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ROLAND Aira Compact P-6

Oh ein neuer Aira Compact Zuwachs der Sampler P6. Und der scheint echt viel zu können. Natürlich nicht bei den Sampling-Zeiten, denn Speicher in 2024 ist sehr teuer. 16fach Polyphon + 4x Granular Voices. Pro STEP sind bis zu 8 Voices möglich. 20 Effekte + Reverb/Delay pro PAD. Mikro eingebaut. Aufnahme mit 44,1kHz, 22kHz, 14kHz oder 11kHz in MONO oder STEREO. Je tiefer die Samplerate desto mehr gehen Höhen verloren.

Der Name P-6 hmmm ? T8 (TR-808), S1 (SH-101) und J-6 (Juno 60/106) verstehe ich ja noch aber wofür steht das P ? Ah, doch … SP-404

Jedenfalls scheint das Teil einiges drauf zu haben. Ein Sample kann in bis zu 64 Teile gechopt werden, die dann über EIN Pad per STEP-Taster gespielt werden können. Ein PAD ist auch nicht an EIN Sample gebunden sondern kann ALLE Samples aus 8 Bänken mal 6 Samples spielen. Sehr schade ist das die PAD’s nicht Velocity sensitiv sind. So muß man wieder jeden STEP per Hand justieren. Extrem umständlich. Und es ist auch beim P-6 wieder so, das man extrem viele Möglichkeiten mit extrem viel Menu-Diving hat. Und es tut mir leid, aber ich kann mir diese vielen ShortCut’s nicht merken. Diese folgen auch meist keiner erkennbaren TastenKombi-Logik.

Hochinteressant in dem Preissegment ist die Fähigkeit der ADSR Amp/Pitch Hüllkurven Justierung. Samples können auch Rückwärts gespielt werden. Auch eine Loop Einstellung ist vorhanden.

Angegebener Preis so um die 200€

Auch Wochen später und trotz Verfügbarkeit keine Spur vom P-6 im MUSICSTORE zum antesten 🙁

Ist ja auch ein “NoBrainer” muß man nicht testen.

 

 

 

Music Gear – Stand der Dinge 09-2024

KORG

DER Hersteller der es preislich auf die Spitze treibt.

Beispiele :

Microkorg 2, warum muß ein solcher Miniatur-Synth mit einem Preis von 600€ so dermaßen überteuert sein ? Schon die (ur)alten Modelle waren unverschämt teuer und hatten allesamt eine grausige Tastatur.

Volca FM 2 ist mit 180€ spürbar teurer wie die Ur-FM. Allgemein kommt in der VOLCA Serie so gut wie nichts mehr nach.

Modwave/Opsix/Wavestate waren schon vom Start weg ultra teuer, dabei viel zu leichte Billig-Plastik Gehäuse gepaart mit unterirdisch billigen Tastaturen. Die haben sogar die Frechheit den Opsix Mk2 bei 800€ anzusetzen.

Monologue Synth lagen mal bei 230€, was vollkommen OK war. Aktuell liegen die bei 300€ !!

Nu-Tekt NTS-1 Mk2 170€ anstatt vorher beim Mk1 um die 100€. 120/130€ kein Problem, aber 170€ ?!

Das Flagschiff Nautilus, selten so einen hässlichen Synth gesehen. Viel zu wenige Bedienelemente, diese monochrome LED-Beleuchtung und auch noch Gummi-Tasten. Absolut WÜRG.

Seit einer Ewigkeit keinen MID-Range Synthesizer mehr.

Electribe 2, liebe ich (habe aber schon lange Keine mehr) weil man konnte sehr schnell brauchbares zusammenbasteln. Metall Guß-Gehäuse, Drehregler und PAD’s alles TOP. Auch heute noch fasse ich sowas lieber an wie z.B. eine Drumlogue. PS : die ersten Electribe 2 hatten zu tief liegende PAD’s an der Oberseite weswegen man oft mit den Fingern gegen das Gehäuse kam. Das wurde sehr schnell geändert.

Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte – KEINE Electribe 3 in Sicht.

YAMAHA

Was soll ich sagen, die haben nicht viel.

Exakt im erwartbaren Zeit-Zyklus kam der neue Montage M und ich schreibe extra nicht “neue”. Denn der Montage M ist schon ein Hammer Teil. Beste Tastatur ever, Display zwar gleich geblieben aber durch beschleunigte CPU und neuem OS incl. GUi-Style endlich super snappy bedienbar. Dann das lange crispe Multi-Funktions Display unter den Drehreglern schön und natürlich endlich VA mit der ANx-Engine.

Leider jedoch wurde die Mittelklasse vergessen der MODX wurde zum MODX+

Mehr Speicher hier und da, verdoppelte Polyphonie, schön und gut, leider KEINE schnellere CPU und auch kein neues OS im Style eines Montage M. Also irgendwie Stillstand. Ich frage mich nun wird dieser underpowered MODX+ nun bis zum Lebensende der Montage M Klasse durchhalten müssen ? Denn das dürften dann noch einige Jahre sein.

Reface werde ich Yamaha auch nie verzeihen. Am Anfang viel zu teuer in der Mitte dann kurz bei 250€ (bei wieder 280€ glaubte ich immer das kommt wieder 🙂 um aktuell seit Jahren bei 370€ !!! zu liegen, unfassbar ! Eine der, wenn nicht DIE, beste Mini Tastatur die es gibt. Ich spekulierte immer auf einen Reface DX. Wunderschön und diese genial zu bedienenden Touch Slider/Taster gepaart mit diesem wunderbar crispen Pixel-Display. Gestört hat mich aber schon von Anfang an immer – viel zu wenige Speicherplätze (bei unendlichen Möglichkeiten) UND keine Menü-Funktion SysEx DUMP ohne Aufwand möglich.

Warum sind diese Geräte eigentlich nie in größerem Format erschienen  (träum) ? Ach ja, der Preis …. nee mal ehrlich in der 500 bis 700€ Klasse ein Reface DX XL in so einer Build-Quali wie die Kleinen und deutlich mehr Fähigkeiten, GEIL.

Warum baut YAMAHA eigentlich keine Grooveboxen ?

ROLAND

Lästern kommt weiter unten ….

10 Jahre hatte ich nur einen YAMAHA Synthesizer. Mein erster ROLAND war ein Boutique der JX-03, weil das zu dem Zeitpunkt einer der günstigsten war. Könnte mich in den A(/%& beißen beim Ausverkauf keine TR-09 für 199€ genommen zu haben. Den JX-03 habe ich auch schon lange nicht mehr benutzt.

Es folgte der JD-08 weil das Teil einfach hammer klingt, vollgestopft mit Fadern und beleuchteten Knöpfen ist. Nach zig Tests im Laden dann im Netz gekauft. Und das Ding macht richtig Spaß und die Bedienung ist (für ROLAND-Verhältnisse) sehr durchdacht. Es existiert ein regelrechtes Menüsystem über die beleuchteten Taster Welches sehr einprägsam ist. Und ich liebe die unendlichen Möglichkeiten der bis zu 4 Tones und deren unabhängigen Einstellungen. Man muß nur sehr vorsichtig sein welche Tones gerade “Layer-Active” sind.

