Nach 12 Jahren mal wieder eine Workstation gekauft einen ROLAND Fantom-06. Der “Klang” meines uralten Yamaha moX war dagegen wirklich LoFi.
Vor Jahren wäre der MODX 6 meine erste Wahl gewesen. Leider gefiel die Tastatur nicht, aus heutiger Sicht totaler Unsinn. Hervorstechenste Merkmale sind Super-Knob, FM-Engine, großer Bildschirm. Leider spart Yamaha an Drehreglern/Fadern und CPU-Speed. Ohne die Animationen zu deaktivieren ruckelt und laggt es stark.
Ich wartete und wartete, irgendwann kam der MODX+ was genau zu meinen Berechnungen passte. Aber auch hier, kein CPU Upgrade, nur mehr Speicher und Polyphonie, was aber im Endeffekt keinen Fortschritt darstellt.
Immer wieder testete ich den Fantom-06 im Store, Sound durchsetzungsfähiger als beim MODX. Die Yamahas klingen auch in YT Videos immer zuerst fülliger, flächiger aber auch verrauschter. Der Fantom dagegen präziser, weniger Flächig, auf den Punkt.
Und auch hier muß ich mich wieder revidieren. Der YAMAHA MODX hat im Vergleich zum Fantom-06 eine fast tadelfreie Tastatur, wirkt fetter weil größere Bedien-Tasten und Fader. Auch die gefürchtete Hüllkuven-Justage ist kein Problem, Parameter anklicken und mit SHIFT + INC/DEC sehr schnell anpassen. Der Touch-Screen des F-06 bringt hier fast keinen Vorteil. Leider vermisse ich am MODX schmerzlich eine Kopier-Funktion für Elemente oder wenigstens eine Verlinkung zur gleichförmigen Parameter-Änderung (speziell Hüllkurven).
Der Fantom-0 hat die deutlich übersichtlichere GUi, mehr CPU-Power, viel mehr Drehregler/Fader/Buttons und zudem noch Sample-PADs.
Aber auch hier muß ich sagen, so toll die GUi aussieht, mit dem YAMAHA MODX komme ich im Laden fast direkt zurecht. Jedes der 8 Elemente kann man frei mit einem der 2 Insert-FX (A/B) verbinden, parallel/seriell/Reihenfolgen-Tausch kein Problem. Mal eben ‘nen Reverb hinzufügen Klick (dazu unten noch mehr).
So vergingen weitere 2 Jahre und ich kaufte mir den Fantom-06.
DAS Tastatur Problem
Zuerst fiel es mir nicht so auf im Laden, aber dann doch immer deutlicher. Die Tastatur vibriert stark nach, das Vibrieren überträgt sich auch auf das gesamte Gehäuse. Die schwarzen Tasten haben den Effekt nicht, die Weißen aber extrem.
Bei meinem Gerät dann genau das selbe !! Speziell in der Mitte der Tastatur furchtbares nach vibrieren das Richtung 1 Sekunde ging. Es war so unerträglich das ich nach 2 Tagen den F-06 für 2 Tage in die Ecke legte.
“Komm trau dich nochmal”, am Anfang denkt man immer noch “geht doch”, dann will man DRUM’s einspielen und “WÜRG”.
Ich bildete mir ein ROLAND = Panzer. Nachdem ich aber dann noch einmal z.B. das System-8 oder JD-XA anspielte “ach du Scheiße”, das System-8 vibriert ja mal sowas von und die Tastatur ist viel undefinierter, kein Vergleich. Der JD-XA besser aber weit von perfekt. Hmmm, ROLAND hat dann wohl auch Tastatur Probleme.
Die Tatsache das andere ROLAND’s auch den Missstand haben “beruhigte” mich deutlich, macht den Zustand selber aber ja nicht besser. Ich stand kurz vor einer Rückgabe.
Die Ursache und Lösung
Dann, als der Nerv-Faktor wieder auf 100% war kam ich auf die Idee mir mal bei die Gummi-Füße des F-06 von denen er vorne 3 und hinten 2 hat anzusehen.
Ich dachte ich sehe nicht richtig – der vordere mittlere Gummifuß hängt 1mm in der Luft !!! Und gerade der ist ja wichtig für die Stabilität in der Mitte.
Zuerst prüft ich ob mein Tisch gerade ist, ja ist er absolut. Dann messe ich mit dem Ende einer Fliegenklatsche (passte zufällig exakt in der Mitte unter das Gehäuse) ob beim Fantom-06 die Bodenwanne verbogen ist. Ganz minimal, denn beim linken Fuß passt es nicht, es fehlt aber nur der Teil eines Milimeter’s.
Und dann fällt es mir auf :
Der Rund-Sockel in den der mittlere Gummi-Fuß geklebt ist hat sichtbar weniger Höhe als alle anderen Sockel. Man sieht es schon mit bloßem Auge. Es fehlt ca 1mm.
Zuerst wollte ich den Original-Gummifuß ablösen und einen auf 1mm reduzierten weiteren Gummi-Fuß auf den Sockel kleben, darauf dann das Original. Das Original ließ sich nicht lösen. Es wäre gegangen aber lass mal. Also mit einem Bastelmesser einen weiteren Gummifuß auf die Hälfte seiner Höhe reduziert und auf den Original-Fuß angeklebt.
Der 1. Versuch zeigte dann am Tisch eine deutliche Verbesserung, keine langen Nach-Vibrationen mehr, Kurze aber schon. Nach kurzem Spiel stellte ich fest das die Tastatur nun rechts auffällig vibriert. Drunter sah ich das nun der rechte Gummi-Fuß minimal in der Luft hing.
Lange Rede kurzer Sinn, nach 3x mit einer Mini-Feile Nacharbeiten des aufgesattelten Fuß schaffte ich es alle 3 vorderen Füße auf einen Level zu bringen.
Übrigens beim Fantom-06 im MUSICSTORE ist es exakt genau so, der mittlere Sockel ist zu kurz und sein Gummi-Fuß hängt in der Luft.
Das ist also entweder ein “Konstruktions/Produktions”-Fehler oder ein Ingenieur wollte das der Fantom-06 nur auf unebenen Tischen nicht vibriert.
Die Tastatur Sache hat mich meinen einwöchigen Urlaub gekostet und den Genuß eines neuen Synthesizers auszukosten. Aber damit kann ich nun endlich leben !
ROLAND Fantom-06 Erfahrungen/TIP’s
Das ist ein ganz anderes Thema. Man meint echt ROLAND ist in den 80ern gefangen. Warum muß 2024 immer noch alles in BÄNKE unterteilt sein ?
Der Fantom-06 ist extrem komplex und man kann vieles auf verschiedene Arten machen. Das führt dann erstmal zur Suche nach den kürzesten Wegen per Touchscreen oder Button’s.
Das Problem in dem Zusammenhang ist auch das die deutsche Referenz-Bedienungsanleitung einmal viele Übersetzungs-Fehler enthält und quasi kaum etwas mit Realitäten zu tun hat.
Was ich damit meine ist dieses stupide runterrasseln von Dingen wie z.B. “mit der Funktion x machst du x”, klar steht ja auch am Button dran. Es findet aber keine Erklärung warum/wieso/weshalb statt.
Oder am Gerät selber gibt es kritische Funktionen dessen Auswirkungen nicht erklärt werden oder ersichtlich sind. Nur ein Beispiel :
Ich wollte eine Sample PAD Bank löschen und für eigene Zwecke nutzen. Kann ja kein Problem sein. Ein komplett-Backup hatte ich schon auf USB-Stick. Trotzdem sicherte ich nochmal alle Samples auf USB-Stick, das ging auch automatisch. Die Filenamen hatten auch immer die BANK/PAD-Platz in sich.
