Archiv der Kategorie: Allgemein

yaVDR Ansible (0.7) Sockenschuss !!

Für solch einen Irrsinn reicht meine Lebenszeit langsam nicht mehr aus.

Was für ein Mist haben die mit yaVDR-Ansible begonnen !!

Warum sind die nicht bei CD/DVD/USB-Bootmedien geblieben auf denen ALLES drauf ist, UBUNTU + yaVDR.

NEIN, der geneigte USER muß zuerst UBUNTU-Server installieren, danach diese dämliche online Installation (bleibt einfach mal hängen) ausführen. Habe ich gestern alles gemacht als es während der yaVDR Installation nicht mehr weiterging.

Ein Internetianer empfahl Reset/Neustart was ich auch machte. Danach schien alles durchzulaufen. Aber wer weiß was man durch den Reset GeKickt hat.

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Linux MINT Endlos-Drama mit Update 21.2 Viktoria endlich beendet

Ich mag MINT echt, aber neulich hat mir MATE-Tweak irgendwas zerschossen weil ich es wagte die Farbe des aktiven Fensters zu justieren.

Ich möchte ja gerne MINT reparieren lassen, dafür gibt es aber scheinbar KEINE Funktion. Verdammt, es sollte doch ein Programm/Befehl geben, der mal alle Abhängigkeiten prüft und falls was fehlt/defekt ist das dann repariert/nachinstalliert.

Aktuell passiert folgendes :

Starte ich Synaptic und suche nach mint-meta-mate ist dieses nicht installiert. Da das Paket zur Standard-Installation gehört (wie es selber sage) markiere ich es zur Installation. Klicke ich auf “Anwenden” kommt eine Meldung ich solle erst Probleme mit defekten Paketen beheben.

Klicke ich auf “Befehle/Defekte Pakete reparieren” kommt eine Meldung :

E: Fehler: Unterbrechungen durch pkgProblemResolver::Resolve hervorgerufen; dies könnte durch zurückgehaltene Pakete verursacht worden sein.
E: Auflösen der Abhängigkeiten ist fehlgeschlagen

Tja und das sagt einem Normal-Mensch jetzt genau WAS ?!

Irgendwo finde ich diesen Befehl :

sudo apt-get -f install

Die folgenden Pakete wurden automatisch installiert und werden nicht mehr benötigt:
gir1.2-nemo-3.0 linux-headers-5.15.0-71 mate-applets mate-applets-common
mate-sensors-applet mate-sensors-applet-common mint-backgrounds-vera
mint-cursor-themes mintmenu

Leider weiß ich, das dadurch mein Linux zerstört würde (es läuft noch, aber mein Maus-Theme ist dann weg und in der Taskleiste ist dann die Applett-Liste nicht mehr vollständig und der Mint-Menü-Button ist weg. Also nix gut.

So, habe es gewagt : sudo apt-get autoremove

Ich wette das wenn ich mich nun aus/ein-logge oder das System neu Starte vieles nicht mehr so wie es jetzt ist.

Ich mache noch ein :

sudo dpkg –configure -a

Nix passiert, keine Ausgaben.

Dann noch ein :

sudo apt –fix-missing update

Auflistung… Fertig
gjs/jammy-updates 1.72.4-0ubuntu0.22.04.1 amd64 [aktualisierbar von: 1.72.2-0ubuntu2]
libgjs0g/jammy-updates 1.72.4-0ubuntu0.22.04.1 amd64 [aktualisierbar von: 1.72.2-0ubuntu2]
libnvidia-ml-dev/jammy 11.5.50~11.5.1-1ubuntu1 amd64 [aktualisierbar von: 10.1.243-3]

Schön und wie installiert man das nun ?

Jedenfalls starte ich das System neu und wie zu erwarten fehlt wieder das “Startmenü” und die Applett-List ist deutlich leerer.

Dann mache ich wie neulich schon einmal ein Wiederherstellen mit Timeshift. Klappt auch alles tadellos.

Leider muß ich feststellen, das ein persönlicher Ordner, wie z.B. Videos nun leerer ist !! Gar nicht gut … ich hätte erwartet, das Bestehendes auch bleibt. Denn so werden ja auch z.B. wichtige Dinge z.B. im Ordner Dokumente unwiederbringlich gelöscht.

Ich nehme meinen “Home” Ordner nun bei Timeshift raus.

Der nächste Tag als DAU

Prognose : ich werde es NICHT schaffen das MINT Upgrade auf Version 21.2  Victoria aufzuspielen, wetten !!

Immer wieder das Gleiche, unerfüllte Abhängigkeiten, defekte Pakete blabla …

Das eine gibt das andere, aber keine Info sagt wie man den Scheiß bereinigt.

Ich würde ja MINT durchaus neu aufspielen, aber auch hier … eigentlich eine einfache Frage (Neu Installation ohne Datenverlust und Desktop sieht nachher wie vorher aus *träum*) und es gibt keine einfache Antwort darauf.

Was verdammt ist mint-mate-default-settings ?
Und noch einmal …

Was zum Geier ist ubuntu-mate-default-settings ?

Ich glaube das ist das “Programm” Erscheinungsbild.

Aber was schmeckt dem System hier nicht, was kollidiert hier ?

OK, es fällt ja nun auf, das hier zwei Instanzen sind, die gleiche Funktionen zu haben scheinen weil deren Name quasi identisch ist.

ubuntu-mate-default-settings
mint-mate-default-settings

Ist das das Problem, wenn zwei sich streiten ?!

In den Eigenschaften des Programm Erscheinungsbild steht “mate-appearance-properties”. Schön und auf welches der beiden Settings-Derivate weist das nun hin. Welchen ist das “echte” Settings-Programm ?

sudo apt remove mint-mate-default-settings

Mint-Artwork fällt mir zum ersten mal auf
Mint-Artwork Installation führt zur Deinstallation von Ubuntu.mate-default-settings

Auch gut, habe ich nun gemacht, mint-artwork wird installiert, ubuntu-mate-default-settings wurde deinstalliert.

Ich mach mal ‘nen Neustart um mir die katastrophalen Auswirkungen reinzupfeifen …

NEUSTART …

Alles optisch wie immer und da die Applett’s drauf blieben ist auch das Startmenü und die Applett-List vollständig. Hatte ich auch so erwartet.

Ich geh mal einfach in die Aktualisierungsverwaltung und versuche wieder die 21.2 Victoria-Version einzuspielen.

Es erscheint wieder der Button mit dem “mint-meta-mate” bitte installieren Gemecker. Wird es vielleicht dieses mal klappen …

Wow, mint-meta-mate wird tatsächlich einfach so installiert !!!

Ich installiere MINT 21.2 Victoria …

MINT 21.2 Viktoria erfolgreich installiert

NEUSTART …

Erster Login, schön, immerhin ist mein Mauspfeil-Theme das Alte. Leider sind die viele Icons in der Taskleiste einfach ausgetauscht worden. Ist aber erstmal kein Drama.

Aber was ist jetzt los – es gibt ein paar farbige ICON’s am Desktop und rechts unten in der Taskleiste – ja ist denn schon 2023 !!!

Nein im ernst, diese flachen farbleeren Desktop’s gehen einen doch auf den Keks. Was war doch Windows 7 schon, Schatten, ein Hauch von 3D, alles farbig.

CAJA hingegen total farblos und oben mit kindischen Ätz-Icon’s versehen, furchtbar. Jetzt geht es wieder los, das endlose getune des Desktop.

