yaVDR 0.62 >> 0.7 (ANSIBLE)

Soll ich den Versuch wagen ?

Zunächst einmal wartet man Jahre vergebens auf irgendeinen Versionssprung auf yaVDR.org

Die Version 0.62 steht dort seit (das muß man sich mal vor Augen führen) 04-2016 !!!! Sie arbeitet auf Basis von UBUNTU 14 (aktuell Version 20.4)

Leider ist es nicht mehr so “einfach” von wegen DVD-Image runterladen/brennen/booten/installieren. Also die Installation scheint auch nicht sonderlich kompliziert zu sein. UBUNTU-Server drauf, dann ein paar Befehle eintippen. Schwerer wird es bestimmt yaVDR fein zu justieren.

Die haben heimlich still und leise auf ANSIBLE umgestellt und tun es nicht kund unter Downloads. Unter Documentation steht dann erst mal das es 0.7 Ansible überhaupt gibt.

ANSIBLE scheint ein ADMIN-Tool zum bespielen vieler Rechner mit immer gleichen Konfigurationen zu sein, Wortlaut …

Ansible ist ein Open-Source Automatisierungs-Werkzeug zur Orchestrierung und allgemeinen Konfiguration und Administration von Computern.

Man lädt sich erst einmal ganz normal UBUNTU-Server runter. Dann erstelle ich unter Linux MINT mit dem (genial) schon vorhandenen Tool “USB-Abbilderstellung” einen bootbaren USB-Stick vom UBUNTU *.iso Image.

Kleines Problem, ich will KEINESFALLS meine aktuell im yaVDR-PC hängende SSD dafür verwenden. Denn dann habe ich immer eine Fallback-Option.

Ich werde mir eine 250/500GB große SSD neu kaufen.

11.10.2021

Neue SSD Crucial MX500 mit 250GB für 40€ gekauft.

Neue Crucial MX500 250GB für yaVDR 0.7 auf UBUNTU-Server 20.4

Zuhause dann yaVDR-Rechner geöffnet, und dessen SSD mit yaVDR 0.62 abgeklemmt und die MX500 dran. Dann UBUNTU-Server 20.4 per Boot vom vorbereiteten USB-Stick installiert. Und das war schon ein kleiner Krampf.

1. Versuch, die Installation rutscht in die Detailansicht, bleibt nicht im “DOS Vollbild-Fenster”, ich gucke eine Weile zu, aber die Meldungen sagen gar nicht über eine Installation. Ich unterbreche den Vorgang.

2. Versuch, die Installation bleibt eine kurze Weile im brauchbaren “Fenster” geht plötzlich von selber wieder in den total unübersichtlichen Detail-Modus über, abgebrochen.

3. Versuch, dieses mal klappt’s. Ätzend – ist die Installation fertig kommt keine direkte Meldung unten wo man Sie erwartet. Oben in der Fenster-Titelleiste steht unauffällig “Installation Komplett !!

PS : Leider sagt die Dokumentation von yaVDR ANSIBLE nichts darüber aus, was man bei den UBUNTU Abfragen angeben soll. Ich stottere bei Dingen wie “SSH Installieren”, “Partitionierung”, “Feste IP-Adresse”.

Nach einem UBUNTU Reboot erwarte ich direkt eine Vollbild-Konsole und so ist es auch, aber keine Eingabeaufforderung zu sehen. Erst nachdem ich einmal ENTER drücke bequemt sich UBUNTU mal eine USER/PW Abfrage zu machen.

OK, Eingeloggt bin ich und führe die yaVDR ANSIBLE Installation per Befehlseingaben durch.

sudo apt install git
git clone https://github.com/yavdr/yavdr-ansible
cd yavdr-ansible

Mit git status erfahre ich das ich mich wirklich im Zweig focal befinde der für UBUNTU 20.4 gedacht ist.

Dann ANSIBLE (mit GUI) installieren mit …

sudo -H ./install-yavdr.sh

Die Installation dauert recht lange, bestimmt über 20min. Man sieht aber schön das er bekannte Komponenten installiert. FERTIG … Reboot…

Ahh, der schöne schwarze nichtssagende yaVDR-Bildschirm mit dem yaVDR-LOGO im Vollbild Fenster. Immerhin geht’s in die richtige Richtung. Wow, mit Rechter Maustaste kann ich sogar ein Kontextmenü aufrufen und sogar den Browser/Terminal im Fenster starten. Alle Fenster Titelleisten extrem groß aber die native TV-Auflösung passt mit 1920×1080

Ich schaffe es tatsächlich die Timers.conf, Remote.conf, channels.conf und epgsearch.conf vom Windows-Rechner in den Recordings-Ordner rüberzuschieben. In der Konsole am yaVDR 0.7 Rechner stoppe ich den VDR (leider nicht wirklich) und schiebe die Timers, Remote und channels.conf nach /var/lib/vdr und epgsearch.conf nach /var/lib/vdr/plugins/epgsearch

Nach einem Neustart erhoffte ich mir direkt ein Live-TV Bild wegen der channels.conf – bei der 0.62 Version ist das meist so, das ohne channels.conf nix geht.

Stattdessen sehe ich eine Fehlermeldung “Timers.conf fehlerhaft” oder so ähnlich. Ich lösche die Timers.conf, der Fehler verschwindet.

Leider verschwindet mit dem Einspielen der Configs auch das Kontextmenü und das yaVDR-LOGO.

Beim festhalten von ALT + TAB sehe ich nur den großen Schriftzug “softhddevice”. Nach kurzer Zeit des Experimentierens gebe ich erst mal auf, klemme die alte SSD wieder an.

Abend komme ich dann auf die Idee, doch mal stückweise die Configs zu löschen, quasi den Original-Zustand wieder herzustellen.

to be continued ….

14.10.2021

yaVDR 0.7 Erfolg es läuft

Ich stelle fest das yaVDR, weil ich es nicht wirklich GESTOPPT hatte, meine channels.conf nicht angenommen hat. Die channels.conf im Ordner /var/lib/vdr/ hat NULL Bytes müsste aber 3,1 kByte haben.

