Vor Jahren kaufte ich einen ROLAND Boutique JX-03. Ich mag die Boutiques im allgemeinen. Sie sind total edel verarbeitet, alles fühlt sich wertig und Erwachsen an, nicht wie Spielzeug. Außerdem sind Sie platzsparend und irgendwie knuffig. Das wichtigste aber der Sound, die Teile klingen krass.
Ewig nicht mehr genutzt den JX-03 weil mir eine Tastatur K-25m fehlt da ich seit Jahren nicht bereit bin 100€ dafür zu bezahlen. Noch ärgerlicher wäre es mehrere Geräte der Serie zu haben und Diese öfters tauschen zu müssen.
Es soll nämlich ziemlich schwer sein den Flachbandkabel-Stecker abzuziehen. Das geht fast nur wenn man am Flachbandkabel selber zieht. Es wäre doch klasse wenn man so ein Teil einfach in einen Plug der Tastatur “fallen” lassen könnte und es einrastet. Zum raus nehmen dann einen Knopf zum entriegeln drücken und raus.
USB Probleme
Seit Anfang an habe ich wie viele Andere auch dieses USB Audio Problem. Der digital übertragene Signalpegel ist viel zu niedrig. Klar kann man normalisieren aber ?
Erstmal gucken ob es eine neuere Firmware gibt, ja 2019 kam noch eine raus. Taste 8 halten JX-03 einschalten und aus der LED-Kombi kann man Firmware ablesen, bei mir eben nicht die Neuste.
Firmware (zip) geladen/entpackt, JX-03 Taste “Manual” halten und einschalten. Am PC erscheint der JX-03 als USB Laufwerk. Dort einfach die entpackte *.BIN hin kopieren. Nicht vergessen das USB Laufwerk sauber abzumelden, damit alle Daten drauf sind.
Dann einfach nochmal “Manual” drücken, das Update startet, erkennbar an wandernden LED Lichtern. Fertig ist alles wenn Manual dauerhaft leuchtet und der rest permanent blinkt. Einmal den JX-03 aus/einschalten fertig.
Aus KEINEM der Firmware Texte geht eine Fehlerbeseitigung USB-Audio-Pegel hervor !
Und tatsächlich, es hat sich nichts getan, der Pegel ist nach wie vor unter aller S&%
Dank Windows kann man am PC nur EIN Audio Interface betreiben. Also ist nun der JX-03 das Audio Interface aktuell nur per USB verbunden.
Audio/MIDI Spur in Cubase erzeugt, die MIDI Spur sendet auf Kanal 1 zum “Boutique”. Mein Kopfhörer steckt im JX-03 ich höre wunderbar den JX-03. Aber auch hier geht es schon los (weiter), egal ob ich in Cubase Monitor Ein/Aus stelle, im Kopfhörer höre ich IMMER den JX-03. Und nicht etwa die Aufgezeichnete Audiospur, sondern das MIDI gespielte.
Von einem Audio Interface kann man doch zumindest erwarten, das Monitoring klappt.
Die absolute Gemeinheit ist dann aber, das egal was ich unter Synchronisieren in Cubase einstelle, das Aufgenommene im Timing total daneben liegt. NEIN nicht einfach alles zeitversetzt, sondern wild daneben. Die erste Note liegt immer falsch, der Rest mal genau auf Beat, mal deutlich vorm oder hinterm Beat. Und NEIN, das ist kein Swing.
Ich weiß das mit einem echtem MIDI-Kabel sauber läuft aber so ein Drama.
Seltsam, Drag & Drop einer Videodatei direkt nach ShotCut war von jeglichem Ordner unter MINT 20.3 (vor MINT 21) möglich. Nun kommt immer eine Fehlermeldung “Öffnen fehlgeschlagen /mnt/Laufwerks-ID/Ordner/%Ordner/filmname.ts”
Nach einigem ausprobieren liegt es am % Zeichen am Anfang eines Ordnernamens. YaVDR erzeugt automatisch ein % Zeichen bei geschnittenen Aufnahmen. Dieses % Zeichen war aber bislang nie ein Problem (Windows würde Würgen).
ShotCut Fehlermeldung wegen % Zeichen am Beginn eines Ordnernamen
Wie man sieht macht MINT 21 aus dem % und dem folgenden ‘B’ eine Raute mit Fragezeichen. Hat bestimmt irgend etwas mit UTF-8 zu tun. Echt schade, nun muß ich immer die % Zeichen löschen. Geht schnell, bremst aber wieder.