Und der Synth hat die unglaubliche Polyphonie von 128 Stimmen, was sehr beruhigend wirkt. Mit dem JD-08 kaufte ich mir nach vielen Jahren endlich auch eine K-25m Tastatur. Ein lang gehegter Traum, mir aber immer zu teuer. Im Bundle jedoch war es OK. Und was für eine geile Tastatur das ist. Kommt zwar nicht an eine Reface Tastatur ran, aber auch eine DER besten Klein Tastaturen.

Es folgten kurz darauf ein ROLAND Aira S-1 und T-8

Ich liebe diese knuffigen Teile (trotzdem sind VOLCA “Keyboards” für mich deutlich besser spielbar als diese Radier-Gummi’s.

Der Klang und die vielen Möglichkeiten plus 4fach Polyphonie der S-1 sind der Hammer. Leider sieht man Abends im Sessel mal so gar nix von den Tasten, weil nicht illuminiert. Auch kann ein normaler Mensch sich unmöglich alle Tasten-Kombi’s merken. Und das sind verdammt viele.

Die T-8 ist nett, aber am Anfang dachte ich noch (verführerisches ROLAND Bild mit den Kult DRUM-Maschinen drumherum) man hätte damit ALL diese Geräte und könnte umschalten oder so. Weit gefehlt. Das schlimmste aber war als ich feststellen mußte das in den Patterns nur Notenkram gespeichert wird, nicht aber die mühevoll gemachten Einstellungen der DRUM-Sounds !! Ich war so naiv zu glauben das wären hoch digitale Geräte ! Verstehe bis heute nicht warum das nicht Möglich war, die komplexere S-1 hat das doch auch. Zudem sind die wenigen Sounds extrem beschränkend. Egal, auf den “nichtgelungen” Haufen.

Fantom 0x kommt unter Lästern …

Lästern ….

Wo fange ich an, oh ja, beim MC-101 und der TR-6S. Beide irgendwie nett und sehen auf Bildern und Video’s immer geil aus, aber die Preise … TR-6S 350€ und MC-101 (hüstel) 454€ !!!

Beim Anfassen im Laden, oh die sind ja (zu) leicht. Das wirkt auf mich direkt billig wenn man nix in der Hand hat. Bei einem der Beiden hat der Haupt-Drehregler auch Tastenfunktion (wie bei einer MPC sehr intuitiv) der andere nicht (ENTER Taste). Bei beiden ist die Beleuchtung der PAD’s/TR-Tasten ausreichend gut. Es ärgern mich seit Anbeginn die übelst häßlichen Transparent-Tasten der TR-8S. Das sieht auf wie eine LED unter einem weißen Stück Papier – sieht scheiße aus.

Jedenfalls liegen beide Preislich im Bereich einer Electribe 2, die hat aber absolute Build Quali (soundtechnisch ist ein anderes Thema).

Boutique – da kommt auch nicht so viel neues. Neuere Generation mit deutlich mehr Polyphonie ist JD-08 (128 Stimmen), JX-08 (20 Stimmen).

Fantom-0 (ACHTUNG längere aber lehrreiche Erzählungen)

ROLAND Fantom-06 (05-2024)

Jupiter Xm

Ein Traum, beim Erscheinen aber schon ein Schock-Preis (1500€). Heutzutage 1200€ wird sich auch nicht großartig ändern. Kleine aber super Tastatur mit Aftertouch und ein Sound, hmmm. Ich läster auch nur wegen dem Preis.

Elektron

Mich interessieren eher die günstigeren Geräte (Model).

Die Build-Quali der beiden Model Geräte Samples und Cycles ist OK bis auf … die Beschriftung am Gehäuse, die unter alles Sau ist. Im Laden sieht man deutlich das man bald nichts mehr sieht. Denn Fingerberührung dünnt den sowieso schon üblen, dünnen Schrift Aufdruck weiter aus. So etwas darf nicht sein, miese Aufdruck-Quali gepaart mit Abwaschbarkeit. Ansonsten gefällt die Haptik.

So langsam könnten die Elektron’s mal Nachfolger bringen, vielleicht sogar mit Hüllkurven oder 2 LFO’s und dunkleren Gehäusen und größeren Display’s und …

AKAI

WoW, was für ein plötzlicher Spung bei der Bedienbarkeit mit der kommenden Software 3.0

Damit kommt eine MPC endlich der Bedienung einer DAW nahe. Aber so gut die aktuellen MPC’s auch (noch) sind, so langsam wäre mal eine neue Generation Hardware schön.

BEHRINGER

EIN Synth habe ich bisher von denen gekauft eine TD-3 weil günstig und sieht gut aus. Bedienung der absolute Horror, deswegen 3x angefasst und schnell wieder eingepackt. Klanglich sag ich nix dagegen, sonst hätte ich das nicht gekauft.

Mein Hauptthema mit Behringer ist fehlende Digitalisierung. Klar kostet es etwas mehr, Knöpfe/Drehregler/Fader abzutasten. Aber ich scheue den Kauf noch so doll klingender Analog-Synth wenn diese keine Speicher-Möglichkeiten haben. Ich rede jetzt nicht vom Deepmind sondern den ganzen kleinen Analogen Teilen der letzten Jahre.

 

 

 

 

 

 

ROLAND Jupiter-Xm und Juno-X

ROLAND Jupiter-Xm

Die Tage nach Jahren mal intensiver den Jupiter-Xm angetestet.

Ganz tolle Build-Quali, Metallgehäuse, klasse Mini-Tastatur mit Aftertouch, Präzise Drehregler und sieht irgendwie aus wie ein Mini Jupiter-X (bzw. Jupiter 8).

Das Teil ist 4fach multitimbral plus eine Rhythmus-Spur. Erinnert irgendwie an den JD-Xi oder auch einen SH-4D.

Nach einer Weile des Spielens wo einem schon die Kinnlade wegen der krassen Sounds (im speziellen BASS) runterklappt finde ich i-Arpeggio. Und das macht dermaßen Spaß, unbeschreiblich.

Noch etwas später stelle ich fest, das das Teil sogar unquantisierte Arpeggio’s spielt. Drückt man Tasten gleichzeitig ist alles zeitlich synchron. Drückt man weitere Tasten neben dem Takt, werden dessen Arpeggios auch so schief gespielt. Hört sich cool an.

Leider gibt es auch 5 Jahre nach erscheinen einen Negativ-Punkt und das ist der Preis !! Ich war damals schon extrem geschockt – 1500€ für so ein kleines Gerät. Meine Mininova habe ich für 330€ bekommen. Ja kann man wirklich nicht vergleichen. Sind Welten dazwischen, aber 500 bis 600€ sollten auch reichen. Aktuell liegt der ROLAND Jupiter-Xm bei gut 1200€ ! Dafür habe ich meinen Fantom 06 bekommen !! Und wie das im Musik-Business so ist wird sich das auch bis zum Ausverkauf kaum mehr ändern.

