Archiv der Kategorie: Hardware

NAMM 2020

AKAI MPC One

Tja was soll man dazu sagen, schöne Überraschung. Kompakter, viel mehr ECHTE Taster, etwas günstiger als die stagnierende MPC LIVE.

Alles erstmal klasse aber…

Ich weiß aus jahrelanger Erfahrung, das Music Gear nicht wirklich (gar nicht) den Marktwirtschaftlichen Regeln folgt. Der Preis der MPC Live ist seit Ihrem erscheinen quasi unverändert geblieben, so um die 1000 €. Eigentlich hatte Sie spürbarer im Preis fallen können, dann wären inzwischen so etwa 850 € erreicht. Nicht so weit von den 750€ der MPC One entfernt. Aber AKAI ist echt eine der Firmen (HALLO Roland) die nicht am Preis drehen. Ich sage nur MPC Studio, die kostet immer noch so viel wie damals als die Live aufkam.

Toll finde ich die transparent illuminierten “echten” Taster und das es viel mehr geworden sind. Die Radiergummies der Live haben einen Microklick gehen schwer und machen einen langlebigen Eindruck aber Plastik Taster finde ich besser. Das ist auch etwas das mir bei der Roland TR-8/TR8-S nicht gefällt.

Nächster Nachteil die MPC One hat keinen Akku und auch keine SATA Aufrüstmöglichkeit und viel weniger internen Speicher (4GB vs 16GB der Live). Da kommt bei mir die Frage auf wo mann denn die per Software-Download gelieferten 10GB an Samples unterbringen soll. OK, ja das Ding hat einen SD-Karten Slot. Hoffentlich unterstützt der auch die neusten Standards. Außerdem kein Bluetooth und kein WLAN und etwas kleinere PAD’s.

Zudem hat die One nur 1x USB 2.0 wohingegen die Live 2x USB 3.0 hat.

Allerdings hat Sie einen LAN-Anschluß und mehrere CV-Ausgänge.

ROLAND

Wo bleibt eine neue Midrange Workstation ? Spätestens JETZT hätte ich das erwartet, der FA ist schon sooo alt.

Jupiter Xm ist (mal wieder) viel zu teuer (1500 €). Beim Jupiter X wird es genauso sein (ca. 3500 €). Trotz digitaler Tonerzeugung (FPGA) alles so teuer als wenn es echte diskrete analoge Schaltungen wären. Beide bilden nicht nur Analog nach sondern können auch Samples verarbeiten.

Jahrelang habe ich darauf gehofft, das der JD-Xi mal so 330 bis 360 € kostet, nix. Trotz seines hohen Alters immer noch deutlich über 400 €.

UDO Super 6 (VA)

Hier auch wieder der Fall, ALLES digital und dennoch teuer wie echte Analogtechnik. Virtuelle Technik mit Virtuellen Preisen.

ASM Hydrasynth (VA)

Extrem vielseitiges Teil wünschenswerter Preis 1k € wird aber bestimmt auch Richtung 1,5k € gehen. Keine Samples.

Behringer

Warum ich keine Behringer Teile kaufe ? Es kommen ständig neue sehr ähnliche analoge Synth raus. Man weiß gar nicht mehr Welchen man nehmen sollte, nimmt man Mehrere würde man arm. Aber für mich das Grausigste, keine Patch-Speicher. Z.B. der Neutron ist extrem komplex, hat eine Mega Patch-Matrix. Man müsste Fotos machen um sich einen Patch halbwegs wieder “abrufbar” zu machen. Viel zu viel Aufwand.

RD-909

Wo bleibt eigentlich die 909 ? Wurde vor einer kleinen Ewigkeit gezeigt, es kommt nix. Wöchentlich kommen aber neue 300 € analog Synth raus. Macht mal hinne !

TD-3

Direkt ausverkauft, dann (jetzt) monatelang Flaute, genialer Schachzug. Alle Welt heiß machen und dann nix absetzen weil es nix gibt.

RD-8

Hier das selbe wie bei der TD-3, direkt vergriffen, wochen/monatelange Warterei.

 

 

   

 

Monitor AUS/EIN > Displayport = BLACKOUT

Ewig keine Probleme mehr gehabt. Der Monitor hängt per DisplayPort am Rechner. Unter Windows 10 geht nach einer Weile  der Bildschirm in den Schlafmodus, wacht auch wieder z.B. durch Mausbewegungen auf.

Unter Windows XP habe ich den Bildschirmschoner komplett ausgeschaltet. Bisher konnte ich problemlos den Bildschirm AUS und später wieder EIN schalten, das Bild kam wieder.

Plötzlich ist es so : schalte ich den Monitor AUS und etwas später wieder EIN, sagt der “KEIN SIGNAL”. Es hilft kein ziehen/stecken des DP Steckers oder Umschalten auf HDMI.

Ich schaffte es nicht mehr ein Bild zu bekommen, wodurch neulich eine wichtige Arbeit unerreichbar wurde und verloren ging. In der Not baute ich schnell einen alten Monitor (HDMI) wieder auf, kein Chance. Danke Kopierschutz ! Was beim Booten nicht an den kopiergeschützten HDMI/DP Anschlüssen hängt wird im Betrieb nicht mehr akzeptiert (Früher war nicht alles schlechter – VGA). Daten verloren – Danke :/

 

 

 

KORG Volca FM Firmware Updaten (1.08)

Uhh, es gibt eine INOFFIZIELLE Firmware 1.08

Diese bietet Velocity bei Note ON. Ich hatte noch nie ein Update bei der Volca FM gemacht weil es keines gab. Plötzlich sehe ich mehre Versionen (bis 1.7) auf der KORG Seite.

Dann mache ich sicherheitshalber erst mal ein Original drauf also 1.7

Ich benutze ein 2,5mm Stereo Klinkenstecker Kabel, Cubase und mein UR22-Mk2 Audiointerface.

Die Firmware wird in Form zweier Audio-Dateien zur Volca (Sync IN) übertragen, nacheinander getrennt durch das automatische ausgehen der Volca.

