Archiv der Kategorie: Hardware

PC Refresh nach fast 5 Jahren (Katastrophe)

23.7.2020

So, endlich eine Bestellung bei MINDFACTORY um 5 Uhr morgens getätigt, weil bei Bestellungen zwischen Mitternacht und 6 UHR die Versandgebühren entfallen. Wieso entfallen die nicht auch tagsüber wenn ein bestimmter Bestellwert überschritten wurde ?!

  • Gigabyte B550M Aorus Pro (Mainboard)
  • CPU Ryzen 3600 (ohne X)
  • 16 GByte 3200er RAM Kit
  • NVMe Samsung EVO 970 (ohne Plus/Pro)

27.7.2020

Bestellung geht heute raus, dann können die Spiele beginnen.

Aktuell habe ich jeweils für XP und Win 10 jeweils eine eigene (billig) SSD. Per BIOS (kein UEFI) Boot-Auswahl starte ich das entsprechende OS. Klappt seit Jahren einwandfrei.

Damit die NVMe Speed beim neuen System möglicht beiden OS’ zugute kommt werde ich versuchen Windows XP und Windows 10 in Partitionen auf der neuen NVMe (500GB) unterzubringen. Zuerst werde ich Windows XP transferieren. Dazu muß man im BIOS UEFI einen alten Modus für die NVMe verwenden, denn UEFI kann wohl nur mit 64Bit Betriebssystemen genutzt werden. Ich meine die Vor-UEFI BIOSse konnten Windows XP ein IDE-Laufwerk vorgaukeln. Wenn nicht bräuchte man tatsächlich einen “SATA” Treiber auf 3½-Zoll Diskette damit XP die NVMe erkennen würde. Und Mainboards haben schon länger KEINEN Disketten-Schnittstelle mehr. 

Es wäre aber ein Wunder wenn XP nach dem Partitions-Klonen laufen würde (auf komplett neuer Hardware). Wenn nicht versuche ich eine Raparatur-Installation drüber zu bügeln. Einen Neuinstallation wäre der Horror, nicht wegen Windows sondern wegen der ganzen Software.

Falls ich XP ans laufen kriege kommt Windows 10 auf die dahinterliegende (mit Win 10 erstellte) Partition. Ein Systemabbild/Rettungsdatenträger habe ich erstellt. Damit ist es sicher möglich das Systemabbild auf einen beliebigen neuen Datenträger zu transferieren. Ob das dann auf ganz anderer Hardware läuft ist wieder fraglich, ich schätze die Chancen aber weitaus höher ein als bei Windows XP. Ansonsten auch Reparaturversuche durchführen.

Am saubersten wäre es man könnte Win 10 clean installieren wobei dann automatisch Win XP in den Bootmanager eingefügt würde. Dann alles so ummodeln lassen das es exakt dem alten Zustand entspricht. Doch so etwas ist in Windows nicht vorgesehen.

Schaffe ich es tatsächlich beide Betriebssysteme zum laufen zu bekommen UND Windows XP noch in den Bootmanager von Win 10 rein zu bekommen wäre das optimal.

Klappt das nicht müsste ich mich entscheiden welches Windows ich auf die NVMe mache. Windows 10 (hauptsächlich wegen Cubase) oder Windows XP, welches ich viel häufiger nutze wegen Videocodierung mit alten Tools.

Eigentlich wäre es auch egal wenn ein OS nicht auf der NVMe wäre, ich glaube kaum, das Windows XP dadurch an Speed gewinnt, Windows 10 evtl. dann schon eher.

Meine XP Partition ist nur 40GB groß, und die Windows 10 Partition 100GB. So hält man sich auch die Systeme sauberer, weil man gezwungen ist mal aufzuräumen.

Die Eigenen Dateien residieren auf einer eigenen Partititon.

Also würde ich die neue 500GB NVMe teilen 40GB/100GB/Rest für Eigene Dateien.

Ich bin mal gespannt wie die EVO 970 mit Workload umgeht. denn ich Demultiplexe und Multiplexe oftmals TV-Aufnahmen gleichzeitig. Und aktuell habe ich ja eine gute alte MUSHKIN Chronos mit popeligen 120GB dafür abgestellt (MLC-Speicher). Und die zieht durch. 

Mache ich das Gleiche auf einer meiner jüngeren (TLC) billig SSD’s bleiben diese quasi stehen, weil Sie es nicht schaffen gleichzeitig zu lesen/schreiben. Den alten MLC-Teilen macht das nix. Und für MLC (z.B. Samsung EVO 970 PRO) darf man heute richtig viel extra löhnen, was früher Standard war !!

Und in allen gesehenen NVMe Tests fehlt mir der Workload, die Mehrfachbelastung. Scheint keinen zu interessieren. Da werden Spiele Lade-Tests gemacht welche zu einer SSD quasi keine Unterschiede zeigen, oder simple einfache Lese oder Schreibtests. Aber nichts gleichzeitiges.

Ich habe Stunden mit mir gerungen mich zwischen einer ADATA XPG SX8200 Pro und der Samsung EVO 970 zu entscheiden. ADATA mit 71€, Samsung 83€. Bei vielen Messungen liegt ADATA wohl vorne.

Dann sah ich ein Video wo Einer nur immer drauf Kopierte. Ab 50% Füllstand  brach dann die Datenrate von 1GB/s auf 300-400 MB/s ein. Ich hoffe die Samsung macht das nicht so eklatant.

Auch ist meine Befürchtung hoch, das gleichzeitiges Video De/Multiplexen nicht der EVO Ding ist da auch TLC.

Wenn die EVO nicht spurt, bleibt mein Workload bei der Chronos SSD.

to be continued ….. soon

28.7.2020

Bestellung ist eingetroffen, alles sieht erste Sahne neuwertig aus.

Altes Mainboard ausgebaut, Neues Gigabyte B550M Aorus Pro rein. Ging recht schnell, jahrzehntelange Erfahrung eben. Neue M.2 EVO 970 rein, Mainboard Kühlkörper drauf. CPU rein, AIO Wasserkühler drauf, paßt perfekt. Grafikkarte wieder rein, verdeckt den PCIe x1 Slot komplett und der 2. PCIe x16 Slot liegt so nahe, das wenn man dort was einsteckt ein GraKa Lüfter ziemlich verdeckt würde. Erstmal nicht schlimm.

Das (leider unlösbare) Windows XP Drama

Tag 1 nach dem Hardware Umbau

Stundenlang versucht im UEFI (BIOS) mit allen Mitteln versucht die Windows CD zu starten ohne das es mit einem Bluescreen (‘System ist nicht ACPI konform’ blabla) endet. Keine Chance. Das auffälligste am UEFI ist, das es bei den SATA Einstellungen nur AHCI oder RAID gibt. Kein IDE/Legacy/ATA was auch immer. Das sollte einem schon zu denken geben. Andererseits gibt einem der CSM Support Hoffnung (Compatibility Support Module – to support a legacy PC boot process).

  • mit nLite neue WinXP CD mit SP3 und dem vermuteten Gigabyte Floppy-Treiber kreiert (BSOD mit ACPI-Error)
  • versucht Floppy Treiber per simulierter Floppy (USB-Stick) im UEFI und F6 bei XP einzubinden (dann läuft das DVD-Laufwerk nicht mehr sauber durch/bleibt stehen)
  • per F5 (dann Standard PC) wenn F6 gefordert im XP-Setup ACPI ausgeschaltet (kein ACPI-Error aber BSOD mit chkdsk blabla Error)

Komm dann teste ich eben mal Windows 10.

Windows 10 mit der alten SSD reingehängt läuft direkt. Noch Mainboard Treiber drauf und gut ist.

