Das ist mal seltsam. Der uralte Pi 2 machte wenige MByte/s übers LAN. Der Pi 3 hatte ein LAN-Adapter der intern per USB2.0 mit maximal 32MByte/s angebunden war. Und das erreichte der auch exakt. Will heissen lade ich ein WordPress-Backup mit 600MByte vom Pi 3 runter ging das mit 30MByte/s recht rasant.
Nun mit dem Pi 4 geht das nur mit lächerlichen 10MByte/s obwohl der Pi 4 echtes Gigabit hat. Ich prüfe die reine Ethernet-Performance mit iperf (sudo apt install iperf3) welches ich am Pi und am PC installieren muß. Starte ich es am pi mit “iperf3 -s” geht der in Lauer-Stellung, wartet. Am PC muß ich dann “iperf3 -c <ip-adressePi<” eingeben. Alles wunderbar fast volle 100MByte/s.
Raspberry Pi 4 Ethernet Performance zum PC mit iperf3 gemessen
Bleibt die Frage warum sich der WordPress-Backup Download gerade bei exakt 10MByte/s fest frisst ??
Natürlich kommt hier noch die SD-Karte in’s Spiel, aber die sollte mehrere 100MB/s lesen können.
Ich vermute WordPress benutzt VSFTPD zum UpLoaden. Der hat seine Konfiguration in /etc/vsftpd.conf
Leider finde ich dort nirgendwo eine Limitierung der Geschwindigkeit. Auch hat WordPress selber keine Limit’s.
Es kommt mir die simple Idee mal ein Backup direkt per CAJA vom Pi zum PC zu kopieren. Ich finde die Bachup’s in /wp-content/backupwordpress……………..
Und das Kopieren geht mit Speed bis zum Anschlag, in 10s sind die 744MB rüber kopiert !!! Es geht also doch. Hat vielleicht mein Firefox am PC was damit zu tun ? Der hat aber noch nie limitiert. Oder eben die Gegenseite mit WordPress/Apache/vsftpd !!
Wenn man recht überlegt muß VSFTPD unschuldig sein, er hat ja nativ die volle Speed gebracht. Die SD-Karte ist damit auch lesend auszuschließen.
Was für ein Drama mal wieder. Nach Jahren treuer Dienste funktioniert plötzlich mein Raspberry Pi 3 B+ nicht mehr. Ich stele fest das die LAN Verbindung nicht mehr leuchtet. Dann fällt mir auf, das die ACT LED nix mehr macht.
Sofort schreibe ich auf eine andere SD-Karte ein Raspi-OS-Image, nix, die ACT (Drive-Activitäten) LED ist tot. Kurz nehme ich den steinalten Raspberry Pi 2, alles gut mit der ACT-LED.
Nach intensiven Test’s bestelle ich einen Raspberry 4 B mit 1GB.
Lasset die Spiele beginnen
Der Pi 4 ist angekommen und ich stecke Hoffnungsvoll die alte 64GB SD-Karte rein, jau, er bootet in den Desktop. Fröhlich passe ich die IP-Adresse wieder an, teste, alles bestens. Und ab damit ins 19″-Rack … nix geht mehr, wieder alles zum Arbeits-PC um letztlich festzustellen – die 64GB SD-Karte ist TOT/DEFEKT/ENDE. Dabei hatte ich am Pi 4 vorm Umbau sogar einen SHUTDOWN gemacht und gewartet bis die Drive LED aus bleibt !!
TOTAL-KATASTROPHE, denn wie der Mensch so ist länger schon kein BACKUP mehr über’s LAN gesichert. Das letzte BACKUP stammt von 09-2025 :O
So ein MIST jetzt beginnt wieder dieser ganze Dreck mit OS/APACHE/PHP/SSL/HTTPS-ZERTIFIKATE/MYSQL/WORDPRESS. Das ist ein tagelanges Gefrickel, oft ohne Sinn und Verstand.
Was ich versucht habe
Zuerst händisch wieder alles nach irgendwelchen kruden Anleitungen/Video’s zusammen-installiert.