Hmm, einfach von irgendeiner Audioquelle das Kabel zum Sync IN der Volca verbinden. Wozu in die Ferne schweifen, also das nehmen was man hat, Cubase und den Phones Ausgang des UR22-Mk2.

In Cubase einen Audio-Track erzeugen und diesen ohne Umschweife oder Insert-Effekte zum Stereo-Out routen. Alle Pegel bei 0 dB belassen und vor allem die LOOP ausschalten.

An der Volca FUNC + PLAY drücken während des Einschalten, es erscheint “Update”.

Ich stecke das Kabel vom UR22 Phones Anschluß zum Volca Sync IN und drehe den Phones Ausgang voll auf.

Nun spiele ich das erste Audio File ab. Es klappt, die STEP LEDs der Volca begleiten die Übertragung. Danach geht die Volca von selber AUS – was laut Anleitung normal ist.

Nun die Volca wieder einschalten OHNE weitere Tasten zu drücken, es erscheint wieder “Update”.

Ich spiele das zweite File ab, die Volca sagt “Syn ERROR” – igitt !!

Ich regle die Phones Lautstärke auf ¾ herunter und spiele das File nochmal ab, klappt. Wenn der Vorgang fertig ist erscheint “END”.

Danach habe ich in gleicher Weise die inoffizielle 1.08 Version eingespielt.

Nach dem AUS und wieder Einschalten der Volca bei gedrückter FUNC Taste erscheint “Global”. drückt man nun die STEP-9 Taste pendelt man zwischen “Nd VEL ON” und “Nd VEL OF”. Dann für JA die RECORD-Taste drücken oder für NEIN die Play-Taste.

Schaltet man auf ON, kann fortan die Velocity NICHT mehr mit dem VELOCITY-Slider justiert werden, sondern eben nur noch per MIDI-Track (Cubase).

 

 

Steinberg UR22-Mk2 (YouTube Lautstärke)

Was habe ich mich schon über das Teil geärgert. Tolle Hardware aber …

  • nur MONO bei Mix auf INPUT (sehr professionell) – benutze ich zum Glück nicht aber wenn ich’s bräuchte 🙁
  • bis neulich häufig Aussetzer wegen der miserablen Stromversorgung – auch ein externes USB-Netzteil brachte keine Lauf-Sicherheit (Problem könnte auch BUFFER-Size sein)
  • LINE 1/2 kein Abgleich möglich man justiert ständig nach
  • das Neuste YouTube Lautstärke (Firefox 69.0.1) deutlich leiser als ein hochgeladenes Video (dazu jetzt mehr)
Laufstabilität

Ich weiß nicht warum, aber in letzter Zeit habe ich keine Aussetzer mehr, nach Jahren. Weder habe ich das USB-Kabel getauscht, noch den USB-Port gewechselt (was bei mir nie was gebracht hatte). Auch Treiber/Firmware blieb alles beim Alten. Cubase hatte auch eine Weile keine Updates mehr.

Was immer wieder ist – Windows 10 Updates, wäre die einzige Erklärung. Bin mir aber nicht vollständig sicher das es nicht an der Buffer-Size gelegen hat. Die drehte ich runter um auf 7ms zu kommen. Ab >=192 Bytes liegt man auf der (Lauf)sicheren Seite.

PS : eine zu kleine Buffer-Size ist auch der maßgebende Faktor wenn Exporte (wegen CPU-Überlast) nicht funktionieren.

YouTube Lautstärke

War lange Zeit kein Thema, brachial so wie es sein soll. Leiser drehen kann man immer noch. Da ein selbst produziertes Video per VLC Player fett laut ist, nach hochladen wieder runterladen auch laut ist vermutet man doch den Firefox mit seinem html5-Player.

Nach einer Weile der Suche im Netz komme ich auf die Idee meinen Kopfhörer mal in den PC Soundkarten Line-Out zu stöpselt. Meglaut und nicht mal am Anschlag. Dann kann nur noch das UR22-Mk2 der Schuldige sein.

Leider gibt es in dessen Sound Einstellungen keine passenden Einstellungen …

 

Music Gear (Neues und Älteres)

ROLAND Fantom

Uhh, vor wenigen Tagen vorgestellt, jetzt schon im Laden der neue ROLAND Fantom. Brauch ich nicht, will ich nicht, viel zu teuer. Aber mal eine ganz neue Roland untypische Tastatur. Geht definitiv Richtung Yamaha MONTAGE erreicht deren definiertes Feeling aber nicht annähernd. Display groß, Auflösung nicht State of the Art.

Behringer RD 808

Endlich mal zum anfassen. Drehregler sähmig und stabil, Schiebeschalter (wie ich Die allgemein nicht mag) gehen oh Wunder leichtgängig. Step Taster haben ein merkwürdiges schwammiges Feeling mit leisem Klick. Schöne Kiste, aber wer braucht schon eine Drummaschine mit nur einem Kit ?

Behringer SH 101 (SH 1)

Wirkt in rot echt plastikhaft. Dunklere Farben wirken wahrscheinlich deutlich wertiger. Tastatur Behringer Standard. Und natürlich gibt es aktuell nur die Rote und die Blaue. Ich würde gerne mal die Dunkle graue sehen, glaube die wirkt dezenter.

KORG Electribe Sampler

Wow mal wieder bei 366 Euro, irgendwie sträubte ich mich aber nach so vielen Jahren noch den vollen Preis zu bezahlen.

Yamaha MODX

Nachdem ich in einem (schlechte Videoquali) Video einen geöffneten MODX sah wunderte ich mich wie wenige Platinen da drin sind für 1100 Euro. Also guckte ich mir mal Fotos vom Inneren meines moX an, der ist vollgestopft mit Platinen.

Aber es liegt daran, das der moX viel viel viel mehr Taster hat als der MODX. Daher hat der moX großflächige Platinen für die Bedienelemente. Der Synthesizer selber besteht, wie im MODX, aus nur einer Platine.

Neulich noch mal eine Rythmus Pattern erwischt. Die klang so fett und dann eben mal mit den 4 Fadern die DRUMs und/oder den Bass wegnehmen, geil. Alleine mit einer Pattern könnte man lange rumspielen.

