Findet ihr (denke die Meisten von euch) es nicht auch grausam das man im Jahr 2010 immer noch mit zerrissenen Flash-Player Video leben muss. Da hat man einen Hightech Rechner der theoretisch alles auf Fingerschnipp kann, aber Videoframes werden immer noch zerrissen dargestellt. Ich habe im Adobe-Forum ein interessantes Statement von Adobe selber gefunden und übersetze es mal hier.
Antwort eines Adobe Mitarbeiters auf die Frage “Warum haben Flash-Videos ein V-Sync Problem ?”
Die Flash-Player Framerate ist unabhängig von der Desktop-Bildwiederholrate, deswegen wird man immer ein sogenanntes Tearing (Flickern) in allen Filmen (SD/HD ist egal) bei Bewegungen sehen. Je größer die bewegten Objekte desto auffälliger ist der Effekt. Das ist auch der Fall, wenn zufälligerweise die Film-Framerate mit der Bildschirm-Frequenz übereinstimmen sollte.
Spieleentwickler wollten immer, das Adobe dieses Problem löst, was aber schwierig zu lösen ist. Der Grund dafür ist, das Flash-Authoring Tools eine Timeline benutzen und wenn man die Framerate verändert ändert sich auch die Wiedergabegeschwindigkeit. Wenn man also einen Film mit 60fps erstellt hat und der Wiedergabe-Desktop läuft mit 72fps, hat man immer ein gewisses Ruckeln/Zerreissen wenn man den Film auf 60fps belässt. Würde man den Film mit 72fps abspielen können, was aber die meisten Materialien nicht zulassen, würde der Effekt nicht auftreten.
Die einzige gangbare Lösung wäre ein Film bei der Produktion mit Zeitstempeln zu versehen, und dann dem Flash-Player mitzuteilen das er den Film mit der Desktop-Framerate abspielen soll.
Daraus ergibt sich, das eine Feature welches Adobe implementieren könnte wäre einfach eine Möglichkeit den Film mit dem Vertical-Blanc zu synchronisieren. Das wäre Rückwärts-Kompatibel und erlaubte flicker freie Videos.
Ich denke mit der Verwendung von Windows Vista oder Windows 7 (mit Aero) verschwindet dieser Effekt. Windows XP und darunter benutzen nicht den V-Sync der Grafikkarte, Aero benutzt DirectX/Direct3D und benutzt den V-Sync.