Ich stoppe dieses mal den VDR wirklich mit …

systemctl stop vdr

Es kommt eine UserName/Pw Abfrage

Dann kopiere ich nochmal die Timers, Remote und Channels.conf nach /var/lib/vdr/

Und siehe da, nach einem Reboot habe ich ein Full-Screen Live TV-Bild. Leider keinen Ton. Ich muß erst mit PulseAudioControl frickeln, bis ich Ton habe und zwar viel zu laut.

yaVDR die Bedien-Katastrophe

Zuerst justiere ich mit der Fernbedienung in den bekannten Menüs rum, stelle das Theme auf Classic VDR und schaffe es das OSD auf Vollbild zu bringen. Noch denke ich “gleich hab ich’s, kenn ich ja alles”.

Doch dann stellt sich langsam Ernüchterung ein, was haben sich die Programmierer hierbei gedacht. Ein gutes Bediensystem derart zu verhunzen.

Ich feststellen das sich die Lautstärke mit der FB nicht verändern lässt, der Lautstärke-Balken wandert aber mit. Geht der letzte Balken weg ist der Ton plötzlich STUMM, reagiert also irgendwie doch. So etwas wichtiges muß funktionieren.

Es gibt keine Sidebar mit AddOn’s mehr, Mausbedienung im allgemeinen scheint nicht mehr angedacht zu sein. Das im ersten Eindruck schlimmste für mich ist aber kein Multitasking im Sinne von Live-TV läuft im Hintergrund (beruhigendes Gelaber) während ich im Browser surfe und darauf vertrauen kann das der Browser KEINEN Ton von sich geben kann (DANKE wenn man sich dran gewöhnt hat ist’s klasse).

Oder eben gleichzeitig TV-Gucken, Surfen und ein Terminal offen haben. Eben mal was im Netz Recherchieren und direkt im Terminal eingeben. Das Umschalten der Anwendungen ging bei 0.62 klasse per einblendbarer Taskleiste.

Die Taskleiste gibt es nicht mehr. Startet man den Firefox Browser oder das Terminal wird das Live-TV Bild abgeschaltet. Es läuft also nichts mehr ohne das etwas Anderes deaktiviert wird. Das hindert den Arbeitsfluß total. Wie soll man so mit dem Browser Befehle recherchieren (traurig genug das man es muß) und Diese im Terminalfenster eingeben wenn beide Fenster nicht gleichzeitig darstellbar sind ?!

Dann sind die Fenster-Titelleisten MEGA riesig. Keine Ahnung wie man das wieder justiert. Oder nach einem Neustart wieder KEIN Ton, muß Ihn wieder mit PulseAudioControl mühsam einschalten.

Web-Frontend gibt es auch nicht mehr, alles geht nur noch über das OSD mit der FB. Nicht gerade schnell und sooo schön verschachtelt. Ich will Browser, Terminal, YouTube-Addon und  KODi-Addon schnell per Maus starten, oder zumindest per FB in der OBERSTEN Menü-Ebene haben.

EPGsearch ist nicht vorhanden, sollte aber nach installierbar sein mit …

sudo apt install vdr-plugin-epgsearch

Es kommt eine Fehlermeldung “Das hat nicht funktioniert, bitte nochmal probieren.

Auch gut, das sich die Dokumentation von yaVDR 0.7 ANSIBLE über grundlegende Dinge total ausschweigt. Kein Wort über zu große Titelleisten-Texte der Fenster, FB-Lautstärke geht nicht, abschalten einer Anwendung beim Starten einer Anderen, keine Taskleiste, keine Sidebar, wie installiert man AddOn’s überhaupt usw.

Oder gar mal eine Beschreibung was überhaupt in yaVDR 0.7 enthalten ist, warum ist das Verhalten beim Programmwechsel so (kann man das irgendwo ändern). Das gesamte Bedienkonzept (gibt es Eines) wird völlig übergangen.

Da sieht man mal wie gut das alte yaVDR 0.62 war.

KEINEN Bock mehr … erst mal 0.62er SSD wieder rein in  den Rechner.

15.10.2021

Weiter geht’s. yaVDR 0.62 SSD abklemmen, 0.7 SSD dran.

Hmm, immerhin kann man doch Terminal’s öffnen während Live-TV im Hintergrund läuft. Ich versuche nochmal das Epgsearch-Plugin zu installieren. Aber welches Terminal ist denn das Richtige ?

Byobu Terminal, UXTerm oder XTerm ?

Ich nehme ein Terminal das mir gut aussieht und gebe ein …

sudo apt install vdr-plugin-epgsearch

Nach Eingabe des Pw kommt “Das hat nicht funktioniert, bitte nochmal probieren“.

Häh, muß ich root sein orwieorwat ?

Kurz darauf komme ich auf die Idee mit Strg + Alt + F1 mal eine “echte” Konsole zu öffnen. Dort klappt dann der Befehl und Epgsearch wird tatsächlich installiert.

Ich verlasse die Konsole  direkt Richtung yaVDR mit Strg + Alt + F7

Danach habe ich unter Plugins mehr als die originalen Acht Stück.

Ich kopiere nochmal meine gesicherte epgsearch.conf nach /var/lib/vdr/plugins/epgsearch und starte den VDR durch. Klasse nun habe ich im Hauptmenü unter Timer wieder alle meine Such-Timer.

Ich probiere aus ob ich irgend etwas mit den Maustasten machen kann, klicke in alle Bildschirm-Ecken/Seiten, NICHTs. Also mit der Maus ist hier nix mehr.

Ich versuche mal das YouTube AddOn auf die Art wie oben Epgsearch zu installieren mit …

sudo apt install vdr-plugin-youtube

Es kommt eine Meldung AddOn wurde nicht gefunden, existiert scheinbar nicht mehr, schade.

Mit dem Firefox-Browser geht es aber quasi genau so gut.