Schade finde ich das man bei den Hüllkurven nicht per Touch die Punkte anklicken kann. Dadurch könnte dann einfach der Parameter selektiert werden. Stattdessen muß man immer die Zahlenwüsten durchsehen. Noch krasser wäre natürlich wenn man die Kurven direkt per Touch sliden könnte (wie beim Roland FANTOM).

MODX UPDATE 2.0

Da hat sich richtig was getan beim MONTAGE (3.0) und beim MODX (2.0).

  • Der neue Wave Folder Effekt erhöht den Harmonie Anteil
  • VCM Mini Filter und Mini Booster – Dieser Boost/EQ Effekt funktioniert wie ein EQ und Booster
  • Extended LFO – Der erweiterte LFO bringt High-Speed Modulation in den MONTAGE und MODX.  Die standard LFO Geschwindigkeit geht von 0-42 Hz für AWM Parts. Setzt man “Extended LFO” auf EIN, hat der LFO einen Bereich von 0-1356.59 Hz.
  • Alle neuen Erweiterungen – Wave Folder, VCM Mini Filter, Mini Booster und Extended LFO sind alle per Motion Control steuerbar.
  • Neue Performances – 52 neue Performances
  • Neuer Pattern Sequenzer
  • Der Pattern Sequenzer erweitert den MONTAGE und MODX mit einem Multitrack Loop-basierten Sequenz Recording. Jede Pattern hat bis zu 8 Sektionen und jede Sektion hat bis zu 16 Tracks. Während eines Sektions Recording kann man jede Tracklänge auf bis zu 256 Takte setzen. Jeder Track kann eine unterschiedliche Länge haben.
  • Super Knob Scene Link – Speichert Assignable Knob Links zum Superknob mit in einer Szene
  • Keyboard Control Recall in Szenen – Jede Kombination der Parts kann nun mit einem Szenenwechsel wiederhergestellt werden
  • USB MIDI Host – Direktes Verbinden eines MIDI Controller an den USB TO DEVICE Port. Das erlaubt ein direktes anschließen von MIDI Keyboard Controllern, Drum PADs oder anderen MIDI Controllern
  • Hybrid MIDI I/O Mode – Erlaubt das benutzen von Multi Part Performances wie “CFX Concert” oder “Seattle Sections” in Kombination mit anderen Single Parts zum Beispiel Backing Tracks
  • Rhythm Pattern (Neu für den MONTAGE – der MODX hat das schon immer) – [SHIFT] halten dann [CONTROL ASSIGN] drücken und der Rhythm Pattern Screen erscheint

Zum Sequenzer (nun endlich eine Workstation – kicher) muß ich sagen, habe noch kein Video gesehen bei dem man die Noten per STEP eingeben könnte oder gar editieren kann. Das mag vielleicht ein nettes Spielzeug für Leute sein die spielen können, aber ein (fully featured) Sequenzer wie beim moX ist das nicht.

 

AKAI MPC Live

Wird (ganz) langsam alt, aber sehr interessant. Seit dem 2.3 Update (inzwischen 2.6) ist auch ein Synthesizer enthalten, was die Kiste wesentlich universeller macht. Und SUB-Mix Busse hat Sie auch bekommen, klasse. Leider tut sich beim Preis rein gar nichts. Wertigkeit der Hardware ist hoch. Selbst am Vorführ-Gerät merkt man kein nachlassen z.B. der Q-Link Drehregler. Alle gehen gleich sähmig. Auch die Buttons sind OK, gehen schwer mit leichtem Micro-Klick. Sind halt für den harten Einsatz gemacht. Beleuchtung der Buttons auch OK. Gleichmäßige Ausleuchtung und hell genug (siehe MC 707).

Upcoming
ROLAND Jupiter Xm

Sieht wertig aus und hat die neue Technik Zen Core mit Modelling anstatt ACB an Bord. Viele Drehregler zum direkten eindrehen von Sounds. 5 Tracks davon ein Drum Track. Die Teile können also auch mit Samples. Also irgendwie eine Edelversion des JD-Xi und erscheint in Kürze. Aber Roland 1500 Euro !!! Und nicht mal ein OLED oder zumindest Farbdisplay.

Roland Jupiter X

2500 Euro, sieht aus wie ein Jupiter 8 und ist der große Bruder des Xm. Kommt Anfang 2020.

Roland MC 707

Mit direktem Sampling (TR8S nur Samples ladbar) und extrem erweitertem Leistungsumfang. Synth-Engines sind auch mit dabei. Erscheint bald. Display crisp aber wieder nur Standard. Merkwürdig es hat scheinbar nur zwei Farben. Und klasse Roland endlich PAD’s. Leider nur noch 8 anstatt 11 Tracks wie bei der TR8S. 1000 Euro scheinen gerechtfertigt, aber dann der Vergleich mit der Akai MPC Live ?

Die hat bessere PADs, und ein hochauflösendes (etwas zu kleines) Farbdisplay, mit dem man sehr gut arbeiten kann. Viel mehr Tracks und ja weniger Drehregler und keine Fader. Könnte bei der MC 707 Live von Vorteil sein.

Kurz angefaßt : ziemlich leicht das Gerät (MPC Live dagegen Panzer). Die PADs sind nur punktuell und viel zu lasch Beleuchtet (auf Fotos natürlich immer fette Farben und flächig beleuchtet) .

Die Ausleuchtung der Button’s ist auch viel zu lasch und im Vergleich zur MPC wird der Text nicht immer voll ausgeleuchtet. Außerdem haben die Buttons keinerlei taktiles Feeling wie einen Klick. Da merkt man erst mal wie gut die MPC gebaut ist.

Roland MC 101

Mini Version der MC 707 mit nur noch 4 Tracks, süß aber 500 Euro !!! Da kann man auch  etwas mehr investieren und einen Elektron Digitakt kaufen mit 8 Tracks. Kommt in Kürze.

