Archiv der Kategorie: Software

GIMP 2.10.18 (und 3.x.x)

Nach Jahren der Abstinenz und dem schmerzlichen Vermissen von Photoshop, komm probier nochmal GIMP. Erster Eindruck “erinnert an Photoshop”. Aber auch heutzutage hat GIMP nicht mal ansatzweise die schlichte Präzision des UI eines uralt Photoshop.

Aber immerhin, die scheinen es ja tatsächlich mal geschafft zu haben alles in EINEM Fenster unterzubringen.

Erstmal zwei Bilder (Ebenen) zusammen schmeißen. Dann mit dem Lasso-Tool mal was markieren. Bei Photoshop konnte man hier mit festhalten von Strg + Mausklicks exakte Markierungen ziehen. Zusätzlich konnte man die Softheit des Randes justieren.

Softer Rand scheint es hier nicht zu geben, allerdings muß man NICHTs festhalten um exakt mit der Maus zu markieren. Oh, softer Rand geht doch. Warum aber muß ICH links auf Werkzeugeinstellungen klicken um vom Journal wegzukommen. Nehme ich ein Werkzeug erwarte ich irgendwo IMMER dessen Parameter (bei PS waren Die immer oben).

Etwas Markiertes kopieren/einfügen erzeugt eine neue Ebene, korrekt. Leider ist es eine “schwebende Ebene” mit der man nichts machen kann. Wozu soll das überhaupt gut sein ?

Die Markierung ist leider nicht animiert, so ist schwer zu erkennen das die Markierung eine solche ist. Dachte eben die aktuelle Markierung wäre eingezeichnet. Nein, die Vormakierung verschwindet erst wenn eine Neue fertig geschlossen ist. Ah, eine schwebende Auswahl ist animiert, aber was ist schwebend ?

Mir fällt sofort ein Fehler auf, den ich nach so vielen Jahren nicht mehr erwarten würde. Die AUGEN/Ketten-Icons rechts in den Ebenen verschwinden einfach macht man eine Ebene unsichtbar. Wo vorher ein Auge war bleibt einfach ein leerer Bereich anstatt eines geschlossenen Auge zurück. Wie soll man später wissen was sich hinter einem leeren Feld verbirgt ?!

Klonen eine meiner Lieblingsfunktionen, erster Eindruck, funktioniert ganz gut, hat viele Parameter.

Na und Schlagschatten sind einfach unabdingbar. Zu Finden unter Filter/Licht und Schatten. Weichheit, Größe, Richtung, Deckkraft, alles einstellbar. Hat man einen Schatten erstellt und will daran Parameter verändern, finde ich aber keinen direkten Zugriff mehr darauf. In den Ebenen Eigenschaften gibt es sogar ein Feld Filter, das ist aber leer.

Habe ich z.B. einen Schlagschatten auf einem TEXT erstellt und editiere den Text nachträglich, geht sogar der Schatten-Filter verloren (wird auch so angekündigt). Das ist aber erbärmlich.

Also Schatten erstellen und nachträglich Ändern geht nicht.

Ich geh mal in die Einstellungen, weil mir die Optik von GIMP nicht gefällt. Alles grau in grau, wofür haben wir Millionen Farben ?

Unter Oberfläche/Thema nehme ich System anstatt Dark. Schon besser, nun sind Slider farbig und der Text leicht größer.

Dann unter Oberfläche/Symbol-Thema nehme ich Color anstatt Legacy. Wow, farbige Icons, Fortschritt, Science-Fiction.

Nach ein paar Wochen (ohne mit GIMP was zu machen)

Ich entdecke die intelligente Schere, und Die funktioniert mal echt gut (so der erste Eindruck). Linien zwischen zwei Punkten kann man beliebig fein justieren (schön wär’s). Ist die Markierungs-Linie fertig hat man aber KEINE Auswahl die man kopieren könnte. Man muß erst ENTER drücken um aus der Linie eine Markierung (animierte Linie) zu machen. Warum einfach wenn’s auch kompliziert geht.

Was mich an der Intelligenten-Schere richtig stört ist das man Linien zwischen 2 Punkten nicht softer machen kann. Diese sind oft sehr zackig. Hier müsste es einen Parameter “Soft” geben.

Strg + C, Strg + V den markierten Bereich eingefügt als schwebende Ebene. Unten rechts kann man mit dem + Symbol daraus eine echte Ebene machen. Hat geklappt, dann aber wieder nicht.

Ich nehme ein simples Bild, markiere mit der Schere was, drücke ENTER und kopiere/füge ein. Das Eingefügte ist LEER !!!

Nach x Versuchen sehe ich durch Zufall beim Kopieren oben rechts tut sich was. Ach da erscheint eine Miniatur der Zwischenablage. Da ist es doch. Ich ziehe die Miniatur mal in die Arbeitsfläche, klappt. Leider hätte ich das Eingefügte gerne exakt an der Original-Position. Ein Nachrücken kostet Zeit und nervt.

Nachdem etwas das normalerweise eine Sekunde (PS) dauert, nach 30min geschafft ist möchte ich das Eingefügte verformen.

Geht ganz gut mit der Käfigtransformation. Aber warum kommt man über diesen dämlichen gelb/schwarzen Rahmen nicht hinaus, was soll das ?!

Nach wieder 30min hab ich’s. Man kann unter Ebene/Ebene auf Bildgröße den Rahmen aufblasen. Wozu es auch immer gut sein soll Ebenen-Grenzen haben zu müssen.

Ein wenig Radieren, warum hat der Radiergummi die riesige Form der Umrandung von irgend etwas Markiertem. Schlimmer noch nirgends sehe ich Formen des Radiergummis wie z.B. ein normaler Kreis.

Es ist einfach grauenhaft wie man sich hier jede noch so simple Funktion erlesen/erarbeiten muß. Und ich schätze wenn man es mal hat, dann aber Wochen vergehen weiß man nix mehr und fängt von vorne an.

Leute! GIMP ist wie LINUX selber auch nach Jahrzehnten ein Krampf. Bei Photoshop wusste ich ein paar Tastenkombi’s und das war’s aber auch, es flutschte. GIMP hakt überall. Funktionen sollten in jeder Situation ersichtlich/verständlich (intuitiv) sein.

Davon abgesehen ist die reine Performance von GIMP echt übel. Alles scheint so träge zu sein und die GUI ist ziemlich unpräzise. Und wir haben 2025 und damit viel bessere Rechner. Trotzdem war Photoshop gefühlt auf damaligen Rechnern deutlich schneller wie GIMP auf einem heutigen PC. Man hat das Gefühl der Code ist schlecht geschrieben/compiliert.

Alleine das Menü-System, oftmals fährt man mit der Maus Menü-Einträge ab, steht mit der Maus fett über einem Eintrag, er wird aber nicht aktiv. Sowas wirkt einfach unfertig.

Scaling

Das ist das Unprofessionellste überhaupt. In Photoshop konnte man nach Belieben Scalen, ohne großartige Quali-Verluste. Denn Photoshop behielt im Hintergrund IMMER die Original Kopie. Und von Dieser wurde dann einfach umgerechnet.

Nicht so GIMP. 1x Scaling geht immer, klar, aber dann schon beim zweiten Scaling sieht man erhebliche Qualitäts-Einbußen. Was muß das schwer sein Originale im Hintergrund zu halten. Und sei nur eine Option in den Einstellungen.

Das ist extrem primitiv.

GIMP 3.x.x (05-2025)

Wow, endlich keine schwebenden Ebenen mehr, einfach Copy/Paste und eine neue echte Ebene ist da, geht doch.

Schatten

Das ich das noch erleben darf, Schatten die wirklich mal Schatten sind. Und sogar nach editierbar.

Weil Schatten in vorherigen GIMP-Versionen so besch(/& waren habe ich immer eine Ebene dupliziert und Diese unter Farben/Werte auf SCHWARZ gedreht. Danach die Ebene nach belieben vergrößert, mit einem Filter weich gezeichnet und die Deckkraft justiert. Ganz einfach also, kaum Mehraufwand.

Leider gibt es keine Möglichkeit aus dem Schatten Fx einer Ebene eine “eigene Ebene” zu machen. Das ging mit Photoshop schon vor 20 Jahren. Cool bei PS war auch das man einfach im Bild den Schatten mit der Maus packen und verschieben konnte. Das ist viel simpler als den mit X/Y Balken zu platzieren.

Davon abgesehen (vermutlich bin ich zu dumm für GIMP) ging gestern plötzlich Schatten-Filter nicht mehr. Menü-Einträge waren ausgegraut. Keine Ahnung warum, mußte meine Arbeit dann einstellen. Ist doch klasse.

Vordergrundauswahl

Feine Sache das. Einen auszuschneidenden Bereich grob umzeichnen, dann das Auszuschneidende grob Pinseln, macht Spaß. Und das Auto-Markieren geht auch erstaunlich gut. Aber wie so oft gibt es immer wieder Bereiche in denen nachgearbeitet werden muß. Und da kann GIMP eigentlich nix dafür, es ist halt für eine Maschine viel schwerer Umrisse zu erkennen.

Die Konsequenz daraus ist aber, die Nachbearbeitung dauert so lange, das man es besser gleich mit dem Lasso per Hand ausgeschnitten hätte. Denn eben weil die Kanten oft in und außerhalb von etwas Auszuschneidenden liegen muß man dann nacheinander mit + Bereiche hinzufügen UND dann auch noch mit – Bereiche wegnehmen.

Auch stören mich diese übertrieben vielen Rahmen/Auswahl-Markierungen. Klar, man kann die unsichtbar machen und man muß ja auch mal sehen was man markiert hat. Aber bei PS ging das mit einer Tasten-Kombi (glaube Strg + H für Hide), das war’s. Bei GIMP gibt es 6 SECHS Arten von Linien-Typen !!

Perfektion

Mal eben eine neue Datei generiert, ich will einen Text einfügen. Ich will dessen Farbe ändern. Im Moment als ich das Farbfeld klicke, poff, GIMP ist weg.

Krass auch, ziehe ich die linke Tool-Leiste immer breiter nach rechts, scheint das Farbfeld endlos weiter zu gehen. Das dürfte wohl schon ein Absturz-Grund sein.

Einen zu großen Layer eben mal skalieren. SHIFT + S … oh, kein Handle greifbar. JA, man kann mit den Zahlenfeldern spielen aber irgendwie unprofessionell. Oder wieder skalieren bei greifbaren Rand-Handles, schade bewegen (Move-Handle in der Mitte nicht erreichbar) geht nicht.

Schmerzhaft vermisse ich einen Auto-Scroll. Sei es beim Markieren, Bewegen ect.

 

 

 

 

 

 

 

yaVDR 0.62 und halb moderner Firefox (119.0.1)

Da immer weniger Webseiten mit dem steinalten Firefox der im steinalten yaVDR 0.62 welches auf steinaltem UBUNTU 14.0.4 läuft funktionieren probierte ich mal ein AppImage zu starten.

Die höchste Firefox Version mit der UBUNTU 14.0.4 zurechtkommt war dann 119.0.1

Da ich es leid war über die Sidebar-Konsole immer wieder den Pfad wo das AppImage liegt einzutippen und dann noch “Firefox” einzugeben installierte ich Nautilus.

Starte ich den in besagter Konsole gebe ich nur mein PW ein gefolgt von “nautilus” + ENTER. Nautilus zeigt dann direkt meinen HOME-Ordner an in den ich dann das AppImage gespeichert habe um es direkt erreichen zu können.

Den Filenamen des AppImage habe ich entschlackt und in “firefox.AppImage” geändert.

Nachteil ist man muß die Konsole per Maus öffnen, einmal die Tastatur nehmen, PW dann “nautilus” eingeben mit den Cursortasten das “firefox.AppImage” markieren + ENTER drücken.

Der moderne Firefox startet.

Ich richte im neuen FF 3 AddOn’s ein µBlock, “I don’t care about Cookies” und den Dark-Reader.

Alles läuft viel schneller und die Webseiten Darstellung ist perfekt aber vor allem funktional.

Dann stellte ich fest, das sich der Alte und neue Browser irgendwie ins Gehege kommen. Denn einmal den alten FF gestartet/beendet dann den neueren FF gestartet sind dessen AddOn’s wieder weg.

OK, denkt der Normalo, dann erstelle ich eben eine eigenes neues Profil für den neuen Browser. Ich prüfe welches Profil in welchem Browser nach dessen Start aktiviert ist. Ja, jeder hat sein eigenes Profil am Start.

Das müsste bedeuten, beide FF sind unabhängig/autark.

Ist aber irgendwie nicht so….gestern wegen Faulheit mal mit einem Mausklick den alten FF gestartet, heute im neuen FF schon wieder die AddOn’s weg. Ist echt ein Rätsel der FF mit seinen verdammten Profilen.

Egal, ich darf eben nur noch den neuen FF benutzen, ENDE !

Eine geraume Zeit später 03-2025

Ich war glücklich mit dem FF Version 116.

Ein paar AddON’s drauf z.B. µBlock Origin und die Welt war in Ordnung.

Dann tauchte vor kurzem immer wieder eine Warnmeldung auf die besagte : ACHTUNG FF schaltet wegen Zertifikat-BlaBla am 25.3.2025 ALLE AddOn’s ab.

Heute am 16.3.2025 (ist ja fast der 25.3.2025) ist es dann schon soweit – freu 🙁

Abhilfe bei bestimmten FF Versionen (ESR, Nightly usw.) unter about:config/xpinstall.signatures….. FALSE setzten, dann pfeifft FF auf die Regeln nach einem FF Neustart. Leider interessiert das meine Version 119 nicht die Bohne.

Das geilste ist aber folgendes :

Der FF meldet hoch offiziell mehrmals “es werden AddOn’s deaktiviert”, das passiert auch und nach Googeln muß man bei Mozilla lesen “es ist ein ungewollter BUG” und “wir suchen nach einer Lösung” !! Ähhh was denn nun gewollte Verarschung oder nicht ?!

Ich kann auf dem Uralt Ubuntu 14.4 (das einzige OS auf dem yaVDR 0.62 läuft) nunmal nur maximal FF V119 laufen lassen und nun so etwas. Die Werbung scheißt einem in’s  Gesicht und ein Dark-Mode ist auch nicht mehr möglich.

Danke Mozilla !! Ich bin absoluter Open-Source und Firefox Fan seit einer Ewigkeit, aber man die User auch vergraulen (eher quälen).

Firefox AddOn’s sind immer noch deaktiviert (04.2025)

Das ist wirklich ein Schlag in’s Gesicht. Nich mal ein simples Dark Mode AddOn kann man Re-Aktivieren. Will  man es neu installieren steht dort frech “You need an updated Version of Firefox for this Extension” !! Geht aber ja nicht weil die Version 119 die höchst mögliche für UBUNTU 14.04 ist.

