Man installiert ein Programm mittels Setup.EXE, fertig. Dann gibt es eine neuere Version. Neuste Version runterladen, Setup.EXE starten fertig. Versteht JEDER !
Linux
Auch nach 30 Jahren kapier ich gar nichts.
Zum Beispiel LibreOffice. Beim ersten mal installiert über die Anwendungsverwaltung, kapiert JEDER.
Dann meldet LibreOffice das es ein Update gibt. Zum Laden/Installieren wird man auf die Webseite verwiesen. Laden kein Problem, aber dann…
Bestes Beispiel gerade eben. PIX ist OK, hat aber auch einige unverständliche Bedienungs-Macken.
XnView soll doch das Beste sein. Ich habe es noch nie gemocht, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Per Anwendungverwaltung installiert, null Problemo.
Ich starte XnView, direkt kommt eine Meldung “Aktuelle Version 1.0.1, neue Version 1.3.0”. Darunter ein Button “Neue Version herunterladen”.
Das ist doch schon mal Mist. Gerade Installiert (Steinzeit-Version) und direkt Updaten.
XnView Updaten – Was nehme ich denn heute mal ?
DEB Version enthält *.deb Dateien, diese sind per Mausklick installierbar. Leider merkt die Anwendungsverwaltung von solch einer Aktion nichts, so das künftige Updates nicht greifen.
AppImage nehme ich in letzter Zeit häufiger, einfach weil ich es leid bin darüber nachzudenken wie man irgendwas korrekt Updated. Und das ist schon traurig, das eine weltweite Community es nicht hinbekommt ein einheitliches einfaches Installations/Update Konzept auf die Beine zu stellen.
Immer an den Symptomen herumdoktorn, so kommt es mir mit den AppImages vor. Einfach ein AppImage laden und irgendwo speichern (habe mir inzwischen im HOME-Ordner einen “Programme”-Ordner erstellt – Gruß an Windows).
Dann die Eigenschaften des AppImage-Files aufrufen und unter Zugriffsrechte ein Häkchen bei “als Programm ausführen” setzen.
AppImage “als Programm ausführen”
Nun kann man sich (unschöne – weil keine Original Icon’s) Verknüpfungen anlegen um das AppImage zu starten.
Erscheint eine neue Version, einfach laden/speichern, Zugriffsrechte anpassen, fertig. Ist schon einfach, wirkt aber wie Nachgefrickelt.
Also weiter mit dem XnView Update. Ich lade das AppImage und die DEB-Version. Komm nimm mal die DEB-Version zum Installieren.
Vorher deinstalliere ich per Anwendungverwaltung die ältere Version, man ist ja ordentlich.
Ein Doppelklick auf die *.DEB und ein Packetbetreuer-Fenster erscheint, schön einfach, bietet mir die Installation an, getan. Es kommt eine Meldung Version 1.3.0 wäre schon installiert “Erneut installieren”. Hääh, eben habe ich doch die laut Meldung alte Version runtergeschmissen, wie kann dann jetzt 1.3.0 angeblich drauf sein.
OK, wenn es so wäre müsste ich XnView ja starten können, beim Klick in das noch vorhandene Icon auf der Startleiste tut sich erwartungsgemäß aber NIX.
Da könnte man doch schon mal am Leben zweifeln oder …
Ich lasse die DEB-Installation erstmal links liegen und installiere XnView nochmal per Anwendungsverwaltung um dessen Version zu prüfen.
Es wurde Version 1.0.1 installiert. Und dank unlogischer Logic kommt nun KEINE Meldung mehr es gäbe eine 1.3.0 Version !!
Ich starte wieder die DEB-Datei und wähle diesesmal im Packetbetreuer (der nach wie vor sagt 1.3.0 wäre installiert 🙂 “Erneut installieren”… es kommt unerwartet eine Fehlermeldung.
Packetbetreuer – Fehlermeldung
Versteht ihr so langsam was ich meine ?
Ich klicke die Fehlermeldung weg, woraufhin das Packetverwaltuns-Fenster in keiner Weise mehr reagiert.