Dann nahm ich eine Lösch-Funktion, wo man nicht sehen konnte – löscht die nun nur eine BANK oder ALLES. Und das Biest löschte alle 4 BÄNKE. Erster Gedanke ist doch bei der heutigen Hi-Tech kein Problem, Der Fantom kann die eben gesicherten Samples bestimmt automatisch wieder laden. NÖ, jedes Sample mußte ich händisch importieren.
Auch etwas komisch, es gibt für jeden Furz eine Taste, aber keine für den ach so wichtigen Mixer.
Die nächste Verwirrung ist die Bezeichnungen ZONE, was bitte ist eine ZONE ?! Ich kann mir nichts darunter vorstellen.
Grundsätzlich kann man Tones (die aus bis zu 4 Partials) bestehen einzeln spielen über die Taste “Single Tone”. Tones können in jedem Detail angepasst und als neuer Tone gespeichert werden.
In der Regel aber benutzt man Szenen mit bis zu 16 Tones, die aber in einer Szene als ZONE’s bezeichnet werden. Man kann also sagen Tones in einer Szene sind TRACK’s.
Und ROLAND schafft es immer wieder alles noch komplizierter zu machen. In einer Szene wird so ziemlich ALLES gespeichert. Auch viele Einstellungen eines in der Szene editierten Tones. ABER …
… editiert man einen Tone tiefer wird beim speichern der Szene schon mal gesagt “Achtung – du hast diesen und jenen Tone nicht separat gespeichert – bitte separat speichern“.
Was passiert nun wenn man so einen USER-Tone in einer anderen Szene wiederverwendet, ändert und wieder speichert !!
Genau, habe es ausprobiert und nur die Release Time der AMP Hüllkurve angepasst. Das reichte schon aus – der Fantom muß den Tone separat speichern. Der Tone ändert sich dann in allen Szenen in der er Verwendung findet. Viel Spaß beim Managen des Chaos. Denn wird besagter Tone unbedacht in Szene B verändert/gespeichert, nimmt Szene A auch den geänderten Tone, Szene A ist dann in der Regel MÜLL. Sowas darf nicht sein und das kann auch kein Mensch nachhalten.
Bis zu einem gewissen Grad ist das Konzept ja verständlich, leichtes Tone editieren wird alles in EINER Szene gespeichert, es muß KEIN USER-Tone gespeichert werden, spart USER-Speicherplätze.
Nach dem 1. Tag
Boah, Sounds klasse, DRUMN-Kits lassen sich im detail justieren, Pattern-Aufnahmen sind ein Krampf, wie auch das Piano-Roll editieren (obwohl es eine Gewöhnungssache ist).
Viel zu wenige freie Szenen nur BANK C/D ist mit je 128 Plätzen frei. Wie sich später rausstellt, das ist mehr als genug, denn an einer Szene arbeitet man in der Regel tagelang.
Keyboard Sample-Speicher (256MB) Werksseitig halb voll mit 3 Erweiterungen 2x SN Piano 1 + 2 und einem SN E-Piano.
Sample-PADs komplett gefüllt. Kann man aber ein BACKUP von machen und dann löschen.
Es gibt für ALLES Sicherheitsabfragen nur nicht bei einem Szenenwechsel !! Switcht man warum auch immer in eine andere Szene ist ALLES WEG bei der vorherigen Szene. Eine kleine Abfrage und null Problemo vielleicht sogar mit “soll die aktuelle Szene gespeichert werden ?”
Bedienstruktur total verwirrend …
Tage später jedoch kann man sagen “alles Übungssache”
Immer wenn man etwas in den Menü’s verändert mit dem WRITE-Button speichern.
Das Gerät hat sogar eine Datum/Uhrzeit-Einstellung.
PAD Samples im Sequenzer als ZONE (Track/Spur)
Im Menü muß unter Scene EDIT/General/Parameter PAD Zone eine ZONE eingestellt werden (steht Original auf OFF). Danach erscheint bei der ZONE dann der Begriff PAD in Magenta im Zone-View. Gespielte PAD’s (Finger-DRUM) wurden NICHT aufgenommen. Mit dem Keyboard klappt es aber und man kann über alle 4 Bänke hinweg spielen. Ich wette aber, überschreibt man eine BANK mit anderen Samples ist die Szene auch defekt. Glaube nicht, das ein Szene Speichern die Samples mit enthält. Ein weiteres typisches ROLAND Chaos.
Mehrere Partials wieder selektieren
Berührt man mit dem Finger eines der gelben Partial TAB’s werden die Anderen direkt abgewählt. Wie aber markiert man mehrere Partials um diese gleichzeitig zu editieren (z.B. Hüllkurven).
Am Bildschirm ist nicht erkennbar wie das gehen soll. Tippt man Partials an, wird nur dieser EINE selektiert. Hält man aber SHIFT dabei kann man mehrere TAB’s selektieren.
In einem Video sehe ich das einer die gelben TAB’s einzeln abwählen kann. Bei mir werden wie eben erwähnt gleich alle abgewählt nur der EINE bleibt. Da muß es im Menü eine Einstellung für geben.
Der ZONE Select Fluch
Warum können die das nicht klar ins Handbuch schreiben ?!
Eben fand ich EIN YT Video das erklärt was wohl dahinter steckt.
Es geht darum welche ZONE spiele ich gerade, welche ZONE’s sollen gleichzeitig mit erklingen und alles MUTEN außer der gespielten ZONE und welche ZONE editiere ich.
Zone-Select AN : man kann EINE Zone ( = TRACK) auswählen die gespielt UND EDITIERT wird
Zone-Select AUS : es werden Layer ( = mehrere ZONE’s) ausgewählt, die mit der selektierten EINEN spielen (kontrollieren des Zusammenspiels)
So kann man EINE selektierte ZONE editieren während andere ZONE’s mitspielen, das ist sinnvoll.
JETZT kommt’s : will man eben nur diese eine selektierte (ZONE Select=AN) ZONE mal SOLO hören wählt man Diese AB !! Also LED-mäßig genau das Gegenteil von dem was man erwarten würde – hat aber einen Sinn …
So muß nämlich nur EINE Taste gedrückt werden, die der SOLO zu hörenden ZONE.
Blöd ist, am kleinen Fantom 0 sieht man NICHT gleichzeitig beide LED Reihen, ABER die EINE selektierte ZONE wird namentlich oben am Bildschirm angezeigt.
Um die Sache noch ein wenig komplizierter zu machen gibt es im Menü System/General den Punkt “Zone Int/Ext Control” der entweder Basic oder Advanced sein kann.
Habe Advanced mal getestet. Mit Zone Select AN, werden nun selektierte Zonen GRÜN angezeigt.
Mit Zone Select AUS, blitzt beim Spiel die selektierte ZONE GELB auf. Weitere ZONE’s kann man hinzuschalten. Will man nun nur die EINE selektierten ZONE hören, muß man alle Anderen ausschalten.
Keine Ahnung wo hier ein Vor/Nachteil ist.
Assign (freie Funktionszuweisung)
Tja, war ein kurzer Traum – frei belegbare Drehregler und Fader. Klar geht das aber nicht so wie ich dachte.
Es gibt DREI Belegungen der 8 Fader/Drehregler :
Level/PAN AN = die 8 Fader sind Level und die Drehregler sind PAN der ZONEN
Assign AN = Assign 1 = Szene Assign freie Zuweisungen der 8 Fader/Drehregler die NUR in der aktuellen Szene gespeichert/verwendet werden
Assign + Level/PAN AN = Assign 2 = Global Assign = (gleichzeitig Assign + Level/PAN Taste drücken) = Assign 2 = Global Assign Zuweisungen wirken über alle Szenen hinweg
Assign Funktionen Zuweisen
Assign (Assign AN) oder Global Assign (Level/PAN + Assign AN) muß aktiv sein. Hält man SHIFT und bewegt einen der 8 Fader oder 8 Drehregler kann man direkt eine Funktion auswählen.