Vorher bei der 0.62 Version hatte man den Firefox zum surfen, konnte YouTube Videos auch laufen lassen, aber ohne Ton. Deswegen nimmt man dort für YouTube eben das YouTube-AddOn in der Sidebar.

Schade ist, das beim starten des Firefox auf yaVDR 0.7 eben das Live-TV Bild abgeschaltet wird. Für YouTube macht’s vielleicht noch Sinn, da ansonsten zwei Tonquellen quersabbeln. Will man aber nur mal eben ein wenig Surfen, wäre doch TV-Ton im Hintergrund fein.

Die Bookmarks des 0.62 Firefox habe ich auch importiert.

Ab jetzt muss man eben den Firefox zum Surfen und für YouTube (vorher Chrome) nehmen. Minimiert das justieren zweier Browser

Dann stelle ich KODi ein, installiere dort das AddOn Keymap-Editor, ohne den die Fernbedienung nicht vollständig arbeitet.

Ich mache noch ein kleines Upgrade mit …

sudo apt update && sudo apt upgrade

Leider kann ich immer n.n. die TV-Lautstärke mit der FB ändern, bis darauf, das es ohne den letzten Balken stumm wird. Ohne diesen Fehler könnte man fast mit yaVDR 0.7 arbeiten.

Was mir im allgemeinen auffällt ist, das auch die Grafikkarten-Performance nicht so direkt wie bei der 0.62 Version ist. Alles hat einen kleinen aber merklichen Lag. Selbst mit der FB in den Menüs. Der Mauspfeil zieht auch nach.

Morgen installiere ich mal dieses Plugin “Live” mit …

sudo apt install vdr-plugin-live

Und ich gucke mal welche Treiber sich um die GraKa kümmern. Vermutlich Keine von NVidia…

Ich klemme wieder die 0.62 SSD an … gute Nacht …

16.10.2021

Ich finde diesen Tread mit GENAU meinem Problem.

Link Lautstärke Problem

Dort empfiehlt Einer :

Versuch mal im OSD die Lautstärkenregelung auf “Software” umzustellen; steht bei dir vermutlich auf “Hardware”.

Edit:
Unter System – Einstellungen – Plugins – softhddevice – Audio – Lautstärkesteuerung

Und das FUNKTIONIERT tatsächlich.
Aber wie soll ein Normalo auf so etwas kommen.

In den Einstellungen vom Plugin softhddevice steht hinter den Einträgen “anzeigen“. Wer sollte vermuten das dahinter tatsächlich das Anzeigen von mehr Optionen steht. Deswegen hatte ich es nicht angepackt. Außerdem schaltet man die anzeige NICHT etwa mit ENTER/Ok EIN, sondern mit der “nach Rechts” Taste.

Auf den ersten Blick sieht das OSD-Menü ja simpel aus, ist aber extrem verschachtelt. Oft weiß ich was ich suche finde es aber absolut nicht wieder. Her mit einer Web-Oberfläche.

Nun vermisse ich noch eine Taskleiste, denn eine dauerhafte Uhrzeit-Anzeige und das Task-Umschalten war schon praktisch.

Und die Sidebar war extrem nützlich um mal eben Terminal/Firefox/YouTube-AddOn zu starten.

Wird wohl nie mehr zurückkommen 🙁

Ich bemerke, das wenn man TV muted, man trotzdem Ton im Browser/Youtube hat, was gut ist. Der Ton im Browser hat nun auch keinen Zusammenhang mehr mit der TV-Lautstärke, was auch gut ist. Jetzt würde ich mir nur noch wünschen, das das TV-Bild/Ton an bleibt wenn der Firefox startet. Muten kann ich TV ja immer noch wenn ich YouTube sehen will.

Ach ja NVidia Treiber ist schon installiert (390.144), nvidia-settings allerdings nicht.

Seltsam ist auch das man scheinbar keinerlei Rechte in einer Konsole im x-Server hat. Z.B. klappt nicht “sudo nvidia-settings”.

Es kommt häufig “Das hat nicht funktioniert …”

Vieles kann man dann aber in der Strg + Alt + F1 Konsole machen.

Dort installiere ich nvidia-settings nach mit …

sudo apt install nvidia-settings

Warum, weil ich zumindest in YouTube Filmen deutliches Tearing sehe, speziell bei Seitenschwenks. Und das ist nach meiner Erfahrung durch setzten des Haken (Nvidia-Settings) unter XSserver Display Configuration/Advances/Force Full Composition Pipeline vermeidbar.

Leider ist nvidia-settings zwar installiert worden aber aus der Vollbild-Konsole nicht aufrufbar, weil der x-Server nicht läuft.

Zurück im VDR (Strg + Alt + F7) gibt es einen neuen Menüpunkt “NVidia-Settings”.

Hat man den Haken dort gesetzt müsste alles nur noch mit “Save to X Configuration File” dauerhaft gesichert werden. Geht natürlich nicht weil man “unwürdig” ist.

UND der Haken scheint diesmal nichts zu bringen. Denn der Haken ist temporär DRIN, das Tearing scheint aber noch vorhanden.

Einige Wochen später

Habe mit dem alten yaVDR 0.62 weiter gearbeitet. Es ist wie immer mal läuft alles tage/wochenlang durch. Dann plötzlich wieder ein Hänger. Und oftmals wenn man gerade eine Aufnahme wiedergibt.

Komm ich häng noch mal die yaVDR 0.7 SSD dran (Prinzip Hoffnung) und mache ein Update mit :

sudo apt update
sudo apt full-upgrade

Es werden über 400MByte geladen/installiert, bringen tat es NIX.

Nach wie vor starkes Tearing im Firefox, gerade bei YouTube sehr störend. Immer noch keine Sidebar (wird auch nie mehr wiederkommen), der Firefox muß mit der FB gestartet werden. TV-Live Bild/Ton werden nach wie vor abgeschaltet, wenn Firefox startet.

Das neue System ist sooo befremdlich und starr, warum kann man bestimmte Verhaltensweisen nicht im OSD justieren.