So eine Schweinerei von MOZILLA ist mir noch nicht untergekommen. Auch bekommt man (lange gesucht) keine “Nightly” Version als AppImage. Warum ? Nun es soll angeblich bei Nightly und Beta-Versionen gehen diesen “Sign” Mist in about:config zu deaktivieren. JA, den Punkt gibt es auch in normalen Versionen, dort greift er aber nicht.

Und AppImage’s selber bauen muß man offensichtlich studiert haben. Einfach ein Tool, dem man sagt nimm den Ordner (extrahierter FF) gibt es nicht.

Ich krieg langsam die Augen-Krise weil die meisten Webseiten “zum Glück” die FF “Vorschläge” der Hintergrund-Farbe getrost überschreiben und dann auch noch in WEIß !!!!!

 

 

ShotCut Version 23 (BetaVersion 23.04)

Endlich tut sich mal was bei ShotCut, inzwischen mein Lieblings Video-Schnittprogramm. Was aber nicht heißt es kann viel. Es hält mich gerade so bei Laune.

Warum sage ich das ?

Weil es einerseits ordentlich viele Filter gibt, aber absolut nichts luxuriöses dabei ist. Ich denke hierbei immer an Adobe After Effects CS2. Dort hatte man Motion-Tracking, konnte Freihand-Masken per Motion Tracking animieren usw.

Ich ziehe mir ein AppImage der ShotCut Beta V 23.04 welches nach ersten Tests noch sehr viele Fehler enthält.

Optisch hat sich schon einmal nix getan außer das Settings/Themes nicht mehr gibt und damit ein Dark-Modus nicht mehr möglich ist, oder doch. Angeblich folgen das SC Thema nun den Linux System-Settings, bei mir ein Dark-Theme. SC aber ist fröhlich HELL.

Neue Filter

Speed:Forward Only und Speed:Forward & Reverse besser nutzbar als Time Remap.

Es können nun Filter-Set’s gespeichert/geladen werden, damit man nicht immer wieder die gleichen Tätigkeiten per Hand tun muß.

Beim kopieren von Filtern können nun Namen vergeben werden und Sie können gespeichert werden.

Endlich ein Motion Tracker Filter. Man setzt einen Tracking-Point und läßt den analysieren. Leider gibt es hierbei keine Live-Verfolgung so das man eingreifen könnte wenn der Tracker abwandert. Trotzdem scheint der Tracker ordentlich zu arbeiten. Dieser Tracker hat einen Namen und der kann per “Load Keyframes from Motion Tracker” Button in folgenden Filtern angewendet werden :

  • Corner Pin
  • Crop: Rectangle
  • GPS Text
  • Mask: Simple Shape
  • Size, Position & Rotate
  • Size & Position (GPU)
  • Spot Remover
  • Text: Rich
  • Text: Simple
  • Timer

Auch kann jeder Motion Tracker auf andere Clips angewendet werden z.B. um ein Objekt/Video einem Tracker folgen zu lassen.

ShotCut 24

Ist mir bei älteren Versionen so nie vorgekommen. ShotCut 24 scheint irgendwo mächtig große temporäre Arbeits-Dateien anzulegen.

Habe auf einer SSD nur wenige GByte frei, kopiere dorthin vom TV aufgenommenes Rohmaterial (*.ts) um das in H.264 zu encodieren. Danach lösche ich die *.ts-Files (Mülleimer gelehrt) ABER es wird kein Speicherplatz auf der SSD freigegeben. Somit kann ich kein neues Rohmaterial dorthin kopieren.

Zuerst hatte ich MINT (Wilma) in Verdacht, aber ShotCut ist der Schuldige. Beende ich ShotCut einmal wird der Speicherplatz sofort freigegeben.

ShotCut 23.06.14

Viel tut sich ja nicht bei ShotCut.

ShotCut kann immer noch kein Smoothing im Sinne von Zwischenbildberechnung (ich sag nur ffmpeg).

Der Filter Stabilisieren scheint recht gut zu arbeiten, das zusammen mit dem genannten Smoothing wäre klasse.

Text einfach hat eine echt blöde Handhabung. Ich erzeuge immer eine eigene Videospur dafür. Darin muß man scheinbar einen Background legen, es reicht hier ein einfarbiges Minibildchen z.B. in schwarz. Ohne dieses Bildchen kann man den Text leider nicht sehen !! Das schwarz vom Hintergrundbild entferne ich per Chroma-Key.

Trotzdem bleibt die Handhabung ein Krampf. Will man den Text ändern, gibt es dafür KEINE Funktion. Es bleibt nichts anderes übrig als weitere Text einfach Filter anzulegen und diese dann per Key-Framing soft oder abrupt aus/ins Bild zu bewegen. Ein immenser Aufwand.

Die Maus-Präzision im allgemeinen ist sehr ungenau. Oft klickt man in der Filterliste ganz klar einen Filter an, der aber erst aktiviert wird wenn man zuvor einen schon einen anderen aktiven Filter anklickte.

Zieht man z.B. eine Clip nach rechts aus dem Fensterbereich heraus, scrollt die Zeitleiste nicht von selber weiter. Vorgang muß abgebrochen werden, manuell nach rechts scrollen, dann den Clip bewegen/dehnen.

Das Clip-Ende ziehen ist oft besonders hakelig. Erstaunlich das ShotCut unter Windows wesentlich besser zu bedienen ist. Dachte immer ShotCut wurde auf Linux entwickelt.

Ein Rippel-Delete hat für nachfolgende Clips ungewollte Auswirkungen, weil alle Clips danach leicht nach links rutschen.

Ständig ist man zwischen Zeitachse und Schlüsselbildern am hin und herschalten.

Warum ist ShotCut nicht in der Lage einen Clip zeitlich zu stretchen. In den Clip-Eigenschaften gibt es ja schon die Geschwindigkeit. Gibt man hier anstatt 1,0 z.B. 0,5 ein dauert der Clip doppelt so lange. Es muß unglaublich schwierig sein sowas als Time-Stretch zu programmieren. Und bitte …

…wenn ihr Programmierer schon sowas macht, denkt daran, das die (mühevoll gesetzten)  Keyframes MIT gestretcht werden. Kann auch nicht so schwer sein. Oder schon mal dran gedacht, das die Keyframes eines Clips der “Umgekehrt” wird mit umgekehrt werden ?! Hammer, muß man alles von Hand wieder richten.

Was mir auch tierisch gegen den Zeiger geht, dieses manuelle anpassen des Ausgangsformat (Breite/Höhe). Warum kann man nicht einfach einen Frame aufziehen, fertig.

Zahlen Eingabe-Felder sind auch eine Katastrophe, entsprechen keinen Konventionen. Ich erwarte bei drücken von TAB, das die nächsten logischen Felder angesprungen werden, tun Sie nicht. Ich erwarte, das sich eine Eingabe/Korrektur an seit 35 Jahren etablierte Konventionen hält, tun sie überhaupt ganz und gar nicht.

Ich mag ShotCut wirklich sehr. Aber die Faulheit der Programmierer tritt sehr stark zu tage. Man merkt es einfach wenn Jemand mit gedacht hat. Benutzt ihr eure Software auch mal selber ?!

JA, dann müsste selbst dem größten Nerd auffallen hier fehlt es an allen Ecken und Enden.

Da fällt mir noch ein was ist eigentlich mit Lichtquellen zum nachbeleuchten von Videospuren ?

Motion Tracking

Absolut lächerlich die Implementierung.

Seit 2h versucht eine 2. Videospur einem Tracker (Analyse der 1. Videospur) folgen zu lassen. Das war in der 1. Stunde meiner Arbeit auch möglich. Dann jedoch verließ ShotCut den Pfad jeglicher Logik.

Was erstaunlich gut funktioniert ist der Tracker selber. Am Anfang eines Video’s einmal platzieren, dann analysieren lassen.

Schade ist das man beim Analysieren nicht live zusehen kann, denn weder das Tracker-Quadraht noch das grüne Preview-Quadraht folgen dem Geschehen. Und das trotz gesetztem Preview-Haken.

Wie soll man so erkennen ob der Tracker plötzlich abweicht ?!

Egal, ist die Analyse fertig, darf der geneigt User wenigstens dem grünen Preview-Quadraht folgen, das leider keinen Mittelpunkt hat, auch egal.

Im 2. Video dann den Filter Größe, Position  und Drehung hinzufügen und “Load Keyframes from Motion Tracker” klicken.

Dort den Tracker wählen und Anwenden klicken.

Wie oben erwähnt war ich am Anfang begeistert, ein Bild auf der 2. Videospur folgte wunderbar dem Tracker. Den Zoom und die Drehung konnte ich manuell einstellen und das blieb auch.

Dann bin ich ja gleich fertig ……………… Nö

Denn plötzlich fing ShotCut an NICHTs mehr nach Wunsch auszuführen. Motion Tracker Daten wurden überhaupt nicht mehr geladen (dauert immer einige Sekunden). Anstatt nur die Position zu übernehmen wurde plötzlich immer der Zoom-Faktor in jedem Frame überschrieben.

Bei jedem normalen Programm könnte man nun sagen “lösche ich eben nur die Zoom-Daten, setze einmal den Zoom manuell. Geht nicht in ShotCut wegen dem ausufernden Bedienungs-Kompfort.

Also die 2. Videospur folgte NICHT mehr dem Tracker und deren Zoom-Faktor wurde immer überschrieben.

Es half dann die Filter (Motion Tracker/Größe, Position und Drehung) zu löschen und neu zu erstellen. Trotzdem schaffte ich es nicht das der Zoom der 2. Videospur unberührt blieb.

Oh, eine neue Version 23.07.29 direkt laden … alles wird gut …

hahahaaaaaaa

Neue Version 23.09.29 – alles wird gut (selten so gelacht)

Was ist das ein Drama, tun die Programmieren überhaupt mal irgend etwas verbessern anstatt zu verschlimmbessern ?!

Man kann sich nur noch wundern, wo soll ich anfangen …

  • der Speicher-Dialog braucht nun Sekunden um überhaupt mal aufzugehen
  • in der Zeitleiste ist KEIN horizontaler Scrollbalken zu sehen – wie soll man bitte so SCROLLEN ?
  • gebe einen vorhandenen Dateinamen nochmal zum Speichern ein – es kommt KEINE Warnung, alte Datei wird enfach überschrieben
  • ShotCut ändert einen eben eingegebenen Dateinamen immer wieder in den Projektnamen um, was soll das ?
  • Time-Remap muss von Idionen programmiert worden sein. Absolut unverständliches “Handling”
  • Masken-Handling per 3fach Eintrag in Filtern (Maske erzeugen mit Glaxnimate, dann Filter hinzufügen, dann Maske anwenden) ist viel zu umständlich

… könnte ewig so weiten schreiben.

Es ist wirklich enttäuschend, wie wenig Enthusiasmus der Programmierer in ShotCut einfließt.

Man spürt an vielen Funktionen, das keiner Lust hat es dem User angenehmer zu machen etwas eigentlich einfaches durchzuführen.

JA, der Programmieren müsste sich dann EINMAL Mühe geben, aber dafür haben es danach endlos viele User einfacher, es würde endlich mal Spaß machen.

Z.B. wähle ich einen Clip, kopiere Ihn in die gleiche Spur und kehre diesen um (Eigenschaften/Umkehren). Der Original-Clip ist noch so lange ok wie man ihn nicht verrückt. Verrückt man diesen, ändert sich plötzlich dessen Start-Punkt im Video. Muss man nicht begreifen.

Nach wie vor keine brauchbare Parameter-Änderung per Tastatur-Eingabe weil es keinen zu interessieren scheint, das auf ein X-Feld ein Y-Feld fokussiert (TAB-Taste) werden müsste. Testet ihr auch mal selber was ihr hier abliefert ?!

Nach wie vor eine Katastrophe, die Schlüsselbild Bedienung. Es ist nicht möglich mehrere Schlüsselbilder mit der Maus zu markieren/verschieben/löschen. Von einer zeitlichen Skalierung hat scheinbar auch noch nie Jemand was gehört. Eine automatische Schlüsselbild-Umkehr scheint auch unmöglich wenn man ein Video umkehrt.

Es ist ja nicht mal möglich ein Schlüsselbild an einem Anderen vorbei zu ziehen.

Davon abgesehen wären Curves extrem hilfreich von wegen Beschleunigung/Abbremsen von Video-Bewegungen. Und in dem Zusammenhang wäre eine Zwischenbild-Funktion (Video-Smooth) ein Traum. Das ist übrigens schon in ffmpeg enthalten.

Immer wieder nervt auch, das man das Ausgangsvideo-Format (am besten schon vorher) weiß. Man soll also Hellsehen können. Passt es am Ende nämlich nicht, dann viel Spaß beim manuellen Neu-Skalieren aller Clips.

Warum gibt es keine Zuschneiden Funktion für die finale Video-Größe ?

In reiner Verzweiflung (Kdenlive/Flowblade/Olive)

Die Hoffnung stirbt zuletzt, also probiere ich noch mal Kdenlive.

Allerdings habe ich daran schlechte Erinnerungen. Das Programm wirkt kalt, überfrachtet, stürzt ab, ist total buggy usw.

Egal, nach gefühlt 1 Jahr installiere ich die neuste Version 23.8.1

Und es ist alles wie eh und jeh (Oje) :

  • diese ekelig kleinen Effekt Fensterchen mit unbegreiflichen Linien und Punkten ohne jegliche Erklärung oder intuitive Bedienung
  • warum steht der komplett Pfad im Filename-Feld ? So ist man gezwungen vorsichtig den Filenamen zu sezieren ohne den Pfad zu killen
  • ein simpler Effekt “Kanten zuschneiden” bewegt die Position des Videos gleich mit – wozu bitte ?
  • der verdammte Clip-Monitor ist vom Projekt-Monitor kaum zu unterscheiden und wer braucht den überhaupt ?
  • finde immer noch keine Funktion um Spuren umzusortieren – macht Spaß die Clips manuell auf andere Spuren zu heben
  • ein simpler Schnitt mit Schere erfordert immer ein zweites anfahren der Position, die man mit dem Cursor schon angefahren hatte
  • ein Text-Effekt kann KEINEN mehrzeiligen Text enthalten
  • oft erscheinen keine Maus-Over Hints bei diesen Hieroglyphen-Icons
  • Effekte viel zu komplex z.B. beim Sharpen oder Noise-Effekt (eine einzige Zahlenwüste anstatt was ein normaler Mensch sehen will
  • Rendern nutzt CPU nur zu 50% aus ist echt mal langsam
Flowblade 2.10.4.4

Sieht brauchbar aus, ist schnell, geht mir aber nach kurzer Zeit total gegen den Strich. Dafür hat das Programm eine Zwischenbild-Funktion, ja mei.

Olive 0.1.2

Allein die Versionsnummer müsste einen schon abschrecken.

