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Linux MINT keinen Netzwerkzugriff

Ein gravierendes Problem habe ich seit ich MINT installiert habe.

Ich bekomme einfach keinen Netzwerkzugriff auf einen 2m entfernten Rechner auf dem sogar auch LINUX läuft. Von Windows 10 bekomme ich hingegen direkten Zugriff, kann Kopieren/Ausschneiden/Einfügen.

Es kommt immer eine Meldung “Einhängen des Ortes nicht möglich”

Eben habe ich mal die /etc/samba/smb.conf mit folgendem erweitert (oben im [global] Abschnitt) :

client max protocol = NT1
server min protocol = NT1

Einmal Samba durchstarten mit >sudo service smbd restart

Danach kommt folgende Meldung …

Erlaubnis verwehrt

Also irgendwie keine Veränderung.

Den Zustand von Samba Abfragen mit >testparm -v -s | grep protocol

Ich setze ALLES auf Protokoll NT1 in der smb.conf

client max protocol = NT1
client min protocol = NT1
server min protocol = NT1
server max protocol = NT1

Und nochmal >sudo service smbd restart

Hilft nix 🙁

Nächster Tag (CAJA “Mit Server Verbinden”)

Nach einigen Fehlversuchen mit der smb.conf benutze ich in CAJA Datei>Mit Server Verbinden. Dort unter Typ wähle ich SSH (später stelle ich fest es klappt auch mit Windows-Freigabe) und gebe meinen Benutzername/Passwort vom YaVDR Rechner an.

Verbindung steht, ich sehe den Dateibaum 🙂

Dort unter /media/ findet man die Lokalen YaVDR Ordner für Medien z.B. um mal einen Film den man nochmal sehen will zum YaVDR zu kopieren.

Im Ordner /srv/vdr/video befinden sich dann die TV-Aufzeichnungen.

So, kopieren vom YaVDR Rechner zum Arbeitsrechner mit MINT klappt. Aber Files von MINT zum YaVDR Rechner zu kopieren klappt NICHT.  Eine Meldung sagt “Fehler beim Kopieren … Ungültige Antwort erhalten”. Will ich am YaVDR von MINT aus eine Datei löschen kommt “Zugriff verweigert”.

Ich verbinde mich erneut, dieses mal mit Typ “Windows-Freigabe” weil Windows 10 ja auch klaglos auf den YaVDR zugreifen kann.

Dort gebe ich vorab schonmal Benutzername/Passwort vom YaVDR ein, das wird komischerweise kurz darauf nochmal abgefragt. Und ich generiere direkt ein Lesezeichen, womit ich ab jetzt immer direkten Zugriff auf den YaVDR habe.

Und mit der Windows-Freigabe sind plötzlich ALLE freigegebenen Ordner zusammengeführt, fein. Noch feiner ich darf Files nun auch Löschen und was zum YaVDR rüber kopieren.

 

 

 

 

 

 

10GBit/s Netzwerkkarten

Ich weiß noch wie ich meine erste Netzwerkverbindung  herstellte. Mit zwei 10MBit/s AT-Bus Netzwerkkarten und einem Koaxialkabel.

Zwischenzeitig kamen dann 10/100 MBit Adapter auf. Ich finde eine Rechnung von 05.1999 über 150 DM für drei 10/100 MBit PCI LAN-Adapter.

Ziemlich genau erinnere ich mich dann als Gigabit-LAN aufkam und ich zwei Gigabit Netzwerkkarten kaufte jede für ca. 170 DM.

Nach kurzer Zeit des Betriebes gab Eine dann den Geist auf. Kostete ja nur 170 DM. Der Preis den man als Early-Adopter zahlt.

Seit Ewigkeiten bekommt man Gigabit-LAN Karten nun nachgeschmissen, plötzlich wiederholt sich die Geschichte.

10GBit LAN-Karten gibt es schon eine Weile, zuerst unbezahlbar (mehrere hundert Euro) und aktuell beginnend bei 104 € = 208 DM. Ihr lieben Leute, 2020 Chips werden in Massen produziert und kosten kaum mehr was. 

Ich hätte gerne 10GBit (oder besser mehr – gibt ja auch schon 25 und 40GBit Adapter) aber die Preise sind wie so oft bei nützlichen Dingen unerhört hoch. Oder gleich Glasfaser Adapter nehmen. Ich warte noch ab, so dringend ist es nicht.

Jetzt müsste es so langsam mal Mainboards mit 10GBit/s LAN als Standard geben tut es aber nicht.

Das selbe mit SATA, seit laaangen Jahren keinerlei Weiterentwicklung. Mehr als die theoretischen 600 MByte/s kriegt man nicht drüber, ein Flaschenhals. Ja gut, meine nächste System SSD wird eine M.2, was hoffentlich einen Schub gibt.

 

 

 

 

Netzwerk-Performance zwischen 2 PC schlecht GBit-LAN

Ich bemerke seit wenigen Tagen, das in meinem GBit-LAN Netzwerk zwischen zwei PC die Übertragungsrate extrem schlecht ist, was vorher in 30 Sekunden übertragen wurde dauert nun Minuten.

Dann bin ich auf NetIO gestoßen, ein DOS-Programm welches den Datendurchsatz zwischen zwei PC’s mißt.

Ein Rechner stellt den Server dar, dort muß der Befehl “win32-i386 -s -t” eingegeben werden. Vorher mit cd in das bin-Verzeichnis der heruntergeladenen und entpackten NetIO-Dateien wechseln. Der Server wartet nun auf Traffic vom Client. Beim Client lautet der Start-Befehl “win32-i386 -t 192.168.x.x” wobei x.x die Server-IP darstellt. -s steht für “Server” und -t steht für “TCP-Protokoll verwenden.

Ein gutes Ergebnis sieht wie folgt aus …

NetIO_Ergebnis-positiv_gb-lan
NetIO_Ergebnis-positiv_gb-lan

Bei meiner ersten Messung sah das ganz anders aus. Tx volle Leistung und unter Rx nur 270 kB/s viel zu langsam. Aber hat nun der eine Rechner Empfangsprobleme oder der Andere Sendeprobleme ?

Habe dann bei einem Rechner, an dem die LAN ActivityLED lustlos vor sich hinblinkte, das LAN-Kabel abgezogen und wieder gesteckt. Und siehe da wieder volle Kanne Hoschi !!

Tja aber leider nur für einen kurzen Moment. Erst ein aus/einschalten des Gigabit-Switch, der seit Monaten ununterbrochen werkelt, brachte Besserung.