Nach Tests ist es so das die 8 Fader/Drehregler immer nur der entsprechenden Zone zugeordnet sind. Also ein Cutoff CC74 am Fader 1 (Zone 1) hat keinerlei Wirkung auf z.B. einen Tone in Zone 5.
Ich hatte gehofft, das man z.B. den 8 Fadern ganz bestimmt Funktionen gibt und mit denen dann beliebige Zonen justieren kann. Mit der Taste Zone Select kann man ja immer nur EINE Zone zum spielen/editieren wählen. Von daher bestünde ja keine Gefahr ungewollt mehrere Zonen zu verstellen.
Wie ich später raus finde kann man in einer Matrix (Menü Zone-Edit) eine beliebige Zuordnung der 8 Fader/Knöpfe zu den 16 Zonen erstellen. Heißt Fader 1 könnte gleichzeitig den Cutoff z.B. der Zonen 1 bis 4 regeln. Frage ist nur – wirkt das dann nur auf die selektierte ZONE oder tatsächlich auf ALLE 4 ZONEN ?
Habe es getestet und es ist leider so, das ALLE 4 ZONEN eiskalt den Cutoff verändern. Schade, denn es wäre doch krass einen Cutoff Fader zu haben, der auf die selektierte ZONE wirkt aber eben ALLE ZONEN bedienen könnte. Wenn aber immer ALLE ZONE’s verändert werden ist das tödlich.
Automationen Aufnehmen
Komischerweise ist es NICHT möglich den schönen großen Cutoff oder Resonanz Drehknopf aufzunehmen.
Man muß einem der 8 Fader oder Drehknöpfe den Cutoff (CC 74) oder Resonanz (CC 71) zuweisen. Diese Fader/Knöpfe können dann aufgezeichnet werden. Sehr nerviger Umweg.
Original Parameter
Das ist sehr ärgerlich finde ich. verändert man irgendeinen Parameter, wird dessen Ur-Wert nicht angezeigt. Selbst dann nicht wenn man im Menü die Fader/Drehknöpfe von Momentary auf Catch umstellt.
Es wäre doch ein leichtes den Ur-Wert z.B. als kleines gelbes Dreieck am Bildschirm anzuzeigen.
Auch übel ist das es kein UNDO gibt mit dem man auf vorherige Werte zurück springen kann. Denn oft spielt man herum merkt sich die Original-Parameter nicht und das war’s.
Das Recording (Aufnahmen im Pattern Sequenzer)
Ich finde es sehr merkwürdig das man immer wieder alles im Record-Fenster einstellen muß. Z.B. die Quantisierung, steht bei mir oft wieder auf OFF. Im Menü finde ich keine Vor-Einstellung.
Leider fehlt dem CLICK in der Werks-Einstellung der Akzent-Klick-Ton am Anfang der Takte und auch die Tempo Taste blinkt nur GRÜN. Im Menü muß man erst mal den Akzent Click einschalten, danach blinkt die Tempo-Taste dann am Takt-Beginn ROT. Das wird unter Menü/System/Click eingestellt.
Das Aufnahme Verhalten ist echt schwer zu durchschauen. Bei der ersten Aufnahme kann man noch “Wait on Note” wählen, die Aufnahme startet, spielt man los. Ist aber ja nicht immer gewollt das auf Schlag 1 eine Note stehen soll. Man kann auch Vorzähl Takte angeben.
Es ist auch ein großer Unterschied ob das Pattern gerade spielt oder nicht drückt man REC. Auch nach mehreren Tagen kann ich nicht erkennen was der Recorder machen wird drücke ich START.
Insert-Effekte IFX-1 / IFX-2
Jede ZONE hat erstmal einen MFX (Multi-Effekt). Warum heißen die eigentlich so wenn es doch nur EINER ist ?!
Dieser MFX wird im User-Tone selber gespeichert.
Die IFX-1/2 Effekte und Chorus/Reverb Geschichten werden in den Szenen gespeichert.
Ultra schade, die doppelten Insert Effekte sind nur EINMAL vorhanden und gelten für die gesamte SZENE !! Das ist erstmal eine herbe Enttäuschung hat doch ein YAMAHA MODX volle 2 Effekte pro Track und das bis fast zum letzten Track von 16 Stück.
Immerhin kann man pro Zone einstellen ob diese IFX-1 oder IFX-2 oder beide oder keinen durchläuft. Aber wer will schon das verschiedene ZONEN (Tracks) die gleichen Effekte durchlaufen. Finde ich total besch…eiden. Warum haben die den Tones nicht die zwei IFX gegeben ? OK, wäre viel verlangt, aber zumindest pro ZONE (Track) zwei Insert-Effekte.
Gut, speichert man Single Tone’s, werden diese ja auch in einer Szene mit eben nur der ZONE 1 gespeichert. Dann hat natürlich so ein Single Tone genügend Effekte in der Kette. Schön, aber nun muß man bei einem Cubase Projekt wieder Buch führen welcher Patch dazu gehört und am Fantom jeden Patch in einer Zone Speichern. Das kann nicht funktionieren, das gibt totales Chaos.
Das wäre sooo schön gewesen, 16 Instrumente in einer Szene und die unter dem Cubase Projektnamen speichern, fertig. Geht aber nicht, weil einem schon nach EINEM Track die Effekte im Fantom-0 ausgehen. Absolute Blamage !!
Noch trauriger ist, das es ja eine FX seriell/parallel Einstellung gibt, aber parallel in meinem Verständnis ist da gar nichts weil man immer nur EINEN Fx hört, weil nur EINER wirkt (nix parallel).
Es ist möglich IFX-1 oder IFX-2 einzeln zu betreiben. Hat man Parallel ausgewählt würde ich erwarten beide FX werden eben parallel/gleichzeitig durchlaufen. Leider wird immer nur einer der beiden FX aktiviert. Im Seriell-Mode kann nur der IFX-1 vor dem IFX-2 durchlaufen werden oder IFX-1 alleine.
Das ist doch ein totales Armutszeugnis 2024 !!
Selbst an meinem steinalten YAMAHA moX konnte man 8 Elements (einzelne Tonquellen) separat mit Effekt A oder B verbinden. BEIDE Effekte konnte man wirklich parallel schalten oder A vor B UND auch B vor A schalten. Variabler geht es nicht mehr.
Der top moderne Fantom-0 (und auch sein großer Bruder) hat quasi nichts davon. Nicht mal die Serielle Reihenfolge kann man rum drehen. Kein Parallel-Betrieb … was soll das ?!?
Mal eben in einer Szene einer Zone ein wenig Raum (Reverb) geben ist beim reinen Tone nicht mal möglich. In den standard Effekten des MFX gibt es nicht mal einen Reverb !! Klar irgendwo in der gesamt Szene gibt es dann mal Chorus/Reverb. Aber alle Zones die Reverb/Chorus wollen müssen sich die immer gleichen Räumlichkeiten teilen. Das ist doch Kindergarten.
Bestimmte Sounds brauchen jeweils eigene Reverb’s !!
Damit hat sich der ganze Szenen-Quatsch für mich schon mal erledigt. Wozu Fantasie entwickeln und sich dann von einem unfähigen Gerät einengen lassen.
CUBASE (13)
Wo nur sind die 16 (Stereo) Audio Kanäle per USB ?
