Es ist soweit, für das Thema muß ich ein eigenen Post schreiben.
Das so etwas in 2024 noch möglich ist …
Neulich händisch auf Mint 22 (Wilma) UpGeGraded. Alles schien zuerst wie immer, bis ich dann mal eines meiner mehreren USB-HDD Laufwerke einschaltete. Es kam ein Mount-Error.
Teilweise half dann scheinbar das (immerhin sichtbare Laufwerk aber ohne Auswurf-ICON) angezeigte Laufwerk einmal anzuklicken um es zu mounten. Ein anderes Laufwerk ließ sich so aber nicht mounten.
Dann stellte ich im “Laufwerke”-Programm in den Einhänge-Optionen aller USB-Drive’s “Vorgabe der Benutzersitzung” auf AUS, setzte den Haken “Beim Systemstart einhängen” und gab unter “Anzeigename” einen Label für das Drive ein.
Nach zusätzlicher Recherche im Netz stellte sich schnell heraus das der im 6er Kernel befindliche ntfs3-Treiber einen BUG hat !! Man sollte diesen deswegen auf die BLACKLIST setzen, was ich mit diesem Befehl auch neulich tat.
echo ‘blacklist ntfs3’ | sudo tee /etc/modprobe.d/disable-ntfs3.conf
Der Befehl schreibt den Text “blacklist ntfs3” in die Datei /etc/modprobe.d/disable-ntfs3.conf
Des weiteren soll der folgende Befehl NTFS-Laufwerke fixen, wobei ich absolut nicht verstehe warum das nötig ist. Denn alle meine USB-HDD’s haben über Jahre hinweg problemlos funktioniert.
sudo ntfsfix -b -d /dev/sdxx
Es wird aber noch schlimmer, denn wenn man nichts unternimmt zerstört der BUG fröhlich Laufwerks-Strukturen ect.
Es darf doch nicht wahr sein das man hier gezwungen ist selber aktiv zu werden !!! Der Fehler ist doch bekannt, warum fixt den Niemand !!? Stattdessen läßt man die User allein … selber ein paar Befehle eingeben die evtl. ein NTFS Laufwerk fixen oder aber ….
Nach ein paar weiteren Tagen, alles scheint gut, will ich mal eben das Mounten meiner USB-HDD’s Stück für Stück durchspielen.
Ich muß dazu sagen, den ntfsfix-Befehl habe ich bisher bei nur EINEM Laufwerk ausgeführt, weiß aber nicht mehr bei welchem.
Eine 2,5″ 5TB wird wunderbar angenommen. Auch speichere ich seit Tagen Daten darauf. Das heißt aber ja noch nicht das Diese auch i.O. sind. Trotzdem kann ich eben gespeicherte Filme abspielen und bis zu deren Ende spulen.
Nun zu den 3 x 3,5″-HDD’s :
Bei Einer kommt ein “Mount-Error” …
Eben mal nachgesehen ob der Text “blacklist ntfs3” noch in der /etc/modprobe.d/disable-ntfs3.conf steht … NEIN !!!
Ach du SCHE%&?
Schnell den oben stehenden echo Befehl nochmal ausgeführt danach geschaut ob “blacklist ntfs3” wieder in der Datei steht, JA !!
Hurtig Rebooten …
Wieder die Datei auf den Eintrag geprüft … JA der Text “blacklist ntfs3” steht noch drin. Trotzdem wird EIN eingeschaltetes Laufwerk nicht gemountet.
Ich führe nun mal den ntfsfix-Befehl auf diesem Laufwerk aus, obwohl gesagt wird zum erfolgreichen mounten alleine würde der Blacklist-Eintrag reichen.
Der Befehl ist in einer Nano-Sekunde durchgeführt, danach schalte ich die HDD aus/ein.
So, den ntfsfix Befehl nochmal bei alles Laufwerken ausgeführt, ist aber wahrscheinlich unnötig. Es geht hauptsächlich um den buggy ntfs3 Treiber im Kernel.
Aktuell melden sich ALLE USB-HDD’s wieder sauber an.
Wichtig !! NTFS3 Treiber auf die Blacklist UND bei mir mußte ich USB-HDD’s im Laufwerke-Programm in den Einhängeoptionen den “Vorgabe …” Schieber auf AUS schalten, Haken bei “Beim Systemstart einhängen” und einen Anzeigename eingeben.