterbrechungen sind auch mit Power vom USB-Netzteil zu verzeichnen (LED bleibt an) !!
Dazu fiel mir neulich auf, das das UR22 dreht man MIX auf Input ganz anders klingt wie wenn man einen Synthesizer auf der DAW hört, nämlich MONO. Total professionell sowas, so kann man sich ein tolles Bild des Klangs eines Synth machen.
Ich glaube fast mit meiner uralten (aber edlen) Soundblaster Audigy 2 ZS fahre ich besser, da gab es nie Probleme mit Unterbrechungen.
Cubase und USB
Das ist der Hammer. Vor Jahren ging es nicht mal ein MIDI (USB) Gerät anzustecken während Cubase läuft. Wurde nicht erkannt, ist ja auch nur Hot-Pluging. Dann hieß es irgendwann nun kann Cubase Hot-Pluging.
Aktuell ist es bei mir so, das wenn Cubase läuft und ich den Yamaha moX oder die Mininova anstecke, mich zum Gebet begebe das es Cubase schaffen möge.
Und zumeist enttäuscht Cubase. Nicht nur das es diese Geräte während des Betriebs nicht erkennt, es stürzt zumeist ohne Meldung ab. Poff und weg, wenn nicht gespeichert, selbst in schuld.
Der absolute Wahnsinn, das Jahr 2019, USB die x-te Generation und ein hochmodernes Windows 10 aber Cubase kann USB Geräte nicht akzeptieren. Ein Hoch auf Steinberg.
4k Monitor und der (unmögliche) VSTi-Zoom
Das ist ganz klar nicht Steinbergs Schuld. Die antworteten mir neulich, das ich doch bitte alle meine Plugin-Hersteller anschreiben möge das die Ihre Software so anpassen sollen das es einen ZOOM gibt. Absolut lachhaft. Eine Host Software hat die Hand über allem hat aber es ist nicht möglich ein paar Pixel zu multiplizieren.
Aktuell behelfe ich mir mit WINDOWS + PLUSZEICHEN zum ran zoomen und WINDOWS + ESC um den Zoom zu verlassen.
Seit der Hi-DPI Funktion sieht Cubase (eeendlich) so aus wie man sich das seit Jahren wünschte. Bis auf die Plugin Darstellung.
Andere “Kleinigkeiten”
Da wäre z.B. der Cursor in den Notizen im Inspektor. Der blinkt einige Sekunden wie es sich gehört und hört dann auf. Technisch nicht schlimm, würde Er aber weiter blinken sähe man besser das man dort arbeitet. Noch besser wäre ein klassischer Block-Cursor anstatt dieser schlecht sichtbaren Striche.
Ich hatte mich am Anfang beim Arbeiten in den Notizen gewundert warum ich nix anderes mehr anklicken kann. Alles gesperrt bis man ESC drückt um die Notiz zu verlassen.
Automations Spuren bearbeiten ist ja endlich mal so verbessert worden das man es nutzen kann. Klasse sind vor allem die Biege Kurven.
Seit dem steinalten Cubase AI 5 (Beilage zum Yamaha moX) vermisse ich jedoch eine Funktion zum Angleichen zweier Punkte. Bei AI 5 gab es eine zwar nicht präzise Horizontale Linie die sich mitbewegte. So konnte man direkt die Höhe im Vergleich zu anderen Punkten sehen. Das wurde von einer zur nächsten Version wegrationalisiert. Es gibt nicht mal ein Vertikales Raster. Ich weiß man kann mehrere Punkte auswählen und in der Info-Zeile bei gedrückter STRG-Taste Klicken. Der dann eingetippte Wert setzt dann alle Punkte gleich hoch. Warum kann man Punkte nicht mit STRG + D duplizieren und waagerecht sliden ?
Duplizieren geht nur mit mehreren Punkten (was auch klasse ist) bei gedrückter ALT Taste.