Ich starte einfach die DEB-Datei ein zweites mal, nun scheint die Installation durchzulaufen. Ich starte XnView per Icon, Version 1.0.1 !! Yeah, so muß das, that’s Linux in Reinkultur.
Ich klicke auf (Start-Leiste unten links) und tippe “xnview”.
AHA, es erscheinen zwei unterschiedliche Icons, Eins eher rötlich, das Andere fett Orange. Ich klicke mal das Orange …
Uhh, es startet die Version 1.3.0 und Diese ist auch meinem Desktop entsprechend im Dark-Mode gehalten.
Aber es ist doch toll dieses Linux (bin ja froh das es Linux gibt nach dem gewollten Tot von Windows XP).
Es wird irgendwas installiert, auch mal mehrere Versionen parallel (wer will/braucht das) und das Prozedere ist völlig undurchschaubar.
OK, Schwamm drüber, was wird jetzt wohl passieren wenn ich per Anwendungsverwaltung die 1.0.1 deinstalliere ?! Ja man weiß wohl, das Linux grundlegend benötigte Packete gleich mit löscht, schon läuft die 1.3.0 nicht mehr.
Ich bin ja nur ein kleiner dummer User, soll ich … JA
Deinstallations Warnmeldung – hilfreich für einen DAU ?
Suche ich nun nach “xnview” gibt es nur noch das Orange Icon, also die 1.3.0 Version, nun muß Sie nur noch laufen, was Sie auch tut.
War doch simpel die Aktion.
XnView (1.3.0)
Nun müsste mir XnView nur noch gefallen als altem ACDSee/FastStone ImageViewer Fan.
Das Wichtigste wäre z.B. klickt man eine Foto-Miniatur doppelt oder drückt ENTER wäre normalerweise Vollbild angesagt und Pfeiltasten zum durchblättern.
Leider wird jedes Foto in einem TAB geöffnet. Vielleicht läßt es sich im Menü noch justieren. OK, per F11 gelangt man in den Vollbild-Modus.
Das nächste wichtige Thema ist schnelle Editierung eines Bildes. Dazu zählt für mich Größenänderung, Zuschneiden, Drehen, ins Bild Zeichnen, Text ins Bild einfügen, Farbänderungen, Schärfen usw.
Beim Zuschneiden würde man einen speziellen Cursor erwarten, nix , einfach der Mauspfeil. Oh, ich kann klicken/festhalten um zuzuschneiden, gut geraten. Interessant ist, das XnView sich nicht ausgeführte Zuschnitte mehrerer Bilder merkt. Sinnlos aber interessant. Noch interessanter XnView fragt nicht ob es beim schließen eines Bildes zuschneiden/speichern soll.
Leider gibt es beim Zeichnen in ein Bild keine Stift Funktion. Es können (2022) nur Text, Linien, Elipsen, Rechteck gezogen werden.
Sehr schade, denn ein Hand-Malen ist extrem hilfreich und kommt Papier so viel näher.
Was mir im allgemeinen unter Linux auffällt. Die TAB Focus Reihenfolge scheint Programmierer wenig zu interessieren.
Heißt z.B. eben in XnView. Größe eines Bildes ändern. ein Unterfenster geht auf, ich stelle von Pixel auf Prozent um, springe mit TAB. Reihenfolge des Focus ist erst Höhe, dann Breite darüber !
Toll ist wiederum, das man per Rechtklick in die UI, diese unnötigen EXIF und Kategorie Bereiche ausblenden kann. Noch besser ist, das man per Drag/Drop z.B. die Vorschau oben/unten/rechts platzieren kann.
Sehr uncool ist dagegen das im Dateibaum, Laufwerke gar nicht auftauchen die in CAJA vorhanden sind. Immerhin kann man die UUID im Ordner /mnt (dort tauchen interne Laufwerke auf) mit dem Programm “Laufwerke” vergleichen und dann Favoriten-Lesezeichen erstellen und deren Name beliebig anpassen. Externe Laufwerke liegen im Ordner /media
Sehr merkwürdig auch, ich schalte nur den Filter um auf Bilder + Ordner, XnView rotiert, belastet die CPU, nach 2min kille ich den Prozess. Ähm, das ist doch nur eine Darstellungsänderung, das muß in einer Sekunde geschehen sein. Ein Programm sollte so etwas schon gar nicht ohne Statusmeldungen machen.
