Es ist mal wieder zeit zum Meckern an Linux (Mint) und verschiedenen Anwendungen.
Bei Mint (Mate) fällt mir immer wieder der Datei-Speichern/Öffnen Dialog negativ auf. Egal aus welchem Programm man speichern möchte, es ist häufig der vorgegebene Filenamen schon komplett markiert und man denkt wenn man los Tippt wird das logischerweise überschrieben. Nö, bei Windoof konnte (kann) man sich darauf verlassen, bei Linux eben nicht.
Überhaupt muß man höllisch aufpassen welches Fenster gerade aktiv ist. Vor geraumer Zeit ist es mir (wegen vorhandener Windows Routine) schon mehrmals passiert das ich ungewollt Dateien löschte wegen der irrigen Annahme ein bestimmtes Fenster sei aktiv. Stattdessen war ein anderes Fenster aktiv und ich löschte (Ctrl + A/Entf/ENTER) dessen Files.
Oft fällt auch auf das sich offensichtlich KEINER mal Gedanken um die TAB-Reihenfolge der Feld/Button-Abfolge macht. Also versuchte ich es bei Linux kaum noch mit TAB.
Ganz schlimm finde ich auch das Verhalten verschiedenster Programme eben beim Speichern. Immer und immer wieder ist man gezwungen bestimmte Ordner mit der Hand zu suchen, das kostet wertvolle Zeit und nervt sehr. Ganz besonders fällt hier GIMP auf. Bekannte Ordner scheinen für das Programm Schall und Rauch zu sein. ShotCut geht, hat man einmal einen Ordner gewählt. Aber selbst dafür ist GIMP zu doof.
Oder was beim Windows Datei-Dialog ging war mal eben eine Datei im Dialog umzubenennen und danach noch seine Speicher-Aktion fortzuführen. Geht in Linux gar nicht.
Ich arbeite wenn möglich mit der Tastatur und folgendes ist auch total irritierend. Seit Jahren ist es so, man kopiert/verschiebt was und der Dialog “Dateikonflikt” geht auf. Ich klicke auf den Pfeil “Einen neuen Namen für das Ziel wählen”, schon der vorgefertigte Name ist markiert und man kann wirklich direkt los tippen. ABER !! Warum reagiert der Dialog dann nicht auf ein RETURN ?!?!? Man muß die Maus nehmen und umbenennen klicken, FAIL
Gerade verschiebe ich 2 Dateien vom Desktop in einen Ordner auf Demselben. Dann will ich wieder eine leere Datei am Desktop erzeugen und sehe kurz das beide Dateien noch dort sichtbar sind !! Eine Sekunde später verschwinden Sie dann…Okayyyy
Die Taskleiste ist seit jeher eine Katastrophe. Solange man nichts verändert ist alles OK. Heute mal wieder seit langem die Dreistigkeit besessen EIN Icon zu verschieben. Ja, das Icon wird verschoben, sogar an die richtige Stelle. Nach dem nächsten System-Start wurden dadurch automatisch mehrere andere Icons einfach um positioniert. Ich weiß schon warum ich DER Leiste nicht traue.
CAJA hat seit Jahren immer wieder das Problem der CPU-Auslastung. Meist läuft alles unauffällig und gut. Dann wieder kommt man eine Weile später wieder zum PC und CAJA lastet die CPU aus. Nach dem Prozess beenden ist direkt alles wieder gut, nur sind dann auch die Datei-Fenster weg und müssen neu geöffnet werden. Eben wieder, ich lasse ShotCut eine TV-Aufnahme Platz sparend neu Encodieren, komme wieder zum Rechner und sage “der ist aber laggy”. Oh, CAJA lastet mal wieder die CPU aus….
Oder gerade eben hatte ein Ordner noch über 24GB frei. Ich codiere das Rohmaterial um, lösche die *.ts Riesen-Datei und leere den Papierkorb. Trotzdem plötzlich nur noch 5,6GB frei, egal was ich mache. NEUSTART und es sind wieder besagte 24GB !! Ein wirklich rätselhaft logisches System.
Echt krass wäre es im übrigen könnte man vorgefertigt auf einen Schlag mehrere bestimmte Ordner öffnen.
Das Thema mit den CAJA Hängern hatte ich vor Jahren mal extrem bis ich heraus fand, das sich das System an verlinkten Files am Desktop auspowerte. Verschiebt man die 3 Links, alles wieder normal. Aber normal ist das nicht.
ShotCut
Ist mein bevorzugter Video-Editor aus Mangel an brauchbaren Alternativen.
Für ShotCut muß ich eine eigenen Absatz schreiben, weil es einfach nicht besser wird. Seit ich weiß nicht wie vielen Versionen nun ist es so das sich sichtbar kaum etwas verändert/verbessert.
Es ist z.B. beim Filter “Größe, Position und Drehung” nicht möglich vom Positions X-Feld mit TAB zum nächsten Feld zu springen. Immer ist man gezwungen die Maus zu verwenden. Das Werte ziehen mit der Maus hat sich auch n.n. rum gesprochen.
Oder etwas ganz simples, nämlich eine Komposition final zuzuschneiden. Einfach Rahmen drüber ziehen und gut ist. NEIN, man muß erst recherchieren wie groß denn wohl die sichtbaren Video’s sind um dann selber zu berechnen welche x/y Größe man in einem neu zu kreierenden Videomodus erstellt. Eine absolute Frechheit. Nix gegen Videomodi, ich benutze die oft wenn ich “vorher” weiß was ich will. Oft aber bastelt man irgendwas zusammen, sieht leere schwarze Ränder oben/unten/links/rechts und will nur Croppen. NÖ !!
Timeline vertikales Scrolling sollte mit dem Mausrad gehen, NEIN, man muß extra auf den Scrollbalken ausweichen.
Heute ein Objekt nur um wenige Grad gedreht, wurde in den Schlüsselbildern bis Anschlag gedreht. Also anstatt von 0 auf 10 Grad dreht sich das Animierte Objekt von 0 bis 360 Grad, was soll der Mist ?
Ganz schlimmer Schlüsselbild “Editor” (kann man den überhaupt so nennen ?). Absolut nicht die kleinste Luxus Funktion, ey das sind einmalige Denk-Prozesse würden aber vielen das Leben erleichtern.
Keine mehrfach-Auswahl von Key-Frames möglich. Kein Timestretch eines Key-Frame Bereichs. Ein Key-Frame kann nicht mal an einem Bestehen vorbei geschoben werden. Warum kann man Keyframes nicht invertieren ? Warum werden Key-Frames nicht mit skaliert wird ein Video-Gedehnt. Warum ist es eigentlich nur möglich ein Video durch Eingabe einer Zahl zeitlich zu dehnen ? Warum kann man Keyframes nicht kopieren ? Warum gibt es keine Bezie-Kurven zwischen Keyframes anstatt dieses unsägliche “Geglättet”. Das ist alles so frustrierend ungenau. Mit Kurven hätte man die Beschleunigung direkt im Auge.
Wo bleibt das Version 22 “Wilma” Upgrade ?
Schön das man durch Googeln herausfinden muß, das es bereits seit geraumer Zeit eine Linux MINT 22er Version “Wilma” gibt. Leider wird diese in den System-Eigenen Aktualisierungen NICHT angeboten.
OK, laut einem (Manuell Upgrade) YT Video vom August 2024 hakelt es noch hier und da und man solle bis Herbst warten. Nun ist es 11/2024, mehr Herbst geht nicht.
Da wünscht man sich animierte Masken und das beherrscht Glaxnimate sehr gut. Das wieder einmal kuriose ist, Glaxnimate kommt bei der ShotCut Installation mit auf’s System, erscheint aber nirgendwo als installiert. Eigentlich nicht weiter schlimm, denn ShotCut wird recht oft aktualisiert (hat das auch nötig) und bringt immer wieder ein aktuelles Glaxnimate mit.
Was ist nun der Grund für meinen Ärger …
Ich lade EIN kleines Video in ShotCut, füge per Filter eine Glaxnimate Maske hinzu und klicke Neu/Bearbeiten in dessen Einstellungen. Glaxnimate startet, das Video ist dort direkt zu sehen ich zeichne eine komplexere Maske ein, klicke auf den REC-Button und verändere die Masken-Form bei bestimmten Keyframes.
Alles gut soweit, leider passiert nach einer kurzen Weile folgendes. Das Video verschwindet optisch einfach komplett, Glaxnimate und die Maske läuft aber wunderbar weiter. Leider ist ohne Video aber kein weiteres Arbeiten möglich. In der Sekunde als das Video verschwindet, wird auch ShotCut beendet, ohne Meldung, NIX. Im SysLOG steht auch nichts weiter.
Bisher habe ich immer ein aktuelles AppImage benutzt. Ich glaube weil die offiziellen MINT Updates immer hinterher hingen. Da aber aktuell die neuste ShotCut Version 24.09.13 auch in der Anwendungsverwaltung steht installiere ich ShotCut mal richtig.