WOW, richtig schnell, Firefox poff offen und Seiten viel schneller da. Windows Ordner päng da. Hätte ich so nicht erwartet, ein Quantensprung und das mit der zwar jungen aber krass billigen SSD mit feinstem ‘TLC Speicher.

Tag 2 nach Hardware Umbau

Geschafft Windows 10 ohne Neuinstallation mit dem Programm ‘Acronis True Image WD’ 1:1 auf die EVO 970 zu transferieren. Win 10 läuft auch, aber das war noch mein kleinstes Problem. Noch ein paar SSD’s rein gehängt zum testen der Speeds.

Das Kopieren großer Dateien NVMe<>NVMe geht extrem rasant. Kopiert man dann einen Ordner mit vielen kleinen Dateien, gehts direkt runter auf teilweise 50MByte/s. Insgesamt bringt die NVMe es aber schon.

ChrystalDiskMark Samsung EVO 970 (500GB)

Nochmal Windows XP

Nach der Arbeit dann nochmal vieles probiert bis ich es leid war und an Gigabyte geschrieben habe :

Frage: Habe neu das Mainboard B550M Aorus Pro. Leider gibt es dort im BIOS keinen IDE Modus. Es ist mir nicht möglich Windows XP zu installieren da egal was ich einstelle immer ein Bluescreen (ACPI) kommt. Schalte ich mit F5 ACPI aus, kommt ein Bluescreen mit chkdsk Meldung 0x0000007B.

FRAGE : ist es gewollt, das man Windows XP nicht mehr installieren kann ? Denn dann brauche ich mir die Finger nicht mehr wund zu hacken und es zu versuchen !!

Antwort:

Sehr geehrter Kunde,

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an Produkten von GIGABYTE.

Gern möchten wir helfen, der Chipsatz kann mit Windows XP nicht genutzt werden, es muss Windows 10 Build 1909 oder 2004 installiert werden.

Damit ist die Hoffnung auf ein Windows XP gestorben. Ich bin zutiefst enttäuscht von der Moderne. Man wird ständig nur verarscht.

Was soll ich mit einem superschnellen Windows 10 Rechner den ich eigentlich nur für Cubase nutze (ein DANKE nochmal an Microsoft für’s a) Spionieren b) häßlichste Windows seit Menschengedenken).

Ich hätte gute Lust alles wieder umzubauen und die scheiß moderne Hardware in die Ecke zu feuern.

Ich will mein XP wieder haben….was macht man da, was macht man da…

A) alles wieder zurückbauen (ungern)

B) Zweitrechner dazustellen (Platz wird verschwendet, mehr Kabel, 2 Mäuse/Tastaturen, nein, das geht nicht)

C) ein modernes Linux als XP-Ersatz installieren (Panik vor)

C wäre die einzige Option, die denkbar wäre.

Option C Linux MINT

Das Linux Mint gefiel mir nuelich beim testen richtig gut, wohlgemerkt auf der alten Hardware.

Komm eben mal auf eine SSD installieren.Ich lade linuxmint-20-cinnamon-64bit runter und erstelle mit “Linux Live USB Creator” einen bootfähigen USB Stick – der tatsächlich bootet !!!!!

Leider bleibt MINT nach kurzer Zeit einfach stehen, scheint an der Grafikkarte zu liegen, Grafikfehler sind zu erkennen. Und auf dem Desktop liegt KEIN Install-Icon rum.

Nehme ich eben eine andere Version ich lade linuxmint-20-xfce-64bit runter kreiere wieder USB-Stick. Klappt damit etwas besser, es startet in den Desktop auf dem das Icon ‘Install …” liegt dort.

Ich setze schnell die Bildschirmauflösung runter auf 1920×1080 wunderbares Bild, starte die Installation. Dann nach kurzer Zeit Grafikfehler, Rechner steht still 🙁

Letzter Versuch MX Linux, USB-Stick, startet eine Live Version, klicke am Desktop Install Icon. Bildschirm fängt immer heftiger an zu fluktuieren, ENDE, steht still.

Da will man schon mal LINUX und dann sowas.

Tag 3 Linux MINT

Morgens direkt nochmal probiert, diesesmal lade ich MINT mit MATE Desktop runter, erstelle wieder bootfähigen USB-Stick. Alles einwandfrei, Live Version startet, Installation klappt.

Ich glaube dieses mal hatte ich allerdings im Programm ‘Linux Live USB Creator’ 300MByte unter Persistent angegeben. Damit auf dem USB Stick Speicher für dauerhaft gespeicherte Daten zur Verfügung steht. Vielleicht lag es gestern daran (Persistent = 0).

Ich wähle aus das MINT sich mit seinem Bootloader bei Windows 10 reinmogelt (bibber). Es wird nicht abgefragt wohin die Installation überhaupt geschrieben werden soll.

MINT läuft, aber in der Windows 10  Datenträgerverwaltung sehe ich KEINE ext4 oder sonst neue Partitionen. Wohin hat MINT sich denn installiert ?

Dann nehme ich den Minitools Partition Wizard und sehe direkt das MINT sich die vollen 360GB auf der NVMe Samsung EVO 970 genehmigt hat. OK, genau da wollte ich es auch hin haben, aber mit einer viel weniger großen Partition.

Ich starte gParted, die ext4 Partition kann hier NICHT verändert werden, da MINT gerade darauf läuft, verständlich.

Ich starte wieder Win 10 und den Partition Wizard, doch auch damit kann ich die ext4 Partition nicht verkleinern (Balken lässt sich nicht verschieben).

Dann finde ich eine Live Version von gParted und erstelle wieder mit ‘Linux Live USB Creator’ einen USB Stick zum Booten.

Klappt, der Stick bootet und startet ein rudimentäres Linux auf dem direkt gParted startet. Und hiermit klappt es nun, Größe der Partition auf 30 GB verkleinert, alles läuft.

31.7.2020

Was ist das doch immer wieder ein Quälen mit Linux. So ‘schön’ die neusten Versionen auch sind, man muß sich viel zu häufig simpelste Funktionen ganz hart erkämpfen.

Was habe ich bisher geschafft und was nicht :

  • mein auf Linux basierender TV-Rechner mit yaVDR läßt mich nicht drauf, seine Ordner sehe ich aber
  • hatte festen öffentlichen DNS angegeben, konnte eigenen Webserver (Diesen hier) evtl. deswegen nicht erreichen. Habe deswegen wieder meinen Router als DNS angegeben (ging erst auch nicht – etwas später geht’s !!)
  • habe es tatsächlich vollbracht Truecrypt 7.1a zu installieren (stolz) – beschreibe gleich unten wie
  • den SimpleScreenRecorder kannte ich schon und Er tut seinen Dienst könnte aber wirklich besser sein (beschreibe ich auch gleich noch)
  • das uralte Project-X (Java) läuft ohne Probleme da JRE schon drauf auf MINT
  • mir fehlt ein Multiplexer um Video/Audio wieder zu MPEG’s zu muxen
  • mir fehlt so was wie TsRemuxer um HD Aufnahmen Fehlerzubereinigen
  • mir fehlt AVIDemux
Truecrypt 7.1a Installation

Das war echt mal ‘simpel’ – Erstmal einen Download finden und die tar.gz runterladen. Dann mit Rechtsklick und ‘Hier entpacken’ entpackt. Es kommt EINE Shell-Script ‘truecrypt-7.1a-setup-x64’ heraus.

Rechtsklick auf die Datei ‘truecrypt-7.1a-setup-x64’ und Öffnen, im folgenden Fenster ‘im Terminal ausführen’ wählen, das Terminal geht auf. Dort dann ‘1’ tippen um die Installation zu starten. Das ganze Lizens-Gedöns nach unten durchscrollen und dann irgendwie ‘yes’ eintippen.