Umschalten auf die 16 Stereo Audio-Kanäle über USB ansonsten sieht Cubase Diese nicht.
Menü/System/General/USB Driver auf VENDOR stellen und den F-06 durchstarten. Dann sieht Cubase die EIN/Ausgänge des F-06.
Cubase Doppel Ton im Kopfhörer an Phones
In Cubase beim ASIO Treiber kann man beim Fantom das Direkte Mithören EIN schalten. Damit verschwindet der doppel Ton eines Sounds im Kopfhörer am Fantom … ja, der verschwindet dann, leider bleibt nur der direkte Ton des Fantom übrig, nicht aber der ton der Audio-Spur von Cubase. Denn schaltet man Direktes Mithören EIN, wird die Cubase Audio-Spur komplett tot gelegt.
Ich will es genau anders herum nämlich so :
- Menü/General/Sound/Local Switch = OFF ohne CUBASE dann logischerweise keine Reaktion auf das F06-Keyboard mehr
- MIDI Daten des Spiels kommen in Cubase MIDI-Spur an
- gleichzeitig sieht man am kleinen Cubase MIDI Monitor das auch MIDI-Daten raus gehen (zum F-06) damit dieser Sounds wiedergibt (was er auch tut)
- F-06 Sound geht wiederum per einem der 16 Stereo USB-Kanäle wieder nach CUBASE auf eine Audio-Spur
- auf die Audio-Spur lege ich testweise irgendeinen krass hörbaren Effekt
- die Audio-Spur geht zum Cubase Stereo-Out der wiederum mit dem USB-Audio-Rückkanal zum F-06
Das Problem ist, das man trotz Local-Switch OFF sowohl z.B. ein nacktes Piano höre und gleichzeitig das Piano mit dem Effekt von Cubase.
Auch nach 2h Marathon Sitzung finde ich keine Lösung.
Direktes Mithören
EIN = Doppel Ton
AUS = Doppel Ton weg aber nur nackter Tone des F-06 zu hören
Grund ist das der Audio-Kanalzug in Cubase gar kein Eingangs-Signal mehr bekommt.
Fantom-06 Menü/System/USB Driver
Vendor : nur damit sieht Cubase die 16 Stereo USB-Eingänge
Fantom-06 Menü/System/USB/USB Audio Input-Switch
ON = Doppel Töne
OFF = 1 Ton aber ohne Level Reaktion in Cubase
Int/Ext umschalten
Das habe ich n.n. probiert.
Int heißt per Tastatur wird der Interne Synth des F-06 angesprochen. Schaltet man eine ZONE auf Ext um mit SHIFT + 1 – 8 Taste, wird die ZONE grün.
Nun wird der interne Synth nicht angesprochen sondern ein Externer.
Aufnahmen Cubase – Plötzlich ZONEN beim WRITE-Scene verloren
Klappt abgesehen von den Doppelten-Tönen, was für Musiker ein Horror ist, gut. Ich finde für einen zu Covernden Song echt gute Instrumente speichere die Tones einer Szene als User-Tone wenn nötig. Oft nehme ich auch die Werks-Tone weil PASST.
Immer wieder mache ich Write-Scene, ist auch kein Problem bis ich zur ZONE 6 komme (die ZONE kann auch Zufall sein).
Plötzlich merke ich, das nach einem Write-Scene die zuletzt belegte ZONE leer ist. Im Zone View sehe ich nur === 0001:
Ich stelle x mal wieder mein User_Tone ein, WRITE und weg.
Ich versuche das Gleiche mit anderen höheren ZONEn, der gleiche Mist.
Ich starte den Fantom-06 neu und mir fällt auf, das viele Werks-Szenen plötzlich oben links den gelben Stern zeigen, was heißt “wurde geändert muß gespeichert werden”. Ich habe aber nichts an dutzenden Szenen geändert. In besagten Szenen fällt des weiteren auf, das immer mindestens eine ZONE leer ist (graues Rechteck anstatt Icon).
Scheiße, sind die Werks-Szenen etwa an User-Tones gebunden, die ich überschrieben habe ? Aber der F-06 sagte beim User-Tone speichern immer Write Destination xxx:INITIAL TONE da kann ich doch nix falsch machen. Ist ja ein freier Speicherplatz.
Verzweifelt schreibe ich an ROLAND (mal wieder) schaue zum F-06 rüber … was ist denn nun wieder los, die gelben Sternchen sind plötzlich wieder weg bei den Werks-Szenen !!!!
Du willst mich doch verarschen F-06 !
In den Werks-Szenen sind die eben noch fehlenden ZONEN wieder da !! Ein Wunder – NEE ehrlich sowas darf nicht passieren …
Aber das DRAMA geht fröhlich weiter, Nach meiner Aufnahme Session komme ich auf die Idee die Szene mal auf einen anderen Platz zu speichern. Alle Zonen bleiben erhalten puhh.
Aber reichen die Probleme der letzten Tage noch nicht, muß das Teil nun auch noch grundsätzliche Software-Probleme haben ?!
Man meint echt, der Fantom-06 will einen enttäuschen, mit aller Macht.
Tage später
Es ist schon seltsam, ZONEN 1 bis 5 recht unauffällig. So ab ZONE 6 ist es so, das wenn CUBASE läuft, egal ob PLAY oder STOP verliert der Fantom-06 beim Scene-Write die aktuelle ZONE.
Beendet man CUBASE vor einem Write klappt es … ALLERDINGS kommt es dann vor, das z.B. ZONE 7 sauber gespeichert wird, plötzlich aber ZONE 6 AUCH mit dem Tone von ZONE 7 überschrieben wurde. Ist doch geil oder ?!
Nicht das der F-06 schon nervig genug wäre das auch noch, und so ein Fehlverhalten ist kaum eingrenzbar. Liegt jedenfalls an CUBASE.
Was aber hat eine externe DAW mit einem Geräte spezifischen Speichervorgang zu tun ?
Dateinamen viel zu kurz
Zum Beispiel beim speichern der User-Tones würde ich gerne den Werks-Namen komplett lassen und nur was dahinter schreiben. Geht aber nicht immer, da nur eine bestimmte geringe Anzahl an Zeichen zulässig ist. Und das 2024 !
Szene-Namen müssen noch kürzer sein, wahrscheinlich damit Diese in die Kachel passen.
Equalizer
WARUM bitte ist nur der Master-EQ groß grafisch dargestellt ?
Schon die ZONE-EQ’s gibt es nur als kleine Darstellung im Mixer. Das zieht einen schon runter, denn was spricht dagegen den Bildschirm auch auszunutzen ?
Noch mehr zieht es einen dann in die Steinzeit, wenn man zu irgendwelchen EQ’s gelangt, die in Tabellen/Zahlen-Form dargestellt werden. Ey ROLAND – ist es so schwer einen Style durchzuziehen. Bei Zahlen-Tabellen verliere ich direkt die Lust.
Das Speicher Drama
Ist auch wieder typisch ROLAND, alles schön kompliziert machen.
Eine Szene enthält ZONE’s die wiederum Tones enthalten. Tones die über einen niedrigen Level getweakt sind muß man als User-Tone speichern, kein Problem soweit. PS : User-Tones können User-Samples enthalten die wiederum irgendwo gespeichert sind. Der USER muss sich selber merken welcher User-Tone (evtl. incl User-Sample) mit welcher Scene(n) verbandelt ist. Eine Unmöglichkeit.
Warum ist es einem Computer (Fantom) der genau weiß welche User-Tones in welcher Szene sind und welche welche User-Samples zu welchem Tone gehören nicht in der Lage …
… EINE Szene incl. User-Tones/User-Samples als EINEN Daten-Block zu speichern ?!