Immerhin sehen die Fenster selber noch gleich aus incl. Buttons

Eben mal das INCON-Theme anpassen … ich öffne Erscheinungsbild

ICON-Thema fehlt (wäre zu viel verlangt einen Download anzubieten)

Und es geht los, das ICON-Thema fehlt, das direkt mal ein Download angeboten wird Fehlanzeige. Und selber das Thema zu finden ist nicht trivial denn …

… in der Anwendungsverwaltung gibt es nur Themen die auf mint-y irgendwas Themen. 

Unter Erscheinungsbild/Anpassen/Symbole gibt es kein Mint-Y-Dark (wurde ja auch so gesagt “nicht installiert”). Mich ärgert schon allein, das man das jetzt aktuelle Icon-Theme nicht erkennen kann. Z.B. um im Notfall wieder darauf zurück zu springen.

OK, nehme ich einfach Mint-Y-Yellow

Damit sieht die Taskleiste wie immer aus und CAJA ist auch ganz nett anzusehen. Weg sind allerdings die 2-3 bunten ICON’s am Desktop/Taskleiste. Interessiert mich nicht wirklich.

Übrigens MINT 21.2 entspricht UBUNTU 22.04 ist ja auch logisch.

Ich mach nochmal ein autoremove :

sudo apt autoremove

Wow – Autoremove endlich mal keine Meldung das Applet’s oder Maus-Themes weg müssen

Klasse endlich nach Monaten mal keine Wichtigen Dinge die weg sollen.

Mein geliebtes MINT ist endlich wieder sauber. Keine defekten Pakete/Abhängigkeiten.

JETZT mache ich mal einen Timeshift-Snapshot !!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WD My Passport 5TB (2,5″ HDD USB 3.x)

09.2022 Speicherplatz knapp – eine neue HDD muß her

Da mir neulich 3,5-Zoll USB 3.x HDD’s einfach zu teuer waren blieben nur noch die 2,5″ Modelle. Ich kaufte dann eine WD My Passport mit 5TB für 99€ im Mediamarkt.

WD My Passport 5TB 2,5-Zoll USB 3.x HDD
Hier nach 4 Monaten meine Meinung

Das Gehäuse ist erstmal aus Metall, fühlt sich total glatt an, wirkt sehr dezent und edel. Ein/Ausschalter gibt es keinen (ist aber üblich bei 2,5″-Modellen). Seltsam finde ich das die (dezent weiße) Power/Aktivitäts-LED an der Rückseite ist, dort sieht Sie Niemand bringt somit nix.

Die WD hängt bei mir per USB-C auf USB 3.x Peitschen-Adapter an einem Mainboard USB-C Port. Zumeist ziehe ich Sie dort nach PC-Ausschalten einfach ab.

Also schon zig mal gesteckt/abgezogen. Habe ich vergessen Sie abzuziehen hat Sie sich manchmal schon schlafen gelegt. Habe aber auch schon oft gesehen das Sie Stunden später noch rotiert. Es ist also kein gleichmäßiges Verhalten erkennbar.

Performance

Klar ist, so war es zumindest vor vielen Jahren, 3,5″ HDD’s sind deutlich schneller wie 2,5″-Modelle. OK, ich habe jetzt lange keine Benchmarks mehr gefahren, aber dieses kleine Teil geht ja mal ab. Ist aber auch Verständlich, da die Datendichte bei gleichem Formfaktor stark zugenommen hat.

150-180 MB/s sind die Regel beim Schreiben. Macht einfach Spaß das Ding und spart auch noch Strom. Was für mich noch ein Kaufgrund war, die SpinUp Zeit. Denn die ist wegen geringerer Massen deutlich kürzer als bei 3,5″ HDD’s.

Unter Linux (MINT) gibt es quasi KEINE Möglichkeiten bei USB-HDD’s die Zeit bis zum Schlafen legen gezielt zu steuern. Nur mit Zusatz-Software wäre es möglich und auch das habe ich getestet, funktionierte aber nicht. Ist aber mit Windows das selbe, jede USB-HDD macht nur das was der Hersteller ihr eingeimpft hat.

Und das beeinträchtigt beim Arbeiten mit externen 3,5″ USB-HDD’s dann mächtig den Arbeitsfluss weil die Dinger alle 3 Minuten einpennen. Macht die WD auch, ist aber in der Hälfte der SpinUp Zeit wieder da, erträglich.

09.2024 Alles TOP

2 Jahre später alles gut.

Neulich bekam ich einen Riesen-Schreck als die HDD plötzlich wiederholende Geräusche machte. Wie sich herausstellte lag es zum Glück an der mangelnden Stromversorgung des seit langem genutzten USB-C Port. Die HDD ist über ein Adapter (USB-C auf USB 3.x) angesteckt. Neustart und Strom Wegnahme des PC halfen nichts. Erst nachdem ich die HDD direkt ohne Adapter in einen anderen USB-Port steckte lief alles wie gewohnt. An den frei gewordenen Adapter steckte ich eine große 3,5″ USB HDD mit eigener Stromversorgung.

Ist doch aber sehr merkwürdig. USB-Geräte melden ihren Strombedarf zur Gegenstelle, die dann den entsprechenden Strom liefern sollte und das ja auch lange tat.

 

 

 

Upgrade Linux MINT 20.3 auf MINT 21 (Vanessa)

Erst einmal : Warum weist einen die Aktualisierungsverwaltung nicht auf ein UPGRADE hin ?!

Ich meine schon einmal von Version 19 auf 20 upgegraded zu haben. Probleme = NULL

Soll ich es wagen, nötig ist es nicht, aber man will ja auch am Ball bleiben. Grundsätzlich ist ein Upgrade ja keine Sache. Aber wenn Jemand berichtet das vor der Installation Meldungen kommen “diese und jene Pakete müssen auf ihre ursprüngliche Version downgegraded werden” wird einem schon mulmig.

18.9.2022

Morgens

Gestern Abend sagte ich “lieber nicht” heute wage ich es.

Ich beschreibe es mal ohne viele Bildchen mit Worten :

Zuerst macht einen die Installation darauf aufmerksam wenn kein Timeshift Snapshot existiert (man muß Einen erstellen)

AVIDemux und LibreOffice müssen bei mir runter. Ich starte die Synaptic-Paketverwaltung, weil man dort ALLES per suche findet. Wähle dort die entsprechenden Pakete aus und wähle “zum vollständigen Entfernen vormerken”. Dadurch werden auch alle Pakete die mit einem Programm zusammenhängen markiert. Dann klicke ich  Anwenden.

Interessant ist, das wenn man danach im Upgrade-Fenster (Aktualisierungsverwaltung) zurückkehrt und “Erneut überprüfen” wählt, wieder andere Pakete gefunden werden die ich erneut mit Synaptic entferne. Es werden aber immer weniger bis nach 3-4 Durchgängen das Upgrade endlich weiter geht mit TEST’s die nun durchgeführt werden.

09:00 Simulation und Herunterladen (4,2GB)

Das Testen geht recht schnell, das Herunterladen (100MBit DSL 🙂 braucht nur 23 Minuten.

09:35 Entpacken und Installation

Nach dem Herunterladen wird alles entpackt was dank Samsung 970 EVO NVMe und Ryzen 5 3600 6-Kerner in nur 3 Minuten geschieht.

Auch die Installation ist in 13 Minuten durch, wow, das war schnell.