ROLAND JUNO-X

Gefiel mir vom ersten Tag an, Wahnsinns-Klang und Build-Quality. Ja auf den ersten Blick die paar Fader die einen Juno ausmachen. Unter der Haube stecken aber so viel mehr moderne Features. Auch dessen Preis war am Anfang meine ich bei 2000€ !!! Aktuell so um die 1400€, immer noch eine Menge Holz.

 

 

ROLAND Fantom-06 (05-2024)

Nach 12 Jahren mal wieder eine Workstation gekauft einen ROLAND Fantom-06. Der “Klang” meines uralten Yamaha moX war dagegen wirklich LoFi.

Vor Jahren wäre der MODX 6 meine erste Wahl gewesen. Leider gefiel die Tastatur nicht, aus heutiger Sicht totaler Unsinn. Hervorstechenste Merkmale sind Super-Knob, FM-Engine, großer Bildschirm. Leider spart Yamaha an Drehreglern/Fadern und CPU-Speed. Ohne die Animationen zu deaktivieren ruckelt und laggt es stark.

Ich wartete und wartete, irgendwann kam der MODX+ was genau zu meinen Berechnungen passte. Aber auch hier, kein CPU Upgrade, nur mehr Speicher und Polyphonie, was aber im Endeffekt keinen Fortschritt darstellt.

Immer wieder testete ich den Fantom-06 im Store, Sound durchsetzungsfähiger als beim MODX. Die Yamahas klingen auch in YT Videos immer zuerst fülliger, flächiger aber auch verrauschter. Der Fantom dagegen präziser, weniger Flächig, auf den Punkt.

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Cubase 13 Update (11-2023)

Habe schon mehrmals für 30€ ein Upgrade online gekauft. Aber diese mal schreckt mich die Adress-Eingabe total ab.

Warum wollen die jetzt nach gefühlt 13 Jahren plötzlich die Privat-Adresse ?! Wozu soll das bitte gut sein bei einem Online-Produkt ?

Einen Tag später

Die Neugier hat obsiegt. Ich kaufe Cubase 13 Elements online.

Und ihr bekommt EINE Privat-Adresse bitteee …

Wieder einmal versagt GiroPay schon bei der Eingabe der IBAN/BIC. Das Konto gibt es nicht wird übersetzt gesagt. Schöne deutsche Bezahl-Welt. Der Zusammenschluß der Banken bekommt es nicht ansatzweise hin ein einfaches Online-Bezahlsystem zu implementieren.

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ROLAND JD-08 – Rettung meiner Patches/Patterns

Es geht hier um’s Prinzip !!!

Was ist passiert :

Ganz simpel, ich verändere einen Werks-Preset und speichere Ihn in der Hektik auf den Werks-Preset-Speicherplatz. Verdammt, ich möchte die Originale immer behalten. Deswegen speichere ich ab C.11 aufwärts (es wären aber Plätze ab B.36 frei).

Es gibt natürlich eine BACKUP-Datei im JD-08 die eigentlich den Namen nicht verdient, da sie nur den Zustand vorm Ausschalten beinhaltet. Es gibt auch keine Historie/mehrfach Dateien 🙁

Da ich zwei eigene Patches und 2 Pattern unbedingt retten will mache ich folgendes :

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ROLAND JD-08 (Boutique)

So, nach langem Überlegen doch einen ROLAND JD-08 im Bundle mit einer K-25m Tastatur bestellt.

Beim Anspielen im Laden hat mich der Klang fasziniert. Auch das Design, die vielen Fader(chen), Tasten und Drehregler sind einfach total klasse. Hinzu kommt, das endlich mal nicht an der Polyphonie gespart wurde. 128 fache Polyphonie / 4 Tones = satte 32 Stimmen. Das ist auch nötig, hat man Patches die evtl. länger ausklingen. Und man benutzt ja bei weiten nicht immer alle 4 Tones.

Klasse fand ich auch jeden der 4 Tones einzeln oder mehrere gemischt hören zu können. Dazu kommt noch, das man mit der ACTIVE Taste Tones quasi scharf stellen kann. Heißt jede Justage an was auch immer gilt für alle aktiven Tones. Praktisch um alle Tones erstmal gleichzuschalten.

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ROLAND S-1 und T-8 – Kurztest

27.5.2023

Endlich mal wieder im MUSICSTORE mit dem festen Gedanken den/die ROLAND S-1 und T-8 zu testen.

ROLAND S-1

Zum S-1 kann ich sagen sowas kriegt nur ROLAND hin. Ein fetter, sahniger, samtiger Klang, der einen direkt in seinen Bann zieht. Stepping bemerke ich nicht wenn man langsam z.B. am Cutoff/Resonanz dreht. Eine Automation (Motion) kriege ich auch so halbwegs hin. Wie aber Jemand bemerkte – spielt man mehrfach eine Reglerbewegung ein, werden alle Motions wild zusammen gemixt. So entsteht schon beim 2. OverDub ein Kuddelmuddel. Also vorher Motion löschen.

Sehr schlecht ist der dunkle Aufdruck auf den noch dunkleren Tästchen zu lesen. Warum wurde hier nicht in weiß aufgedruckt ? Der Schriftaufdruck am Gehäuse Panel ist ja auch weiß. Wenn die Tasten nicht gerade leuchten ist das kaum lesbar.

Es wäre auch schön gewesen, die Stellungs-Kerbe der Drehregler weiß zu lackieren. Denn das Gerät ist schwarz in schwarz.

In der Kürze der Zeit fand ich auch keine Tasten zum umswitchen der maximal 4 Takte des Step-Sequenzers. Muß es aber irgendwo geben. Wahrscheinlich in einem Untermenü (SHIFT + Menu).

Würde ich aktuell nicht im STORE kaufen, da 199€ im Internet schon 2x für 183€ (keine Versandgebühr) gesichtet.

ROLAND T-8

Jau, Klang kann man auch lassen, Punch kommt gut. Würde ich mir auch zulegen. Vor längerem verpasste ich die Gelegenheit beim Ausverkauf eine Boutique TR-09 für 199€ zu ergattern…”wird noch billiger”…schwupps ausverkauft.

T-8 im STORE für 179€ im Netz für 169€ (keine Versandgebühr).

Qualitativ finde ich die “Tastatur” mit den ROLAND Gummitasten nicht so edel wie die Glas Oberflächen bei den KORG Volca’s. An den Volcas läßt sich wunderbar spielen, weil kein wobbeliger Betätigungsweg. Was habe ich mir schon gewünscht die Volca’s hätten ‘nen MIDI-Out zum Aufnehmen des Tastatur Spiels.

20.6.2023

So habe vor einer Woche ROLABD T-8 und S-1 bestellt.

Der S-1 steht schon seit Tagen hier, hatte noch keine Muse Ihn auszupacken. Verpackung ist aber unbeschädigt und versiegelt. Die T-8 müsste morgen/übermorgen ankommen.

21.6.2023

ROLAND T-8 und S-1 ausgepackt dann alle Regler und Buttons geprüft. Alles OK. Wieder eingepackt, immer noch keine Muse.

ROLAND T-8
ROLAND S-1

23.6.2023

ROLAND T-8

Die T-8 ist ja Class Compliant. Bedeutet es sind keine proprietären Treiber nötig. Mein Windows 10 sollte das können, den Treiber mitbringen.