Noch primitiver geht es in den MIDI Controller Spuren zu. Kurven kann man hier zwar auch legen, nicht aber daran herumbiegen. Es muß immer neu gezeichnet werden. Und auch hier keine Rastung. Will man z.B. am Pitch drehen zeichnet eine Kurve, muß aber immer nochmal die Start/Endpunkte per Wert prüfen ob diese exakt stimmen.
Ganz lachhaft finde ich, das man Controller-Daten nicht Time-Stretchen kann. Im Editor gibt es beim Mauspfeil-Cursor sogar eine Auswahl “Größenänderung : Time-Stretch” aber stretchen läßt sich nix.
Oder Rechtsklick für die Toolleiste, fein, möchte ich nicht missen. Ich habe so schon oft auf die “Kurve/Linie…” gewechselt nur um festzustellen das ich gerade mal eine Sinuswelle brauche. Kann ich aber hier nicht direkt wählen. Es muß oben in der Menüleiste die Kurvenform neu gewählt werden.
Oder die STEP-Eingabe in einer MIDI-Spur. Ich würde gerne mit einem Hotkey die STEP-Eingabe Ein/Aus schalten es gibt aber keinen Hotkey dafür. Oftmals ist die STEP-Eingabe noch Ein und man spielt viele Noten ungewollt ein.
Oder wie oft habe ich schon MIDI/Funktion/Feste Anschlagstärke gewählt um alle MIDI Noten auf Anschlagstärke 100 zu justieren. Gibt es da keine feste Einstellung, das alles was man so Einspielt auf 100 steht. Will man es jedoch so wie Eingespielt lassen sollte man das auch ausschalten können.
2.11.2019
So Cubase (10.0.30) läuft extrem stabil mit dem UR22-Mk2 und einer Buffer Size von 256 Samples (9/11ms Latenz PS : inzwischen 384 Samples)
Meine aktuelle Arbeitsweise
Immer ein Paar aus einer MIDI-Spur/Audio-Spur zusammen verwenden. Damit nehme ich verschiedenste Synthesizer mit möglichst hohen Pegeln auf.
Auf die Audio-Spur lege ich an tieferer Position (also nach anderen Insert Effekten) einen Maximizer. Dessen Optimize-Wert stelle ich auf 50 (also stark) ein.
Danach führe ich mehrere Audio-Spuren auf eine Gruppenspur auf der wiederum ein Maximizer mit einem Wert von 40 liegt. Allerdings kommt es auch vor das ich einzelne Spuren auf eine Gruppenspur führe um Sie aus der Masse hervorzuheben.
Alle Gruppenspuren führe ich wiederum per Destinations-Slot (Wert 0.00) zu einer Effekt-Spur Zusammen auf der wiederum ein Maximizer mit Wert 30 liegt. Alle Gruppenspuren führen aber auch an der Effekt Spur vorbei direkt zum Stereo OUT.
Die Effekt Spur führt dann auch zum Stereo OUT auf dem nochmals ein Maximizer mit dem Wer 30 liegt.
Das Ergebnis ist dann das einzelne Audi Spuren komprimiert werden und falls nötig vor dem Maximizer weitere Effekte gesetzt werden können die (am Ende) mit verdichtet werden (stark) .
In den Gruppen Spuren wiederum verdichtet der Maximizer eine Summe aus mehreren Audio Spuren aber nicht mehr so stark. Auch könnten in Gruppenspuren vor dem Maximizer Effekte wie ein Reverb (RoomWorks) liegen die einen räumlichen Hall erzeugen (wenn nötig).
Alle Gruppenspuren führen dann einmal zur Effekt Spur und direkt zum Stereo OUT. In der Effektspur ist dann ein nochmals schwächerer Maximizer um ALLE Audio Spuren leicht zu verdichten und vorher (bei mir) meist ein Reverb um ALLE Instrumente in einem “Raum” zusammenzuführen. Wie eine Band die im Keller spielt.
Dieser komprimierte “Raum” (Effekt Spur) wird zum Stereo OUT geleitet. Wo ALLE Gruppenspuren nochmals OHNE die Effekt Spur durchlaufen zu haben landen. Am Stereo OUT dann sitzt wieder ein Maximizer mit Wert 30 um nochmals leicht die Summe von ALLEM zu verdichten.