Ich muß noch erwähnen das mitten in der Installation mehrere Meldungen kamen, die auf weitere Paket-Probleme hinwiesen. Ich habe dort immer Beheben geklickt wonach es weiter ging. Aber lustig, so etwas zu bringen wenn es kein zurück mehr gibt.

Leider hat das Installationsfenster keinen Button für einen Neustart weswegen ich START/Beenden/Neustart wähle. 2 Sekunden später bin ich beim LOGIN. Hääh, das kann doch kein Neustart gewesen sein … HERUNTERFAHREN und PC neu einschalten.

Erster Start mit MINT 21

Im Bootmenü (Linux/Windows) fällt mir auf das dort nun “Linux MINT 21 Mate” steht, fein.

Als nächstes fällt auf, das MINT schneller startet. Dazu muß ich sagen das ich bei MINT 20 in der Not einen 5 Sekunden Delay in einer Datei hinzufügen musste. Warum, weil der dämliche Displaymanager irgendwie zu schnell gestartet wurde und dadurch sporadisch in den 1024 x 768 Pixel Modus ging. Damals wäre ich fast durchgedreht beim Kampf mit den NVidia Treibern, die im Nachhinein total unschuldig waren.

Problemloser Login, Bildauflösung genau wie zuvor. Und ALLES wie zuvor, ein Traum. Taskleiste, Desktop alle ICON’s da wo Sie sein sollten. Die spezial Symbole (Lautsprecher, Bluetooth ect.) in der Taskbar rechts sind sichtbar größer geworden.

Nach wie vor erkenne ich kein System in der Taskbar. Inzwischen mischen sich schon Programme mit den Spezial-Icons !!

LibreOffice

Ich hätte wetten können LibreOffice wäre mit installiert worden. Dateien-Doppelklick z.B. *.odt starten aber LibreOffice nicht. Aber LibreOffice Start-Center läuft, es lassen sich aber keine Dateien öffnen, eine Fehlermeldung kommt.

Ich installiere LibreOffice per Anwendungsverwaltung neu, alles wieder OK.

Auch mein geliebter Simplescreenrecorder und Truecrypt laufen. Warum auch nicht, die mußten ja nicht gelöscht werden. Ich mußte nur ein Repository des Simplescreenrecorder deaktivieren.

Gefühlte Desktop-Speed

Das täuscht nicht, nach dem öffnen mehrerer gewohnter Anwendungen oder auch nur CAJA-Fenster meine ich das alles schneller geht. Kein Windows 10 Niveau, aber spürbar flotter. Animationen hatte ich schon vor langer Zeit deaktiviert.

Und das ist noch das Einzige was mich an LINUX stört(e), dieser gefühlte LAG zwischen Aktion und Reaktion.

AVIDemux schnell wieder installiert. Dann Rechtsklick “zur Leiste hinzufügen“. Es wird ganz links einsortiert. Vorher war es aber eher rechts. Rechtsklick “Verschieben” mit der Maus verschiebe ich das Icon nach rechts. Plötzlich sind meine gestarteten Programme auf der Taskleiste verschwunden. Ich verschiebe das AVIDemux Icon ein weiteres mal ganz nach rechts wobei die “laufenden Programme” wieder sichtbar werden.

Diese Taskleiste ist ein großer MIST !! Ich habe es schon mal erwähnt. Warum machen die das nicht wie unter Windows XP mit dieser “bis hierher und nicht weiter“. Wenn der Startbereich voll ist erscheint dieser kleine Doppelpfeil. Geht man drauf poppt der Rest auf. Der größte Mist ist dennoch Windows 10, wo beides in einem ist. Dadurch muß man mit der Maus weite Wege machen um eben mal einen Task zu wechseln. Zudem muß man immer gucken, wo war das Programm noch mal. Das kostet Zeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

YAMAHA MODX+ (400€ mehr für WAS?)

Es sind zwar die neuste Gerüchte, aber da muß schon was dran sein.

YAMAHA bring überarbeitete MODX mit einem Plus im Namen (angeblich nicht den MONTAGE). Die Teile heißen dann also MODX6+ usw. Sie sollen in den ersten September Wochen erscheinen. Wie von YAMAHA gewohnt hört man bis zur letzten Minute NICHT’s = größere Freude 🙂

Und der Zeitrahmen ist exakt so wie ich’s von YAMAHA kenne. Das Problem ist (wie damals beim moX/moXF) : sind die überarbeiteten Modelle draußen haben Sie eine Lebenszeit von nur ca. 2 Jahren. Denn dann folgt garantiert die Wachablösung des MONTAGE und ca. 1 Jahr später kommt die neue Mittelklasse.

Hätte man sich den MODX direkt nach Erscheinen geholt wäre es absolut lohnenswert gewesen, denn man arbeitet jahrelang mit dem Teil. Nun 4 Jahre später (MODX erschien im September 2018) bekommt man verbesserte Modelle die aber nur eine kurze Laufzeit haben. Das ist die YAMAHA-Zwickmühle.

Es gibt auch schon Bilder vom Äußeren, welches scheinbar absolut unverändert ist, außer dem neuen Namens-Aufdruck. Hier also schon mal kein Wow.

Kurzer Rückblick :

Damals hatte ich mir kurz nach Erscheinen des moX direkt den moX 6 gekauft. Jahrelang damit gearbeitet als 5 Jahre später (völlig unerwartet) der moXF kam. Und die Teile hatten echt mal ein fettes Upgrade bekommen. Deutlich mehr Insert-Effekte, Original ROM-Speichergröße der MOTIF-Flaggschiffe, also bessere Sample-Qualität. 128fache Polyphonie anstatt 64fache, was manchmal echt eng werden konnte bei Verwendung des 16-Spur Sequenzers.

Tat kurz weh, bin aber einfach beim moX geblieben, so groß ist der Unterschied (was hinten raus kommt) dann auch nicht.

Eben noch einmal einige Kommentare unter dem Leak gelesen und ich war echt erstaunt wie viele Leute die Tastatur der MODX bemängeln. Ich weiß nicht wie oft ich hier schon über die Tastatur gemeckert habe. Zum Vorgänger moX zwar eine fühlbare Veränderung aber wenn überhaupt nur ein minimaler Fortschritt. Trotzdem mag ich die Light-Action Tastatur des moX/MODX durchaus. Die sind schon gut spielbar, nur ist z.B. das Nachvibrieren beim flutschen lassen billig.

Ich hatte vor langer Zeit auch schon mal an YAMAHA geschrieben mit einigen Hauptkritikpunkten :

  • Tastatur (damals mein Hauptgrund den MODX nicht zu kaufen)
  • Display-Auflösung/Farbbrillanz könnte aus heutiger Sicht (ROLAND Fantom-0 Serie) höher/besser sein
  • CPU-Leistung scheint ziemlich schwach zu sein, mit Animation=EIN ruckeln diese Animationen schon extrem
  • kein Fully-Featured SEQUENZER mehr wie im moX (damit komme ich klar, da CUBASE das inzwischen übernimmt – es wäre trotzdem schön Einen zu haben)
  • 44,1kHz Digital-Ausgabe – naja
  • Hüllkurven lassen sich immer nur per Zahlen-Parameter bearbeiten (ja, man sieht die Kurve inzwischen aber Touch wäre cool – siehe ROLAND Fantom-0 Serie)
  • warum haben die Geräte keine Analog-Engine ?
  • Bedienelemente wie Drehregler und Knöpfe wurden drastisch reduziert wegen Touchscreen was die Bedienung deutlich zäher macht

Die Gerüchte sagen nur extrem wenig über Veränderungen.