 

 

Yamaha moX (Platinen Reparatur)

Mir fällt die Decke auf den Kopf (moX)

Sachen gibt’s. Fallen doch einige Quadrahtmeter Deckenvertäfelung runter teilweise auf den moX. Rein äußerlich ist eigentlich nichts zu sehen. 

Als ich dann mal wieder mit dem moX Arbeiten will, fällt mir auf, das auf der rechten Hälfte einige Tasten nicht mehr funktionieren. Man sieht dann auch von Außen, das einige Tasten zu tief liegen. Also schraube ich den moX auf und finde einen Mega Platinenriß entstanden durch den Schlag einer Deckenplatte. Die Tasten gaben ihrerseits den Druck auf die Platine weiter.

Yamaha moX – Platine gerissen (unten)
Yamaha moX – Platine gerissen (oben)

Da ich meinen guten alten Wirewrap-Stift nicht wiederfinde nehme ich stabile Schaltdrähte. Ist zwar nicht so elegant weil klobiger/sichtbarer, auf Dauer aber auch haltbarer.

moX Platine repariert (Leiterbahnbrüche überbrückt)

Die Decke habe ich wieder hergestellt und dieses mal viel besser gesichert. Der moX funktioniert wieder tadellos.

Music Gear (Stand 07-2019)

Nach gefühlt einem Jahr tut sich endlich mal was.

Musicstore

Es ist schon merkwürdig, weder UNO Synth noch UNO Drum noch Behringer MS-101 RD stehen zum antesten vor Ort. Wie soll man sich so Eindrücke verschaffen. Kaufbar sind die Teile aber.

17.7.2019 : OK nun stehen dort UNO Synth und UNO Drum. Die Folientaster fühlen sich besser an als gedacht. Keinerlei Eindrücktiefe, absolut plan mit der Gesamtoberfläche. Die Poti’s am Drum fühlen sich untereinander ziemlich unterschiedlich an. Eines hat Rastung, eines kratzt (gefühlt) und das nächste geht normal. Am UNO Synth gehen ALLE gleichmäßig gut.

Auch ist der MS-101 RD nur in ROT zu bekommen, die scharzen/blauen Modelle sollen bald kommen. Hoffentlich nicht wie bei den Monologues, silber und schwarz…muß reichen.

KORG Electribe 2 Sampler

Korg Electribe 2 Sampler nach einer Ewigkeit mal wieder bei 372 Euro (komisch die Musicstore Preise fallen immer wenn die Geräte NICHT vorrätig sind *). Immer noch ein feines Gerät, geile Hardware, kompakt, wertig und alles fühlt sich klasse an. Klanglich top und es macht einfach Spaß Sounds einzudrehen. Kenne keine Kiste wo das schneller geht. Leider kann man Samples nur per Steinzeit Methode (SD-Karte) in das Gerät einspielen. Auch gibt es keine werksseitige Methode um ALLE Geräte-Inhalte unter einem EIGENEN Dateinamen zu speichern. Wäre doch klasse ALLES unter einem beliebigen Namen auf der SD-Karte speichern und bei Bedarf wieder laden zu können. Die einzige Methode ist eine gespeichertes ALL-File am PC umzubenennen und Dieses wenn benötigt wieder mit den Standard-Namen zu versehen der beim Booten der Tribe automatisch geladen wird.

* 17.7.2019 : und siehe da kaum ist die SAMPLER wieder vorrätig geht der Preis wie üblich direkt wieder aufs alte Niveau von 415 Euro. Ein äußerst merkwürdiges Verhalten.

Eine Konsistenzprüfung gibt es auch nicht. Damit könnte man verhindern das in Patterns benutzte Samples NICHT (ohne Rückfrage) überschrieben werden. Leider gibt es nur zwei LED-Farben und eine Mischfarbe (kann sich Jemand eine Tribe mit RGB Farben vorstellen). Leider sind die weißen Text-Aufdrucke auf den milchig transparenten Tasten nicht gerade kontraststark. Leider gibt es keinen brauchbaren STEP-Editor am Display mit dem man eben mal Noten beliebig bearbeiten könnte.

Trotzdem für deutlich weniger Geld wäre die Tribe immer noch eine Überlegung wert.

Novation Circuit

Endlich mal wieder unter 300 Euro liegt bei 278 Euro. Die Hardware war ganz OK, mir haben nur die weichen Taster mit KEINEM Druckpunkt nicht ganz gefallen. Außerdem bekommt man nach einer Weile des Licht und Farbengewitters nervöse Störungen. Es ist echt schwer all die Licht-Informationen zu erfassen. Sieht schön aus aber der Circuit fehlt irgendwie ein Display. Man kann es mit dem Licht auch übertreiben. Lag schon mal bei 250 Euro, was durchaus gerechtfertigt erscheint. Die Tatsache das man Samples nur online einspielen kann und das auch noch mit Konten geht allerdings gar nicht. Nichtsdestotrotz erscheint die Circuit für wenig Geld kaufbar.

Roland XD-Xi

Ein faszinierendes kleines Teil, aus dem superbe Sounds kommen. Leider muß man für detaillierte Eingriffe das tief gestaffelte Menü nutzen. Und so ganz blicke ich bei den Effekten pro Track nicht durch. Klar es gibt da das Roland Schaltbild und dennoch …

Die Tastatur kommt an die eines Yamaha Reface oder Korg Monologue nicht heran, ist seitlich wackeliger aber immerhin gleichmäßig leichtgängig spielbar. Ist die gleiche Richtung wie das Tastaturmodul für die Boutiques.

Was habe ich hinter dem ‘limitierten’ weißen Modell her gehechelt bis es ausgelaufen war. Ganz tolle Optik, so clean. Aktuell gibt es nur noch das erste schwarz/rote Ur-Modell auf dem man alles schlecht sieht bis auf Staub und Fingerabdrücke.

Absolut einen Kauf wert, aber nicht für über 400 Euro. So ab 300 Euro würde es interessant. Aber wie ich Roland kenne von einem auf den anderen Tag läuft das Gerät aus.