Nach 30min klemme ich wieder die yaVDR 0.62 SSD dran…

24.6.2022

Nach Monaten nochmal die 0.7 Ansible SSD angeklemmt und das System upgedatet mit :

sudo apt update
sudo apt full-upgrade

Es werden ca. 500MB geladen/installiert. Optisch hat sich wieder nichts verändert. Im speziellen ist die Titelleiste des Firefox-Browser immer noch mega GROß. Rechtsklick auf diese Leiste und man kann Sie ausblenden, besser, aber purer Zufall es die Option gibt.

Nach wie vor schade, das das TV-Frontend komplett deaktiviert wird startet man den Firefox. Und den muß man nach wie vor per Fernbedienung und Menü-Diving starten. Kein besonderer Aufwand, war aber vorher mit der Sidebar-Leiste viel besser.

Da im Rechner eine passiv gekühltes NVidia-Kärtchen (GT 610 1GB) steckt und deren Kühler doch recht kuschelig ist, baue ich den PC etwas um.

Der Tower liegt ja auf der rechten Seite und die linke Seitenwand (obenliegend) bietet Lüfterlöcher für einen 120er Lüfter. Ein Griff ins Regal und Lüfter ist montiert. Der grellen Lüfter LED Beleuchtung kappe ich ein Drähtchen und AUS.

Der jüngere Lüfter läuft zum Vergleich mit Steinzeit-Geschwistern von Natur aus echt leise. Trotzdem höre ich Ihn und schalte einen Regler dazwischen, den ich manuell auf ¼ der Speed stelle. Nun ist der Lüfter quasi unhörbar. Ich lasse den Lüfter dezent Luft ins Gehäuse blasen, exakt 50:50 auf GraKa/CPU. Das Netzteil saugt dann dezent ab. Zudem sind überall Luftlöcher im Gehäuse.

Das diese thermische Verbesserung die Stabilität des yaVDR 0.62 (ja ANSIBLE geht mir auf den Keks) verbessert kann eigentlich nicht sein, denn …

Der Rechner (das gnadenlos veraltete OS UBUNTU 14) hängt sich total sporadisch auf. Manchmal hängt es schon beim Kaltstart, mal (öfters) bei der Wiedergabe einer Aufzeichnung. Nie jedoch unter YouTube oder KODi.

Und weil es auch nach einem Kaltstart passiert, kann man meines Erachtens die Temperatur ausschließen. Aber Cool ist immer gut gibt ein besseres Gefühl.

10.7.2022

yaVDR 0.62

Neulich mal zum testen anstatt der NVidia GT 610 eine noch schwächere Readeon HD4350 mit nur 512MB in den TV-Rechner eingebaut. Hmm, und wie ich gerade bemerke eine RADEON=AMD= ich habe einen NVidia-Treiber installiert (Voll-Honk). Egal es lief alles zwar ziemlich langsam aber sehr stabil.

Nach 2 Tagen war es mir aber alles zu träge (es war ja auch nur zum testen der System-Stabilität) habe ich wieder die GT 610 eingebaut.

Und danach Treiber de/installiert :

sudo apt remove nvidia-380
sudo apt install nvidia-380

Seit dem läuft das System soweit stabil. Aber hin und wieder scheint es zu hängen, immer wenn man zum Live-TV zurückkehrt. Im Taskmanager (htop) sieht man dann irgendwas mit Pulse-Audio.

Es hilft im Web-Frontend unter Allgemein das Grafiksystem nochmal zu speichern, danach geht alles nahtlos weiter, laufende Aufnahmen werden NICHT gestört.

20.7.2022

Web-Frontend

Mit dem SETUP ‘vdr-sxfe@vdr-plugin-xinelibout‘ lief tagelang alles stabil, selten mußte ich mal ins Web-Frontend und [SPEICHERN] klicken damit wieder alles lief. Aber das Spulen in Aufnahmen war damit recht zäh.

Ich schaltete wieder um auf ‘xine@vdr-plugin-xine‘ mit dem dann auch das Spulen/Editieren von Aufnahmen wieder flutscht.

Kurz darauf wieder ein totaler System-Crash (Bild friert ein Sekunden später gibt auch die Sidebar auf).

Ich schalte um auf ‘vdr-plugin-softhddevice

Damit scheint alles stabil soweit…

Nö, nachdem tagelang keine Hänger passierten sind Sie wieder da, mit aller Macht. Vollkommen sporadisch und an keiner Anwendung festzumachen. Manchmal direkt nach dem Kaltstart, meistens einfach mal so. Ich brauche oft in solchen Momenten nicht mal selber was gemacht zu haben.

Ich bleibe nur bei 0.62 weil 0.7 so untauglich ist 🙁

Ca. Januar 2023

Fehlereingrenzung am yaVDR 0.62 würde evtl. auf die Grafikkarte hindeuten. Allerdings scheue ich eine Neue GraKa nur auf Verdacht hin zu kaufen. Obwohl so langsam könnte sich das lohnen, denn YouTube frisst GraKa’s zum Frühstück. Komisch vor einer Weile von einer luschigen 2-Kern CPU auf mein aussortiertes Arbeits-Rechner Mainboard umgerüstet. Mit 4-Kern CPU und 8GB RAM ein Quantensprung und verbraucht kaum mehr Strom. Am Anfang “scheiße ist das schnell”, inzwischen denkt man schon wieder “YouTube kann man beim Seitenaufbau zusehen”.

Neue GraKa also…muß billig und passiv und schnell sein und 4k aus dem Ärmel schütteln. So was wie eine NVidia GeForce 1030 für deutlich unter 100€ vielleicht…

Mal suchen … eine GeForce GT 1030 2GB DDR5

Oh, Völkner steht an erster Stelle, voll das Vertrauen, die haben Amazon-Pay. Ich will bestellen, mein Browser kennt das Passwort noch, ab in den Warenkorb. Es mach POFF, eine Meldung geht auf “Ware wurde aus Warenkorb gelöscht”. Ein weiterer Versuch die GraKa wieder in den Warenkorb, zur Kasse, das Gleiche.