Per START-Button und ‘truecrypt’ Suche findet man schnell Truecrypt. 

Ich weiß das Truecrypt längst obsolet ist deswegen habe ich gleich noch Veracrypt auf die gleiche Weise installiert.

Veracrypt sieht exakt wie Truecrypt aus und ist wohl kompatibel.

SimpleScreenRecorder

Tut was er soll, aber muß das immer so lustlos aussehen.

  • das Er aufnimmt sieht man nur an den Daten-Zahlenkolonnen ein schön blinkender roter REC Kreis ginge bestimmt auch
  • dieses mehrfach WEITER klicken total ätzend
  • PAUSE und Aufnahme Speichern Buttons sind schön über das Fenster verteilt anstatt kompakt beieinander und mit ICON’s geziert
  • das offene Fenster verbraucht zu viel Bildschirmplatz und stört evtl. eine Aufnahme selber
  • das Rechteck zum Aufname-Fläche markieren ist viel zu schlecht sichtbar
  • während einer Aufnahme sollten die Kanten des Rechteckigen Bereichs markiert werden und evtl. flimmern zum zeigen ‘Aufnahme läuft’

Das sind viele Kleinigkeiten, aber die machen den Unterschied und wären für mich selbstverständlich. Scheinbar testen die Programmieren nicht selber, sonst muß sowas auffallen.

Trotzdem vermisse ich Windows XP 🙁

Der nächste Linux MINT Tag

Dinge die unter Windows absoluter Standard sind lassen einen zweifeln.

Der Scrollbalken ist zu dünn und schwerer zu treffen wie der Breitere in Windows. Wahrscheinlich gibt es ein Theme das das hat aber finde es mal.

Maus Einstellungen gibt es, sie enthalten aber keine Einstellung der Scroll-Weite, nix, zu finden.

Mir fällt auf das mit dem Datei-Explorer Caja, in der Listenansicht Dateien nicht per Aufziehen eines Maus-Rahmens markiert werden können. In der Kompakt und Symbolansicht geht das tadellos.

Eben mal einen USB-Stick formatieren. Windows Rechtsklick/Formatieren fertig. Linux gParted starten, oben rechts Medium wählen, irgendwo Aushängen wählen, dann Formatieren. Wird danach glaube ich automatisch wieder eingehängt.

Der integrierte MINT Bildbetrachter. Man öffnet irgendein Bild, positioniert das Fenster schön, blättert zum nächsten Bild und der Bildbetrachter besitzt die Frechheit sich selber immer wieder in der Bildschirmmitte neu zu positionieren. Was soll das ?!

Eben installierte Programme sind, hat man den (lieblichen Linux Namen) vergessen kaum mehr auffindbar, weil im Startmenü nicht hervorgehoben.

Eben mal Bilder zurechtschneiden ohne Verlust Derselben mit gThumb. Sagt man einfach beim Sprung zum nächsten Bild ‘Speichern’ überschreibt es ohne Meldung das Original. Denn man muß wissen das oben ein Button ‘Speichern unter’ ist den man hätte nutzen sollen.

Bindet man Windows NTFS Laufwerke ein, was quasi von selber geschieht (alle Achtung) und legt für ein darauf befindliches Verzeichnis eine Verknüpfung an, geht das einwandfrei. Beim nächsten Systemstart ist diese Verknüpfung allerdings mit einem Schloß gekennzeichnet und funktioniert nicht. Erst nachdem man im Dateimanager einmal das Laufwerk angeklickt hat wird es wieder gemountet. Man kann es wohl in fstab eintragen damit es immer gemountet wird, das will ich aber nicht weil kompliziert.

Grundsätzlich muß ich aber sagen, das Linux MINT erstaunlich gut mit jeglichen Datenträgern umgeht. CD/DVD werden wie selbstverständlich erkannt/geöffnet. USB-Sticks genauso. NTFS Laufwerke werden nur durch Klick eingebunden, klasse.

 

AMD B550 ja wird’s denn werden (Nö)

Also so langsam kommt man sich doch verarscht vor.

Da heißt es überall am 16.6.2020 (und der ist HEUTE) erscheint der B550 Chipsatz respektive Mainboards und was ist – NIX !!!

ALTERNATE hat nicht mal irgendein Board gelistet, MINDFACTORY kennt auch keinen B550. Irgendein Sabbelheini zeigt auf AMAZON gelistete Boards aber ich finde weder in DE noch in USA was.

Ups, muß mich entschuldigen, tatsächlich auf den TAG genau hat ALTERNATE ca. 26 Boards drin, natürlich fast ALLE im Zulauf und 6 Modelle lagernd. Das günstigste kostet 95€. Ein ASRock B550M-HDV, aber µATX, ich mag so kleine Boards nicht. Und nur 1x M.2 und nur 2x RAM Sockel und nur 4x SATA. Oh cool, die ersten ATX Boards fangen ab 130€ an.

MINDFACTORY hat ganze 5 Modelle drin davon 4 lagernd. Das “günstigste” kostet mal eben 123€. Das ASRock B550 PHANTOM GAMING. Geil für 123€ herrscht auf der Anschlußseite gähnende LEERE.

ASRock B550 PHANTOM GAMING (da fehlt doch was 🙂

Da will man nach Jahren endlich mal wieder Aufrüsten und man kann nicht (ich) weil :

  • X570 Boards mir viel zu teuer sind und wenn schon 150€ dann bitte mehr USB-Schnittstellen auf der Rückseite
  • B450 Boards sind viel günstiger aber die Günstigeren haben echt mal wenig USB-Buchsen
  • B450 da würde umgekehrt immerhin der liebliche Ryzen 1600 (AF) funzen auf einem B550 NICHT (heul)
  • B550 Mainboards werden wohl ab 100€ starten und ganz schnell geht das Richtung 150€ und aufwärts dann könnte man auch …
  • … X570 nehmen aber …. ach es ist zum Mäusemelken
  • Ryzen 3300X gibt es auch nach Wochen immer noch nicht zu kaufen

Was war das früher doch schön, neue Prozessorgeneration, neuer Sockel, Ende.

Ich habe echt bald keinen Bock mehr über die ganze Schei?%&$ nachzudenken, platzt einem der Schädel.

Overclocking, Ryzen CPU 1xxx, 2xxx, 3xxx bald 4xxx. Welcher Chipsatz könnte demnächst Ryzen 4xxx aber aktuell evtl. noch olle CPU’s weil geil billig. NVMe Gen4, welcher Slot bekommt wieviele PCIe Lanes und wenn JA woher. Paßt meine olle WaKü (AIO) auf AM4, schön kühl dann aber die CPU VRM’s hätten gerne ein wenig Luftzug (nehm ich Seitenlüfter) AAAAAAAAAAhhhhhhhhhhh !!!!!!!!!!

Die B550 Boards sind da trallalla trallalla es keimt wieder Hoffnung…

Neuer Tag neue Hoffnung

So dann wollen wir mal genauer die Mainboards anchecken.

Krass ist schon mal, das es plötzlich normal ist µATX Boards überhaupt als NORMAL darzustellen und zu Preisen zu verkaufen für die man vor wenigen Jahren noch gestandenen Full-Size ATX-Boards bekam. OK, wenn die Ausstattung stimmt geht das schon mit µATX.

Mir fällt auf, das die wenigsten Board’s einen M.2 Kühlkörper mitbringen. Es ist aber ab der PCIe Gen4 sehr ratsam eine schnelle M.2 damit zu bestücken weil die recht heiß werden und dann schnell ihre Speed reduzieren. Denn nicht alle neuen NVMe PCIe Gen 4 Teile bringen eigene Kühlkörper mit.