Roland Juno DS

Einmal seitlich ans Gehäuse gefasst, es ist direkt fühlbar, Roland Build-Qualität selbst bei diesem ‘billig’ Teil. Keinerlei scharfe Kanten zu spüren – Yamaha bitte nachmachen (MODX). War schon mal eine Zeit lang auf 609 Euro, aktuell bei 651 Euro.

Jüngeres Gerät und irgendwie interessant. Ich meine das Teil hätte auch die Möglichkeit VA zu machen. Das fehlt den Yamaha’s – wäre es dort nicht möglich noch eine VA-Engine hinzuzufügen ?

Bisschen Samples kann der Juno DS auch. Tastatur Roland Standard-Tastatur. Im Vergleich zu Yamaha hat Roland keine Mittelklasse-Tastatur, es gibt nur EINE wertige Tastatur die untereinander dezent variieren.

Nö, nettes Gerät, könnte aber billiger …

AKAI MPC Live

Dunkel braun, naja, Preise für die Ewigkeit festgenagelt, tolle Hardware und für 500-600 Euro könnte man drüber nachdenken. Wird aber nie passieren, AKAI eben. Damals der wunderschönen AKAI Studio in Silber verfallen, aber viel Geld für einen Controller. Werde nie vergessen das die Studio mal kurz auf 280 Euro war und ich nicht zugeschlagen habe 🙁

Dann kam die schwarze Studio, auch geil, aber der Preis fiel nie. Goil, die STUDIO gibt es tatsächlich immer noch. Goil der Preis liegt bei 340 Euro !!!! Nach sooo vielen Jahren, die haben einen Knall bei AKAI. Ich sehe es einfach nicht ein für einen alten Controller so viel Geld auszugeben. Das Teil produziert KEINEN einzigen Klang. Es empfängt/sendet nur ein paar Daten.

MPC Live, tolles Gerät, wenn auch braun und die Tasten nicht optimal beleuchtet sind. Aber im Endeffekt denke ich dann, wozu soll ich mir das antun. Das ist wie ein PC im Päckchen. Auf einem Mini-Bildschirm das machen was ich am PC in groß und bequemer tun kann.

Wie gesagt für entsprechendes Geld OK, 1000 Euro nie…

Roland Boutiques

Was für ein Drama. Vor kurzem YT Roland D-50 geschaut und gedacht ‘was hat das Teil für einen geilen Sound’. Warum geht das heute nicht mehr. Mein Yamaha moX kling oftmals so harsch digital. Der D-50 dagegen – jeder Sound läßt einen verzücken, keine digitalen Artefakte oder harshness zu hören. Sahne für die Ohren.

Mein Interesse am mittel alten D-05 stieg an. Leider ist das Modell mal wieder ausgelaufen, ENDE, danke Roland !! Scheint Methode zu sein. Kunden sollen wohl die Angst haben etwas nicht mehr bekommen zu können und auf jeden Fall zu kaufen.

Ich sagte es schon mal, wie soll man sich mit den Boutiques einen Gerätepark zusammenstellen wenn es Wunschkandidaten plötzlich nicht mehr gibt. Es ist einfach lachhaft ROLAND.

ROLAND TR8-S

Und wieder ROLAND beim Preis ist es dieses Quantum (nicht Quäntchen) zu viel. Obwohl 605 Euro ist mal ein Anfang. Leider wieder dieses Steinzeit ROLAND Menü-Diving per zwei Zeilen Display. Aber was mich an der TR8-S echt nervt ist die Beleuchtung der STEP-Sequenzer Tasten. Die ist total flau, schaut euch mal die alte TR-8 daneben an, ein riesen Unterschied. Und auf Werbebildchen leuchtet das Teil natürlich total fett. Echt schade, man kann die Beleuchtung so kaum erkennen. Der größte Nachteil der TR8-S. Für mich alleine schon ein Nicht-Kaufen Grund.

ROLAND SYSTEM-8

Aktuell um die 1300 Euro, deutlich zu viel, ein Tausender wäre OK. Und dabei ist es mir egal wie viele Plugin-Klassiker das Teil inclu hat.

YAMAHA Reface DX

War schon mal länger für ca. 250 bis 270 Euro zu haben. Seit langer Zeit verweilte der DX auf deutlich über 300 Euro. Aktuell andlich mal wieder auf 300 Euro Niveau was die Hoffnung auf 270 Euro wiederbelebt *. Ein wertiges kleines Gerät mit krassem Sound. Extrem benutzbar finde ich diese Touch-Slider. Auch das es eben nicht nur Sinus-Wellenformen gibt sondern von fließend von Rechteck über Sinus nach Sägezahn alles gibt. Das macht den Sound noch mehr aggro. Allerdings finde ich es extrem schade, das es zum ersten viel zu wenige Speicherplätze gibt. Für mein Schaffen ist es wichtig schnell Patches (am besten in Cubase direkt) speichern zu können. Es gibt keine elegante Methode um eben mal alle Patches zum PC zu überspielen. Man kann auch nichts auf einen USB-Stick übertragen, nicht mal eine DUMP-ALL Funktion gibt es. Allerdings kann man per HEX-Sequenz einen DUMP-ALL vom PC aus anstoßen. Aber das sind alles so frickel Lösungen. Trotz des Alters ist der DX definitiv interessant.

* 17.7.2019 : und tatsächlich nach langer Zeit endlich mal wieder bei 279 Euro, erträglich. Entscheidung ist sooo schwer Reface DX (ohne direkte Unterstützung für Patch-Export per MIDI-Dump) oder gleich den  ⇓⇓⇓

YAMAHA MODX

Hatte vor Jahren zu mir gesagt ‘der nächste dicke Yamaha ist meiner‘ auch wenn er einige Tausender kostet. Dann kam der MONTAGE und ich (gewöhnt den Sequenzer des moX) sagte wie KEINEN Sequenzer, total FAIL. Dann kam urplötzlich der MODX, Yamaha hatte echt gut dichtgehalten. Zuerst mit spärlichen Informationen über die Polyphonie. Bis dann endlich klar war AWM2 Engine 128 fache und FM-X 64 fache Polyphonie. Sollte locker reichen, denn meine Arbeitsweise hat sich inzwischen weg von der Workstation hin zur DAW bewegt.

