Propeller Oszillator – Grundlagen
System Takt
Die internen Funktionen des Propeller Chip werden von einem System Takt kontrolliert der bestimmt wie schnell der Propeller läuft und wie schnell die Ausführung von Programmen ist.
Es gibt vier Taktquellen von denen der System Takt abgeleitet werden kann
- der interne langsame Oszillator (RCSLOW 20kHz)
- der interne schnelle Oszillator (RCFAST 12MHz)
- einem Quarz oder Schwingkreis
- einem Frequenzgenerator
Benutzt man einen Quarz, Schwingkreis oder einen Frequenzgenerator kann zusätzlich ein PLL aktiviert werden, der den System Takt 16fach beschleunigt.
Der System Takt kann bis zu 80MHz betragen. Bis 100MHz läuft der Propeller unter normalen Bedingungen noch stabil. Höhere Frequenzen lassen den Propeller instabil werden.
RCSLOW
Wenn der Propeller Chip theoretisch mit 20kHz läuft, kann sich der Takt in Wirklichkeit zwischen 13kHz und 33kHz befinden (Hersteller Toleranzen).
Der Oszillator ist über kurze Zeitspannen recht stabil. Allerdings verschiebt sich die Taktfrequenz mit der Zeit. Das ist hauptsächlich abhängig von der Temperatur des Propeller Chip und dessen Versorgungsspannung.
Für einen präzisen und stabilen Systemtakt ist ein externer Quarz, Schwingkreis oder Frequenzgenerator unabdingbar.
RCFAST
Wenn der interne Oszillator mit 12MHz läuft sind es in der Realität zwischen 8MHz und 20MHz.
Der Propeller Chip benutzt den RCFAST Oszillator beim Bootvorgang und wenn er ein Programm von einem PC empfängt. Um die Takt Werkstoleranzen der Propeller Chips auszugleichen benutzt das Empfangsprotokoll einen Mechanismus der kein 100 Prozent genaues Timing benötigt.
Quarz oder Schwingkreis
Der Propeller unterstützt das direkte anschließen eines Quarz oder Schwingkreises mit Frequenzen von 0 bis 80MHz. Ist der interne PLL aktiviert muss die Frequenz des externen Taktgebers zwischen 4MHz und 10MHz liegen. Bei einem externen Frequenzgenerator werden keine Kondensatoren benötigt. Sein Ausgang wird einfach an den entsprechenden Propeller PIN angeschaltet.
Frequenzgenerator Modul
Der Propeller unterstützt das direkte anschalten eines Frequenzgenerators mit einer Frequenz von 0 bis 128MHz. Ist der interne PLL aktiviert muss der externe Takt zwischen 4MHz und 10MHz liegen.
PLL
Ist der interne PLL aktiviert kann er einen externen Takt bis zu einem Faktor von 16 beschleunigen. Der PLL Schaltkreis multipliziert den externen Takt immer 16fach und ein nachgeschalteter Teiler erzeugt den finalen Systemtakt. Der PLL erzeugt Frequenzen von 64MHz bis 160MHz. Das erfordert einen externen Takt zwischen 4MHz und 10MHz. Der höchste Systemtakt sollte 80MHz betragen. Das erfordert eine Teilung des Taktes hinter dem PLL die einen Takt von maximal 80MHz erzeugt.
Das bedeutet wenn der PLL aktiviert ist sollte der externe Takt nur in einem bestimmten Bereich liegen, maximal 10MHz. Wenn man einen Systemtakt von 80MHz benötigt, braucht man einen externen Takt von 5MHz (5*16/1) oder 10MHz (10*16/2).
In der Praxis kann der Systemtakt problemlos 96MHz (6MHz extern) erreichen. Die Firma Parallax berichtet das alle Propeller Chips einen Test mit 104MHz absolvieren müssen.
| externe Frequenz | PLL Teiler 2 | PLL Teiler 1 |
| 4MHz | 32MHz | 64MHz |
| 5MHz | 40MHz | 80MHz |
| 6MHz | 48MHz | 96MHz |
| 6.25MHz | 50MHz | 100MHz |
| 6.5MHz | 52MHz | 104MHz |
| 7.3728MHz | 59MHz | 118MHz |
| 8MHz | 64MHz | verboten |
| 10MHz | 80MHz | verboten |
| 14.31818MHz | 114.5MHz | verboten |
Propeller Interrupts – Grundlagen
Der Propeller Chip besitzt keine Interrupt Eingänge wie andere Microkontroller. Alle externen Ereignisse müssen wiederholt abgefragt werden oder es muss auf ein High oder Low an einem Port PIN gewartet werden. Für die Mehrkern Architektur des Propeller stellt das aber kein Problem dar. Man stellt einfach einen oder mehrere Cog’s zur Interrupt Verwaltung ab. Diese(r) wartet in einer Schleife bis die gewünschten Interrupt Ereignisse eintreten während in den anderen Cog’s weitere Programme unbeeinflusst ablaufen.