Im Gegentest mit KdenLive KEINE Probleme. Hier wird die *.ts klaglos geöffnet und zwar MIT % Zeichen am Anfang eines Ordnernamens.
Es scheint demnach ein reines ShotCut (V 22.06.23) Problem zu sein. Dem entgegen steht das es mit der gleichen Version unter MINT 20.3 keine Probleme gab … rätselhaft
ShotCut ein Update später (V 22.09.23) – der Fehler ist verschwunden 🙂
Mal eben was vom Handy per Bluetooth zum PC senden. Neulich war das Bluetooth-ICON unten rechts in der Leiste doch noch da. Aktuell nichts davon zu sehen. Was soll der Quatsch, BT ist eine wichtige Grundfunktion.
Ich klicke START und gebe “bluetoo..” ein, es erscheinen “Bluetooth Manager” und “Bluetooth-Adapter”. Ich starte den Bluetooth Manager, für eine Millisekunde poppt ein Fenster auf, dann unten rechts trotzdem nichts neues. Ich starte Bluetooth-Adapter, das Programm kämpft 30 Sekunden ist dann weg.
NEUSTART …
Immer noch kein BT-Icon … starte wieder den Bluetooth Manager.
Wenn ich dort auf Adapter klicke kommt folgende Fehlermeldung :
Bluez-Dienst nicht gestartet – kein BT Adapter erkannt
OK, mein Micro BT-Stick blinkt auch nicht wie üblicherweise. Vor dem Neustart war es noch so. Ziehen/Stecken des Stick bringt auch nix. Ich stecke den BT-Stick mal in einen USB 3.0-Port, läuft. Stick blinkt, BT-Icon in der Leiste ist wieder da.
Was geht hier ab, ich verschwende doch keinen USB 3.0 Port für ‘nen BT-Stick mit Steinzeit-Speed !!
Ich stecke einen USB-Speicherstick in den USB 2.0 Port, läuft. Mal was rein kopieren … keine Probleme.
BT-Stick wieder umgesteckt, ICON da, Stick blinkt !!!!!!!!!
Rätselhaft, kein Verlass auf die Technik 🙁
Vor längerer Zeit hatte ich eine Delay Zeit von 5 Sekunden in die lightdm.service Datei eingefügt um den UBUNTU Fehler zu umgehen, das der Desktop fast immer in der falschen, viel zu niedrigen Auflösung startet.
sudo nano /lib/systemd/system/lightdm.service
Nach dem hinzufügen folgender Zeile war das Problem für immer verschwunden, kostete allerdings immer ein paar Sekunden.
Da ich ja nun MINT 21 drauf habe könnte der Eintrag ja mal testweise weg, vielleicht geht’s auch ohne und dann eben etwas schneller. Und ja MINT du hast hier Nachholbedarf. Gleicher Rechner Windows 10, ist in Sekunden gestartet.
Ich kontrolliere /etc/systemd/system/lightdm.service
Dorthin sollte man die Original-Datei kopieren damit auch nach Updates die lightdm.service Datei erhalten bleibt.
Unter /etc/systemd/system/lightdm.service ist der Eintrag tatsächlich noch vorhanden und lautete :
ExecStartPre=/bin/sleep 5
Aktuell unter MINT 21 steht dieser Eintrag aber NICHT mehr in der
/lib/systemd/system/lightdm.service
ALLE Zeilen stimmen 1:1 überein nur meine hinzugefügte fehlt in der /lib/systemd/system/lightdm.service
Und das ist wohl DIE Datei die beim Start benutzt wird. Also scheint das Timing Dilemma ja beseitigt worden zu sein. Ich lösche die Zeile dann auch in der /lib/systemd/system/lightdm.service mit :
sudo nano /lib/systemd/system/lightdm.service
Kopier-Dialog bei gleichnamigen Dateien
Kein Problemchen von MINT 21 nervt aber. Fügt man Dateien zu einem Ordner hinzu und trifft dort auf gleichnamige Dateien, erscheint der Umbenennungs/Ersetzen Dialog.
Wenn man umbenennt kann man nach der Zeichen-Eingabe nicht einfach ENTER drücken, sondern muß zur Maus greifen oder per TAB zum Umbenennen-Button springen.
Und ich bin und bleibe ein Tastatur-Fan weil schneller.
