Windows 10 (nach 1 Million Updates)

Es läuft, ja, es ist häßlich, JA !!

Was habe ich mich am Anfang noch gefreut, Darstellung kriege ich wie bei XP hin. Nix ist !!

Eine Trillionen mal einen Ausschnitt der Registry “hinzugefügt” um den kleinen Schrift-Abschnitt unter Metrics auf meine Schriftart zu ändern.

Mal ändert Win 10 dann die Schriftart nach einem Neuanmelden aber beim nächsten Reboot ist dann wieder alles beim Alten. Ist nix mit Registry hat das sagen oder wie ?

Am ätzendsten finde ich die Darstellung im Datei-Explorer. Diese flachen hellgelben Ordnerchen auf weißem Untergrund, optisch echt anstrengend. Die Schrift dort ist auch nicht schwarz sondern irgendwie grau. Unter XP mit der entsprechenden Schriftart und Größe alles Pixel-Scharf.

Schlimm auch die Suchfunktion oben rechts. Benutze Sie viel und möchte das auch nicht missen. Aber ich habe mich schon oft gewundert warum ein eben gespeichertes  Bild nicht gefunden wird. Dann ist die Suche durch (grüner Balken) und man löscht eine dieser gefundenen Dateien dauert es teils Sekunden bis Windows das mal darstellt. Sowas muß klick-klack gehen.

Dann die Taskleiste, sooo modern. Unter XP klar unterteilt (wenn man will) in die Bereiche Programme zum starten und laufende Programme. Neu liegt nun ein laufender Task z.B. links in der Taskleiste, ein Anderer rechts. Die Maus muß weite Wege machen um zu wechseln. Vorher lagen die dicht an dicht (klick-klack).

Oder man installiert eine neue Open Office Version und die vorher fest gepinnten Dokumente kann man sich schön wieder zusammen klicken und anpinnen, weil das alte Programmsymbol durch die Neuinstallation tangiert wurde.

Dazu baut sich dann und wann (nach dem Systemstart sowieso) schön gemächlich wieder auf, man hat ja Zeit und es weckt irgendwie Vertrauen.

Dann das Startmenü. Benutze ich nur wenn es nicht anders geht. Bei XP war das recht tauglich. Alle Programme ohne Scrollen erreichbar. Ich hab echt keinen Bock auch im Startmenü noch zu scrollen.

Geil auch die integrierte ZIP-Funktion, da glaubste nicht das das 2018 noch sein kann. Kleine Dateien zu entpacken unter XP (oder wo auch immer) Sekunden, Windows 10 kannste zugucken. Habe mal gelesen der integrierte ZIPPER sei Müll und wäre nicht Mehrkerntauglich.

Farben, ein Dauerthema. Seit Monaten kann ich z.B. keine Benutzerdefinierte Farbe mehr hinzufügen. Klicke ich das Feld an, öffnet sich das passende Fenster, man kann dort nix machen, Fenster schließt sich auch ohne Zutun von selber wieder – ENDE

Überhaupt Farben, ich wüsste nicht das man die Farbe der Schriftart am Desktop oder im Datei-Explorer ändern könnte. Ist ja auch unwichtig SCHRIFT !! Fensterhintergrund läßt sich nicht ändern immer weiß, ich krieg die Krise. Und überhaupt diese flache Darstellung, Leute, die Grafikkarten haben Power im Überfluß. Was war XP und erst recht Windows 7 doch schön. Die Icons hatten Farbverläufe und Tiefe wenn man wollte gab es Schatten unter den Desktop-Icons. Und ich rede hier nicht von bunt und kitschig sondern dezent, prägnant einfach nett. Jo, Windows 10 spart mit all den Sachen Platz. Hauchdünne Fensterrahmen, weg klappende Scrollbars und Windows 10 sieht ja auch clean aus, aber auch sowas von leblos.

Das mag jetzt spezifisch sein aber stellt man eine Titelleisten-Farbe ein funktioniert das mit allen Programmen gut. Z.B. weiße Schrift auf Blau. Nur Cubase muß das mit schwarze Schrift auf Blau darstellen was schlecht lesbar ist.

Der reinste Horror ist (mag auch wieder speziell Cubase betreffen) das Thema die Text-Darstellungs-Größe. Simpel, x Prozent einstellen, Ab/Anmelden klappt. Neulich wollte nur mal die Schrift um 2% mehr vergrößern, nicht mit Cubase. Und das obwohl ich NICHTs unter Kompatibilität geändert hätte.

Plötzlich waren die Maus Tool-Icons in Cubase (Schere/Stift usw.) wieder extrem klein, somit unbrauchbar. Bis ich das wieder gerade bekommen hatte verging bestimmt 1 Stunde. Dieser dämlich gemachte Kompatibilitätsmodus. Der hat zwar nur wenige Möglichkeiten (zum Glück) aber alle Kombinationen auszuprobieren dauert. Und ja ich muß die ausprobieren, da der kryptische Microsoft Beschreibungstext nicht wirklich etwas aussagt.

 

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