Dann fällt mir allgemein die dünne Ausstattung an USB-Schnittstellen an der Rückseite auf. Gibt aber auch Ausnahmen.

Des weiteren werden immer wieder alte Audio Chip’s verwendet und 2.5 Gigabit-LAN ist auch selten dabei. Manche Boards haben wenige VRM’s oder kaum Kühlkörper auf/an Denselben.

Gigabyte B550M Aorus Pro

Das Board sticht aus der Menge hervor. Es ist recht günstig mit ca. 120€ und hat eine schöne Ausstattung.

GIGABYTE B550M AORUS Pro

Plus

  • immerhin 1x Kühlkörper für die Gen4 NVMe
  • schönes vollbestücktes Rückpanel
  • 5x USB3.2 (4x 5BGit/1x 10GBit)+4x USB2.0+1xUSB-C
  • 12x VRM’s mit Kühlkörpern
  • ALC1220 Soundchip
  • M.2 PCIe Gen4 gut erreichbar ÜBER der Grafikkarte
  • BIOS per D-Flash Button OHNE CPU/GraKa/Speicher möglich
  • 5x 4pol. Fan Anschlüsse rund um das Board platziert

Minus

  • nur 1GBit LAN
  • nur 4x SATA
  • nur CPU’s der Ryzen 3xxx möglich
  • 2. M.2 kann nur kürzere Kärtchen aufnehmen

Nur 4x SATA, geht eigentlich gerade noch so. Ein SATA fällt schonmal weg wegen Nutzung NVMe M.2 Slot. Und man hat ja noch den zweiten M.2 Slot, was wiederrum 1x SATA einspart. Trotzdem mehr wäre besser.

ASRock B550M Pro4

Kostet um die 130€ (aktuell 1.7. 116€ 🙂 und kommt dem GIGABYTE nahe.

Plus

  • 6x SATA
  • 1x M.2 Kühlkörper
  • 5x USB 3.2 (4x 5BGit/1x 10GBit) + 2x USB2.0
  • 6x 4pol. Fan Anschlüsse rundum platziert
  • ALC 1220 Soundchip

Minus

  • M.2 PCIe Gen4 liegt unterhalb der Grafikkarte
  • nur 8 VRM’s 2x ohne Kühlkörper
  • KEIN BIOS Flashen ohne CPU/GraKa möglich (aber Ryzen 3xxx kennen die B550er ja von Haus aus)
  • nur 1GBit LAN
Tun wir mal so als ob

GIGABYTE B550M AORUS Pro in den Warenkorb, Ryzen 3300X auch, 16GB RAM …. klasse Ryzen 3300X schon mit “Liefertermin unbekannt”, danke ALTERNATE und Fluch auf MINDFACTORY weil die dieses (und viele Andere auch) Mainboard nicht haben.

Das heißt wieder warten, denn man will doch nur an einer Stelle kaufen und nicht verteilt.

Ich muß auch feststellen, das es massive Preisunterschiede gerade bei CPU’s gibt. Z.B Ryzen 3600 ALTERNATE 190€ (Midnfactory 160€). Oder der Ryzen 3600X ALTERNATE 228€ (Mindfactory 200€).  Das sind jeweils ca. 30€ Unterschied !!!!!!!!!!!

Das heißt man muß offensichtlich getrennt kaufen.

Nun könnte man vermuten ALTERNATE=CPU teuer=Ryren 3300X mit 134€ ALTERNATE-Zuschlag.

Leider beginnt ein Ryzen 3300X aber auch bei IDEALO ab 130. 

Weil der 3300X aber nicht lieferbar ist könnte man eigentlich auch einen nur leicht teureren Ryzen 3600 nehmen (160€ Mindfactory).

In wenigen Tagen soll bei ALTERNATE das GIGABYTE B550M Aorus Pro kaufbar sein, mal abwarten…

26.6.2020

Immer noch kein Liefertermin für das Gigabyte B550M AORUS Pro !

Interessant jedoch bei ALTERNATE zuerst am 16.6. mit 117€ angegeben, wenige Tage später schon 120€ und noch einige Tage danach dann 125€ ! Lieferbarkeit NULL aber schon mal den Preis anheben.

Und damit wird das Mainboard und ganz allgemein der B550 Chipsatz immer unattraktiver. Was bitte hat man vom herbeigesehnten B550 Chipsatz wenn brauchbar ausgestattete Boards dann schon am unteren Ende der Mainboards mit X570 Chipsatz kratzen ?!

Dann eben X570

Warum überhaupt B550 bzw. X570 ?
Wegen PCIe 4.0 am CPU angebundenen M.2 Slot. Aber die 3xxx Ryzen CPU’s können doch nativ PCIe 4.0. Deswegen fingen Hersteller damit an, selber im BIOS PCIe 4.0 bei B450 Board’s freizuschalten. Das gefiel aber wiederum AMD gar nicht, weswegen AMD ASUS abmahnte und PCIe 4.0 allgemein per AGESA Update wieder sperrte. Das ist also ein ungewisses Spiel mit PCIe 4.0 auf B450 Mainboards.

Gut, wenn man schon 125€ für ein GIGABYTE B550M Aorus Pro ausgeben würde, schauen wir mal über den Tellerrand.

MSI X570-A PRO

Das günstigste X570 Mainboard ist das MSI X570-A PRO mit 148€ (oh – aktuell 145€). Unterstützt CPU’s der 2xxx und 3xxx und demnächst 4xxx Generation. Leider nicht die 1xxx Generation (wegen dem interessanten Ryzen 1600 (AF – 6 Kerne, günstig, stark übertaktbar).

MSI-X570-A-PRO

Pro

  • ATX full Size Mainboard
  • 6x SATA
  • 4x USB 5GBit/s 1x USB 10GBit/s 1x USB-C 2x USB2.0
  • BIOS Flash Button (ohne CPU BIOS flashen)
  • 6 Lüfteranschlüsse
  • Audio Realtek ALC1220
  • Ordentlich viele VRM’S (fallen in Test’s leider durch da VRM’s nicht toll kombiniert mit schlechten Kühlkörpern)

Contra

  • VRM’s sollen extrem heiß werden (ohne aktive Belüftung)
  • 4x Lüfter Anschlüsse in Reihe an einer Seite des Boards angeordnet (könnte knapp werden mit Lüfterkabeln)
  • mit 7x USB (Rückseite) ganz ordentlich aber nicht exrem ausgestattet

Da MSI früher ein edel Hersteller war (und heute in höheren Preisklassen bestimmt auch noch ist) habe ich die Meinung MSI gleich GUT.

Ich würde das MSI X570-A PRO inzwischen wirklich als “letzten Ausweg” betrachten. Der absolute Knackpunkt ist aber die Temperaturentwicklung der VRM’s in zusammenarbeit mit schlechten Kühlkörpern.

Oder vielleicht doch ein B550 …

ASRock B550M Pro4
ASRock B550M Pro4

Das ist plötzlich deutlich günstiger 116€ anstatt neulich 130€.

Krass, suche ich das Board per Preissuchmaschine finde ich es in MINDFACTORY. Suche ich es dort per Filter fehlt es komplett.