Also die räumlichen Effekte nehmen bei mir nach hinten hin ab. Stärkste Räumliche Einwirkungen in den Audio Spuren selber (wenn nötig für das Instrument).
Zusammengeführt in den Gruppenspuren, wo in der Regel dann viel kleinere Räume einwirken. Z.B. alle Kick/Snare/Hihat ect. in einer DRUM Gruppenspur zusammenführen und einen kleineren Reverb Raum als Effekt auf die Gruppenspur. Direkt wirkt das DRUM-Kit interessanter.
In der Effekt Spur dann wo sich ALLES sammelt nur noch einen kleinen Raum Reverb, da fetter Reverb nicht zu ALLEN Instrumenten passend ist.
Der Effekt ist ein richtig fetter Klang.
Bis mir neulich auffiel, das es so Stellen gibt die (Lied abhängig) irgendwie ruhiger sind als andere. Kann so durchaus gewollt sein (Ohr Entspannung) kann aber auch ausgeglichen werden.
Man hört das auch bei den Profis wie, teils auffällig, Spuren lauter/leiser werden, um bestimmte Instrumente hervorzuheben.
Und das macht durchaus Sinn. Macht ein Projekt aber immens viel komplexer. Denn man muß immer alles nachjustieren im Auge behalten.
PS : was wäre es schön wenn Cubase eine Anzeige hätte das irgendwo eine Übersteuerung stattfindet
Das krasseste was ich letztlich mache ist die Automation des GAIN der Effekt Spur UND danach des Stereo OUT. Dadurch wird der Sound zu jeder Sekunde bis ans Limit gepusht. Wenn natürlich leisere Passagen gewollt sind kein Problem, Gain runter.
Wie gehe ich vor (Soundmaximierung)
Audio Spur(en) aufzeichnen mit fettem Pegel, später leiser drehen geht immer noch.
Wenn eine gewisse Menge Audio Spuren vorhanden sind und man das Gefühl hat es handle sich um sowas wie Musik justiere ich Equalizer, Volume und PAN, füge Effekte hinzu und … behalte immer wieder den Maximizer INPUT im Auge. Klickt man auf den Wert wird er resettet um wieder echte Werte einzufangen. Ich spiele also markante (lauteste) Stellen eines Tracks ab und justiere den GAIN des KANALs (im Equalizer) bis der INPUT des Maximizers möglichst nahe der 0 dB liegt. Man erkennt dann auch das die GAIN Reduction (GR) gut arbeitet. Die GR sollte so bis -3 dB runter hauen.
Das Gleiche mache ich dann mit dem Maximizer und dem GAIN der Gruppenspuren. Ist dort der Maximizer INPUT dauerhaft zu niedrig wird nicht komprimiert. Nun könnte man einfach die GAIN der Gruppenspur erhöhen, erhöht damit aber evtl. auch das Rauschen. Am Ende ist es dann besser die Einzel Audiospuren (gesamtheitlich) im Volume zu erhöhen.
Wird der Maximizer INPUT rot (überschreitet die 0 dB = Verzerren=böse) kann man einfach die GAIN des Gruppen Kanals absenken (dadurch kein Qualitätsverluste).
Im Effekt Kanal dann wird es spannend. Dessen GAIN wird automatisiert. Ich verfolge das Lied abschnittsweise und setze Automations Punkte für den GAIN der Effekt Spur. Das ist ein Ausreizen der Lautstärke.
Das gleiche dann nochmal am Maxmizer des Stereo OUT. Auch dessen GAIN wird automatisiert. Und das hört man dann direkt am Ohr und es macht WOW. Was hat man hier noch rausgeholt. Macht einfach Spaß ist aber auch eine Schwei%&@arbeit
Verändert man nachher irgend etwas, fügt weitere Instrumente hinzu, ändert Lautstärken, muß wieder überall nachjustiert werden. Und zwar von unten (Audiospur) nach Oben (Stereo OUT).