Für jeden kleinen Mist muss man selber nachdenken.
Klar kann man jedes Projekt speichern indem man ein Komplett BACKUP macht, wo dann der gesamte Fantom-Speicher gesichert wird. Braucht aber viel Speicher am USB-Stick.
Es wäre doch viel besser man könnte einzelne Szenen incl. allem was dazu gehört sichern.
Um das Chaos noch größer zu gestalten, ist es nur nötig, User-Samples/Tones zu überschreiben/löschen/verschieben. Ich wette das die Szene dann Asche ist.
Tja, ihr kleinen dummen User warum sollte ich Ingenieur mir auch EINMAL Gedanken machen.
Es ist doch viel schöner zuzusehen wie sich die USER die Köpfe heiß-chatten um zu verstehen was nicht verstanden werden kann.
Sampling
Nachdem ich endlich mein Mikrofon-Kabel wieder gefunden habe, erste Sampling Versuche. Klappt, ich nehme ein paar Worte (incl. Robot Vocoder auf).
Warum kann man nicht ein Sample mit mehreren gesprochenen Worten slicen (zerschneiden), am besten automatisch. Immerhin finde ich durch Zufall raus, Samples können als WAV auf den USB-Stick exportiert werden. Somit kann man diese wieder auf ein anderes PAD importieren um ein anderes Wort zu choppen.Ist aber sehr zeitaufwändig.
Warum gibt es nicht zumindest eine COPY/PASTE Funktion um ein PAD-Sample auf ein anderes PAD zu kopieren ?
Stattdessen gibt es nur den Clip-Board Button. PAD gedrückt halten Clipboard-Button drücken, der leuchtet. Dann Cliboard-Button halten und Ziel-PAD drücken. Damit wird aber nicht wie am PC etwas Kopiert, sondern Verschoben. WARUM bitte ? Würde Kopiert könnte man ja immer noch die Quelle löschen !
Ich verstehe auch nicht wieso man in der Sample-Bearbeitung nur den Startpunkt per Touch verschieben kann, nicht aber den Endpunkt. So ist man gezwungen die Drehregler unterm Screen zu nehmen. Womit ich zum nächsten Thema komme, warum haben die Drehregler keine Software-Beschleunigung wie in vielen anderen Parametern (was toll ist).
Immerhin kann man mit SHIFT + Drehregler super schnell den Slice eingrenzen. Aber nochmal, wäre doch krass wenn der Fantom selber Slicen/Choppen würde und man die Sample-Blöcke anspringen könnte um Fein-Tuning zu machen.
Merkwürdigkeiten
Szene Initialisieren
Mal eben eine Szene Initialisieren. Menü/Scene-Edit/Utility/Scene Initialize. Die Zonen-Instrumente werden zurückgesetzt, warum aber wird der Name der Szene und deren Farbe nicht zurückgesetzt ?
Damit auch der Name einer Scene zurückgesetzt wird nochmal WRITE/Scene dann wird einem der INIT-Name automatisch angeboten.
Die Farbe muß dann nochmals mit EDIT/Farbe ändern/WRITE gespeichert werden.
Also insgesamt 3 Vorgänge wo nur einer nötig wäre.
User Tones kopieren/verschieben
Es gibt keine direkte Funktion um zu sagen “kopier/verschiebe den User-Tone von hier nach da”.
Man muß den Tone nochmals mit WRITE/Tone irgendwohin speichern.
Und wenn man den alten Speicherplatz leeren möchte, muß man den noch mit Menü/Tone-Edit/Utility/Tone-Initialize zurücksetzen.
Und damit es nicht zu einfach wird den Tone Namen durch neues Speichern noch zurücksetzen.
Tone Info
Gibt es keine…damit meine ich das , geht man auf einen Tone, man sieht wo dieser Verwendung findet. Wenn das den Fantom schon selber nicht interessiert (Danke nochmals Ingenieure), sollte er wenigstens diese Info’s rausrücken, aber NEIN.
Damit ist unendlichem Chaos (ROLAND typisch) mal wieder Tür und Tor geöffnet.
Ich behaupte nach kürzester Zeit, weiß man nicht mehr wo oben und unten ist.
Beispiel :
Szene mit 5 User-Tones, die ja separat gespeichert werden müssen. Der verzweifelte Anwender wird versuchen, den User-Tones Namen zu geben, die auf die Szene hinweisen, was aber extrem erschwert wird durch viel zu kurze Namens-Längen.
Ich finde es eine Frechheit, das man den Anwender mit so etwas alleine läßt.
Dieser ganze Szenen-Mist wäre mir sowas von egal, wenn es wenigstens wirkliche Modi gäbe. Aber laut Ed-Diaz ist der Fantom ja “Modeless”, es gibt IMMER Szenen.
In dem Zusammenhang verstehe ich die “Single Tone” Taste überhaupt und ganz und gar nicht. Denn in Wirklichkeit ist ein Single Tone ein Tone in ZONE 1 einer ganz normalen Szene in der man auch die 15 übrigen ZONEN belegen kann.
Hätte der Fantom einen echten Single Tone Modus, könnte man schön Patches verbiegen und einzeln speichern. Je mehr man über die Unlogik in der Fantom-Struktur nachdenkt desto weicher wird einem die Birne.
Ja, die Szenen können einem den Buckel runter rutschen. Szene benutzen, irgend eine ZONE mit einem Tone bestücken, den Tone total verdrehen und als USER-Tone wieder speichern.
Aber jetzt mal ehrlich, eine Szene beinhaltet ja hauptsächlich die beiden Insert-Fx1/2, Chorus/Reverb/TFX usw. Nur mal angenommen ein USER Tone ist speziell mit diesen Effekten abgestimmt. Wie soll man später noch wissen dieser USER Tone klingt nur mit der Szene wie gewünscht !!
Man müsste für Cubase Projekte ohne Ende Szenen mit nur EINEM User Tone anlegen und sich noch merken welche Szenen ein Cubase-Projekt alles benutzt. Absolut unmöglich dieses Synthesizer-Konzept. Wäre mir auch egal wenn es zumindest ein VST-Plugin gäbe um Tones per Software zu managen, ist aber nicht.
Nächster Gedanke wäre “vergiss die Fantom-Effekt-Sektion”, nutze nur die rohen Tones und nimm Cubase Insert-Effekte.
Ich wollte nur Musik machen und lande in der ROLAND HÖLLE der Verdammnis…
Tone Edit
Auch ein Krampf hoch Drei.
WARUM bitte muß man sich per Hand durch Tausende WAVE’s scrollen um eine brauchbare zu finden ? WARUM gibt es hier keine Such-Funktion ? Es ist quasi UNMÖGLICH eine WAVE zu finden auch wenn man Namen’s-Teile wüsste !! Um die Sache noch mehr zu verkomplizieren unterteilt ROLAND die WAVES natürlich noch in Blöcke.
Übrigens auch ein totaler Krampf bei der normalen Tone-Suche, die nur Dinge im der aktuellen Kategorie anzeigt, nicht “overall”. Mit der Hand muß man dann alle Kategorien durchblättern.
Schwierig ist es auch einem Tone (4 Partial’s) die Verhaltensweisen auszutreiben. Es ist oft schwierig DIE Einstellung zu finden die ein Verursacher ist.
Gefunden habe ich inzwischen wie man die Partial’s ineinander übergehen läßt. Eine Einstellung die in der ZOOM Ansicht nicht sichtbar ist. In der PRO Ansicht heißt diese Keyboard.