800MB hat die Installation, das Programm müsste ja hyper luxuriös sein und krass aussehen … Nö

Mich nervt allein schon der Export. Parameter werden immer wieder zurückgestellt. Der Pfad muß jedes mal wieder angeklickt werden, Dateiname merkt sich das 800MB Proggi auch nicht.

Was aber gar nicht geht ist, das Teil rendert schwarze Frames ein wo keine sind, untauglich.

LINUX ist bei den freien Video-Editoren echt eine kleine Katastrophe. Man ist abhängig von der Güte der Programmier-Gemeinde. Und die läßt sich offenbar nicht gerne was (gut gemeintes) sagen.

Zum einen kennen die absolut keinen Zeitdruck. Und selber testen die ihren Auswurf auch wohl sehr selten. Denn sonst müssten einem viele Dinge quasi direkt auffallen.

Macht man ein paar Verbesserungsvorschläge wird man schön zurechtgewiesen. “Kannst ja selber mit Programmieren” … hab ich aber weder Lust noch das Können. Habe aber früher Programmiert in BASIC/Assembler/Pascal und weiß durchaus was das für eine Arbeit ist.

Es sind oftmals nur Kleinigkeiten an der GUI wird aber auch nach mehreren Updates nicht korrigiert.

Erwarte ich zu viel vom Leben, wenn ich es seit 35 Jahren gewöhnt bin das TAB zum nächsten (sinnvollen) Parameter springt. Ich sage nur “nach x kommt y”. ShotCut z.B. springt irgendwo hin, kein Sinn zu erkennen. Das ist Programmier Grundwissen. Schnelle Bedienung mit der Tastatur ist immer von Nutzen.

Allgemeines Linuxianer Verhalten

Grundsätzlich kann man z.B. in Linux-Foren allgemein erkennen was für elitäre Personen diese Linux-Profis sind.

Da stellen einfache Leute simple Fragen und geben auch oft zu Anfänger zu sein. Sehr häufig werden die erstmal nach allen Regeln der Kunst zusammen gefaltet :

  • brauche weitere Angaben über dein System (auch bei Fragen die gar nicht tief gängig sind) – sonst keine Ratschläge
  • hast du schon mal das ganze Internet durchsucht bevor du es wagst hier eine Frage zu stellen

Dann folgen Tiraden von wegen “keine Ahnung”, schreib dir ‘n Skript oder mach’s um 5 komplizierte Ecken rum…ganz selbstverständlich für einen Nerd.

ShotCut 25.03.29

Unfassbar, das es auch nach vielen Updates immer noch nicht möglich ist mal eben die Video-Ausgabe Auflösung einzustellen.

Die verdammte Videomodus/Automatisch-Funktion bezieht sich warum auch immer auf ein zuletzt bearbeitetes Projekt, wer brauch so was ?! Logisch wäre zumindest wenn automatisch auf aktuell geladenes Footage einjustiert würde.

Ich wäre ja schon froh, wenn es überhaupt eine Funktion gäbe um wenigstens EIN Quell-Material automatisch einzupassen (geschweige denn auf beliebig Viele).

Aber NEIN, selbst bei EINER Quelle muß man selber unter Eigenschaften die Größe ablesen und ein neues Video-Profil erstellen.

Das ist sooo erbärmlich !!

Oder auch das es immer noch keine Kunktion gibt um wie bei AVIDEMUX Quellmaterial RAW durchzuleiten (Copy), ohne Verluste durch ReCodierung. So eine Funktion müsste doch geradezu trivial zu integrieren sein. GeMuxt wird doch endlich so oder so.

 

 

 

 

ShotCut (22.06.23 und höher)

ShotCut ist inzwischen eines meiner “Lieblings” Video-Editoren. Chaotisches Layout und Bedienung es gibt aber auch Lichtblicke.

Eben das neuste AppImage 22.09.23 geladen. Ich habe mir unter Dokumente einen Ordner PROGRAMME erstellt. Dort schmeiße ich AppImages rein, mache Diese ausführbar (Rechtsklick/Eigenschaften/Zugriffsrechte). Irgendwie habe ich es geschafft eine Taskleisten-Verknüpfung zu erstellen. In Deren Eigenschaften biege ich einfach das Ziel des Befehls (Auswählen) auf das neue AppImage um, fertig ist das “Update”.

Negatives

Oh, da gibt es einiges.

Parameter Eingaben

Z.B. verschieben/positionieren eines Videos mit dem Filter “Größe, Position und Drehung”. Man ist gezwungen das Objekt per Maus (unpräzise) zu verschieben oder durch Zahleneingabe.

Zahleneingaben sind in ShotCut extrem undurchschaubar weil unkonventionell im Vergleich zu üblichen Verhaltensweisen. Das Wichtigste aber fehlt, nämlich Mausklick auf einen Zahlenparameter und Diesen per Mausbewegung verändern. Geht nicht, das ist extrem schade. So hätte man Präzision und es ginge schnell.

Per TAB mit der Tastatur mal eben die x/y Koordinaten eintippen, geht nicht weil der Cusor sich nicht aktiviert (ENTER Taste bei blauer Umrandung geht nicht). Oh, mit den Cursor Tasten kann man die Zahlen in Einer-Schritten verändern. Leider gibt es keine Taste (SHIFT, ALT, Strg) um die Schrittweite zu erhöhen. So sitzt man morgen noch vorm Rechner.

Und es ist noch schlimmer Cursor hoch/runter verändert den Wert, Cursor links/rechts läßt den Cursor im Zahlenfeld wandern. Viel besser wäre es ALLE Cursor-Richtungen mit der Objekt-Position zu koppeln.

Wir halten fest, Zahleneingaben sind nervig, da Sie keiner Standard -Konventionen entsprechen, Zahlen per Maus-Slide verändern geht nicht und Veränderungen per Cursor sind gefühlt eher Zufall als programmiert.

User-Interface

Viel zu variabel, braucht Keiner. Für mich haben Dinge immer an gleicher Stelle zu sein, sonst muß ich Sie suchen. In ShotCut kann man sich jeden Hauptfenster Unterbereich selber durcheinander würfeln. Außerdem sind Bereichs Grenzen kaum zu erkennen.

Ein ziemlich chaotisches UI wenn man’s nicht kennt.

Videomodus

Die absolute Katastrophe bis man es endlich mal begreift, und auch danach unschön.

Wie oft schon habe ich unter Videomodus ein neues Profil hinzugefügt und war immer der Meinung die Auflösung ist die Finale Auflösung meines Video’s. Ausschlaggebend ist aber das Seitenverhältnis.

Stellt man z.B. 540 x 1080 und ein Seitenverhältnis 1:2 ein alles gut weil 1080/2=540 ist. Leider gibt es beim Seitenverhältnis keine Komma-Zahlen, so das man in ein bestimmtes Schema gezwungen wird.

WARUM muß ich vorher wissen wie groß das finale Video werden wird. Ich würde viel lieber mehrere Videospuren befüllen, die Videos positionieren/zoomen und am Ende einfach insgesamt “zuschneiden” auf die finale Video-Größe.

Schlüsselbilder

Animationen sind recht einfach zu erstellen, deren Verwaltung per Schlüsselbilder ist aber echt mal Steinzeit.

  • Schlüsselbilder lassen sich nicht über ein daneben Liegendes hinweg verschieben
  • Schlüsselbilder lassen sich nicht duplizieren
  • Mehrere Schlüsselbilder lassen sich nicht mit der Maus markieren
  • somit muß man z.B. den Schlüsselbildtyp für jedes Schlüsselbild einzeln einstellen. Verschieben/kopieren mehrerer Schlüsselbilder geht damit natürlich auch nicht
  • Die Reihenfolge der Schlüsselbilder lässt sich nicht umkehren
  • warum gibt es keine Timestretch Funktion für Schlüsselbilder ?
  • warum dehnen/stauchen sich Schlüsselbilder nicht mit, wenn man unter Eigenschaften/Geschwindigkeit die Dauer eines Videos verändert ?
  • warum wird nicht wenn man ein Video “umkehrt” auch die Reihenfolge der Schlüsselbilder umgekehrt ?
  • Bezier Kurven zwischen Schlüsselbilder wären auch nicht schlecht

Alles in allem ist die Bearbeitung der Schlüsselbilder ein Krampf.

COPY (verlustfreies Schneiden)

Warum gibt es keine Möglichkeit wie in AVIDemux unter Video-Codec “Copy” einzustellen ?  So kann man ein Video nicht verlustfrei zerschnippeln und wieder zusammensetzen.

Das kann doch nicht so schwer sein, verdammich …

Teilbereich Rendern

Es gibt keine Möglichkeit nur einen Teil (zum testen) eines Projektes zu Rendern, warum ???

DOCH gibt es per Marker. Einfach einen Marker setzen und den per STRG + Maus festhalten ziehen. Dann unter Exportieren bei Von den Marker wählen. Scheinbar muß man das bei jedem Export anwählen neu selektieren.

Filter

Klasse ist das man Filter auf eine ganze Spur und/oder auf die einzelnen Clips ziehen kann. Nur sollte man dran denken, wenn mal wieder etwas sehr schief aussieht. Dann hat man meist Filter doppelt gesetzt.

Nö, an den Filtern gibt es so erstmal nichts zu meckern, außer das wichtige fehlen.

Z.B. ist es nicht möglich bestimmte Bild/Video-Bereiche zu verzerren. Es gibt nur ein allgemeines Verzerren, welches auf den gesamten Clip (Bild/Video) wirkt. 

Timestrech

Ich stretche/stauche Clips oft unter Eigenschaften/Geschwindigkeit per Zahleneingabe bis in die 3. Kommastelle. Macht “echt” Spaß.

Warum also gibt es nicht ein Timestretch per Maus am Clip. Es dürfte doch ein einfaches für die Programmierer sein die Geschwindigkeit automatisch per Formel auszurechnen.

Davon abgesehen es wäre ein Traum wenn gleichzeitig (auf Wunsch) Zwischenbilder berechnet würden. Ich sage nur “ffmpeg….minterpolate”
Animierbare Masken mit weichen Kanten

Freihand gezeichnete Masken mit beliebig weichen Kanten per Keyframes animierbar. Dazu müsste aber erstmal das Keyframe Handling deutlich verbessert werden.

UNDO

Undo scheint sich nur für höhere Funktionen zu interessieren. Kleinigkeiten wie Zahlenänderungen in Filtern fallen hinten runter.

SPUR-Management

Traurig, das man eine Spur nicht einfach per Drag ‘n Drop umsortieren kann. So muß man oftmals die Clips selber umherschieben (was ganz gut geht). Und warum kann man neue Spuren nicht an beliebiger Stelle dazwischenballern. Diese werden immer OnTop drauf gestapelt.

Videomodus

Ich rätsel immer noch warum ich oft 3 bis 5 Versuche brauche um das Ausgabe-Video in’s richtige Format (Abmessungen/Ratio) zu bekommen. Ist es einmal eingestellt und man zieht weiter TV-Aufnahmen gleichen Format’s in die Zeitleiste alles OK.

Mein Problem ist das der Automatismus durchaus die Vorschau direkt in’s richtige Format rückt. Leider werden die Daten unter Exportieren/Erweitert/Video nicht angepasst. Sowohl die dortige Auflösung als auch das Seitenverhältnis bleiben (meist falsch).

Gehe ich z.B. nach dem einfügen ein HD-Clips auf Videomodus/HD 720p 50 fps alles korrekt, für HD.

Ziehe ich danach einen SD-Clip auf die Zeitleiste, gehe auf Videomodus/Automatisch, wird zwar der Clip in der Vorschau angepasst, nicht aber das Export-Format. Deswegen wähle ich mal Videomodus SD Pal. Nun steht Exportieren/Video 720 x 576 4:3 ich korrigiere manuell auf 16:9, die Auflösung würde ja stimmen.

Das exportierte Video ist von der Auflösung her zu niedrig, NEIN. Die Auflösung stimmt, aber links und rechts dicke schwarze Bereiche. Warum wurde das Bild derart geschrumpft und mit schwarzen Rändern versehen. In der Vorschau sieht alles perfekt aus. NEIN !! Fällt zuerst gar nicht auf, man ist die oben/unten-liegenden schwarzen Balken von Filmen schon so gewöhnt. Die gehören aber in dem Fall nicht hierhin.

Ich gehe nochmal auf Videomodus/Automatisch und siehe da, das reine Bild wird endlich BILDFÜLLEND.

OK, man schafft es, warum aber nicht gleich so ??!

Eben stürzt ShotCut (mal wieder) beim Drag & Drop eines weiteren Clips in die Zeitleiste ab. MIST, gerade war die Auftragsliste gefüllt. Schön das beim ShotCut beim Start fragt “Session wiederherstellen”, ich sage JA. Leider wird NICHT die Auftrags-Liste wiederhergestellt. Also wieder alles von vorne …

 

 

 

Cubase 10 Nervereien

Seit einer Ewigkeit arbeite ich mit Cubase, begonnen mit einer Cubase 5 AI Version die mit dem Yamaha moX geliefert wurde.

Mein aktuelle Version 10.0.60 (Elements)

Ja, ich weiß ist nicht mehr das Neuste, aber ich mache nicht jeden kleinen Sprung mit. Was mir so alles auffällt …

Der größte positive Sprug überhaupt war, das man alle Einzel-Fenster im Hauptfenster ordentlich zusammengefaßt hat. Damit einhergehend, das wenn man ein Event in einer MIDI-Spur doppelklickt man direkt im Editor-Bereich landet. Leider wurde in der Elements Version vor Jahren der tiefgehende MIDI-Editor abgeschafft mit dem man MIDI-Befehle manuell hinzufügen konnte. Hat mich ziemlich aufgebracht.

Was mir immer wieder negativ auffällt
Controller-Spuren

Warum kann man in den Controller-Spuren Kurven nicht zeitlich dehnen/quetschen ? Eine simple Funktion, die aber mal extrem hilfreich wäre. So ist man gezwungen Kurven immer wieder neu einzuzeichnen. Und der Herr weiß das ist mit Cubase kein Vergnügen. Denn es fehlt eine Snap Funktion, die z.B. eine Pitch-Kurve auch mal exakt am NULL-Wert beginnen läßt. Auch erreichen Kurven selten die perfekte +/-8192, so ist man immer gezwungen ist die Punkte manuell nach zu bearbeiten.

Früher bei der uralt 5er Version gab es auch Horizontale Linien beim Verschieben eines Controller-Punktes. Diese snappten automatisch auf andere Punkte ein. Klack, fertig, gleiche Werte. Gibt’s schon lange nicht mehr. Präzieses verschieben eines Punktes ohne den Wert zu verändern quasi unmöglich.