Verärgert wähle ich bei Geizhals mal “incl. Versand” nun ist Völkner an 2. Stelle und Firma XYZ an 1. Stelle und die haben auch Amazon-Pay (ich steh drauf) und die Webseite sieht schön aus (haha prust-huust). BESTELLT …

Laut USERBENCHMARK.com ist die GT 1030 ca. 600% schneller als die steinalte GT 610. Nicht das man es mit yaVDR merken würde, weil dort nur die 2D Darstellung zum tragen kommt.

Ich bin mal gespannt ob sich das mit YouTube bemerkbar macht. Ist auf jeden Fall für den kommenden 4k Fernseher schon mal sinnvoll. Auch werde ich EasyVDR nochmal damit testen. Und wahrscheinlich noch einmal yaVDR 0.7 wo ja starkes Tearing mit dem Firefox und YouTube sichtbar war.

Wenn ich ehrlich bin kann es die Grafikkarte eigentlich nicht sein was diese Hänger verursacht. Nach dem Umbau sind nur DVB-S2-Karte, Grafikkarte und Netzteil gleich geblieben.

Netzteil kann man ausschließen, DVB-S2-Karte und Grafikkarte sind beide in früheren Gehäusen durchaus sehr heiß geworden. Trotzdem, stürzt der Rechner ab kann man oft mit Konsole/Firefox noch eine Weile arbeiten. Nach einigen Minuten hängt Er sich dann aber total weg.

 

 

 

 

Amiga 500 RGB2HDMI (C0pperDragon)

Was nervt das !!

Eine klasse Sache. Reiß den Denise Chip vom AMIGA Board, hau das Adapter-Board MIT Denise Chip auf den frei gewordenen Denise Sockel. Raspberry Pi ZERO mit RGB2HDMI-Software auf SD-Karte drauf, fertig.

Nur noch ein HDMI Mini (C) auf HDMI Kabel zum Bildschirm aus dem Gehäuse führen.

AMIGA Denisa Adapter für Denisa und Raspberry Pi ZERO

Leider gibt es dieses Adapter-Board quasi nirgends zu kaufen

Auch direkt auf der Github Projektseite wird das Adapter-Board auch nur einfach so genannt. Es hat KEINEN Speziellen Namen, den man Googlen könnte. Ferner werden dort nur Links zu anderen Board-Varianten für Amiga 600 usw. aufgeführt. Wie intelligent etwas tolles vorzustellen und dann die User am langen Arm verhungern zu lassen.

AMIGA Digital Video (Github)

Neulich hatte ich mal einen Direkt-Link nach VESALIA.de wo das Board auch abgebildet war. Leider ohne Preis und in den Warenkorb konnte man es auch nicht tun.

1x finde ich das Board auf eBay mit Lieferung aus Polen, nicht gerade vertrauenerweckend da auch noch in Fremdwährung. Und überhaupt mag ich nicht bei eBay kaufen.

Eine neuere bessere Version

Die gibt es auch nur von dubiosen Quellen aus Finnland bzw. Polen.

AMIGA CPLD Adapter RGBtoHDMI

AMIGA CPLD Adapter RGBtoHDMI (andere Version)

AMIGA 500 CPLD Adapter (und noch eine Variante)

Die unterste Variante weicht etwas ab, hat 4 Pin’s mehr und eine LED. Der Formfaktor scheint allerdings der gleiche.

PiMIGA (V 1.5)

Hmm, warum den ganzen Aufwand treiben, wenn man auch einen Raspberry Pi 4 Model B oder noch besser einen Raspberry Pi 400 nehmen könnte.

Man lädt sich PiMIGA runter, und schreibt das Image einfach auf eine fette SD-Karte, steckt Diese in den Raspberry und startet. Kurz darauf landet man in einer super hochauflösenden Hi-End AMIGA Workbench Umgebung. In der MF-Edition (47,7GB nicht entpackt) schlummern dann endlos viele GAME’s usw.

Das soll wohl extrem flüssig und gut laufen und dank HDMI des Raspberry Pi gestochen scharf.

 

Linux MINT – es sind so Kleinigkeiten

Und es ist schon wieder passiert. Ich habe aus Versehen eine wichtige Datei gelöscht weil …

Ich nutze ein MINT-Y-Dark Theme.

Hat man z.B. zwei Fenster auf, in Beiden sind Dateien markiert (MINT eingefärbt) und ist der Überzeugung das richtige Fenster wäre aktiv, drückt SHIFT + Entf, löscht damit die Dateien im falschen Fenster.

In der Fenster Titelleiste hätte man es erkennen können, denn dort ist der Fenstertitel (nur der Text) des aktiven Fenster weiß gefärbt. Leider kann man dieses Weiß kaum vom grauen Text der inaktiven Fenster unterscheiden. Unterscheiden natürlich schon, aber es fällt nicht genug ins Auge.

Ich schaffe es einfach nicht einfach nur die Titelleiste anders einzufärben. Das scheint nicht gewollt. Unter Windows ist es Standard das das die Titelleiste des aktiven Fensters eingefärbt ist.

Das krasse ist aber das es egal ist welches Theme man unter Erscheinungsbild nimmt, NIE die Titelleiste selber umgefärbt wird.

Fensterrahmen – WindowsMe

Erst als ich unter Fensterrahmen WindowsMe wähle wird auch mal die Titelleiste anders eingefärbt. Leider wird dann aber auch der Rest des Fensters auf Windows-Style getrimmt. Und das hatten wir ja lange genug.

Overall Performance

Der gleiche PC im Dual-Boot mit Windows 10 und eben Linux MINT.

Kein Vergleich, Windows 10 geht ab wie Hölle und bei meinem letzten Hardware Upgrade sagte ich “verdammt – Windows 10 geht ja plötzlich ab wie eine Rakete”.

MINT ist, dank ordentlicher Hardware, auch nicht langsam, fühlt sich aber deutlich träger an. Und nicht nur vom Fenster handling, sondern auch jegliche Software.