Was mir so in Auge sticht (pro/cons) :

  • 6x SATA
  • PCIe 4.0 M.2 unter der GraKa, aber eine GraKa bläst ja nach hinten raus und an die M.2 muß man quasi nie ran
  • der zweite M.2 Steckplatz ist mit nur 2x PCIe 3.0 Lanes angebunden (sehr unüblich und ein “nicht Kaufen” Grund)
  • immerhin 1x M.2 Kühlkörper dabei
  • 4x USB 5GBit  1x USB10GBit 1x USB-C 2x USB 2.0
  • leider kein BIOS Flash ohne CPU möglich (sollte ja aber Ryzen 3xxx können ist ja B550)
  • nur 1x VRM Kühlkörper über 6 VRM’s (gibt aber Schlimmeres nämlich OHNE)
  • Audio RealtekALC 1220
  • vollständiges Handbuch (ich mag so was – eben mal nachschlagen)

Mein steinaltes aktuelle Mainboard ist ein BIOSTAR TA 970. Das Teil hat 6x USB 2.0 + 2x USB 3.0 im Panel. Das sind saftige 8 USB-Ports. Zusätzlich habe ich noch eine Steckkarte eingebaut die nochmal 4 USB 3.0 Ports bietet. Und bis auf 2 Ports brauche ich auch alle.

Wieso sollte man eigentlich die internen USB3.x Header immer mit der Front des PC verbinden. Ja, ok für den ein oder anderen USB-Stick. Ich habe aber nunmal schon mehrere externe USB 3.x HDD’s.

DeLOCK Slotblech USB3.0 Pin Header 19Pin
Qual der CPU Wahl

Ryzen 1600 (AF)

Durch Zufall hörte ich neulich vom refreshten Ryzen 1600 mit Buchstaben AF in der Typenbezeichnung. Sollte günstig sein, hat 6 Kerne und sei extrem übertaktbar. Basistakt 3,2GHz kann man das Teil locker Richtung 4,1 oder 4,2GHz bringen.

Schnell ging der Preis nach oben aktuell 115€ und aufwärts. Ist immer noch günstig. Leider laufen weder B550 noch X570 MB’s damit. Zumindest nicht die oben Genannten.

3MB L2 + 16MB L3 Cache

Ryzen 3300X

Groß angekündigt als der Preis/Leistungs Sieger liegt aktuell bei 130€. Das ist auch ziemlich akzeptabel. Bedenken muß man aber nur 4 Kerne und mit 3,8GHz Takt schon ziemlich ausgereizt (was mir aber egal ist solange der Takt möglichst hoch ist).

2MB L2 + 16MB L3 Cache

Noch ein Problem, die CPU ist sehr schlecht lieferbar.

Ryzen 3600

Das wäre preislich so das höchste der Gefühle mit 163€. Nochmal 33€ mehr wie ein 3300X dafür aber satte 2 Kerne mehr, leider mit um 200MHz abgesenktem Takt. Aber das kann man ja leicht ändern.

3MB L2 + 32MB L3 Cache

Die CPU ist gut zu bekommen.

4.7.2020

Gestern war das MSI x570-A Pro noch bei ALTERNATE und MINDFACTORY zu bekommen. Heute einen Tag später wird es bei BEIDEN nicht mehr gelistet, Zufall ?

Irgendwo bekommt man es bestimmt noch aber dann ab deutlich über 150€. Damit verschwindet das günstigste und echt brauchbare X570 Mainboard vom Markt. Der gestrige Preis von 145€ war richtig OK.

Das MSI MPG X570 GAMING PLUS gleicht dem MSI X570-A Pro wie ein Ei dem Anderem, kostet aber einen Batzen mehr.

Jetzt kann man sich wieder nach einem günstigen X570 Board wund suchen !!

PS : KEIN Lebenszeichen vom Gigabyte B550M Aorus Pro

18.7.2020

Nur EINEN Monat nach der Listung des Gigabyte B550M Aorus Pro gibt es das Teil endlich bei ALTERNATE, leider zum ALTERNATE-Preis von sagenhaften 139,90€ und somit total uninteressant. Wie oben schon geschrieben angekündigt mit leichten 117€, dann 119€, dann 125€, nun 140€ – absolut DREIST

Was hat man bitte davon wenn ein ‘günstiger’ Heilsbringer Chipsatz B550 bei 140€ liegt. Und dann hat man gerade mal ein µATX Mainboard. Hach ich hätte mir das bis vor kurzem noch günstigste ATX Board MSI X570-A PRO für knapp über 140€ holen sollen. Aktuell liegt es bei 157€. Da hat man echt das Gefühl die haben X570 Preislich angehoben um Platz für teurere B550 Boards zu machen, komisch.

Ach ja, wo steckt da eigentlich die staatlich verordnete Mehrwertsteuer Vergünstigung drin ?

23.7.2020

So, endlich eine Bestellung bei MINDFACTORY um 5 Uhr morgens getätigt, weil bei Bestellungen zwischen Mitternacht und 6 UHR die Versandgebühren entfallen. Wieso entfallen die nicht auch tagsüber wenn ein bestimmter Bestellwert überschritten wurde ?!

  • Gigabyte B550M Aorus Pro (Mainboard)
  • CPU Ryzen 3600 (ohne X)
  • 16 GByte 3200er RAM Kit
  • NVMe Samsung EVO 970 (ohne Plus/Pro)

weiter gehts in einem eigenen Post …

http://64kbyte.zapto.org/?p=5890&preview=true

 

 

 

 

 

 

 

Seagate 7200.10 Reparaturversuch

Vor Jahren kaufte ich mir eine Seagate Barracuda ST3750640AS mit 750GB Kapazität. Diese sollte nur als Datengrab dienen.

Ich füllte Sie mit Filmen und als Sie fast voll war machte es KLICK und Ende. Die Platte war nagelneu. Kurz darauf erfuhr ich aus dem Netz das ein Firmwarefehler schuld sei und dieser gleich die Platine mit zerstören würde.

Äußerlich sieht man an der Platine nichts. Die Platte dreht auch schön hoch, danach macht der Kopf nur noch wiederholende Geräusche.

Nachdem ich einige Videos gesehen habe in denen HDD’s geöffnet wurden und der Kopf irgendwo auf den Plattern fest hing traue ich mich auch mal. Das erste mal seit überhaupt …

HDD vor dem öffnen

Also kleinen Torx Schraubendreher, alle Deckelschrauben raus, auch die unter dem Aufkleber Versteckte. Dann mit einem mittleren Schlitzschraubendreher sanft hier und da aufgehebelt. Total einfach … jetzt bloß nicht Husten !

HDD offen

Zuerst sehe ich die Schreib/Leseköpfe mitten auf den Plattern, freue mich “siehste Die hängen”. Sieht man aber mal nach oben rechts das größere schwarze Plastikteil, welches irgendwie keine Ähnlichkeit mit üblichen Parkpositions-Teilen hat.

Egal, erste Aktion, mittels des gleichen Torx die Platter langsam gegen den Uhrzeigersinn drehen und gleichzeitig den Kopfträgerarm per Fingerdruck nahe der Drehachse nach außen zu bewegen.

Das geht echt schwergängig, hätte nicht gedacht das bei so feiner Mechanik solche Drücke herrschen. Ist aber eigentlich kein Problem. Ich sehe auch nicht das der Kopf irgendwelche Macken hinterläßt.

So, der/die Köpfe sind nun an der äußersten Kante der Platter, weiter läßt sich der Arm nicht bewegen. Dann bemerke ich das dieses schwarze Plastikteil, die gedachte Park-Aufnahme nicht dafür geeignet scheint, weil Sie es nicht ist. Die Köpfe würden direkt das Plastik berühren. Es ist nicht die Parkposition.

Weiter nach Außen gehts nicht – KEINE Parkposition

Ich schaue ein paar Videos/Fotos und bei ähnlichen Seagate-Modellen liegen die Köpfe immer nahe der Plattermitte, das scheint die Parkposition zu sein. Also den Trägerarm wieder zurückgedreht. Also Er die Parkposition erreicht macht es einen spürbaren Klick und es geht total leicht. Die Köpfe werden irgendwie mechanisch von den Plattern angehoben.