Schlimm auch in ShotCut. Will man dort ein Video X/Y platzieren geht das absolut nicht im Zahlenfeld per Maus. Man ist gezwungen Zahlen per Tastatur zu ändern oder das Objekt mit der Maus zu verschieben= unpräzise. Denken die Programmieren auch mal mit. Davon abgesehen ist ShotCut’s UI ein Chaos, weil man ALLES total in der UI umpositionieren kann. Trotzdem ist ShotCut inzwischen einer meiner Favoriten neben KdenLive (irgendwann wird alles gut).
Eben noch Mint so einstellen, das nun XnView das Standard-Programm für Bilder ist. START geklickt “standard” eingetippt nix. GeGoogelt, das heißt wirklich “Bevorzugte Anwendungen” !
Unter Multimedia/Bildbetrachter XnView ausgewählt, klappt…
Und es ist schon wieder passiert. Ich habe aus Versehen eine wichtige Datei gelöscht weil …
Ich nutze ein MINT-Y-Dark Theme.
Hat man z.B. zwei Fenster auf, in Beiden sind Dateien markiert (MINT eingefärbt) und ist der Überzeugung das richtige Fenster wäre aktiv, drückt SHIFT + Entf, löscht damit die Dateien im falschen Fenster.
In der Fenster Titelleiste hätte man es erkennen können, denn dort ist der Fenstertitel (nur der Text) des aktiven Fenster weiß gefärbt. Leider kann man dieses Weiß kaum vom grauen Text der inaktiven Fenster unterscheiden. Unterscheiden natürlich schon, aber es fällt nicht genug ins Auge.
Ich schaffe es einfach nicht einfach nur die Titelleiste anders einzufärben. Das scheint nicht gewollt. Unter Windows ist es Standard das das die Titelleiste des aktiven Fensters eingefärbt ist.
Das krasse ist aber das es egal ist welches Theme man unter Erscheinungsbild nimmt, NIE die Titelleiste selber umgefärbt wird.
Fensterrahmen – WindowsMe
Erst als ich unter Fensterrahmen WindowsMe wähle wird auch mal die Titelleiste anders eingefärbt. Leider wird dann aber auch der Rest des Fensters auf Windows-Style getrimmt. Und das hatten wir ja lange genug.
Overall Performance
Der gleiche PC im Dual-Boot mit Windows 10 und eben Linux MINT.
Kein Vergleich, Windows 10 geht ab wie Hölle und bei meinem letzten Hardware Upgrade sagte ich “verdammt – Windows 10 geht ja plötzlich ab wie eine Rakete”.
MINT ist, dank ordentlicher Hardware, auch nicht langsam, fühlt sich aber deutlich träger an. Und nicht nur vom Fenster handling, sondern auch jegliche Software.
Ich surfe mal nach dem Thema und finde das von immerhin 2008 !!
Ich kann das bestätigen. Ein nicht völlig verhunztes XP läuft bei gleichen Ressourcen (CPU, RAM) deutlich flotter als KDE und Gnome. Bei Linux müssen die Fenster halt separat über einen Windowsmanager und X erzeugt werden. Bei XP ist dies im Kern mit drin. Ich vermute, dies macht den Unterschied aus.
Windows ist halt, ich nenn’s mal “hochintegriert”. In der Linux-Welt sind sehr viele Dinge viel weiter abstrahiert: Dein Programm → GTK → Xlib → X-Server → Treiber → malen
Und ja, XP war bei mir vor Jahren auch schon schneller, leider aber auch häufiger von Abstürzen betroffen als MINT (Abstürze gleich NULL).
Was für ein Müll. So etwas wichtiges wie Fenstermanagement gehört natürlich in den Kern eines OS weil es eine der Haupttätigkeiten eines Fenster basierten OS ist.
Ich muß aber auch sagen, das ich nun seit einigen Jahren mit MINT arbeite und echt zufrieden bin. Es hat sich ein totales Vertrauen in die Stabilität des OS aufgebaut. Was tat das am Anfang weh von XP weg zu müssen. Der Grund war das moderne Mainboard’s XP nicht mehr unterstützen. Des weiteren wurde mein geliebter Firefox unter XP hängen gelassen. Video Codecs (YouTube) blieben auf der Strecke. Es war ein allmähliches sterben von Windows XP.