Ich surfe mal nach dem Thema und finde das  von immerhin 2008 !!

Ich kann das bestätigen. Ein nicht völlig verhunztes XP läuft bei gleichen Ressourcen (CPU, RAM) deutlich flotter als KDE und Gnome. Bei Linux müssen die Fenster halt separat über einen Windowsmanager und X erzeugt werden. Bei XP ist dies im Kern mit drin. Ich vermute, dies macht den Unterschied aus.

Windows ist halt, ich nenn’s mal “hochintegriert”. In der Linux-Welt sind sehr viele Dinge viel weiter abstrahiert: Dein Programm → GTK → Xlib → X-Server → Treiber → malen

Und ja, XP war bei mir vor Jahren auch schon schneller, leider aber auch häufiger von Abstürzen betroffen als MINT (Abstürze gleich NULL).

Was für ein Müll. So etwas wichtiges wie Fenstermanagement gehört natürlich in den Kern eines OS weil es eine der Haupttätigkeiten eines Fenster basierten OS ist.

Ich muß aber auch sagen, das ich nun seit einigen Jahren mit MINT arbeite und echt zufrieden bin. Es hat sich ein totales Vertrauen in die Stabilität des OS aufgebaut. Was tat das am Anfang weh von XP weg zu müssen. Der Grund war das moderne Mainboard’s XP nicht mehr unterstützen. Des weiteren wurde mein geliebter Firefox unter XP hängen gelassen. Video Codecs (YouTube) blieben auf der Strecke. Es war ein allmähliches sterben von Windows XP.

CAJA (Dateimanager)

Was mich auch an MINT ärgert ist, das neue Fenster (CAJA) exakt über ein Vorhandenes gelegt werden. Windows kaskadiert das. Oft merkt man gar nicht das sich ein weiteres Fenster geöffnet hat. Das müsste zumindest einstellbar sein.

Oder auch oben rechts diese (viel zu lange) Einblendung von CAJA wenn Vorgänge erledigt wurden. Sollte abschaltbar sein, aber ….

Dann das ewige Problem der Thumbnail-Generierung scheint auch Niemanden zu interessieren. Ständig werden Thumbnails nicht generiert. Das ist extrem ärgerlich und war speziell bei Windows schon so. Und mein Rechner ist echt up2date und hat genug Speicher in allen Belangen.

Und dann fällt mir ein echt mal ärgerlicher Fehler (meines Erachtens) von CAJA auf. Es sind zwei Fenster auf. Ich markiere EINE Datei im Fenster #1, das Fenster #1 wird aktiv. Dann gehe ich mit der Maus nach Fenster #2 halte Strg und markiere per Linksklick zwei Dateien im Fenster #2. Beide Dateien werden markiert aber der FOCUS bleibt auf dem Fenster #1 !!!!

Drückt man nun ENTFERNEN würde ungewollt die Datei im Fenster #1 gelöscht achtet man nicht auf den Text im Löschen-Bestätigen Fenster.

So ist es mit schon 1 bis 2x tatsächlich passiert das ich mit Shift-Entf wichtige Dateien für immer verloren habe.

Oder eben schneide ich mehrere Ordner aus, füge Diese woanders ein. Danach stehen (scheinbar) die eben verschobenen Ordner immer noch an alter Stelle. Ordentlich wie man ist, drücke ich die ENTFERNEN Taste, es kommt eine Fehlermeldung. Liest man deren Details steht dort sinngemäß ‘kann die Ordner nicht löschen, weil Sie nicht mehr vorhanden sind’. Schön das man Sie dennoch SIEHT. Macht man einen Fenster-Refresh (F5) verschwinden dann auch mal die nicht mehr vorhandenen Ordner.

WIESO kann man nicht einfach die Farbe der aktiven Fenster-Titelleiste einstellen. Bei den Dark-Themes ist kaum erkennbar welches Fenster aktiv ist, außer an weißer anstatt grauer Schrift und einem kaum erkennbar helleren Grau.

Nach einer kurzen Dateisuche findet CAJA Dieselbe. Leider fehlt im Suchfenster dann die Rechtsklick-Option “Verknüpfung erstellen”. Ist mir völlig unverständlich. Gehe ich dann mühevoll direkt in den Ordner der Datei und suche Diese per Hand kann ich eine Verknüpfung erstellen. Luxus sieht anders aus.

Eben ärgert mich das Programm PIX.

Ich erwarte das wenn ich links im Pfad-Baum bin und mit den Cursortasten nach unten gehe das ich im Pfad-Baum bleibe. Nö, PIX springt Focus mäßig einfach in den Thumbnail-Bereich.

Und nur der Herr weiß das alles mit einem Keyboard schneller geht.

Davon abgesehen generiert auch PIX oft KEINE Thumbnails, scheint eine Krankheit zu sein. Klickt man so ein nicht generiertes Thumbnail an erscheint das BILD wie gewünscht.

Dann stelle ich fest, das PIX mit dichter Firewall 10 Sekunden verzögert startet. Aha, wird doch nach Hause telefoniert. Die geschlossene Firewall zeigt nur minimales Polling in der Systemüberwachung. Gebe ich die Firewall frei, startet PIX wieder direkt. Im  Resourcen-Monitor sieht man beim PIX-Start einen einmaligen Ausschlag. Wechselt man die Bilder in PIX bleibt aber alles ruhig, na dann ist’s OK.

Dafür kann CAJA zwar nichts aber es ist echt ein Unding, das MINT (UBUNTU) kein Erstellungsdatum kennt. Das Dateisystem Ext4 soll es ja können. Selbst ein uralt Windows kann das. Und es ist sooo interessant und auch hilfreich mal das ECHTE Datum der Erstellung einer Datei zu sehen. Thema Nostalgie und aber auch effektive Suche oder Recherche. 

CAJA mit geschlossener Firewall, auch so ein Thema. Ist die Firewall aktiv, also jeglicher Traffic gesperrt, wird CAJA komisch (seit meinem Linux MINT 21 Upgrade). Kleinste Aktionen, dauern plötzlich deutlich länger. Man hat zähe Reaktionen. Ich meine das wäre unter Linux Version 20 nicht so gewesen, ist mir jedenfalls nie so aufgefallen. Ein Schelm wer böses (telefonieren nach Hause) dabei denkt.