Hier kann man zum einen Key-Bereiche definieren. Mit SHIFT + Key kann man schnell den unteren/oberen Bereich festlegen. Darüber hinaus kann man Fade-Bereiche einstellen. Eine Zahl die besagt wie vielen Tasten vor/nach Beginn/Ende das Partial soft ausklingt. Heißt Partial’s können fließend ineinander übergehen.
Des weiteren kann noch die Velocity einfließen.
Zum ersten mal Fun
Das ich das noch erlebe … Spaß
Zum ersten mal hat der Fantom-06 Spaß gemacht mit Cubase !!
Das geht Sahne. Local OFF im F-06, nur den Main Out (als Mix) zu Cubase. Man hört wunderbar das Original (Cubase Audio Track und den nativen F-06 Ton der entsprechenden ZONE = MiDi Kanal. Egal ob handgespielt oder vom MiDi-Track wiedergegeben.
Das mit der viel zu lauten Lautstärke im Kopfhörer von den Audiospur-Aufnahmen ist einfach über den F-06 MIXER per USB In zu regulieren.
Das geile, wechselt man auf irgendeine F-06 MiDi-Spur in Cubase wird automatisch dessen ZONE angespielt weil die ZONEN 1 bis 16 den MiDi Kanälen entsprechen. Das ist alles sehr praktisch.
So spart man sich extreme viel Spielerei mit dem SOLO/MUTE geklicke.
In der Szene am F-06 schalte ich beide Insert-FX ab, lasse nur den MFX der Zonen an und ändere den evtl. auch mal ab. Im Masterbereich der Zone den TFX stelle ich auf Limiter.
Es ist erstaunlich wie die ZONEN des F-06 mit nur einem MFX klingen … wie ich später sehe gibt es unter den MFX sogenannte Combi-Effekte, die zwei Effekte darstellen. Könnte mit dem Wohlklang zu tun haben.
Am Anfang der Klangkette stehen die Klangerzeuger (nennen ich mal Oszillatoren). Deren Wiedergabe geht dann zum MFX (Master-Effekt). Den hat jede ZONE (Spur/Instrument) 1x für sich selber.
Dahinter geht der volle Klang-Pegel auf den Chorus/Reverb Send-BUS und auch zum Main-BUS.
Unter EDIT bei Chorus/Reverb kann man dann deren Eingangs-Pegel einzeln justieren. Das Chorus/Reverb Ausgangs-Signal landet wieder auf dem Main-BUS wo es mit dem Nach-MFX Signal zusammen trifft. Den MAIN-BUS kann man aber auch in die beiden IFX1/2 (Insert-Effekte) umleiten. Leider sind diese beiden Insert-Effekte Global in einer Szene. Und das finde ich schon sehr einschränkend (enttäuschend).
Nach den Insert-Effekten landet deren Ausgang wieder auf dem Main-BUS, trifft auf die Chorus/Reverb Ausgangs-Signale.
Das Ganze landet dann beim TFX (Total-Effekt). Und Dieser ist wirklich GLOBAL für ALLE Szenen ! Original ist das ein Limiter.
Also man sieht auch hier wieder wie undurchschaubar der Fantom ist. Man muß höllisch aufpassen um keine anderen bestehenden Szenen kaputt zu machen.
Ich finde es besonders besch%&/eiden das man jeden einzelnen veränderten Tone separat speichern muß.
Cubase und MiDi
Als ich heute am F-06 im Zone View direkt einen Tone mit INC/DEC durchblätter, sehe ich das sich eine andere ZONE exakt mit verändert. Was hier abgeht hat mal wieder mit Cubase zu tun.
Dort habe ich 16 Audio und MiDi Tracks liegen. Alle MiDi-Tracks senden auf einzelnen Kanälen zum F-06 ABER als MiDi-Eingang habe ich allen MiDi-Spuren Eingänge auf ALLE (MiDi-Kanäle) gestellt. Es passiert so folgendes :
Der F-06 sendet beim drücken von z.B. INC/DEC Informationen per MiDi auch an Cubase. Alle MiDi Spuren empfangen diese Info. Zufällig steht EINE MiDi-Spur auf nicht gemutet. Deswegen sendet diese MiDi-Spur die Info an exakt den eingestellten MiDi-Kanal zum F-06 zurück. Und dort wird die Info zum Tone-Wechsel ausgeführt auf der Zone mit entsprechendem Kanal.
Nachdem ich danach alle Cubase MiDi-Eingangskanäle auch auf die exakten Kanäle umstellte passiert das nun nicht mehr.
Das Write-Scene Rätsel GELÖST
Nun bleibt nur noch das Rätsel warum nach einem Write-Scene am F-06 mit anschließendem Zone View die aktuelle ZONE komplett leer ist oder auch mal eine naheliegende andere ZONE überschrieben wird.
Das bei einer direkten Justage an einer ZONE (wie eben erklärt) MiDi-Info’s fließen scheint einleuchtend. Warum aber sollte eine Fantom interne Funktion auch MiDi-Daten senden ?!
Es muß aber was damit zu tun haben, weil der ZONEN-Verlust nur passiert wenn Cubase läuft.
Ich muß nochmal an den Cubase Filtern forschen …
So, Fehler gefunden, der Fantom kann wie erwartet gar nichts dafür. Es sind Cubase-Einstellungen.
Der Fantom sendet tatsächlich bei einem Scene-Write eine MiDi-Sequenz raus nach Cubase. Und diese Sequenz wird von Cubase wieder zum Fantom gesendet, wodurch sich Dieser selber beim Write-Vorgang stört.
Dagegen hilft folgendes :
Entweder stellt man in den Programmeinstellungen unter MiDi “MiDi-Thru aktiv” auf AUS (Häkchen weg). Dann werden keine MiDi Daten mehr durch (thru) geleitet. Das würde schon reichen.
Zusätzlich hatte ich eben den Fehler gemacht viele MiDi-Track’s in Cubase beim MiDi-Eingang auf “ALLE” zu lassen. Dann empfangen solche MiDi-Spuren alles was MiDi mäßig in Cubase eintrifft. Steht auch nur eine dieser MiDi-Spuren nicht auf MUTE sendet sie direkt empfangene Daten auch wieder zum Fantom.
Habe nun alle 16 MiDi-Spuren auf den exakten Kanal eingestellt. und zusätzlich MiDi-Thru aktiv auf AUS gestellt. Jedenfalls sieht man in der Cubase Leiste am MiDi-Monitor das Daten eintreffen, macht man am Fantom z.B. einen Scene-Write aber keine Daten mehr rausgehen. Somit kommt der Fantom nicht mehr durcheinander.
Etwas später will ich live einspielen am Keyboard, kein Sound weil Local OFF und nun Noten nicht mehr von Cubase zurückkommen. Ich schalte Local wieder ON, alles gut. Doppel-Töne können ja nicht ausgelöst werden, da von Cubase nix zurückkommt. MiDi-Tracks selber senden nach wie vor Noten zum Synth aber das will ich auch so.
Wochenlange Sendepause
Absolut keinen Bock den Fantom zu benutzen …
…versuche es noch einmal. Aufgebaut, ein bisschen Recorded, ganze Szene verworfen weil uninteressant. Was mich an dem Teil echt frustriert ist keine Inspiration, keine Klang-Varianten, kein Arbeitsfluß und viele Wege etwas zu tun. Man ist ständig am Denken wie komme ich dort hin.
Beispiele :
Wenig Klangvarianten, beim Drücken auf S1/S2 hört man zwar oftmals eine Veränderung, aber meist nichts was irgendwie einen AHA-Effekt auslöst. Leider hat ROLAND den klasse i-Arpeggion weggelassen, der wäre lustig. Am MODX (tut mir leid, den muß ich immer wieder anführen) passiert zumeist bei beiden Tasten etwas und oft auch mehr. Davon abgesehen hat man weitere “Scene” Variationen, wo sich oft Welten auftun. Vom Super-Knob will ich erst gar nicht anfangen.