Leider bringt das auch keine Besserung.
Dann kommt der Gedanke “Glaxnimate ist doch ein ganz normales Programm – installier das mal parallel”. Klappt, ich starte Glaxnimate “standalone” und versuche mal eben das besagte Video zu öffnen … geht nicht weil Glaxnimate scheinbar nur mit Bildern umgehen kann.
Demzufolge ist ShotCut dann wohl so etwas wie ein Frame-Server, der Glaxnimate live mit Bildern vom Video versorgt. Folge ist, stürzt ShotCut ab, gibt’s auch keine Bilder mehr.
Und herauszubekommen warum ShotCut abstürzt ist leider unmöglich … ich würde sooo gerne eine animierte Maske verwenden…
Testweise nehme ich ein anderes Video, auch nach malträtieren Desselben mit Glaxnimate keine Probleme.
Es scheint aber so zu sein das Glaxnimate selber KEINE Video-Files öffnen kann.
Nachdem nun endlich Windows 11 installiert wurde fällt einem schon der Unterschied 4K zu 2k Auflösung auf.
Für MINT ist es auch NULL Problem auf 4K umzuschalten. Ich schraube nur in den Bildschirmeinstellungen das Scaling von 100 auf 200% hoch, das war’s alles passt. Icon/Schrift-Größe wie immer nur gestochen scharf. Da die Maus nun viel zu langsam ist muß ich den Regler “Beschleunigung” ganz nach rechts auf “Schnell” schieben.
Leider folgt Shotcut, eines meiner Liebling-Proggie’s nicht der Vorgabe, alles ist viel zu klein. Das Shotcut der Systemvorgane nicht folgt liegt daran das es mit Qt entwickelt wurde.
Recht schnell entdecke ich, das man hinter dem Start-Befehl Optionen angeben kann.
Qt – Kommando Zeilen Optionen
Die Richtige ist diese :
–QT_SCALE_FACTOR 2
Bei mir ändere ich den Start-Befehl meines AppImage ab in :
Genau in der Sekunde als ich das “–QT_SCALE_FACTOR 2” dahinter geschrieben habe (noch nicht “Schließen” geklickt) wird der Bildschirm plötzlich SCHWARZ – wasn jetzt los …
Kurz darauf stelle ich mit den NVIDIA-Setting fest, Grafikkarte überhitzt 96 Grad, äääh OK
Nach dem tollen CMOS-Clear vor einigen Tagen hatte ich ALLE Lüfter auf Lautlos gestellt. Warum aber drehen sich die beiden GraKa-Lüfter gar nicht mehr, Kabel steckt am Mainboard (wer das nicht versteht, GraKa-Lüftersteuerung defekt – Kabel mit Bastelei an’s Mainboard gebracht).
Ich stecke die ausgebaute GraKa mal an den CPU_Opt Anschluß, läuft doch klasse, volles Rohr. Wieder an den Sys_FAN 2 angesteckt, läuft doch, warum eben nicht ?!
Ich justiere noch die Drehzahlen jedes Lüfters ein, fertig.
NVIDIA-Setting zeigt 45 Grad (draußen ist’s heiß) im Ruhezustand.
Nun teste ich mal die 4k Auflösung …
Kurz darauf – ach geht ja nicht auf Dauer wegen dem SimpleScreenRecorder, der ja dann immer mit zu großer Datenmenge aufzeichnet. Wieder zurück zur 2k Auflösung.
Endlich tut sich mal was bei ShotCut, inzwischen mein Lieblings Video-Schnittprogramm. Was aber nicht heißt es kann viel. Es hält mich gerade so bei Laune.
Warum sage ich das ?
Weil es einerseits ordentlich viele Filter gibt, aber absolut nichts luxuriöses dabei ist. Ich denke hierbei immer an Adobe After Effects CS2. Dort hatte man Motion-Tracking, konnte Freihand-Masken per Motion Tracking animieren usw.
Ich ziehe mir ein AppImage der ShotCut Beta V 23.04 welches nach ersten Tests noch sehr viele Fehler enthält.
Optisch hat sich schon einmal nix getan außer das Settings/Themes nicht mehr gibt und damit ein Dark-Modus nicht mehr möglich ist, oder doch. Angeblich folgen das SC Thema nun den Linux System-Settings, bei mir ein Dark-Theme. SC aber ist fröhlich HELL.
Neue Filter
Speed:Forward Only und Speed:Forward & Reverse besser nutzbar als Time Remap.
Es können nun Filter-Set’s gespeichert/geladen werden, damit man nicht immer wieder die gleichen Tätigkeiten per Hand tun muß.
Beim kopieren von Filtern können nun Namen vergeben werden und Sie können gespeichert werden.
Endlich ein Motion Tracker Filter. Man setzt einen Tracking-Point und läßt den analysieren. Leider gibt es hierbei keine Live-Verfolgung so das man eingreifen könnte wenn der Tracker abwandert. Trotzdem scheint der Tracker ordentlich zu arbeiten. Dieser Tracker hat einen Namen und der kann per “Load Keyframes from Motion Tracker” Button in folgenden Filtern angewendet werden :
Corner Pin
Crop: Rectangle
GPS Text
Mask: Simple Shape
Size, Position & Rotate
Size & Position (GPU)
Spot Remover
Text: Rich
Text: Simple
Timer
Auch kann jeder Motion Tracker auf andere Clips angewendet werden z.B. um ein Objekt/Video einem Tracker folgen zu lassen.
ShotCut 24
Ist mir bei älteren Versionen so nie vorgekommen. ShotCut 24 scheint irgendwo mächtig große temporäre Arbeits-Dateien anzulegen.
Habe auf einer SSD nur wenige GByte frei, kopiere dorthin vom TV aufgenommenes Rohmaterial (*.ts) um das in H.264 zu encodieren. Danach lösche ich die *.ts-Files (Mülleimer gelehrt) ABER es wird kein Speicherplatz auf der SSD freigegeben. Somit kann ich kein neues Rohmaterial dorthin kopieren.
Zuerst hatte ich MINT (Wilma) in Verdacht, aber ShotCut ist der Schuldige. Beende ich ShotCut einmal wird der Speicherplatz sofort freigegeben.
ShotCut 23.06.14
Viel tut sich ja nicht bei ShotCut.
ShotCut kann immer noch kein Smoothing im Sinne von Zwischenbildberechnung (ich sag nur ffmpeg).
Der Filter Stabilisieren scheint recht gut zu arbeiten, das zusammen mit dem genannten Smoothing wäre klasse.
Text einfach hat eine echt blöde Handhabung. Ich erzeuge immer eine eigene Videospur dafür. Darin muß man scheinbar einen Background legen, es reicht hier ein einfarbiges Minibildchen z.B. in schwarz. Ohne dieses Bildchen kann man den Text leider nicht sehen !! Das schwarz vom Hintergrundbild entferne ich per Chroma-Key.
Trotzdem bleibt die Handhabung ein Krampf. Will man den Text ändern, gibt es dafür KEINE Funktion. Es bleibt nichts anderes übrig als weitere Text einfach Filter anzulegen und diese dann per Key-Framing soft oder abrupt aus/ins Bild zu bewegen. Ein immenser Aufwand.
Die Maus-Präzision im allgemeinen ist sehr ungenau. Oft klickt man in der Filterliste ganz klar einen Filter an, der aber erst aktiviert wird wenn man zuvor einen schon einen anderen aktiven Filter anklickte.
Zieht man z.B. eine Clip nach rechts aus dem Fensterbereich heraus, scrollt die Zeitleiste nicht von selber weiter. Vorgang muß abgebrochen werden, manuell nach rechts scrollen, dann den Clip bewegen/dehnen.
Das Clip-Ende ziehen ist oft besonders hakelig. Erstaunlich das ShotCut unter Windows wesentlich besser zu bedienen ist. Dachte immer ShotCut wurde auf Linux entwickelt.
Ein Rippel-Delete hat für nachfolgende Clips ungewollte Auswirkungen, weil alle Clips danach leicht nach links rutschen.
Ständig ist man zwischen Zeitachse und Schlüsselbildern am hin und herschalten.
Warum ist ShotCut nicht in der Lage einen Clip zeitlich zu stretchen. In den Clip-Eigenschaften gibt es ja schon die Geschwindigkeit. Gibt man hier anstatt 1,0 z.B. 0,5 ein dauert der Clip doppelt so lange. Es muß unglaublich schwierig sein sowas als Time-Stretch zu programmieren. Und bitte …
…wenn ihr Programmierer schon sowas macht, denkt daran, das die (mühevoll gesetzten) Keyframes MIT gestretcht werden. Kann auch nicht so schwer sein. Oder schon mal dran gedacht, das die Keyframes eines Clips der “Umgekehrt” wird mit umgekehrt werden ?! Hammer, muß man alles von Hand wieder richten.
Was mir auch tierisch gegen den Zeiger geht, dieses manuelle anpassen des Ausgangsformat (Breite/Höhe). Warum kann man nicht einfach einen Frame aufziehen, fertig.