Oder warum kann man beim zeichnen einer Kurve nirgends mal die Veränderung der Tonhöhe sehen. Gut wäre auch eine Kurven-Einrastung bei Halbtönen. Cubase weiß doch genau welcher Wert einer Tonhöhenänderung entspricht. Man muß immer nach Gefühl arbeiten. Ja, ich weiß Instrumente haben änderbare Pitch-Werte. Aha, bei Version 11 gibt es das endlich mal…immer schön simple Features zurückhalten für eine weiteres Upgrade :/

Auch ist nicht ein einfaches Invertieren von Controller-Spur Daten nicht möglich  (Kurve vertikal oder horizontal spiegeln).

Preset Laden/Speichern

Immer noch keine Anzeige in welchen Ordner man sich befindet. OK, hat man im Projekt einmal die Ordner gewählt, bleiben Diese auch. Dank Cubase muß man einmal beim Speichern den Ordner wählen, dann beim Laden nochmal weil’s so viel Spaß macht.

Und beim Überschreiben eines Patches muß man den Namen jedes mal manuell aus der Liste raussuchen und nochmal das Ersetzen bestätigen. Zu viel Geklicke für ein simples SPEICHERN.

Warum aber muß man immer wieder mit F11 das Instrumenten-Rack aufrufen, dann das VSti öffnen und dort Preset’s Laden/Speichern. Eine MIDI-Spur weiß doch auf welches Ziel-Instrument Sie zeigt (außer wenn das Ziel ein MIDI-Adapter ist).

Instrumente Einfrieren

Habe ich bis vor kurzem nie verwendet, neulich mal probiert. Seit ich aber durch Zufall beim Justieren der BUFFER-Size wegen Latenzen feststellte, das ALLE CPU-Überlastungen nur wegen zu kleiner BUFFER-Size auftraten, habe ich NIE wieder Probleme mit Überlast.

Bisher hatte ich immer eine MIDI/Audio-Spur als Paar verwendet, und die Patches einzeln über F11 (VSt-Instrumente) gespeichert/geladen.

Es hat mich z.B. bei der MININOVA immer tierisch geärgert, das Automationen nur mit WRITE im VSt-Instrument aufgezeichnet werden. Und vor allem das nach EINER Instanz Ende ist.

Durch Zufall habe ich dann mal eine MININOVA-Instrumentenspur eingefroren, verwendete eine weitere Instanz. Klappt, so kann man beliebig oft Spuren der Mininova verwenden. Ich war ganz erstaunt als ich feststellte, das beim “Auftauen” gleich der Patch wiederhergestellt wurde.

Aber dieses Einfrier/Auftau Szenario ist auch nicht einfach handhabbar. Einmal einen Bedienfehler gemacht, schon wird ein falscher Patch eingefroren.

Dann lieber wieder Audio/MIDI-Spur.

Scrolling

Immer wieder ein kleiner Krampf. Einmal das Scrolling im Spuren-Fenster. Vertikales Scrolling schlecht wie man es selten sieht. Horizontal-Scrolling nach rechts klasse, nach links stotternd langsam, warum ?

Oder gerät man z.B. im MIDI-Editor an einen Rand, flutscht das Bild schneller weg wie man sehen kann.

Audio-Routing

Am Anfang so 2012 brauchte ich Wochen/Monate bis ich langsam mal raffte wie Cubase funktioniert. Warum muß das so kompliziert sein. Krass wäre mal eine grafische Darstellung des Signal-Fluß, die man zudem noch verbiegen könnte. Es kann doch nicht so schwer sein.

Eben mal ein Hardware Synthesizer benutzen der gestern noch funktionierte, kein Ton.

Was habe ich mir schon einen Wolf gesucht, das hat doch neulich noch Funktioniert, verdammt. Da geht schon mal der Arbeitsfluß verloren.

Und irgendwann wurde mal behauptet JETZT Hot Plug and Play von Synthesizern. Das geht bis heute (2021) nicht. Oftmals verabschiedet sich Cubase sogar wagt man es mitten drin einen Synth per USB anzustecken. Läuft Cubase weiter, hat man tierisches Glück wenn Dieser sogar einfach mal läuft. Habe mich daran gewöhnt, Projekt speichern/beenden, Synth anstecken, Cubase/Projekt laden.

Und diese MIDI-Filter. Beim Yamaha moX muß ich ALLE Häkchen setzen, sonst erzeugt Er doppelte Sounds (Local ist OFF). Bei anderen Instrumenten nehme ich die Standard-Einstellung der Filter.

Abstürze

Früher die Regel, heute Keine mehr, bis ich neulich das Einfrieren probierte. Plötzlich leere Fenster/Menü’s = unbedienbar. Programm lief noch aber ohne Fensterinhalte war Ende.

Aufräumen

Das ist auch so ein leidiges Thema. Mit heutigen Speicherplatz-Monstern kein Problem, trotzdem ab und zu mal durch kehren wäre schön. Leider gibt es die Funktion Aufräumen nicht mehr. Stattdessen wird empfohlen einfach ein BACKUP eines Projekt’s anzulegen.

Toll, früher wurde in einem Durchgang ALLES aufgeräumt, heute soll man jedes Projekt einzeln laden und ein Backup erstellen bei dem man dann sagen kann was weggeworfen wird. Ich habe 100te Projekte = unmöglich.

Cubase HILFE

Die liebe ich ja, keine Bebilderung, und immer wieder so Aussagen wie “…der Wave Editor dient zum editieren einer Wave…”. Echt meist wenig hilfreich.

Insert Effekte (Elements)

Da fehlt mir so etwas wie ein Generator, der einfach nur verschiedenste Werte ausspuckt, die dann wiederum x-beliebige Parameter automatisieren. Im Prinzip ein LFO, mit möglichst variablen Wellenformen.

Ich halte das für eine so grundlegende Funktion das es total unverständlich ist das die Basis-Version so etwas hat.

Davon abgesehen was wäre es ein Traum wenn man mal eine grafische Darstellung des Signalwegs eines Tracks hätte. Gibt es schon längst in anderen DAW’s. Man stelle sich vor man könnte sich etwas per Drag/Drop auf die Arbeitsfläche ziehen und dann per Mausklick verbinden. Das müßte ganz eindeutig grafisch Dargestellt werden wie der Signalfluß ist.

Allgemeines

Mir passiert es immer wieder, das ich am Keyboard vor mich hinspiele und dann feststelle das all der Mist meine vorhandene MIDI-Spur vollgemüllt hat. Immer wieder muß man den MIDI-Button im Editor Ein/Ausschalten (wenn man denn dran denkt).

Aufnahmen von x/y Automationen z.B. eines Filter’s mal eben mit der Maus einzeichnen, klappte quasi NIE.

Irgendwann habe ich festgestellt das man die AQ (Automatische Quantisierung) ausschalten sollte während man die Maus aufzeichnet. Und leider muß man mit der Maus auch noch passgenau starten damit überhaupt Aufgenommen wird. Mit Übung geht es dann. Weil man aber immer leicht später starten muß damit die Aufnahme auch gelingt, ist immer Nacharbeit gefragt.

Das wäre gar nicht nötig, wenn Cubase einfach ständig in LOOP mitschneiden würde anstatt immer Punch In/Out macht.

Bis heute weiß ich nicht wofür der Wave Editor gut ist. Unter Elements kann man absolut NIX damit Editieren.

Bis heute keine Zoom Funktion für Plugins die, trotz das Cubase selber endlich top aussieht unter 4k, viel zu klein dargestellt werden.

Ich arbeite in so Fällen dann mit der Windows Zoom-Funktion Windows-Taste + PLUS zum zoomen und Windows-Taste + ESC zum verlassen.

Eine automatische Funktion die egal in welchem Kanal Übersteuerungen anzeigt, damit man weiß ‘hier mußt du nachregeln’.

Oder wenn man mehrere Automations-Spuren in einem Audio-Track hat, gibt es ja den Rechtsklick auf einen Plugin-Regler dann ‘Automations-Spur anzeigen’. Das Track-Fenster springt auch zu den Automationen der Spur, markiert die besagte aber nicht. Und damit ist Die echt schwer zu finden.

 

Linux MINT – es sind so Kleinigkeiten

Und es ist schon wieder passiert. Ich habe aus Versehen eine wichtige Datei gelöscht weil …

Ich nutze ein MINT-Y-Dark Theme.

Hat man z.B. zwei Fenster auf, in Beiden sind Dateien markiert (MINT eingefärbt) und ist der Überzeugung das richtige Fenster wäre aktiv, drückt SHIFT + Entf, löscht damit die Dateien im falschen Fenster.

In der Fenster Titelleiste hätte man es erkennen können, denn dort ist der Fenstertitel (nur der Text) des aktiven Fenster weiß gefärbt. Leider kann man dieses Weiß kaum vom grauen Text der inaktiven Fenster unterscheiden. Unterscheiden natürlich schon, aber es fällt nicht genug ins Auge.

Ich schaffe es einfach nicht einfach nur die Titelleiste anders einzufärben. Das scheint nicht gewollt. Unter Windows ist es Standard das das die Titelleiste des aktiven Fensters eingefärbt ist.

Das krasse ist aber das es egal ist welches Theme man unter Erscheinungsbild nimmt, NIE die Titelleiste selber umgefärbt wird.

Fensterrahmen – WindowsMe

Erst als ich unter Fensterrahmen WindowsMe wähle wird auch mal die Titelleiste anders eingefärbt. Leider wird dann aber auch der Rest des Fensters auf Windows-Style getrimmt. Und das hatten wir ja lange genug.

Overall Performance

Der gleiche PC im Dual-Boot mit Windows 10 und eben Linux MINT.

Kein Vergleich, Windows 10 geht ab wie Hölle und bei meinem letzten Hardware Upgrade sagte ich “verdammt – Windows 10 geht ja plötzlich ab wie eine Rakete”.

MINT ist, dank ordentlicher Hardware, auch nicht langsam, fühlt sich aber deutlich träger an. Und nicht nur vom Fenster handling, sondern auch jegliche Software.

Ich surfe mal nach dem Thema und finde das  von immerhin 2008 !!

Ich kann das bestätigen. Ein nicht völlig verhunztes XP läuft bei gleichen Ressourcen (CPU, RAM) deutlich flotter als KDE und Gnome. Bei Linux müssen die Fenster halt separat über einen Windowsmanager und X erzeugt werden. Bei XP ist dies im Kern mit drin. Ich vermute, dies macht den Unterschied aus.

Windows ist halt, ich nenn’s mal “hochintegriert”. In der Linux-Welt sind sehr viele Dinge viel weiter abstrahiert: Dein Programm → GTK → Xlib → X-Server → Treiber → malen

Und ja, XP war bei mir vor Jahren auch schon schneller, leider aber auch häufiger von Abstürzen betroffen als MINT (Abstürze gleich NULL).

Was für ein Müll. So etwas wichtiges wie Fenstermanagement gehört natürlich in den Kern eines OS weil es eine der Haupttätigkeiten eines Fenster basierten OS ist.

Ich muß aber auch sagen, das ich nun seit einigen Jahren mit MINT arbeite und echt zufrieden bin. Es hat sich ein totales Vertrauen in die Stabilität des OS aufgebaut. Was tat das am Anfang weh von XP weg zu müssen. Der Grund war das moderne Mainboard’s XP nicht mehr unterstützen. Des weiteren wurde mein geliebter Firefox unter XP hängen gelassen. Video Codecs (YouTube) blieben auf der Strecke. Es war ein allmähliches sterben von Windows XP.

CAJA (Dateimanager)

Was mich auch an MINT ärgert ist, das neue Fenster (CAJA) exakt über ein Vorhandenes gelegt werden. Windows kaskadiert das. Oft merkt man gar nicht das sich ein weiteres Fenster geöffnet hat. Das müsste zumindest einstellbar sein.

Oder auch oben rechts diese (viel zu lange) Einblendung von CAJA wenn Vorgänge erledigt wurden. Sollte abschaltbar sein, aber ….

Dann das ewige Problem der Thumbnail-Generierung scheint auch Niemanden zu interessieren. Ständig werden Thumbnails nicht generiert. Das ist extrem ärgerlich und war speziell bei Windows schon so. Und mein Rechner ist echt up2date und hat genug Speicher in allen Belangen.

Und dann fällt mir ein echt mal ärgerlicher Fehler (meines Erachtens) von CAJA auf. Es sind zwei Fenster auf. Ich markiere EINE Datei im Fenster #1, das Fenster #1 wird aktiv. Dann gehe ich mit der Maus nach Fenster #2 halte Strg und markiere per Linksklick zwei Dateien im Fenster #2. Beide Dateien werden markiert aber der FOCUS bleibt auf dem Fenster #1 !!!!

Drückt man nun ENTFERNEN würde ungewollt die Datei im Fenster #1 gelöscht achtet man nicht auf den Text im Löschen-Bestätigen Fenster.

So ist es mit schon 1 bis 2x tatsächlich passiert das ich mit Shift-Entf wichtige Dateien für immer verloren habe.

Oder eben schneide ich mehrere Ordner aus, füge Diese woanders ein. Danach stehen (scheinbar) die eben verschobenen Ordner immer noch an alter Stelle. Ordentlich wie man ist, drücke ich die ENTFERNEN Taste, es kommt eine Fehlermeldung. Liest man deren Details steht dort sinngemäß ‘kann die Ordner nicht löschen, weil Sie nicht mehr vorhanden sind’. Schön das man Sie dennoch SIEHT. Macht man einen Fenster-Refresh (F5) verschwinden dann auch mal die nicht mehr vorhandenen Ordner.

WIESO kann man nicht einfach die Farbe der aktiven Fenster-Titelleiste einstellen. Bei den Dark-Themes ist kaum erkennbar welches Fenster aktiv ist, außer an weißer anstatt grauer Schrift und einem kaum erkennbar helleren Grau.

Nach einer kurzen Dateisuche findet CAJA Dieselbe. Leider fehlt im Suchfenster dann die Rechtsklick-Option “Verknüpfung erstellen”. Ist mir völlig unverständlich. Gehe ich dann mühevoll direkt in den Ordner der Datei und suche Diese per Hand kann ich eine Verknüpfung erstellen. Luxus sieht anders aus.

Eben ärgert mich das Programm PIX.

Ich erwarte das wenn ich links im Pfad-Baum bin und mit den Cursortasten nach unten gehe das ich im Pfad-Baum bleibe. Nö, PIX springt Focus mäßig einfach in den Thumbnail-Bereich.

Und nur der Herr weiß das alles mit einem Keyboard schneller geht.

Davon abgesehen generiert auch PIX oft KEINE Thumbnails, scheint eine Krankheit zu sein. Klickt man so ein nicht generiertes Thumbnail an erscheint das BILD wie gewünscht.

Dann stelle ich fest, das PIX mit dichter Firewall 10 Sekunden verzögert startet. Aha, wird doch nach Hause telefoniert. Die geschlossene Firewall zeigt nur minimales Polling in der Systemüberwachung. Gebe ich die Firewall frei, startet PIX wieder direkt. Im  Resourcen-Monitor sieht man beim PIX-Start einen einmaligen Ausschlag. Wechselt man die Bilder in PIX bleibt aber alles ruhig, na dann ist’s OK.