CAJA (Dateimanager)
Was mich auch an MINT ärgert ist, das neue Fenster (CAJA) exakt über ein Vorhandenes gelegt werden. Windows kaskadiert das. Oft merkt man gar nicht das sich ein weiteres Fenster geöffnet hat. Das müsste zumindest einstellbar sein.
Oder auch oben rechts diese (viel zu lange) Einblendung von CAJA wenn Vorgänge erledigt wurden. Sollte abschaltbar sein, aber ….
Dann das ewige Problem der Thumbnail-Generierung scheint auch Niemanden zu interessieren. Ständig werden Thumbnails nicht generiert. Das ist extrem ärgerlich und war speziell bei Windows schon so. Und mein Rechner ist echt up2date und hat genug Speicher in allen Belangen.
Und dann fällt mir ein echt mal ärgerlicher Fehler (meines Erachtens) von CAJA auf. Es sind zwei Fenster auf. Ich markiere EINE Datei im Fenster #1, das Fenster #1 wird aktiv. Dann gehe ich mit der Maus nach Fenster #2 halte Strg und markiere per Linksklick zwei Dateien im Fenster #2. Beide Dateien werden markiert aber der FOCUS bleibt auf dem Fenster #1 !!!!
Drückt man nun ENTFERNEN würde ungewollt die Datei im Fenster #1 gelöscht achtet man nicht auf den Text im Löschen-Bestätigen Fenster.
So ist es mit schon 1 bis 2x tatsächlich passiert das ich mit Shift-Entf wichtige Dateien für immer verloren habe.
Oder eben schneide ich mehrere Ordner aus, füge Diese woanders ein. Danach stehen (scheinbar) die eben verschobenen Ordner immer noch an alter Stelle. Ordentlich wie man ist, drücke ich die ENTFERNEN Taste, es kommt eine Fehlermeldung. Liest man deren Details steht dort sinngemäß ‘kann die Ordner nicht löschen, weil Sie nicht mehr vorhanden sind’. Schön das man Sie dennoch SIEHT. Macht man einen Fenster-Refresh (F5) verschwinden dann auch mal die nicht mehr vorhandenen Ordner.
WIESO kann man nicht einfach die Farbe der aktiven Fenster-Titelleiste einstellen. Bei den Dark-Themes ist kaum erkennbar welches Fenster aktiv ist, außer an weißer anstatt grauer Schrift und einem kaum erkennbar helleren Grau.
Nach einer kurzen Dateisuche findet CAJA Dieselbe. Leider fehlt im Suchfenster dann die Rechtsklick-Option “Verknüpfung erstellen”. Ist mir völlig unverständlich. Gehe ich dann mühevoll direkt in den Ordner der Datei und suche Diese per Hand kann ich eine Verknüpfung erstellen. Luxus sieht anders aus.
Eben ärgert mich das Programm PIX.
Ich erwarte das wenn ich links im Pfad-Baum bin und mit den Cursortasten nach unten gehe das ich im Pfad-Baum bleibe. Nö, PIX springt Focus mäßig einfach in den Thumbnail-Bereich.
Und nur der Herr weiß das alles mit einem Keyboard schneller geht.
Davon abgesehen generiert auch PIX oft KEINE Thumbnails, scheint eine Krankheit zu sein. Klickt man so ein nicht generiertes Thumbnail an erscheint das BILD wie gewünscht.
Dann stelle ich fest, das PIX mit dichter Firewall 10 Sekunden verzögert startet. Aha, wird doch nach Hause telefoniert. Die geschlossene Firewall zeigt nur minimales Polling in der Systemüberwachung. Gebe ich die Firewall frei, startet PIX wieder direkt. Im Resourcen-Monitor sieht man beim PIX-Start einen einmaligen Ausschlag. Wechselt man die Bilder in PIX bleibt aber alles ruhig, na dann ist’s OK.