Zahlen Eingabe-Felder sind auch eine Katastrophe, entsprechen keinen Konventionen. Ich erwarte bei drücken von TAB, das die nächsten logischen Felder angesprungen werden, tun Sie nicht. Ich erwarte, das sich eine Eingabe/Korrektur an seit 35 Jahren etablierte Konventionen hält, tun sie überhaupt ganz und gar nicht.
Ich mag ShotCut wirklich sehr. Aber die Faulheit der Programmierer tritt sehr stark zu tage. Man merkt es einfach wenn Jemand mit gedacht hat. Benutzt ihr eure Software auch mal selber ?!
JA, dann müsste selbst dem größten Nerd auffallen hier fehlt es an allen Ecken und Enden.
Da fällt mir noch ein was ist eigentlich mit Lichtquellen zum nachbeleuchten von Videospuren ?
Motion Tracking
Absolut lächerlich die Implementierung.
Seit 2h versucht eine 2. Videospur einem Tracker (Analyse der 1. Videospur) folgen zu lassen. Das war in der 1. Stunde meiner Arbeit auch möglich. Dann jedoch verließ ShotCut den Pfad jeglicher Logik.
Was erstaunlich gut funktioniert ist der Tracker selber. Am Anfang eines Video’s einmal platzieren, dann analysieren lassen.
Schade ist das man beim Analysieren nicht live zusehen kann, denn weder das Tracker-Quadraht noch das grüne Preview-Quadraht folgen dem Geschehen. Und das trotz gesetztem Preview-Haken.
Wie soll man so erkennen ob der Tracker plötzlich abweicht ?!
Egal, ist die Analyse fertig, darf der geneigt User wenigstens dem grünen Preview-Quadraht folgen, das leider keinen Mittelpunkt hat, auch egal.
Im 2. Video dann den Filter Größe, Position und Drehung hinzufügen und “Load Keyframes from Motion Tracker” klicken.
Dort den Tracker wählen und Anwenden klicken.
Wie oben erwähnt war ich am Anfang begeistert, ein Bild auf der 2. Videospur folgte wunderbar dem Tracker. Den Zoom und die Drehung konnte ich manuell einstellen und das blieb auch.
Dann bin ich ja gleich fertig ……………… Nö
Denn plötzlich fing ShotCut an NICHTs mehr nach Wunsch auszuführen. Motion Tracker Daten wurden überhaupt nicht mehr geladen (dauert immer einige Sekunden). Anstatt nur die Position zu übernehmen wurde plötzlich immer der Zoom-Faktor in jedem Frame überschrieben.
Bei jedem normalen Programm könnte man nun sagen “lösche ich eben nur die Zoom-Daten, setze einmal den Zoom manuell. Geht nicht in ShotCut wegen dem ausufernden Bedienungs-Kompfort.
Also die 2. Videospur folgte NICHT mehr dem Tracker und deren Zoom-Faktor wurde immer überschrieben.
Es half dann die Filter (Motion Tracker/Größe, Position und Drehung) zu löschen und neu zu erstellen. Trotzdem schaffte ich es nicht das der Zoom der 2. Videospur unberührt blieb.
Oh, eine neue Version 23.07.29 direkt laden … alles wird gut …
hahahaaaaaaa
Neue Version 23.09.29 – alles wird gut (selten so gelacht)
Was ist das ein Drama, tun die Programmieren überhaupt mal irgend etwas verbessern anstatt zu verschlimmbessern ?!
Man kann sich nur noch wundern, wo soll ich anfangen …
der Speicher-Dialog braucht nun Sekunden um überhaupt mal aufzugehen
in der Zeitleiste ist KEIN horizontaler Scrollbalken zu sehen – wie soll man bitte so SCROLLEN ?
gebe einen vorhandenen Dateinamen nochmal zum Speichern ein – es kommt KEINE Warnung, alte Datei wird enfach überschrieben
ShotCut ändert einen eben eingegebenen Dateinamen immer wieder in den Projektnamen um, was soll das ?
Time-Remap muss von Idionen programmiert worden sein. Absolut unverständliches “Handling”
Masken-Handling per 3fach Eintrag in Filtern (Maske erzeugen mit Glaxnimate, dann Filter hinzufügen, dann Maske anwenden) ist viel zu umständlich
… könnte ewig so weiten schreiben.
Es ist wirklich enttäuschend, wie wenig Enthusiasmus der Programmierer in ShotCut einfließt.
Man spürt an vielen Funktionen, das keiner Lust hat es dem User angenehmer zu machen etwas eigentlich einfaches durchzuführen.
JA, der Programmieren müsste sich dann EINMAL Mühe geben, aber dafür haben es danach endlos viele User einfacher, es würde endlich mal Spaß machen.
Z.B. wähle ich einen Clip, kopiere Ihn in die gleiche Spur und kehre diesen um (Eigenschaften/Umkehren). Der Original-Clip ist noch so lange ok wie man ihn nicht verrückt. Verrückt man diesen, ändert sich plötzlich dessen Start-Punkt im Video. Muss man nicht begreifen.
Nach wie vor keine brauchbare Parameter-Änderung per Tastatur-Eingabe weil es keinen zu interessieren scheint, das auf ein X-Feld ein Y-Feld fokussiert (TAB-Taste) werden müsste. Testet ihr auch mal selber was ihr hier abliefert ?!
Nach wie vor eine Katastrophe, die Schlüsselbild Bedienung. Es ist nicht möglich mehrere Schlüsselbilder mit der Maus zu markieren/verschieben/löschen. Von einer zeitlichen Skalierung hat scheinbar auch noch nie Jemand was gehört. Eine automatische Schlüsselbild-Umkehr scheint auch unmöglich wenn man ein Video umkehrt.
Es ist ja nicht mal möglich ein Schlüsselbild an einem Anderen vorbei zu ziehen.
Davon abgesehen wären Curves extrem hilfreich von wegen Beschleunigung/Abbremsen von Video-Bewegungen. Und in dem Zusammenhang wäre eine Zwischenbild-Funktion (Video-Smooth) ein Traum. Das ist übrigens schon in ffmpeg enthalten.
Immer wieder nervt auch, das man das Ausgangsvideo-Format (am besten schon vorher) weiß. Man soll also Hellsehen können. Passt es am Ende nämlich nicht, dann viel Spaß beim manuellen Neu-Skalieren aller Clips.
Warum gibt es keine Zuschneiden Funktion für die finale Video-Größe ?
In reiner Verzweiflung (Kdenlive/Flowblade/Olive)
Die Hoffnung stirbt zuletzt, also probiere ich noch mal Kdenlive.
Allerdings habe ich daran schlechte Erinnerungen. Das Programm wirkt kalt, überfrachtet, stürzt ab, ist total buggy usw.
Egal, nach gefühlt 1 Jahr installiere ich die neuste Version 23.8.1
Und es ist alles wie eh und jeh (Oje) :
diese ekelig kleinen Effekt Fensterchen mit unbegreiflichen Linien und Punkten ohne jegliche Erklärung oder intuitive Bedienung
warum steht der komplett Pfad im Filename-Feld ? So ist man gezwungen vorsichtig den Filenamen zu sezieren ohne den Pfad zu killen
ein simpler Effekt “Kanten zuschneiden” bewegt die Position des Videos gleich mit – wozu bitte ?
der verdammte Clip-Monitor ist vom Projekt-Monitor kaum zu unterscheiden und wer braucht den überhaupt ?
finde immer noch keine Funktion um Spuren umzusortieren – macht Spaß die Clips manuell auf andere Spuren zu heben
ein simpler Schnitt mit Schere erfordert immer ein zweites anfahren der Position, die man mit dem Cursor schon angefahren hatte
ein Text-Effekt kann KEINEN mehrzeiligen Text enthalten
oft erscheinen keine Maus-Over Hints bei diesen Hieroglyphen-Icons
Effekte viel zu komplex z.B. beim Sharpen oder Noise-Effekt (eine einzige Zahlenwüste anstatt was ein normaler Mensch sehen will
Rendern nutzt CPU nur zu 50% aus ist echt mal langsam
Flowblade 2.10.4.4
Sieht brauchbar aus, ist schnell, geht mir aber nach kurzer Zeit total gegen den Strich. Dafür hat das Programm eine Zwischenbild-Funktion, ja mei.
Olive 0.1.2
Allein die Versionsnummer müsste einen schon abschrecken.
800MB hat die Installation, das Programm müsste ja hyper luxuriös sein und krass aussehen … Nö
Mich nervt allein schon der Export. Parameter werden immer wieder zurückgestellt. Der Pfad muß jedes mal wieder angeklickt werden, Dateiname merkt sich das 800MB Proggi auch nicht.
Was aber gar nicht geht ist, das Teil rendert schwarze Frames ein wo keine sind, untauglich.
LINUX ist bei den freien Video-Editoren echt eine kleine Katastrophe. Man ist abhängig von der Güte der Programmier-Gemeinde. Und die läßt sich offenbar nicht gerne was (gut gemeintes) sagen.