21.1.2023
Eben komme ich zum Rechner zurück, klicke zwei unterschiedliche CAJA-Ordner (vor Stunden geöffnet) an. Es erscheint keine Inhalt, sondern nur der hauchdünne Fensterumriß. Das ist mal was Neues, hatte ich so n.n.
Oh, wie ich gerade feststelle ist deren Inhalt nicht leer, sondern enthält zufälligerweise den grafischen Inhalt vom ShotCut-Programmfenster. Also sowas habe ich wirklich noch nie in MINT gehabt. Auch das drücken von F5 hilft nicht. Schließen lassen sich die Fenster auch nicht. Also scheinbar mal wieder ein CAJA-Hänger. Und ich dachte das wäre endlich mal vorbei nach den letzten Updates. Nach beenden des Prozess geht wieder alles, wie üblich.
7.5.2023
Nix neues aber einfach mal erwähnenswert. Tätigt man mit dem Firefox einen Download klickt dann oben im FF “Ordner anzeigen” kommt dieser Ordner nicht in den Vordergrund. Er wird nur in der Taskleiste angezeigt aber eben nicht direkt am Desktop. Das merkt man dann eben kaum. Nicht schlimm, aber ungewöhnlich. Einmal in der Taskleiste angeklickt erscheint er am Desktop, warum nicht gleich so ?
Fenster Titelleisten
Und immer noch ist es einem normalen User nicht möglich aktive Fenster mittels einer Titelleisten-Farbe hervorzuheben. Bei mir ist es aktuell so, das zumindest das Schließen-X farblich hervorgehoben ist. Minimal hilft auch der “noch weißere” Titelleisten Text. Eine eingefärbte Titelleiste wäre aber viel besser.
Desktop-Performance
Absolut kein Vergleich mit Windows 10. Unter Windows ist ALLES viel direkter/schneller denn Windows macht keine Umwege über mehrere Instanzen sondern greift direkter auf die Grafikkarte zu.
Unter MINT kann man quasi zusehen wie ein Ordner gezeichnet wird. Und ich habe schon ALLE Animationen deaktiviert. NEIN, es dauert absolut nicht lange bis ein Ordner erscheint, das geht auch Klick und Poff. Trotzdem guckt man genau hin sieht man dieses “Hin Zeichnen”.
Unter Windows ist das Fenster einfach da, ENDE !!
Linux würde so viel mehr Spaß machen wenn es direkter/schneller reagieren würde (macht aber auch so Spaß 🙂
Erst einmal : Warum weist einen die Aktualisierungsverwaltung nicht auf ein UPGRADE hin ?!
Ich meine schon einmal von Version 19 auf 20 upgegraded zu haben. Probleme = NULL
Soll ich es wagen, nötig ist es nicht, aber man will ja auch am Ball bleiben. Grundsätzlich ist ein Upgrade ja keine Sache. Aber wenn Jemand berichtet das vor der Installation Meldungen kommen “diese und jene Pakete müssen auf ihre ursprüngliche Version downgegraded werden” wird einem schon mulmig.
18.9.2022
Morgens
Gestern Abend sagte ich “lieber nicht” heute wage ich es.
Ich beschreibe es mal ohne viele Bildchen mit Worten :
Zuerst macht einen die Installation darauf aufmerksam wenn kein Timeshift Snapshot existiert (man muß Einen erstellen)
AVIDemux und LibreOffice müssen bei mir runter. Ich starte die Synaptic-Paketverwaltung, weil man dort ALLES per suche findet. Wähle dort die entsprechenden Pakete aus und wähle “zum vollständigen Entfernen vormerken”. Dadurch werden auch alle Pakete die mit einem Programm zusammenhängen markiert. Dann klicke ich Anwenden.
Interessant ist, das wenn man danach im Upgrade-Fenster (Aktualisierungsverwaltung) zurückkehrt und “Erneut überprüfen” wählt, wieder andere Pakete gefunden werden die ich erneut mit Synaptic entferne. Es werden aber immer weniger bis nach 3-4 Durchgängen das Upgrade endlich weiter geht mit TEST’s die nun durchgeführt werden.
09:00 Simulation und Herunterladen (4,2GB)
Das Testen geht recht schnell, das Herunterladen (100MBit DSL 🙂 braucht nur 23 Minuten.
09:35 Entpacken und Installation
Nach dem Herunterladen wird alles entpackt was dank Samsung 970 EVO NVMe und Ryzen 5 3600 6-Kerner in nur 3 Minuten geschieht.