Muse wäre nun da, leider sieht Cubase 10 (Elements) das etwas anders.

Auch nach 2h des Probierens bekomme ich keine Audioverbindung mit CUBASE hin. Ich beende Windows starte Linux Mint und schreibe das hier.

Und direkt bei den ersten Sätzen kommt mir der Gedanke “kann es sein, das man in der Aira Compact Teilen etwas im Menü umschalten muß ? Kann doch nicht sein … ist doch 2023 !!!

Ich gehe kurz in die T-8 Anleitung und finde dort “Anschließen an einen Rechner …” – als ob das so schwer wäre USB-Kabel rein und freuen. Weit gefehlt, man muß den Aira-Air Modus auf AUS schalten.

SHIFT + Menu drücken mit dem Value-Drehregler “A.Lnk” suchen ENTER drücken. Mit Value-Drehregler auf OFF stellen und mit 2x Exit drücken. Gerät aus/einschalten, fertig. Nochmal Windows starten … NEIN, denn die T-8 stand leider schon auf OFF 🙁

Mit ASIO4ALL habe ich es dann geschafft die T-8 mit CUBASE zu verbinden. Leider gibt die T-8 im ersten Versuch keinerlei MIDI-Noten wieder. Drückt man an der T-8 mal Play kommen aber deren MIDI-Noten, sagen wir von der Bass-Drum exakt an der MIDI-Spur an. Wieso geht das nicht umgekehrt ?

Wie ich später rauskriege hat die Rhytmussektion den MIDI-Kanal 1 und der Bass den MIDI-Kanal 2.

Nach diesem ersten Total-Frust versuche ich mich an der T-8 selber. Und auch hier stellt sich zunächst Frust ein. In den Menü’s rumzufrickeln ist ja mal gar nix. Sehr dämlich an dem Teil ist der VALUE-Knopf. Abgesehen davon das dieser ziemlich glatt ist, verdeckt man mit seinen Wurst-Fingern ständig die 7-Segment Anzeige die man ja gleichzeitig lesen muß. Wer denkt sich sowas aus ?

Dann hat man in Menüs Dinge wie Tune, Attack, Decay usw. die aber nur auf bestimmte Instrumenten Wirkung haben, welche auch sanft aufleuchten. Richtig schlecht ist auch, das man die eigentlich beleuchtbaren Taster im Dunkeln nicht erkennen kann. Klar, die können mittel/voll leuchten/blinken. Aber wäre es nicht möglich gewesen ALLE Tasten ganz dezent zu illuminieren. Sowas dürfte dann im Menü auch abschaltbar sein.

Erbärmlich finde ich auch die nur 32 Steps, warum nicht 64 ?

Das selber wäre ja nicht ganz so schlimm, hätte das Teil wenigstens Chaining. Wie will man so einen Song zusammen bauen ?

Auch dachte ich die T-8 hätte ALLE Klänge der TR-808/TR-909/606 in sich, Nö … nur von jedem diese Geräte bestimmte Klänge.

Aber das alles wäre mir verdammt egal, wenn das Ding auf MIDI-Noten reagieren würde. Das war scheinbar ein unnötiger Fehlkauf. Das bisschen Bumm-Bumm kriege ich auch locker mit Groove-Agent hin.

Ab in die Verpackung, keinen Bock mehr … für heute

Ein paar Tage später

Was denkt sich ein Ingenieur (der 80er Jahre Bedienung verfallen) bei einem Gerät wie der T-8 ?!

Ich vermute mal so etwas :

“Hmmm, wie mache ich es dem User möglichst schwer dieses Gerät (intuitiv) bedienen zu können ?”

  • keine Hinweise (Aufdruck) auf Unter-Funktionen der Button-Kombinationen
  • Hauptfunktionen der Buttons dürfen nichts aber auch gar nichts mit Button-Kombi Unter-Funktionen zu tun haben (zu intuitiv)
  • Features gelten nicht für alle Instrumente damit auch ja Niemand vollen Funktionsumfang hat
  • Akzente gelten am besten GLOBAL damit ALLE Instrumente am gleichen STEP auch lauter werden (wie dämlich)
  • DISPLAY baue ich über den VALUE Regler, damit die Wurstfinger immer das Ablesen erschweren
  • eine Bedienungsanleitung des Horrors – schon beim lesen muß dem User der Kopf explodieren – alles muß man sich selber herausfiltern
  • absolut viele/kryptische Tasten-Kombi’s, die sich Niemand merken kann weil total unlogisch
  • COPY Funktion im Menü ganz am Ende, damit es möglichst lange dauert ein Pattern zu kopieren
  • FLAM Funktion verteilt Flam’s zeitlich nicht symmetrisch

…ich könnte ewig so weiter schreiben

Muß man sich mal reinziehen. Gestern bestimmt ein Stunde damit verbracht, bis es plötzlich (warum weiß ich nicht) klappte mal MIDI-Noten mit CUBASE zur T-8 zu senden. Aktuell bin ich gezwungen ASIO4ALL zu verwenden, weil dieses ach so tolle “Class Compliant”-Gemiste überhaupt nicht funktioniert (dazu unten mehr)

Man findet über “Class Compliant) auch kaum Hinweise geschweige denn mal eine Info im Netz. Überall wird gesagt “kein Treiber mehr nötig”, naja, Windows (allgemein OS’) haben eben einen standardisierten Treiber dabei. Unter Windows heißt der wohl “usbaudio2.sys”. Den finde ich auch auf dem Windows-Laufwerk. 

Das Problem ist aber, man kann nicht erkennen ob dieser auch läuft. Ferner erwarte ich unter Cubase, das mal irgendwie die T-8 (ohne ASIO4ALL) angezeigt würde, da erscheint aber nix. Irgendwo müsste es doch auch mal ein paar Einstellungen wie z.B. Buffer-Samples, Samplerate ect. geben.

Es ist bei mir so, das die T-8 durchaus im Windows Gerätemanager erscheint und auch in Funktion ist. Es gibt sogar einen “TEST” Button wo Windows R/L Töne ausgibt. Und das klappt auch wenn ich einen Kopfhörer in die T-8 stecke. Windows kann also schon mal nichts dafür. Aber warum erscheint Sie dann nicht automatisch in Cubase ?

ROLAND T-8 im Gerätemanager

Was eben auch irritiert, das man im Netz keine Info’s über Class Compliant” findet oder mal einen Hinweis wie CUBASE damit konfiguriert wird. Also Niemand auf Planet Erde hat jemals ein Class Compliant Instrument mit Cubase gekoppelt, hmmmm.

Deswegen hatte ich in der Not mal ASIO4ALL installiert und das listet die T-8 auf.

Die Realität tut sich aber extrem schwer mit der T-8

Die scheiß Bedienung wäre mir ja egal, wenn man die Kiste wenigstens nur als Soundmodul ansprechen könnte. Irgendwie gibt die T-8 nur Töne von sich, wenn deren Sequenzer läuft. Abgesehen davon läuft die T-8 dermaßen unsynchron zu Cubase das einem schlecht wird. Das scheint aber an ASIO4All zu liegen weil …

Mit dem Generic ASIO Treiber von CUBASE läuft die T-8 plötzlich sauber im Takt. Wow, die der T-8 Sequenzer fängt gar nicht an mit zu spielen. Leider hat man dann aber keinen Zugriff auf die T-8 Audio-Eingänge (L/R). Also eher wertlos.