Dafür kann CAJA zwar nichts aber es ist echt ein Unding, das MINT (UBUNTU) kein Erstellungsdatum kennt. Das Dateisystem Ext4 soll es ja können. Selbst ein uralt Windows kann das. Und es ist sooo interessant und auch hilfreich mal das ECHTE Datum der Erstellung einer Datei zu sehen. Thema Nostalgie und aber auch effektive Suche oder Recherche. 

CAJA mit geschlossener Firewall, auch so ein Thema. Ist die Firewall aktiv, also jeglicher Traffic gesperrt, wird CAJA komisch (seit meinem Linux MINT 21 Upgrade). Kleinste Aktionen, dauern plötzlich deutlich länger. Man hat zähe Reaktionen. Ich meine das wäre unter Linux Version 20 nicht so gewesen, ist mir jedenfalls nie so aufgefallen. Ein Schelm wer böses (telefonieren nach Hause) dabei denkt.

Ja klar, ich habe EINEN Netzwerk Link unter den CAJA Favoriten, ob Der aber wegen nicht erreichen CAJA bremst ?

10.7.2022

In letzter Zeit hängt CAJA immer mal wieder. In der Systemüberwachung sieht man dann das CAJA die CPU stark auslastet und darunter sind zwei Prozesse ‘tracker Store’ und ‘tracker extract’.

Tracker Store und Tracker Extract sind irgendwie für das File-Indexing sprich die später vom User genutzte File-Suche hilfreich.

Hilft mir aber nix wenn dadurch CAJA hängt, also weg damit.

Ich weiß n.n. ob es was bringt, habe aber mal diesen Befehl ausgeführt. Es kann sein das bei dem Einen oder Anderen dort wichtige andere Anwendungen angezeigt werden, die dadurch mit beeinflusst werden, also Vorsicht. Bei mir steht dort nichts wichtiges. Also mit ‘Y’es ausgeführt. 

sudo apt remove tracker tracker-extract tracker-miner-fs

Danach noch einen empfohlenen sudo apt autoremove

Taskleiste

Dann die LEISTE (Taskleiste). Schon vor Jahren mußte ich eine weitere LEISTE generieren, die mich seit dem täglich nervt weil ich Sie rechts am Desktop angeheftet habe. Immer wieder kommt man dagegen und die Leiste poppt ungewollt hervor.

Und warum mußte ich eine weitere LEISTE erstellen ? Weil die dämliche original LEISTE nicht in der Lage ist zu stapeln. Sie wird einfach immer länger und verdrängt somit den LEISTEN-Bereich laufender Programme.

Windows generiert einfach diese kleinen Pfeile um zu zeigen hier kommt noch etwas.

Dann dieser 3-Punkte Trenner den ich bis heute nicht begreife und auch seit geraumer Zeit nicht mehr verschoben bekomme. Klicke ich mit Rechts drauf steht unten “Auf der Leiste sperren”.

Was soll mir das sagen ? Wen oder was sperre ich warum ?

Eben starte ich neu (siehe unten – weil Libre Office nicht starten will) plötzlich sind die 3 Punkte mitten zwischen den Start-Icons und nicht mehr rechts daneben.

Deswegen sehe ich laufende Programme nicht in der Taskleiste. Schiebe ich die 3 Punkte nach rechts erscheinen plötzlich auch die laufenden Programme im freien Bereich. Begreife ich nicht dieses Verhalten.

Komm mal eben GIMP zur Leiste hinzufügen. Unter Windows würde man einfach Drag & Droppen, geht nicht weil kein Platz frei ist. Ziehe ich das GIMP-Icon in den freien Bereich der Leiste, wo normalerweise laufende Programme liegen, schmeißt MATE das irgendwo dorthin. Ich muß nicht verstehen warum das so ist.

Software Verwaltung

Grauenhaft, einfach grauenhaft.

Windows

Ein Programm, sagen wir mal LibreOffice, ist installiert. Man lädt sich die neuste Version herunter, startet das Setup und die bestehende Version wird automatisch upgedatet.

Linux

Ich möchte es gerne verstehen, begreife es aber seit 30 Jahren NICHT.

Fein, bei MINT gibt es ja die Anwendungsverwaltung, aber deren Versionen sind nicht immer taufrisch. Neulich war ich das Warten leid und habe LibreOffice heruntergeladen, entpackt und ALLE *.deb Dateien markiert/installiert. LibreOffice läuft.

Leider scheint der Quark nach einem KERNEL-Update wieder weg zu sein (glaube ich). Denn aktuell will ich Dokumente öffnen, es dreht sich aber nur das Rad.

KEINE Fehlermeldung, Rad dreht, Rad hört nach Sekunden auf.

Das sagt mir jetzt genau WAS ?!

Windows hat wenigstens noch den Anstand eine unleserlich-kryptische Fehlermeldung rauszuhauen.

1. Installations Versuch

Komm, wieder runterladen/entpacken/alle *.deb markieren/installieren…hmmm, nö sei mal ordentlich nimm die Anwendungsverwaltung.

Ich de/installiere Libre Office per Anwendungsverwaltung. Habe inzwischen ZWEI verschieden moderne Writer-Icons weil ich zweigleisig installierte. KEINE startet !!

2. Installations Versuch (.deb)

Runterladen/Entpacken/alle DEB’s markieren/rechte Maustaste/”mit GDebi-Packet-Installationsprogramm öffnen

Vorher entferne ich noch in der Anwendungsverwaltung jegliche Libre Office Pakete.

Es gehen dutzende Fensterchen auf fast alle mit Fehlermeldungen.

Libre Office .deb Installation

Die Hoffnung sinkt, da sehe ich plötzlich den orangen Punkt bei der Aktualisierungsverwaltung wo eben noch Keiner war. Klick

Aktualisierungsverwaltung – Plötzlich ist Libre Office 7.2.1 da

Cool, genau das was ich brauche. Installation läuft durch, Libre Office startet NICHT. UNCOOL !!

Ah, vorhin hatte ich auf anraten mal eingegeben :

sudo add-apt-repository ppa:libreoffice/ppa

Vielleicht hat deswegen die Aktualisierungsverwaltung 7.2.1 angeboten.

Ich starte die Anwendungsverwaltung, die bietet auch Libre Office 7.2.1 an, meint aber das es aktuell NICHT installiert wäre.

VERDAMMT, wer hat hier eigentlich das sagen !!

  • die Anwendungsverwaltung
  • die Aktualisierungsverwaltung
  • die Synaptic-Packetverwaltung

Da wird man doch verrückt im Kopp.

Wie kann etwas so triviales (ja ich weiß ist es nicht) so aggro sein ?

3. Installationsversuch

Ich klicke LibreOffice in der Anwendungsverwaltung an sage INSTALLIEREN. Es wird ordentlich Installiert und ALLE Programmpakete sind installiert worden.

Laufen tut Libre Office trotzdem nicht 🙁

Ich mache noch

sudo apt-get clean
sudo apt-get autoremove

Nach einem NEUSTART läuft LibreOffice als wenn es kein Wässerchen trüben könnte :/

Da läuft’s einem kalt den Rücken herunter …

Sound (ALSA/PulseAudio/JACK)

Mache viele ScreenRecordings leider OHNE Sound. Hatte eigentlich am SimpleScreenRecorder nichts umgestellt. Audio-System stand auf PulseAudio…nach Fehlermeldungen beim Aufnahme-Start stelle ich mal auf ALSA um.

Keine Fehlermeldung mehr und Ton wird endlich aufgezeichnet.

Ich meine Windows 10 ist heutzutage auch ein ziemliches Chaos, wo man für JEDE Anwendung eine eigene Lautstärke einstellen kann. Den Vorteil kann ich nicht erkennen. Vor einiger Zeit war es noch so.

EIN Computer, eine Aufnahmelautstärke, justiert wird in den Anwendungen selber.

Heutzutage haste für jede Anwendung einen eigenen Lautstärkeregler in Windows. Schwer die Übersicht zu behalten.

In MINT (Ubuntu) hat man dazu nicht mal mehr nur ein Sound-System sondern gleich DREI, wo der normale User überhaupt nicht wissen kann welches er nehmen soll. Da kann ja im Hintergrund laufen soviel und was auch immer.

Aber der User will eigentlich nur TON-Wiedergabe/Aufnahme und vor allem zu jeder Zeit die KONTROLLE darüber.

Manchmal drehe ich am Ausgang genannten Regler unten rechts am Bildschirm und es tut sich im Kopfhörer gar nichts. Am nächsten Tag geht wieder alles. 

So darf es nicht sein. Der MASTER-Regler muß das sagen haben.

Hier mal das Audio-Routing der verschiedenen Handler (es darf keinesfalls zu einfach sein) :

ALSA / PulseAudio / JACK – Routing

Man sieht also PulseAudio und JACK setzen beide auf den ALSA-Treiber auf, sind also nur Zusätze.

6.11.2021

Rechner frisch gestartet, Login, Fenster haben wieder mal keine ICON’s in der Titelleiste (vergrößern/verkleinern/schließen). Es ist zum Glück selten, aber ehrlich, das ist nun seit Jahren so.

Ich denke allmählich das der Schuldige beim ScreenRecording nicht der SimpleScreenRecorder oder ein NVidia-Treiber ist sondern etwas außer acht gelassenes, der Celluloid Player.

Celluloid nehme ich extrem gerne weil sehr performant. Vor einer Weile (Update) war plötzlich folgendes Phänomen ein :

Wenn man 2x Celluloid offen hat, und klickt den Schleife (Repeat) Button, stellt sich der 2. Player auch so ein, ist also nicht mehr ganz unabhängig. Traurig aber wahr. Immerhin ist die Lautstärke noch individuell justierbar.

Neulich nahm ich mal den VLC Player, den ich unter Windows immer nutzte weil dort sehr performant. Unter MINT allerdings ist der VLC Player fast schon untauglich. Ich nahm VLC neulich mal beim ScreenRecording, das Handling war deutlich schlechter als mit Celluloid. Zieht man z.B. ein anderes Video in den VLC, geht die Lautstärke einfach wieder auf Voll, was soll das ?!

Nein, es ist noch anders, ich öffne zweimal den VLC spiele zwei unterschiedliche Video’s ab. Beide Fenster Lautstärke sagen wir mal 40%

Ich stelle die Lautstärke eines Fensters z.B. auf 80% und ziehe danach ein neues Video in den 80% Player. In dem Moment verändert der 80% Player seine Lautstärke einfach auf die 40% des anderen Fensters! Wie kommt der Player zu so einem Entschluß ?! Das ist absolut nicht nachvollziehbar.

Hmm, ich gehe eben mal die Einstellungen von Celluloid (ich weiß das es keine Einstellung für den Repeat Button gibt) und finde einen Textparameter hwdec=yes unter Sonstiges. Ich tippe mal no ein. Vielleicht endet damit das GraKa crashen während eines ScreenRecording.

Das könnte man sich durchaus vorstellen. Nähme Celluloid wirklich eine GraKa Hardware-Decoding während ZWEI Video’s laufen UND der SimpleScreenRecorder Aufzeichnet, wäre eine ziemliche GraKa-Belastung gegeben.

Heute schrappte ich knapp am Collaps vorbei und ich nahm nur ein statisches Bild und EIN Video auf. Plötzlich dreht die GraKa ihren Lüfter hoch, hängt sich aber nicht weg. Knapp vorbei !!

TEST : ich lasse zwei Videos laufen und Recorde mit NVidia-Settings Temperatur-Anzeige geöffnet. Mit hwdec=no geht die GraKa Temp maximal auf 40°

Setze ich während die Videos laufen hwdec=yes und speichere die Einstellung, steigt die GraKa Temp ziemlich direkt an und endet bei 50°

Rechner bleibt aber absolut stabil, 50° ist ja auch nix für ‘ne GraKa.

Trotzdem lasse ich hwdec mal auf no

Und ich sage es nochmal vor geraumer Zeit lief solch ein Recording dauerhaft ohne irgendwelche Probleme. Tritt so ein Crash ein, steht im Log immer “GPU has fallen of the Bus

14.11.2021

GELÖST !!

Es lag tatsächlich an Celluloid und dessen hwdec=yes Einstellung. Dadurch werden Arbeiten direkt an die GraKa delegiert, diese wird mal mehr – mal weniger heiß.

Ob das nun ein Fehler von Celluloid selber oder den NVidia-Treibern, oder CUDA liegt weiß ich nicht. Egal, ich stelle hwdec=no ein und alles läuft wieder stabil.

Linux Video Editoren

Man kommt sich mit Linux vor wie in den Anfangstagen von Windows. Jedes Programm hat gewisse Vorteile und Nachteile.

Was ich nach Tagen der Suche nach DEM Video-Editor sagen muß ist : Jeder “Top” Editor hat irgendwo einige Feature’s die interessant sind leider aber auch viele Nachteile. Und ich finde Keinen der auf Dauer brauchbar wäre.

Der Größte Nachteil fast aller hier genannten Programme ist für mich total unverständlich und eigentlich so trivial.

ICH möchte das Ausgabeformat selber festlegen, also Breite x Höhe, Framerate, Codec, Quali/Datenrate. Das geht auch zumeist. Aber fast schon auffallend, verhalten sich die meisten Programme ähnlich bekloppt. Nach dem Rendering sind schwarze leer Bereiche zwischen skalierten Clips oder die Clips selber sind verzerrt. Ein absoluter Horror. 

AVIDEMUX

Kein Video-Editor im eigentlichen Sinne, da es schon keine Möglichkeit gibt mit mehreren Spuren zu arbeiten.

Habe ich schon unter Windows genutzt und ist unter Linux quasi eine 1:1 Kopie. Und ich hasse dieses Programm dafür das man keine Presets erstellen kann. Immer wieder muß man sich die Filter neu zusammenschrauben, was zum Glück schnell geht.

Leider sind die Filter viel zu rudimentär und es fehlen Wichtige.

Deswegen wird es nun Zeit sich mal an umfangreichere Editoren heranzuwagen.

PS : AVIDEMUX werde ich allerdings so schnell nicht los, denn es gibt nix besseres um mal eben schnell Videoschnipsel als verlustlose Kopie zu extrahieren, oder Videos zu drehen/schärfen/Bildrate ändern/zuschneiden.

OpenShot

Sehr übersichtlich, kommt man ziemlich schnell mit klar. Schmeiße ich allerdings irgendein Video in eine der Spuren und spiele es ab, klingt der Ton digital zerhackt. Schon schlecht. Die Zahl der Effekte ist zudem recht bescheiden.

Viele Tage später …

Wie viele andere hier getesteten Programme ist OpenShot eine Katastrophe. Man kommt sich vor wie in der Computer-Steinzeit.