Auch die Installation ist in 13 Minuten durch, wow, das war schnell.
Ich muß noch erwähnen das mitten in der Installation mehrere Meldungen kamen, die auf weitere Paket-Probleme hinwiesen. Ich habe dort immer Beheben geklickt wonach es weiter ging. Aber lustig, so etwas zu bringen wenn es kein zurück mehr gibt.
Leider hat das Installationsfenster keinen Button für einen Neustart weswegen ich START/Beenden/Neustart wähle. 2 Sekunden später bin ich beim LOGIN. Hääh, das kann doch kein Neustart gewesen sein … HERUNTERFAHREN und PC neu einschalten.
Erster Start mit MINT 21
Im Bootmenü (Linux/Windows) fällt mir auf das dort nun “Linux MINT 21 Mate” steht, fein.
Als nächstes fällt auf, das MINT schneller startet. Dazu muß ich sagen das ich bei MINT 20 in der Not einen 5 Sekunden Delay in einer Datei hinzufügen musste. Warum, weil der dämliche Displaymanager irgendwie zu schnell gestartet wurde und dadurch sporadisch in den 1024 x 768 Pixel Modus ging. Damals wäre ich fast durchgedreht beim Kampf mit den NVidia Treibern, die im Nachhinein total unschuldig waren.
Problemloser Login, Bildauflösung genau wie zuvor. Und ALLES wie zuvor, ein Traum. Taskleiste, Desktop alle ICON’s da wo Sie sein sollten. Die spezial Symbole (Lautsprecher, Bluetooth ect.) in der Taskbar rechts sind sichtbar größer geworden.
Nach wie vor erkenne ich kein System in der Taskbar. Inzwischen mischen sich schon Programme mit den Spezial-Icons !!
LibreOffice
Ich hätte wetten können LibreOffice wäre mit installiert worden. Dateien-Doppelklick z.B. *.odt starten aber LibreOffice nicht. Aber LibreOffice Start-Center läuft, es lassen sich aber keine Dateien öffnen, eine Fehlermeldung kommt.
Ich installiere LibreOffice per Anwendungsverwaltung neu, alles wieder OK.
Auch mein geliebter Simplescreenrecorder und Truecrypt laufen. Warum auch nicht, die mußten ja nicht gelöscht werden. Ich mußte nur ein Repository des Simplescreenrecorder deaktivieren.
Gefühlte Desktop-Speed
Das täuscht nicht, nach dem öffnen mehrerer gewohnter Anwendungen oder auch nur CAJA-Fenster meine ich das alles schneller geht. Kein Windows 10 Niveau, aber spürbar flotter. Animationen hatte ich schon vor langer Zeit deaktiviert.
Und das ist noch das Einzige was mich an LINUX stört(e), dieser gefühlte LAG zwischen Aktion und Reaktion.
AVIDemux schnell wieder installiert. Dann Rechtsklick “zur Leiste hinzufügen“. Es wird ganz links einsortiert. Vorher war es aber eher rechts. Rechtsklick “Verschieben” mit der Maus verschiebe ich das Icon nach rechts. Plötzlich sind meine gestarteten Programme auf der Taskleiste verschwunden. Ich verschiebe das AVIDemux Icon ein weiteres mal ganz nach rechts wobei die “laufenden Programme” wieder sichtbar werden.
Diese Taskleiste ist ein großer MIST !! Ich habe es schon mal erwähnt. Warum machen die das nicht wie unter Windows XP mit dieser “bis hierher und nicht weiter“. Wenn der Startbereich voll ist erscheint dieser kleine Doppelpfeil. Geht man drauf poppt der Rest auf. Der größte Mist ist dennoch Windows 10, wo beides in einem ist. Dadurch muß man mit der Maus weite Wege machen um eben mal einen Task zu wechseln. Zudem muß man immer gucken, wo war das Programm noch mal. Das kostet Zeit.
Man installiert ein Programm mittels Setup.EXE, fertig. Dann gibt es eine neuere Version. Neuste Version runterladen, Setup.EXE starten fertig. Versteht JEDER !
Linux
Auch nach 30 Jahren kapier ich gar nichts.
Zum Beispiel LibreOffice. Beim ersten mal installiert über die Anwendungsverwaltung, kapiert JEDER.