Wieder mit ASIO4All …

Oh, man kann ein Pattern komplett löschen und leer abspielen. Dann darf CUBASE auch mal seine Noten wiedergeben. Krass auch, das man mit CUBASE gezwungen wird (weil nur EIN Audio-Interface erlaubt ist) die T-8 als Kopfhörer-Ausgang zu verwenden. Hat man auf einer Audio-Spur das Monitoring an, hört man alles doppelt/zeitversetzt. Warum hat die T-8 kein “Local OFF” ?

Ich danke auch CUBASE für dessen unmöglich zu begreifenden Einstellungen unter “externe Syncronisierung”. Da gibt es MIDI-Timecode, Interner Timecode, START/STOP/Projekt folgen, Projekt-Timecode usw. Blickt kein Mensch durch, zu viele Optionen.

Ich vermute das Cubase 10, obwohl es damals schon Class Compliant gab, es von Haus aus nicht unterstützt. Aber selbst das bekommt man nicht raus. Wie ich eben schon mal schrieb, ich finde keine einzige Information wie ein Class Compliant Gerät unter Cubase eingebunden wird.

Was ist das schade das Cubase kein Haupt-Mithörinterface bietet, so das man mal den Kopfhörer in EINEM Gerät stecken lassen könnte. Schön wäre auch die Möglichkeit mehrere Audio-Interfaces gleichzeitig betreiben zu können. Aber was erwarte ich auch 2023 

T-8 auf der Couch

Das geht schon viel besser. Kopfhörer an die T-8 und auf die Couch.

Macht durchaus Spaß. Aber bei so manchen Kleinigkeiten wagt man dann doch zu zweifeln.

Live einspielen geht durchaus. Aber der Mensch ist nun mal nicht perfekt. Dann geht es z.B. um so eine Kleinigkeit wie Bass-Töne länger ziehen. Noch weiß ich nicht wie man das manuell editiert.

Auch die STEP Aufnahme ist zu umständlich. Jeden STEP muß man mit dem VALUE Regler weiter steppen, sehr umständlich weil man zwei Hände braucht. Warum gibt es nicht ein Auto-STEP und eine Rest-Taste ?

Den Akzent Modus verstehe ich zwar, aber wie verläßt man diesen wieder ? Die Akzent Taste leuchtet/blinkt und es gibt keinen Hinweis wie das zu beenden ist. Man muß sich an das Instrument erinnern und dessen Taste drücken, ist aber doch doof.

Oder die Eingabe von SUB-Step’s … Instrumenten Taste festhalten, dann den STEP drücken. Man sieht den Status der SUB-Step’s. Weiteres drücken der STEP-Taste blättert die SUB-Step’s/Flam durch. Ich hasse dieses lange drücken/halten von Tasten.

Und in diesem Gedanken trauere ich um das SHIFT-Tästchen. Die wird wohl am meisten leiden, da Sie oft benutzt wird.

2 Wochen später – die T-8 ist quasi unbrauchbar

Schade das der STEP-Sequenzer die Steps nicht automatisch weiter zählen kann. Schade auch das man die STEP-Tasten festhalten muß um mit dem Value-Regler die Tonhöhe zu ändern.

Viel schlimmer ist jedoch die Tatsache, das in den Patterns scheinbar nur Grund-Daten gespeichert werden. Die Justagen des Bass-Sequenzers z.B. werden überhaupt nicht mit gespeichert. Wofür kaufe ich mir ein digitalisiertes Instrument, wenn ich Patches/Patterns nicht wieder 1:1 abrufen kann ?

PS : keine Einstellung irgendeines Instrumentes wird gespeichert. Es werden scheinbar nur Tonhöhen, Notenlängen, Bass-Slides und allgemein Akzente gespeichert. ALLE Regler-Einstellungen interessieren leider nicht. Hätte ich so auch nicht erwartet.

Vielen Dank ROLAND da hat ein jüngeres Instrument endlich mal Speicherplätze, leider kann man damit absolut nix anfangen außer das die Grunddaten gespeichert werden.

Was bitte hat es für einen Sinn mit viel Mühe feinste Justagen an den DRUM-Sounds vorzunehmen, die dann komplett verloren gehen ?!?!?!?

Das ist ein krasses Defizit der T-8 was in meinen Augen die T-8 total unbrauchbar macht.

Schaltet man zwischen Patterns hin und her, bleibt der BASS und die Instrumente immer gleich, nämlich so wie deren Einstellungen (Regler/Menü) gerade stehen. Total bescheuert sowas. Man stellt mit viel Mühe ein Pattern zusammen nur um ALLES zu verlieren wenn man ein anderes Pattern justiert. Fein, toll, unfassbar dämlich….

WARUM Roland hast du hier nur gespart ?

Die S-1 ist kaum teurer, kann sooo viel mehr und jeder Drehregler ist digital erfasst und sogar Aufnehmbar UND alles SPEICHERBAR. Wie können zwei Instrumente der gleichen Serie so dermaßen unterschiedliche Verhaltensweisen an den Tag legen ?

Soll man sich erinnern wie jedes Instrument justiert war zum Zeitpunkt der Erstellung. Das ist unmöglich da es im Menü viele weitere Einstellungen gibt. ROLAND hat trotz des höheren Preisniveau an einer Digitalisierung der Regler gegeizt was zur Folge hat, das gespeicherte Pattern einen Dre&% wert sind.

TOM’s haben kein DECAY, das ist sehr schade. Auch im Menü ist nix davon zu sehen. Davon ist in keinem “Test” was zu hören/lesen.

Saublöd ist auch, das die Akzente im Rhytmus-Sequenzer für ALLE Instrumente gelten. Total idiotisch und 80er Jahre Stile. Meine Fresse es  ist 2023, Speicherplatz steht ohne Ende zur Verfügung und ROLAND knausert hier.

Wo bleibt die ELECTRIBE 3 Korg, wo nur wo ?!

Anfrage STEINBERG/ROLAND

Da ich seit langem CUBASE (Elements) verwende wende ich mich mit dem Problem mal an STEINBERG.

Es kommt überhaupt keine brauchbare Antwort, nur mal wieder so ein standard Gesabbel :

Sehr geehrter Herr ‍,

ich empfehle Ihnen, der ASIO Treiber von Roland zu verwenden. Um ein Audio-Interface in Cubase/Nuendo nutzen zu können, genügt es nicht, Instrumente, Mikrofone und den Computer korrekt zu verkabeln. Es gibt auch einige “virtuelle Kabel”, die softwareseitig verbunden werden müssen.

Ähm, es gibt keinen ASIO-Treiber oder überhaupt einen Treiber zur T-8, weil eben Class-Compliant !! Und ich weiß schon wie man Audio-Geräte einbindet.

