yaVDR und die USABILITY

Alles läuft seit einer kleinen Ewigkeit recht zufriedenstellend, aber der dumme User will ja mal wieder irgend etwas machen was unter Windows ein Klacks ist. Uralte Regel, wenn’s läuft laß die Finger davon.

Statement yaVDR

yaVDR man (ich) kann nicht ohne aber manchmal nur schwer mit. Ich bin mit Homecomputern, dann PC aufgewachsen aber mit kryptischen Linux-Befehlen habe ich Probleme.

Zugriff auf eine 2. HDD

Eigentlich keine Änderung am System, nur der Zugriff auf Daten einer zweiten Festplatte (die ehemalige Boot HDD von yaVDR mit alten Aufnahmen). Man sollte denken, das gerade bei einem TV/Medien Rechner das hinzufügen von Speicher-Resourcen überhaupt kein Problem darstellt. Ich meine yaVDR läuft auf UBUNTU, und das erkennt doch auch selber Medien.

Das stellt man sich doch im Jahr 2018 irgendwie einfach vor, vergiß es. yaVDR stellt dafür KEINE Optionen zur Verfügung, die es einem dummen User per OSD ermöglichen würden ein zweites Datengrab einfach zu integrieren. Ich habe echt keinen Bock mehr mit dämlichen unmerkbaren Befehlen und deren noch unmerkbareren Optionen irgendwelche Rechte zu vergeben, Netzwerkfreigaben zu kreieren usw. Verdammt warum ist das so schwierig !!

yaVDR Problemchen

  • weitere HDD’s einklinken für einen Normalo quasi nicht möglich
  • KEINE Tastatur-Eingabe möglich bei Suchbegriffen der Suchtimer (macht echt Spaß mit der Fernbedienung)
  • kein Repeat z.B. der Volume-Einstellung beim festhalten der entsprechenden Taste
  • keine Backup Funktion für wichtige Conf-Files oder was auch immer
  • Screenshot’s ging früher mal seit Jahren aber nicht mehr, weder im VDR selber noch in KODI
  • Früher wurde auch mal angezeigt welcher Suchtimer einen Timer-Eintrag erstellt hat, lange vorbei die Zeit
  • Fernbedienung zumindest im VDR per Mausklick anlernen gibt es nicht – wäre für mich das ERSTE das beim Erststart zu erscheinen hat

Was bisher geschah …

In Ermangelung “meiner” Fähigkeiten für die 2. HDD irgendwie eine Netzwerkfreigabe zu generieren habe ich dann eine Verknüpfung (LINK) mittels des ln-Befehls erstellt und Diese dann in den Aufnahme-Ordner gelegt. Nun konnte ich einfach per OSD-Menü die 2. HDD erreichen und Filme wiedergeben, alles gut. 

Laaange vorher war es natürlich ein extrem umständlicher Akt diese 2. HDD überhaupt mal in das System zu integrieren (Mount Mist).

Aber irgendwie wollte ich jetzt mal die alten Aufnahmen zu Windows rüber ziehen um Diese weiter zu beackern. Copy-Befehl per Hand ist mir viel zu umständlich. Also habe ich dann mal Nautilus und PCMANFM installiert (Dateimanager damit man mal was mit der Maus machen kann). Mit PCMANFM in der Doppelten-Ansicht war ich angetan (boah Linux hat einen Norton Commander nur ohne jeglichen Luxus). Das kopieren fetter Dateien von der 2. HDD in den Aufnahme-Ordner der Boot-SSD klappte. Nach kurzer Zeit jedoch passierte dieses ….

Obwohl ich die Dateien dann zu Windows rüber kopierte und Diese  im Aufnahme Ordner des VDR löschte war angeblich plötzlich die SSD voll. Mit all den feinen luxuriösen Linux Befehlen die man sich so doll merken kann bekam ich nach Stunden heraus das die SSD eigentlich nicht so voll ist wie der VDR mir weiß machen will. Natürlich sagt mir der VDR nicht wie er darauf kommt und das Problem ist auch durch Normalmenschen nicht zu beseitigen.

Neuinstallation (Katastrophe)

Danke, mache ich eben die SSD platt. Alle wichtigen *.conf Dateien hurtig in den Aufnahme Ordner damit ich Diese am Windows Rechner liegen habe. Im speziellen die channels.conf und searchepg.conf. Die timers.conf hat der liebe yaVDR schon eigenmächtig gelöscht, macht nichts…

Beginne die Neuinstallation, diese bricht unter “Software installieren …” ab und ich als dummer User soll nun wissen wie es weitergeht. Nach einer weiteren Stunde Recherche lese ich zufällig :

  • Netzwerkkabel bei Zeitzonen-Angabe abziehen
  • Netzwerkkabel wieder stecken bei GRUB-Installation

Klappt auch es geht weiter aber wie kann so etwas sein, es ist bekannt und keiner ändert etwas !!

Dann dauert Preseed so lange das ich wieder recherchiere. “Drück mal ALT + F4” dann siehst du was der Rechner macht. OK, Er entpackt friedlich massig Files. Kann man das nicht mal am Bildschirm anzeigen damit man beruhigt ist (2018) ?  Offensichtlich ist es so aber spannender.

Wie man nun auf dem (ALT + F4) schwarzen Konsolen Bildschirm wieder zur Installations Oberfläche kommt vergaß der Kollege zu erwähnen…

Ah, wie unter Windows ALT + F4 schließt das Fenster, cool, geht die Installation nun in der Konsole weiter, beruhigend….und beängstigend…

…denn irgendwann steht da was von “fertig” aber der Cursor kommt nicht wieder….CTRL + C es erscheinen weitere Statusmeldungen…CTRL + C….mehr Meldungen.

Leck mich, RESET-Button !!!

Rechner startet, keine Kanäle, typisch. SUDO stop vdr zum Windows Rechner die channels.conf, epgsearch.conf und später noch die remote.conf in den “Recordings” Netzwerkordner vom yaVDR kopiert. Am yaVDR diese dann nach /var/lib/vdr und die epgsearch.conf nach /var/lib/vdr/plugins/epgsearch kopiert und yaVDR gestartet mit SUDO start vdr.

Läuft, noch ein bißchen mit den Einstellungen justieren…

 

 

 

 

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