Da habe ich doch jahrelang aufs Geradewohl Encodiert und mich gewundert woher die ganzen schönen Klötzchen im fertigen Film kommen. Ich hatte immer nur einfach die Bitrate beachtet, nie die sogenannte Quantisierung. In VirtualDub kann man unter Video/Compression/XVid Mpeg-4 Codec/Configure und im nächsten Fenster Add klicken. Es erscheint unter Zones ein neuer Eintrag “1 W1.00”. Diese Zeile doppelt angeklickt oder den Button “Zone Options” betätigt geht ein weiteres Fenster auf. Dort kann man unter “Rate Control” die Option Quantizer aktivieren.
Was mir zu diesem Zeitpunkt n.n. klar war, ab jetzt übernimmt die Datenrate nur noch der Quantizer-Prozess. Auch wenn man den Einsteller für die Bitrate im vorherigen Fenster noch betätigen kann hat Dieser keine Auswirkungen mehr auf die Größe/Qualität der finalen Datei.
So stellte ich freudigst den Quantizer-Wert auf 2. Mit Erstaunen stellte ich fest, das von Klötzchen nun nicht mehr die Reden sein konnte, wow, was für ein Unterschied. Nach einigen Tagen ging mir dann so langsam auf, das die Enddateien ein wenig groß waren. 40 Minuten Film mit 1024 x 576 Auflösung (Ton MP3) brauchten nun ca. 2 bis 2,5GB. Ein bisserl viel für 40 Minuten Film. Da muß ich nochmal bei.
Der Standardwert für den Quanisierer ist wohl 5,0. Wie gesagt bei der neuen Serie V-Die Besucher auf Pro7 in SD-Qualität mit einem Quantisierungswert von 2 bleibt mir fast die Spucke weg, so geil ist das Bild, zumindest bei mittleren bis nahen Kamera Entfernungen. Mit dem Wert 3 kommen bei 40 Minuten Film noch 1,2GB hinten raus bei immer noch Top-Quali. Bei einem Wert von 4 kommt die finale Datei auf ca. 700MB bei noch sehr ordentlicher Qualität.