Dann nach Tag 1 finde ich durch Zufall ein IMAGE-File auch von 09-2025. Tja, dann bin ich ja gleich fertig. Da ich Images wenn überhaupt nur mit Clone/Rescue-Zilla erstellt haben kann, Kinderspiel…von wegen.
Ich habe bestimmt EINEN TAG damit verbracht sowohl mit Clonezilla als auch mit Rescuezilla das Image zurück zu spielen, KEINE Chance.
Clonezilla ist da mal die größte Enttäuschung. Das Teil listet das Save/Restore Directory nicht mal ansatzweise komplett, findet das Image gar nicht obwohl es vor der Nase liegt.
Rescuezilla ist da viel schöner, wunderbar kann man mit der Maus navigieren. Es findet das Image ohne Probleme. Leider endet die Freude beim zurückspielen. Erst werden Partitionen generiert, dann kommt die Haupt Partition dran…ERROR. Rescuezilla meckert weil beim Ziel-Datenträger ein paar hundert Bytes zu viel/wenig da sind. Absolut lachhaft, altes Image stammt von besagter 64GB SD-Karte und soll neu auf eine 128GB SD-Karte. Wo kann es hier kapp oder eng werden ?!?!?
Jetzt kommt der größte Witz, die USB-Abbilderstellung von Linux Mint schafft es ganz easy das Image zurückzuspielen. Leider enthält der wp-content-Ordner von WordPress danach aber viel zu wenig Daten.
Jedenfalls läuft der Pi 4 erstmal mit diesem Image. Es beginnt eine Odyssee des Hacken’s per Putty, Rechte neu vergeben, Passworte vergeben, Datenbank manuell erstellen dann Import eines Datenbank-Dump’s. Dann noch WordPress die DB-Zugangsdaten beibringen.
Endlich nach gefühlt 3 Tagen sehe ich Licht am Ende des Tunnels.
Ich sehe meine Webseite, natürlich verstümmelt ohne Grafiken. Durch totalen Zufall ist der letzte erhaltene POST einer über Zertifikat Erstellung, ich folge meinem eigenen Schrieb und siehe da die Seite wieder in voller Pracht.
Dann stelle ich in WordPress unter Einstellungen/Allgemein diese beiden Seiten-Links um lösche /wordpress hinter der URL, bibbernd speichere ich. Erst klappt danach nix mehr, kriege es aber schnell wieder hin.
Dann machen natürlich wieder die Permalinks Probleme, EINFACH funktioniert, BEITRAGSNAME geht schlecht/nicht weil bestimmte Links damit nicht funktionieren. Genau das hatte ich schon mal und zum Glück hatte ich notiert wie die Lösung war.
In der /etc/apache2/apache2.conf muß unter <Directory var/www/> Allow Override auf ALL stehen. Danach mysql (mariaDB) und Apache durchstarten. Leider funktionieren danach die Permalinks mit Beitragsname genau so wenig.
Permalinks und Apache-Rewrite
.htaccess Rewrite manuell hinzugefügt
Weil WordPress normalerweise bei jeder Permalink Änderung + Speichern eine versteckte .htaccess generiert, das aber dieses mal NICHT tut, erstelle ich mühsam Eine per Hand im html-Ordner
Und siehe da, mit der Permalink-Einstellung auf Beitragsname funktioniert es nun wieder.
Und ich wette das hat mit den Schreibrecht-Problem zu tun das ich nun beschreibe.
WordPress kann nicht Uploaden/Plugins Updaten usw.
Was ist das nun wieder, WordPress meckert herum will ich Bilder (Medien) uploaden.
Keine Server Schreibrechte
Auch nach intensiver Recherche finde ich keine Lösung. Und natürlich mache ich ein chown rekursiv für verschiedenste Ordner.
Nächster Morgen
Es kann so einfach sein, chown ist die Lösung. Ich habe (warum auch immer) WordPress 2x, einmal direkt im html-Ordner und einmal in html/wordpress. Welches ist nun das ECHTE ?