Einfach mal ein schöner Anblick

Ich schließe die HDD wieder und denke vielleicht hat das Bewegen ja was gebracht. Die HDD spinnt hoch, die Köpfe aber machen genau das selbe wie vorher. Und ab auf den “nicht gelungen Haufen”.

 

 

 

Lame 3.100 und VirtualDub

Was war das früher einfach. Codec installieren fertig, alle Anwendungen konnten drauf zugreifen.

Ich habe Lame 1.9 in VirtualDub 1.10.x unter Audio Compression, aber das ist nur ein Decoder, kein Encoder und auch kein Lame. Audacity zeigt einfach per Pfad auf eine lame_enc.dll total simpel das umzubiegen.

VirtualDub (1.10.4) zeigt nur Codecs an die in Windows eingebunden sind, so der erste Glaube. Denn später stellt sich raus Codec ist drauf, VirtualDub interessiert’s aber nicht.

Nun sagen viele einfach den Codec runterladen/entpacken und dann Rechtsklick auf die *.inf und INSTALLIEREN wählen. Ja, kenne ich von früher, leider ist in KEINEM Package eine *.inf zu sehen. Dafür ist eine lame.EXE mit dabei. Gestartet floppt kurz was auf und Ende.

Andere sagen eine Konsole öffnen und ein paar Befehle absetzen. Dabei wird allerdings auch auf die *.inf verwiesen die ich nicht habe.

1. Extract it to for example c:\lame
2. Run cmd with admin rights (ctrl+shift+return)
3. cd %windir%\SysWOW64
4. rundll32 setupapi.dll,InstallHinfSection DefaultInstall 0 C:\lame\LameACM.inf

Oh man, 1h später finde ich zufällig eine Lame 3.99.5 ACM Codec Datei, die tatsächlich mal eine .inf enthält. Warum gibt es das nicht bei Version 3.100 ???

Doch trotz .inf Datei und deren Installation erscheint Lame nicht in VirtualDub’s Audio Encoderliste. Dann führe ich noch obige Befehle aus, keine Besserung. Evtl. liegt es auch an VirtualDub.

In älteren Windows Versionen gab es über die Systemsteuerung eine Möglichkeit installierte Encoder (Audio/Video) einzusehen. Gibt es scheinbar auch nicht mehr.

Die einzige Möglichkeit geht über den (gehaßten und von mir nie genutzten) Windows Media Player. Unten Rechtsklick auf die Player-Leiste dann Hilfe/Info/Informationen für technischen Support wählen.

Also es ist bei mir Lame 3.99.5 drauf !

OK, dann schein VirtualDub das nicht zu er(kennen). Ich gebe es für heute auf.

 

 

 

Open/Libre Office und die böse SSD

Seit Kauf einer PNY XLR8 SSD im Jahre 04-2013 zeigt Diese (zum “Glück”) selten Hänger bei Windows XP (ja, ich nutze das noch wegen Anti-Spionage). Was genau diese Systemhänger in der SSD verursacht kriegt man nicht raus.

Diese SSD benutze ich quasi täglich im harten Einsatz des Videocodieren. TV-Aufnahmen werden drauf kopiert, auf Ihr selber demuxt, dann wieder gemuxt, danach Encodiert, danach bei PCM-Ton noch der Audiotrack zu MP3 geschrumpft.

Das alles geht quasi gleichzeitig von statten. Heißt während ein Programm demuxt ist ein Weiteres schon wieder am Muxen. Bedeutet eine Mehrfachbelastung für diese SSD. Das mache ich mit dem Teil seit Kauf in 2013 (wir haben 2020). Und das war noch eine gute alte SSD mit MLC Speicher (dazu HIER mehr).

OK, dadurch könnte die SSD wärmer werden, habe aber nie nachgeschaut. Da ich das aber schon ewig mache und es meistens null Probleme gibt liegt es eher am Füllgrad der SSD.

Ich vermute das irgendwo Speicherzellen defekt sind und der Ausfall erst kommt wenn viel Platz vergeben ist (reine Vermutung).

Egal, was dieses mal leider passierte ist ich verlor eine Writer Textdatei, die gerade geöffnet war als alles hing. Der schlaue User wartet mal eine kleine Weile, vielleicht kommt Windows ja wieder. Leider nein. Herunterfahren ging auch nicht also drückte ich RESET.

Danach ließ sich die Textdatei zwar nach einer geraumen Ladezeit öffnet, aber NULL Inhalt. Ich schaue mit einem Hex-Editor in die Datei, lauter NULLEN, Datei für’n Ars&%

Ich suche wie blöde nach BACKUPs, sporadisch mache ich einfach mal eine Kopie der *.odt (“Kopie von ….”). Nicht dieses mal, verdammt ist man faul !!

Ich habe ja 2 Betriebssysteme Windows XP und Windows 10 jedes auf eigener SSD ausgewählt beim Booten per BIOS. Ja, ich weiß Windows 10 sollte das managen können aber irgendwie wollte das nicht.

Also ich suchte wie verzweifelt unter Windows XP nach Backups, auch im Backup Pfad von Office, nix. Ich meine mich zu erinnern, das im Office unter XP die Backup-Funktion auch leider AUS war.

Ca. 2 Wochen später, arbeite mit Windows 10 und denke “guck mal  in den Backup Ordner”. Jau, da ist das Backup und recht vollständig.

 

 

MUSICGEAR kontrollierter Abverkauf

Was ich schon seit langen Jahren beobachte wurde nun auf Synthtopia bestärkt. Preisabsprachen bzw. Vorgaben der Hersteller.

UK Issues Objection To Korg & Roland Online Pricing Practices

Der gesamte Musik-Equipment Markt folgt keinen Marktwirtschaftlichen Regeln wie Angebot/Nachfrage. Oftmals werden Instrumente bis zum Ende ihrer Verkauftzeit beinhart im Preis gehalten, obwohl schon längst nicht mehr up to Date.

Beispiele

ROLAND JD-Xi, das Teil ist steinalt, interessant, plastikhaft und kostet immer noch deutlich über 400 € – Korrektur das Teil gibt es aktuell nicht mehr, ist auch alt genug.

Yamaha Reface DX, wurde Anfangs zu recht gerügt wegen einem deutlich zu hohen Preis für solch ein kleines Instrument. Klanglich herausragend und auch die Build-Quality ist exzellent. Aktuell bei 320 Euro, war aber schon mal längere Zeit bei 280 € und mal kurz auf 250 €. Da hat man einfach keine Lust zuzugreifen.

KORG Electribe’s. Warum kostet oft die Sampler deutlich mehr wie die normale Electribe? Die Hardware ist genau die Gleiche. Beide waren schon oftmals bei 360 €. Aktuell ist die Sampler seit einer Ewigkeit deutlich über 400 €.

Die AKAI MPC Touch ist seit Erscheinen kaum im Preis gefallen. Die neue MPC One liegt preislich zu nahe dran. Beide Teile müssten 200 € runter. MPC One so bei 600 € und die alte Touch bei 800 € (eher weniger bei dem Alter).

Ich habe seit Jahren kein Equipment mehr gekauft, weil mir das gegen den Strich geht, das es am Markt keinerlei Preisunterschiede gibt, egal wo man guckt. Ist eindeutig eine Preisabsprache bzw. Vorgabe der Hersteller. Zudem sind hier in Deutschland die Instrumente oftmals einen guten Tick teurer wie erwartet.

Der MUSICSTORE hat seit Ewigkeiten keine DEALS mehr im Laden. Das war so : Du kommst rein und siehst Handgemalte Schilder mit niedrigeren Preisen. Das machte Laune benachteiligt aber Kunden die im Internet kaufen, denn dort bleiben die Preise “normal” hoch.