Stundenlang hacke ich ein Mini-Projekt mit nur 3 Spuren zusammen, es dauert Stunden um alles zurechtzurücken nur um am Ende wieder mal feststellen zu müssen : es kommt nach dem Rendering nicht das raus was in der Videovorschau zu sehen ist. Das gesamte Skalieren der 3 Video’s ist undurchschaubar schief.

Hier mal alle Auffälligkeiten von OpenShot

  • es scheint KEIN Hotkey für einen simplen Cut in der Timeline zu geben, ist ja nur eine der Grundfunktionen
  • Schnitt an Timeline Cursorposition geht NICHT mit Schere, die nicht mal einrastet wenn Cursorposition erreicht
  • mehrere Clips in Spuren nicht mit SHIFT markierbar, mit Strg + Klick Stück für Stück schon und mit Rahmen aufziehen
  • es werden unmerklich permanent Keyframes erzeugt, die man später nur wieder mühsam entfernen kann
  • kein freies Einstellen von Profilen, geht nur über Textdateien und auch nur per sudo (und finde mal den tief verschachtelten Profile-Ordner)
  • Keine Möglichkeit an der Spur eben mal Bild/Ton aus oder einzuschalten
  • Kopieren mehrer Clips in der Timeline klappt je nach Auswahlmethode oft nur teilweise=wertlos
  • keine Funktion um Lücken in Clips zu entfernen
  • 2 Clips markiert, ENTF gedrückt, nur Einer wird gelöscht=?
  • Clip Anfang/Ende ziehen oft keine Snap Funktion
  • ZOOM Balken Timeline viel zu lang=zu viel Mausbewegung nötig und KEINE ZOOM-Alles Funktion
  • Timeline Cursor reagiert nicht wenn Maus im unteren Slide-Bereich
  • nur Zeit-Anzeige in Timeline, keine Frameanzeige
  • nur 14 Effekte aber “1 Millionen Übergänge” nicht mal einen Grain/Noise Effekt gibt es
  • hier wie auch bei anderen Programmen keine direkte Reaktion beim ersten Klick/Drag=unpräzises Arbeiten=Frust
  • kein ZOOM in der Videovorschau
  • nicht mal eine Bereichsmarkierung um kürzere Test-Renderings durchzuführen
  • Timeline nicht erkennbar ob Spur Audio hat
  • Timeline Clip selektiert, in Videovorschau nicht erkennbar Welcher es ist

Und das sind nur Ärgernisse nach 2h arbeiten mit OpenShot.

Kdenlive

Was für ein Name (Linux) ich sach nix mehr. Klingt nicht, kaum merkbar, die Linuxer kreieren nicht nur die kryptischsten Befehle, Sie haben auch ein Faible für die dümmlichsten Programmnamen.

Natürlich gibt es das Programm 2x in der Anwendungsverwaltung, welches ist das Richtige (und was ist ein Flathub) ?

2x Kdenlive – welches ist das Richtigste ?!

Zuerst probiere ich das Oberste. Sieht ziemlich gut aus, das Untere mit dem blauen Icon ist aber zum Ersten verdammt ähnlich und zum Zweiten nochmals schöner.

Leider stelle ich nach kurzer Zeit fest, das es offiziell nicht möglich ist eine Videospur einfach als Stream durchzureichen. Das ist so genial an VirtualDub und AVIDEMUX. Copy einstellen und KEIN Recodieren, was einmal immens viel Zeitkosten kann und viel schlimmer immer einen Qualitätsverlust bedeutet. Und das ist nicht sehr professionell.

Es scheint auch kaum möglich die Projektgröße (Breite x Höhe) manuell einzustellen. Entweder passt sich das Projekt an einen Clip an, was grundsätzlich nett ist, oder man wählt ein vorgefertigtes Profil mit festen Ausmaßen.

Am besten wäre man könnte über den Master-Output ein Rechteck zum Zuschneiden ziehen und fertig ist das Ausgabe-Format.

Das Rendern an sich ist auch so ein Krampf. Bei einem Codec kann man Bitraten einstellen beim Nächsten nur einen Quali-Regler. Und WYSIWYG scheint auch keinen zu kümmern. Oben rechts sieht man wunderbar was man will, aber oft rendert das Teil durch, raus kommt mal nur Audio, oder ein gezerrtes Bild. Warum muß das so schwer sein.

Eben mal eine Simpsons-Folge vom TV aufgezeichnet mit AC3 Tonspur neu Rendern lassen. Was ist das, vorher ist der Ton wunderbar, im gerenderten Video ist plötzlich ein tonaler minimaler Hall vorhanden. Immerhin ist der Ton absolut synchron, was ich bisher mit Project-X und einem Multiplexer immer durchexerzieren mußte würde dann endlich entfallen. Ein Traum von Zeitersparnis, einfach Video vom TV direkt mit Kdenlive rendern und fertig.

Ich prüfe den Ton in Kdenlive. Im linken Source-Fenster ist der Ton beim abspielen OK, im rechten Master-Fenster (bilde mir ein das ist eine Vorschau), hallt der Ton dann auch schon.

Hmm, schalte ich eine der Stereospuren AUS, klingt es wieder sauber. Eine Spur scheint leicht lauter zu sein und ein Audio-Vergleich mit der anderen Spur ergibt keine Ton-Inhalt Unterschiede. Ich rendere mit der lauteren Spur.

Heraus kommt ein definitiv räumlicher Stereoton bei dem die Sprechstimmen aber schön ohne Hall bleiben.

Bei Spielfilmen mit AC3 Ton genau dasselbe, ich muß eine Tonspur ausschalten damit es nach dem Rendern OK klingt.

9.5.2021

Nach einiger Eingewöhnung muß ich sagen Kdenlive ist mal echt nicht übel.

Zieht man einen Clip in den leeren Projektbereich erkennt Kdenlive direkt dessen Auflösung und fragt ob das Projekt an Dessen Auflösung angepasst werden soll, cool. Im Nachhinein kann man das auch manuell über “Menü/Projekt/Profil an aktuellen Clip anpassen” justieren.

Überaus genial finde ich es, das man ganze Ordner mit Unterordnern in das Projekt schmeißen kann und alle Video’s werden sauber in ihren Unterordnern aufgelistet. Z.B. Serienaufnahmen vom TV. Nun kann man schnell irgendeine Folge in die Timeline ziehen und das Rendern starten. Nun direkt wieder die Timeline leeren und das Gleiche mit der nächsten Folge usw. All das während Kdenlive im Render-Fenster fröhlich Rendert. Das ist echt klasse.

Und wie oben schon geschrieben, absolut synchroner Ton OHNE Project-X Fehlerbereinigung und ReMuxen, was viel Zeit/Arbeit kostet. Superfein.

31.5.2021

Heute mal einige starke Nachteile von Kdenlive.

  • simples Duplizieren eines Clips in der Timeline geht nicht (nicht mal per Hotkey). Man muß mühsam Clips markieren/kopieren/einfügen/zusammenschieben
  • Markieren mehrerer Clips geht nicht z.B. per Tastatur. Auch per Maus einen Rahmen aufziehen geht nicht
  • ein erstelltes Projekt-Profil eben mal editieren geht nicht, ein weiteres muß erstellt werden
  • Audio normalisieren habe ich nicht gefunden
  • simples Transformieren z.B. um ein Video der X-Achse zu schieben erzeugt Ruckler bei Keyframes, weil KEINE Bezie-Funktion möglich – deswegen harte Beschleunigung=Rucken im Video=untauglich
  • wie schon gesagt die Vorschau zeigt alles Perfekt, im Render-Video dann total andere Positionen von Video’s
  • Mausrad in der Timeline Zoomt anstatt wie gewohnt zu scrollen
  • KEIN Motion-Tracking
  • KEINE frei formbaren Alphamasken (mit soften Rändern)
  • ab und an nach bestimmten System-Aktualisierungen startet das Programm nicht mehr, es hilft nur noch de/installieren

Also die BASIS ist ja echt mal gut, aber wenn es dann nur ein bisschen in die Tiefe geht fehlt mächtig was.

1.6.2021

Es ist unglaublich.

Warum ist es nicht möglich im Projekt-Monitor mal die Grenzlinien der Projekt-Größe darzustellen. Seit 1h habe ich nun  intensiv danach gesucht. Fehlanzeige. Wer hat sich diesen Mist ausgedacht.

Ich möchte ein Projekt mit einer bestimmten Auflösung erstellen. Kein Problem, neues Profil erstellt und aktiviert. Im Rahmen dieser Auflösung hätte ich nun gerne mal einen RAHMEN im Projekt-Monitor der mir die Begrenzung dieser Abmessungen/Auflösung anzeigt. Wie soll man sonst Clips positionieren ohne Anhaltspunkte wo links/rechts/oben/unten endet. Leider scheint das unmöglich.

Es ist wohl der gelbe Rahmen, der aber nicht immer sichtbar ist.

Ja soll ich denn raten wo die Grenzen der Abmessungen liegen ?

Und selbst wenn ich Videos per Transform irgendwo (ratend) hinschiebe liegen Diese im Projekt-Monitor total viel näher an einem weiteren Video-Clip als dann im finalen Rendering (dessen Auflösung übrigens der Gewünschten entspricht).

Ich begreif’s nicht, der verdammte Projekt-Monitor zeigt immer 16:9 in grauer Farbe an. Mir würde anstatt eines Farbrahmen ja sogar eine schwarze Fläche mit meinen angegebenen Abmessungen reichen. Ich bin echt wie vor den Kopf gestoßen.

So ist kein Arbeiten möglich …

2.6.2021

Man will es ja einfach nicht wahrhaben …

Nochmals vieles mit Kdenlive ausprobiert.

Ich habe herausbekommen, warum der Projektmonitor immer ein 16:9 Format anzeigte auch wenn mein PROFIL z.B. 200 x 800 Pixel vorgab. Weil im Profil selber das verdammte 16:9 steht !! Wie konnte ich dummer User auch ahnen, das nicht meine angegebene Pixelauflösung relevant ist sondern viel eher das 16:9 !!!

Ich stelle die 16:9 auf 1:1 ein und siehe da, der Projektmonitor bequemt sich mal MEINE Abmessungen zu akzeptieren, meine Fresse. Damit zeigt dann der Projektmonitor endlich mal die Außengrenzen MEINER Auflösung an. So, weiter …

Ich lade MEIN Profil mit einer bestimmten finalen Videoauflösung weil … da will ich hin. Dann ziehe ich ein beliebiges Video in’s Projekt, Kdenlive fragt zurecht “soll ich das Projekt auf die Video-Abmessungen/Framerate anpassen” (eine absolut geniale Funktion will man z.B. TV-Aufnahmen Recodieren). Ich sage NEIN, weil ja ansonsten MEINE gewünschte Zielauflösung flöten ginge.

Ab dem Moment ist das hinzugefügte Video beim Effekt Transformieren mit einem nicht passenden (zu großen) roten Rahmen umgeben. Dann habe ich vieles ausprobiert und immer wieder Gerendert um festzustellen passt die Ausgabe zur Vorschau im Projektmonitor. Und das passte eben quasi NIE.

Im Effekt Transformieren kann man den roten Rahmen per W und H Wert an das Originalvideo manuell anpassen, aber mit diesem Button geht’s viel einfacher und genauer (unten der 4te von rechts).

KdenLive – Transform Effekt

Komischerweise stimmen danach die Maße des roten Rahmens exakt mit den Maßen des Quell-Video überein, aber in meinem Fall habe ich trotzdem links und rechts einen schwarzen Leerbereich der definitiv NICHT zum Video gehört !! Abmessungen unter W und H stimmen nun exakt mit dem Original-Video überein, aber der rote Rahmen beinhalten schwarze Leerbereiche.

Egal, passt man den roten Rahmen noch etwas ans Video an, stimmen dann auch mal so halbwegs die Positionen zweier Video’s zueinander im Rendering mit dem Projektmonitor überein.

Warum das so ist = ?

Nochmal, passt KdenLive die Projekteinstellungen beim Hinzufügen eines Video automatisch an passt auch alles, aber ich will eben final andere Abmessungen mit mehreren Videoquellen.

Ach ja, wo ich gestern schrieb KEINE Bezier Kurven, DOCH, die gibt es. Oben im Screenshot sieht man das Wort LINEAR, dort kann man auch Bezier einstellen. Leider hat man keine Justage-Möglichkeiten wie Ease In/Out. Aber besser wie nichts. Damit beschleunigen/bremsen Objekte sanft, was Ruckeln verhindert.

3.6.2021

Bin echt sauer, denn wie man es auch versucht auf der Projektfläche mehrere Video’s zu positionieren (Transform Effekt), im Rendering ist alles total versetzt. Die roten Rahmen sind unbeherrschbar, keine Chance. 

So etwas simples klappt schon im Ansatz nicht. Bin nun geneigt KdenLive fallen zu lassen, so schwer es auch fällt, denn optisch ist die GUI schon mal lecker, aber …

  • Effekte/Effekt-Stack speichern geht im Stack, laden aber nur über die Benutzer-Effekte – ich erwarte etwas dort laden zu könne wo ich’s gespeichert habe
  • eben mal Effekte von einem Timeline Video in einen anderen Block verschieben/kopieren geht nicht
  • Keyframes machen Scaling nicht mit (z.B. Geschwindigkeitsänderung eines Video)
  • Keyframes werden beim “Clip umkehren” nicht mit umgekehrt
  • Maus-Icons werden oft falsch dargestellt so daß man oft 3x klicken muß bis Reaktion erfolgt (z.B. X-Wert ändern in einem Effekt)
  • Timeline Spurhöhe stellt sich immer wieder auf Ur-Größe
  • Maus Scrollrad bewegt Timeline horizontal anstatt vertikal
  • wie schon erwähnt in Timeline mit Maus keine Mehrfach-Auswahl

Ich könnte ewig weitermachen…es tut schon weh. Die Oberfläche scheint auf den ersten Blick ziemlich perfekt, aber vieles arbeitet gegen einen Arbeitsfluß, Funktionen wie Transform sind vom Verhalten her unkontrollierbar. Dazu kommen dann noch Maus-Bedienprobleme und grundlegende nicht Windows-Like Verhaltensweisen bei der Grundbedienung.

Gestern nochmal aus Verzweiflung Openshot probiert, sieht viel schlechter aus, funktioniert aber deutlich konformer. Leider sind die Effekte extrem eingeschränkt und das Key-Framing ein totaler Krampf. Es gibt nicht mal irgendeine Keyframe Sprungmöglichkeit. Ratet mal wo ein Keyframe war mit dutzenden Parametern.

Leute nehmt euch mal ein Beispiel an BLENDER, mega kompliziert (ich hab schon keine Lust mehr wenn ich nur ans Mapping der Texturen denke) aber eine top perkekte GUI und auch noch im Detail skalierbar.

