Windows 10 – Ich könnte würgen so häßlich

Das Jahr 2018

Steril, kalt, farblos, flach, lahmarschige Reaktionen.

Grafikkarten mit Millionen Farben die 2D/3D im vorbeigehen machen, trotzdem sieht Windows 10 soooo trostlos aus das es immer wieder weh tut.

Aber selbst wenn der offensichtlich zu dumme User ein 3D-Theme benutzen wollte, es gibt Keines. Auch Fenster-Farben darf der User nicht verändern außer der Titelleiste.

Am allermeisten geht mir der Datei Explorer auf den Keks, das wichtigste Tool überhaupt. Und leider macht der weder von der Optik noch vom Handling noch von der Performance her Spaß.

Diese lasche Optik, null Farben (wahrscheinlich 2-Bit Farbtiefe für bis zu 4 Grautöne), feinste dünne Linien, wenig Kontrast. All das führt zu einer deutlich verminderten Lesbarkeit und Erkennbarkeit von Bereichen und Bedienelementen. Und der Text ist einfach nicht schwarz und zu dünn. Das tut den Augen nicht gut. Immer wieder schlimm diese kleinen hellgelben Ordner-Icons, an sich schon schlecht zu erkennen und dann noch auf weißem Hintergrund.

Das Handling ist kontraproduktiv. Wofür brauche ich links zusätzlich zu den Bibliotheken, noch Schnellstart und Eigene Dateiordner. Übertrieben gesagt 3x das Gleiche. Das verwirrt nur.  Von der Performance will ich gar nicht erst anfangen.

Nehme ich Windows XP zur Hand, alles gut. Fette Farben, mega Kontrast, alles performt super schnell.

Dann diese Unterschiede in der Schrift. Regeln die für die Schrift auf dem Desktop gelten sind im Datei Explorer nichtig. Die Schriften haben irgendwie keinen Bezug zueinander.

Und dann diese Ordner Icons und Icons im allgemeinen, total öde und flach. Damals war man stolz das Schatten und 3D Design kam, alles wieder weg.

Dann dieses dämliche Startmenü. Kacheln die keiner braucht. Eine dümmlich lange Programm Liste durch die man scrollen muß. Windows XP > START > Programme > Komplette Programmliste = GUT.

Dümmliche Taskleiste. Mal kann man bestimmte Dokumente anpinnen, mal geht’s nicht oder erst nach einer gewissen häufigen Benutzung tauchen Dokumente zum anpinnen auf. Auch krass, installiert man eine Open Office (Libre) Update gehen die mühevoll gepinnten Objekte flöten.

Oder gestern viele dutzend mal Abgemeldet um DPI Änderungen zu übernehmen. Windows war wieder da, Rechtsklick auf eine EXE in der Taskleiste, nix !! Es dauerte ungelogen 30 Sekunden bis das Kontextmenü kam !! Mag an den vielen Abmeldungen liegen, sollte aber so nicht sein.

Habe es schon mal gesagt, Windows XP hat ZWEI Bereiche auf der Taskleiste, Programme zum starten und laufende Programme, schön getrennt. Kostet Platz, verstehe ich, hat den Vorteil laufende Programme sind direkt nebeneinander angeordnet. Bei Windows 7/8/10 muß man immer wieder die Programme kurz ausfindig machen dann die Maus oft weit bewegen um Programme zu wechseln.

Brauchte ich noch nie einen weiteren Benutzer. Eben mal zum testen von Cubase einen weiteren Benutzer eingerichtet und bei Diesem die Auflösung auf 2k runter gedreht. Cubase lädt genau so wenig die Layouts wie beim Hauptbenutzer. Ich gehe wieder zurück zum Hauptbenutzer. Wer jetzt meint das zwei UNTERSCHIEDLICHE Benutzer UNTERSCHIEDLICHE Bildschschirm Auflösungen haben könnten weil Beide ja total eigenständig sind täuscht sich.

Ich als Hauptbenutzer habe plötzlich die niedrige 2k Auflösung, ok ist schnell umgestellt (wenigstens der ZOOM war noch wie vorher) aber sowas ist igitt.

Oder das uralte Windows Problem, urplötzliche Reorganisation der Desktop Objektanordnung. Machste nix gegen.

Skalierungs/Darstellungs Wirrwar

Es war noch nie so schlimm. Ältere Programme werden total inkonsistent dargestellt. Ich weiß unter ‘Kompatibilität’ gibt es da Möglichkeiten die oft helfen. Trotzdem das für jedes ältere Programm einzujustieren kosten viel Zeit. Windows sollte das selber regeln.

Warum habe ich Dussel auch einen 4k Monitor in 28-Zoll Größe gekauft ?! Ich hätte doch wissen müssen, das ich die Skalierungsgröße auf Monster stellen muß damit ich etwas lesen/erkennen kann. Aktuell habe ich den Wert auf 248% stehen. Warum nicht 250% oder mehr? Würde ich gerne machen, aber ab 250% tritt der Effekt von Fehldarstellungen ein. Man will es zuerst ja nicht wahrhaben. Ich habe lange gebraucht bis ich diesen Effekt ab 250% ausgemacht haben.

Ein Träumchen war der neue Schriftgrößen-Slider im 1809 Update, ich war begeistert. Plötzlich konnte man stufenlos den Text vergrößern. Der Datei-Expplorer war dadurch wieder richtig fett lesbar. Nicht falsch verstehen, bei 4k ist der Datei-Explorer immer gestochen scharf, aber mit der Skalierungsgrenze 250% fehlt da für mich ein Quentchen  Größe. Und genau das hat der Schriftgrößen-Slider perfekt gelöst.

Leider mußte ich ein 1803 Backup zurückspielen, da das 1809 Update total verflucht war. Cubase wollte nicht mehr stabil laufen. Permanente Hänger/Abstürze, Tonaussetzer, Ton lief weiter – Programm stand still usw. machten ein Arbeiten unmöglich.

Nachdem ich den Rechner auf 1803 gesetzt hatte läuft Cubase wie Schmitz Katze.

 

 

Schreibe einen Kommentar