Rekursiv, also incl. aller Unterordner, gebe ich folgenden Befehl ein :
ES GEHT WIEDER – WordPress kann Uploaden und es gehen auch Plugin-Updates wie gewohnt.
Nun will ich schauen WO die Bilder-Upload’s nun landen.
Leider kommt durch das chown plötzlich mein pi User nicht mehr in den html-Ordner. Ich füge den pi User der Gruppe www-data hinzu mit :
sudo usermod -a -G www-data <Benutzername> sudo systemctl restart apache2
Nö, geht immer n.n. Da fällt mir ein, das man User Ab/Anmelden muß damit Änderungen wirksam werden. Und es funktioniert, mein Pi-User kommt wieder auf html und alle Unterordner.
Ich schaue nach wo nun der neu kreierte 2026/03-Ordner liegt und es ist /var/www/html/wp-content/uploads/2026/03
Also dürfte das WordPress in html/wordpress irrelevant sein. Bevor ich den Ordner lösche benenne ich Ihn testweise um.
sudo mv wordpress / aaaa/
WordPress läuft weiter, ich lösche den aaaa-Ordner mit sudo rm -R aaaa
Nachtrag
Und sieh mal einer an, nachdem ich eben die Permalink-Einstellungen änderte/speicherte hat WordPress in MEINE hand-getippte .htaccess die gleichen Einträge nochmals eingetragen. Ich lösche dort als mein mühsam hand-getipptes raus weil doppelt.
Meine ersten Versuche Platinen zu erstellen waren ziemliche Fehlschläge. Belichtung der Platinen und das handhaben ätzender Säuren (Geruchsentwicklung) gab ich nach kurzer Zeit auf. Außerdem sind einmal erstellte Platinen im Layout kaum mehr änderbar.
Tja, wie neulich berichtet sind mir eine 7200.8 mit 250GB und eine 7200.10 750GB baden gegangen und zwar von einem Moment zum anderen. Muß an dem allseits bekannten Firmwarebug liegen der ein Massensterben der Baureihen 7200.8 bis 7200.11 verursacht.
Die 7200.8 war ich im Begriff randvoll zu kopieren als diese, fast voll, begann KlackKlack-Kopfgeräusche von sich zu geben. Außerdem findet sie das BIOS nicht mehr. Die 750GB 7200.10 diente als Backup-Festplatte (was für eine idiotische Seagate 7200.8 und 7200.10 Rettungsversuch weiterlesen →
Nach Jahren dachte ich mir, guck doch mal nach dem EMUF der versteckt hinter einer Verkleidung hängt, vielleicht kannst du den ja mal reparieren. Also der EMUF hängt im Haus. Per Flachbandkabel ist eine 10er Tastatur und ein 2-Zeilen LCD-Display angeschlossen welche auf der anderen Wandseite (Außenseite) hängen angeschlossen. Ein Relais, welches auf der EMUF-Platine sitzt schaltet, bei erfolgreicher EMUF als Tür-Codeschloß (wiederbelebt) weiterlesen →
Heute und auch gestern Nacht fiel mir auf, das sich der Propeller Chip auf meinem Eigenbau Board nicht mehr programmieren ließ. Das heißt programmieren ließ er sich eigentlich wie immer über die COM Schnittstelle meines PC, aber laufen tat er danach nicht. Heute morgen war ich es leid und habe mal ein altes Programm benutzt um die 7-Segment Anzeige anzusprechen. Und siehe da alles funktionierte wunderbar.
Wo liegt der Unterschied zwischen dem alten Programm und dem Neuen, welches auch schon mal wunderbar funktioniert hat. Es sind diese Programmzeilen…
CON
_clkmode = xtal1 + pll16x
_xinfreq = 5_000_000
Damit wird dem Propeller gesagt das er einen externen Quartz mit der Frequenz von 5MHz hat und diese Frequenz mittels seiner integrierten PLL-Schaltung mit 16 multiplizieren soll um auf seine endgültige Taktfrequenz von 80MHz zu kommen. Diese 80MHz werden zwingend zum generieren des Composit Videosignals benötigt.