Zum einen kennen die absolut keinen Zeitdruck. Und selber testen die ihren Auswurf auch wohl sehr selten. Denn sonst müssten einem viele Dinge quasi direkt auffallen.
Macht man ein paar Verbesserungsvorschläge wird man schön zurechtgewiesen. “Kannst ja selber mit Programmieren” … hab ich aber weder Lust noch das Können. Habe aber früher Programmiert in BASIC/Assembler/Pascal und weiß durchaus was das für eine Arbeit ist.
Es sind oftmals nur Kleinigkeiten an der GUI wird aber auch nach mehreren Updates nicht korrigiert.
Erwarte ich zu viel vom Leben, wenn ich es seit 35 Jahren gewöhnt bin das TAB zum nächsten (sinnvollen) Parameter springt. Ich sage nur “nach x kommt y”. ShotCut z.B. springt irgendwo hin, kein Sinn zu erkennen. Das ist Programmier Grundwissen. Schnelle Bedienung mit der Tastatur ist immer von Nutzen.
Allgemeines Linuxianer Verhalten
Grundsätzlich kann man z.B. in Linux-Foren allgemein erkennen was für elitäre Personen diese Linux-Profis sind.
Da stellen einfache Leute simple Fragen und geben auch oft zu Anfänger zu sein. Sehr häufig werden die erstmal nach allen Regeln der Kunst zusammen gefaltet :
brauche weitere Angaben über dein System (auch bei Fragen die gar nicht tief gängig sind) – sonst keine Ratschläge
hast du schon mal das ganze Internet durchsucht bevor du es wagst hier eine Frage zu stellen
Dann folgen Tiraden von wegen “keine Ahnung”, schreib dir ‘n Skript oder mach’s um 5 komplizierte Ecken rum…ganz selbstverständlich für einen Nerd.
ShotCut 25.03.29
Unfassbar, das es auch nach vielen Updates immer noch nicht möglich ist mal eben die Video-Ausgabe Auflösung einzustellen.
Die verdammte Videomodus/Automatisch-Funktion bezieht sich warum auch immer auf ein zuletzt bearbeitetes Projekt, wer brauch so was ?! Logisch wäre zumindest wenn automatisch auf aktuell geladenes Footage einjustiert würde.
Ich wäre ja schon froh, wenn es überhaupt eine Funktion gäbe um wenigstens EIN Quell-Material automatisch einzupassen (geschweige denn auf beliebig Viele).
Aber NEIN, selbst bei EINER Quelle muß man selber unter Eigenschaften die Größe ablesen und ein neues Video-Profil erstellen.
Das ist sooo erbärmlich !!
Oder auch das es immer noch keine Kunktion gibt um wie bei AVIDEMUX Quellmaterial RAW durchzuleiten (Copy), ohne Verluste durch ReCodierung. So eine Funktion müsste doch geradezu trivial zu integrieren sein. GeMuxt wird doch endlich so oder so.
ShotCut ist inzwischen eines meiner “Lieblings” Video-Editoren. Chaotisches Layout und Bedienung es gibt aber auch Lichtblicke.
Eben das neuste AppImage 22.09.23 geladen. Ich habe mir unter Dokumente einen Ordner PROGRAMME erstellt. Dort schmeiße ich AppImages rein, mache Diese ausführbar (Rechtsklick/Eigenschaften/Zugriffsrechte). Irgendwie habe ich es geschafft eine Taskleisten-Verknüpfung zu erstellen. In Deren Eigenschaften biege ich einfach das Ziel des Befehls (Auswählen) auf das neue AppImage um, fertig ist das “Update”.
Negatives
Oh, da gibt es einiges.
Parameter Eingaben
Z.B. verschieben/positionieren eines Videos mit dem Filter “Größe, Position und Drehung”. Man ist gezwungen das Objekt per Maus (unpräzise) zu verschieben oder durch Zahleneingabe.
Zahleneingaben sind in ShotCut extrem undurchschaubar weil unkonventionell im Vergleich zu üblichen Verhaltensweisen. Das Wichtigste aber fehlt, nämlich Mausklick auf einen Zahlenparameter und Diesen per Mausbewegung verändern. Geht nicht, das ist extrem schade. So hätte man Präzision und es ginge schnell.
Per TAB mit der Tastatur mal eben die x/y Koordinaten eintippen, geht nicht weil der Cusor sich nicht aktiviert (ENTER Taste bei blauer Umrandung geht nicht). Oh, mit den Cursor Tasten kann man die Zahlen in Einer-Schritten verändern. Leider gibt es keine Taste (SHIFT, ALT, Strg) um die Schrittweite zu erhöhen. So sitzt man morgen noch vorm Rechner.
Und es ist noch schlimmer Cursor hoch/runter verändert den Wert, Cursor links/rechts läßt den Cursor im Zahlenfeld wandern. Viel besser wäre es ALLE Cursor-Richtungen mit der Objekt-Position zu koppeln.
Wir halten fest, Zahleneingaben sind nervig, da Sie keiner Standard -Konventionen entsprechen, Zahlen per Maus-Slide verändern geht nicht und Veränderungen per Cursor sind gefühlt eher Zufall als programmiert.
User-Interface
Viel zu variabel, braucht Keiner. Für mich haben Dinge immer an gleicher Stelle zu sein, sonst muß ich Sie suchen. In ShotCut kann man sich jeden Hauptfenster Unterbereich selber durcheinander würfeln. Außerdem sind Bereichs Grenzen kaum zu erkennen.
Ein ziemlich chaotisches UI wenn man’s nicht kennt.
Videomodus
Die absolute Katastrophe bis man es endlich mal begreift, und auch danach unschön.
Wie oft schon habe ich unter Videomodus ein neues Profil hinzugefügt und war immer der Meinung die Auflösung ist die Finale Auflösung meines Video’s. Ausschlaggebend ist aber das Seitenverhältnis.
Stellt man z.B. 540 x 1080 und ein Seitenverhältnis 1:2 ein alles gut weil 1080/2=540 ist. Leider gibt es beim Seitenverhältnis keine Komma-Zahlen, so das man in ein bestimmtes Schema gezwungen wird.
WARUM muß ich vorher wissen wie groß das finale Video werden wird. Ich würde viel lieber mehrere Videospuren befüllen, die Videos positionieren/zoomen und am Ende einfach insgesamt “zuschneiden” auf die finale Video-Größe.
Schlüsselbilder
Animationen sind recht einfach zu erstellen, deren Verwaltung per Schlüsselbilder ist aber echt mal Steinzeit.
Schlüsselbilder lassen sich nicht über ein daneben Liegendes hinweg verschieben
Schlüsselbilder lassen sich nicht duplizieren
Mehrere Schlüsselbilder lassen sich nicht mit der Maus markieren
somit muß man z.B. den Schlüsselbildtyp für jedes Schlüsselbild einzeln einstellen. Verschieben/kopieren mehrerer Schlüsselbilder geht damit natürlich auch nicht
Die Reihenfolge der Schlüsselbilder lässt sich nicht umkehren
warum gibt es keine Timestretch Funktion für Schlüsselbilder ?
warum dehnen/stauchen sich Schlüsselbilder nicht mit, wenn man unter Eigenschaften/Geschwindigkeit die Dauer eines Videos verändert ?
warum wird nicht wenn man ein Video “umkehrt” auch die Reihenfolge der Schlüsselbilder umgekehrt ?
Bezier Kurven zwischen Schlüsselbilder wären auch nicht schlecht
Alles in allem ist die Bearbeitung der Schlüsselbilder ein Krampf.
COPY (verlustfreies Schneiden)
Warum gibt es keine Möglichkeit wie in AVIDemux unter Video-Codec “Copy” einzustellen ? So kann man ein Video nicht verlustfrei zerschnippeln und wieder zusammensetzen.
Das kann doch nicht so schwer sein, verdammich …
Teilbereich Rendern
Es gibt keine Möglichkeit nur einen Teil (zum testen) eines Projektes zu Rendern, warum ???
DOCH gibt es per Marker. Einfach einen Marker setzen und den per STRG + Maus festhalten ziehen. Dann unter Exportieren bei Von den Marker wählen. Scheinbar muß man das bei jedem Export anwählen neu selektieren.
Filter
Klasse ist das man Filter auf eine ganze Spur und/oder auf die einzelnen Clips ziehen kann. Nur sollte man dran denken, wenn mal wieder etwas sehr schief aussieht. Dann hat man meist Filter doppelt gesetzt.
Nö, an den Filtern gibt es so erstmal nichts zu meckern, außer das wichtige fehlen.
Z.B. ist es nicht möglich bestimmte Bild/Video-Bereiche zu verzerren. Es gibt nur ein allgemeines Verzerren, welches auf den gesamten Clip (Bild/Video) wirkt.
Timestrech
Ich stretche/stauche Clips oft unter Eigenschaften/Geschwindigkeit per Zahleneingabe bis in die 3. Kommastelle. Macht “echt” Spaß.
