Bladerunner 2049

Was wurde bei dem Film ein Hype gemacht. Eine Kritikseite gibt 5 Sterne, eine Andere zerreißt den Film. Ich habe mir vorab in weiser Vorraussicht keine Hoffnungen gamacht.

Das Original

Total genial. Erstmal das Ambiente in totale Dunkelheit gehüllt meist verregnet. Nur aus dieser Dunkelheit kann mit Beleuchtung diese bestimmte Athmosphäre entstehen. Der Soundtrack, genial und  allenthalben auch mal abgewandelt und ganz leise zu hören.

Simpel und effektiv die Vorgeschichte per Text, da entstehen im Kopf Welten, das reicht.

Und dann dieser Detailreichtum allem voran der Tyrell-Tower (Pyramide). Oder das Hochhaus wo auch der Endkampf stattfindet. Dann diese ständige Riesenwerbung an Wänden und der fliegende Werbe-Zeppelin und diese Lichtstrahler in die Wohnungen rein.

Und natürlich die Schauspieler, perfekt in Auswahl und Darstellungsleistung.

Dann diese Replikanten-Augen, die immer mal wieder leicht orange reflektieren, perfekt gemacht, total mystisch.

Bladerunner 2049 (nach einmaligem ansehen)

Ich möchte Filme mögen aber Hollywood macht es einem in letzter Zeit echt schwer. Man meint die sehen sich ein Original an (hmmm wirklich ?) und sagen OK, wir müssen alles markante was einen Kult ausmacht genau anders herum machen.

Die Optik

Wo ist denn da etwas besonderes. Erstmal ist es viel zu hell und dann auch noch ständig vernebelt (oder Smog ?), so das man kaum was von einer Stadt zu sehen kriegt. Wobei dann auch noch Stadt-Ansichten ziemlich selten sind.

In der Stadt dann wenn schon mal Lampen zu sehen, sind diese total langweilig weil monoton “farbig”. Farbe kann man das gar nicht nennen.

Das Shuttle des Hauptprotagonisten, langweilig. Überhaupt im gesamten Film hält man Ausschau nach irgendwas besonderem (die haben doch Rendermaschinen in Hollywood oder ?) das einem ein kleinen WoW abringt.

Dann (und das konnte man schon in den Trailern erahnen) diese extrem leergefegte, langweilig cleane Hütte von Wallace. Bei Tyrell war das eine krasse Bude, angefüllt mit Gegenständen und diese cool abblendenden Fenster.

Oder z.B. diese High-Retro-Tech taucht nur ein einziges mal auf als der eine Knilch etwas analysiert.

Sound

Typisch Hollywood, bloß nix vom Origial nehmen. Ich glaube das einzige mal an dem kurz und zaghaft die Melodie des Originals auftaucht ist am Ende des Films.

Gemäcker

Story, gar nicht gut, Kinder-Gedöns (Holz-Pferdchen – wer ist das Kindchen) in einem Sci-Fi Endzeit Film. Der Hauptdarsteller, absolute Grimassen-Flaute (lebt der überhaupt ?). Dann dieser total langweilige Wallace Blindfisch, der sich Replikanten testweise Zuhause erstellt. Diese flutschen einfach aus ‘ner ALDI-Tüte – wie einfallsreich und technisch aufwendig. Auch die aufwendigst erstellten Wasserreflektionen an den leeren Wänden seiner ‘Villa’ sind sehr beeindruckend.

Dann das weiße Büro der Chefin mit schönen Schmutzflecken an den Wänden hier und da. Es gibt einen Unterschied zwischen Patina und Schmuddel, wobei Patina in einem weißen Büro eher unwahrscheinlich ist.

Der Abspann beim Original, untermahlt von diesem hämmenden Soundtrack. Beim Neuen weiß ich’s nicht – wird im TV immer weggeschnitten.

Ich muß (leider) den Film nochmal sehen um Ihn vielleicht ein wenig zu mögen…

 

 

10GBit/s Netzwerkkarten

Ich weiß noch wie ich meine erste Netzwerkverbindung  herstellte. Mit zwei 10MBit/s AT-Bus Netzwerkkarten und einem Koaxialkabel.

Zwischenzeitig kamen dann 10/100 MBit Adapter auf. Ich finde eine Rechnung von 05.1999 über 150 DM für drei 10/100 MBit PCI LAN-Adapter.

Ziemlich genau erinnere ich mich dann als Gigabit-LAN aufkam und ich zwei Gigabit Netzwerkkarten kaufte jede für ca. 170 DM.

Nach kurzer Zeit des Betriebes gab Eine dann den Geist auf. Kostete ja nur 170 DM. Der Preis den man als Early-Adopter zahlt.

Seit Ewigkeiten bekommt man Gigabit-LAN Karten nun nachgeschmissen, plötzlich wiederholt sich die Geschichte.

10GBit LAN-Karten gibt es schon eine Weile, zuerst unbezahlbar (mehrere hundert Euro) und aktuell beginnend bei 104 € = 208 DM. Ihr lieben Leute, 2020 Chips werden in Massen produziert und kosten kaum mehr was. 

Ich hätte gerne 10GBit (oder besser mehr – gibt ja auch schon 25 und 40GBit Adapter) aber die Preise sind wie so oft bei nützlichen Dingen unerhört hoch. Oder gleich Glasfaser Adapter nehmen. Ich warte noch ab, so dringend ist es nicht.

Jetzt müsste es so langsam mal Mainboards mit 10GBit/s LAN als Standard geben tut es aber nicht.

