Ich Update den Pi mit sudo apt update und danach sudo apt upgrade. Es werden über 500 MB geladen und installiert, naja nach einem halben Jahr. Der OS Codename ist Bookworm, aktuell wäre Trixie, man kann aber nicht von einer zur anderen Version springen, leider.
Ich riskiere es und mache auch noch ein sudo apt autoremove, das listet nur Linux-Headers also Kernel die weg können, ich sage JA.
Ich starte den Pi neu mit shutdown -r (Neustart)
Ich suche nach einer Möglichkeit die 64GB SD-Partition auf die vollen 128GB der SD-Karte aufzublasen und finde schnell raspi-config das schon installiert ist. Das bietet unter die Funktion Expand Filesystem, die genau dafür gedacht ist.
Ich drücke ENTER : es kommt KEINE textliche oder grafische Vor-Ansicht bei so einer wichtigen Aktion. Nur eine Meldung root Partition wurde auf volle Größe erweitert, Neustart erforderlich, der auch direkt angeboten wird … bibber
raspi-config – Partitions-Erweiterung
Danach teste ich mit lsblk die Partitions-Größen
lsblk – Partitionen
Sieht ja erstmal OK aus, ich gebe noch ein df -h /home/pi
df -h /home/pi
Das mache es dann ganz deutlich, Available 102GByte im Home-Directory, also auf dem gesamten root-Pfad.
Nein ist besser so, sonst werkelt der Pi nur auf der halben SD-Karte rum, was diese schneller altern läßt. Nach der Erweiterung kann der Pi auf der gesamten SD-Karte wirken.
Das ist mal seltsam. Der uralte Pi 2 machte wenige MByte/s übers LAN. Der Pi 3 hatte ein LAN-Adapter der intern per USB2.0 mit maximal 32MByte/s angebunden war. Und das erreichte der auch exakt. Will heissen lade ich ein WordPress-Backup mit 600MByte vom Pi 3 runter ging das mit 30MByte/s recht rasant.
Nun mit dem Pi 4 geht das nur mit lächerlichen 10MByte/s obwohl der Pi 4 echtes Gigabit hat. Ich prüfe die reine Ethernet-Performance mit iperf (sudo apt install iperf3) welches ich am Pi und am PC installieren muß. Starte ich es am pi mit “iperf3 -s” geht der in Lauer-Stellung, wartet. Am PC muß ich dann “iperf3 -c <ip-adressePi<” eingeben. Alles wunderbar fast volle 100MByte/s.
Raspberry Pi 4 Ethernet Performance zum PC mit iperf3 gemessen
Bleibt die Frage warum sich der WordPress-Backup Download gerade bei exakt 10MByte/s fest frisst ??
Natürlich kommt hier noch die SD-Karte in’s Spiel, aber die sollte mehrere 100MB/s lesen können.
Ich vermute WordPress benutzt VSFTPD zum UpLoaden. Der hat seine Konfiguration in /etc/vsftpd.conf
Leider finde ich dort nirgendwo eine Limitierung der Geschwindigkeit. Auch hat WordPress selber keine Limit’s.
Es kommt mir die simple Idee mal ein Backup direkt per CAJA vom Pi zum PC zu kopieren. Ich finde die Bachup’s in /wp-content/backupwordpress……………..
Und das Kopieren geht mit Speed bis zum Anschlag, in 10s sind die 744MB rüber kopiert !!! Es geht also doch. Hat vielleicht mein Firefox am PC was damit zu tun ? Der hat aber noch nie limitiert. Oder eben die Gegenseite mit WordPress/Apache/vsftpd !!
Wenn man recht überlegt muß VSFTPD unschuldig sein, er hat ja nativ die volle Speed gebracht. Die SD-Karte ist damit auch lesend auszuschließen.
Was für ein Drama mal wieder. Nach Jahren treuer Dienste funktioniert plötzlich mein Raspberry Pi 3 B+ nicht mehr. Ich stele fest das die LAN Verbindung nicht mehr leuchtet. Dann fällt mir auf, das die ACT LED nix mehr macht.