Meine größte Hoffnung lag auf einer verbesserten Tastatur im Vergleich zum moX. Obwohlt die tut seit 7 Jahren klaglos ihren Dienst und läßt sich ordentlich spielen, macht je nach ‘Wetter’ sogar manchmal Spaß. Was mich bei Tastaturen im allgemeinen stört ist wenn Tasten nachvibrieren läßt man Sie los. Das wirkt billig.

Die Tastatur am MODX wirkt schon verändert/verbessert zum moX ist aber von der Perfektion einer MONTAGE Tastatur meilenweit entfernt. Da hätte ich mir mehr Fortschritt/Verbesserung gewünscht, nach immerhin 8 Jahren moX.

Aktuell kostet der MODX 6 1100 Euro und da gibt es gar nichts zu meckern. Das Teil ist sein Geld wert. Ein moX kommt nicht annähernd an dessen Fähigkeiten ran. Gar nicht zu reden vom Klang den ein MODX ausgibt. Viel brillantere Höhen und saubere Bässe. Digitale harshness nur wenn gewollt. Ein Unterschied wie Tag und Nacht zum Vorgänger.

Neulich ein Video mit Markus Fuller gesehen wo er gefragt wurde welche 6 Synthesizer er mit auf die Insel nehmen würde. Unter anderem einen MONTAGE ! Ich wollte es nicht glauben, aber irgendwie verständlich. Und da man den MODX fast gleichsetzen kann…

 

SSD Toshiba OCZ TR200

Angefangen mit einer 120GB Mushkin Chronos im September 2011, dann im Juli 2012 noch eine Mushkin Chronos mit 120GB gefolgt von einer PNY XLR8 mit 240GB im April 2013. Dann im Juni 2017 noch eine 120GB für Windows 10 und das auch nur für Cubase.

Eins kann ich sagen, die Teile sind unzerstörbar. Ich kopiere ständig TV-Aufzeichnungen hin und her, encodiere Filme usw. und das seit langen Jahren. Ich habe noch keine SSD erlebt die schwächelt.

Eine spezielle Ausnahme ist die PNY XLR8. Seit dem ersten Tag kam es immer mal wieder (eher selten) zu Systemhängern. Nach einem Reboot war die SSD nicht mehr da. Während der BIOS Erkennung leuchtet HDD-LED dauerhaft. Rechner kurz ausgemacht dann neu gestartet, alles gut.

SSD PNY XLR8 240GB (böse)

Vor wenigen Tagen jedoch ein Systemhänger, war gerade viel am machen – Mist. Neustart, wieder alle Vorgänge mühevoll gestartet, wieder ein Hänger !!! Jetzt reicht es aber … neue SSD muß her.

SSD’s sind extrem im Preis gefallen also ‘auf zum ATOM’ äääh MediaMarkt (es muß ja nicht immer ALTERNATE sein – wie sich später rausstellte – doch wäre besser gewesen). Wollte gerade zu einer SanDisk greifen da warnt mich ein nerdiger Kollege. Finger weg, hatte Eine, taugt nix. 

OK, greife ich eben eine preislich gleiche Toshiba OCZ TR200 mit 240 GB für lasche 36 Euro. Noch kurz im Internet Datenraten und IOPS gecheckt. Standard über 500MB/s lesen/schreiben und satte 88.000 IOPS gekauft und tschüß.

SSD Toshiba OCZ TR200 240GB

Vor dem Kauf hatte ich mir schon mit Clonezilla ein Image der Windows XP Partition gemacht (40GB). Der restliche Speicherplatz ist eine Datenpartition.

Alte SSD raus, Neue rein, Clonezilla erkennt die neue SSD verlangt aber als Ziel nach einer bereits vorhandenen Partitionierung.

Egal, ich will sowieso die Alte SSD 1:1 kopieren, ob das klappt ?

Alte SSD auch wieder angeklemmt, Clonezilla erkennt nun beide SSD’s. Die 1:1 Kopie dauerte ca. 1,5h und oh Wunder Windows XP startet sofort, kein ‘NTLDR fehlt blabla’ oder sonstiges, so muß das sein.

Clonezilla sieht zwar grottig aus aber manchmal funktioniert es tatsächlich. Aber zur Ehrenrettung von Clonezilla, Acronis war DER Krampf zuletzt. Egal wie viele Backups man hatte, immer gab es Probleme das eine Acronis Version irgendwas nicht mehr lesen konnte, deswegen Umstieg auf Clonezilla.

Zwei Wochen später (die TR200 Enttäuschung)

Ich bemerke schon eine Weile, das Windows XP oder besser einige Programme nicht mehr so performen wie vor dem SSD-Austausch.

Woran merke ich das. Ich archiviere sehr oft TV-Aufnahmen. Dabei verwende ich gleichzeitig das uralte (und nicht mehr gepflegte) Project-X zum Demultiplexen/Syncen und TMPGEnc zum Multiplexen. Beides mache ich gerne verschachtelt, mehrere Filme Schlag auf Schlag. Vor SSD Zeiten unmöglich war das seit langem  ein Vergnügen.

Aber mit der neuen TR200 zeigt sich schon beim gleichzeitigen De/Muxen, das Project-X oft quasi einen Stop für Sekunden einlegt. Das war vorher nie so könnte ich wetten.

Oder nebenher eben mal den Browser öffnen oder den Writer, was spürbar länger dauert wie vor dem SSD-Tausch.

Ich lese deswegen nach und bin Erstaunt, die TR200er sollen ziemlich schwach beim Schreiben sein sein !!