Dafür kann CAJA zwar nichts aber es ist echt ein Unding, das MINT (UBUNTU) kein Erstellungsdatum kennt. Das Dateisystem Ext4 soll es ja können. Selbst ein uralt Windows kann das. Und es ist sooo interessant und auch hilfreich mal das ECHTE Datum der Erstellung einer Datei zu sehen. Thema Nostalgie und aber auch effektive Suche oder Recherche.
CAJA mit geschlossener Firewall, auch so ein Thema. Ist die Firewall aktiv, also jeglicher Traffic gesperrt, wird CAJA komisch (seit meinem Linux MINT 21 Upgrade). Kleinste Aktionen, dauern plötzlich deutlich länger. Man hat zähe Reaktionen. Ich meine das wäre unter Linux Version 20 nicht so gewesen, ist mir jedenfalls nie so aufgefallen. Ein Schelm wer böses (telefonieren nach Hause) dabei denkt.
Ja klar, ich habe EINEN Netzwerk Link unter den CAJA Favoriten, ob Der aber wegen nicht erreichen CAJA bremst ?
10.7.2022
In letzter Zeit hängt CAJA immer mal wieder. In der Systemüberwachung sieht man dann das CAJA die CPU stark auslastet und darunter sind zwei Prozesse ‘tracker Store’ und ‘tracker extract’.
Tracker Store und Tracker Extract sind irgendwie für das File-Indexing sprich die später vom User genutzte File-Suche hilfreich.
Hilft mir aber nix wenn dadurch CAJA hängt, also weg damit.
Ich weiß n.n. ob es was bringt, habe aber mal diesen Befehl ausgeführt. Es kann sein das bei dem Einen oder Anderen dort wichtige andere Anwendungen angezeigt werden, die dadurch mit beeinflusst werden, also Vorsicht. Bei mir steht dort nichts wichtiges. Also mit ‘Y’es ausgeführt.
Dann die LEISTE (Taskleiste). Schon vor Jahren mußte ich eine weitere LEISTE generieren, die mich seit dem täglich nervt weil ich Sie rechts am Desktop angeheftet habe. Immer wieder kommt man dagegen und die Leiste poppt ungewollt hervor.
Und warum mußte ich eine weitere LEISTE erstellen ? Weil die dämliche original LEISTE nicht in der Lage ist zu stapeln. Sie wird einfach immer länger und verdrängt somit den LEISTEN-Bereich laufender Programme.
Windows generiert einfach diese kleinen Pfeile um zu zeigen hier kommt noch etwas.
Dann dieser 3-Punkte Trenner den ich bis heute nicht begreife und auch seit geraumer Zeit nicht mehr verschoben bekomme. Klicke ich mit Rechts drauf steht unten “Auf der Leiste sperren”.
Was soll mir das sagen ? Wen oder was sperre ich warum ?
Eben starte ich neu (siehe unten – weil Libre Office nicht starten will) plötzlich sind die 3 Punkte mitten zwischen den Start-Icons und nicht mehr rechts daneben.
Deswegen sehe ich laufende Programme nicht in der Taskleiste. Schiebe ich die 3 Punkte nach rechts erscheinen plötzlich auch die laufenden Programme im freien Bereich. Begreife ich nicht dieses Verhalten.
Komm mal eben GIMP zur Leiste hinzufügen. Unter Windows würde man einfach Drag & Droppen, geht nicht weil kein Platz frei ist. Ziehe ich das GIMP-Icon in den freien Bereich der Leiste, wo normalerweise laufende Programme liegen, schmeißt MATE das irgendwo dorthin. Ich muß nicht verstehen warum das so ist.
Software Verwaltung
Grauenhaft, einfach grauenhaft.
Windows
Ein Programm, sagen wir mal LibreOffice, ist installiert. Man lädt sich die neuste Version herunter, startet das Setup und die bestehende Version wird automatisch upgedatet.
Linux
Ich möchte es gerne verstehen, begreife es aber seit 30 Jahren NICHT.
Fein, bei MINT gibt es ja die Anwendungsverwaltung, aber deren Versionen sind nicht immer taufrisch. Neulich war ich das Warten leid und habe LibreOffice heruntergeladen, entpackt und ALLE *.deb Dateien markiert/installiert. LibreOffice läuft.