Sofort schreibe ich auf eine andere SD-Karte ein Raspi-OS-Image, nix, die ACT (Drive-Activitäten) LED ist tot. Kurz nehme ich den steinalten Raspberry Pi 2, alles gut mit der ACT-LED.
Nach intensiven Test’s bestelle ich einen Raspberry 4 B mit 1GB.
Lasset die Spiele beginnen
Der Pi 4 ist angekommen und ich stecke Hoffnungsvoll die alte 64GB SD-Karte rein, jau, er bootet in den Desktop. Fröhlich passe ich die IP-Adresse wieder an, teste, alles bestens. Und ab damit ins 19″-Rack … nix geht mehr, wieder alles zum Arbeits-PC um letztlich festzustellen – die 64GB SD-Karte ist TOT/DEFEKT/ENDE. Dabei hatte ich am Pi 4 vorm Umbau sogar einen SHUTDOWN gemacht und gewartet bis die Drive LED aus bleibt !!
TOTAL-KATASTROPHE, denn wie der Mensch so ist länger schon kein BACKUP mehr über’s LAN gesichert. Das letzte BACKUP stammt von 09-2025 :O
So ein MIST jetzt beginnt wieder dieser ganze Dreck mit OS/APACHE/PHP/SSL/HTTPS-ZERTIFIKATE/MYSQL/WORDPRESS. Das ist ein tagelanges Gefrickel, oft ohne Sinn und Verstand.
Was ich versucht habe
Zuerst händisch wieder alles nach irgendwelchen kruden Anleitungen/Video’s zusammen-installiert.
Dann nach Tag 1 finde ich durch Zufall ein IMAGE-File auch von 09-2025. Tja, dann bin ich ja gleich fertig. Da ich Images wenn überhaupt nur mit Clone/Rescue-Zilla erstellt haben kann, Kinderspiel…von wegen.
Ich habe bestimmt EINEN TAG damit verbracht sowohl mit Clonezilla als auch mit Rescuezilla das Image zurück zu spielen, KEINE Chance.
Clonezilla ist da mal die größte Enttäuschung. Das Teil listet das Save/Restore Directory nicht mal ansatzweise komplett, findet das Image gar nicht obwohl es vor der Nase liegt.
Rescuezilla ist da viel schöner, wunderbar kann man mit der Maus navigieren. Es findet das Image ohne Probleme. Leider endet die Freude beim zurückspielen. Erst werden Partitionen generiert, dann kommt die Haupt Partition dran…ERROR. Rescuezilla meckert weil beim Ziel-Datenträger ein paar hundert Bytes zu viel/wenig da sind. Absolut lachhaft, altes Image stammt von besagter 64GB SD-Karte und soll neu auf eine 128GB SD-Karte. Wo kann es hier kapp oder eng werden ?!?!?
Jetzt kommt der größte Witz, die USB-Abbilderstellung von Linux Mint schafft es ganz easy das Image zurückzuspielen. Leider enthält der wp-content-Ordner von WordPress danach aber viel zu wenig Daten.
Jedenfalls läuft der Pi 4 erstmal mit diesem Image. Es beginnt eine Odyssee des Hacken’s per Putty, Rechte neu vergeben, Passworte vergeben, Datenbank manuell erstellen dann Import eines Datenbank-Dump’s. Dann noch WordPress die DB-Zugangsdaten beibringen.
Endlich nach gefühlt 3 Tagen sehe ich Licht am Ende des Tunnels.
Ich sehe meine Webseite, natürlich verstümmelt ohne Grafiken. Durch totalen Zufall ist der letzte erhaltene POST einer über Zertifikat Erstellung, ich folge meinem eigenen Schrieb und siehe da die Seite wieder in voller Pracht.
Dann stelle ich in WordPress unter Einstellungen/Allgemein diese beiden Seiten-Links um lösche /wordpress hinter der URL, bibbernd speichere ich. Erst klappt danach nix mehr, kriege es aber schnell wieder hin.
Dann machen natürlich wieder die Permalinks Probleme, EINFACH funktioniert, BEITRAGSNAME geht schlecht/nicht weil bestimmte Links damit nicht funktionieren. Genau das hatte ich schon mal und zum Glück hatte ich notiert wie die Lösung war.