WARUM bitte kann man DIE beiden WICHTIGSTEN Filter Drehregler Cutoff/Resonanz nicht Live-Recorden ? Die Drehregler müssen zuerst Fadern zugewiesen werden, absoluter Mist. Natürlich habe ich nach Wochen vergessen wie man die Funktionen zuweist.
Tone’s editieren ist sehr zeitraubend. Mir ist heute erst aufgefallen das man nirgends sehen kann welche Partials getriggert werden oder gerade erklingen. Sowas wie ein Tone/Partial-Mixer ist wohl zu viel verlangt. Am MODX hat man wunderbar die 8 Elemente wo zumindest deren Punkte aufblinken wenn die getriggert werden.
Es ist wirklich ätzend jedes mal den PAD-Mode auf “Partial Sw/Sel” zu ändern und dann per ein/ausschalten heraus zu hören welche Partial’s denn überhaupt aktiv sind. Macht NULL Spaß. Warum lassen die nicht wenigstens die roten PAD’s aufblinken wenn ein Part getriggert wird ?
Oder ich suche eine Weile nach dem Grund warum EIN Part nachklingt. Alles ist aus FX/Cho/Rev. Die AMP Envelope hat vorne einen Peak und liegt dann bis zum Ende flach. Da kann doch nix nachklingen. DOCH, die Release Zeit ist vorhanden, aber wie gesagt kein PEGEL gegeben. Trotzdem wird die Release Zeit verwendet !
Es kommt irgendwie kein Arbeitsfluß auf. Beim uralten Yamaha moX ging alles klick/klack, fertig. So viele Fader/Drehregler der Fantom ja auch hat, diese werden nicht optimal eingesetzt vom OS.
Die Fader z.B. haben zumeist nur eine Level-Funktion. Und in der Regel kann sich kein Mensch 8 Assigned Funktionen merken. Wird zwar bei Betätigung am Screen angezeigt, dann hat man aber evtl. schon einen anderen Wert ungewollt verstellt.
Es ist z.B. traurig, das man (trotz des ach so dollen Touch-Screen) die Hüllkurven nicht per Fader justieren kann, das wäre toll. Am Screen kuckt man immer auf diese kleinen Quadrahte einer Hüllkurve und fragt sich Welches ist von den Parametern jetzt Welcher ?
Einen Tag später
Komm probier mal das STEP-Recording aus, wie wäre es mit einer polyphonen Arp-Sequenz. Es gibt nur einen STEP-BACK und REST-Button am Screen. Direkter Gedanke warum kann man den Cursor nicht per Hand positionieren ? Und es geht wieder los. STEP-BACK geht nicht einen STEP-BACK sondern löscht den zuletzt eingegebenen STEP, liegt er auch noch so weit entfernt.
Hat man nun eine Sequenz fertig gestellt würde ich gerne weitere Noten finden/lernen. Leider gibt es keine Möglichkeit die Aufnahme zu pausieren um weitere Noten zu finden. Absolut praxisfern.
Automationen per Hand einzeichnen ist auch so ein Thema. Es gibt keine Möglichkeiten mal auf exakte Werte zu korrigieren. Egal was man versucht, alles ist immer irgendwie schief. Das geilst überhaupt ist aber folgendes. Ich zeichne mühevoll eine Cutoff-Kurve, der Fantom folgt wunderbar. Dann drehe ich aus Spaß mal am Cutoff-Drehregler, der Fantom reagiert darauf, OK. ABER danach bleibt der Cutoff dem Drehregler folgend dort stehen und folgt NICHT mehr der Automation !!? Häää, wer hat denn hier das sagen ? Vollkommener Trash.
Ich habe sowas von keinen Bock mehr auf DAS TEIL
Nicht aufgeben, aber es tut sooo weh
Gestern tierisch geärgert. Szenen sind doch ziemlich eigene Blöcke so dachte ich. Ist auch so bei der Master FX Abteilung im Effects Edit Screen. Ich stelle ich mal den TFX testweise von “Limiter” auf irgendwas.
Ich bin verwundert, das KEIN gelbes Sternchen von wegen “Scene wurde geändert” erscheint. Ich switche auf eine andere Szene, hää !! Dort hat sich ja nun auch der TFX mit verändert !
Heute lese ich nochmal die Anleitung, dort steht :
Editing the Effects
Here’s how to edit the MASTER FX (M.COMP, M.EQ) that are common to the entire system.
Editing the Effects
Adding a Multi-Effect to the Entire Sound (TFX)
The TFX is located after the mastering compressor and mastering
EQ in the effects chain. This is a multi-effect that can be applied to
the overall sound of this unit.
OK, dann wäre das einleuchtend, das der TFX überall mit verändert wird, aber HALT ! Was bitte ist denn mit schon gespeicherten Szenen…ach du Schei?=) dort wird der TFX auch verändert. Das darf doch nicht wahr sein ?! Ein weiterer ROLAND SUPERGAU – welche Vollidioten haben dieses Gerät entwickelt ??!
Ich speichere eine Szene mit geändertem TFX mit einem “Write”. Dieser TFX erscheint auch, wie beschrieben, in einer fertigen anderen Szene, diese speichere ich natürlich NICHT noch einmal, warum auch.
Ich schalte den F06 aus/ein …
Hammer, der TFX auf der fertigen Szene steht wieder auf “Limiter” und auf der testweise gespeicherten Test-Szene steht der TFX auch auf Limiter.
OK, die Master FX Sektion gehört ja auch nicht wirklich zu Szene sondern (siehe oben) zum Gesamt-System.
Ich ändere den TFX bei der blanken Szene wieder ab und mache ein “Write-System”…aus/ein
So danach haben ALLE Szenen den neuen TFX !! Ja, passend zur Beschreibung aber das ist eine neuerliche Katastrophe. Heißt nämlich eine weitere extreme Freiheitsbeschränkung des Fantom.
Denn aus Flexibilität (jede Szene kann im Master FX Bereich eigene Sachen machen wird nun NULL-Flexibilität weil die kleinste Änderung dort, gefolgt von einem Write-System verändert ALLE Szenen.
Einfach unfassbar doof von ROLAND, nun fehlt nur noch das so was wichtiges wie der Master-EQ auch nur EINE Einstellung System weit haben kann, dann fall ich vom Glauben ab…
…und wie kann es anders sein, auch der Master-EQ kennt System weit nur EINE Einstellung. Das ist ja sehr (un)professionell. Jede Szene sollte man doch einzigartig in der Master-Sektion justieren dürfen, weil vollkommen unterschiedliches Material. Ist aber NICHT gegeben. Echt jetzt – ich glaube das nicht mehr. Die Software hat unfassbare Unzulänglichkeiten.
Und selbst so Kleinigkeiten wie Octave Down/Up ist nicht so wie bei fast allen Synth üblich. Einmal Klick Taste (Up oder Down) sollte leuchten, ist auch so. Zweiter Klick gleiche Taste (=zwei Oktaven) LED sollte (könnte) anfangen zu blinken damit man weiß “ah, zwei Oktaven). Bei einem dritten Klick sollte der Button dann schnell blinken (ah, drei Oktaven und Ende). Ingenieur … NÖ … ein dauer Leuchten reicht, Finger wieder in Ar%&$
Auch krass, das Menüsystem selber. ich gehe testweise auf Menu/System/General. Von den Kategory-Buttons leuchten 5 Stück auf und der Sechste rechts blinkt. Was heißt das nun ?