Warum tun die Blender Freaks nicht mal eine Auskopplung des in Blender enthaltenen Video-Editor’s erstellen.

ShotCut

So, weil KdenLive mich echt nervte probiere ich nochmal ShotCut. Sieht im ersten Eindruck schön aus. Ich ziehe ein Video in die Timeline will einfach mal testweise EXPORTIEREN, justiere einige Codec-Parameter, finde aber den “JETZT geht’s Los Button” nicht. Hab ich was an den Klüsen ?! Ah, es ist der unscheinbare Button “Datei Exportieren”.

Ab hier hatte ich den Eindruck ShotCut würde immer beim klicken des “Datei Exportieren”-Button stehen bleiben, keine Reaktionen der GUI mehr. Später stellte ich fest das Linux-MINT auch bei Standard Dingen wie CAJA öffnen oder ALT + Druck (Screenshot erstellen) extrem verzögert reagierte. Ich hatte irgendeine Installation in der Shell gestartet die ich für hinfällig erachtet hatte. Jedenfalls Irgendwas zog mein MINT runter … NEUSTART 

Soo, geht doch mit dem Datei Exportieren.

Erst bin ich verwundert, das unter Filter nix steht und man erst einen Clip auswählen muß, damit das + Zeichen aktiv wird und man damit dann einen Filter hinzufügen kann. Ich nehme “Größe, Position und Drehung”. Zwei Videos reingeschmissen, positioniert, skaliert, klappt. Nach dem Rendering sieht es aus wie in der Vorschau. Sehr interessant auch, das Filter einzelnen Clips als auch der gesamten Spur zugewiesen werden können und das auch gemischt. Z.B. wenn man alles auf einer Spur schärfen will aber jeden Clip für sich Skalieren/Positionieren muß. Als klasse erweist sich auch der Filter “Zuschneiden” mit der Option “Transparent” um mehrere Videos zu verschachteln.

Besonders schön oder übersichtlich ist die GUI von ShotCut aber nicht. Die verschieden Bereiche sind nur durch diese kleine Schieber getrennt, Linien wären da viel besser.

Aber wenn’s funktioniert … immerhin gibt es GPU-Rendering

Wieder kleines Projekt gestartet mit popeligen 3 Videospuren. Den Videomodus kann man schon mal frei definieren. Die Vorschau passt sich den Seitenverhältnissen an. Mehr braucht man nicht.

  • Clips ohne Effekt nicht frei positionier/dreh/skalierbar
  • Spuren in Timeline nicht frei verschiebbar – Layering erfordert umschichten der Clips
  • hinzugefügte Spur erscheint irgendwo, verändert so die Layer-Reihenfolge
  • Viele Effekt-Parameter als Zahlen nicht per Maus-Slide veränderbar – Tastatur-Eingabe nötig
  • und diese Zahlen-Eingabe entspricht KEINER üblichen Konvention=ärgerlich
  • Clip Geschwindigkeit nur über Clip-Eigenschaften und einer Änderung einer Komma-Zahl
  • keine direkte Reverse Funktion Clip muß erst unter Eigenschaften umgekehrt werden (Vorteil ist aber, das die Umkehrung bei Clip Wiederholungen nicht neu berechnet wird)
  • Cursortasten Links/Rechts Bild zurück/vor hat keine Repeat-Funktion in Timeline (absolut uncool)
  • Rendering nutzt CPU-Kerne nicht voll aus

Langsames Rendering

Habe viel experimentiert. Einer der Haupt-Bremser ist beim Export die Video/Interpolation. Rendering braucht mit Bilinear/Bicubisch doppelt so lange wie mit Nächster Nachbar.

Der Haken Video/Parallelverarbeitung sollte drin sein.

Schaltet man oben Benutze Hardware-Encoder EIN (unter Konfigurierung ALLE 4 ausgewählt), verändert sich unter Codec automatisch der Codec selber. Bei mir springt er ohne Hardware-Encoder auf libx264 nach nvenc (NVidia Encoder).

Leider habe ich eine eher steinzeitliche GeForce GTX 650 Ti Boost, die ich seinerzeit tatsächlich für BLENDER angeschafft habe, was auch deutlich spürbar war.

Nutze ich nvenc zeigt NVidia-Settings wie die Temperatur der GPU ansteigt von 43° >> 51° wobei die CPU bei 40-60% rumdümpelt.

Nutze ich libx264 (CPU) liegt die CPU Leistung bei 60-80% und die Temperatur der GPU sinkt deutlich ab.

Dank meiner alten Grafikkarte aber moderner CPU sind Beide so gleichauf. Muß wohl doch mal eine möglichst günstige aber leistungsfähige GraKa besorgen.

Ach ja, die Render-Ausgabe entspricht bei diesem light Projekt (wahrscheinlich Zufall) mal der Vorschau.

Drag & Drop

Drag & Drop funktioniert nicht von ganz normalen Laufwerken im PC. Es kommt kurz eine Meldung “Öffnen fehlgeschlagen /mnt/cryptische Laufwerks-ID/Irgendein-Ordner/Dateiname-Videodatei

2. Möglichkeit der “Datei öffnen” Dialog. Der Öffnen-Dialog zeigt leider keine Laufwerke an. Mit dem Pfeil-nach -Oben Icon komme ich in’s Root-Verzeichnis. Dort nach /mnt und ab hier gut raten, ziemlich traurig.

Zum Vergleich starte ich GIMP und öffne dessen “Datei öffnen” Dialog, alles so wie gewohnt, Laufwerke vorhanden. Aber ich habe doch an ShotCut nichts geändert und das war neulich noch anders. Denn an das Problem kann ich mich nicht erinnern.

Außer das ich gestern auf MINT 21 Upgegraded habe, was aber den Speziellen Öffnen-Dialog von ShotCut nicht ändern sollte.

Doch, jetzt fällt’s mir wieder ein, Video’s habe ich immer per Drag & Drop importiert. Diese liefen dann selber im Vorschau-Fenster ab von wo ich Sie wieder per Drag & Drop in die Zeitleiste schob.

Aber wie oben geschrieben, Drag & Drop bringt eine Fehlermeldung hmmm …

Ich kopiere die Videodatei mal in den Persönlichen Ordner und dann per Drag & Drop in ShotCut, klappt !! Trotzdem war es vor dem MINT 21 Update anders.

Natrium 2.4

Nach kurzer Suche entdecke ich Natrium 2.4 und bin überwältigt von den Effekten und deren Anzahl. Die Bedienung gibt allerdings erst mal Rätsel auf da wie in Blender mit Nodes gearbeitet werden muß. Und Natrium erinnert auch irgendwie an Blender’s Interface kommt aber an dessen Perfektion bei weitem nicht ran.

Zum einen wäre da, das Zahlenwerte nur per Tastatur eingegeben werden können, in Blender kann man quasi jeden Parameter mit der Maus sliden.

Und die nicht perfekte Darstellung und Handhabung der Nodes macht so nur den halben Spaß. Zum Beispiel das Verbinden/Trennen von Nodes klappt nicht ganz optimal, ja es funktioniert, könnte aber besser sein. Oder die Node-Beschriftungen, die häufig überragen.

Natrium 2.4 – Node Graph

Schön ist, das vieles mit der Tastatur hinzugefügt werden kann.

Mit R z.B. fügt man einen READ (eine Datei) hinzu, mit W einen Write (Ausgabedatei) ohne den nicht Gerendert (F5) werden kann.

Will man zwei Bildquellen (Bilder und/oder Video’s) layern geht das mit M für Merge. Transformieren get per T für Transform.

Das alles geht natürlich im Node Graph auch per rechter Maustaste.

Und es scheint so das der Node Graph NICHT gespeichert werden kann. So ist man immer wieder gezwungen dieses Geflecht neu aufzubauen.

Und da ist es wieder mein Problem der Projekt-Auflösung. Einstellbar mit S für Projekt Settings …

Natrium 2.4 – Project Settings

Wie man erkennt kann man “New Format” klicken und dann eine Auflösung einstellen. Das habe ich x-mal getan, merken tut sich Natrium das erstellte Format trotz Namens-Angabe aber nicht.

 

VirtualDub – Job hinzufügen

In den alten Versionen war es soooooo einfach. Im Speicher-Dialog Fenster war ein Häkchen ‘Don’t run this Job now, add it to Job Control….”

Was habe bei den letzten Versionen von VirtualDub danach gesucht.

Meiner Meinung nach einer der größten Programmierfehler der Geschichte. Extrem ärgerlich als eingeschworener User von VirtalDub.

Alt war das total logisch und praxisnah. Auf einmal war die Möglichkeit mit dem Häkchen weg.

Ich hatte vor langer Zeit schon mal rausgefunden wie’s auf die neue Weise geht aber wieder vergessen. Heute wieder gesucht wie ein Blöder, da es nirgends eine Beschreibung gibt.

Es geht mit STRG + Shift + F7 bzw. im File Menü ‘File/Queue batch operation und dann einfach Speichern. Warum bloß über drei Ecken, alt mit dem Häkchen und alles ist gut.

 

PC Refresh nach fast 5 Jahren (Katastrophe)

23.7.2020

So, endlich eine Bestellung bei MINDFACTORY um 5 Uhr morgens getätigt, weil bei Bestellungen zwischen Mitternacht und 6 UHR die Versandgebühren entfallen. Wieso entfallen die nicht auch tagsüber wenn ein bestimmter Bestellwert überschritten wurde ?!

  • Gigabyte B550M Aorus Pro (Mainboard)
  • CPU Ryzen 3600 (ohne X)
  • 16 GByte 3200er RAM Kit
  • NVMe Samsung EVO 970 (ohne Plus/Pro)

27.7.2020

Bestellung geht heute raus, dann können die Spiele beginnen.

Aktuell habe ich jeweils für XP und Win 10 jeweils eine eigene (billig) SSD. Per BIOS (kein UEFI) Boot-Auswahl starte ich das entsprechende OS. Klappt seit Jahren einwandfrei.

Damit die NVMe Speed beim neuen System möglicht beiden OS’ zugute kommt werde ich versuchen Windows XP und Windows 10 in Partitionen auf der neuen NVMe (500GB) unterzubringen. Zuerst werde ich Windows XP transferieren. Dazu muß man im BIOS UEFI einen alten Modus für die NVMe verwenden, denn UEFI kann wohl nur mit 64Bit Betriebssystemen genutzt werden. Ich meine die Vor-UEFI BIOSse konnten Windows XP ein IDE-Laufwerk vorgaukeln. Wenn nicht bräuchte man tatsächlich einen “SATA” Treiber auf 3½-Zoll Diskette damit XP die NVMe erkennen würde. Und Mainboards haben schon länger KEINEN Disketten-Schnittstelle mehr. 

Es wäre aber ein Wunder wenn XP nach dem Partitions-Klonen laufen würde (auf komplett neuer Hardware). Wenn nicht versuche ich eine Raparatur-Installation drüber zu bügeln. Einen Neuinstallation wäre der Horror, nicht wegen Windows sondern wegen der ganzen Software.

Falls ich XP ans laufen kriege kommt Windows 10 auf die dahinterliegende (mit Win 10 erstellte) Partition. Ein Systemabbild/Rettungsdatenträger habe ich erstellt. Damit ist es sicher möglich das Systemabbild auf einen beliebigen neuen Datenträger zu transferieren. Ob das dann auf ganz anderer Hardware läuft ist wieder fraglich, ich schätze die Chancen aber weitaus höher ein als bei Windows XP. Ansonsten auch Reparaturversuche durchführen.

Am saubersten wäre es man könnte Win 10 clean installieren wobei dann automatisch Win XP in den Bootmanager eingefügt würde. Dann alles so ummodeln lassen das es exakt dem alten Zustand entspricht. Doch so etwas ist in Windows nicht vorgesehen.

Schaffe ich es tatsächlich beide Betriebssysteme zum laufen zu bekommen UND Windows XP noch in den Bootmanager von Win 10 rein zu bekommen wäre das optimal.

Klappt das nicht müsste ich mich entscheiden welches Windows ich auf die NVMe mache. Windows 10 (hauptsächlich wegen Cubase) oder Windows XP, welches ich viel häufiger nutze wegen Videocodierung mit alten Tools.

Eigentlich wäre es auch egal wenn ein OS nicht auf der NVMe wäre, ich glaube kaum, das Windows XP dadurch an Speed gewinnt, Windows 10 evtl. dann schon eher.

Meine XP Partition ist nur 40GB groß, und die Windows 10 Partition 100GB. So hält man sich auch die Systeme sauberer, weil man gezwungen ist mal aufzuräumen.

Die Eigenen Dateien residieren auf einer eigenen Partititon.

Also würde ich die neue 500GB NVMe teilen 40GB/100GB/Rest für Eigene Dateien.

Ich bin mal gespannt wie die EVO 970 mit Workload umgeht. denn ich Demultiplexe und Multiplexe oftmals TV-Aufnahmen gleichzeitig. Und aktuell habe ich ja eine gute alte MUSHKIN Chronos mit popeligen 120GB dafür abgestellt (MLC-Speicher). Und die zieht durch. 

Mache ich das Gleiche auf einer meiner jüngeren (TLC) billig SSD’s bleiben diese quasi stehen, weil Sie es nicht schaffen gleichzeitig zu lesen/schreiben. Den alten MLC-Teilen macht das nix. Und für MLC (z.B. Samsung EVO 970 PRO) darf man heute richtig viel extra löhnen, was früher Standard war !!

Und in allen gesehenen NVMe Tests fehlt mir der Workload, die Mehrfachbelastung. Scheint keinen zu interessieren. Da werden Spiele Lade-Tests gemacht welche zu einer SSD quasi keine Unterschiede zeigen, oder simple einfache Lese oder Schreibtests. Aber nichts gleichzeitiges.

Ich habe Stunden mit mir gerungen mich zwischen einer ADATA XPG SX8200 Pro und der Samsung EVO 970 zu entscheiden. ADATA mit 71€, Samsung 83€. Bei vielen Messungen liegt ADATA wohl vorne.

Dann sah ich ein Video wo Einer nur immer drauf Kopierte. Ab 50% Füllstand  brach dann die Datenrate von 1GB/s auf 300-400 MB/s ein. Ich hoffe die Samsung macht das nicht so eklatant.

Auch ist meine Befürchtung hoch, das gleichzeitiges Video De/Multiplexen nicht der EVO Ding ist da auch TLC.

Wenn die EVO nicht spurt, bleibt mein Workload bei der Chronos SSD.

to be continued ….. soon

28.7.2020

Bestellung ist eingetroffen, alles sieht erste Sahne neuwertig aus.

Altes Mainboard ausgebaut, Neues Gigabyte B550M Aorus Pro rein. Ging recht schnell, jahrzehntelange Erfahrung eben. Neue M.2 EVO 970 rein, Mainboard Kühlkörper drauf. CPU rein, AIO Wasserkühler drauf, paßt perfekt. Grafikkarte wieder rein, verdeckt den PCIe x1 Slot komplett und der 2. PCIe x16 Slot liegt so nahe, das wenn man dort was einsteckt ein GraKa Lüfter ziemlich verdeckt würde. Erstmal nicht schlimm.