In der /etc/apache2/apache2.conf muß unter <Directory var/www/> Allow Override auf ALL stehen. Danach mysql (mariaDB) und Apache durchstarten. Leider funktionieren danach die Permalinks mit Beitragsname genau so wenig.
Permalinks und Apache-Rewrite
.htaccess Rewrite manuell hinzugefügt
Weil WordPress normalerweise bei jeder Permalink Änderung + Speichern eine versteckte .htaccess generiert, das aber dieses mal NICHT tut, erstelle ich mühsam Eine per Hand im html-Ordner
Und siehe da, mit der Permalink-Einstellung auf Beitragsname funktioniert es nun wieder.
Und ich wette das hat mit den Schreibrecht-Problem zu tun das ich nun beschreibe.
WordPress kann nicht Uploaden/Plugins Updaten usw.
Was ist das nun wieder, WordPress meckert herum will ich Bilder (Medien) uploaden.
Keine Server Schreibrechte
Auch nach intensiver Recherche finde ich keine Lösung. Und natürlich mache ich ein chown rekursiv für verschiedenste Ordner.
Nächster Morgen
Es kann so einfach sein, chown ist die Lösung. Ich habe (warum auch immer) WordPress 2x, einmal direkt im html-Ordner und einmal in html/wordpress. Welches ist nun das ECHTE ?
Rekursiv, also incl. aller Unterordner, gebe ich folgenden Befehl ein :
ES GEHT WIEDER – WordPress kann Uploaden und es gehen auch Plugin-Updates wie gewohnt.
Nun will ich schauen WO die Bilder-Upload’s nun landen.
Leider kommt durch das chown plötzlich mein pi User nicht mehr in den html-Ordner. Ich füge den pi User der Gruppe www-data hinzu mit :
sudo usermod -a -G www-data <Benutzername> sudo systemctl restart apache2
Nö, geht immer n.n. Da fällt mir ein, das man User Ab/Anmelden muß damit Änderungen wirksam werden. Und es funktioniert, mein Pi-User kommt wieder auf html und alle Unterordner.
Ich schaue nach wo nun der neu kreierte 2026/03-Ordner liegt und es ist /var/www/html/wp-content/uploads/2026/03
Also dürfte das WordPress in html/wordpress irrelevant sein. Bevor ich den Ordner lösche benenne ich Ihn testweise um.
sudo mv wordpress / aaaa/
WordPress läuft weiter, ich lösche den aaaa-Ordner mit sudo rm -R aaaa
Nachtrag
Und sieh mal einer an, nachdem ich eben die Permalink-Einstellungen änderte/speicherte hat WordPress in MEINE hand-getippte .htaccess die gleichen Einträge nochmals eingetragen. Ich lösche dort als mein mühsam hand-getipptes raus weil doppelt.
Was ich jetzt hier schreibe ist nur aus dem Gedächtnis wiedergegeben und das vom Hacking über eine Woche hinweg.
Was war passiert
Wenn ich das so genau wüsste, denn ich bin mir keiner Schuld bewußt. Jedenfalls lief meine Wesbeite (Diese) gar nicht mehr und das obwohl im No-IP Account meine korrekte Dynamische IP hinterlegt war und der Router unberührt blieb (Port Forwarding).
Irgendwie entdeckte ich das im Apache Status diesem scheinbar ein SSL Zertifikat fehlte oder leer sein soll und er deswegen nicht starten wollte.
Über eine Woche absolutes Chaos
Zuerst war es mir tagelang nicht so wichtig, dann plötzlich WordPress Entzugs-Erscheinungen, der Ehrgeiz packte mich. Und ich muß sagen WordPress scheint unzerstörbar, denn seit gefühlt 15 bis 20 Jahren habe ich noch keinen POST verloren.
Klar läuft ein Backup-Plugin das wöchentlich mal ein Backup erstellt. Ab und an lade ich dann mal eines runter zum sichern. Auch mache ich ab und an einen SQL-Dump um die Datenbank zu sichern.
Das Problem dieses mal war das ich weil der Apache nicht lief auch nix in WordPress machen konnte und ich kein sehr aktuelles SQL-Dump hatte aber immerhin ein recht junges WordPress-Backup.