Ja klar, ich habe EINEN Netzwerk Link unter den CAJA Favoriten, ob Der aber wegen nicht erreichen CAJA bremst ?

10.7.2022

In letzter Zeit hängt CAJA immer mal wieder. In der Systemüberwachung sieht man dann das CAJA die CPU stark auslastet und darunter sind zwei Prozesse ‘tracker Store’ und ‘tracker extract’.

Tracker Store und Tracker Extract sind irgendwie für das File-Indexing sprich die später vom User genutzte File-Suche hilfreich.

Hilft mir aber nix wenn dadurch CAJA hängt, also weg damit.

Ich weiß n.n. ob es was bringt, habe aber mal diesen Befehl ausgeführt. Es kann sein das bei dem Einen oder Anderen dort wichtige andere Anwendungen angezeigt werden, die dadurch mit beeinflusst werden, also Vorsicht. Bei mir steht dort nichts wichtiges. Also mit ‘Y’es ausgeführt. 

sudo apt remove tracker tracker-extract tracker-miner-fs

Danach noch einen empfohlenen sudo apt autoremove

Taskleiste

Dann die LEISTE (Taskleiste). Schon vor Jahren mußte ich eine weitere LEISTE generieren, die mich seit dem täglich nervt weil ich Sie rechts am Desktop angeheftet habe. Immer wieder kommt man dagegen und die Leiste poppt ungewollt hervor.

Und warum mußte ich eine weitere LEISTE erstellen ? Weil die dämliche original LEISTE nicht in der Lage ist zu stapeln. Sie wird einfach immer länger und verdrängt somit den LEISTEN-Bereich laufender Programme.

Windows generiert einfach diese kleinen Pfeile um zu zeigen hier kommt noch etwas.

Dann dieser 3-Punkte Trenner den ich bis heute nicht begreife und auch seit geraumer Zeit nicht mehr verschoben bekomme. Klicke ich mit Rechts drauf steht unten “Auf der Leiste sperren”.

Was soll mir das sagen ? Wen oder was sperre ich warum ?

Eben starte ich neu (siehe unten – weil Libre Office nicht starten will) plötzlich sind die 3 Punkte mitten zwischen den Start-Icons und nicht mehr rechts daneben.

Deswegen sehe ich laufende Programme nicht in der Taskleiste. Schiebe ich die 3 Punkte nach rechts erscheinen plötzlich auch die laufenden Programme im freien Bereich. Begreife ich nicht dieses Verhalten.

Komm mal eben GIMP zur Leiste hinzufügen. Unter Windows würde man einfach Drag & Droppen, geht nicht weil kein Platz frei ist. Ziehe ich das GIMP-Icon in den freien Bereich der Leiste, wo normalerweise laufende Programme liegen, schmeißt MATE das irgendwo dorthin. Ich muß nicht verstehen warum das so ist.

Software Verwaltung

Grauenhaft, einfach grauenhaft.

Windows

Ein Programm, sagen wir mal LibreOffice, ist installiert. Man lädt sich die neuste Version herunter, startet das Setup und die bestehende Version wird automatisch upgedatet.

Linux

Ich möchte es gerne verstehen, begreife es aber seit 30 Jahren NICHT.

Fein, bei MINT gibt es ja die Anwendungsverwaltung, aber deren Versionen sind nicht immer taufrisch. Neulich war ich das Warten leid und habe LibreOffice heruntergeladen, entpackt und ALLE *.deb Dateien markiert/installiert. LibreOffice läuft.

Leider scheint der Quark nach einem KERNEL-Update wieder weg zu sein (glaube ich). Denn aktuell will ich Dokumente öffnen, es dreht sich aber nur das Rad.

KEINE Fehlermeldung, Rad dreht, Rad hört nach Sekunden auf.

Das sagt mir jetzt genau WAS ?!

Windows hat wenigstens noch den Anstand eine unleserlich-kryptische Fehlermeldung rauszuhauen.

1. Installations Versuch

Komm, wieder runterladen/entpacken/alle *.deb markieren/installieren…hmmm, nö sei mal ordentlich nimm die Anwendungsverwaltung.

Ich de/installiere Libre Office per Anwendungsverwaltung. Habe inzwischen ZWEI verschieden moderne Writer-Icons weil ich zweigleisig installierte. KEINE startet !!

2. Installations Versuch (.deb)

Runterladen/Entpacken/alle DEB’s markieren/rechte Maustaste/”mit GDebi-Packet-Installationsprogramm öffnen

Vorher entferne ich noch in der Anwendungsverwaltung jegliche Libre Office Pakete.

Es gehen dutzende Fensterchen auf fast alle mit Fehlermeldungen.

Libre Office .deb Installation

Die Hoffnung sinkt, da sehe ich plötzlich den orangen Punkt bei der Aktualisierungsverwaltung wo eben noch Keiner war. Klick

Aktualisierungsverwaltung – Plötzlich ist Libre Office 7.2.1 da

Cool, genau das was ich brauche. Installation läuft durch, Libre Office startet NICHT. UNCOOL !!

Ah, vorhin hatte ich auf anraten mal eingegeben :

sudo add-apt-repository ppa:libreoffice/ppa

Vielleicht hat deswegen die Aktualisierungsverwaltung 7.2.1 angeboten.

Ich starte die Anwendungsverwaltung, die bietet auch Libre Office 7.2.1 an, meint aber das es aktuell NICHT installiert wäre.

VERDAMMT, wer hat hier eigentlich das sagen !!

  • die Anwendungsverwaltung
  • die Aktualisierungsverwaltung
  • die Synaptic-Packetverwaltung

Da wird man doch verrückt im Kopp.

Wie kann etwas so triviales (ja ich weiß ist es nicht) so aggro sein ?