Bestätigt ist :

Der Speicher wird verdoppelt mit dann 1,75 GB z.B. für Samples. Der MODX schließt also zum MONTAGE auf.

Die Polyphonie der FM-X Engine wird von 64 auf 128 Stimmen verdoppelt, schließt also auch hier zum MONTAGE auf. Das Seamlessly-Switching klappt aber beim MODX+ weiterhin nur bei Patches mit bis zu 4 Elementen.

Ein bisher unbestückter Platinen-Sockel wird mit einem weiteren SWP70 Chip (Standard Wave Processor) bestückt.

Die Seitenteile sind nun “schwarz” oder zumindest in Gehäusefarbe. Lässt das Gerät dezenter erscheinen, vielleicht aber auch langweiliger.

Absolutes Gerücht ist :

Angeblich bekommen die MODX eine AN-X Engine (und der MONTAGE auch per Software-Update). Das wäre ja mal was, endlich eine VA-Engine (deswegen auch eine weiterer SWP70 Chip?). Damit endlich mal irgendwas fast echt klingt. Kleiner Scherz, ich mag YAMAHA’s. Gitarren, Streicher, Brass (natürliche Instrumente) usw. das klingt schon.

Aber VA Synth-Klänge ? Geht man kurz nach dem Anspielen zu einem ROLAND Fantom-0 oder ROLAND-Juno X fällt einem ein E… aus der Hose.

Das hört man auch oft aus YouTube Video’s heraus. Die ROLAND’s haben (gewollt) oft weniger Höhen, klingen dadurch gesetzter und sähmiger. Ich habe neulich am MODX mal versucht den ‘Hiss’ per EQ weg zu bekommen. Klappt nur rudimentär. Am Fantom-0 2x am EQ gedreht, perfekt.

Tastatur, NEEIIIN, die wird YAMAHA garantiert nicht verbessern …

Ach ist das alles aufregend ……. ich bin ja so gespannt

Alles in allem würde ich den MODX+ wahrscheinlich trotzdem nicht kaufen, wegen der nur noch kurzen Lebensspanne von 2 bis maximal 3 Jahren. Und was bringen die Verbesserungen denn ?

  • mehr Speicher (wer’s braucht) macht das Gerät aber klanglich nicht besser/interessanter
  • einen Prozessor mehr (wahrscheinlich wegen Polyphonie), nett macht das Gerät aber klanglich nicht besser/interessanter

Ich hätte direkt zugreifen sollen, denn am MODX gibt es eigentlich nichts zu bemängeln, schon gar nicht für diesen Preis.

Ich zögerte damals allerdings. Aus dem Zögern wurde 1 Jahr, da wäre es noch lohnenswert gewesen. Im 2. Jahr sagt man dann “hmm, schon zu alt = verminderte Laufzeit”. Und nach dem 3. Jahr denkt man “vergiss Ihn, warte auf den Nächsten”.

1.9.2022

Ernüchterung stellt sich ein. Es gibt für keinen MODX User einen Grund auf einen MODX+ umzusteigen. Selbst Luke von YAMAHA tut sich in den Video’s schwer nur den doppelten Speicher, die doppelte FM-X Polyphonie und gummierte Wheel’s zu haben, da ist sonst auch nix.

  • AN-X Engine, träum weiter, Fehlanzeige
  • Fakt : doppelter Speicher 1,75GB für User frei
  • Fakt : ein weiterer SWP70 Chip, wegen FM-X doppelter Polyphonie
  • Fakt : gummierte Wheel’s wie MONTAGE
  • immer noch unklar : Luke von YAMAHA sagt in einem Video SSS nun mit 8 Voices, in einem anderen Video dann wieder nur mit 4 Voices

ICH meine auch, das die MODX+ Gehäuse-Farbe eher schwarz anstatt dunkel Braun (MODX) wäre (wegen der schwarzen Seitenteile), kann hier mich aber täuschen.

Ansonsten wurde absolut nichts verändert. Also als MODX Besitzer könnte ich mich jetzt beruhigt zurücklegen und freuen. Kein Vergleich zu damals als der moXF erschien, der mit all seinen Upgrades zum MOTIF XF aufschloß.

Es ist aber auch irgendwo klar gewesen, das hier nicht mehr viel geht. Der MODX ist schon zu nah am MONTAGE.

Viel wichtiger ist jetzt ein MONTAGE Nachfolger. Denn den MONTAGE gibt es seit 2016, das sind in 2022 schon 6 Jahre. Es kann also nicht mehr lange dauern bis sich hier was tut.

Ich habe beim MODX zu lange gezögert, wäre mit Sicherheit ein klasse Kauf gewesen. Der MODX+ sieht in komplett schwarz irgendwie Erwachsener aus. Schade ist, das man nicht weiß ob die Nachfolge Generation auch AWM2 und FM-X hat. Denn FM ist schon ein fetter Mehrwert. Aber weniger sollte es eigentlich nicht sein, ansonsten ist der MODX+ eine MEGA-Enttäuschung.

MODX+ jetzt noch kaufen, lohnt das noch, ich finde kaum absolut NEIN.

Und trotz das in YT-Videos gesagt wird “Pricing … nearly the same” hat YAMAHA die Frechheit und erhöht die Preise MASSIV …

YAMAHA MODX+ Preisschock

400€ mehr, für quasi keinen Mehrwert, das hat noch kein Hersteller gewagt. Ich finde es auch höchst Interessant wie viele “Oberen” diesen Preisaufschlag verteidigen (gerechtfertigt wegen weltweiter Kriese usw.

Damit wäre der MODX+ im Vergleich zum MODX ein NonoBrainer !!

Und nach den Ansagen Vieler ist das das ENDE der 1000€ Mittelklasse Synthesizer. Offensichtlich kann man’s sich abschminken so etwas je wieder zu haben.

400€ mehr, kein Problem, dafür will ich aber eine bessere Tastatur und mehr physische Bedienelemente. Ich sage nur ROLAND Fantom-0 Serie. Ich vermute YAMAHA will auf die Preise der kommenden Generation einstimmen.

Ich jedenfalls bin extrem enttäuscht vom MODX Upgrade. Ich kann absolut damit leben, das sich im Prinzip nichts ändert (Produktionsprozess), aber dieser Preisaufschlag geht gar nicht. Behaltet den Mist.

An YAMAHA :

Siehe ROLAND Fantom F0 Serie, deutlich teurer aber …

Ich stehe zwar mehr auf YAMAHA Tastaturen, aber die Fantom F0-Serie hat eine bessere Tastatur.

Die ROLAND F0’s haben viel mehr Bedienelemente wie Drehregler/Fader, das ist ein unschätzbarer Vorteil auch in Zeiten von Touch-Displays. Vor allem die korrespondierenden Drehregler direkt unterm Display, perfekt mit wechselnden Funktionen je nach Situation belegt. Und diese Drehregler fühlen sich absolut edel an. Die ROLAND Fader sind klasse, die größeren YAMAHA Fader finde ich wiederum besser (aber zu Wenige).

Wie kannst du YAMAHA die seit einer Ewigkeit vorhandenen Function/SubFunction Buttons unterm Display wegrationalisieren ?!

