Heute mal etwas an den Sounds rumgebastelt im MUSICSTORE.
DRUM-Kits
Dort ist es ist möglich jedem Key eigene Sounds zu geben, war mir bewußt. Dann wollte ich die Pitch Envelope (Pitch EG) editieren, es gibt aber keine. Nur der Pitch im allgemeinen ist vorhanden.
Übrigens ein sehr großes Ärgernis am moX. Man arbeitet im Song Modus hat ein Drum-Kit und würde nur zu gerne den Pitch eines Key’s oder einen Oszillator ändern. Geht nicht im Song Modus. Man kann allerdings in den Voice Modus wechseln, am DRUM-Kit basteln und MUß dieses dann als User-DRUM-Kit speichern. Geht man dann wieder in den Song Modus kann man mit den Änderungen weiter wuseln. Aber die Direktheit eben mal im Song Modus während der Abspielphase am DRUM-Kit zu justieren geht nicht. Und das ist ziemlich ärgerlich. Weiter mit dem MODX…
Immerhin ist es so, und das ist selten, das obwohl sich der Pitch ändert die Abspielzeit des Samples (Oszillator’s) NICHT ändert., Respekt.
Natürlich gibt es die normale Amp EG. Somit lässt sich Attack, Decay ect. justieren.
Einzelne Voice
Da geht schon deutlich mehr, denn dort gibt es einen Pitch-EG und natürlich den normalen Amp-EG. Beide haben aber (wie am Reface DX auch) eine erweiterte EG-Kurve. Heißt jeder Sound kann nach einem Abklingen nochmals ansteigen und/oder seinen Pitch mehrmals ändern.
moX/Reface DX/MODX (verdammt viele X)
Seit dem Erscheinen besitze ich einen moX und es tat nach Jahren etwas weh als urplötzlich der moXF erschien. Da ich aber (nach Jahren) vom Worstation Arbeiten weg bin (da mit Cubase einfach mehr geht) und ich den moX seit dem im Voice Mode nutze kann man die Klänge erstmal in voller Pracht genießen. Will sagen der Unterschied zum moXF ist dann nicht mehr soo MEGA.
Eigentlich ist es sogar gut nicht den moXF mitgegangen zu sein. Denn trotz aller Preiswürdigkeit ist Er doch am Ende seiner Zeit. Bestens zu sehen/hören als der MODX (wieder urplötzlich) erscheint. Gut geheim gehalten Yamaha !
Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte ist diese Tatsache.
Warum ist es Yamaha nicht möglich eine simple Kopier-Funktion für Elemente oder zumindest deren Parameter zu integrieren. Oder aber eine Lock-Funktion (Häkchen) mit der man bestimmte Parameter (z.B. EG-Kurven) synchron ändern kann. Denn oftmals will man doch das gelayerte Sounds gleichen Hüllkurven folgen. Das war am moX schon so (nicht) und beim viel moderneren Reface DX möchten auch viele User das die Hüllkurven gemeinsam editierbar sind. Geht nicht am Reface DX und wie man Yamaha kennt kommt so was auch nicht.
Drehregler und die NULL-Findung
Ich weiß nicht mehr welcher, aber ein Synthesizer der letzten Zeit hatte diese simple Methode der NULL-Findung. Ich meine es wäre der KORG Monologue. Da merkt man auf jeden Fall das per Software ein etwas erweiterter Bereich der Drehung für die NULL/Mitte reserviert ist. Das macht es bei ungerasterten endlos Encodern viel einfacher die Mitte wiederzufinden. Simpel und effektiv. Der moX hat Rastungen, die Mitte ist ganz schnell gefunden.
Fehlanzeige am MODX, es ist zwar nicht schwierig einen Cutoff wieder auf Null einzudrehen, es gibt jedoch keinen erweiterten Drehbereich um die Null herum, was echt hilfreich wäre.
Meinetwegen kann es auch mit einem Hotkey z.B. SHIFT + Drehregler = NULL (oder was auch immer der Urwert war) gemacht werden.
Anzahl der Performance’s
Schon immer dachte ich ‘wie schon am Ende’ beim durchblättern durch die Performances. Der Eindruck ergibt sich immer mal wieder. Ich habe echt keine Ahnung wie viele Sounds im MODX stecken (bestimmt genug). Aber oft wenn man auf SUB-Category geht ist man baff das da kaum etwas drin ist. Ich meine das Teil hat zwei Engines, da müßten doch endlos Sounds bei rauskommen.
Neue Philosophie und doch irgendwie bekannt
KEINE Workstation mehr, zuerst ein no Go (MONTAGE), wird mir aber immer mehr egal da ich wie oben erwähnt schon Jahre im Voice Mode arbeite und mit Cubase aufzeichne.
Der MODX hat Performances. EINE Performance besteht aus bis zu 16 PARTs und EIN Part wieder kann bis zu 16 Elemente enthalten. Jeder PART entspricht einem MIDI Kanal.
Ich könnte mir vorstellen das dieser Aufbau für meine Arbeitsweise gut geeignet wäre denn…
Ich mache oft Cover von Songs und bisher muß ich jedes Voice des moX in Cubase speichern, das ist nicht schwer.
Mit einem MODX würde ich das ganz anders machen. EINE Performance in der ich für jede Cubase Spur einen PART aufbaue. Sind 16 Spuren (PARTs) benutzt, die Performance also voll (oder auch nur teilweise belegt) speichere ich die Performance im MODX unter dem Songnamen in Cubase. Brauche ich mehr aus 16 Spuren erzeuge ich eben eine weitere Performance. Ich würde mir LIVE-Set’s kreieren und dort die Performances ablegen. Mit einem TAP wären dann direkt 16 Spuren zur Verfügung.
Zusätzlich kann der MODX ja 5 Stereospuren gleichzeitig zu Cubase übermitteln. Es müßte nicht jeder Track einzeln aufgenommen werden. Außerdem könnte man live an den 16 (PARTs) Sound’s rumschrauben während Cubase abspielt. Krasser Gedanke…da käme dann wieder ein bißchen Workstation Feeling auf.
Denn trotz aller Möglichkeiten von Cubase kann ich mir oft kein Bild vom Zusammenspiel aller Spuren in der ersten Phase (Recording) machen. Erst beim Mixing wird es dann besser (oder grausamer). Man tauscht Instrumente aus justiert PAN, Lautstärken, Automationen ect. hinzu.