3. Installationsversuch

Ich klicke LibreOffice in der Anwendungsverwaltung an sage INSTALLIEREN. Es wird ordentlich Installiert und ALLE Programmpakete sind installiert worden.

Laufen tut Libre Office trotzdem nicht 🙁

Ich mache noch

sudo apt-get clean
sudo apt-get autoremove

Nach einem NEUSTART läuft LibreOffice als wenn es kein Wässerchen trüben könnte :/

Da läuft’s einem kalt den Rücken herunter …

Sound (ALSA/PulseAudio/JACK)

Mache viele ScreenRecordings leider OHNE Sound. Hatte eigentlich am SimpleScreenRecorder nichts umgestellt. Audio-System stand auf PulseAudio…nach Fehlermeldungen beim Aufnahme-Start stelle ich mal auf ALSA um.

Keine Fehlermeldung mehr und Ton wird endlich aufgezeichnet.

Ich meine Windows 10 ist heutzutage auch ein ziemliches Chaos, wo man für JEDE Anwendung eine eigene Lautstärke einstellen kann. Den Vorteil kann ich nicht erkennen. Vor einiger Zeit war es noch so.

EIN Computer, eine Aufnahmelautstärke, justiert wird in den Anwendungen selber.

Heutzutage haste für jede Anwendung einen eigenen Lautstärkeregler in Windows. Schwer die Übersicht zu behalten.

In MINT (Ubuntu) hat man dazu nicht mal mehr nur ein Sound-System sondern gleich DREI, wo der normale User überhaupt nicht wissen kann welches er nehmen soll. Da kann ja im Hintergrund laufen soviel und was auch immer.

Aber der User will eigentlich nur TON-Wiedergabe/Aufnahme und vor allem zu jeder Zeit die KONTROLLE darüber.

Manchmal drehe ich am Ausgang genannten Regler unten rechts am Bildschirm und es tut sich im Kopfhörer gar nichts. Am nächsten Tag geht wieder alles. 

So darf es nicht sein. Der MASTER-Regler muß das sagen haben.

Hier mal das Audio-Routing der verschiedenen Handler (es darf keinesfalls zu einfach sein) :

ALSA / PulseAudio / JACK – Routing

Man sieht also PulseAudio und JACK setzen beide auf den ALSA-Treiber auf, sind also nur Zusätze.

6.11.2021

Rechner frisch gestartet, Login, Fenster haben wieder mal keine ICON’s in der Titelleiste (vergrößern/verkleinern/schließen). Es ist zum Glück selten, aber ehrlich, das ist nun seit Jahren so.

Ich denke allmählich das der Schuldige beim ScreenRecording nicht der SimpleScreenRecorder oder ein NVidia-Treiber ist sondern etwas außer acht gelassenes, der Celluloid Player.

Celluloid nehme ich extrem gerne weil sehr performant. Vor einer Weile (Update) war plötzlich folgendes Phänomen ein :

Wenn man 2x Celluloid offen hat, und klickt den Schleife (Repeat) Button, stellt sich der 2. Player auch so ein, ist also nicht mehr ganz unabhängig. Traurig aber wahr. Immerhin ist die Lautstärke noch individuell justierbar.

Neulich nahm ich mal den VLC Player, den ich unter Windows immer nutzte weil dort sehr performant. Unter MINT allerdings ist der VLC Player fast schon untauglich. Ich nahm VLC neulich mal beim ScreenRecording, das Handling war deutlich schlechter als mit Celluloid. Zieht man z.B. ein anderes Video in den VLC, geht die Lautstärke einfach wieder auf Voll, was soll das ?!

Nein, es ist noch anders, ich öffne zweimal den VLC spiele zwei unterschiedliche Video’s ab. Beide Fenster Lautstärke sagen wir mal 40%

Ich stelle die Lautstärke eines Fensters z.B. auf 80% und ziehe danach ein neues Video in den 80% Player. In dem Moment verändert der 80% Player seine Lautstärke einfach auf die 40% des anderen Fensters! Wie kommt der Player zu so einem Entschluß ?! Das ist absolut nicht nachvollziehbar.

Hmm, ich gehe eben mal die Einstellungen von Celluloid (ich weiß das es keine Einstellung für den Repeat Button gibt) und finde einen Textparameter hwdec=yes unter Sonstiges. Ich tippe mal no ein. Vielleicht endet damit das GraKa crashen während eines ScreenRecording.

Das könnte man sich durchaus vorstellen. Nähme Celluloid wirklich eine GraKa Hardware-Decoding während ZWEI Video’s laufen UND der SimpleScreenRecorder Aufzeichnet, wäre eine ziemliche GraKa-Belastung gegeben.

Heute schrappte ich knapp am Collaps vorbei und ich nahm nur ein statisches Bild und EIN Video auf. Plötzlich dreht die GraKa ihren Lüfter hoch, hängt sich aber nicht weg. Knapp vorbei !!

TEST : ich lasse zwei Videos laufen und Recorde mit NVidia-Settings Temperatur-Anzeige geöffnet. Mit hwdec=no geht die GraKa Temp maximal auf 40°

Setze ich während die Videos laufen hwdec=yes und speichere die Einstellung, steigt die GraKa Temp ziemlich direkt an und endet bei 50°

Rechner bleibt aber absolut stabil, 50° ist ja auch nix für ‘ne GraKa.

Trotzdem lasse ich hwdec mal auf no

Und ich sage es nochmal vor geraumer Zeit lief solch ein Recording dauerhaft ohne irgendwelche Probleme. Tritt so ein Crash ein, steht im Log immer “GPU has fallen of the Bus

14.11.2021

GELÖST !!

Es lag tatsächlich an Celluloid und dessen hwdec=yes Einstellung. Dadurch werden Arbeiten direkt an die GraKa delegiert, diese wird mal mehr – mal weniger heiß.

Ob das nun ein Fehler von Celluloid selber oder den NVidia-Treibern, oder CUDA liegt weiß ich nicht. Egal, ich stelle hwdec=no ein und alles läuft wieder stabil.