ROLAND’s F0 Display ist absolut hochauflösend und und hat kräftige Farben, da hat das YAMAHA Display keine Chancen, außer das es etwas größer ist. YAMAHA’s Display könnte insgesamt etwas größer sein. ROLAND’s Display ist sichtbar zu klein und auch noch  Widescreen was nicht gut für die Bedienung ist.

12.9.2022

MUSICSTORE 1. und letzter MODX+ Test

Da sich am Sound nichts verbessert hat nur mal kurz berührt.

Yamaha schafft es immer noch nicht, Plastikteile mal ohne scharfe Kanten zu produzieren. Komisch bei ROLAND geht das schon seit immer. Die neuen schwarzen Seiten-Panels geben dem Gerät ein gewisses Erwachsen-Sein. Leider fühlt man oben und unten einen deutlichen scharfen Grat. Einfach nur schäbig. Eine kleine Änderung an einer Plastik-Gußform, fertig. Aber der Kunde muß ja spüren das er Mittelklasse hat. 1600€ ( hüstel) für einen MODX6+ !! 400€ mehr, Wahnsinn. Wer das bezahlt muß bekloppt sein, wissend das ein MODX6 1200€ kostete und im Quali-Vergleich mit einem ROLAND Fantom 0.

Die neuen gummierten Wheels fühlen sich eher hart  und glatt an, ehrlich da waren die Hartplastik-Teile besser. Die waren geriffelt, man hatte Sie gut unter Kontrolle. Die Gummierten rutschen einem schon mal durch die Finger.

Und dann das Data-Wheel, bei einem pfuschneuen Gerät. Ich dachte nur “was ist das denn”. Ich mag dieses uneingefasste billige Wheel seit moX Zeiten nicht. Aber am moX funktioniert es brauchbar gut. Auch am MODX war es brauchbar. An dem getesteten MODX+ war dieses Data-Wheel eine Katastrophe. 

Überhaupt kein gleichmäßiges Drehgefühl. Mal schwerer, mal leichter. Rastpunkte nur schwer zu treffen. Ein totales Unding für 1600€. Siehe ROLAND Fantom 0 muß ich immer wieder sagen. Ein eingefasstes Data-Wheel mit präzisem Feeling.

Tastatur erwartungsgemäß das Gleiche wie im MODX. Komischerweise spiele ich die YAMAHA Tastaturen lieber als die ROLAND’s weil Sie leichtgängiger sind und so das Spiel mehr gleitet. Dafür vibrieren ROLAND’s Tasten beim flutschen lassen nicht so erbärmlich nach.

Soundmäßig wie immer Sahne, ich bin aber nicht so irre 400€ mehr für’s sound-technisch Gleiche hinzublättern. In Video-Vergleichen fällt mir immer wieder auf, das der MODX zwar im ersten Moment deutlich besser zu klingen scheint. Vergleiche mit dem FANTOM-0 zeigen aber bei quasi jedem Sound das der Fantom-0 deutlich gediegener klingt. Viel weniger Höhen betont, dafür aber prägnanter. Ich sage mal der YAMAHA hat viel mehr Hiss.

Wie gesagt YAMAHA deutlich weiter/heller, ROLAND dagegen viel weniger Höhen und dadurch sind die Sounds definierter.

Warten wir eben auf die in 2 Jahren anstehende MONTAGE Ablöse.

Einige Zeit später im STORE entdecke ich, das die ASSIGN 1 Taste sichtbar schief verbaut ist. Geht gar nicht. Außerdem sieht man schon nach der kurzen Zeit Kratz-Spuren auf den gummierten Wheels. Nicht alles was neu ist ist auch besser dafür aber teurer. Und seit dem ersten MODX-Modell sind diese blauen Ringe um die Encoder total unzentrisch aufgedruckt. Das konnte man natürlich NICHT korrigieren. Und echt schade ist nach wie vor, das die animierte UI immer noch total ruckelt (sehr uncool). 

29.10.2022

Ich schaue mal auf Geizhals.de nach MODX6+ und FANTOM-06

Sieh mal einer an der MODX+ steht gar nicht mehr bei 1600€ sondern bei “nur noch” 1400€, teilweise sogar leicht darunter, fast erträglich. Aber immer dran denken “Auslaufmodell” in spätestens 2 Jahren ist Ende.

MODX+ 6 Preisentwicklung (10-2022)

ROLAND Fantom-06 fällt auch, war schon mal auf 1336€ anstatt der ursprünglichen 1500€. Und das Modell ist noch brandneu. Leider keine FM-Engine.

Preisentwicklung ROLAND Fantom-06 (10-2022)

 

 

MUSICSTORE

Mal wieder im MUSICSTORE gewesen.

Zuerst den ROLAND Boutique JX-08 getestet, wow, fast jeder Patch ist prägnant und so typisch ROLAND sähmig. Leider sind wohl keine SysEx-Importe möglich, so hätte man unendlich viele Patches zur Verfügung.

Von SONICWARE Geräten weit und breit nix zu sehen, sehr schade, würde ich gerne mal probieren.

Kopfhörer scheinen auch auszugehen.

Von den neuen BEHRINGER 99€ Minisynth wie auch von den neuen ROLAND Minisynth (200€) ist nix zu sehen.

So allmählich dürfte YAMAHA mal den MONTAGE/MODX updaten. Beide sind schon eine kleine Ewigkeit am Markt.

Sehr schade auch, das YAMAHA die Reface-Preise derart nach oben gezogen hat, das die Dinger bald auf Einführungs-Preisniveau liegen. Sehr traurig sowas, und das bei dem Produktalter.

Schöne Grüße auch an KORG, wird es jemals eine Electribe 3 geben ?! Die Electribe hat mich seit Anbeginn. Tolles Metallgehäuse, klasse Drehregler. Obwohl die Gummierten der Mono/Minilogue’s noch griffiger sind. Dafür sehen die Electribe Drehregler sehr clean aus, hat was.  Die Electribe 2 ist einfach total edel gearbeitet.

Die erste Serie hatte hinten zu tief versenkte PAD’s, das wurde kurz darauf geändert. Beim Spielen konnte es so passieren das man am Gehäuse anstieß. Die PAD’s selber sind allerdings klasse, haben diesen Micro-Klick.

Nö, klasse Klang, gute Justierbarkeit mit PAN, Cutoff/Resonanz. Und ich liebe es den Decay einzustellen für kurze knackige Sounds.

Leider ist das Programmieren/Sequenzer nicht gerade übersichtlich. Am schlimmsten fand ich beim Sampler-Modell die Sample-Verwaltung, irgendwie gibt es Keine.

Beim nächsten Modell :

  • besseres Display (größer/OLED/Farbe)
  • flächig RGB beleuchtete PAD’s
  • allgemein RGB-LED’s
  • mehr Polyphonie
  • bessere Sample-Verwaltung
  • mehr Buttons für direktere Zugriffe
  • KEIN Kunststoffgehäuse
  • einfach mehr von allem

Und KORG die Preise für MODWAVE, WAVESTATE und OPSIX sind doch echt mal zu hoch. Ja, die Geräte klingen und die Bedienelemente sind klasse. Jedoch sind die Tastaturen die schlechtesten weit und breit. Da fühlt sich gar nichts ok an. Verdammt, dann lieber diese Monologue/Minilogue Tastaturen.

Siehe BEHRINGER z.B. beim DeepMind 6, dessen Tastatur fühlt sich fast Erwachsen an, wie auch das gesamte Gerät aus Metall ist und damit schwerer/wertiger wirkt (Display ist natürlich der Lacher).