Schönen Gimmick für Ladenkunden, seit Jahren nicht mehr gesehen. Oder wo bleiben die 10/20/30 € Gutschein-Codes ? Auch Ewig nicht mehr gesehen.

 

VMware 15 Problem (Win 10)

Mein LAPTOP hat eine VMware drauf, damit der Rechner von Fremd-Netzwerken abgeschirmt ist. Das hat mit Windows 7 und VMware 13 immer bestens funktioniert. Ich rede hier von einem fest im LAPTOP eingebautem USB-LAN Adapter der Probleme macht.

Seit dem Wechsel auf Windows 10 incl. VMware 15  kommt es permanent vor, das dieser LAN-Adapter beim Unterbrechen der Verbindung (LAN Kabel ziehen oder Gegenstelle z.B. Router macht einen Reboot) plötzlich unter “Netzwerkverbindungen” verschwindet. Unter “Removable Devices” ist der Adapter auch nicht mehr sichtbar. Keine Chance also Ihn wieder zu “connecten”.

In der HOST-Maschine im Gerätemanager ist der LAN-Adapter noch unter “Ausgeblendete Geräte” vorhanden.

Probleme macht scheinbar der “VMWARE Arbitration” Dienst. Dieser ist dafür zuständig echte Hardware zwischen HOST/VMware hin und her zu schieben.

Allerdings zeigt der Dienst selber keine Auffälligkeiten. Er ist und bleibt gestartet.

Wir haben alles versucht mit der entsprechenden LAN-Schnittstelle. Treiber runter/drauf, andere Treiberversion, Energieoptionen verändert. Nichts hat geholfen.

Neulich kam (gefühlt nach einem Jahr) endlich mal ein VMware Update, half auch nichts, Fehler blieb.

Nur ein Neustart des HOST-Rechners bringt die Schnittstelle kurzfristig wieder hervor. Aushelfen muß ich mir inzwischen mit einem LAN USB-Peitschen-Adapter, der konstant vorhanden bleibt. 

Davon abgesehen ist die Performance der VMware 15 spürbar schlechter wie bei der 13er Version. Auch Geschwindigkeitsmessungen funktionieren wenn überhaupt kaum aussagekräftig.

Waiting for AMD Ryzen

Dieses Jahr muß ich mal endlich wieder einen neuen Rechner zusammenbauen. Immer mit dem Gedanken vieles wieder zu verwenden. Seit 10/2015 hänge ich nun mit einem AMD FX 4300 4 Kerner mit 3,8GHz und einer GeForce GTX 650 Ti Boost rum. Ich Zocke schon Jahrelang nicht mehr. Trotzdem können immer mehr Anwendungen die Grafikkarte zum Rechnen nutzen. Günstige Mittelklasse reicht mir aber immer aus.

Wiederverwenden würde ich das PC-Gehäuse, Netzteil, Wasserkühlung (CPU – falls das mechanisch passt) und einige Festplatten (SSD/HDD).

Ich benötige kein Hi-End System, sondern einen guten durchsatzfreudigen Arbeitsrechner. Intensivste Rechenanwendung ist TV-Aufnahmen Video-Encoding.

CPU

Intel kommt für mich nicht in Frage. Bin seit damals der Thunderbird AMD Prozessor rauskam ein AMD Verfechter aus Prinzip. INTEL hat (und tut es immer noch) uns immer mit Hochpreisen gestraft. AMD hatte zu Thunderbird Zeiten ein kurzes Hoch. INTEL war allerdings immer DER Platzhirsch. Ganz schlecht lief es mal mit dem Pentium 4. Die waren irgendwann so veraltet und verbrauchten immens viel Strom das es weh tat (mir nicht hatte AMD 🙂

Zur Zeit hat definitiv AMD einen Mega Vorsprung. Die neuste Ryzen 3xxx Generation liegt bei 7nm Strukturgröße (stromsparend) und INTEL schafft das nicht, muß wieder auf alte größere Struktutgrößen zurückgreifen.

Ich nehme gerne möglichst hochgetaktete Varianten mit möglichst vielen Kernen, achte aber auch auf den Stromverbrauch (Strukturgröße). Eigentlich sollte man davon ausgehen, das eben die neuste 3xxx Generation der Ryzen alle auf 7nm basieren, ist aber nicht immer so.

Fangen wir mal oben in der Mittelklasse an.

Ryzen 3700X

7nm, 8 Kerne, 3600MHz (4400MHz Boost), Stromverbrauch maximal 65 Watt. Alles ziemlich top bis auf die etwas geminderte Taktrate. Leider kostet das Teil satte 330 € – einfach zu viel für meine Vorstellungen.

Ryzen 3600X

7nm, 6 Kerne, 3800MHz (4400MHz Boost), Stromverbrauch maximal 95 Watt. Preis 225 Euro was gerade noch erträglich wäre, aber der Stromverbrauch geht gar nicht. Warum verbraucht eine CPU mit zwei Kernen weniger und leicht erhöhtem Takt so viel mehr an Strom wie ein Ryzen 3700X ?

Ryzen 3600

7nm, 6 Kerne, 3600MHz (4200MHz Boost), Stromverbrauch maximal 65 Watt. Preis 190 Euro, erträglich, Leistung leich weniger wie der Ryzen 3600X, dafür passt der Stromverbrauch.

Ryzen 3200G

12nm, 4 Kerne, 3600MHz (Boost 4000MHz), Stromverbrauch maximal 65 Watt. Preis unter 100 Euro. Dank alter großer Strukturgrößen der gleiche Stromverbrauch wie z.B. der Ryzen 3600 der zwei Kerne mehr hat.

Irgendwie klafft eine große Lücke zwischen Ryzen 3200G (der auch noch eine integrierte Grafik hat die ich nicht brauche) und dem Ryzen 3600. Dort treibt sich die alte 2xxx Generation herum, die eigentlich sehr interessant erscheint aber auch viel mehr Strom zieht.

Bedeutet für mich noch einige Wochen/Monate warten bis lückenfüllende 3xxx er Ryzen kommen oder die oben genannten Modelle preislich fallen.

Wasserkühlung

Ich habe seit 09/2011 eine Corsair H60 Wasserkühlung (nur CPU) im Einsatz. Keinerlei Probleme/Geräusche seit über 8 Jahren !!

Ich meine schon mal gemessen zu haben und das es von den Abmessungen her geht.

8.5.2020 Nachtrag

Und als ob AMD mein Flehen erhört hätte kommt demnächst ein Ryzen 3300X (nein, den gibt es schon). Ein 4-Kerner für 130 Euro, genau meine Rede. Und der soll ordentlich abgehen mit 3,8GHz und Boost 4,3GHz.

AMD hat auch den alten Ryzen 1600 leicht aufgefrischt. Den gibt es für um die 100 €, ein 6 Kerner mit Hyperthreading also 12 Tasks. Er läuft zwar nur mit 3,2GHz ist aber ein tolles Angebot. Die neue Version hat 12nm anstatt 14nm und ein „AF“ in der Typenbezeichnung.

Leider kommt der neue B550 Chipsatz (PCIe Gen 4) erst Mitte Juni. Dieser unterstützt dann die kommende Generation der 4xxx Serie (kommt im Herbst) und PCie Gen4. Man könnte aktuell zwar zum X570 Chipsatz greifen, der ist aber teuer.

Dann warte ich eben noch ein bisschen…

Mist, im Herbst kommt schon wieder die nächste 4xxx Generation, sollte man noch warten ? Aber ich will endlich eine (oder Zwei) M.2 NVMe SSD(s) !!!

Ist aber doch eigentlich kein Problem. Mit einem B550 Mainboard ist man doch in die nächste 4xxx CPU Generation auf der sicheren Seite. Und so eine Generation muß sich Preislich auch mal erst einspielen.