Rettungsversuch Apache SSL Zertifikat
Natürlich versuchte ich zuerst eben ein SSL Zertifikat neu zu generieren, aber finde mal eine funktionierende Anleitung. Das klappte schon mal nicht. Irgendwann gab ich auf und befasste mich mit einer Neu Installation.
Raspberry neustes OS
Wenn schon dann muß ich eine neue SD-Karte (größer) mit dem neusten Raspberry OS bespielen. Das machte ich mit dem Raspberry Pi Imager. Mein OS war wirklich schon alt und ein kompletter Sprung on the Fly ist mit Risiken behaftet.
Ich weiß nicht wie oft (bestimmt 6-10x) ich die SD-Karte neu aufgesetzt habe. Das OS lief erwartungsgemäß sauber, aber es gibt da einige Änderungen seitens Raspberry.
Der Imager bietet sehr unauffällig vor dem Schreiben einige Optionen an, wo man schnell mal einfach weiter klickt. So mußte ich schmerzlich erfahren das es KEINEN User ‘Pi’ mehr gibt überspringt man es. Oder auch diese Sache mit dem SSL Zugriff, kann man abhaken in den Optionen.
Egal, nach mehreren Neu Beschreiben der SD Karte war die Basis gesetzt.
Der Horror beginnt (und nahm kein Ende)
Apache, PHP, mariaDB, phpmyAdmin, WordPress, FTP-Server und was ich noch alles eben mal installieren. Eigentlich geht das gut findet man mal eine halbwegs moderne Anleitung. Dafür brauchte ich bestimmt 1-2 Tage von morgens bis Nachts.
Während all diesem Gefrickel fällt mir absolut unangenehm auf diese chown und chmod Linux Dinger. Das absolute Grauen, jeder sagt was anderes. Jede Software will eigen Rechte. Klar ist das echt sicher, aber das Handling ist würg.
Als dann die Basis Software drauf ist fehlt noch WordPress. Wahrscheinlich hätte ich den alten Inhalt ‘einfach’ (User Lese/Schreibrechte) kopieren können nach /var/www/http aber irgendwas hat mich veranlasst WordPress erstmal neu zu ‘installieren’ und dann über zu Kopieren.
Also WordPress tar.gz in den html Ordner down geloaded/entpackt. Der Apache lief auch (noch ohne SSL https) und WordPress Startseite lief.Per phpmyAdmin hatte ich eine leere Datenbank ‘wordpress’ angelegt.
Und jetzt kommt der Hammer.
Wie doof kann ich (WordPress-Programmierer) sein ?
Wirklich 2 Tage lang die simple Installationsseite wo oben der Datenbankname steht (tut es das wirklich ?) versucht zu absolvieren.
Immer kommt eine Fehlermeldung ‘Datenbank nicht gefunden’ blabla. Irgendwann erkenne ich dann, der vorgefertigte ‘wordpress’ Schriftzug ist gar kein echter Eintrag im Feld Datenbank !!!
Das ist nur ein Schatten-Vordruck was sein könnte !!!!!!!!
Ich habe wegen der kaum erkennbaren Unterschiede (grauer Vordruck vs schwarz echter Eintrag) nicht realisiert das ich dort ‘wordpress’ rein schreiben muß !!!
Jedenfalls lief WordPress dann.
Das DRAMA des Datenbank Import
Oh mann ich finde keinen halbwegs aktuelle SQL-Dump, was nun. Nach vielen Querelen komme ich auf die Idee – starte den Pi mit der alten SD Karte um per Putty direkt in der mariaDB einen Dump des ‘Jetzt’ Zustandes zu erstellen.
Hatte ich noch nie gemacht, wußte auch nicht das es sowas gibt. Klappte jedenfalls.
Ein Drama immer wieder ‘wie bekomme ich Files auf die neue SD Karte ? Klar habe einen Card-Reader aber diese verdammten Schreib/Leserechte. Irgendwann habe ich es dann immer so gemacht, die neue SD Karte in den Reader und was auch immer nach /home/pi kopiert.
Dann den neuen Pi wieder gestartet und per phpmyAdmin die ‘wordpress’ Datenbank importiert.