 

 

 

 

Linux MINT (20.3) CAJA Hänger

Seit einiger Zeit bemerke ich immer wieder das CAJA hängt.

Diese Hänger basieren auf keinerlei Aktionen meinerseits. Alles läuft, ich gehe kurz weg, CAJA reagiert nicht mehr, steht auf 100% im Taskmanager. Weitere zufällig offene Fenster hängen genauso. Neue Fenster öffnen sich gar nicht erst.

Warum ist ein absolutes Rätsel.

Ich habe neulich mal dieses “Tracker” Programm (tauchte so im Taskmanager auf) deinstalliert. Davor war es aber auch schon so mit den Hängern.

Hält man den Prozess an, kommt ‘die Sanduhr’. Beendet man den Prozess, werden augenblicklich alle CAJA Fenster geschlossen.

Danach kann man wie gewohnt neue Fenster öffnen, die normal reagieren.

Besser eingrenzen läßt es sich nicht, da der Taskmanager keine detaillierten Infos rausrückt, woran CAJA gerade werkelt.

Neulich beobachtet das die HDD-LED meines Rechners permanene Aktivitäten anzeigt, über Stunden. Dann gehe ich zum PC, öffne die Systemüberwachung und sehe das wieder einmal CAJA die CPU ordentlich auslastet. Ich schließe einfach mal ein Fenster mit wenigen Bildern (kaum mehr als ein Dutzend). Absolute Ruhe kehrt ein.

WAS bitte macht CAJA an einem knappen Dutzend Bildern stundenlang rum. Das alleine wäre ja nicht schlimm, aber die CPU-Last sorgt auch für höheren Stromverbrauch und zieht das System runter.

Caja’s Verhalten ist so rätselhaft …

 

 

 

Amiga 500 RGB2HDMI (C0pperDragon)

Was nervt das !!

Eine klasse Sache. Reiß den Denise Chip vom AMIGA Board, hau das Adapter-Board MIT Denise Chip auf den frei gewordenen Denise Sockel. Raspberry Pi ZERO mit RGB2HDMI-Software auf SD-Karte drauf, fertig.

Nur noch ein HDMI Mini (C) auf HDMI Kabel zum Bildschirm aus dem Gehäuse führen.

AMIGA Denisa Adapter für Denisa und Raspberry Pi ZERO

Leider gibt es dieses Adapter-Board quasi nirgends zu kaufen

Auch direkt auf der Github Projektseite wird das Adapter-Board auch nur einfach so genannt. Es hat KEINEN Speziellen Namen, den man Googlen könnte. Ferner werden dort nur Links zu anderen Board-Varianten für Amiga 600 usw. aufgeführt. Wie intelligent etwas tolles vorzustellen und dann die User am langen Arm verhungern zu lassen.

AMIGA Digital Video (Github)

Neulich hatte ich mal einen Direkt-Link nach VESALIA.de wo das Board auch abgebildet war. Leider ohne Preis und in den Warenkorb konnte man es auch nicht tun.

1x finde ich das Board auf eBay mit Lieferung aus Polen, nicht gerade vertrauenerweckend da auch noch in Fremdwährung. Und überhaupt mag ich nicht bei eBay kaufen.

Eine neuere bessere Version

Die gibt es auch nur von dubiosen Quellen aus Finnland bzw. Polen.

AMIGA CPLD Adapter RGBtoHDMI
AMIGA CPLD Adapter RGBtoHDMI (andere Version)
AMIGA 500 CPLD Adapter (und noch eine Variante)

Die unterste Variante weicht etwas ab, hat 4 Pin’s mehr und eine LED. Der Formfaktor scheint allerdings der gleiche.

PiMIGA (V 1.5)

Hmm, warum den ganzen Aufwand treiben, wenn man auch einen Raspberry Pi 4 Model B oder noch besser einen Raspberry Pi 400 nehmen könnte.

Man lädt sich PiMIGA runter, und schreibt das Image einfach auf eine fette SD-Karte, steckt Diese in den Raspberry und startet. Kurz darauf landet man in einer super hochauflösenden Hi-End AMIGA Workbench Umgebung. In der MF-Edition (47,7GB nicht entpackt) schlummern dann endlos viele GAME’s usw.

Das soll wohl extrem flüssig und gut laufen und dank HDMI des Raspberry Pi gestochen scharf.

 

yaVDR Hardware Upgrade – gar nicht so einfach

Aktueller Hardwarestand (20.7.2021)

Was würde ich gerne mal meinen steinalten yaVDR TV-Rechner upgraden. Das wäre früher überhaupt kein Problem gewesen. 50€ Mainboard, 50€ CPU und ein bisserl RAM.

Aktuell habe ich dort ein ASUS M3N78-EM (Sockel AM2+) Mainboard mit einer AMD Athlon 2300 X2 CPU verbaut. Diese CPU ist extra stromsparend, auf der Packung steht 45W. Diese hatte ich extra damals benutzt weil eben sehr genügsam für einen 2 Kerner. Dazu noch eine schäbige GeForce PCIe Karte und natürlich eine TECHNISAT DVB-S2 PCI Karte. Die Systemplatte ist eine 240GB billig SSD von Toshiba.

Alles ist in einem Cube-Gehäuse eingebaut welches für MicroATX Mainboards (24,4cm x 24,4cm) geeignet ist.

Was ist vorhanden weil übrig

Ein wunderbares Mainboard meines Arbeitsrechners wäre gerade verfügbar. Ein BIOSTAR TA970 (Sockel AM3+) incl. der recht sparsamen 4 Kern CPU AMD Athlon FX-4300. Die CPU verbraucht zwar bis zu 95W, liefe aber ja quasi nie wirklich unter Vollast im TV-PC. Dazu natürlich noch ein 8GB DDR3 RAM Kit.

Das (die) Problem(e)

Das übrige BIOSTAR TA970 ist ein fullsize ATX Mainboard und passt nicht in das MicroATX-Gehäuse.

Also muß ich entweder ein ATX-Gehäuse (möglichst liegend) besorgen oder aber das alte Gehäuse mit neuer Hardware bestücken.

Ein neues kompaktes ATX Gehäuse finden

Das wäre auf jeden Fall die günstigste und Wirtschaftlichste Lösung.

Ein ATX-Gehäuse zu finden welches kompakt UND kaufbar ist scheint fast unmöglich. Ich habe auch kein Problem damit ein Tower-Gehäuse auf die Seite zu legen und mit Gummi-Füßen zu bekleben. Es muß aber optisch und von der Luftversorgung her passen.

Ich finde zwar Gehäuse die mir echt geschmeckt hätten, leider gibt es die schon lange nicht mehr.

Altes Gehäuse mit neuer Hardware

Das ist dann schon deutlich teurer und finde mal ein halbwegs modernes Mainboard mit einem PCI-Slot für die unbedingt benötigte DVB-S2 Karte. Ja, es gibt PCIe>>PCI Adapter. Einige Varianten benötigen dafür Low-Profile PCI-Karten was meine TECHNISAT zum Glück ist.

Also entweder ein MicroATX Mainboard mit einem PCI-Slot oder noch eine Stufe modernere Boards nur mit PCIe und einem Adapter von PCIe auf PCI.