Leider scheint der Quark nach einem KERNEL-Update wieder weg zu sein (glaube ich). Denn aktuell will ich Dokumente öffnen, es dreht sich aber nur das Rad.
KEINE Fehlermeldung, Rad dreht, Rad hört nach Sekunden auf.
Das sagt mir jetzt genau WAS ?!
Windows hat wenigstens noch den Anstand eine unleserlich-kryptische Fehlermeldung rauszuhauen.
1. Installations Versuch
Komm, wieder runterladen/entpacken/alle *.deb markieren/installieren…hmmm, nö sei mal ordentlich nimm die Anwendungsverwaltung.
Ich de/installiere Libre Office per Anwendungsverwaltung. Habe inzwischen ZWEI verschieden moderne Writer-Icons weil ich zweigleisig installierte. KEINE startet !!
Vorher entferne ich noch in der Anwendungsverwaltung jegliche Libre Office Pakete.
Es gehen dutzende Fensterchen auf fast alle mit Fehlermeldungen.
Libre Office .deb Installation
Die Hoffnung sinkt, da sehe ich plötzlich den orangen Punkt bei der Aktualisierungsverwaltung wo eben noch Keiner war. Klick
Aktualisierungsverwaltung – Plötzlich ist Libre Office 7.2.1 da
Cool, genau das was ich brauche. Installation läuft durch, Libre Office startet NICHT. UNCOOL !!
Ah, vorhin hatte ich auf anraten mal eingegeben :
sudo add-apt-repository ppa:libreoffice/ppa
Vielleicht hat deswegen die Aktualisierungsverwaltung 7.2.1 angeboten.
Ich starte die Anwendungsverwaltung, die bietet auch Libre Office 7.2.1 an, meint aber das es aktuell NICHT installiert wäre.
VERDAMMT, wer hat hier eigentlich das sagen !!
die Anwendungsverwaltung
die Aktualisierungsverwaltung
die Synaptic-Packetverwaltung
Da wird man doch verrückt im Kopp.
Wie kann etwas so triviales (ja ich weiß ist es nicht) so aggro sein ?
3. Installationsversuch
Ich klicke LibreOffice in der Anwendungsverwaltung an sage INSTALLIEREN. Es wird ordentlich Installiert und ALLE Programmpakete sind installiert worden.
Laufen tut Libre Office trotzdem nicht 🙁
Ich mache noch
sudo apt-get clean sudo apt-get autoremove
Nach einem NEUSTART läuft LibreOffice als wenn es kein Wässerchen trüben könnte :/
Da läuft’s einem kalt den Rücken herunter …
Sound (ALSA/PulseAudio/JACK)
Mache viele ScreenRecordings leider OHNE Sound. Hatte eigentlich am SimpleScreenRecorder nichts umgestellt. Audio-System stand auf PulseAudio…nach Fehlermeldungen beim Aufnahme-Start stelle ich mal auf ALSA um.
Keine Fehlermeldung mehr und Ton wird endlich aufgezeichnet.
Ich meine Windows 10 ist heutzutage auch ein ziemliches Chaos, wo man für JEDE Anwendung eine eigene Lautstärke einstellen kann. Den Vorteil kann ich nicht erkennen. Vor einiger Zeit war es noch so.
EIN Computer, eine Aufnahmelautstärke, justiert wird in den Anwendungen selber.
Heutzutage haste für jede Anwendung einen eigenen Lautstärkeregler in Windows. Schwer die Übersicht zu behalten.
In MINT (Ubuntu) hat man dazu nicht mal mehr nur ein Sound-System sondern gleich DREI, wo der normale User überhaupt nicht wissen kann welches er nehmen soll. Da kann ja im Hintergrund laufen soviel und was auch immer.
Aber der User will eigentlich nur TON-Wiedergabe/Aufnahme und vor allem zu jeder Zeit die KONTROLLE darüber.
Manchmal drehe ich am Ausgang genannten Regler unten rechts am Bildschirm und es tut sich im Kopfhörer gar nichts. Am nächsten Tag geht wieder alles.