Bei mehreren Interrupts deren Timing unkritisch ist kann ein Cog mit einer zyklischen Abfrage auf mehrere Ereignisse reagieren. Kritische Interrupts können von einem einzelnen Cog binnen weniger Taktzyklen erfasst werden.
Ein Propeller Chip Programm läuft z.B. in einem Cog während andere Cog’s sich um Interrupts kümmern. Da alle Cog’s unabhängig arbeiten können mehrere Interrupts parallel bearbeitet werden. Das kann kein anderer Einkern Microcontroller, ausgenommen solche mit Hardware Interrupt Eingängen.
Da jeder Cog Hardware Zähler besitzt kann man auch kurze Signal Impulse erkennen. Das kann von einem Cog dazu verwendet werden um zyklisch Interrupt Eingänge abzufragen und ein eintreffendes Ereignis quasi nebenher zu bearbeiten.
Ein Cog der zyklisch mehrere Interrupt Eingänge abfragt kann eine eigene Interrupt Priorisierung durchführen. Durch diese zyklische mehrfach Abfrage ist es auch möglich Massnahmen einzuleiten, die auf dem Eintreffen mehrerer gleichzeitiger Interrupts basieren und nicht auf einem einzelnen Interrupt. Die Polarität der Interrupt Eingänge ist nur vom Programm abhängig und kann wenn erforderlich zur Laufzeit geändert werden.
Propeller Cog RAM – Grundlagen
Das Cog RAM ist der Speicher, den jeder Cog für sich alleine hat. Es besteht auf 496 x 32 Bits der für Code und Daten verwendet werden kann. Ferner befinden sich noch 16 spezial Register im RAM. Der USER Speicherbereich geht von $000 bis $1EF und die Spezialregister gehen von $1F0 bis $1FF. Die meisten Befehle beeinflussen alle 32 Bits einer Adresse. Eine Ausnahme stellen Code selbstmodifizierende Befehle wie MOVS, MOVD, MOVI und der CALL sowie JMPRET dar.
- MOVS beeinflusst die unteren 9 Bits (B8 bis B0) einer Cog Speicheradresse ohne die anderen Bits zu verändern
- MOVD macht das selbe mit den nächsten 9 Bits (B17 bis B9) ohne die anderen Bits zu verändern
- MOVI verändert nur die MSB (Most Significant Bits) B31-B23
- CALL und JMPRET beeinflussen ebenfalls die unteren 9 Bits (B8 bis B0) des RET Befehls um die Rückkehr aus einer Assembler Subroutine zu vereinfachen
| B31 – B23 | B22 – B18 | B17 – B9 | B8 – B0 |
| Befehl | Ziel | Quelle | |
| MOVI | MOVD | MOVS, CALL, or JMPRET |
Spezial Register
Addr. |
Name |
Typ |
Funktion |
| $1F0 | PAR | Read-Only | Boot parameter |
| $1F1 | CNT | Read-Only | System Counter |
| $1F2 | INA | Read-Only | Input states for P31-P0 |
| $1F3 | INB | Read-Only | Input states for P63-P32* |
| $1F4 | OUTA | Read/Write | Output States for P31-P0 |
| $1F5 | OUTB | Read/Write | Output states for P63-P32* |
| $1F6 | DIRA | Read/Write | Direction States for P31-P0 |
| $1F7 | DIRB | Read/Write | Direction States for P63-P32* |
| $1F8 | CTRA | Read/Write | Counter A Control |
| $1F9 | CTRB | Read/Write | Counter B Control |
| $1FA | FRQA | Read/Write | Counter A Frequency |
| $1FB | FRQB | Read/Write | Counter B Frequency |
| $1FC | PHSA | Read/Write | Counter A Phase |
| $1FD | PHSB | Read/Write | Counter B Phase |
| $1FE | VCFG | Read/Write | Video Configuration |
| $1FF | VSCL | Read/Write | Video Scale |
* nicht vorhanden im P8X32 Propeller Chip
Propeller Hauptspeicher – Grundlagen
Der 32kByte große Hauptspeicher ist von den RAM’s der einzelnen Cogs separiert.
Ein Programm welches auf einem Cog läuft (egal ob Benutzerprogramm oder der SPIN Interpreter) hat durch die Befehle RDLONG, RDWORD, RDBYTE, WRLONG, WRWORD und WRBYTE Zugriff auf den Hauptspeicher. Diese Befehle werden immer komplett durchgeführt und nie teilweise. Wenn also zwei Cogs nacheinander in den gleichen Hauptspeicherbereich schreiben, so steht dort immer der Wert den der in der zuletzt hineingeschrieben wurde. Dieser Wert ist kein Mischwert aus beiden Schreibzugriffen.