Ich frage leicht erbost nochmal nach :

Da die Roland offensichtlich doch keinen eigenen ASIO-Treiber für die T-8 konzipiert hat, käme als alternative tatsächlich der Freeware-Treiber ASIO4All in Betracht. Leider muss ich Sie ab hier an den Kundendienst, des Herstellers Roland verweisen, da Cubase nur die bereitgestellten Treiber und Schnittstellen übernimmt. Zudem habe ich im Cubase Forum ein Topic zu diesem Thema gefunden. Dort können Sie sich mit anderen Anwendern über Ihre Erfahrungen austauschen.

Genial, was er dann verlinkt ist die “TR-8” die proprietäre Treiber hat !!!! Ich hab ‘ne T-8 !!! Ist KI wirklich soooo doof ?

Gut, frage ich eben mal schnell ROLAND…geht nicht, muß mich dort anmelden …. getan.

Bei einer simplen Support-Anfrage wollen die aber das ich mein Gerät registriere. OK, Seriennummer und Gerätetyp verstehe ich ja noch. Dann wird es mir zu unheimlich. ROLAND will tatsächlich das Kaufdatum, die Bezahlmethode und den Händler wissen. ABBRUCH, so weit geht die Liebe nicht.

ROLAND S-1 (ich trau mich nicht)

Ich bin ja echt ein Technik-Freak, aber die S-1 macht mir Angst.

Seit Wochen habe ich die S-1 nicht benutzt weil mir die Einstellungs-Vielfalt echt Angst macht.

Zum einen kann es echt so schwer sein in 2023 ein kleines OLED-Display einzubauen ? So cool die 7-Segment-Anzeigen auch aussehen so unbrauchbar sind sie zur Text-Darstellung. Ich bin nämlich KEIN Ägyptologe der Hieroglyphen lesen kann. Denn errät man wirklich mal die Buchstaben (50% kann man wirklich direkt erkennen) muß man immer noch deren Bedeutung im Kopf umsetzen. Und selbst wenn man das schaffen würde fragt man sich oftmals “zu welcher Funktion gehört diese Einstellung wieder ?”

Kein Problem, drucke ich eben die Bedienungsanleitung aus … ähhh wie bitte 74 Seiten !!!!!!!!!!!!

Im Grunde scheint die S-1 sehr übersichtlich. Aber überall gibt es versteckte Funktionen im Menü.

 

 

 

 

ROLAND Boutique Synthesizer Probleme (JX-03)

Vor Jahren kaufte ich einen ROLAND Boutique JX-03. Ich mag die Boutiques im allgemeinen. Sie sind total edel verarbeitet, alles fühlt sich wertig und Erwachsen an, nicht wie Spielzeug. Außerdem sind Sie platzsparend und irgendwie knuffig. Das wichtigste aber der Sound, die Teile klingen krass.

Ewig nicht mehr genutzt den JX-03 weil mir eine Tastatur K-25m fehlt da ich seit Jahren nicht bereit bin 100€ dafür zu bezahlen. Noch ärgerlicher wäre es mehrere Geräte der Serie zu haben und Diese öfters tauschen zu müssen.

Es soll nämlich ziemlich schwer sein den Flachbandkabel-Stecker abzuziehen. Das geht fast nur wenn man am Flachbandkabel selber zieht. Es wäre doch klasse wenn man so ein Teil einfach in einen Plug der Tastatur “fallen” lassen könnte und es einrastet. Zum raus nehmen dann einen Knopf zum entriegeln drücken und raus.

USB Probleme

Seit Anfang an habe ich wie viele Andere auch dieses USB Audio Problem. Der digital übertragene Signalpegel ist viel zu niedrig. Klar kann man normalisieren aber ?

Erstmal gucken ob es eine neuere Firmware gibt, ja 2019 kam noch eine raus. Taste 8 halten JX-03 einschalten und aus der LED-Kombi kann man Firmware ablesen, bei mir eben nicht die Neuste.

Firmware (zip) geladen/entpackt, JX-03 Taste “Manual” halten und einschalten. Am PC erscheint der JX-03 als USB Laufwerk. Dort einfach die entpackte *.BIN hin kopieren. Nicht vergessen das USB Laufwerk sauber abzumelden, damit alle Daten drauf sind.

Dann einfach nochmal “Manual” drücken, das Update startet, erkennbar an wandernden LED Lichtern. Fertig ist alles wenn Manual dauerhaft leuchtet und der rest permanent blinkt. Einmal den JX-03 aus/einschalten fertig.

Aus KEINEM der Firmware Texte geht eine Fehlerbeseitigung USB-Audio-Pegel hervor !

Und tatsächlich, es hat sich nichts getan, der Pegel ist nach wie vor unter aller S&%

Dank Windows kann man am PC nur EIN Audio Interface betreiben. Also ist nun der JX-03 das Audio Interface aktuell nur per USB verbunden.

Audio/MIDI Spur in Cubase erzeugt, die MIDI Spur sendet auf Kanal 1 zum “Boutique”. Mein Kopfhörer steckt im JX-03 ich höre wunderbar den JX-03. Aber auch hier geht es schon los (weiter), egal ob ich in Cubase Monitor Ein/Aus stelle, im Kopfhörer höre ich IMMER den JX-03. Und nicht etwa die Aufgezeichnete Audiospur, sondern das MIDI gespielte.

Von einem Audio Interface kann man doch zumindest erwarten, das Monitoring klappt.

Die absolute Gemeinheit ist dann aber, das egal was ich unter Synchronisieren in Cubase einstelle, das Aufgenommene im Timing total daneben liegt. NEIN nicht einfach alles zeitversetzt, sondern wild daneben. Die erste Note liegt immer falsch, der Rest mal genau auf Beat, mal deutlich vorm oder hinterm Beat. Und NEIN, das ist kein Swing.

Ich weiß das mit einem echtem MIDI-Kabel sauber läuft aber so ein Drama.

 

 

YAMAHA MODX+ (400€ mehr für WAS?)

Es sind zwar die neuste Gerüchte, aber da muß schon was dran sein.

YAMAHA bring überarbeitete MODX mit einem Plus im Namen (angeblich nicht den MONTAGE). Die Teile heißen dann also MODX6+ usw. Sie sollen in den ersten September Wochen erscheinen. Wie von YAMAHA gewohnt hört man bis zur letzten Minute NICHT’s = größere Freude 🙂

Und der Zeitrahmen ist exakt so wie ich’s von YAMAHA kenne. Das Problem ist (wie damals beim moX/moXF) : sind die überarbeiteten Modelle draußen haben Sie eine Lebenszeit von nur ca. 2 Jahren. Denn dann folgt garantiert die Wachablösung des MONTAGE und ca. 1 Jahr später kommt die neue Mittelklasse.

Hätte man sich den MODX direkt nach Erscheinen geholt wäre es absolut lohnenswert gewesen, denn man arbeitet jahrelang mit dem Teil. Nun 4 Jahre später (MODX erschien im September 2018) bekommt man verbesserte Modelle die aber nur eine kurze Laufzeit haben. Das ist die YAMAHA-Zwickmühle.

Es gibt auch schon Bilder vom Äußeren, welches scheinbar absolut unverändert ist, außer dem neuen Namens-Aufdruck. Hier also schon mal kein Wow.