Das (leider unlösbare) Windows XP Drama

Tag 1 nach dem Hardware Umbau

Stundenlang versucht im UEFI (BIOS) mit allen Mitteln versucht die Windows CD zu starten ohne das es mit einem Bluescreen (‘System ist nicht ACPI konform’ blabla) endet. Keine Chance. Das auffälligste am UEFI ist, das es bei den SATA Einstellungen nur AHCI oder RAID gibt. Kein IDE/Legacy/ATA was auch immer. Das sollte einem schon zu denken geben. Andererseits gibt einem der CSM Support Hoffnung (Compatibility Support Module – to support a legacy PC boot process).

  • mit nLite neue WinXP CD mit SP3 und dem vermuteten Gigabyte Floppy-Treiber kreiert (BSOD mit ACPI-Error)
  • versucht Floppy Treiber per simulierter Floppy (USB-Stick) im UEFI und F6 bei XP einzubinden (dann läuft das DVD-Laufwerk nicht mehr sauber durch/bleibt stehen)
  • per F5 (dann Standard PC) wenn F6 gefordert im XP-Setup ACPI ausgeschaltet (kein ACPI-Error aber BSOD mit chkdsk blabla Error)

Komm dann teste ich eben mal Windows 10.

Windows 10 mit der alten SSD reingehängt läuft direkt. Noch Mainboard Treiber drauf und gut ist.

WOW, richtig schnell, Firefox poff offen und Seiten viel schneller da. Windows Ordner päng da. Hätte ich so nicht erwartet, ein Quantensprung und das mit der zwar jungen aber krass billigen SSD mit feinstem ‘TLC Speicher.

Tag 2 nach Hardware Umbau

Geschafft Windows 10 ohne Neuinstallation mit dem Programm ‘Acronis True Image WD’ 1:1 auf die EVO 970 zu transferieren. Win 10 läuft auch, aber das war noch mein kleinstes Problem. Noch ein paar SSD’s rein gehängt zum testen der Speeds.

Das Kopieren großer Dateien NVMe<>NVMe geht extrem rasant. Kopiert man dann einen Ordner mit vielen kleinen Dateien, gehts direkt runter auf teilweise 50MByte/s. Insgesamt bringt die NVMe es aber schon.

ChrystalDiskMark Samsung EVO 970 (500GB)

Nochmal Windows XP

Nach der Arbeit dann nochmal vieles probiert bis ich es leid war und an Gigabyte geschrieben habe :

Frage: Habe neu das Mainboard B550M Aorus Pro. Leider gibt es dort im BIOS keinen IDE Modus. Es ist mir nicht möglich Windows XP zu installieren da egal was ich einstelle immer ein Bluescreen (ACPI) kommt. Schalte ich mit F5 ACPI aus, kommt ein Bluescreen mit chkdsk Meldung 0x0000007B.

FRAGE : ist es gewollt, das man Windows XP nicht mehr installieren kann ? Denn dann brauche ich mir die Finger nicht mehr wund zu hacken und es zu versuchen !!

Antwort:

Sehr geehrter Kunde,

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an Produkten von GIGABYTE.

Gern möchten wir helfen, der Chipsatz kann mit Windows XP nicht genutzt werden, es muss Windows 10 Build 1909 oder 2004 installiert werden.

Damit ist die Hoffnung auf ein Windows XP gestorben. Ich bin zutiefst enttäuscht von der Moderne. Man wird ständig nur verarscht.

Was soll ich mit einem superschnellen Windows 10 Rechner den ich eigentlich nur für Cubase nutze (ein DANKE nochmal an Microsoft für’s a) Spionieren b) häßlichste Windows seit Menschengedenken).

Ich hätte gute Lust alles wieder umzubauen und die scheiß moderne Hardware in die Ecke zu feuern.

Ich will mein XP wieder haben….was macht man da, was macht man da…

A) alles wieder zurückbauen (ungern)

B) Zweitrechner dazustellen (Platz wird verschwendet, mehr Kabel, 2 Mäuse/Tastaturen, nein, das geht nicht)

C) ein modernes Linux als XP-Ersatz installieren (Panik vor)

C wäre die einzige Option, die denkbar wäre.

Option C Linux MINT

Das Linux Mint gefiel mir nuelich beim testen richtig gut, wohlgemerkt auf der alten Hardware.

Komm eben mal auf eine SSD installieren.Ich lade linuxmint-20-cinnamon-64bit runter und erstelle mit “Linux Live USB Creator” einen bootfähigen USB Stick – der tatsächlich bootet !!!!!

Leider bleibt MINT nach kurzer Zeit einfach stehen, scheint an der Grafikkarte zu liegen, Grafikfehler sind zu erkennen. Und auf dem Desktop liegt KEIN Install-Icon rum.

Nehme ich eben eine andere Version ich lade linuxmint-20-xfce-64bit runter kreiere wieder USB-Stick. Klappt damit etwas besser, es startet in den Desktop auf dem das Icon ‘Install …” liegt dort.

Ich setze schnell die Bildschirmauflösung runter auf 1920×1080 wunderbares Bild, starte die Installation. Dann nach kurzer Zeit Grafikfehler, Rechner steht still 🙁

Letzter Versuch MX Linux, USB-Stick, startet eine Live Version, klicke am Desktop Install Icon. Bildschirm fängt immer heftiger an zu fluktuieren, ENDE, steht still.

Da will man schon mal LINUX und dann sowas.

Tag 3 Linux MINT

Morgens direkt nochmal probiert, diesesmal lade ich MINT mit MATE Desktop runter, erstelle wieder bootfähigen USB-Stick. Alles einwandfrei, Live Version startet, Installation klappt.

Ich glaube dieses mal hatte ich allerdings im Programm ‘Linux Live USB Creator’ 300MByte unter Persistent angegeben. Damit auf dem USB Stick Speicher für dauerhaft gespeicherte Daten zur Verfügung steht. Vielleicht lag es gestern daran (Persistent = 0).

Ich wähle aus das MINT sich mit seinem Bootloader bei Windows 10 reinmogelt (bibber). Es wird nicht abgefragt wohin die Installation überhaupt geschrieben werden soll.

MINT läuft, aber in der Windows 10  Datenträgerverwaltung sehe ich KEINE ext4 oder sonst neue Partitionen. Wohin hat MINT sich denn installiert ?

Dann nehme ich den Minitools Partition Wizard und sehe direkt das MINT sich die vollen 360GB auf der NVMe Samsung EVO 970 genehmigt hat. OK, genau da wollte ich es auch hin haben, aber mit einer viel weniger großen Partition.

Ich starte gParted, die ext4 Partition kann hier NICHT verändert werden, da MINT gerade darauf läuft, verständlich.

Ich starte wieder Win 10 und den Partition Wizard, doch auch damit kann ich die ext4 Partition nicht verkleinern (Balken lässt sich nicht verschieben).

Dann finde ich eine Live Version von gParted und erstelle wieder mit ‘Linux Live USB Creator’ einen USB Stick zum Booten.

Klappt, der Stick bootet und startet ein rudimentäres Linux auf dem direkt gParted startet. Und hiermit klappt es nun, Größe der Partition auf 30 GB verkleinert, alles läuft.

31.7.2020

Was ist das doch immer wieder ein Quälen mit Linux. So ‘schön’ die neusten Versionen auch sind, man muß sich viel zu häufig simpelste Funktionen ganz hart erkämpfen.

Was habe ich bisher geschafft und was nicht :

  • mein auf Linux basierender TV-Rechner mit yaVDR läßt mich nicht drauf, seine Ordner sehe ich aber
  • hatte festen öffentlichen DNS angegeben, konnte eigenen Webserver (Diesen hier) evtl. deswegen nicht erreichen. Habe deswegen wieder meinen Router als DNS angegeben (ging erst auch nicht – etwas später geht’s !!)
  • habe es tatsächlich vollbracht Truecrypt 7.1a zu installieren (stolz) – beschreibe gleich unten wie
  • den SimpleScreenRecorder kannte ich schon und Er tut seinen Dienst könnte aber wirklich besser sein (beschreibe ich auch gleich noch)
  • das uralte Project-X (Java) läuft ohne Probleme da JRE schon drauf auf MINT
  • mir fehlt ein Multiplexer um Video/Audio wieder zu MPEG’s zu muxen
  • mir fehlt so was wie TsRemuxer um HD Aufnahmen Fehlerzubereinigen
  • mir fehlt AVIDemux
Truecrypt 7.1a Installation

Das war echt mal ‘simpel’ – Erstmal einen Download finden und die tar.gz runterladen. Dann mit Rechtsklick und ‘Hier entpacken’ entpackt. Es kommt EINE Shell-Script ‘truecrypt-7.1a-setup-x64’ heraus.

Rechtsklick auf die Datei ‘truecrypt-7.1a-setup-x64’ und Öffnen, im folgenden Fenster ‘im Terminal ausführen’ wählen, das Terminal geht auf. Dort dann ‘1’ tippen um die Installation zu starten. Das ganze Lizens-Gedöns nach unten durchscrollen und dann irgendwie ‘yes’ eintippen.

Per START-Button und ‘truecrypt’ Suche findet man schnell Truecrypt. 

Ich weiß das Truecrypt längst obsolet ist deswegen habe ich gleich noch Veracrypt auf die gleiche Weise installiert.

Veracrypt sieht exakt wie Truecrypt aus und ist wohl kompatibel.

SimpleScreenRecorder

Tut was er soll, aber muß das immer so lustlos aussehen.

  • das Er aufnimmt sieht man nur an den Daten-Zahlenkolonnen ein schön blinkender roter REC Kreis ginge bestimmt auch
  • dieses mehrfach WEITER klicken total ätzend
  • PAUSE und Aufnahme Speichern Buttons sind schön über das Fenster verteilt anstatt kompakt beieinander und mit ICON’s geziert
  • das offene Fenster verbraucht zu viel Bildschirmplatz und stört evtl. eine Aufnahme selber
  • das Rechteck zum Aufname-Fläche markieren ist viel zu schlecht sichtbar
  • während einer Aufnahme sollten die Kanten des Rechteckigen Bereichs markiert werden und evtl. flimmern zum zeigen ‘Aufnahme läuft’

Das sind viele Kleinigkeiten, aber die machen den Unterschied und wären für mich selbstverständlich. Scheinbar testen die Programmieren nicht selber, sonst muß sowas auffallen.

Trotzdem vermisse ich Windows XP 🙁

Der nächste Linux MINT Tag

Dinge die unter Windows absoluter Standard sind lassen einen zweifeln.

Der Scrollbalken ist zu dünn und schwerer zu treffen wie der Breitere in Windows. Wahrscheinlich gibt es ein Theme das das hat aber finde es mal.

Maus Einstellungen gibt es, sie enthalten aber keine Einstellung der Scroll-Weite, nix, zu finden.

Mir fällt auf das mit dem Datei-Explorer Caja, in der Listenansicht Dateien nicht per Aufziehen eines Maus-Rahmens markiert werden können. In der Kompakt und Symbolansicht geht das tadellos.

Eben mal einen USB-Stick formatieren. Windows Rechtsklick/Formatieren fertig. Linux gParted starten, oben rechts Medium wählen, irgendwo Aushängen wählen, dann Formatieren. Wird danach glaube ich automatisch wieder eingehängt.

Der integrierte MINT Bildbetrachter. Man öffnet irgendein Bild, positioniert das Fenster schön, blättert zum nächsten Bild und der Bildbetrachter besitzt die Frechheit sich selber immer wieder in der Bildschirmmitte neu zu positionieren. Was soll das ?!

Eben installierte Programme sind, hat man den (lieblichen Linux Namen) vergessen kaum mehr auffindbar, weil im Startmenü nicht hervorgehoben.

Eben mal Bilder zurechtschneiden ohne Verlust Derselben mit gThumb. Sagt man einfach beim Sprung zum nächsten Bild ‘Speichern’ überschreibt es ohne Meldung das Original. Denn man muß wissen das oben ein Button ‘Speichern unter’ ist den man hätte nutzen sollen.

Bindet man Windows NTFS Laufwerke ein, was quasi von selber geschieht (alle Achtung) und legt für ein darauf befindliches Verzeichnis eine Verknüpfung an, geht das einwandfrei. Beim nächsten Systemstart ist diese Verknüpfung allerdings mit einem Schloß gekennzeichnet und funktioniert nicht. Erst nachdem man im Dateimanager einmal das Laufwerk angeklickt hat wird es wieder gemountet. Man kann es wohl in fstab eintragen damit es immer gemountet wird, das will ich aber nicht weil kompliziert.

Grundsätzlich muß ich aber sagen, das Linux MINT erstaunlich gut mit jeglichen Datenträgern umgeht. CD/DVD werden wie selbstverständlich erkannt/geöffnet. USB-Sticks genauso. NTFS Laufwerke werden nur durch Klick eingebunden, klasse.

 

Firefox auf Windows XP 32 Bit

Danke Mozilla, das du Windows XP seit Jahren vollständig ignorierst.

Nicht nur das moderne Addons nur auf neusten FF Versionen laufen es werden sogar einfach installierte Addons deaktiviert. Mein Firefox steht bei Version 52.9.0

Ich bin immer wieder erstaunt was es für Nerdige Profi’s gibt und noch mehr erstaunt das es keiner für nötig hält mal eine moderne Version zu portieren.

Ich mußte neulich zwangsweise schon den Chrome verwenden, da ekelt es mich als alten Verfechter von Open-Source.

OK, der Chrome lief dann echt besser bei bestimmten Seiten, Wochen/Monatelang. Bis auf einmal der Effekt (ich nenne es nicht FEHLER) auftrat, das Webseiten die gestern noch liefen heute nicht mehr aufrufbar sind.

In der URL-Zeile wird dann das https rot durchgestrichen weil irgendein Zertifikat abgelaufen ist. Der olle Firefox baut die Seite auf (nö, wenige Tage später streikt auch der uralt Firefox 52.9)

Erst lösche ich einzelne Zertifikate im Chrome die unter DETAILs der Meldung genannt wurden, starte Chrome neu, nix. Dann lösche ich ALLE Zertifikate, nix. Hmm, man könnte den Chrome ja auch mal updaten. Leider kommt die Meldung :

Dieser Computer erhält keine Google Chrome-Updates mehr, da Windows XP und Windows Vista nicht mehr unterstützt werden.

Schöne neue Zertifikat -Welt, leckt mich doch alle am Zeh …

Unter XP wird man schleichend von allem ausgenommen, irgendwann bleibt nur noch Linux-Sockenschuß. Nein, diese cryptische Scheiße brauche ich nicht mehr.