HDTune
Toshiba OCZ TR200 240GB HD-Tune (nicht gut)
PNY XLR8 240GB HDTune (man beachte den BURST)
Toshiba A100 120GB (sieht auch viel besser aus)

Ich hänge die alte PNY XLR8 wieder mit in den Rechner und De/Muxe wiederum einmal auf der miesen neuen Toshiba TR200 und danach auf der uralten XLR8. Ich hab’s doch gewußt, ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Zeitmessung Toshiba OCZ TR200 240GB         5min 35s
Zeitmessung PNY XLR8 240GB                                 1min 47s

oder 8,33GB Kopieren auf sich selber

TR200       8min 01s
XLR8           2min 12s

Das glaubste echt nicht, was für ein billig Schrott. Auch krass sieht man sich bei den HDTune Screenshots die Burst Raten an. Selbst die bis jetzt unauffällige TOSHIBA A100 (120GB) fällt beim BURST weit hinter die uralt XLR8 (April 2013) hat aber eine höheren Durchsatz.

Dann muß ich wohl wieder auf Reisen gehen um eine ordentliche SSD zu kaufen….NEIN

Ich nehme einfach wieder die (in weiser Voraussicht unberührt gelassene) alte XLR8 SSD. Und nun folgt wieder ein typisches Microsoft Drama. Leider hatte ich vorhin 1x von der Toshiba Windows XP gestartet UND die XLR8 mit an den PC gehängt.

Ich habe keine Ahnung wie, aber boote ich von der XLR8 komme ich bis zum Anmeldebildschirm es existiert aber kein USER mehr. Es tut sich auch nach einer Wartezeit nichts. Abgesicherter Start hängt an gleicher Position.

Kinderspiel, Clonezilla und die XP-Partition zur XLR8 Partition 1:1 kopieren. Nach dem 1. mal Kopieren boote ich händisch von der XLR8 und wundere mich das Windows das irgendwie anders sieht. Dort ist Datenträger 0 (Boot-Datenträger) komischerweise die TR200 ?!?

OK, ziehe ich die TR200 eben ab, boote von der nun ja geclonten XLR8 und lande wieder beim Login ohne USER !!

Nochmal Clonezilla 1:1 Kopie, danach direkt runtergefahren und TR200 abgeklemmt. Booten von XLR8 wieder kein USER !!! Ich gebe es auf.

Ich lasse jetzt die TR200 als XP SSD drinne und hänge die XLR8 als schnelles Arbeitsmedium dabei, nächstes Jahr baue ich sowieso alles auf Ryzen und M.2 um. Oh, interessant, selbst eine top moderne M.2 Samsung EVO 870 soll bei größeren Datenmengen beim Schreiben extrem einbrechen. Schöne neue Multi-Layer/x-Bit per Cell Technik.

Nachtrag 14.5.2020

Wie sich nach x Youtube Video’s und Recherchen raus stellt je mehr Levels (Bits) die Speicherzellen haben desto langsamer werden Sie. Mindestens genauso schlimm ist das auch die Dauerhaltbarkeit massiv abnimmt.

Ich frage mich aber wie hochmoderne M.2 der gehobenen Klasse das machen. Die haben auch keinen steinalt (SLC/MLC) Speicher mehr – ups, doch, genau das haben sie. Z.B. die Samsung 970 Pro, die hat tatsächlich MLC Speicher verbaut. Das heißt was bei der Einführung der SSD’s der Standard war, bezahlt man heute richtig saftige Aufpreise, danke.

Und die gehobene Mittelklasse (Samsung 970 Evo Plus) erwecken den Eindruck beim Schreiben schnell zu sein, weil Sie extrem viel Cache-Speicher in MLC/SLC Ausführung haben. Teilweise bis über 40GB.

Auch toll, die neuste NVMe M.2 Generation mit PCIe 4.0 haben teils Heatpipe-Kühlungen verbaut. Die Teile werden so heiß, das die teilweise ihren Dienst ganz einstellen, Andere fahren die Datenraten massiv herunter wieder Andere reduzieren nur um 10%. Diese Tests hat man allerdings absichtlich ohne aktive Kühlung der NVMe durchgeführt. Es würde also vermutlich reichen einen Seitenwandlüfter Richtung Mainboard M.2 Steckplatz pusten zu lassen. Ich lese aben das aktuelle Gen3 NVMe auch recht heiß werden. Beim Mainboardkauf sollte man drauf achten das NVMe Kühlkörper beigelegt/montiert sind.

Und in der Praxis soll der auf dem Papier vorhandene Vorteil (doppelte Datenrate [5GByte/s] PCIe Gen4 zu Gen3) kaum spürbar sein. PCIe Gen5 ist auch schon fertig geplant und soll nochmals die doppelte Datenrate der Gen4 bieten.

Ach was kann man bloß noch kaufen, hier eine coole Seite :

http://userbenchmark.com

 

 

 

Steinberg UR22 Mk2 Audio-Interface

Längere Zeit habe ich mit einer Soundblaster Audigy 2 ZS in Verbindung mit Cubase gearbeitet. Die Soundkarte hat nicht wirklich die richtigen Buchsen oder Kabelpeitschen für den Job aber irgendwo lag noch ein 5.1 Adapter kleine Stereo Klinkenstecker auf Chinch-Buchsen. Mit ein paar Kabeln zum billigst Mixer verbunden.

Am Anfang bildete sich eine schöne Feedbackschleife beim Abhören, mit ein wenig nachdenken und Aufmalen des Signalwegs ergab sich schnell “die Schleife ist zurecht da”. Mit dem Verstehen kam das Beseitigen.

Ich weiß es nicht mehr genau, aber ich meine letztens konnte ich Aufzeichnen und Abhören ohne großartig was umzuswitchen.

Immer schon ein Auge auf ein richtiges Audio-Interface geworfen speziell das Steinberg UR22-Mk2. Hört sich doch ausgereift an Mark 2. EIN Video gibt es wo das Teil aufgeschraubt wird und die Innereien recht gut zu sehen sind. Da ist echt viel an Elektronik drin für 130 Euro. Gekauft – das Teil ist aus Vollmetall, standstabil und einfach wertig.

