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Linux MINT – Ich könnte verzweifeln

Nach Jahren der Zufriedenheit mit Linux MINT bin ich nach 4 Tagen des Kampfes im Urlaub langsam am Ende.

Es ist alles sooo unfassbar dämlich an dem System. JA, wenn’s mal läuft OK.

Ich versuche seit 1h die Schrift allgemein zu vergrößern. Suche mir einen Wolf nach den “Einstellungen”. Bis ich sie Finde mit RM auf den Startbutton !! Die Text-Suche findet sowas natürlich nicht.

Nach 15min raffe ich das diese Einstellungen nur für das Start-Menü gelten und begreife das deswegen die Schriftgröße hier NICHT existiert.

Immerhin vergrößere ich die Startmenü-Icons.

Der USER Wahnsinn

Schön das Sicherheit vor geht aber das nimmt echt überhand.

Nur weil auf meinem Original USER die HDD-LED dauerhaft rotierte und mir das auf den Senkel ging, erstellte ich einen weiteren USER. Nachdem ich dessen Desktop mit ALLEM nach Stunden der Arbeit fertiggestellt hatte wollte ich nur den USER-Namen abändern.

Das es einfach über die GUi Benutzer und Gruppen ginge wäre ja auch zu schön gewesen. Eine so uninformatives Progrämmchen sieht man selten. Egal, ich ändere den Namen ab. Dadurch kam das gesamte System ins Straucheln. Laufwerke bekamen plötzlich unendlich lange UUID’s, gingen doppelt auf, selbst USB-Sticks wollten nicht mehr funktionieren.

Am nächsten Tag

Ich generiere einen weiteren USER, bin gaaanz vorsichtig.

Als erstes probiere ich per CAJA ob ich Zugriff auf 2 Festplatten mit ext4 Filesystem habe, NEIN !!

Ich frickel etwas rum, kann die Laufwerke wunderbar per Konsole mounten, danach sind Sie MIR dem 3. USER. Abmelden und als Ur-USER anmelden, jetzt gehören die Laufwerke leider NICHT mehr Ihm.

Irgendwie geht es wohl, das mehrere USER auf Laufwerke zugreifen können, ist aber wohl nix für Normalsterbliche.

Zum Glück sind beide Laufwerke recht leer und ich formatiere Beide mit NTFS. Denn da sagt sich Linux wohl NTFS, juckt mich nicht die Zugriffsrechte. Ich muß zwar einmalig bei beiden USERN die Laufwerke aushängen und neu Einhängen, dann aber können Beide wahlfrei zugreifen.

Da will man mal System konform sein und nimmt brav ext4 und wird prompt dafür bestraft. Leute, das muß doch auch für Laien einfach herzurichten sein, ohne Konsole.

Aus Sicherheitsgründen behalte ich alle 3 USER noch eine Weile, man weiß ja nie, EDV ist hinterhältig.

Eine ganze Weile später HDD-LED blinkt

Nö, ist im Prinzip nicht beseitigt das Problem. Aber ich habe es unter Kontrolle, weiß was es auslöst, aber nicht warum.

Es liegt definitiv an Verknüpfungen auf meinem Desktop. Und es scheinen nur LibreOffice Dokumente zu sein. Es verhält sich ungefähr so.

Lege ich eine ältere Verknüpfung auf den Desktop und melde mich ab/an blinkt die HDD-LED endlos. Zudem fluktuiert der Einfügen Dialog im Kontext-Menü klicke ich mit RM auf den Desktop. Ich habe nix Kopiert, also kann auch nix eingefügt werden !!

Sobald ich eine/mehrere Verknüpfungen lösche hört die LED direkt auf mit dem Blinken, benimmt sich normal. Das Blinken hört auch auf öffne ich eine der Dateien per Verknüpfung.

Was mich hier extrem irritiert, eine erzeugte Verknüpfung hat scheinbar die selbe Größe wie Ihre Mutterdatei !! Hää, ein simpler Link sollte doch viel kleiner sein. Erstelle ich eine Verknüpfung einer 7,9MB großen Datei, ist die Verknüpfung genau so groß laut CAJA. Oder spiegelt eine Verknüpfung die Größe des Ziels ? Kriege ich nicht heraus.

Unter Windows waren Verknüpfungen nur winzige Files.

 

 

Linux MINT – Verknüpfung über Verknüpfung ?!

Was ist das denn für ein Effekt ?

Am Desktop, tschuldigung “Schreibtisch” habe ich ein paar Verknüfpfungen liegen. Diese verweisen auf den Windows Ordner “Eigene Dateien”. Hat auch ewig funktioniert.

Zusätzlich habe ich eine Verknüpfung am Desktop liegen, die direkt den Ordner Eigene Dateien öffnet. Der Name dieser Verknüpfung ist “Verknüpfung mit Eigene Dateien”. Weil ich ordentlich bin will ich mal wieder das “Verknüpfung mit” tilgen.

Danach funktionieren plötzlich die anderen Verknüpfungen nicht mehr !! Es kommt eine Meldung “Diese Verknüpfung kann nicht mehr verwendet werden, da ihr Ziel “….pfad…TEST.odt” nicht existiert.

Häää, unter Windows sind Verknüpfungen vollkommen eigenständige Objekte. Warum hat bei Linux die Namensänderung der einen Verknüpfung mit dem Ordner “Eigene Dateien” Auswirkungen auf die Funktion der anderen Verknüpfungen, deren Zielpfad sich real nicht geändert hat ?!

OK, im Pfad der anderen Verknüpfungen taucht komischerweise folgendes auf “….pfad…/Schreibtisch/Verknüpfung mit Eigene Dateien/TEST.odt” auf. Die Verknüpfungen gehen also wieder über eine Verknüpfung.

Aber ich habe die Verknüpfungen doch direkt von den Zieldateien erstellt, warum nehmen die plötzlich den Umweg “Schreibtisch/Verknüpfung mit Eigene Dateien” ? Warum nehmen die nicht den direkten Weg zum Ziel ?

OK, ich stelle fest, das wenn ich Eigene Dateien mit der Verknüpfung vom Desktop aus öffne steht oben im CAJA Pfad “Verknüpfung mit Eigene Dateien” und das wird dann auch in den Pfad der nun erstellten Verknüpfung eingebacken. Gehe ich direkt mit CAJA in den Zielordner /mnt/kryptische-Laufwerkskennung/Eigene Dateien bleibt auch die dann erstellte Verknüpfung clean/direkt.

Boah, ist das doof, anstatt den absoluten Pfad zu benutzen.