Kurzer Rückblick :

Damals hatte ich mir kurz nach Erscheinen des moX direkt den moX 6 gekauft. Jahrelang damit gearbeitet als 5 Jahre später (völlig unerwartet) der moXF kam. Und die Teile hatten echt mal ein fettes Upgrade bekommen. Deutlich mehr Insert-Effekte, Original ROM-Speichergröße der MOTIF-Flaggschiffe, also bessere Sample-Qualität. 128fache Polyphonie anstatt 64fache, was manchmal echt eng werden konnte bei Verwendung des 16-Spur Sequenzers.

Tat kurz weh, bin aber einfach beim moX geblieben, so groß ist der Unterschied (was hinten raus kommt) dann auch nicht.

Eben noch einmal einige Kommentare unter dem Leak gelesen und ich war echt erstaunt wie viele Leute die Tastatur der MODX bemängeln. Ich weiß nicht wie oft ich hier schon über die Tastatur gemeckert habe. Zum Vorgänger moX zwar eine fühlbare Veränderung aber wenn überhaupt nur ein minimaler Fortschritt. Trotzdem mag ich die Light-Action Tastatur des moX/MODX durchaus. Die sind schon gut spielbar, nur ist z.B. das Nachvibrieren beim flutschen lassen billig.

Ich hatte vor langer Zeit auch schon mal an YAMAHA geschrieben mit einigen Hauptkritikpunkten :

  • Tastatur (damals mein Hauptgrund den MODX nicht zu kaufen)
  • Display-Auflösung/Farbbrillanz könnte aus heutiger Sicht (ROLAND Fantom-0 Serie) höher/besser sein
  • CPU-Leistung scheint ziemlich schwach zu sein, mit Animation=EIN ruckeln diese Animationen schon extrem
  • kein Fully-Featured SEQUENZER mehr wie im moX (damit komme ich klar, da CUBASE das inzwischen übernimmt – es wäre trotzdem schön Einen zu haben)
  • 44,1kHz Digital-Ausgabe – naja
  • Hüllkurven lassen sich immer nur per Zahlen-Parameter bearbeiten (ja, man sieht die Kurve inzwischen aber Touch wäre cool – siehe ROLAND Fantom-0 Serie)
  • warum haben die Geräte keine Analog-Engine ?
  • Bedienelemente wie Drehregler und Knöpfe wurden drastisch reduziert wegen Touchscreen was die Bedienung deutlich zäher macht

Die Gerüchte sagen nur extrem wenig über Veränderungen.

Bestätigt ist :

Der Speicher wird verdoppelt mit dann 1,75 GB z.B. für Samples. Der MODX schließt also zum MONTAGE auf.

Die Polyphonie der FM-X Engine wird von 64 auf 128 Stimmen verdoppelt, schließt also auch hier zum MONTAGE auf. Das Seamlessly-Switching klappt aber beim MODX+ weiterhin nur bei Patches mit bis zu 4 Elementen.

Ein bisher unbestückter Platinen-Sockel wird mit einem weiteren SWP70 Chip (Standard Wave Processor) bestückt.

Die Seitenteile sind nun “schwarz” oder zumindest in Gehäusefarbe. Lässt das Gerät dezenter erscheinen, vielleicht aber auch langweiliger.

Absolutes Gerücht ist :

Angeblich bekommen die MODX eine AN-X Engine (und der MONTAGE auch per Software-Update). Das wäre ja mal was, endlich eine VA-Engine (deswegen auch eine weiterer SWP70 Chip?). Damit endlich mal irgendwas fast echt klingt. Kleiner Scherz, ich mag YAMAHA’s. Gitarren, Streicher, Brass (natürliche Instrumente) usw. das klingt schon.

Aber VA Synth-Klänge ? Geht man kurz nach dem Anspielen zu einem ROLAND Fantom-0 oder ROLAND-Juno X fällt einem ein E… aus der Hose.

Das hört man auch oft aus YouTube Video’s heraus. Die ROLAND’s haben (gewollt) oft weniger Höhen, klingen dadurch gesetzter und sähmiger. Ich habe neulich am MODX mal versucht den ‘Hiss’ per EQ weg zu bekommen. Klappt nur rudimentär. Am Fantom-0 2x am EQ gedreht, perfekt.

Tastatur, NEEIIIN, die wird YAMAHA garantiert nicht verbessern …

Ach ist das alles aufregend ……. ich bin ja so gespannt

Alles in allem würde ich den MODX+ wahrscheinlich trotzdem nicht kaufen, wegen der nur noch kurzen Lebensspanne von 2 bis maximal 3 Jahren. Und was bringen die Verbesserungen denn ?

  • mehr Speicher (wer’s braucht) macht das Gerät aber klanglich nicht besser/interessanter
  • einen Prozessor mehr (wahrscheinlich wegen Polyphonie), nett macht das Gerät aber klanglich nicht besser/interessanter

Ich hätte direkt zugreifen sollen, denn am MODX gibt es eigentlich nichts zu bemängeln, schon gar nicht für diesen Preis.

Ich zögerte damals allerdings. Aus dem Zögern wurde 1 Jahr, da wäre es noch lohnenswert gewesen. Im 2. Jahr sagt man dann “hmm, schon zu alt = verminderte Laufzeit”. Und nach dem 3. Jahr denkt man “vergiss Ihn, warte auf den Nächsten”.

1.9.2022

Ernüchterung stellt sich ein. Es gibt für keinen MODX User einen Grund auf einen MODX+ umzusteigen. Selbst Luke von YAMAHA tut sich in den Video’s schwer nur den doppelten Speicher, die doppelte FM-X Polyphonie und gummierte Wheel’s zu haben, da ist sonst auch nix.

  • AN-X Engine, träum weiter, Fehlanzeige
  • Fakt : doppelter Speicher 1,75GB für User frei
  • Fakt : ein weiterer SWP70 Chip, wegen FM-X doppelter Polyphonie
  • Fakt : gummierte Wheel’s wie MONTAGE
  • immer noch unklar : Luke von YAMAHA sagt in einem Video SSS nun mit 8 Voices, in einem anderen Video dann wieder nur mit 4 Voices

ICH meine auch, das die MODX+ Gehäuse-Farbe eher schwarz anstatt dunkel Braun (MODX) wäre (wegen der schwarzen Seitenteile), kann hier mich aber täuschen.

Ansonsten wurde absolut nichts verändert. Also als MODX Besitzer könnte ich mich jetzt beruhigt zurücklegen und freuen. Kein Vergleich zu damals als der moXF erschien, der mit all seinen Upgrades zum MOTIF XF aufschloß.

Es ist aber auch irgendwo klar gewesen, das hier nicht mehr viel geht. Der MODX ist schon zu nah am MONTAGE.

Viel wichtiger ist jetzt ein MONTAGE Nachfolger. Denn den MONTAGE gibt es seit 2016, das sind in 2022 schon 6 Jahre. Es kann also nicht mehr lange dauern bis sich hier was tut.