Das darf man sich wieder nicht so einfach vorstellen, weil in irgendwelchen phpmyadmin config Files steht man dürfe nur satte 2MByte hochladen. Ähm wir haben 2025 !!
Alles auf 50MByte hoch gesetzt. Mein Dump war gerade mal 15MB groß. Danach klappte der Import.
SSL
Da Webseiten heutzutage https:// haben müssen muß ich wieder Zertifikate erstellen usw. Außerdem ist WordPress auch auf https:// geeicht. Will ich im Detail nicht erklären, aber wieder ziemlich viel Gewurschtel.
WordPress Links funktionieren nicht
Irgendwann lief WordPress dann auch im alten Muster, ich war ganz erstaunt das sogar die Plugins da waren. Leider funktionierten keinerlei Links. Die POST’s waren auf der Hauptseite sichtbar. Klicke ich aber auf irgend etwas kommt ‘Not Found’ Apache Meldung. Als URL steht im Browser aber der gewünschte Post-Link.
Immer wieder auf Anraten in WordPress unter Einstellungen – Permalinks die Permalink-Struktur umgestellt und Gespeichert. Danach wieder zurück zur alten Einstellung und Gespeichert.
Keine Besserung und ich finde auch KEINE Lösung.
Dann aus Verzweiflung stelle ich mal auf ‘Einfach‘ um speicher das und ES FUNKTIONIERT !!!!!!!!!!
Alles geht wieder Gallerien, In-POST Foto’s öffnen usw.
Danach probiere ich viele andere Permalink-Strukturen, keine funktioniert außer ‘EINFACH’
Dieses Umstellen der Struktur ändert beim Speichern die unsichtbare .htaccess Datei im WordPress Ordner selber. Der Apache richtet sich nach dieser Datei und schreibt URL’s um damit Sie im Browser lesbarer erscheinen.
Das ist nur ein ganz kurzer Außschnitt meiner Erlebnisse über bestimmt 5 Tage am Stück nur gehackt am Pi
Später
Oh, eben probiere ich mal ob’s am Handy funktioniert, ja, bis ich zufällig auf einen Post treffe, der einen Link zu einem anderen Post hat. Und der, man höre und staune, nicht automatisch beim ändern der Permalink-Struktur mit geändert wird. Da hat mal wieder ein WordPress Programmierer gut aufgepasst.
Eigentlich sehe ich mir aus nostalgischen Gründen sehr gerne YT-Video’s über Heimcomputer an. War selber 20 Jahre C-64/AMIGA süchtig.
In den letzten Jahren gibt es immer mehr Video’s über ALLE Arten der Homecomputer-Aufrüstung.
Eine lange Zeit fand ich das eigentlich sehr interessant. Z.B. das Hauptthema Bildausgabe an modernen Monitoren. Macht auch total Sinn, endlich mal den guten alten Homecomputer mit super Bild.
Was es da nicht alles gibt. Z.B. Raspberry Pi Lösungen mit Platinchen auf die dann ein Raspberry Pi kommt und alles dann auf den CPU-Sockel. Am Amiga sehr interessant. Bildet dann der Pi doch in Software eine ganze (schnelle) CPU/GPU nach, erzeugt per HDMi ein gestochen scharfes Bild und bietet quasi beliebig viel RAM an.
Ein AMIGA mit tollem Bild, ohne ende RAM und ‘ner unübertroffen schnellen CPU. Das alles für recht wenig Geld.
OK, man kauft sich so eine Adapterplatine, hat vielleicht noch einen Pi irgendwo rumliegen, baut alles um FÜR WAS ?!!
Das frage ich mich dann immer … verliert man hier den Blick auf das große ganze ?
Denn ist ein AMIGA auch noch so schnell und macht man das modernste OS drauf, wer will sowas in 2023 benutzen ?!
Und wieder ist es passiert, das ich meine monatliche Zwangs-Bestätigung bei noIP verpasst habe und meine 64kbyte.zapto.org SUB-Domäne deaktiviert wurde.
Um die 14 tägige REDEMPTION-Phase nicht abwarten zu müssen hole ich mir eben eine weitere 64kb.zapto.org SUB-Domäne. Wie immer gebe ich in phpmyAdmin die 4 Befehle ein um alle Link-Strings auszuwechseln, klappt auch danach alles.