Warum also gibt es nicht ein Timestretch per Maus am Clip. Es dürfte doch ein einfaches für die Programmierer sein die Geschwindigkeit automatisch per Formel auszurechnen.
Davon abgesehen es wäre ein Traum wenn gleichzeitig (auf Wunsch) Zwischenbilder berechnet würden. Ich sage nur “ffmpeg….minterpolate”
Animierbare Masken mit weichen Kanten
Freihand gezeichnete Masken mit beliebig weichen Kanten per Keyframes animierbar. Dazu müsste aber erstmal das Keyframe Handling deutlich verbessert werden.
UNDO
Undo scheint sich nur für höhere Funktionen zu interessieren. Kleinigkeiten wie Zahlenänderungen in Filtern fallen hinten runter.
SPUR-Management
Traurig, das man eine Spur nicht einfach per Drag ‘n Drop umsortieren kann. So muß man oftmals die Clips selber umherschieben (was ganz gut geht). Und warum kann man neue Spuren nicht an beliebiger Stelle dazwischenballern. Diese werden immer OnTop drauf gestapelt.
Videomodus
Ich rätsel immer noch warum ich oft 3 bis 5 Versuche brauche um das Ausgabe-Video in’s richtige Format (Abmessungen/Ratio) zu bekommen. Ist es einmal eingestellt und man zieht weiter TV-Aufnahmen gleichen Format’s in die Zeitleiste alles OK.
Mein Problem ist das der Automatismus durchaus die Vorschau direkt in’s richtige Format rückt. Leider werden die Daten unter Exportieren/Erweitert/Video nicht angepasst. Sowohl die dortige Auflösung als auch das Seitenverhältnis bleiben (meist falsch).
Gehe ich z.B. nach dem einfügen ein HD-Clips auf Videomodus/HD 720p 50 fps alles korrekt, für HD.
Ziehe ich danach einen SD-Clip auf die Zeitleiste, gehe auf Videomodus/Automatisch, wird zwar der Clip in der Vorschau angepasst, nicht aber das Export-Format. Deswegen wähle ich mal Videomodus SD Pal. Nun steht Exportieren/Video 720 x 576 4:3 ich korrigiere manuell auf 16:9, die Auflösung würde ja stimmen.
Das exportierte Video ist von der Auflösung her zu niedrig, NEIN. Die Auflösung stimmt, aber links und rechts dicke schwarze Bereiche. Warum wurde das Bild derart geschrumpft und mit schwarzen Rändern versehen. In der Vorschau sieht alles perfekt aus. NEIN !! Fällt zuerst gar nicht auf, man ist die oben/unten-liegenden schwarzen Balken von Filmen schon so gewöhnt. Die gehören aber in dem Fall nicht hierhin.
Ich gehe nochmal auf Videomodus/Automatisch und siehe da, das reine Bild wird endlich BILDFÜLLEND.
OK, man schafft es, warum aber nicht gleich so ??!
Eben stürzt ShotCut (mal wieder) beim Drag & Drop eines weiteren Clips in die Zeitleiste ab. MIST, gerade war die Auftragsliste gefüllt. Schön das beim ShotCut beim Start fragt “Session wiederherstellen”, ich sage JA. Leider wird NICHT die Auftrags-Liste wiederhergestellt. Also wieder alles von vorne …
Seltsam, Drag & Drop einer Videodatei direkt nach ShotCut war von jeglichem Ordner unter MINT 20.3 (vor MINT 21) möglich. Nun kommt immer eine Fehlermeldung “Öffnen fehlgeschlagen /mnt/Laufwerks-ID/Ordner/%Ordner/filmname.ts”
Nach einigem ausprobieren liegt es am % Zeichen am Anfang eines Ordnernamens. YaVDR erzeugt automatisch ein % Zeichen bei geschnittenen Aufnahmen. Dieses % Zeichen war aber bislang nie ein Problem (Windows würde Würgen).
ShotCut Fehlermeldung wegen % Zeichen am Beginn eines Ordnernamen
Wie man sieht macht MINT 21 aus dem % und dem folgenden ‘B’ eine Raute mit Fragezeichen. Hat bestimmt irgend etwas mit UTF-8 zu tun. Echt schade, nun muß ich immer die % Zeichen löschen. Geht schnell, bremst aber wieder.
Im Gegentest mit KdenLive KEINE Probleme. Hier wird die *.ts klaglos geöffnet und zwar MIT % Zeichen am Anfang eines Ordnernamens.
Es scheint demnach ein reines ShotCut (V 22.06.23) Problem zu sein. Dem entgegen steht das es mit der gleichen Version unter MINT 20.3 keine Probleme gab … rätselhaft
ShotCut ein Update später (V 22.09.23) – der Fehler ist verschwunden 🙂
Mal eben was vom Handy per Bluetooth zum PC senden. Neulich war das Bluetooth-ICON unten rechts in der Leiste doch noch da. Aktuell nichts davon zu sehen. Was soll der Quatsch, BT ist eine wichtige Grundfunktion.
Ich klicke START und gebe “bluetoo..” ein, es erscheinen “Bluetooth Manager” und “Bluetooth-Adapter”. Ich starte den Bluetooth Manager, für eine Millisekunde poppt ein Fenster auf, dann unten rechts trotzdem nichts neues. Ich starte Bluetooth-Adapter, das Programm kämpft 30 Sekunden ist dann weg.
NEUSTART …
Immer noch kein BT-Icon … starte wieder den Bluetooth Manager.
Wenn ich dort auf Adapter klicke kommt folgende Fehlermeldung :
Bluez-Dienst nicht gestartet – kein BT Adapter erkannt
OK, mein Micro BT-Stick blinkt auch nicht wie üblicherweise. Vor dem Neustart war es noch so. Ziehen/Stecken des Stick bringt auch nix. Ich stecke den BT-Stick mal in einen USB 3.0-Port, läuft. Stick blinkt, BT-Icon in der Leiste ist wieder da.
Was geht hier ab, ich verschwende doch keinen USB 3.0 Port für ‘nen BT-Stick mit Steinzeit-Speed !!
Ich stecke einen USB-Speicherstick in den USB 2.0 Port, läuft. Mal was rein kopieren … keine Probleme.
BT-Stick wieder umgesteckt, ICON da, Stick blinkt !!!!!!!!!
Rätselhaft, kein Verlass auf die Technik 🙁
Vor längerer Zeit hatte ich eine Delay Zeit von 5 Sekunden in die lightdm.service Datei eingefügt um den UBUNTU Fehler zu umgehen, das der Desktop fast immer in der falschen, viel zu niedrigen Auflösung startet.
sudo nano /lib/systemd/system/lightdm.service
Nach dem hinzufügen folgender Zeile war das Problem für immer verschwunden, kostete allerdings immer ein paar Sekunden.
Da ich ja nun MINT 21 drauf habe könnte der Eintrag ja mal testweise weg, vielleicht geht’s auch ohne und dann eben etwas schneller. Und ja MINT du hast hier Nachholbedarf. Gleicher Rechner Windows 10, ist in Sekunden gestartet.
Ich kontrolliere /etc/systemd/system/lightdm.service
Dorthin sollte man die Original-Datei kopieren damit auch nach Updates die lightdm.service Datei erhalten bleibt.
Unter /etc/systemd/system/lightdm.service ist der Eintrag tatsächlich noch vorhanden und lautete :
ExecStartPre=/bin/sleep 5
Aktuell unter MINT 21 steht dieser Eintrag aber NICHT mehr in der
/lib/systemd/system/lightdm.service
ALLE Zeilen stimmen 1:1 überein nur meine hinzugefügte fehlt in der /lib/systemd/system/lightdm.service
Und das ist wohl DIE Datei die beim Start benutzt wird. Also scheint das Timing Dilemma ja beseitigt worden zu sein. Ich lösche die Zeile dann auch in der /lib/systemd/system/lightdm.service mit :
sudo nano /lib/systemd/system/lightdm.service
Kopier-Dialog bei gleichnamigen Dateien
Kein Problemchen von MINT 21 nervt aber. Fügt man Dateien zu einem Ordner hinzu und trifft dort auf gleichnamige Dateien, erscheint der Umbenennungs/Ersetzen Dialog.
Wenn man umbenennt kann man nach der Zeichen-Eingabe nicht einfach ENTER drücken, sondern muß zur Maus greifen oder per TAB zum Umbenennen-Button springen.
Und ich bin und bleibe ein Tastatur-Fan weil schneller.
21.1.2023
Eben komme ich zum Rechner zurück, klicke zwei unterschiedliche CAJA-Ordner (vor Stunden geöffnet) an. Es erscheint keine Inhalt, sondern nur der hauchdünne Fensterumriß. Das ist mal was Neues, hatte ich so n.n.