Also könnte ich mir einen 3300X zulegen um Diesen (wenn überhaupt nötig) später tatsächlich mal OHNE Neu-Mainboard  Upgraden zu können.

Lustig dieses YouTube, da meint einer JETZT keinen Rechner bauen weil :

  • Netzteile knapp werden
  • eine neue CPU-Generation anrollt
  • neue GPU-Generation anrollt
  • irgendwas mit BIOS Speicher-Stabilitäten

Ich Game seit langen Jahren nicht mehr brauche nur noch die bis 150€ Klasse an Grafikkarten. Ein bisserl CUDA Power für Blender oder vielleicht erlebe ich es noch das XVid oder Lame Codecs mal CUDA verwenden bzw. erstmal Multicore richtig auslasten.

Die aktuellen CPU’s sind extrem viel stromsparender (trotz mehr Kernen) als alte Generationen, deswegen betreibe ich das aktuelle Netzteil weiter.

Wie oben gesagt CPU 3300X (evtl. auch einen 3600) dann evtl. upgraden.

BIOS-Speicher Instabilitäten gab es wohl während der ersten beiden Ryzen Generationen aktuell aber nicht mehr wirklich.

Ryzen 4xxx (nur Chipsatz X570 und B550)

Auch interessant wie AMD erklärt warum keine kommenden 4xxx Prozessoren auf aktuelle Boards können. Es liegt nicht an der Hardware, Sockel AM4 ist voll kompatibel. Es läge wohl an der geringen BIOS Speicherkapazität billiger Boards. Dort würden dann nicht mehr alle AMD-CPU Versions-Spezifikationen rein passen.

Klingt ja echt mal total vorgeschoben. Warum kreieren die Mainboardhersteller dann nicht einfach BIOS Versionen für User die ältere CPU’s nicht mehr einsetzen würden. Durch das Weglassen alter CPU-Specs spart man Speicherpatz der dann für neuen 4xxx CPU Typen verwendet werden kann. Wo ist das Problem. Da werden sich echt viele AMD User ziemlich ärgern schon wieder neue Boards kaufen zu müssen.

19.5.2020

Und genau heute kommt die Meldung, das AMD ein Einsehen hat und B450 und X470 Mainboard auch unterstützen wird. Es wird wohl “Beta-BIOS” Versionen geben, die durch Weglassen älterer CPU’s Speicherplatz für Neueres gewinnen.

Bin ich froh n.n. auf Ryzen umgestiegen zu sein…bin ich froh bald auf Ryzen umzusteigen 🙂

 

 

 

 

 

 

YaVDR und YouTube (wieder mal)

Von einem auf den anderen Tag funktioniert plötzlich das YouTube AddOn in KODI nicht mehr. Das war immer ganz OK weil mit der Fernbedienung handhabbar. Plötzlich kam eine Meldung oben rechts und Video’s laufen nicht mehr.

Kurz darauf probiere ich gezwungenermaßen das YouTube AddOn im TV-Frontend selber, welches bisher zwar lief aber (wie so oft) keinen Ton hatte. Plötzlich ist alles OK, Ton da und Handling mit der Maus wie im Webbrowser. Nebenher weitere TAB’s öffnen geht auch. Das liegengelassene TAB (oder Fenster) wird automatisch stumm geschaltet, schön.

So hat man nun keine letztens eingegebenen Suchbegriffe mehr sondern ALLE Themen die man zuletzt gesucht hat in wilder Mischung. Geht aber echt gut. Bevor ich YouTube starte, muß ich immer (wie unter KODI auch) die TV Lautstärke auf 50% anheben, damit bei YouTube ein brauchbarer Pegel ansteht.

Eine Anwendung failt, eine Andere funktioniert plötzlich. Muß man nicht verstehen, aber wenns funktioniert …

 

NAMM 2020

AKAI MPC One

Tja was soll man dazu sagen, schöne Überraschung. Kompakter, viel mehr ECHTE Taster, etwas günstiger als die stagnierende MPC LIVE.

Alles erstmal klasse aber…

Ich weiß aus jahrelanger Erfahrung, das Music Gear nicht wirklich (gar nicht) den Marktwirtschaftlichen Regeln folgt. Der Preis der MPC Live ist seit Ihrem erscheinen quasi unverändert geblieben, so um die 1000 €. Eigentlich hatte Sie spürbarer im Preis fallen können, dann wären inzwischen so etwa 850 € erreicht. Nicht so weit von den 750€ der MPC One entfernt. Aber AKAI ist echt eine der Firmen (HALLO Roland) die nicht am Preis drehen. Ich sage nur MPC Studio, die kostet immer noch so viel wie damals als die Live aufkam.

Toll finde ich die transparent illuminierten “echten” Taster und das es viel mehr geworden sind. Die Radiergummies der Live haben einen Microklick gehen schwer und machen einen langlebigen Eindruck aber Plastik Taster finde ich besser. Das ist auch etwas das mir bei der Roland TR-8/TR8-S nicht gefällt.

Nächster Nachteil die MPC One hat keinen Akku und auch keine SATA Aufrüstmöglichkeit und viel weniger internen Speicher (4GB vs 16GB der Live). Da kommt bei mir die Frage auf wo mann denn die per Software-Download gelieferten 10GB an Samples unterbringen soll. OK, ja das Ding hat einen SD-Karten Slot. Hoffentlich unterstützt der auch die neusten Standards. Außerdem kein Bluetooth und kein WLAN und etwas kleinere PAD’s.

Zudem hat die One nur 1x USB 2.0 wohingegen die Live 2x USB 3.0 hat.

Allerdings hat Sie einen LAN-Anschluß und mehrere CV-Ausgänge.

ROLAND

Wo bleibt eine neue Midrange Workstation ? Spätestens JETZT hätte ich das erwartet, der FA ist schon sooo alt.

Jupiter Xm ist (mal wieder) viel zu teuer (1500 €). Beim Jupiter X wird es genauso sein (ca. 3500 €). Trotz digitaler Tonerzeugung (FPGA) alles so teuer als wenn es echte diskrete analoge Schaltungen wären. Beide bilden nicht nur Analog nach sondern können auch Samples verarbeiten.

Jahrelang habe ich darauf gehofft, das der JD-Xi mal so 330 bis 360 € kostet, nix. Trotz seines hohen Alters immer noch deutlich über 400 €.

UDO Super 6 (VA)

Hier auch wieder der Fall, ALLES digital und dennoch teuer wie echte Analogtechnik. Virtuelle Technik mit Virtuellen Preisen.

ASM Hydrasynth (VA)

Extrem vielseitiges Teil wünschenswerter Preis 1k € wird aber bestimmt auch Richtung 1,5k € gehen. Keine Samples.

Behringer

Warum ich keine Behringer Teile kaufe ? Es kommen ständig neue sehr ähnliche analoge Synth raus. Man weiß gar nicht mehr Welchen man nehmen sollte, nimmt man Mehrere würde man arm. Aber für mich das Grausigste, keine Patch-Speicher. Z.B. der Neutron ist extrem komplex, hat eine Mega Patch-Matrix. Man müsste Fotos machen um sich einen Patch halbwegs wieder “abrufbar” zu machen. Viel zu viel Aufwand.

RD-909

Wo bleibt eigentlich die 909 ? Wurde vor einer kleinen Ewigkeit gezeigt, es kommt nix. Wöchentlich kommen aber neue 300 € analog Synth raus. Macht mal hinne !

TD-3

Direkt ausverkauft, dann (jetzt) monatelang Flaute, genialer Schachzug. Alle Welt heiß machen und dann nix absetzen weil es nix gibt.

RD-8

Hier das selbe wie bei der TD-3, direkt vergriffen, wochen/monatelange Warterei.