Zuerst habe ich die Zeilen als Kommentar markiert (deaktiviert). Dann lief alles wieder. Danach habe ich pll8x und pll4x ausprobiert. Mit pll8x lief auch nichts nur mit pll4x. Irgendwie verträgt der Propeller höhere Frequenzen nicht, obwohl er das locker mitmachen soll.
Ach ja und mit pll4x bekomme ich auch ein (frequenzmäßig zu tiefes) Videosignal auf meinem Oszi am Composit Videoausgang angezeigt. Es liegt also alles nur am Takt des Propeller. Frage mal im Forum, nicht das ich ein Bauteil (Kondensatoren) vergessen habe was wichtig ist.
Heute habe ich gezwungenermaßen mal die Programme seziert um die Videoausgabe Abläufe zu verfolgen. Eigentlich schließe ich einen Hardwarefehler aus, da die Ports P12 bis P15 bei manueller Programmierung mit Low oder High messbar richtig reagieren.
Ich fange mal mit dem Demo-Programm TV_Text_Demo.spin an weil es im Propeller Forum zum testen empfohlen wurde.
Es kommt einfach kein Signal aus dem Composit Video Ausgang.
An den Ports P12,P13,P14 und P15 hängen Widerstände mit 1,1 kOhm, 560 Ohm, 270 Ohm und 560 Ohm. Auf der andere Seite der Widerstände werden alle zusammen geschlossen und bilden das Video Signal. Mit dem Oszilloskop habe ich dort gemessen, nachdem ich den Videotreiber mit tv.start(12) gestartet habe. Es kommt null Komma nichts an Signalen heraus.
Allerdings funktionieren die Ports. Wenn ich sie per Hand auf 1 oder 0 schalte reagiert der Videoausgang entsprechend mit einer Spannung. Da ich mir nun keinen Rat mehr wusste habe ich mal im Propeller Forum angefragt. Mal sehen ob jemand eine Idee hat.
Heute habe ich den RAM Befehl (zeigt Hauptspeicher Inhalt im Hexformat) stark umgeschrieben und verbessert. Wenn in der letzten Ausgabezeile nicht die vollen 16 Bytes ausgegeben wurden, so gab es keine Ausgabe der ASCII-Zeichen. Das habe ich nun beseitigt. Ferner habe ich einen Peek und Poke Befehl hinzugefügt. Der Poke Befehl schreibt ein Byte in das RAM und der Peek Befehl gibt es wieder aus.
Auf einem zweiten Cog habe ich eine Routine gestartet, die den Dezimalpunkt der 7-Segment Anzeige im Sekundentakt blinken lässt, damit man erkennt das der Propeller läuft. Diese Routine musste ich jedoch wieder deaktivieren weil die Ports 16-23 sowohl zur 7-Segment Anzeige als auch parallel zum LCD Display verbunden sind.
Als ich das LCD Display wieder ansprechen wollte funktionierte dies erst nicht wegen dem blinkenden Dezimalpunkt. Nach abschalten der Blink Routine ging alles glatt. Es gelang mir abermals das Wort “Hallo” auf dem LCD Display auszugeben. Abermals deshalb weil mir die alten Programme zur LCD Ansteuerung verloren gegangen waren.
Von morgens früh bis jetzt 14:40 habe ich am RAM Befehl gearbeitet, der einfach einen Bereich des Propeller Hauptspeichers, hexadezimal und in ASCII Form auf einem Terminal ausgibt. Man gibt einfach ‘ram’ + ENTER ein, danach fragt der Rechner von selber nach der Startadresse. Dann drückt man wieder ENTER und er fordert zur Eingabe der Endadresse auf. Nach nochmaligem drücken von ENTER geht’s los. Die Ausgabe kann mit der SPACE Taste pausiert/fortgesetzt werden und mit ESC jederzeit abgebrochen werden.
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