Oh, wie ich gerade feststelle ist deren Inhalt nicht leer, sondern enthält zufälligerweise den grafischen Inhalt vom ShotCut-Programmfenster. Also sowas habe ich wirklich noch nie in MINT gehabt. Auch das drücken von F5 hilft nicht. Schließen lassen sich die Fenster auch nicht. Also scheinbar mal wieder ein CAJA-Hänger. Und ich dachte das wäre endlich mal vorbei nach den letzten Updates. Nach beenden des Prozess geht wieder alles, wie üblich.
7.5.2023
Nix neues aber einfach mal erwähnenswert. Tätigt man mit dem Firefox einen Download klickt dann oben im FF “Ordner anzeigen” kommt dieser Ordner nicht in den Vordergrund. Er wird nur in der Taskleiste angezeigt aber eben nicht direkt am Desktop. Das merkt man dann eben kaum. Nicht schlimm, aber ungewöhnlich. Einmal in der Taskleiste angeklickt erscheint er am Desktop, warum nicht gleich so ?
Fenster Titelleisten
Und immer noch ist es einem normalen User nicht möglich aktive Fenster mittels einer Titelleisten-Farbe hervorzuheben. Bei mir ist es aktuell so, das zumindest das Schließen-X farblich hervorgehoben ist. Minimal hilft auch der “noch weißere” Titelleisten Text. Eine eingefärbte Titelleiste wäre aber viel besser.
Desktop-Performance
Absolut kein Vergleich mit Windows 10. Unter Windows ist ALLES viel direkter/schneller denn Windows macht keine Umwege über mehrere Instanzen sondern greift direkter auf die Grafikkarte zu.
Unter MINT kann man quasi zusehen wie ein Ordner gezeichnet wird. Und ich habe schon ALLE Animationen deaktiviert. NEIN, es dauert absolut nicht lange bis ein Ordner erscheint, das geht auch Klick und Poff. Trotzdem guckt man genau hin sieht man dieses “Hin Zeichnen”.
Unter Windows ist das Fenster einfach da, ENDE !!
Linux würde so viel mehr Spaß machen wenn es direkter/schneller reagieren würde (macht aber auch so Spaß 🙂
Man kommt sich mit Linux vor wie in den Anfangstagen von Windows. Jedes Programm hat gewisse Vorteile und Nachteile.
Was ich nach Tagen der Suche nach DEM Video-Editor sagen muß ist : Jeder “Top” Editor hat irgendwo einige Feature’s die interessant sind leider aber auch viele Nachteile. Und ich finde Keinen der auf Dauer brauchbar wäre.
Der Größte Nachteil fast aller hier genannten Programme ist für mich total unverständlich und eigentlich so trivial.
ICH möchte das Ausgabeformat selber festlegen, also Breite x Höhe, Framerate, Codec, Quali/Datenrate. Das geht auch zumeist. Aber fast schon auffallend, verhalten sich die meisten Programme ähnlich bekloppt. Nach dem Rendering sind schwarze leer Bereiche zwischen skalierten Clips oder die Clips selber sind verzerrt. Ein absoluter Horror.
AVIDEMUX
Kein Video-Editor im eigentlichen Sinne, da es schon keine Möglichkeit gibt mit mehreren Spuren zu arbeiten.
Habe ich schon unter Windows genutzt und ist unter Linux quasi eine 1:1 Kopie. Und ich hasse dieses Programm dafür das man keine Presets erstellen kann. Immer wieder muß man sich die Filter neu zusammenschrauben, was zum Glück schnell geht.
Leider sind die Filter viel zu rudimentär und es fehlen Wichtige.
Deswegen wird es nun Zeit sich mal an umfangreichere Editoren heranzuwagen.
PS : AVIDEMUX werde ich allerdings so schnell nicht los, denn es gibt nix besseres um mal eben schnell Videoschnipsel als verlustlose Kopie zu extrahieren, oder Videos zu drehen/schärfen/Bildrate ändern/zuschneiden.
OpenShot
Sehr übersichtlich, kommt man ziemlich schnell mit klar. Schmeiße ich allerdings irgendein Video in eine der Spuren und spiele es ab, klingt der Ton digital zerhackt. Schon schlecht. Die Zahl der Effekte ist zudem recht bescheiden.
Viele Tage später …
Wie viele andere hier getesteten Programme ist OpenShot eine Katastrophe. Man kommt sich vor wie in der Computer-Steinzeit.
Stundenlang hacke ich ein Mini-Projekt mit nur 3 Spuren zusammen, es dauert Stunden um alles zurechtzurücken nur um am Ende wieder mal feststellen zu müssen : es kommt nach dem Rendering nicht das raus was in der Videovorschau zu sehen ist. Das gesamte Skalieren der 3 Video’s ist undurchschaubar schief.
Hier mal alle Auffälligkeiten von OpenShot
es scheint KEIN Hotkey für einen simplen Cut in der Timeline zu geben, ist ja nur eine der Grundfunktionen
Schnitt an Timeline Cursorposition geht NICHT mit Schere, die nicht mal einrastet wenn Cursorposition erreicht
mehrere Clips in Spuren nicht mit SHIFT markierbar, mit Strg + Klick Stück für Stück schon und mit Rahmen aufziehen
es werden unmerklich permanent Keyframes erzeugt, die man später nur wieder mühsam entfernen kann
kein freies Einstellen von Profilen, geht nur über Textdateien und auch nur per sudo (und finde mal den tief verschachtelten Profile-Ordner)
Keine Möglichkeit an der Spur eben mal Bild/Ton aus oder einzuschalten
Kopieren mehrer Clips in der Timeline klappt je nach Auswahlmethode oft nur teilweise=wertlos
keine Funktion um Lücken in Clips zu entfernen
2 Clips markiert, ENTF gedrückt, nur Einer wird gelöscht=?
Clip Anfang/Ende ziehen oft keine Snap Funktion
ZOOM Balken Timeline viel zu lang=zu viel Mausbewegung nötig und KEINE ZOOM-Alles Funktion
Timeline Cursor reagiert nicht wenn Maus im unteren Slide-Bereich
nur Zeit-Anzeige in Timeline, keine Frameanzeige
nur 14 Effekte aber “1 Millionen Übergänge” nicht mal einen Grain/Noise Effekt gibt es
hier wie auch bei anderen Programmen keine direkte Reaktion beim ersten Klick/Drag=unpräzises Arbeiten=Frust
kein ZOOM in der Videovorschau
nicht mal eine Bereichsmarkierung um kürzere Test-Renderings durchzuführen
Timeline nicht erkennbar ob Spur Audio hat
Timeline Clip selektiert, in Videovorschau nicht erkennbar Welcher es ist
Und das sind nur Ärgernisse nach 2h arbeiten mit OpenShot.
Kdenlive
Was für ein Name (Linux) ich sach nix mehr. Klingt nicht, kaum merkbar, die Linuxer kreieren nicht nur die kryptischsten Befehle, Sie haben auch ein Faible für die dümmlichsten Programmnamen.
Natürlich gibt es das Programm 2x in der Anwendungsverwaltung, welches ist das Richtige (und was ist ein Flathub) ?
2x Kdenlive – welches ist das Richtigste ?!
Zuerst probiere ich das Oberste. Sieht ziemlich gut aus, das Untere mit dem blauen Icon ist aber zum Ersten verdammt ähnlich und zum Zweiten nochmals schöner.
Leider stelle ich nach kurzer Zeit fest, das es offiziell nicht möglich ist eine Videospur einfach als Stream durchzureichen. Das ist so genial an VirtualDub und AVIDEMUX. Copy einstellen und KEIN Recodieren, was einmal immens viel Zeitkosten kann und viel schlimmer immer einen Qualitätsverlust bedeutet. Und das ist nicht sehr professionell.
Es scheint auch kaum möglich die Projektgröße (Breite x Höhe) manuell einzustellen. Entweder passt sich das Projekt an einen Clip an, was grundsätzlich nett ist, oder man wählt ein vorgefertigtes Profil mit festen Ausmaßen.
Am besten wäre man könnte über den Master-Output ein Rechteck zum Zuschneiden ziehen und fertig ist das Ausgabe-Format.
Das Rendern an sich ist auch so ein Krampf. Bei einem Codec kann man Bitraten einstellen beim Nächsten nur einen Quali-Regler. Und WYSIWYG scheint auch keinen zu kümmern. Oben rechts sieht man wunderbar was man will, aber oft rendert das Teil durch, raus kommt mal nur Audio, oder ein gezerrtes Bild. Warum muß das so schwer sein.
Eben mal eine Simpsons-Folge vom TV aufgezeichnet mit AC3 Tonspur neu Rendern lassen. Was ist das, vorher ist der Ton wunderbar, im gerenderten Video ist plötzlich ein tonaler minimaler Hall vorhanden. Immerhin ist der Ton absolut synchron, was ich bisher mit Project-X und einem Multiplexer immer durchexerzieren mußte würde dann endlich entfallen. Ein Traum von Zeitersparnis, einfach Video vom TV direkt mit Kdenlive rendern und fertig.