Ich habe beim MODX zu lange gezögert, wäre mit Sicherheit ein klasse Kauf gewesen. Der MODX+ sieht in komplett schwarz irgendwie Erwachsener aus. Schade ist, das man nicht weiß ob die Nachfolge Generation auch AWM2 und FM-X hat. Denn FM ist schon ein fetter Mehrwert. Aber weniger sollte es eigentlich nicht sein, ansonsten ist der MODX+ eine MEGA-Enttäuschung.

MODX+ jetzt noch kaufen, lohnt das noch, ich finde kaum absolut NEIN.

Und trotz das in YT-Videos gesagt wird “Pricing … nearly the same” hat YAMAHA die Frechheit und erhöht die Preise MASSIV …

YAMAHA MODX+ Preisschock

400€ mehr, für quasi keinen Mehrwert, das hat noch kein Hersteller gewagt. Ich finde es auch höchst Interessant wie viele “Oberen” diesen Preisaufschlag verteidigen (gerechtfertigt wegen weltweiter Kriese usw.

Damit wäre der MODX+ im Vergleich zum MODX ein NonoBrainer !!

Und nach den Ansagen Vieler ist das das ENDE der 1000€ Mittelklasse Synthesizer. Offensichtlich kann man’s sich abschminken so etwas je wieder zu haben.

400€ mehr, kein Problem, dafür will ich aber eine bessere Tastatur und mehr physische Bedienelemente. Ich sage nur ROLAND Fantom-0 Serie. Ich vermute YAMAHA will auf die Preise der kommenden Generation einstimmen.

Ich jedenfalls bin extrem enttäuscht vom MODX Upgrade. Ich kann absolut damit leben, das sich im Prinzip nichts ändert (Produktionsprozess), aber dieser Preisaufschlag geht gar nicht. Behaltet den Mist.

An YAMAHA :

Siehe ROLAND Fantom F0 Serie, deutlich teurer aber …

Ich stehe zwar mehr auf YAMAHA Tastaturen, aber die Fantom F0-Serie hat eine bessere Tastatur.

Die ROLAND F0’s haben viel mehr Bedienelemente wie Drehregler/Fader, das ist ein unschätzbarer Vorteil auch in Zeiten von Touch-Displays. Vor allem die korrespondierenden Drehregler direkt unterm Display, perfekt mit wechselnden Funktionen je nach Situation belegt. Und diese Drehregler fühlen sich absolut edel an. Die ROLAND Fader sind klasse, die größeren YAMAHA Fader finde ich wiederum besser (aber zu Wenige).

Wie kannst du YAMAHA die seit einer Ewigkeit vorhandenen Function/SubFunction Buttons unterm Display wegrationalisieren ?!

ROLAND’s F0 Display ist absolut hochauflösend und und hat kräftige Farben, da hat das YAMAHA Display keine Chancen, außer das es etwas größer ist. YAMAHA’s Display könnte insgesamt etwas größer sein. ROLAND’s Display ist sichtbar zu klein und auch noch  Widescreen was nicht gut für die Bedienung ist.

12.9.2022

MUSICSTORE 1. und letzter MODX+ Test

Da sich am Sound nichts verbessert hat nur mal kurz berührt.

Yamaha schafft es immer noch nicht, Plastikteile mal ohne scharfe Kanten zu produzieren. Komisch bei ROLAND geht das schon seit immer. Die neuen schwarzen Seiten-Panels geben dem Gerät ein gewisses Erwachsen-Sein. Leider fühlt man oben und unten einen deutlichen scharfen Grat. Einfach nur schäbig. Eine kleine Änderung an einer Plastik-Gußform, fertig. Aber der Kunde muß ja spüren das er Mittelklasse hat. 1600€ ( hüstel) für einen MODX6+ !! 400€ mehr, Wahnsinn. Wer das bezahlt muß bekloppt sein, wissend das ein MODX6 1200€ kostete und im Quali-Vergleich mit einem ROLAND Fantom 0.

Die neuen gummierten Wheels fühlen sich eher hart  und glatt an, ehrlich da waren die Hartplastik-Teile besser. Die waren geriffelt, man hatte Sie gut unter Kontrolle. Die Gummierten rutschen einem schon mal durch die Finger.

Und dann das Data-Wheel, bei einem pfuschneuen Gerät. Ich dachte nur “was ist das denn”. Ich mag dieses uneingefasste billige Wheel seit moX Zeiten nicht. Aber am moX funktioniert es brauchbar gut. Auch am MODX war es brauchbar. An dem getesteten MODX+ war dieses Data-Wheel eine Katastrophe. 

Überhaupt kein gleichmäßiges Drehgefühl. Mal schwerer, mal leichter. Rastpunkte nur schwer zu treffen. Ein totales Unding für 1600€. Siehe ROLAND Fantom 0 muß ich immer wieder sagen. Ein eingefasstes Data-Wheel mit präzisem Feeling.

Tastatur erwartungsgemäß das Gleiche wie im MODX. Komischerweise spiele ich die YAMAHA Tastaturen lieber als die ROLAND’s weil Sie leichtgängiger sind und so das Spiel mehr gleitet. Dafür vibrieren ROLAND’s Tasten beim flutschen lassen nicht so erbärmlich nach.

Soundmäßig wie immer Sahne, ich bin aber nicht so irre 400€ mehr für’s sound-technisch Gleiche hinzublättern. In Video-Vergleichen fällt mir immer wieder auf, das der MODX zwar im ersten Moment deutlich besser zu klingen scheint. Vergleiche mit dem FANTOM-0 zeigen aber bei quasi jedem Sound das der Fantom-0 deutlich gediegener klingt. Viel weniger Höhen betont, dafür aber prägnanter. Ich sage mal der YAMAHA hat viel mehr Hiss.

Wie gesagt YAMAHA deutlich weiter/heller, ROLAND dagegen viel weniger Höhen und dadurch sind die Sounds definierter.

Warten wir eben auf die in 2 Jahren anstehende MONTAGE Ablöse.

Einige Zeit später im STORE entdecke ich, das die ASSIGN 1 Taste sichtbar schief verbaut ist. Geht gar nicht. Außerdem sieht man schon nach der kurzen Zeit Kratz-Spuren auf den gummierten Wheels. Nicht alles was neu ist ist auch besser dafür aber teurer. Und seit dem ersten MODX-Modell sind diese blauen Ringe um die Encoder total unzentrisch aufgedruckt. Das konnte man natürlich NICHT korrigieren. Und echt schade ist nach wie vor, das die animierte UI immer noch total ruckelt (sehr uncool). 

29.10.2022

Ich schaue mal auf Geizhals.de nach MODX6+ und FANTOM-06

Sieh mal einer an der MODX+ steht gar nicht mehr bei 1600€ sondern bei “nur noch” 1400€, teilweise sogar leicht darunter, fast erträglich. Aber immer dran denken “Auslaufmodell” in spätestens 2 Jahren ist Ende.

MODX+ 6 Preisentwicklung (10-2022)

ROLAND Fantom-06 fällt auch, war schon mal auf 1336€ anstatt der ursprünglichen 1500€. Und das Modell ist noch brandneu. Leider keine FM-Engine.

Preisentwicklung ROLAND Fantom-06 (10-2022)