Dann meldet LibreOffice das es ein Update gibt. Zum Laden/Installieren wird man auf die Webseite verwiesen. Laden kein Problem, aber dann…
Bestes Beispiel gerade eben. PIX ist OK, hat aber auch einige unverständliche Bedienungs-Macken.
XnView soll doch das Beste sein. Ich habe es noch nie gemocht, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Per Anwendungverwaltung installiert, null Problemo.
Ich starte XnView, direkt kommt eine Meldung “Aktuelle Version 1.0.1, neue Version 1.3.0”. Darunter ein Button “Neue Version herunterladen”.
Das ist doch schon mal Mist. Gerade Installiert (Steinzeit-Version) und direkt Updaten.
XnView Updaten – Was nehme ich denn heute mal ?
DEB Version enthält *.deb Dateien, diese sind per Mausklick installierbar. Leider merkt die Anwendungsverwaltung von solch einer Aktion nichts, so das künftige Updates nicht greifen.
AppImage nehme ich in letzter Zeit häufiger, einfach weil ich es leid bin darüber nachzudenken wie man irgendwas korrekt Updated. Und das ist schon traurig, das eine weltweite Community es nicht hinbekommt ein einheitliches einfaches Installations/Update Konzept auf die Beine zu stellen.
Immer an den Symptomen herumdoktorn, so kommt es mir mit den AppImages vor. Einfach ein AppImage laden und irgendwo speichern (habe mir inzwischen im HOME-Ordner einen “Programme”-Ordner erstellt – Gruß an Windows).
Dann die Eigenschaften des AppImage-Files aufrufen und unter Zugriffsrechte ein Häkchen bei “als Programm ausführen” setzen.
AppImage “als Programm ausführen”
Nun kann man sich (unschöne – weil keine Original Icon’s) Verknüpfungen anlegen um das AppImage zu starten.
Erscheint eine neue Version, einfach laden/speichern, Zugriffsrechte anpassen, fertig. Ist schon einfach, wirkt aber wie Nachgefrickelt.
Also weiter mit dem XnView Update. Ich lade das AppImage und die DEB-Version. Komm nimm mal die DEB-Version zum Installieren.
Vorher deinstalliere ich per Anwendungverwaltung die ältere Version, man ist ja ordentlich.
Ein Doppelklick auf die *.DEB und ein Packetbetreuer-Fenster erscheint, schön einfach, bietet mir die Installation an, getan. Es kommt eine Meldung Version 1.3.0 wäre schon installiert “Erneut installieren”. Hääh, eben habe ich doch die laut Meldung alte Version runtergeschmissen, wie kann dann jetzt 1.3.0 angeblich drauf sein.
OK, wenn es so wäre müsste ich XnView ja starten können, beim Klick in das noch vorhandene Icon auf der Startleiste tut sich erwartungsgemäß aber NIX.
Da könnte man doch schon mal am Leben zweifeln oder …
Ich lasse die DEB-Installation erstmal links liegen und installiere XnView nochmal per Anwendungsverwaltung um dessen Version zu prüfen.
Es wurde Version 1.0.1 installiert. Und dank unlogischer Logic kommt nun KEINE Meldung mehr es gäbe eine 1.3.0 Version !!
Ich starte wieder die DEB-Datei und wähle diesesmal im Packetbetreuer (der nach wie vor sagt 1.3.0 wäre installiert 🙂 “Erneut installieren”… es kommt unerwartet eine Fehlermeldung.
Packetbetreuer – Fehlermeldung
Versteht ihr so langsam was ich meine ?
Ich klicke die Fehlermeldung weg, woraufhin das Packetverwaltuns-Fenster in keiner Weise mehr reagiert.
Ich starte einfach die DEB-Datei ein zweites mal, nun scheint die Installation durchzulaufen. Ich starte XnView per Icon, Version 1.0.1 !! Yeah, so muß das, that’s Linux in Reinkultur.
Ich klicke auf (Start-Leiste unten links) und tippe “xnview”.
AHA, es erscheinen zwei unterschiedliche Icons, Eins eher rötlich, das Andere fett Orange. Ich klicke mal das Orange …
Uhh, es startet die Version 1.3.0 und Diese ist auch meinem Desktop entsprechend im Dark-Mode gehalten.
Aber es ist doch toll dieses Linux (bin ja froh das es Linux gibt nach dem gewollten Tot von Windows XP).
Es wird irgendwas installiert, auch mal mehrere Versionen parallel (wer will/braucht das) und das Prozedere ist völlig undurchschaubar.