Und tatsächlich finde ich 3 moderne Mainboards mit AMD A520 Chipsatz (die kleine Schwester des kleinen Bruder B550 des großen Bruders X570) die EINEN PCI-Slot haben. Alle 3 kosten so um die 70€, geht so gerade noch.

MicroATX AM4+ Mainboards mit einem PCI-Slot

Ich bin seit den Anfangstagen AMD Fan und scheue INTEL wie das Weihwasser (Hochpreispolitik) aber trotzdem mal sehen was INTEL Mainboard so bieten.

INTEL Sockel 1151 Mainboards mit einem PCI-Slot

Es gibt einige mehr und die sind bis zu 10€ günstiger, weil Sockel 1151. Nehme ich den Sockel 1200 gibt es die Mainboards nur noch mit DDR4 RAM und die kosten dann sogar etwas mehr wie die AMD A520 Teile.

Warum Sockel 1200, weil es dafür eine gute günstige CPU’s gibt (Core i3-10100F ca. 82€).

Ach du armes AMD

Bei Mindfactory oder ALTERNATE bekommt man gar keine ATHLON CPU’s mehr. Und der günstigste Ryzen ist dann ein AMD Ryzen 3 1200 (4 Kerne leider nur 4 Threads getaktet mit 3,1 bis 3,4 GHz) für 72€. Die CPU wird aber vom INTEL Core i3-10100F für nur 10€ mehr abgezockt.

INTEL Core i3-10100F vs Ryzen 3 1200

Beide CPU’s haben 4 Kerne, INTEL hat jedoch 8 Threads und eine höhere Taktung. Leider braucht man für eine i3-10100F CPU wiederum den Sockel 1200 und diese Mainboards haben KEIN PCI-Slot mehr. Beim AMD A520 Chipsatz gibt es vereinzelt Mainboard’s mit einem PCI-Slot, bei INTEL nur mit dem älteren 1151-Sockel.

Nächster Gedanke bei beiden Systemen braucht man wieder DDR4 RAM, DDR3 hätte ich über.

Mal kurz überschlagen :

  • Mainboard 60-70€
  • CPU 72-82€
  • DDR4 8GB 40€

Summe 172€ bis maximal 192€

Durchaus vertretbar… aber man verzweifelt nach einiger Recherche an der schieren Vielfalt der Möglichkeiten.

Erstmal testweise umbauen

Soll ich ein altes HTPC Silverstone Monstergehäuse vom Speicher holen, nö, erst mal das BIOSTAR TA970 mit der FX-4300 CPU naked testen.

Also “eben mal” alles lose aufgebaut und alle Kabel umgesteckt, was für eine Arbeit. Ich hatte mich vorher informiert und es sollte kein Problem sein die OS-SSD einfach umzuklemmen.

Und tatsächlich startet der Rechner ohne größere Probleme bis auf das Netzwerk, damit hätte ich als allerletztes gerechnet.

Die Link-LED’s am Mainboard geht soweit an aber mit ifconfig wird nicht mal eine ethx angezeigt, mit ifconfig -a dann aber schon. Nur heißt das Teil nicht mehr eth0 sondern eth1.

Eine Stunde kämpfe ich mit der /etc/network/interfaces Datei herum, ohne Erfolg. Dort habe ich die IP-Adresse mal statisch angegeben, Sie wird nicht übernommen. Dann kurz vorm Aufgeben nochmal die IP-Adresse als dhcp angegeben und plötzlich hat das Mistding eine DHCP-Adresse. Warum nicht gleich !!!???

Stromverbrauch vorher/nacher

Vorher (45W CPU Athlon 2300 X2)

  • nur TV ca. 84W
  • YouTube AddOn mit 3 gleichzeitig laufenden Filmen deutlich über 100W teilweise 114W

Nachher (95W CPU Athlon FX-4300)

  • nur TV ca. 74W
  • YouTube AddOn mit 3 Filmen ca. 85W

Also die stärkere CPU mit 4 Kernen scheint weniger Mühe mit allem zu haben und verbraucht tatsächlich weniger zumindest aber nicht mehr, erstaunlich.

Beschleunigungs Effekt

Oh ja, merkt man deutlichst.

Beim TV gucken naturgemäß eher nicht, obwohl hier beim Werbung raus schneiden nochmals  eine Beschleunigung zu erwarten ist. Der größte Sprung war aber der von einer HDD zur SSD.

Mega viel schneller geht es beim YouTube AddOn zur Sache. Und das ist auch der Hauptgrund für ein Upgrade. Ich kann zwar nur einen Film gleichzeitig sehen, aber öffne oft vorausschauend schon mal mehrere, die bis zum anschauen pausieren.

Und dieses Öffnen in neuen TAB’s vom Chromium Browser brauchten immer eine kleine Weile. Nicht unerträglich lange aber eben gemütlich.

Außerdem hatte ich bei einem laufenden Film oft kurze Tonaussetzer wenn ich einen weiteren Film in einem TAB nebenher öffnete.

Mit dem neuen System habe ich blitzschnell 5 Filme gleichzeitig laufen lassen ohne jegliche Tonaussetzer. Klang krass 5 Tonquellen quasseln lupenrein durcheinander.

Auch der Firefox Browser zum Surfen arbeitet viel flüssiger.

Also der Gewinn ist schon überdeutlich ohne den Nachteil eines stark erhöhten Stromverbrauch.

Das Silverstone Gehäuse von damals ist schon ein Brocken, aber auch edel weil die Front aus Voll-Aluminium ist. Es dürfte auch noch ins Rack passen…

…am Speicher “Scheibenkleister ist das ein Brocken” und auch noch voller alter Hardware und satte 40cm tief. Nein, das lass ich lieber.

Einen Tag weiter fröhlich nach neuer Hardware gesurft

Echt mal merkwürdig, bei ALTERNATE finde ich mehrere Sockel 1200 Mainboards aber da steht “Artikel kann derzeit nicht gekauft werden” !! Ähm ein WARUM wäre mir ja mal lieber.

Denn die Dinger fangen bei knapp unter 60€ an und wären echt mal interessant. Und egal wo man sucht, keiner hat Sie, alle sagen “gibt es nicht mehr”. Ich dachte Sockel 1200 wäre noch relativ NEU.

Beim sufen nach einem PCIe >> PCI Adapter komme ich auf die (sehr dumme ??) Idee doch mal meine Technisat (LowProfile) Karte im yaVDR PC zu testen ob die noch läuft. Denn da war mal was das ich auf eine noch ältere Technisat Fullsize-Karte ausweichen mußte. Ich meine die LowProfile Karte wäre defekt gewesen.

Und mir war bewußt, das man DVB-Karten nicht mal eben ohne Anlauf-Probleme zum rennen bekommt.

Jedenfalls läuft die jüngere Low-Profile Technisat nicht mehr. Direkt wieder zurückgetauscht und nun begann ein unvorstellbares Drama.

Und hier kommt wieder etwas das ich beim yaVDR absolut nicht verstehen kann.

yaVDR und die DVB-Karte

Seit ich mich mit yaVDR beschäftige gibt es immer wieder diesen Kampf um das Erkennen/Einbinden einer DVB-Karte.

Ey ihr Programmier-Nerd’s wäre es echt zu viel verlangt dem yaVDR eine Funktion zu geben um die verdammte DVB-Karte anzulernen !!

Das gibt’s doch nicht jedes mal dieses “No Signal”  und man weiß nicht weiter. Das ist das wichtigste überhaupt an einem TV-OS.