Die Benutzung von Locks hilft einem Cog einen längeren ununterbrochenen Zugriff auf den Hauptspeicher zu bekommen um größere Bereiche des Hauptspeichers zu lesen/beschreiben.
Der Hauptspeicher kann entweder mit 32k x 8 Bits, 16k x 16 Bits, 8k x 32 Bits oder wenn erforderlich eine Mischung aus diesen angesprochen werden. Wenn die Befehle RDLONG oder WRLONG benutzt werden müssen die zwei LSB’s auf null gesetzt werden. Bei den Befehlen RDWORD und WRWORD muss das LSB auf null gesetzt werden.
Der Hauptspeicherinhalt wird beim starten des Propeller von einem externen 32k x 8 Bit I2C EEPROM oder von der Propeller Tool Software einkopiert. Danach startet der SPIN Interpreter im Cog 0, welcher dann beginnt den geladenen SPIN Code auszuführen.
Das externe EEPROM bzw. der vom Tool eingespielte Code muss immer ein SPIN Programm enthalten. Auch wenn dieses SPIN Programm nur dazu dient den Operations Modus des Propeller festzulegen und dann mit anderweitigem Code weiter zu arbeiten.
Der Hauptspeicher enthält keinen ausführbaren Maschinencode wie bei einem normalen Microcontroller. Er enthält nur Daten. Die Interpretation dieser Daten hängt vom laufenden echten Programm in einem der Cog’s ab. Da im Cog 0 zuallererst der SPIN Interpreter startet ist er der Entscheider wie die nachfolgenden Daten interpretiert werden.
Alter 19-Zoll Einplatinencomputer
Auf dem Speicher fand ich noch einen von mir gebautes modulares 19-Zoll Computersystem. Das Netzteil hat eine nachgeschaltete doppelte elektronische Sicherung. Deren Ansprechstrom ist mit einem Potentiometer justierbar. Ist eine solche Sicherung einmal ‘durchgebrannt’ kann man sie nur durch Wegnahme der 220V Versorgung resetten. Der Einplatinencomputer selber ist bestückt mit einer 6502 CPU (4MHz), einer seriellen Schnittstelle SIO 6551und MAX 232 Pegelwandler, einer PIO 8255 und zwei gestapelten SRAM Chips mit getrennt herausgeführten Chipselect Signalen. Ferner ist noch ein ZN429 8-Bit D/A Wandler auf dem Board.
D945GCLF2 Mainboard (Atom 330 Dualcore)
Bei mir wurde es mal wieder Zeit für einen Fortschritt beim Energiesparen. Deswegen habe ich meine beiden VIA Epia Mainboards, ein PD-6000 und ein PD-10000, in Rente geschickt. Deren Stromverbrauch liegt im Betrieb so bei 17 Watt.
Stattdessen habe ich mir für ca. 73 Euro ein D945GCLF2 Intel Mainboard mit Atom 330 Dualcore CPU bestellt. Zusätzlich noch einen 2GB DDR2-800 RAM Riegel und eine 320GB D945GCLF2 Mainboard (Atom 330 Dualcore) weiterlesen
VIA Epia PD-10000 im Morex 2688 Gehäuse
So, da ist nun mein Morex 2688 Gehäuse und das VIA EPIA PD-10000 Mainboard eingetroffen. Hurtich alles ausgepackt. Die Lieferung ist komplett. Das Platinennetzteil ist im Gehäuse vormontiert.
Dann habe alles zusammen gebaut. Alles bestens. Bis auf eine Ausnahme. Man kann die PCI Riser Card nicht verwenden da der untere VIA Epia PD-10000 im Morex 2688 Gehäuse weiterlesen
Grafikkarten Kühler Arctic Cooling Accelero S2
4.5.2008
In meinem Arbeits PC habe ich die GeForce 9600GT mit dem Arctic Cooling Accelero S2 für läppische 12 Euro ausgestattet. Den original Kühler habe ich zuerst demontiert. Dieser leistete super Arbeit und drehte nur bei Spielen hoch. Das lautere Geräusch wurde aber von den Geräuschen der Spiele übertönt. Allerdings gab der Lüfter einen hochfrequenten Ton ab der nervte.
Bei der Montage des Grafikkarten Kühler Arctic Cooling Accelero S2 weiterlesen
mDNSResponder.exe im Taskmanager
6.8.2008
Bonjour deinstallieren:
1. Commando Prompt öffnen und eingeben “C:ProgrammeBonjourmDNSResponder.exe” -remove
2. Im Ordner C:ProgrammeBonjour die Datei mdnsNSP.dll in mdnsNSP.old umbenennen
4. Computer neu starten
5. Ordner ProgrammeBonjour löschen






