03.04.2007
Ich habe mit zuerst überlegt ob ich mir das Propeller Demo-Board oder das Hydra-Kit bestellt. Erstes wäre mit 130 Euro schon OK, ist mir aber mit seinen 8 I/O Leitungen zu mager und unflexibel. Letzteres kostet locker 220 Euro und das ist mir zu viel. Und da der Propeller Chip ja fast alles beinhaltet, extern also nicht mehr viel Arbeit benötigt, habe ich beschlossen mal wieder ein eigenes Board zu bauen. Format Europlatine.
Eben habe ich mir bei Sander Elektronik 2x den Propeller Chip im DIL-40 Gehäuse bestellt. Warum DIL-40? Da kann man einfach besser dran löten und messen. Zusammen für unter 40 Euro (einen Propeller auf Reserve). Den EEPROM 24LC256-I/ST (im DIP 8 Gehäuse) zu bekommen ist nicht schwierig. Aber der Seriell/USB Wandlerchip FT232RQ ist schwer zu besorgen, und dann bekommt man ihn auch nur in so einem ultra miniaturisierten Package. Da ist nicht mehr so viel mit selber löten.
Laut einer anderen Schaltunterlage aus dem Internet geht es aber wohl auch von Seriell/Seriell mit dem mir sehr bekannten MAX-232 Pegelwandler Chip. Das werde ich so machen. Die Verbindung zum PC wird dann ein Nullmodem-Kabel bewerkstelligen.
Ungewiss ist nur ob die Propeller IDE-Software die COM-Schnittstelle verwenden kann. In den Preferences lässt sich jedenfalls keinerlei Schnittstelle vorgeben. Aber da die mit dem Schaltplan das auch so machen, versuche ich es einfach.
Captains Log Nachtrag!! Ich hatte im BIOS meines PC’s ja die COM1 Schnittstelle deaktiviert (bin halt sparsam). Nach Aktivierung erkennt die IDE diesen sofort und versucht auch zu kommunizieren. Also muss das über COM1 klappen. Bin ja mal gespannt.