Steinberg UR22 Mk2 (Problem Audio Interface)

Nerven tut das man nie ganz genau weiß ob Input 1 und 2 wirklich gleich justiert sind und das wenn der MIX-Regler auf INPUT steht nur MONO zu hören ist. Echt Professionell sowas. Trotzdem macht das Arbeiten mit dem Teil Spaß, bis auf …

Jahre später

Also ich werde nicht glücklich mit dem UR22 Mk2 weil ich, wie viele andere auch, immer wieder Aussetzer habe die absolut nicht eingrenzbar sind. Mal gibt es kurze Knackser meistens aber verschwindet der Sound abrupt und fadet dann wieder ein. Das ist oft begleitet vom flickern der weißen Power LED.

USB umstecken bringt nix, starkes Handy Netzteil anschließen bringt nix. Die Sample-Rate erhöhen bringt etwas, die Ausfälle nehmen ab verschwinden aber nicht vollständig.

Mal kann ich stundenlang ohne Probleme mit Cubase arbeiten, dann wieder häufige Störungen. Seltsamerweise werden Aufnahmen quasi nie gestört. Ich habe während Aufnahmen noch nie Knackser oder Einbrüche gehabt. Nur während Wiedergaben.

Das passiert auch extrem häufig während man YouTube Video’s schaut – also auch eine Wiedergabe. Treiber/Firmware Updates alles drauf, hilft aber nichts.

Irgendwann ist man es dann echt leid. Die Störungen sind absolut unvorhersehbar und nicht zu beseitigen. Schade um’s Geld…weiß noch nicht was ich unternehme.

Ich denke ich baue nochmal die Soundblaster in den PC, muß nur mal sehen wie das mit der Verkabelung war. 

Nächster Tag

Gestern hatte ich in Cubase die unter Buffer-Size die Samples hochgesetzt. Das erhöht natürlich auch die Latenz. Ich setze die Samples wieder auf 128 und die Latenz hängt nun um die 7ms, brauchbar. 

In Windows finde ich eine Energiesparoption für die USB-Ports. Ich schalte die mal AUS. Bringt leider gar nichts.

Selektives USB-Energiesparen

Nur Cubase geöffnet, ein Projekt spielt ab. Sporadisch kommen wieder Aussetzer, die Power LED des UR22 flickert definitiv kurz, also ein Stromversorgungsproblem. Ich schalte um auf ein starkes (2 Ampere) USB Netzteil. Die Aussetzer bleiben nun aus.

Mal intensiver testen. Wenn ich in Cubase arbeite sind eigentlich keine weiteren Programme am laufen. Aber ich stelle eben fest, das wenn in Cubase ein Projekt spielt und ich im Firefox eine Webseite öffne z.B. YouTube (aber auch Andere) kräckelt es heftig. Besonders gut zu hören wenn man im Stereo-Out Kanal die Höhen abschneidet.

Spiele ich eine MP3 im VLC-Player ab und öffne eine Webseite keinerlei Störungen.

Hmmm, PING mal ins Internet oder erzeuge mal LAN-Traffic.

Windows-Taste und ‘cmd’ eingetippt – ich bin erstaunt, es krackelt heftig im Cubase Projekt. Wer ist der Schuldige, die CPU-Last anderer Tätigkeiten oder der Traffic per LAN.

PING in Netz macht nix aus, ein gestarteter Download macht nix.

Die CPU-Last muß Derjenige welcher sein !!!

Nächste Stufe ich drehe mal die Buffer-Size wieder nach oben, mal sehen was die Kräckler machen.

512 Byte, die Kräckler sind komplett weg. Langsam ran tasten nach unten 256, 192. Bei 192 Byte sind Störungen da aber viel weniger als mit 128 Byte. Ab 256 Byte keinerlei Störungen mehr, auch nicht wenn ich Cubase laufen lasse gleichzeitig per VLC eine MP3 abspiele und Webseiten lade. Keinerlei, naja, ab und an noch ein kleiner Knackser.

Latenz liegt bei 9/11ms geht noch, habe aber irgendwie kein Vertrauen in das UR22.

Wochen/Monate später

Keinerlei Probleme mehr mit dem UR22-Mk2. Es scheint vieles/alles an der Buffer-Size zu liegen. Toll ist das die Instabilitäten weg sind, leider erkauft mit erhöhter Latenz. Genau der Vorteil den man sich durch Kauf eines Audio-Interface erhofft hat (geringe Latenz), geht damit flöten.

Was ich bei Cubase auch nicht verstehe ist das es einen Haken gibt um die Latenz des Audio-Interface automatisch auszugleichen, was aber nicht wirklich klappt. Dann probiert man wieder manuell mit den Samples rum um Aufnahmen perfekt zu platzieren.

Cubase kennt doch die exakte Latenzzeit des Interface und kann Aufnahmen dementsprechend umplatzieren. Tut es aber nicht.

Warum kann Cubase eigentlich nicht MIDI-Daten (um die Latenzzeit) früher zum Synthesizer senden so das Der synchron zu allem anderen abspielen kann ?

 

 

 

 

 

 

Windows 10 Update 1903

14.6.2019

Nach dem absoluten Supergau beim 1809 Update nach dem Cubase absolut nicht mehr sauber laufen wollte (ich mußte per Backup Rückspielung auf 1803 downgraden) bin ich nun das Risiko des 1903 Updates eingegangen.

Windows 10 (1903) Juni 2019

Die Installation zog sich mit 6MBit DSL über ca. 3h hin. Ich liebe ja diese Microsoft Meldungen “einen Moment” und diese nichtssagenden Balken. Was hat man von einem Fortschrittsbalken der Hoffnung erzeugt und dann ab 80% für jedes Prozent 10min braucht. In der Zeit hätte ich 3x XP installieren können. Dann denkt man jetzt wäre er gleich fertig, startet aber erst mal die wirkliche Installation. 3h und vier Reboots später …

Wieder der übliche Ärger mit dem eLicenser von Cubase. Mit Adminrechten gestartet und Wartungsarbeiten machen lassen. Cubase startet und macht Probleme beim Umschalten auf den Yamaha Steinberg USB Treiber. Nach de/installieren des Treibers alles OK, Cubase läuft im ersten Eindruck sauber.

Ahhh, endlich kann ich den Text wieder vergrößern. Eine Wohltat für die Augen. So kann man viel besser mit dem Datei-Explorer arbeiten.