Das selbe mit SATA, seit laaangen Jahren keinerlei Weiterentwicklung. Mehr als die theoretischen 600 MByte/s kriegt man nicht drüber, ein Flaschenhals. Ja gut, meine nächste System SSD wird eine M.2, was hoffentlich einen Schub gibt.

 

 

 

 

NAMM 2020

AKAI MPC One

Tja was soll man dazu sagen, schöne Überraschung. Kompakter, viel mehr ECHTE Taster, etwas günstiger als die stagnierende MPC LIVE.

Alles erstmal klasse aber…

Ich weiß aus jahrelanger Erfahrung, das Music Gear nicht wirklich (gar nicht) den Marktwirtschaftlichen Regeln folgt. Der Preis der MPC Live ist seit Ihrem erscheinen quasi unverändert geblieben, so um die 1000 €. Eigentlich hatte Sie spürbarer im Preis fallen können, dann wären inzwischen so etwa 850 € erreicht. Nicht so weit von den 750€ der MPC One entfernt. Aber AKAI ist echt eine der Firmen (HALLO Roland) die nicht am Preis drehen. Ich sage nur MPC Studio, die kostet immer noch so viel wie damals als die Live aufkam.

Toll finde ich die transparent illuminierten “echten” Taster und das es viel mehr geworden sind. Die Radiergummies der Live haben einen Microklick gehen schwer und machen einen langlebigen Eindruck aber Plastik Taster finde ich besser. Das ist auch etwas das mir bei der Roland TR-8/TR8-S nicht gefällt.

Nächster Nachteil die MPC One hat keinen Akku und auch keine SATA Aufrüstmöglichkeit und viel weniger internen Speicher (4GB vs 16GB der Live). Da kommt bei mir die Frage auf wo mann denn die per Software-Download gelieferten 10GB an Samples unterbringen soll. OK, ja das Ding hat einen SD-Karten Slot. Hoffentlich unterstützt der auch die neusten Standards. Außerdem kein Bluetooth und kein WLAN und etwas kleinere PAD’s.

Zudem hat die One nur 1x USB 2.0 wohingegen die Live 2x USB 3.0 hat.

Allerdings hat Sie einen LAN-Anschluß und mehrere CV-Ausgänge.

ROLAND

Wo bleibt eine neue Midrange Workstation ? Spätestens JETZT hätte ich das erwartet, der FA ist schon sooo alt.

Jupiter Xm ist (mal wieder) viel zu teuer (1500 €). Beim Jupiter X wird es genauso sein (ca. 3500 €). Trotz digitaler Tonerzeugung (FPGA) alles so teuer als wenn es echte diskrete analoge Schaltungen wären. Beide bilden nicht nur Analog nach sondern können auch Samples verarbeiten.

Jahrelang habe ich darauf gehofft, das der JD-Xi mal so 330 bis 360 € kostet, nix. Trotz seines hohen Alters immer noch deutlich über 400 €.

UDO Super 6 (VA)

Hier auch wieder der Fall, ALLES digital und dennoch teuer wie echte Analogtechnik. Virtuelle Technik mit Virtuellen Preisen.

ASM Hydrasynth (VA)

Extrem vielseitiges Teil wünschenswerter Preis 1k € wird aber bestimmt auch Richtung 1,5k € gehen. Keine Samples.

Behringer

Warum ich keine Behringer Teile kaufe ? Es kommen ständig neue sehr ähnliche analoge Synth raus. Man weiß gar nicht mehr Welchen man nehmen sollte, nimmt man Mehrere würde man arm. Aber für mich das Grausigste, keine Patch-Speicher. Z.B. der Neutron ist extrem komplex, hat eine Mega Patch-Matrix. Man müsste Fotos machen um sich einen Patch halbwegs wieder “abrufbar” zu machen. Viel zu viel Aufwand.

RD-909

Wo bleibt eigentlich die 909 ? Wurde vor einer kleinen Ewigkeit gezeigt, es kommt nix. Wöchentlich kommen aber neue 300 € analog Synth raus. Macht mal hinne !

TD-3

Direkt ausverkauft, dann (jetzt) monatelang Flaute, genialer Schachzug. Alle Welt heiß machen und dann nix absetzen weil es nix gibt.

RD-8

Hier das selbe wie bei der TD-3, direkt vergriffen, wochen/monatelange Warterei.

 

 

   

 

Monitor AUS/EIN > Displayport = BLACKOUT

Ewig keine Probleme mehr gehabt. Der Monitor hängt per DisplayPort am Rechner. Unter Windows 10 geht nach einer Weile  der Bildschirm in den Schlafmodus, wacht auch wieder z.B. durch Mausbewegungen auf.

Unter Windows XP habe ich den Bildschirmschoner komplett ausgeschaltet. Bisher konnte ich problemlos den Bildschirm AUS und später wieder EIN schalten, das Bild kam wieder.

Plötzlich ist es so : schalte ich den Monitor AUS und etwas später wieder EIN, sagt der “KEIN SIGNAL”. Es hilft kein ziehen/stecken des DP Steckers oder Umschalten auf HDMI.

Ich schaffte es nicht mehr ein Bild zu bekommen, wodurch neulich eine wichtige Arbeit unerreichbar wurde und verloren ging. In der Not baute ich schnell einen alten Monitor (HDMI) wieder auf, kein Chance. Danke Kopierschutz ! Was beim Booten nicht an den kopiergeschützten HDMI/DP Anschlüssen hängt wird im Betrieb nicht mehr akzeptiert (Früher war nicht alles schlechter – VGA). Daten verloren – Danke :/