Nach der REDEMTION-Phase hole ich meine 64kbyte.zapto.org Domäne wieder und mache scheinbar irgendwo bei phpmyAdmin was falsch. Jedenfalls sind viele POST-Bilder zwar noch vorhanden werden aber nicht verkleinert im POST abgebildet.
Dann beginnt ein anderthalb Tage dauernder Kampf mit PUTTy, MariaDB(mysql) und BACKUP’s.
Letztlich half ein (möglichst aktuelles) BACKUP-File und die darin enthaltene *.sql der WordPress Installation.
In PUTTy gebe ich folgenden Befehl ein, um per mysql-Befehl die WORDPRESS-Datenbank zu überschreiben :
mysql -u username -ppasswortwordpress < dbbackup.sql
username Benutzername von MariaDB passwort Passwort von MariaDB wordpress Name der zu überschreibenden Datenbank dbbackup.sql BACKUP-File zum überschreiben der DB
Dabei muß das BACKUP-File im aktuellen Ordner z.B. /var/www/html/ liegen. Kann nach dem Vorgang gelöscht werden.
Alles läuft seit Jahren stabil auf meinem Raspberry Pi Webserver.
Aber wenn man zu zufrieden ist wird einem Langweilig und man macht manche Dummheit.
Alles fing damit an, das ich merkte die Statistik ist ja mal ziemlich tot, null Traffic.
Ich benutzte die Funktion Werkzeuge/Website-Zustand. Irgendwie knallte ich das neuste PHP 8.x drauf, was ein Aufruf der phpinfo.php auch bestätigte.
Ich glaube ab dann lief mein phpMyAdmin nicht mehr und das DRAMA nahm seinen tagelangen grausamen Lauf.
Ich hatte also zwei Hauptprobleme, Webseite “nicht” erreichbar und kein phpMyAdmin mehr.
phpMyAdmin
Habe ich auch nach Tagen nicht mehr ans laufen gebracht, ca. 1000x remove –purge dann wieder install gemacht. Immer und immer wieder kommt ERROR 1045. Die Installation scheitert am simplen Anmelden an der Datenbank, welches aber manuell klasse Funktioniert. Selbst wenn ich es mal schaffte das die Installation durch kam (kann mich nicht erinnern wie=Linux Delirium) startete phpMyAdmin nicht. Es lag auch keine phpmyadmin.php im Web-Root-Ordner.
Alles auf Anfang
Zweite 32GB SD-Karte her, Raspbian komplett neu installiert, dann wieder die Odyssee Apache, PHP, FTP, phpMyAdmin, WordPress. Lief erwartungsgemäß sauber durch.
Erst versuchte ich es mit Plugins wie DUPLICATOR oder BackupWordpress, keinen Erfolg. DUPLICATOR rödelte rum um dann zu melden NÖ – warum ging aus den Rückmeldungen nicht annähernd hervor, DANKE. BackupWordpress war nicht dazu zu bewegen eine externe Datei zu akzeptieren (oder auch nur zu finden), DANKE !!
Dann schlaue Idee gehabt, den jungen WordPress-Ordner mit den ollen Daten komplett überschreiben. Klappte auch, Webseite lief Lokal, phpMyAdmin hatte ich aber dadurch schon wieder abgeschossen (Applaus).
Irgendwie schaffte ich es auch noch den FTP-Server zu schmelzen ich gab die Arbeit an der 2ten SD-Karte auf. Wieder zum Original.
Webseite von außen erreichbar aber LEER
Eigentlich ist (und war) die Webseite von Außen erreichbar. Nur irgendwie landet man immer auf einer leeren weißen Seite.
Nach einem Tag Kampf (verloren) kam mir Abends die Idee “die sagen doch oft ALLE Plugins deaktivieren”. Totaler Quatsch würde ich normalerweise sagen, aber in der Not.
Ich glaubte es nicht, alle Plugins deaktiviert, Seite wird von Außen wieder sauber dargestellt. Plugin eingegrenzt auf WpStatistic (die Sau).