OK, Schwamm drüber, was wird jetzt wohl passieren wenn ich per Anwendungsverwaltung die 1.0.1 deinstalliere ?! Ja man weiß wohl, das Linux grundlegend benötigte Packete gleich mit löscht, schon läuft die 1.3.0 nicht mehr.
Ich bin ja nur ein kleiner dummer User, soll ich … JA
Deinstallations Warnmeldung – hilfreich für einen DAU ?
Suche ich nun nach “xnview” gibt es nur noch das Orange Icon, also die 1.3.0 Version, nun muß Sie nur noch laufen, was Sie auch tut.
War doch simpel die Aktion.
XnView (1.3.0)
Nun müsste mir XnView nur noch gefallen als altem ACDSee/FastStone ImageViewer Fan.
Das Wichtigste wäre z.B. klickt man eine Foto-Miniatur doppelt oder drückt ENTER wäre normalerweise Vollbild angesagt und Pfeiltasten zum durchblättern.
Leider wird jedes Foto in einem TAB geöffnet. Vielleicht läßt es sich im Menü noch justieren. OK, per F11 gelangt man in den Vollbild-Modus.
Das nächste wichtige Thema ist schnelle Editierung eines Bildes. Dazu zählt für mich Größenänderung, Zuschneiden, Drehen, ins Bild Zeichnen, Text ins Bild einfügen, Farbänderungen, Schärfen usw.
Beim Zuschneiden würde man einen speziellen Cursor erwarten, nix , einfach der Mauspfeil. Oh, ich kann klicken/festhalten um zuzuschneiden, gut geraten. Interessant ist, das XnView sich nicht ausgeführte Zuschnitte mehrerer Bilder merkt. Sinnlos aber interessant. Noch interessanter XnView fragt nicht ob es beim schließen eines Bildes zuschneiden/speichern soll.
Leider gibt es beim Zeichnen in ein Bild keine Stift Funktion. Es können (2022) nur Text, Linien, Elipsen, Rechteck gezogen werden.
Sehr schade, denn ein Hand-Malen ist extrem hilfreich und kommt Papier so viel näher.
Was mir im allgemeinen unter Linux auffällt. Die TAB Focus Reihenfolge scheint Programmierer wenig zu interessieren.
Heißt z.B. eben in XnView. Größe eines Bildes ändern. ein Unterfenster geht auf, ich stelle von Pixel auf Prozent um, springe mit TAB. Reihenfolge des Focus ist erst Höhe, dann Breite darüber !
Toll ist wiederum, das man per Rechtklick in die UI, diese unnötigen EXIF und Kategorie Bereiche ausblenden kann. Noch besser ist, das man per Drag/Drop z.B. die Vorschau oben/unten/rechts platzieren kann.
Sehr uncool ist dagegen das im Dateibaum, Laufwerke gar nicht auftauchen die in CAJA vorhanden sind. Immerhin kann man die UUID im Ordner /mnt (dort tauchen interne Laufwerke auf) mit dem Programm “Laufwerke” vergleichen und dann Favoriten-Lesezeichen erstellen und deren Name beliebig anpassen. Externe Laufwerke liegen im Ordner /media
Sehr merkwürdig auch, ich schalte nur den Filter um auf Bilder + Ordner, XnView rotiert, belastet die CPU, nach 2min kille ich den Prozess. Ähm, das ist doch nur eine Darstellungsänderung, das muß in einer Sekunde geschehen sein. Ein Programm sollte so etwas schon gar nicht ohne Statusmeldungen machen.
Schlimm auch in ShotCut. Will man dort ein Video X/Y platzieren geht das absolut nicht im Zahlenfeld per Maus. Man ist gezwungen Zahlen per Tastatur zu ändern oder das Objekt mit der Maus zu verschieben= unpräzise. Denken die Programmieren auch mal mit. Davon abgesehen ist ShotCut’s UI ein Chaos, weil man ALLES total in der UI umpositionieren kann. Trotzdem ist ShotCut inzwischen einer meiner Favoriten neben KdenLive (irgendwann wird alles gut).
Eben noch Mint so einstellen, das nun XnView das Standard-Programm für Bilder ist. START geklickt “standard” eingetippt nix. GeGoogelt, das heißt wirklich “Bevorzugte Anwendungen” !
Unter Multimedia/Bildbetrachter XnView ausgewählt, klappt…
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