Ich prüfe den Ton in Kdenlive. Im linken Source-Fenster ist der Ton beim abspielen OK, im rechten Master-Fenster (bilde mir ein das ist eine Vorschau), hallt der Ton dann auch schon.
Hmm, schalte ich eine der Stereospuren AUS, klingt es wieder sauber. Eine Spur scheint leicht lauter zu sein und ein Audio-Vergleich mit der anderen Spur ergibt keine Ton-Inhalt Unterschiede. Ich rendere mit der lauteren Spur.
Heraus kommt ein definitiv räumlicher Stereoton bei dem die Sprechstimmen aber schön ohne Hall bleiben.
Bei Spielfilmen mit AC3 Ton genau dasselbe, ich muß eine Tonspur ausschalten damit es nach dem Rendern OK klingt.
9.5.2021
Nach einiger Eingewöhnung muß ich sagen Kdenlive ist mal echt nicht übel.
Zieht man einen Clip in den leeren Projektbereich erkennt Kdenlive direkt dessen Auflösung und fragt ob das Projekt an Dessen Auflösung angepasst werden soll, cool. Im Nachhinein kann man das auch manuell über “Menü/Projekt/Profil an aktuellen Clip anpassen” justieren.
Überaus genial finde ich es, das man ganze Ordner mit Unterordnern in das Projekt schmeißen kann und alle Video’s werden sauber in ihren Unterordnern aufgelistet. Z.B. Serienaufnahmen vom TV. Nun kann man schnell irgendeine Folge in die Timeline ziehen und das Rendern starten. Nun direkt wieder die Timeline leeren und das Gleiche mit der nächsten Folge usw. All das während Kdenlive im Render-Fenster fröhlich Rendert. Das ist echt klasse.
Und wie oben schon geschrieben, absolut synchroner Ton OHNE Project-X Fehlerbereinigung und ReMuxen, was viel Zeit/Arbeit kostet. Superfein.
31.5.2021
Heute mal einige starke Nachteile von Kdenlive.
simples Duplizieren eines Clips in der Timeline geht nicht (nicht mal per Hotkey). Man muß mühsam Clips markieren/kopieren/einfügen/zusammenschieben
Markieren mehrerer Clips geht nicht z.B. per Tastatur. Auch per Maus einen Rahmen aufziehen geht nicht
ein erstelltes Projekt-Profil eben mal editieren geht nicht, ein weiteres muß erstellt werden
Audio normalisieren habe ich nicht gefunden
simples Transformieren z.B. um ein Video der X-Achse zu schieben erzeugt Ruckler bei Keyframes, weil KEINE Bezie-Funktion möglich – deswegen harte Beschleunigung=Rucken im Video=untauglich
wie schon gesagt die Vorschau zeigt alles Perfekt, im Render-Video dann total andere Positionen von Video’s
Mausrad in der Timeline Zoomt anstatt wie gewohnt zu scrollen
KEIN Motion-Tracking
KEINE frei formbaren Alphamasken (mit soften Rändern)
ab und an nach bestimmten System-Aktualisierungen startet das Programm nicht mehr, es hilft nur noch de/installieren
Also die BASIS ist ja echt mal gut, aber wenn es dann nur ein bisschen in die Tiefe geht fehlt mächtig was.
1.6.2021
Es ist unglaublich.
Warum ist es nicht möglich im Projekt-Monitor mal die Grenzlinien der Projekt-Größe darzustellen. Seit 1h habe ich nun intensiv danach gesucht. Fehlanzeige. Wer hat sich diesen Mist ausgedacht.
Ich möchte ein Projekt mit einer bestimmten Auflösung erstellen. Kein Problem, neues Profil erstellt und aktiviert. Im Rahmen dieser Auflösung hätte ich nun gerne mal einen RAHMEN im Projekt-Monitor der mir die Begrenzung dieser Abmessungen/Auflösung anzeigt. Wie soll man sonst Clips positionieren ohne Anhaltspunkte wo links/rechts/oben/unten endet. Leider scheint das unmöglich.
Es ist wohl der gelbe Rahmen, der aber nicht immer sichtbar ist.
Ja soll ich denn raten wo die Grenzen der Abmessungen liegen ?
Und selbst wenn ich Videos per Transform irgendwo (ratend) hinschiebe liegen Diese im Projekt-Monitor total viel näher an einem weiteren Video-Clip als dann im finalen Rendering (dessen Auflösung übrigens der Gewünschten entspricht).
Ich begreif’s nicht, der verdammte Projekt-Monitor zeigt immer 16:9 in grauer Farbe an. Mir würde anstatt eines Farbrahmen ja sogar eine schwarze Fläche mit meinen angegebenen Abmessungen reichen. Ich bin echt wie vor den Kopf gestoßen.
So ist kein Arbeiten möglich …
2.6.2021
Man will es ja einfach nicht wahrhaben …
Nochmals vieles mit Kdenlive ausprobiert.
Ich habe herausbekommen, warum der Projektmonitor immer ein 16:9 Format anzeigte auch wenn mein PROFIL z.B. 200 x 800 Pixel vorgab. Weil im Profil selber das verdammte 16:9 steht !! Wie konnte ich dummer User auch ahnen, das nicht meine angegebene Pixelauflösung relevant ist sondern viel eher das 16:9 !!!
Ich stelle die 16:9 auf 1:1 ein und siehe da, der Projektmonitor bequemt sich mal MEINE Abmessungen zu akzeptieren, meine Fresse. Damit zeigt dann der Projektmonitor endlich mal die Außengrenzen MEINER Auflösung an. So, weiter …
Ich lade MEIN Profil mit einer bestimmten finalen Videoauflösung weil … da will ich hin. Dann ziehe ich ein beliebiges Video in’s Projekt, Kdenlive fragt zurecht “soll ich das Projekt auf die Video-Abmessungen/Framerate anpassen” (eine absolut geniale Funktion will man z.B. TV-Aufnahmen Recodieren). Ich sage NEIN, weil ja ansonsten MEINE gewünschte Zielauflösung flöten ginge.
Ab dem Moment ist das hinzugefügte Video beim Effekt Transformieren mit einem nicht passenden (zu großen) roten Rahmen umgeben. Dann habe ich vieles ausprobiert und immer wieder Gerendert um festzustellen passt die Ausgabe zur Vorschau im Projektmonitor. Und das passte eben quasi NIE.
Im Effekt Transformieren kann man den roten Rahmen per W und H Wert an das Originalvideo manuell anpassen, aber mit diesem Button geht’s viel einfacher und genauer (unten der 4te von rechts).
KdenLive – Transform Effekt
Komischerweise stimmen danach die Maße des roten Rahmens exakt mit den Maßen des Quell-Video überein, aber in meinem Fall habe ich trotzdem links und rechts einen schwarzen Leerbereich der definitiv NICHT zum Video gehört !! Abmessungen unter W und H stimmen nun exakt mit dem Original-Video überein, aber der rote Rahmen beinhalten schwarze Leerbereiche.
Egal, passt man den roten Rahmen noch etwas ans Video an, stimmen dann auch mal so halbwegs die Positionen zweier Video’s zueinander im Rendering mit dem Projektmonitor überein.
Warum das so ist = ?
Nochmal, passt KdenLive die Projekteinstellungen beim Hinzufügen eines Video automatisch an passt auch alles, aber ich will eben final andere Abmessungen mit mehreren Videoquellen.
Ach ja, wo ich gestern schrieb KEINE Bezier Kurven, DOCH, die gibt es. Oben im Screenshot sieht man das Wort LINEAR, dort kann man auch Bezier einstellen. Leider hat man keine Justage-Möglichkeiten wie Ease In/Out. Aber besser wie nichts. Damit beschleunigen/bremsen Objekte sanft, was Ruckeln verhindert.
3.6.2021
Bin echt sauer, denn wie man es auch versucht auf der Projektfläche mehrere Video’s zu positionieren (Transform Effekt), im Rendering ist alles total versetzt. Die roten Rahmen sind unbeherrschbar, keine Chance.
So etwas simples klappt schon im Ansatz nicht. Bin nun geneigt KdenLive fallen zu lassen, so schwer es auch fällt, denn optisch ist die GUI schon mal lecker, aber …
Effekte/Effekt-Stack speichern geht im Stack, laden aber nur über die Benutzer-Effekte – ich erwarte etwas dort laden zu könne wo ich’s gespeichert habe
eben mal Effekte von einem Timeline Video in einen anderen Block verschieben/kopieren geht nicht
Keyframes machen Scaling nicht mit (z.B. Geschwindigkeitsänderung eines Video)
Keyframes werden beim “Clip umkehren” nicht mit umgekehrt
Maus-Icons werden oft falsch dargestellt so daß man oft 3x klicken muß bis Reaktion erfolgt (z.B. X-Wert ändern in einem Effekt)
Timeline Spurhöhe stellt sich immer wieder auf Ur-Größe
wie schon erwähnt in Timeline mit Maus keine Mehrfach-Auswahl
Ich könnte ewig weitermachen…es tut schon weh. Die Oberfläche scheint auf den ersten Blick ziemlich perfekt, aber vieles arbeitet gegen einen Arbeitsfluß, Funktionen wie Transform sind vom Verhalten her unkontrollierbar. Dazu kommen dann noch Maus-Bedienprobleme und grundlegende nicht Windows-Like Verhaltensweisen bei der Grundbedienung.