Sofort deinstalliert und ein anderes Statistik-Plugin drauf….dabei stelle ich fest, das es quasi KEINE brauchbaren Statistik Plugins gibt. Was habe ich davon wenn ich weiß welche Suchmaschinen meine Webseite besucht haben. Mich würde einzig und allein interessieren welche Posts wie oft aufgerufen wurden oder welche Suchbegriffe eingegeben wurden.
Und immer wieder werden Funktionen nur gegen Geld nutzbar. Habe jetzt mal alle Statistik-Plugins deinstalliert, 2021 … traurig aber so ist es.
Soweit läuft nun wieder alles bis auf phpMyAdmin, und das kriege ich auch noch hin …. Nö
Eben mal was im WordPress Blog schreiben, geht nicht, komme nicht mehr rein. Passwort wird zwar akzeptiert (Falscheingabe ergibt Schütteln), aber die Login Maske mit geleerten Feldern kehrt immer wieder zurück.
In phpMyAdmin komme ich auch nicht mehr rein es kommt eine rote Fehlermeldung die ich vielleicht mal komplett hätte lesen sollen, wie sich 3h später herausstellt.
Nach 3 stündigen Recherchen und Tests mache ich das gefürchtete 5.4.2 Update manuell drauf. Eigentlich ist es aber nur das überschreiben vorhandener Files und belassen von zusätzlich vorhandenen Files (Plugins/Themes).
Ist das Update nun drauf ? Ich komme ja nach wie vor nicht rein als Admin. Einfach meinen Blog aufrufen dann mit F12 im Quellcode nach dem Begriff “generator” suchen. Dort steht dann was von WordPress 5.4.2, hat also geklappt.
Ganz am Anfang meiner 3 stündigen Recherche hatte ich irgendwas von Speicherplatzmangel gelesen. Als ich eben meinen www Ordner nach Windows gesichert habe bemerke ich eine Datenmenge von 7,7GByte zusatande gekommen durch 600MByte große tägliche BACKUP’s. Das hatte ich auch so eingestellt, aber begrenzt auf 7 Stück, aktuell sind es 12 Backup’s. Aber selbst diese 7,7GByte müssten doch locker auf der 32GByte SD-Karte im Raspberry Platz haben.
Ich lasse von WinSCP den kompletten Daten Inhalt des Raspberry errechnen und komme auf sagenhafte 25,5GByte !!!!!!!
7,7GB im www Ordner – davon 12x 600MB Backup’s
Noch weiß ich nicht was da so massiv über die 7,7GByte hinaus geht.
Ich gehe nochmal auf meinen phpMyAdmin Link und lese das was ich vor 3h besser mal genau gelesen hätte ‘No Space left on Device’. Da war doch was das Einer schrieb ‘Speichermangel’ wäre ein Grund nicht rein zu kommen.
phpMyAdmin – No Space left on Device
Ich lösche einige der fetten BACKUP’s und kann mich direkt danach wieder in phpMyAdmin und WordPress einloggen !!!!!
Dort wird auch die 5.4.2. Version nochmals bestätigt. Mal eben schnell 2 Plugins Updaten, geht nicht es kommt eine Frage ‘FTP angeben blabla’, noch nie gesehen.
Nach kurzem Recherchieren finde ich diesen Hinweis :
Wenn Plugin Updates einen FTP verlangen
Mir hat dann auch der obere Teil mit dem ‘FIND’ Befehl geholfen. Fortan war alles wie zuvor.
Speicherplatz voll wegen Trash/Files
So nach etwas Ordner Speicherplatz Berechnen habe ich den schuldigen Ordner ausgemacht der immerhin 10,4GByte an Daten enthält.
Riesige Datenmenge im Trash (Mülleinmer) Ordner
Habe den files Ordner komplett mit WinSCP gelöscht (bibber) und es läuft alles noch.
WordPress 5.2.1 ist verfügbar – Bitte aktualisiere jetzt
Klar mache ich, wie schon dutzende male – nicht dieses mal denn eine Meldung sagt ich muß auch PHP updaten.
WordPress Update nur mit PHP Update möglich
Das war Vormittags nun ist es Abend und wieder einmal danke Linux. Danke für einen Tag an dem ich ca. eine Millionen unterschiedliche Meinungen lesen durfte wie so was wohl zu handeln sei.