Was habe ich bis jetzt gemacht :

  • TV-Frontend Einstellungen/DVB/ die DVB Device-Nummer verändert
  • per Terminal (lspci) geprüft ob DVB-Karte erkannt wurde=JA
  • vdr gestoppt, channels.conf Backup nach /var/liv/vdr kopiert vdr gestartet (Blödsinn hilft nur wenn man noch keine Kanäle hatte)
  • Rechner runtergefahren und Minutenlang Strom abgeklemmt

Nach ca. 3h erfolglosem rumhacken stehe ich kurz davor mal einen CMOS-Clear durchzuführen, damit das Mainboard die PCI Karten vergisst. Denn die beiden Technisat Karten könnten irgendwie als EINE betrachtet worden sein.

Eins fällt mir noch ein. Rechner ausschalten, die DVB-Karte ausbauen, Rechner laufen lassen/ausschalten, Karte wieder rein.

Komisch ohne DVB-Karte kommt keine yaVDR Meldung von wegen “no primary Device found” sondern schön “No Signal”. Allerdings ohne Kanal-Info Einblendungen beim Kanal-Switchen.

Rechner wieder ausgeschaltet, DVB-Karte wieder rein, läuft !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Es ist jedes mal das selbe, irgendwann gehts plötzlich.

SO, nun weiß ich endlich das ich KEIN PCIe >> PCI Adapter brauche weil ich KEINE (funktionierende) LowProfile DVB-Karte mehr habe.

Also müsste es bei neuer Hardware dann folgendes sein :

  • Mainboard mit PCIx1 der ordentlich Abstand zum PCIx16 der GraKa hat oder gar darüber sitzt
  • starke aber doch sparsame (65W) CPU 4 Kerne
  • DDR4 RAM 8 oder 16GB
  • DVB-S2 PCie Karte

Dann finde mal eine kaufbare yaVDR DVB-S2 Karte. Mit Doppeltuner kosten die locker 72€. Und Niemand sagt einem wirklich verlässlich ob Die dann auch mit yaVDR kann.

1.8.2021 Gehäuse bestellt

Alles abgeblasen !!

Heute nochmal nach einem billig PC-Gehäuse gesurft und relativ schnell das KoLink KLA-002 für um die 30€ gefunden. Ja, es hat auch diese Seitenklappen Blech-Wulste, zumindest hat die rechte Seitenklappe keine Lüftungslöcher, weil auf die Seite will ich das Towergehäuse legen. Dort werde ich Gummifüße ankleben.

KoLink KLA-002 Gehäuse Front

Die Front gefällt mir weil sehr Clean und GeBrusht. Man muß sich das Gehäuse nun liegend auf der rechten Seite vorstellen. Dann dürfte es noch sehr homogen aussehen, da keine richtungsgebundenen Stilelemente vorhanden sind. Klasse finde ich auch die durchgängigen Luftschlitze.

Richtig ausschlaggebend waren aber die Gehäuse-Abmessungen von 41cm (Höhe), 17cm (Breite) und 35cm (Tiefe).

Super sind die nur 17cm Breite was bei mir liegend dann die Höhe wäre. Die dürfte bei mir bis 25cm sein, ist also weit darunter, regelrecht slim.

Die Höhe ist bei mir liegend dann die Breite, auch super kompakt und die Tiefe von 35cm ist sogar 4cm weniger wie das alte Gehäuse.

KoLink KLA-002 Gehäuse Panel

Als nächstes gefiel mir die Panel-Position, unauffällig bei mir dann liegend auf der rechten Seite. Ein/Aus-Taster liegt dann gut erreichbar Oben, 2x USB 2.0 Einer für den Mini-Bluetooth-Dongle der Funktastatur, der Andere  für meine Maus.

Genial 1x USB 3.0 wenn man mal eben per USB-Stick einen HD-Film temporär gucken will.

KoLink KLA-002 Gehäuse Innen und Rückseite

Das Innenleben wirkt auf den ersten Blick ernüchternd leer, birgt aber kaum zu sehen noch einige SSD/HDD Halterungen. Ich mag auch den klassischen Aufbau Mainboard/Netzteil ohne Spielereien.

Tja, die Bestellaktion zuerst mal bei AMAZON, es blieben 3 Anbieter übrig. Der Eine wollte 18€ Versand, der nächste 8€ … passt mir nicht und wenn waren die Lieferzeiten nicht OK.

Ich suche mit Geizhals und Idealo, finde ein/zwei Angebote OK, aber eins käme aus der Schweiz, das andere ist ein Knüngel-Laden. Dann sehe ich VÖLKNER, 32€ + 5€ Versand, ja EINEN Euro teurer als der Knüngel-Laden aber VÖLKNER kann man vertrauen UND 1-2 Tage Lieferzeit. Und ich kann bei VÖLKNER sogar mit meinem AMAZON-Konto bezahlen, gekauft

Wie geht’s weiter

Wenn das Gehäuse da ist, reiße ich Netzteil, SSD, TECHNISAT DVB-S2 Karte, Grafikkarte, DVD-Laufwerk und den CPU-Lüfter aus dem alten Gehäuse.

Dann baue ich mein altes Arbeitsrechner Mainboard BIOSTAR TA970  samt 8GB RAM und seiner FX 4300 4-Kern CPU in das neue Gehäuse. Dann den ganzen Rest des oben Ausgebauten.

 

MP4 Video mit Vergleichsvideo reparieren

Neulich war ein Video von Zweien korrupt und in keinem Player abspielbar. Und ja, auch der VLC wollte es nicht mehr konvertieren.

Nach einer Weile fand ich auf YouTube diesen genialen Tip. Voraussetzung ist, man hat mindestens ein Vergleichsvideo das mit der exakt selben Kamera/Einstellungen aufgenommen wurde.

Schritt 1  – Download zweier Tools

https://www.videohelp.com/software/recover-mp4-to-h264

https://ffmpeg.zeranoe.com/builds/win64/shared/ffmpeg-3.4.1-win64-shared.zip

Nach dem Download beide entpacken.

Schritt 2 – Alles in einen Ordner schieben

ALLE Files aus der recover-mp4-to-h264 ZIP in den BIN Ordner der entpackten ffmpeg-3.4.1-win64-shared.zip kopieren.

Auch die beiden Video’s in den BIN Ordner kopieren. Das gute Video nenne ich good.mp4 und das Schlechte bad.mp4

Schritt 3 – Reparieren

Dann eine Konsole als Admin öffnen. Windows Start Menü dann CMD eintippen und mit Rechtsklick “Als Administrator ausführen” wählen. In der Konsole dann zum BIN Ordner wechseln.

Dann folgenden Befehl eingeben :

recover_mp4.exe good.mp4 –analyze

Danach steht am Ende :

Now run the following Commands……

recover_mp4.exe bad.mp4 result.h264 result.aac –ext

ffmpeg.exe -r 30.801 -i result.h264 -i result.aac -bsf:a aac_adtstoasc -c:v copy -c:a copy result.mp4

BEIDE Befehle sollte man sich ein eine Textdatei speichern, da der Erste den Zweiten durch seine Ausgaben weg scrollt.

Der erste Befehl repariert die mp4 und erstellt eine Video und eine Audio Datei (result.h264 und result.aac) die nun nur noch gemuxt werden müssen, was der zweite Befehl erledigt.

Das reparierte Video heißt dann result.mp4

Und es hat bei mir wunderbar funktioniert 🙂