Vorsichtig drücke ich einen der leuchtenden Buttons und sehe zufällig, wie sich der Wert “LED Brightness” verändert. Schön, gibt es nichts gegen zu sagen außer …
Warum wird die gemeinte/dargestellte Parameter-Zeile überhaupt und in keinster Weise hervorgehoben, damit man weiß was die Blinki-Tasten verändern ? Leuteeee ! Meine Ausrufezeichen sind bald alleeee !
Nach fast 4 Monaten – versuch mal irgendwas aufzunehmen
4 Tracks schön PAN/Level/Filter angepaßt mehr aber auch nicht, keine einzige Hüllkurve. Ich hasse den Fantom, nun soll ich alle 4 Tones speichern. Dazu habe ich absolut keinen Bock, immer diese verdammten Filenames anzupassen. Warum macht die Kiste das nicht von selber.
Tone Editieren
Das Teil hat wirklich die Dreistigkeit bei einem neu ausgewählten Tone nicht erst einmal alle Partials auszuwählen. Folge man dreht voller Erwartung am Cutoff, es tut sich aber nix, weil entweder ein unbenutzer Partial ausgewählt ist oder einer den man zufällig nicht direkt wahrnimmt.
Bei dem Ding bleiben wirklich die vom Vorgänger-Patch selektierten Partials beim neu Geladenen einfach unverändert selektiert. Wer auf der Welt will das ??
Endlich einer der Versteht
Uh, ein Video Montage vs Fantom, und schon nach wenigen Minuten werden meine Erfahrungen bestätigt.
Haupt Erkenntnis :
Beim Montage wird alles in einer Performance gespeichert, jegliche kleine Änderung an den Parts. So erwartet man das eigentlich auch. Roland hat das nicht nötig, nötigt den Nutzer aber mit unzeitgemäßen Zusatz-Speicher-Eskapaden.
Neben Erkenntnis :
Die Wave-Suche in den DRUM-Kits bezeichnet er im Video mit “Prähistorisch”, sehe ich ganz genau so. Entweder hat man 1 Tag lang Zeit um alle Waves durch zu probieren oder … keine Ahnung. Jedenfalls gibt es am Montage einen ganz normalen Kategorie/Sub-Kategorie Browser.
Leider fällt Ihm die Insert-FX Katastrophe (2x IFX für die gesamte Szene) und die Overall Globale Master-FX Unzulänglichkeit nicht auf.
Der Sequenzer des Grauens
Da kann ich nur sagen einfach lächerlich. Es geht nix, aber auch gar nix über den Fully Featured Sequenzer im guten alten moX. Mit dem Teil konnte man so ziemlich alles in Massen verbiegen was man wollte, und das nur mit Tasten ohne dämlichen Touchscreen.
Beispiele :
Eben mal ein paar Noten aufgenommen. Das einzige was dieser Sequenzer wirklich selber kann ist Quantisieren. Danach wird es schon eng.
Velocity eben mal von allen Noten gleich einstellen, gibts nicht. Nur eine allgemeine Anhebung/Verringerung der Velocity per BIAS-Wert gibt es. Was soll das sein ? Warum nicht mit normalen Werten die man kennt ?
Noten-Enden mal eben auf Legato (bündig zur nächsten Note) justieren, gibt es nicht.
Im Piano Roll mehrere Noten markieren mit SHIFT + Finger Rechteck um Noten ziehen mußte ich auch erst nachlesen. Dann E6 gedrückt halten, dann per Finger die Noten woanders hin ziehen. Natürlich trifft man weder die horizontale noch vertikale Position jemals. Zum Glück kann man die Noten per Cursor-Tasten positionieren. Auch super peinlich, das beim Bewegen der Noten, der Bildschirm kein Auto-Scroll macht. So ist es oft nicht möglich die neue Position anzufahren.
Warum gibt es im Piano Roll kein Auto-Zoom zum zoomen ALLER dort befindlichen Noten ?
Eine LOOP Funktion im Piano Roll (ach was erwarte ich auch von ROLAND) wäre ganz toll um nur einen Bereich zu loopen anstatt immer wieder z.B. 8 Takte abwarten zu müssen.
Nebenthema das einem immer wieder aufstößt : keine Mixer-Taste
Ich fang mal an was ich noch über den moX Sequenzer weiß :
- Gitarren Strum konnte der im Micro Bereich Noten so staffeln das Diese in kurzen Verätzen gespielt wurden (und zwar in beide Richtungen)
- Velocity an/ab-steigen automatisiert (incl. Kurven) auf einen Bereich anwenden
- PAN L/R automatisiert (incl. Kurven) auf einen Bereich anwenden
- überhaupt jeden CC auf Bereiche anwendbar
- Endlos-Sequenzer ohne diese dämlichen Pattern’s
- Loop-Funktion im Sequenzer
und viel viel mehr…mir fällt es aber nicht mehr ein.
Man brauchte nur im Kopf eine Vorstellung haben ich möchte Cutoff oder was auch immer von bis ansteigend/abfallend mit dieser Kurvenform und der moX konnte das. Es machte tierisch Spaß und war extrem gut und schnell zu handeln.
Der Fantom kann von all dem NICHT’s aber auch gar nichts.
Wer immer dieses Instrument konstruierte, hat Mist gebaut. JA, es sieht wirklich gut aus, und Funktions-Blöcke sind irgendwie erkennbar. Aber viele Tasten scheinen planlos unwichtigen Funktionen gegeben worden zu sein. Speziell die Tasten um den Touchscreen herum.
WARUM z.B. gibt es keine FX-Taste ? Und NEIN ich meine nicht diese verdammte FX-Taste neben AMP. Diese führt nur in einen Unter-Bereich. Die Fantom-NULL’s sind Hölle pur. Ein Fx-Taster der nur in EINEN Bereich der FX führt. Will man zum FX-Rest muß man über diese verdammte MENÜ-Taste und noch Effekt-Irgendwas touchen, das nervt total weil man sich immer eine richtige FX-Taste wünscht. FX sind WICHTIG und brauchen EINE Taste zum FX Top-Level von wo man dann ALLEs erreichen kann.
Die Firmware funktioniert ist aber extrem unzulänglich. Als ob Jemand keinen Bock gehabt hätte sich EINMAL Mühe zu geben damit es viele Menschen intuitiver haben.
Im Gegenteil, alles fühlt sich an wie “ach warum soll ich … keine Lust … verstecke ich noch etwas tiefer die Funktion” oder “ne, zu einfach…”
Sampling
Nice to have but …
Komm nimm mal eben ein paar Keyboard-Samples von der Volca FM auf, hmmm, kein Sound obwohl mit Kopfhörer an der Volca Sound raus kommt. Ich hänge ein ein Smartphone dran, Pegel vorhanden. Stecke das Kabel wieder an die Volca, Sound plötzlich da !!
Sample aufnehmen und justieren ist simpel, solange es ein One Shot ist. Nun nehme ich den Organic Sound auf der eine Orgel nachbildet. Den hätte ich gerne endlos spielbar. Ich schalte auf FWD (forward) um und versuche länger per Sample-End und Loop-Start Punkt die endlos Loop ohne Knackser hin zu bekommen. KEINE CHANCE weil wieder irgend ein Ingenör dachte “warum eine Null-Punkt Findung integrieren”, nur ein paar Zeilen Code mehr, NÖ !!
Ey, wie doof kann eine Firma eigentlich sein. Nicht mal eine simple Fade-Out Funktion, man ist gezwungen eine ruhige Stelle als End-Punkt zu suchen.
FANTOM-06 in 02-2026 wieder verkauft, wegen all den Unzulänglichkeiten, die ein Synthesizer im Jahr 2025/26 keinesfalls haben dürfte.