So darf es nicht sein. Der MASTER-Regler muß das sagen haben.
Hier mal das Audio-Routing der verschiedenen Handler (es darf keinesfalls zu einfach sein) :
ALSA / PulseAudio / JACK – Routing
Man sieht also PulseAudio und JACK setzen beide auf den ALSA-Treiber auf, sind also nur Zusätze.
6.11.2021
Rechner frisch gestartet, Login, Fenster haben wieder mal keine ICON’s in der Titelleiste (vergrößern/verkleinern/schließen). Es ist zum Glück selten, aber ehrlich, das ist nun seit Jahren so.
Ich denke allmählich das der Schuldige beim ScreenRecording nicht der SimpleScreenRecorder oder ein NVidia-Treiber ist sondern etwas außer acht gelassenes, der Celluloid Player.
Celluloid nehme ich extrem gerne weil sehr performant. Vor einer Weile (Update) war plötzlich folgendes Phänomen ein :
Wenn man 2x Celluloid offen hat, und klickt den Schleife (Repeat) Button, stellt sich der 2. Player auch so ein, ist also nicht mehr ganz unabhängig. Traurig aber wahr. Immerhin ist die Lautstärke noch individuell justierbar.
Neulich nahm ich mal den VLC Player, den ich unter Windows immer nutzte weil dort sehr performant. Unter MINT allerdings ist der VLC Player fast schon untauglich. Ich nahm VLC neulich mal beim ScreenRecording, das Handling war deutlich schlechter als mit Celluloid. Zieht man z.B. ein anderes Video in den VLC, geht die Lautstärke einfach wieder auf Voll, was soll das ?!
Nein, es ist noch anders, ich öffne zweimal den VLC spiele zwei unterschiedliche Video’s ab. Beide Fenster Lautstärke sagen wir mal 40%
Ich stelle die Lautstärke eines Fensters z.B. auf 80% und ziehe danach ein neues Video in den 80% Player. In dem Moment verändert der 80% Player seine Lautstärke einfach auf die 40% des anderen Fensters! Wie kommt der Player zu so einem Entschluß ?! Das ist absolut nicht nachvollziehbar.
Hmm, ich gehe eben mal die Einstellungen von Celluloid (ich weiß das es keine Einstellung für den Repeat Button gibt) und finde einen Textparameter hwdec=yes unter Sonstiges. Ich tippe mal no ein. Vielleicht endet damit das GraKa crashen während eines ScreenRecording.
Das könnte man sich durchaus vorstellen. Nähme Celluloid wirklich eine GraKa Hardware-Decoding während ZWEI Video’s laufen UND der SimpleScreenRecorder Aufzeichnet, wäre eine ziemliche GraKa-Belastung gegeben.
Heute schrappte ich knapp am Collaps vorbei und ich nahm nur ein statisches Bild und EIN Video auf. Plötzlich dreht die GraKa ihren Lüfter hoch, hängt sich aber nicht weg. Knapp vorbei !!
TEST : ich lasse zwei Videos laufen und Recorde mit NVidia-Settings Temperatur-Anzeige geöffnet. Mit hwdec=no geht die GraKa Temp maximal auf 40°
Setze ich während die Videos laufen hwdec=yes und speichere die Einstellung, steigt die GraKa Temp ziemlich direkt an und endet bei 50°
Rechner bleibt aber absolut stabil, 50° ist ja auch nix für ‘ne GraKa.
Trotzdem lasse ich hwdec mal auf no
Und ich sage es nochmal vor geraumer Zeit lief solch ein Recording dauerhaft ohne irgendwelche Probleme. Tritt so ein Crash ein, steht im Log immer “GPU has fallen of the Bus“
14.11.2021
GELÖST !!
Es lag tatsächlich an Celluloid und dessen hwdec=yes Einstellung. Dadurch werden Arbeiten direkt an die GraKa delegiert, diese wird mal mehr – mal weniger heiß.
Ob das nun ein Fehler von Celluloid selber oder den NVidia-Treibern, oder CUDA liegt weiß ich nicht. Egal, ich stelle hwdec=no ein und alles läuft wieder stabil.
Homecomputer Elektronik PC Synthesizer Windows Linux