Gestern nochmal aus Verzweiflung Openshot probiert, sieht viel schlechter aus, funktioniert aber deutlich konformer. Leider sind die Effekte extrem eingeschränkt und das Key-Framing ein totaler Krampf. Es gibt nicht mal irgendeine Keyframe Sprungmöglichkeit. Ratet mal wo ein Keyframe war mit dutzenden Parametern.
Leute nehmt euch mal ein Beispiel an BLENDER, mega kompliziert (ich hab schon keine Lust mehr wenn ich nur ans Mapping der Texturen denke) aber eine top perkekte GUI und auch noch im Detail skalierbar.
Warum tun die Blender Freaks nicht mal eine Auskopplung des in Blender enthaltenen Video-Editor’s erstellen.
ShotCut
So, weil KdenLive mich echt nervte probiere ich nochmal ShotCut. Sieht im ersten Eindruck schön aus. Ich ziehe ein Video in die Timeline will einfach mal testweise EXPORTIEREN, justiere einige Codec-Parameter, finde aber den “JETZT geht’s Los Button” nicht. Hab ich was an den Klüsen ?! Ah, es ist der unscheinbare Button “Datei Exportieren”.
Ab hier hatte ich den Eindruck ShotCut würde immer beim klicken des “Datei Exportieren”-Button stehen bleiben, keine Reaktionen der GUI mehr. Später stellte ich fest das Linux-MINT auch bei Standard Dingen wie CAJA öffnen oder ALT + Druck (Screenshot erstellen) extrem verzögert reagierte. Ich hatte irgendeine Installation in der Shell gestartet die ich für hinfällig erachtet hatte. Jedenfalls Irgendwas zog mein MINT runter … NEUSTART
Soo, geht doch mit dem Datei Exportieren.
Erst bin ich verwundert, das unter Filter nix steht und man erst einen Clip auswählen muß, damit das + Zeichen aktiv wird und man damit dann einen Filter hinzufügen kann. Ich nehme “Größe, Position und Drehung”. Zwei Videos reingeschmissen, positioniert, skaliert, klappt. Nach dem Rendering sieht es aus wie in der Vorschau. Sehr interessant auch, das Filter einzelnen Clips als auch der gesamten Spur zugewiesen werden können und das auch gemischt. Z.B. wenn man alles auf einer Spur schärfen will aber jeden Clip für sich Skalieren/Positionieren muß. Als klasse erweist sich auch der Filter “Zuschneiden” mit der Option “Transparent” um mehrere Videos zu verschachteln.
Besonders schön oder übersichtlich ist die GUI von ShotCut aber nicht. Die verschieden Bereiche sind nur durch diese kleine Schieber getrennt, Linien wären da viel besser.
Aber wenn’s funktioniert … immerhin gibt es GPU-Rendering
Wieder kleines Projekt gestartet mit popeligen 3 Videospuren. Den Videomodus kann man schon mal frei definieren. Die Vorschau passt sich den Seitenverhältnissen an. Mehr braucht man nicht.
Clips ohne Effekt nicht frei positionier/dreh/skalierbar
Spuren in Timeline nicht frei verschiebbar – Layering erfordert umschichten der Clips
hinzugefügte Spur erscheint irgendwo, verändert so die Layer-Reihenfolge
Viele Effekt-Parameter als Zahlen nicht per Maus-Slide veränderbar – Tastatur-Eingabe nötig
und diese Zahlen-Eingabe entspricht KEINER üblichen Konvention=ärgerlich
Clip Geschwindigkeit nur über Clip-Eigenschaften und einer Änderung einer Komma-Zahl
keine direkte Reverse Funktion Clip muß erst unter Eigenschaften umgekehrt werden (Vorteil ist aber, das die Umkehrung bei Clip Wiederholungen nicht neu berechnet wird)
Cursortasten Links/Rechts Bild zurück/vor hat keine Repeat-Funktion in Timeline (absolut uncool)
Rendering nutzt CPU-Kerne nicht voll aus
Langsames Rendering
Habe viel experimentiert. Einer der Haupt-Bremser ist beim Export die Video/Interpolation. Rendering braucht mit Bilinear/Bicubisch doppelt so lange wie mit Nächster Nachbar.
Der Haken Video/Parallelverarbeitung sollte drin sein.
Schaltet man oben Benutze Hardware-Encoder EIN (unter Konfigurierung ALLE 4 ausgewählt), verändert sich unter Codec automatisch der Codec selber. Bei mir springt er ohne Hardware-Encoder auf libx264 nach nvenc (NVidia Encoder).
Leider habe ich eine eher steinzeitliche GeForce GTX 650 Ti Boost, die ich seinerzeit tatsächlich für BLENDER angeschafft habe, was auch deutlich spürbar war.
Nutze ich nvenc zeigt NVidia-Settings wie die Temperatur der GPU ansteigt von 43° >> 51° wobei die CPU bei 40-60% rumdümpelt.
Nutze ich libx264 (CPU) liegt die CPU Leistung bei 60-80% und die Temperatur der GPU sinkt deutlich ab.
Dank meiner alten Grafikkarte aber moderner CPU sind Beide so gleichauf. Muß wohl doch mal eine möglichst günstige aber leistungsfähige GraKa besorgen.
Ach ja, die Render-Ausgabe entspricht bei diesem light Projekt (wahrscheinlich Zufall) mal der Vorschau.
Drag & Drop
Drag & Drop funktioniert nicht von ganz normalen Laufwerken im PC. Es kommt kurz eine Meldung “Öffnen fehlgeschlagen /mnt/cryptische Laufwerks-ID/Irgendein-Ordner/Dateiname-Videodatei
2. Möglichkeit der “Datei öffnen” Dialog. Der Öffnen-Dialog zeigt leider keine Laufwerke an. Mit dem Pfeil-nach -Oben Icon komme ich in’s Root-Verzeichnis. Dort nach /mnt und ab hier gut raten, ziemlich traurig.
Zum Vergleich starte ich GIMP und öffne dessen “Datei öffnen” Dialog, alles so wie gewohnt, Laufwerke vorhanden. Aber ich habe doch an ShotCut nichts geändert und das war neulich noch anders. Denn an das Problem kann ich mich nicht erinnern.
Außer das ich gestern auf MINT 21 Upgegraded habe, was aber den Speziellen Öffnen-Dialog von ShotCut nicht ändern sollte.
Doch, jetzt fällt’s mir wieder ein, Video’s habe ich immer per Drag & Drop importiert. Diese liefen dann selber im Vorschau-Fenster ab von wo ich Sie wieder per Drag & Drop in die Zeitleiste schob.
Aber wie oben geschrieben, Drag & Drop bringt eine Fehlermeldung hmmm …
Ich kopiere die Videodatei mal in den Persönlichen Ordner und dann per Drag & Drop in ShotCut, klappt !! Trotzdem war es vor dem MINT 21 Update anders.
Natrium 2.4
Nach kurzer Suche entdecke ich Natrium 2.4 und bin überwältigt von den Effekten und deren Anzahl. Die Bedienung gibt allerdings erst mal Rätsel auf da wie in Blender mit Nodes gearbeitet werden muß. Und Natrium erinnert auch irgendwie an Blender’s Interface kommt aber an dessen Perfektion bei weitem nicht ran.
Zum einen wäre da, das Zahlenwerte nur per Tastatur eingegeben werden können, in Blender kann man quasi jeden Parameter mit der Maus sliden.
Und die nicht perfekte Darstellung und Handhabung der Nodes macht so nur den halben Spaß. Zum Beispiel das Verbinden/Trennen von Nodes klappt nicht ganz optimal, ja es funktioniert, könnte aber besser sein. Oder die Node-Beschriftungen, die häufig überragen.
Natrium 2.4 – Node Graph
Schön ist, das vieles mit der Tastatur hinzugefügt werden kann.
Mit R z.B. fügt man einen READ (eine Datei) hinzu, mit W einen Write (Ausgabedatei) ohne den nicht Gerendert (F5) werden kann.
Will man zwei Bildquellen (Bilder und/oder Video’s) layern geht das mit M für Merge. Transformieren get per T für Transform.
Das alles geht natürlich im Node Graph auch per rechter Maustaste.
Und es scheint so das der Node Graph NICHT gespeichert werden kann. So ist man immer wieder gezwungen dieses Geflecht neu aufzubauen.
Und da ist es wieder mein Problem der Projekt-Auflösung. Einstellbar mit S für Projekt Settings …
Natrium 2.4 – Project Settings
Wie man erkennt kann man “New Format” klicken und dann eine Auflösung einstellen. Das habe ich x-mal getan, merken tut sich Natrium das erstellte Format trotz Namens-Angabe aber nicht.
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